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Sturm USA Ostküste Liveticker 7., 8. und 9. November 2012

Dienstag, 6. November 2012

Auch wenn es sich nicht um einen Tropischen Sturm handelt, werden wir Sie an dieser Stelle mit den wichtigsten Informationen rund um den aufkommenden Sturm vor New York und New Jersey versorgen.
Postzeiten sind MEZ, alle anderen Zeitangaben beziehen sich auf Ortszeit, wenn nicht anders gekennzeichnet.
Diverse laufend aktualisierte Grafiken finden Sie unter dem Tickerfenster.

Donnerstag, 8. November 2012
16:00
- Update Stromausfall: New Jersey = 330.309, New York = 218.469
- Martha's Vineyard meldet jetzt seit 25 Stunden immer wieder kehrende Windspitzen mit Sturmstärke (Tropical storm-force winds).

14:00
Bisher stellt sich die ganze Angelegenheit glücklicherweise eher als ein mittelschwerer Wintereinbruch heraus. Mit allem, was dazu gehört (Verkehrschaos, Stromausfall etc.). Es wurden ein paar Rekorde aufgestellt, aber in erster Linie "nur" Schneerekorde (nach dem Motto: früheste so und so starke Schneemenge seit so und so vielen Jahren ...oder aber auch der einfache: Schneefall pro Tag). Lange wird der Schnee gerade in der Region New York aber nicht liegen bleiben, zum Wochenende werden die Temperaturen wieder auf etwa 15°C steigen.

Die Sturmwarnungen und auch die meisten anderen Warnungen haben sich inzwischen weiter nach Norden verlagert.
An allen East Coast Airports steht der Flight Delay Status aktuell auf grün. Dieser bezieht sich allerdings auf Verspätungen und beinhaltet keine eventuell gecancelten Flüge.

04:00
- Es gibt keine Hurrikanwind-Warnung mehr.
- Hier auch einmal ein: Satellitenbild
- Es sieht momentan danach aus, als würde der Sturm durch seinen Schneefall am bekanntesten werden. Viele Orte haben heute den ersten Schnee des beginnenden Winters erlebt. Auch in New York City war es stellenweise heftiger als erwartet: Foto.
- Einige Windwarnungen wurden mittlerweile reduziert, andererseits gibt es jetzt erste Flutmeldungen.
- Situation Flughäfen: Jetzt Probleme in New York (JFK, La Guardia), Newark, Washington D.C., Philadelphia und Boston
- Die Schneemengen haben teilweise die Erwartungen übertroffen: Details (1 Inch = 25,4 mm)

Mittwoch, 7. November 2012

- Zahl der Haushalte ohne Strom steigt wieder, was bedeutet, dass jetzt neue Stromausfälle zu den noch von SANDY verursachten hinzukommen.
- Rockaways melden Übergang von Regen in Schnee.
- Erste Windspitzen mit Hurrikanstärke erreichen Festland, unter anderem Martha's Vineyard.
- Den heftigsten Schneefall meldet Connecticut.
- In den USA wurden heute bisher über 1300 Flüge gestrichen, mehr als 500 am Flughafen Newark.

- Anzahl Haushalte Stromausfall SANDY ist runter auf 636.000, bald werden aber neue hinzukommen. Erste Winde mit Sturmstärke werden gemeldet, der Druck fällt und der Schnee beginnt zu fallen.

- Der Sturm ist wie erwartet stärker geworden und nahe an der Küste geblieben. Da wird einiges passieren. Die Anzahl der Warnungen steigt (jetzt zum Beispiel auch Winter Storm Warning in Philadelphia). Auch die Flugsituation leidet bereits. American Airlines meldet gerade 500 gecancelte Flüge ab Mittag (u.a. JFK und La Guardia).
Wir haben leider keinen guten Tag für eine detaillierte Berichterstattung erwischt, in den kommenden Stunden wird hier nicht viel passieren. Heute Abend MEZ werden wir versuchen, Ihnen die wichtigsten Informationen zu liefern.

- Die Warnungen von North Carolina bis hoch nach New England wurden inzwischen ausgedehnt. Flutwarnung, Hurricane Force Wind Warning und mehr. Um Genaueres zu erfahren, klicken Sie sich bitte von der Warngrafik unten durch bis zur Region Ihres Interesses.

- Die Modelle zeigen tiefere Temperaturen und etwas mehr Schnee als noch gestern an. Mehr und mehr Freiwillige Evakuierungen, in New Jersey auch ein paar Zwangsevakuierungen. Der Flughafen Philadelphia meldet jetzt erste Probleme.

Dienstag, 6. November 2012

- Die Konvektion ist jetzt fast komplett über offenem Ozean bei North Carolina
- Dept. of Energy: Noch immer  eine knappe Million (973.759) ohne Strom.
- Bloomberg: Diesmal keine Zwangsevakuierungen in New York City, aber die Empfehlung: Bewohner in tiefliegenden Zonen sollten diese verlassen.
- NOAA-Boje etwa 300 km S von Cape Hatteras meldet 1009 mBar, schnell fallend
- New York: Notunterkünfte und Aufwärmzentren

- Am Flughafen Atlanta Status wieder okay.
- Aktuelles GFS prognostiziert ordentlich Schnee in Philadelphia.
- Schnee North Carolina: Grandfather Mountain
- Flughafen Atlanta (Georgia) meldet Flight Delay für ankommende Flüge zwischen 16 und 30 Minuten, steigend, aufgrund von Wind. (Das ist unser Sturm).

- Ein Teil des Sturmsystems befindet sich jetzt über Wasser, der westliche Teil zieht gerade von Georgia nach South Carolina hinein. Erste Sturmwarnungen (Storm Warning, Gale Warning und High Wind Warning) wurden aktiviert, siehe Grafik unten.

- US-Wahlen und SANDY: Executive Order New York Governor Cuomo
(vorübergehende Änderung des Wahlgesetzes, damit SANDY-Betroffene, die momentan aus bestimmten Gründen die bürokratischen Anforderungen an einen Wähler nicht erfüllen können, die Möglichkeit haben, ihre Stimme abzugeben)
- Etwas off topic: NAO-Prognose wird zum Wochenende positiv. Das bedeutet, dass die East Coast erst einmal etwas Ruhe vor Stürmen bekommen sollte. Im Gegenzug ist allerdings im Westen der USA ab dem kommenden Wochenende mit stärkeren Wetterstörungen zu rechnen. In den Plains kündigt sich schon etwas an.
- GFS und Euro sehen die Schneezone von Delaware bis nach New Jersey hinein. GFS bringt den Schnee danach nach New York und hoch bis nach New England. Ob es viel Schnee wird, darf noch bezweifelt werden.
- Wetter US-Wahlen aktuell: Boston, New York City, Philadelphia, Baltimore, Washington D.C. und Richmond erleben am heutigen Wahltag den kältesten Morgen seit März.
- Erste Zwangsevakuationen sind angeordnet (Bsp.: Brick heute ab 18 Uhr)

Nun geht es also langsam los. Wir wiederholen noch einmal, dass es sich bei dem aktuellen Sturm weder um einen Tropensturm noch um einen mit Hurrikan SANDY vergleichbaren Zyklon handelt, er aber in der Region, die von SANDY stark angegriffen wurde, für erneute Schäden sorgen wird. Hinzu kommt Kälte (Region New York aktuell nahe des Gefrierpunkts), die der Zone, in der noch immer etwa 1 Million Leute ohne Strom sind, zu schaffen macht. Gar nicht zu reden von haltlosen Gerüchten, die im Umlauf sind (siehe auch: FEMA Rumor Control).

Die Federal Aviation Administration meldet bisher keine bemerkenswerten Störungen an den Flughäfen der East Coast, zwischen Mittwoch und Freitag kann es aber passieren, dass die Flugsituation ein wenig leidet. Es muss mit verspäteten und auch abgesagten (gestrichenen | gecancelten) Flügen gerechnet werden. Bei Bedarf wenden Sie sich am besten direkt an Ihre Airline. 


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Sturmwarnung und andere Warnungen
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Niederschlagsprognose







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Radarbild US-Ostküste

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Prognose Wellenhöhe
(in 24 Stunden)


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Temperaturen



Neuer Sturm New York | New Jersey - auch Florida, Kuba oder die Dominikanische Republik betroffen?

Montag, 5. November 2012

Der kommende Sturm an der US-Ostküste wird immer mehr zur Gewissheit, sollte allerdings bei weitem nicht SANDYs Intensität oder gewaltige Dimensionen erreichen.

Wir werden aktuell viel gefragt, ob dieser Sturm auch in anderen Ländern oder in Florida einen direkten Impakt haben könnte. Danach sieht es nicht aus. Wahrscheinlich ist, dass sich das Sturmtief aber morgen (Dienstag, 6. November 2012) in etwa auf Höhe der Carolinas (North & South Carolina) zu entwickeln beginnt und dann nahe an der US-Ostküste nach Norden ziehen wird. Die Dominikanische Republik, Kuba und Florida brauchen sich also keine Sorgen wegen dieses Systems zu machen.

Momentan sind für New Jersey und Long Island Windspitzen von mehr als 80 km/h prognostiziert, aber der Wind wird voraussichtlich nicht das gravierendste Problem darstellen. Es wird wieder die Sturmflut - im schlimmsten Fall mit einer starken Gezeitenflut vereint - sein, die der bereits von SANDY heftig attackierten  Region am stärksten zu schaffen machen könnte.

Dass sich viele Leute ihren Humor trotzdem noch erhalten haben, zeigen die belustigten Reaktionen vieler New Yorker auf folgendes Foto:

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Sturm New Jersey | New York Donnerstag, 8. November 2012 Update

Sonntag, 4. November 2012

Inzwischen hat das Hydrometeorological Prediction Center ein Statement zum erwarteten Sturm an der US-Ostküste in der kommenden Woche abgegeben.

Demnach lagen wir ganz ordentlich mit unseren Erwartungen.

Das HPC sagt (in Auszügen) sinngemäß:

"Bedeutender Nor'easter am Donnerstag wahrscheinlich ..... Da vor der Küste von New Jersey ein min. Druck in den 980ern zu erwarten ist, besteht zumindest eine sehr reale Möglichkeit für heftigen Regen und starken Wind an der Küste von Virginia bis Maine. Es sollte sich ausreichend Kaltluft vor Ort befinden oder hereingetragen werden, um im gesamten Inland der Nordost-USA bis hinunter nach Virginia etwas Schnee zu erzeugen."

Ab Montag oder spätestens Dienstag sollten die Prognosen detaillierter werden.

Neuer Sturm und neue Sturmwarnung USA

Sturm und Tornado in New York - US Open nicht spielbar

Samstag, 8. September 2012

Sturm und Tornado in New York - US Open nicht spielbar, USA, New York, Sturm, aktuell, Tornado, Sturmwarnung, Live Stream, September, 2012,
Aktuelles Foto Stadion Flushing Meadows US Open
8. September 2012
Credit: 5LiveRugby
In New York City und im Bundesstaat New York geht es gerade sehr stürmisch zu und dieser Zustand wird auch eine Weile anhalten. Es wurden diverse Tornadowarnungen aktiviert (u.a. Brooklyn und Queens) und es ist mit mehr zu rechnen. Ein Tornado scheint gerade schon bei Coney Island zugeschlagen zu gaben: Foto und es gehen weitere Meldungen bezüglich gesichteter wahrscheinlicher Tornadoes ein. Die offizielle Bestätigung nimmt der NWS später vor.

Wenn Sie an News, Details und Updates interessiert sind, empfehlen wir Ihnen: Notify New York City.
Live Webcams: Live Webcams New York.
Aktive Livestream-Berichterstattung konnten wir bisher nicht entdecken.
Wann die US-Open-Herren-Halbfinale und das Damen-Finale gespielt werden können, ist noch unklar. Es ist fraglich, ob da heute noch etwas gehen wird.

Orkan / Hurrikan über Deutschland am 5. Dezember 2011 zu erwarten

Montag, 28. November 2011

Sie wissen, dass wir uns eigentlich nicht allzu oft mit dem Europawetter oder speziell dem Deutschlandwetter befassen. Was nicht bedeutet, dass wir nicht doch immer wieder ein Auge auf die aktuelle Entwicklung werfen.

In diesem Moment allerdings erscheint uns eine rechtzeitige Warnung mehr als angebracht.
Die Vorhersagemodelle zeigen uns für kommenden Montag, den 5. Dezember 2011, ein Wetterereignis über Nordeuropa, das einem Hurrikan der Kategorie 2 entspricht:
(Update 29. November: Momentan sieht es nicht mehr ganz so gravierend aus.)

Orkan / Hurrikan über Deutschland am 5. Dezember 2011 zu erwarten
Credit: Policlimate.com
(Klicken Sie auf das Bild und
 dann auf die entsprechenden buttons,
 um eine animierte Vorschau zu sehen)
Laut der aktuellen Prognose wird dieser Sturm vor allem Norddeutschland und Dänemark betreffen.
Bitte verfallen Sie jetzt nicht in Panik. Eine 7-Tage-Vorhersage ist eine gewagte Angelegenheit. Aber tun Sie sich selbst den Gefallen und ignorieren Sie diese Vorhersage auch nicht einfach. Hurrikan-Kategorie-2-Bedingungen sind eine ernste Sache.

Es erscheint uns definitiv sinnvoller, mit dem Schlimmsten zu rechnen und hinterher auf den Wetterdienst oder auf hurrikansaison.blogspot zu schimpfen, weil es letztendlich doch nicht so schlimm war .... als andersherum unvorbereitet in einen richtigen Sturm zu geraten.

Behalten Sie die Entwicklung einfach "im Auge".
Dann werden Sie auch die richtigen Entscheidungen treffen.
Ihr lokaler Wetterservice wird Ihnen ab dem kommenden Wochenende detailliertere Informationen bieten.

Sollte die Vorhersage eintreffen (und es gibt nicht wirklich viele Gründe, um an ihr zu zweifeln), dann können Sie am nächsten Montag immerhin zu Recht behaupten: "Ich wusste das schon vor einer Woche."

Sturm, Hurrikan, Tornado, Wasserhose: Fotografen, Fotos und Videos

Samstag, 17. September 2011


Image Copyright: Stephen Locke / tempestgallery.com

Ein Storm Chaser ist jemand, der Stürme verfolgt, womit auch wir im cybernautischen Sinne zu dieser Gruppe gehören.

Es gibt aber auch Leute, die sich real und professionell damit befassen, einem Sturm nahe zu kommen. Das kann verschiedene Gründe haben. Wissenschaftliche Gründe zum Beispiel. Dann gibt unter den Storm Chasern aber auch professionelle Fotografen und Videofilmer, die dieses gigantische Naturschauspiel für uns auf Fotos und in Videos festhalten.

Einige dieser Fotografen und Videofilmer bzw. ihre Website möchten wir Ihnen hier vorstellen:

Stephen Locke

Jim Reed

Carsten Peter

Big Storm Picture

Wicked Wind Media

Aerostorms

Dick McGowan


Like to see your website in this list? Contact us!


Übrigens: Auch der Discovery Channel stellt uns die Arbeit der Storm Chaser vor:

Luftdruck Hochdruck Tiefdruck: EIn Eggselentes Eggsperiment

Mittwoch, 14. September 2011



Interessant, oder?

Und wie können wir dieses Eggsperiment auf die Wirklichkeit anwenden? Was hat es mit Wetter, Wind, Regen und Sturm zu tun?

Luftdruck ist nichts anderes als die Kraft oder das Gewicht der Luft, welche auf eine bestimmte Fläche einwirkt.
Änderungen des Luftdrucks in der Atmosphäre funktionieren ähnlich wie unser Eggsperiment: Wind entsteht, wobei dieser immer immer vom höheren Druck (außerhalb der Flasche) in Richtung des niedrigeren Drucks (innerhalb der Flasche) fließt, da die Atmosphäre wie auch viele andere Dinge auf unserem Planeten immer ein Gleichgewicht (Equilibrium) zu erreichen versucht.

Wenn wir in der Meteorologie von einem Hochdruckgebiet oder einem Tiefdruckgebiet sprechen, befindet sich dieses immer über einer bestimmten Region. Was wiederum bedeutet, dass am Boden das jeweilige Gegenteil vorliegt.

Ein Hochdruckgebiet über einer Zone hat zur Folge, dass Luft nach unten sinkt (und Eier in Flaschen drücken kann). Es ist trockene Luft, die da nach unten sinkt und beschert uns ruhiges und trockenes Wetter.

Ein Tiefdruckgebiet hingegen lässt die Luft vom Boden aufsteigen. Aufgrund der wärmeren Temperaturen am Boden nimmt dieser Wind Wasserdampf mit und dann wird es unruhig am Himmel. Instabilität, Wolkenbildung und Wetterstörungen sind zu erwarten.

Lassen wir das Tiedruckgebiet nun nicht über Landmasse, sondern einem Ozean entstehen. Einem Ozean mit prima warmem Oberflächenwasser, von dem eine ganze Menge den Drang verspürt, zu verdunsten. Jetzt steigen mit den Winden, die es nach oben zieht, richtige Unmengen an Wasserdampf auf.

Und dann, ja, dann kann es passieren: WIE ENTSTEHT EIN HURRIKAN?

Dieser Beitrag basiert auf dem Artikel: Eggsellent Eggsperiment Time von Meghan Evans bei AccuWeather.com.

IRENE ist wahrscheinlich kein Hurrikan mehr, sondern ein Tropischer Sturm

Samstag, 27. August 2011

Henry Margusity: "Irene bewegt sich auf Virgina Beach zu. Irene hat keine anhaltenden Winde in Hurrikanstärke. Technisch gesehen ist sie ein Tropischer Sturm."

Mal sehen, ob das NHC der NOAA bei ihrem Update in wenigen Minuten diese Feststellung bestätigt.

Update: Das NHC der NOAA bestätigt diese Meldung NICHT und gibt noch immer Windgeschwindigkeiten von 140 km/h an.

Tropischer Sturm / Hurrikan EUGENE ist im Pazifik unterwegs - keine Gefahr für Festland

Sonntag, 31. Juli 2011

Tropischer Sturm / Hurrikan EUGENE ist im Pazifik unterwegs - keine Gefahr für Festland, Eugene, 2011, Acapulco, aktuell, Hurrikansaison 2011, Sturm, Pazifik, Mexiko, Image: Satellitenbild Tropischer Sturm EUGENE vom 31. Juli 2011
Credit: NASA GOES-Project


Ein Tiefdruckgebiet südlich von Mexiko ist heute Morgen zum fünften Sturm der pazifischen Hurrikansaison 2011 deklariert worden und hat somit den Namen EUGENE bekommen.

EUGENEs Zentrum befindet sich etwa 650 km südlich von Acapulco und die generelle Zugbahnprognose lässt erwarten, dass sich der Sturm west-nordwestlich bewegen wird, was bedeutet, dass keinerlei Festland in Gefahr kommen wird, da es mitten in den offenen Pazifik hineingeht.

Tropischer Sturm / Hurrikan EUGENE ist im Pazifik unterwegs - keine Gefahr für Festland, Eugene, 2011, Acapulco, aktuell, Hurrikansaison 2011, Sturm, Pazifik, Mexiko,Image: Vorschau Tropischer Sturm/Hurrikan EUGENE vom 31. Juli 2011
Credit: NOAA


Auch EUGENE besitzt das Potential, wie seine 4 Vorgänger in dieser Saison zum Hurrikan zu werden. Für den kommenden Mittwoch wird die Wahrscheinlichkeit in diesem Moment immerhin mit 43% angegeben.

Aufgrund der großen Distanz zum Festland und der zu erwartenden weiteren Entfernung von selbigen liegt kein Anlass vor, irgendwelche Warnstufen zu aktivieren.

Wenn Sie den Sturm von oben aus beobachten möchten, empfehlen wir Ihnen den:
Satellitenbild-Live-Stream EUGENE

Tropischer Sturm DON 2011 zieht an Yucatán vorbei in den nördlichen Golf von Mexiko

Mittwoch, 27. Juli 2011

Tropischer Sturm DON 2011 zieht an Yucatán vorbei in den nördlichen Golf von Mexiko, 2011, Atlantik, aktuell, Cancún, Don, Golf von Mexiko, Hurrikansaison 2011, Karibik, Mexiko, Riviera Maya, Playa del Carmen, Cozumel, Sturm, Touristen, USA, Texas, Yucatán, Vorhersage Forecast Prognose, Image: Satellitenfoto Tropischer Sturm DON zwischen Kuba und Yucatán vom 27. Juli 2011
Credit: NASA-GOES-Projekt


Wie kaum anders zu erwarten bestätigte die Auswertung der Daten des Besuchs des Air Fotce Reserve Hurricane Hunters die Vermutung, dass der vierte Tropische Sturm der Hurrikansaison 2011 im Atlantik unterwegs ist.
Name: DON.

DONs Zentrum befindet sich momentan knappe 200 km nördlich der mexikanischen Insel Cozumel und somit knapp nördlich der Nordostspitze der Halbinsel Yucatán. Bei weiterhin eingehaltener Marschrichtung West-Nordwest hat dies zur Folge, dass DONs Kern knapp an der Halbinsel Yucatán mit ihren Touristenhochburgen Cancún und Playa del Carmen an der Riviera "vorbeischrammt".


Tropischer Sturm DON 2011 zieht an Yucatán vorbei in den nördlichen Golf von Mexiko, 2011, Atlantik, aktuell, Cancún, Don, Golf von Mexiko, Hurrikansaison 2011, Karibik, Mexiko, Riviera Maya, Playa del Carmen, Cozumel, Sturm, Touristen, USA, Texas, Yucatán, Vorhersage Forecast Prognose, Image: Prognose Tropischer Sturm DON vom 27. Juli 2011
Credit: NOAA


Außerdem bedeutet diese Zugbahn, dass es diesmal auf die USA zugeht, genauer gesagt auf Texas, und das mit einer Geschwindigkeit von etwa 20 km/h Stunde zwar nicht außergewöhnlich schnell, aber die Distanz beträgt nur noch ungefähr 1.200 km bis Corpus Christi. In circa 2,5 Tagen ist bei Beibehaltung einer halbwegs konstanten Geschwindigkeit also mit DONs Ankunft an der texanischen Küste zu rechnen, genauso wie mit der Aktivierung erster Warnstufen bereits am morgigen Donnerstag.

Momentan (auf Yucatán) sind sind keine Warnstufen aktiv, Urlauber vor Ort können die nächsten Tage also relativ entspannt angehen.
Der mexikanische Meteorologische Service stuft die Gefährlichkeit DONs für mexikanisches Festland als "moderat" ein, warnt aber selbstverständlich zur Vorsicht aufgrund von Strömungen, Wellengang und Regen, welche vor und auf Yucatán während der nächsten 1 oder 2 Tage etwas stärker bzw. höher als gewöhnlich sein werden.

In diesem Moment ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass DON zum Hurrikan wird.

Tiefdruckgebiet östlich von BRET wird wahrscheinlich zum Tropischen Sturm CINDY

Mittwoch, 20. Juli 2011

Tiefdruckgebiet östlich von BRET wird wahrscheinlich zum Tropischen Sturm CINDY, Cindy, 2011, Atlantik, aktuell, Sturm, USA, Bret, Hurrikansaison 2011, Image: Satellitenbild Atlantik am 20. Juli 2011
Credit: NOAA


Während BRET weiter seine Bahn in Richtung "Niemandsland" zieht und seiner Auflösung (voraussichtlich bis zum Wochenende) entgegenschreitet, scheint sich ein zweites Tiefdruckgebiet im Atlantik aufzumachen, zum Tropischen (oder Subtropischen) Sturm zu werden. Auf der Abbildung ist das Gebiet rechts von BRET und mit der Nummer 1 gekennzeichnet zu finden.

Sollte das neue Gebiet tatsächlich zum Zyklon werden - die Chancen werden im Moment mit 90% angegeben - und dann auch noch Sturmstärke erreichen, würde es sozusagen zu "BRETs kleiner Schwester" werden und den Namen CINDY bekommen.

Bei einer solchen gar nicht so außergewöhnlichen Koexistenz zweier Stürme in relativer Nähe zueinander gehen die "Geschwister" oftmals ähnliche Wege, womit es unwahrscheinlich wird, dass CINDY (sollte sie aus dem hier besprochenen Tiefdruckgebiet geboren werden) zu einer Bedrohung für Festland werden könnte.

Tropischer Sturm BRET hat die Bahamas besucht - anscheinend kein weiteres Festland in Gefahr

Montag, 18. Juli 2011

Tropischer Sturm BRET hat die Bahamas besucht - anscheinend kein weiteres Festland in Gefahr, Abaco-Inseln, Bahamas, 2011, aktuell, Atlantik, Florida, Hurrikansaison 2011, Sturm, USA, Image: Tropischer Sturm BRET am 18. Juli 2011
Credit: NASA GOES-Project


Ziemlich plötzlich hat sich im Laufe des gestrigen Sonntags östlich des südlichen Floridas der zweite tropische Sturm der atlantischen Hurrikansaison 2011 gebildet, den Namen BRET bekommen und mittlerweile bereits die Bahamas überquert.

Noch herrscht Sturmwarnung auf Grand Bahama und den Abaco-Inseln (Nordwest-Bahamas), obwohl BRET sich bereits von den Inseln entfernt.

Momentan zieht der Sturm ziemlich exakt in nördlicher Richtung, aber es wird erwartet, dass es bald einen Rechtsknick in BRETs Zugbahn geben und der Zyklon dann in beruhigender Entfernung fast genau parallel zur US-Ostküste in nordöstlicher Richtung in den offenen Nordatlantik zieht, wo er sich wahrscheinlich am kommenden Wochenende auflösen soll.

Tropischer Sturm / Hurrikan ADRIAN aktuell am 8. und 9. Juni 2011 mit Live-Webcam-Link Acapulco

Mittwoch, 8. Juni 2011

ADRIAN ist mittlerweile ein Tropischer Sturm und steht anscheinend kurz davor, zum Hurrikan zu werden. An der prognostizierten Zugbahn hat sich nicht viel geändert, demnach soll ADRIAN zuerst parallel zur mexikanischen Pazifikküste nordwestwärts ziehen und dann wahrscheinlich in den offenen Pazifik abbiegen, ohne mexikanisches Festland in größere Gefahr zu bringen.

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Image: Satellitenbild Tropischer Sturm ADRIAN am 8. Juni 2011
Credit: NASA GOEWS Projekt, NOAA


° siehe auch: >>> Satellitenbild Live Stream Video

Sicherheitshalber wurde von Acapulco westwärts bis Punta San Telmo die Warnstufe Sturmbeobachtung (Tropical Storm Watch) aktiviert, was bedeutet, dass in der betroffenen Zone innerhalb der nächsten 24 bis 48 Stunden Sturmbedingungen auftreten können.

Zu rechnen ist eher mit etwas erhöhtem Wellengang, etwas Wind und etwas Regen, wenn man ADRIAN an der mexikanischen Küste überhaupt wahrnehmen wird.

Andererseits sieht man auf dem folgenden Foto der Live Webcam des Grand Hotels in Acapulco ( >>> gehe zur Webcam ), wie gerade die ersten Wolkenbänder, die Ausläufer ADRIANs darstellen, in der Bucht von Acapulco ankommen:

Tropischer Sturm / Hurrikan ADRIAN aktuell am 8. und 9. Juni 2011 mit Live-Webcam-Link Acapulco, 2011, Acapulco, Adrian, aktuell, Hurrikan Satellitenbilder, Hurrikansaison 2011, Live Stream Satellitenbild, Live Webcam, Mexiko, Pazifik, Sturm, Vorhersage Forecast Prognose,
Image Credit: Grand Hotel Acapulco / webcamsdemexico.com

Vorhersage Atlantische Hurrikansaison 2011

Samstag, 29. Januar 2011

Herzlich willkommen im Jahr 2011, liebe Leser!

Auch in diesem Jahr werden wir wieder die Atlantische und Nordostpazifische Hurrikansaison mit ein paar Beiträgen begleiten. Den Anfang soll die erste Prognose der Herren Philip J. Klotzbach and William M. Gray von der Colorado State University machen. Klotzbach und Gray werden von den meisten Fachleuten weltweit neidlos als das Expertenteam schlechthin anerkannt, was die Vorhersage der Zyklonaktivitäten im Atlantik und im nordöstlichen Pazifik anbelangt.

Wie in jedem Jahr werden auch 2011 der ersten Prognose drei Aktualisierungen folgen. Diese werden am 6. April, 1. Juni und 3. August 2011 erscheinen. Logischerweise wird die August-Aktualisierung die präziseste sein, da bis dahin schon etwa die Hälfte der Saison vergangen sein und man über "harte Fakten" verfügen wird.

Es gilt anzumerken, dass die Vorhersage der Herren Klotzbach und Gray in erster Linie eine auf Statistiken basierende ist, bei der außerdem prinzipiell "nur" die Daten der letzten 58 Jahre zugrunde liegen. Man kann weder davon ausgehen, dass die genannten Zahlen exakt eintreffen werden noch kann man Ortsangaben hinsichtlich kommender Sturmereignisse erwarten. Allerdings kann man davon ausgehen, dass die Tendenz, die Klotzbach und Gray erwarten, auch eintreffen wird. Eine unter-, über- oder einfach eine durchschnittliche Hurrikansaison. Auch die prozentual angegebene Wahrscheinlichkeit, mit der irgendeine Küste des amerikanischen Kontinents von einem Major Hurricane getroffen werden wird, ist nichts anderes als ein Rechenexempel - der ermittelte Wert steigt abhängig von den erwarteten Major Hurricane-Aktivitäten.

Nach diesen Worten koennen wir nun endlich einen Blick darauf werfen, was uns in diesem Jahr erwartet.
Den kompletten Artikel (englisch) finden Sie hier:

EXTENDED RANGE FORECAST OF ATLANTIC SEASONAL HURRICANE ACTIVITY AND LANDFALL STRIKE PROBABILITY FOR 2011

Und das Fazit lautet:

2011 werden wir im Atlantik eine überdurchschnittlich aktive Hurrikansaison erleben.

Was nichts weiter bedeutet, als dass es wahrscheinlich eine relativ hohe Anzahl an Stürmen und Hurrikans geben wird. Auch 2010 verzeichneten wir eine überdurchschnittlich aktive Atlantische Hurrikansaison - wobei aber zum Beispiel nicht ein einziger Sturm auf die Küste des US-Festlands traf.

Wir erwähnen dies, weil uns die Referenz-Suchbegriffe, die uns unser Statistik-Anbieter zur Verfügung stellt, verrät, dass anscheinend viele Leute die Hoffnung hegen, schon lange vorab über die Wahrscheinlichkeit des Eintreffens eines Sturms oder Hurrikans an ihrem geplanten Urlaubsort informiert werden zu können.
Ein Beispiel von heute: "Hurrikan Mexiko Cancun Juni 2011"
(Ähnliche Anfragen gab es allein heute bzgl. Kuba, Cuba, Louisiana, Bermudas, St. Maarten, Tobago und Los Cabos)

Diese Art der präzisen Prognose ist (zumindest momentan) schlichtweg unmöglich.

Abschließend noch die grafisch dargestellte Vorhersage (Atlantische Hurrikansaison 2011) in Zahlen. Links sehen Sie den Durchschnitt von 1950 bis 2000, rechts den Wert der Prognose vom 8. Dezember 2010. Der Kredit geht an die Herren Klotzbach und Gray:

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Zusammenfassung Hurrikansaison 2010

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Die Hurrikansaison 2010 kann nun als abgeschlossen angesehen werden. In Kurzfassung ist zu erwähnen, dass die Aktivität (quantitativ) im Atlantik überdurchschnittlich und die im Ostpazifik unterdurchschnittlich war. Bemerkenswert ist außerdem, dass die USA in diesem Jahr sehr glimpflich davonkamen. Nicht einen einzigen landfall eines Zyklons von der Kategorie "Tropischer Sturm" an aufwärts hatte man dort zu verzeichnen.

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Details zur Atlantischen Hurrikansaison 2010:

>>> NOAA (engl.)

>>> Philip J. Klotzbach and William M. Gray (engl.)

>>> Wikipedia (deutsch)

Abschließend noch das Video (animiertes Satellitenbild) der kompletten atlantischen Hurrikansaison 2010:

Wirbelsturm TOMAS aktuell: Nun doch als Hurrikan nach Haiti?

Mittwoch, 3. November 2010

Den Verlauf des Tropischen Sturms TOMAS kann man gut und gern als ein wenig ungewöhnlich bezeichnen. Der angekündigte Besuch eines Hurricane Hunters am heutigen (Mittwoch) Nachmittag hat stattgefunden und anstatt mit Informationen hinsichtlich weiterer Auflösungserscheinungen - wie von vielen Experten erwartet - kam dieses Flugzeug wieder mit dem Gegenteil im Gepäck zurück. So sehr Gegenteil, dass TOMAS jetzt wieder als tropischer Sturm geführt wird. Mehr noch - die nachfolgenden Berechnungen anhand der vom Hurricane Hunter gelieferten Daten ergaben, dass alle Modelle, die TOMAS nicht über einem bedeutend großen Teil Haitis prognostizieren (sprich alle Modelle, die die Zugbahn TOMAS' zwischen Haiti und Kuba hindurch größtenteils über offenem Wasser erwarten), innerhalb von 36 bis 48 Stunden das Erreichen von Hurrikanstärke vorhersagen.

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Satellitenfoto Tropensturm TOMAS am 3. November 2010
Credit: NASA NOAA GOES-Projekt


Folgerichtig gelten ab sofort ein ganze Menge Sturm- und Hurrikanwarnstufen, die wir
der Einfachheit halber schlichtweg von der NOAA-Website (Public Advisory n° 24) kopieren:

A HURRICANE WARNING IS IN EFFECT FOR...
* HAITI

A HURRICANE WATCH IS IN EFFECT FOR...
* THE SOUTHEASTERN BAHAMAS...AND THE TURKS AND CAICOS ISLANDS

A TROPICAL STORM WATCH IS IN EFFECT FOR...
* JAMAICA
* THE SOUTHERN COAST OF THE DOMINICAN REPUBLIC FROM THE HAITI
BORDER EASTWARD TO BARAHONA
* THE CUBAN PROVINCES OF GUANTANAMO...SANTIAGO DE CUBA...AND HOLGUIN

Im Bild sieht das so aus:
(Rot = Hurrikanwarnung
Rosa = Hurrikanbeobachtung
Gelb = Sturmbeobachtung)

Wirbelsturm TOMAS aktuell: Nun doch als Hurrikan nach Haiti?, Vorhersage Forecast Prognose, NASA, 2010, Atlantik, Haiti, Hurrikansaison 2010, TOMAS, Karibik, Jamaika, Sturm, Live Stream Satellitenbild, Hurrikan Satellitenbilder,
Prognose Tropischer Sturm TOMAS am 3. November 2010
Credit: NOAA


Touristen auf Jamaika, Ostkuba, Haiti, der Dominikanischen Republik (extremer Westen) und den Turk- und Caicos-Inseln sei in den kommenden Tagen ans Herz gelegt, dem weiteren Verlauf dieses Wirbelsturms große Aufmerksamkeit zu widmen und etwaigen Anweisungen des Zivilschutzes vor Ort unbedingt Folge zu leisten.

Atlantik aktuell: Tropischer Sturm SHARY vor den Bermudas

Freitag, 29. Oktober 2010

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Credit: NASA NOAA GOES Project


Etwas südlich der Bermudas hat sich der Tropensturm SHARY gebildet, welcher zunächst ziemlich genau auf die kleine Inselgruppe Bermuda zuziehen wird, bevor der Sturm dann einen leichten Rechtsknick vornehmen, außertropisch werden und sich dann irgendwo im hohen Norden des Atlantiks auflösen soll.

Außer den Bermuda-Inseln wird wohl kein Festland in Gefahr kommen, das Erreichen von Hurrikanstärke wird nicht als wahrscheinlich angesehen:

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Prognose tropischer Sturm SHARY am 29. Oktober 2010
Credit: NOAA

MATTHEW über Guatemala - Riviera Maya ziemlich sicher ausser Gefahr

Samstag, 25. September 2010

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Satellitenbild Tropischer Sturm MATTHEW über Guatemala am 25. September 2010
Credit: NASA, NOAA, GOES-Project


Im Moment nur ein kurzes Update. ist noch immer ein tropischer Sturm und deckt gerade Guatemala so ziemlich komplett ab. Die forecaster rechnen nicht damit, dass MATTHEW den Aufenthalt über dem Festland ueberlebt, aber das kann man noch nicht als 100%-ig sicher ansehen. MATTHEWs Zentrum - oder was davon noch übrig ist - wird wahrscheinlich ins nördliche Guatemala oder ins südöstliche Mexiko ziehen. Allerdings ist die beliebte Touristenregion um die Riviera Maya wohl ziemlich sicher aus dem Schneider, obwohl es auch dort ein paar durch MATTHEW Regenfälle geben wird.

Noch ein kurzer Kommentar zu LISA: Dieser Zyklon erreichte gestern noch einmal Hurrikanstärke (Kategorie 1 Saffir-Simpson), ist jetzt aber wieder zu einem tropischen Sturm herabgestuft worden.

Tropischer Sturm LISA (Atlantik) und Tropischer Sturm GEORGETTE (Pazifik, Baja California, Mexiko)

Dienstag, 21. September 2010

Westlich der Kapverdischen Inseln hat sich der Tropische Sturm LISA gebildet.
LISA - momentan fast still stehend - wird laut den bisherigen Prognosen allerdings weder in Richtung des amerikanischen Kontinents ziehen noch zu einem Hurrikan werden. Sollte sich hieran etwas ändern, werden wir berichten.

Und auch im Pazifik gibt es nun wieder einen Tropensturm.
Ein Tiefdruckgebiet, welches in den letzten Tagen an der mexikanischen Westküste entlang nach Norden gewandert war, ist nun - sich direkt vor der Südspitze Baja Californias befindend - zum tropischen Sturm GEORGETTE erklärt worden. Details über die weiteren Prognosen, sobald sie zur Verfügung stehen.

Atlantik aktuell: Tropischer Sturm (potentiell Hurrikan) IGOR formt sich

Mittwoch, 8. September 2010

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Tropischer Sturm IGOR am 7. September 2010 by NOAA


Das Stadium der Tropischen Depression sozusagen überspringend hat sich etwas südlich der Kapverdischen Inseln der tropische Sturm IGOR gebildet. Auch dieser Sturm wird im Groben erst einmal wieder den Spuren der vorangegangenen Atlantikstürme der Saison 2010 folgen, was bedeutet, dass auch IGOR den Weg in Richtung der karibischen Inseln eingeschlagen hat.

Allerdings wird es eine Weile dauern, bis er dort ankommt - wenn er denn dort ankommt. Nach der momentanen Vorhersage soll IGOR bis zum Wochenende etwa den halben Weg zurücklegen. Die aktuellen Bedingungen sprechen dafür, dass IGOR zum Hurrikan wird.

IGOR befindet sich noch immer nahe der Kapverdischen Inseln. Nahe genug, dass auf den südlichen dieser Inseln Sturmwarnung aktiviert wurde (inkl. Maio, Sao Tiago, Fogo und Brava).

 
 
 

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