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USA: Sturmsituation East Coast vs. Northwest Coast

Freitag, 16. November 2012

Das Tiefdruckgebiet, das in der kommenden Woche vor der US-Ostküste seine stärkste Intensität erreichen soll, befindet sich über dem Südosten der USA bereits in gemächlicher Entwicklung.

Credit: NWS
Sowohl Euro- als auch GFS-Modelle bringen das System inzwischen aber übereinstimmend immer weiter in den Atlantik hinaus, so dass sich die Situation für die von Hurrikan SANDY betroffenen Regionen momentan mit jeder neuen Prognose weiter entspannt. Links sehen Sie die grafische Vorhersage für Mittwoch, den 21. November. Das Euro-Modell sieht den Tiefdruckkern am kommenden Donnerstag genauso weit von der Küste entfernt und liegt mit einer Minimaldruckprognose von 1000 mBar nur knapp unter dem der NWS-Prognose.

Angemerkt sei an dieser Stelle, dass das NWS die Selbstuntersuchung bzgl. seiner Vorgehensweise bei SANDY am Montag offiziell begann, dabei auch einige externe Experten einbezogen und diesen zwischen gestern und heute ohne Angabe von Gründen mitgeteilt hat, dass die Untersuchung eingestellt wurde.

Während es in den nächsten Tagen im Osten der USA wahrscheinlich relativ ruhig zugehen wird (aus Charleston, North Carolina werden noch Überschwemmungen gemeldet und es könnten noch neue hinzukommen), ist im Nordwesten mit Problemen zu rechnen.

Aktuell beginnt ein Tiefdruckgebiet SW von Juneau, Alaska, immer stärkeren Einfluss auf die Region auszuüben. Es ist davon auszugehen, dass ueber das Wochenende bis hin zu Thanksgiving stürmisches und niederschlagsreiches Wetter herrschen wird. Nachfolgend zum Weiterklicken die laufend aktualisierte Grafik der aktuellsten Warnungen:
Credit: NWS




Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 15. November 2012

Donnerstag, 15. November 2012

In 15 Tagen enden die Atlantische, Pazifische und Zentralpazifische Hurrikansaison offiziell; im Gegenzug beginnt heute die Zyklonsaison im Suedwest-Indik 2012-13, in der wir bereits einen Tropischen Sturm (ANAIS) gesehen haben. (siehe auch: Wann ist wo Hurrikansaison, Taifunsaison oder Zyklonsaison?)

In der Taifunsaison hat sich das Tropische Tief 25W in den vergangenen Tagen an der Südspitze Vietnams festgesetzt und in Süd-Vietnam und Süd-Kambodscha starke Niederschläge abgeliefert. Keines der beobachtenden Institute sieht in diesem Moment mehr die Chance, dass 25W kurzfristig noch zu einem Tropischen Sturm wird, allerdings ist eine Neubildung nicht ganz ausgeschlossen, da sich der Tiefdruckkern noch über offenem Wasser befindet. Die Struktur des Tiefs ist ziemlich verloren gegangen, aber noch immer ist starke Konvektion, vor allem in den Küstenbereichen im Süden Vietnams und Kambodschas zu erkennen.

Im Südwest-Indik hat sich pünktlich zum offiziellen Beginn der Zyklonsaison 2012-13 das Tropische System (95S) immerhin so gut entwickelt, dass die Meteo France Prognosen veröffentlicht. In diesem Moment geht man aber nicht davon aus, dass das System den Status eines Tropischen Tiefs überschreiten wird. Außerdem führt die Zugbahnprognose weit nördlich an Rodrigues, Mauritius und La Reunion vorbei, so dass man sich dort keinerlei Sorgen wegen 95S zu machen braucht. Madagskar wird das System vorraussichtlich nicht erreichen, sondern sich vorher auflösen.

Im Nordindik grummelt es ganz ordentlich über Sri Lanka, Nicobar und Andaman. Das Tiefdruckgebiet bei den Nicobar- und Andaman-Inseln gilt offiziell als Tropisches System 98B, aktuell besteht aber keine akute Tropensturmgefahr.

Bleibt noch der Thangsgiving-Nor'easter zu erwähnen. Die Entwicklung der Vorhersagemodelle lässt hoffen, dass New Jersey, New York und Co. diesmal relativ ungeschoren davonkommen werden, denn  Modelle bringen den Sturm mittlerweile ziemlich weit in den Atlantik hinaus. Allerdings ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Kommt zu Thanksgiving noch ein East-Coast-Sturm nach New York?

Dienstag, 13. November 2012

Nein, Sie haben nicht aus Versehen den falschen Artikel angeklickt, was Sie aber wahrscheinlich schon an der Erwaehnung des Turkey Days bemerkt haben.

Erinnern Sie sich noch an die Präzision der Langzeit-Vorhersage des Hurrikans SANDY durch das Euro-Modell?

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ECMWF 21. November 2012
Credit: Hurricane Track
Nun, genau dieses Modell sieht aktuell für den 21. November einen in seinen Dimensionen ähnlich großen Sturm (allerdings bei weitem nicht so intensiv) vor der bereits vor der von SANDY stark beschädigten Zone. Mid-Atlantic und Nordost-USA könnten einen weiteren Impakt erleben.

Noch ist dies als erste Ankündigung einer Möglichkeit zu verstehen, in 8 Tagen kann auch das Euro-Modell seine Meinung noch gewaltig ändern. Man darf aber nicht vergessen, dass die Änderungen auch in eine für die Bewohner der potentiell bedrohten Regionen äußert negative Richtung passieren können, zum Beispiel einer steigenden Intensität nahe der Küste.

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Credit: NHC
Ein recht wahrscheinlicher Grund für die aktuelle Häufung der Stürme an der US-Ostküste sind die klar über dem Durchschnitt liegenden Temperaturen des Atlantiks vor dem Nordosten der Vereinigten Staaten von Amerika.

Auch die Mid-Range-Prognose des HPC sieht das Sturmtief an Tag 6 von heute an östlich von North Carolina entstehen und an Tag 7 nach Norden wandern. Bis zum Ende der Vorhersageperiode immerhin mit einer leichten Tendenz nach Osten, also eher in den offenen Atlantik hinaus als direkt auf die Küste zu, aber das bedeutet noch keinesfalls eine Entwarnung.

Heute sollte die Aktualisierung der Prognose des CPC erscheinen (siehe Grafik in unserer rechten Menuleiste), mal sehen, wie dieses sich dazu stellt.

Ansonsten gilt wie immer bei einer frühen Ankündigung: Es muss damit gerechnet werden, dass etwas passieren wird, aber die reale Entwicklung bleibt abzuwarten.


Sturm USA Ostküste Liveticker 7., 8. und 9. November 2012

Dienstag, 6. November 2012

Auch wenn es sich nicht um einen Tropischen Sturm handelt, werden wir Sie an dieser Stelle mit den wichtigsten Informationen rund um den aufkommenden Sturm vor New York und New Jersey versorgen.
Postzeiten sind MEZ, alle anderen Zeitangaben beziehen sich auf Ortszeit, wenn nicht anders gekennzeichnet.
Diverse laufend aktualisierte Grafiken finden Sie unter dem Tickerfenster.

Donnerstag, 8. November 2012
16:00
- Update Stromausfall: New Jersey = 330.309, New York = 218.469
- Martha's Vineyard meldet jetzt seit 25 Stunden immer wieder kehrende Windspitzen mit Sturmstärke (Tropical storm-force winds).

14:00
Bisher stellt sich die ganze Angelegenheit glücklicherweise eher als ein mittelschwerer Wintereinbruch heraus. Mit allem, was dazu gehört (Verkehrschaos, Stromausfall etc.). Es wurden ein paar Rekorde aufgestellt, aber in erster Linie "nur" Schneerekorde (nach dem Motto: früheste so und so starke Schneemenge seit so und so vielen Jahren ...oder aber auch der einfache: Schneefall pro Tag). Lange wird der Schnee gerade in der Region New York aber nicht liegen bleiben, zum Wochenende werden die Temperaturen wieder auf etwa 15°C steigen.

Die Sturmwarnungen und auch die meisten anderen Warnungen haben sich inzwischen weiter nach Norden verlagert.
An allen East Coast Airports steht der Flight Delay Status aktuell auf grün. Dieser bezieht sich allerdings auf Verspätungen und beinhaltet keine eventuell gecancelten Flüge.

04:00
- Es gibt keine Hurrikanwind-Warnung mehr.
- Hier auch einmal ein: Satellitenbild
- Es sieht momentan danach aus, als würde der Sturm durch seinen Schneefall am bekanntesten werden. Viele Orte haben heute den ersten Schnee des beginnenden Winters erlebt. Auch in New York City war es stellenweise heftiger als erwartet: Foto.
- Einige Windwarnungen wurden mittlerweile reduziert, andererseits gibt es jetzt erste Flutmeldungen.
- Situation Flughäfen: Jetzt Probleme in New York (JFK, La Guardia), Newark, Washington D.C., Philadelphia und Boston
- Die Schneemengen haben teilweise die Erwartungen übertroffen: Details (1 Inch = 25,4 mm)

Mittwoch, 7. November 2012

- Zahl der Haushalte ohne Strom steigt wieder, was bedeutet, dass jetzt neue Stromausfälle zu den noch von SANDY verursachten hinzukommen.
- Rockaways melden Übergang von Regen in Schnee.
- Erste Windspitzen mit Hurrikanstärke erreichen Festland, unter anderem Martha's Vineyard.
- Den heftigsten Schneefall meldet Connecticut.
- In den USA wurden heute bisher über 1300 Flüge gestrichen, mehr als 500 am Flughafen Newark.

- Anzahl Haushalte Stromausfall SANDY ist runter auf 636.000, bald werden aber neue hinzukommen. Erste Winde mit Sturmstärke werden gemeldet, der Druck fällt und der Schnee beginnt zu fallen.

- Der Sturm ist wie erwartet stärker geworden und nahe an der Küste geblieben. Da wird einiges passieren. Die Anzahl der Warnungen steigt (jetzt zum Beispiel auch Winter Storm Warning in Philadelphia). Auch die Flugsituation leidet bereits. American Airlines meldet gerade 500 gecancelte Flüge ab Mittag (u.a. JFK und La Guardia).
Wir haben leider keinen guten Tag für eine detaillierte Berichterstattung erwischt, in den kommenden Stunden wird hier nicht viel passieren. Heute Abend MEZ werden wir versuchen, Ihnen die wichtigsten Informationen zu liefern.

- Die Warnungen von North Carolina bis hoch nach New England wurden inzwischen ausgedehnt. Flutwarnung, Hurricane Force Wind Warning und mehr. Um Genaueres zu erfahren, klicken Sie sich bitte von der Warngrafik unten durch bis zur Region Ihres Interesses.

- Die Modelle zeigen tiefere Temperaturen und etwas mehr Schnee als noch gestern an. Mehr und mehr Freiwillige Evakuierungen, in New Jersey auch ein paar Zwangsevakuierungen. Der Flughafen Philadelphia meldet jetzt erste Probleme.

Dienstag, 6. November 2012

- Die Konvektion ist jetzt fast komplett über offenem Ozean bei North Carolina
- Dept. of Energy: Noch immer  eine knappe Million (973.759) ohne Strom.
- Bloomberg: Diesmal keine Zwangsevakuierungen in New York City, aber die Empfehlung: Bewohner in tiefliegenden Zonen sollten diese verlassen.
- NOAA-Boje etwa 300 km S von Cape Hatteras meldet 1009 mBar, schnell fallend
- New York: Notunterkünfte und Aufwärmzentren

- Am Flughafen Atlanta Status wieder okay.
- Aktuelles GFS prognostiziert ordentlich Schnee in Philadelphia.
- Schnee North Carolina: Grandfather Mountain
- Flughafen Atlanta (Georgia) meldet Flight Delay für ankommende Flüge zwischen 16 und 30 Minuten, steigend, aufgrund von Wind. (Das ist unser Sturm).

- Ein Teil des Sturmsystems befindet sich jetzt über Wasser, der westliche Teil zieht gerade von Georgia nach South Carolina hinein. Erste Sturmwarnungen (Storm Warning, Gale Warning und High Wind Warning) wurden aktiviert, siehe Grafik unten.

- US-Wahlen und SANDY: Executive Order New York Governor Cuomo
(vorübergehende Änderung des Wahlgesetzes, damit SANDY-Betroffene, die momentan aus bestimmten Gründen die bürokratischen Anforderungen an einen Wähler nicht erfüllen können, die Möglichkeit haben, ihre Stimme abzugeben)
- Etwas off topic: NAO-Prognose wird zum Wochenende positiv. Das bedeutet, dass die East Coast erst einmal etwas Ruhe vor Stürmen bekommen sollte. Im Gegenzug ist allerdings im Westen der USA ab dem kommenden Wochenende mit stärkeren Wetterstörungen zu rechnen. In den Plains kündigt sich schon etwas an.
- GFS und Euro sehen die Schneezone von Delaware bis nach New Jersey hinein. GFS bringt den Schnee danach nach New York und hoch bis nach New England. Ob es viel Schnee wird, darf noch bezweifelt werden.
- Wetter US-Wahlen aktuell: Boston, New York City, Philadelphia, Baltimore, Washington D.C. und Richmond erleben am heutigen Wahltag den kältesten Morgen seit März.
- Erste Zwangsevakuationen sind angeordnet (Bsp.: Brick heute ab 18 Uhr)

Nun geht es also langsam los. Wir wiederholen noch einmal, dass es sich bei dem aktuellen Sturm weder um einen Tropensturm noch um einen mit Hurrikan SANDY vergleichbaren Zyklon handelt, er aber in der Region, die von SANDY stark angegriffen wurde, für erneute Schäden sorgen wird. Hinzu kommt Kälte (Region New York aktuell nahe des Gefrierpunkts), die der Zone, in der noch immer etwa 1 Million Leute ohne Strom sind, zu schaffen macht. Gar nicht zu reden von haltlosen Gerüchten, die im Umlauf sind (siehe auch: FEMA Rumor Control).

Die Federal Aviation Administration meldet bisher keine bemerkenswerten Störungen an den Flughäfen der East Coast, zwischen Mittwoch und Freitag kann es aber passieren, dass die Flugsituation ein wenig leidet. Es muss mit verspäteten und auch abgesagten (gestrichenen | gecancelten) Flügen gerechnet werden. Bei Bedarf wenden Sie sich am besten direkt an Ihre Airline. 


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Sturmwarnung und andere Warnungen
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Niederschlagsprognose







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Radarbild US-Ostküste

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Prognose Wellenhöhe
(in 24 Stunden)


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Temperaturen



Neuer Sturm New York | New Jersey - auch Florida, Kuba oder die Dominikanische Republik betroffen?

Montag, 5. November 2012

Der kommende Sturm an der US-Ostküste wird immer mehr zur Gewissheit, sollte allerdings bei weitem nicht SANDYs Intensität oder gewaltige Dimensionen erreichen.

Wir werden aktuell viel gefragt, ob dieser Sturm auch in anderen Ländern oder in Florida einen direkten Impakt haben könnte. Danach sieht es nicht aus. Wahrscheinlich ist, dass sich das Sturmtief aber morgen (Dienstag, 6. November 2012) in etwa auf Höhe der Carolinas (North & South Carolina) zu entwickeln beginnt und dann nahe an der US-Ostküste nach Norden ziehen wird. Die Dominikanische Republik, Kuba und Florida brauchen sich also keine Sorgen wegen dieses Systems zu machen.

Momentan sind für New Jersey und Long Island Windspitzen von mehr als 80 km/h prognostiziert, aber der Wind wird voraussichtlich nicht das gravierendste Problem darstellen. Es wird wieder die Sturmflut - im schlimmsten Fall mit einer starken Gezeitenflut vereint - sein, die der bereits von SANDY heftig attackierten  Region am stärksten zu schaffen machen könnte.

Dass sich viele Leute ihren Humor trotzdem noch erhalten haben, zeigen die belustigten Reaktionen vieler New Yorker auf folgendes Foto:

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Sturm New Jersey | New York Donnerstag, 8. November 2012 Update

Sonntag, 4. November 2012

Inzwischen hat das Hydrometeorological Prediction Center ein Statement zum erwarteten Sturm an der US-Ostküste in der kommenden Woche abgegeben.

Demnach lagen wir ganz ordentlich mit unseren Erwartungen.

Das HPC sagt (in Auszügen) sinngemäß:

"Bedeutender Nor'easter am Donnerstag wahrscheinlich ..... Da vor der Küste von New Jersey ein min. Druck in den 980ern zu erwarten ist, besteht zumindest eine sehr reale Möglichkeit für heftigen Regen und starken Wind an der Küste von Virginia bis Maine. Es sollte sich ausreichend Kaltluft vor Ort befinden oder hereingetragen werden, um im gesamten Inland der Nordost-USA bis hinunter nach Virginia etwas Schnee zu erzeugen."

Ab Montag oder spätestens Dienstag sollten die Prognosen detaillierter werden.

Neuer Sturm und neue Sturmwarnung USA

Achtung New Jersey und New York - der nächste Sturm kommt

Samstag, 3. November 2012

GFS und Euro prognostizieren aktuell ziemlich übereinstimmend und mit jedem Umlauf prognostizieren sie einen stärkeren Sturm. Wir legen uns fest: Es ist so gut wie sicher, dass wir kommende Woche einen Sturm vor der US-Ostküste sehen werden, wobei noch nicht klar ist, ob es zu einem Tropischen Sturm mit Namen (VALERIE) reichen wird.

Weiterhin wird es immer wahrscheinlicher, dass die bereits von SANDY betroffenen Zonen einen Impakt erfahren werden. Die Frage ist: Wie stark?

Das Szenario stellt sich aktuell wie folgt dar: Bildung eines Sturmsystems gegen Dienstag. Das System sollte dann relativ langsam (und das ist schlecht für die Küste) nach Norden kriechen. Impakt New Jersey / New York gegen Donnerstag / Freitag. Der Sturm sollte bei weitem nicht so stark wie SANDY werden, momentan zeigen die Modelle 980 mBar (Vergleich SANDY: 940+ mBar). Es ist zu erwarten, dass vor allem die Zonen etwas abbekommen werden, die schon durch SANDY stark geschädigt wurden.

Als gravierend könnte sich erweisen, dass Teile dieser Zonen durch von SANDY abgetragenen Sand, Strand, Dünen etc. momentan relativ ungeschützt daliegen. Und es wird wieder die Flut sein, die die größte Gefahr darstellt. Wenn die Sturmflut mit einer starken Gezeitenflut zusammenfällt, könnte es tatsächlich heftig werden.

Auch Schnee im Inland bis relativ nahe an die Küste dürfte ziemlich sicher wieder dazukommen.
In den USA sind übrigens "dank" SANDY noch immer 2,5 Mio Haushalte ohne Strom (Department of Energy).

Bitte beachten Sie, dass dieser Artikel noch keine offizielle Vorhersage darstellt, sondern nur unsere Meinung wiedergibt. Sollten wir völlig daneben liegen, ist die Verantwortung bei niemand anderem als uns selbst zu suchen. Da es bis Donnerstag aber nur noch 5 Tage sind und somit die Vorwarnzeit relativ kurz sein wird, nehmen wir dieses Risiko in Kauf.

Zieht Tropensturm SANDY als starker Hurrikan nach New York?

Montag, 22. Oktober 2012

Siehe auch: Liveticker SANDY

Bereits seit heute Morgen sieht das Euro-Modell SANDY als Major Hurricane nach New Jersey / New York (mit Landfall) ziehen. Einige Forecaster von Rang beginnen bereits, sich dem anzupassen.

Die GFS-Modelle sind noch geteilter Meinung:

Zieht Tropensturm SANDY als starker Hurrikan nach New York?, Sandy, Vorhersage Forecast Prognose, Oktober, 2012, Atlantische Hurrikansaison, USA, US-Ostküste Eastcoast, New York, New Jersey, Neu-England New England, Hurrikansaison 2012,
GFS-Trackmodelle SANDY
22. Oktober 2012
Credit: UCAR
Aber auch die UCAR-Intensitätsmodelle werden in 5 Tagen wieder aggressiver. Noch ist nichts sicher, aber es muss mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass in Kürze noch etwas Heftiges auf die nördliche US-Ostkueste zu kommt. Das muss noch nicht einmal SANDY sein. Ein wichtiger Faktor ist der Umstand, dass die Vorhersage der North Atlantic Oscillation die niedrigste seit Juni ist.

Sollte SANDY tatsächlich nach New Jersey oder New England ziehen: Das Euro-Modell prognostiziert (korrigiert:) einen Meter Schnee. (Zum Vergleich: WILMA 2005 half beim Vorbeiziehen an der Region, 75 Zentimeter Schnee zu produzieren.)

Wir werden voraussichtlich Genaueres über SANDYs weitere Zugbahn wissen, wenn sie Kuba verlässt.

Tropischer Sturm / Hurrikan IRENE fordert angeblich mindestens 18 Todesopfer in den USA - Stand 28. August 2011 nachmittags

Sonntag, 28. August 2011

Es ist kurz nach dem Durchzug eines Sturms oder Hurrikans immer eine heikle Angelegenheit mit der Veröffentlichung von Opferzahlen, bevor die einzelnen Fälle nicht offiziell bestätigt sind. Zu begierig sind zu viele Medien, diese aktuellen Zahlen zuerst bekanntzugeben, und zu verantwortungslos einige dieser Medien, um nicht auch immer wieder Gerüchte zu verbreiten.

Man muss generell einfach wissen, dass dieses Thema mit großer Vorsicht zu genießen ist und dass man, wenn man wirklich sicher sein will, die offiziellen Zahlen der verantwortlichen Behörden abwarten sollte.

Trotzdem ist das öffentliche Interesse an diesem schlimmsten aller Dinge, die ein Sturm mit sich bringen kann, zweifelsohne riesengroß. Deshalb hier - unter der oben genannten Prämisse - eine uns glaubwürdig erscheinende Liste mit einer kurzen Erläuterung zu jedem einzelnen der bisher angeblich 18 Fälle:

>>> Irene death toll up to 18

Update Tropischer Sturm IRENE: Alle Hurrikanwarnungen in "Sturmwarnung" umgewandelt

Update Tropischer Sturm IRENE: Alle Hurrikanwarnungen in Image: Prognose Zugbahn und Warnungen Tropischer Sturm IRENE vom 28. August 2011 vormittags
Credit: NOAA


Nun ist auch bei den offiziellen Warnstufen die Reaktion auf den Umstand, dass IRENE kein Hurrikan mehr ist, erfolgt und sämtliche Hurrikanwarnungen wurden in Sturmwarnung umgewandelt.

Hurrikan IRENE nähert sich New York

IRENE hat ihren zweiten Landfall absolviert. Erstmals in der aufgezeichneten Geschichte ist damit ein Hurrikan über den Bundesstaat New Jersey gezogen; das Zentrum des Zyklons ging bei Little Egg Inlet über Land.

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Image: Hurrikan IRENE am 28. August 2011 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Man könnte viele Schlüsse aus dem Satellitenfoto IRENEs ziehen, aber Fakt ist - trotz weiter fortschreitender Abschwächung, dass IRENE noch immer ein Hurrikan ist. Mehr noch, die äußeren Windfelder dehnen sich gerade aus, sodass vom nordöstlichen North Carolina bis nach New York immerhin Winde von knapp über 60 km/h gemeldet werden.

Im Moment befindet sich IRENEs Kern über Atlantic City und nur noch etwas weniger als 200 km von New York City entfernt und bewegt sich mit 30 km/h ziemlich zügig voran. Der minimale Zentraldruck ist auf 958 mBar gestiegen.

Im Laufe des heutigen Tages wird IRENE Gebiete mit sehr hohen Gebäuden überqueren, weshalb erwähnt werden sollte, dass man in den obersten Stockwerken der Wolkenkratzer mit bis zu 30% stärkeren Winden rechnen muss, als am Boden.

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Image: Hurrikan IRENE Vorhersage Verlauf und Warnstufen vom 28. August 2011 morgen
Credit: NOAA


Es sieht momentan so aus, als würde IRENE den kompletten Weg über das östliche Kanada überleben. In circa 24 Stunden wird IRENE übrigens post-tropisch werden.

Mittlerweile wurden sämtliche offiziellen Sturmwarnungen südlich von Ocracoke Inlet (North Carolina) deaktiviert. Nördlich von Ocracoke Inlet wurde die "Hurrikanwarnung" bis hoch nach Chincoteague (Virginia) in "Sturmwarnung" umgewandelt.

Live Stream Internet-TV Hurrikan IRENE

Samstag, 27. August 2011

Wenn Sie bereit sind, sich erst einmal ein paar Sekunden Werbung anzusehen, empfehlen wir ihnen die Live-Berichte bezüglich IRENE, die The Weather Channel anbietet:

>>> The Weather Channel Live Stream Hurrikan IRENE

Wo er Recht hat, hat er Recht: New Jerseys Gouverneur Chris Christie: "Get the hell off the beach..."

Freitag, 26. August 2011

Es sind eigentlich simple Dinge, die man wissen beziehungsweise befolgen sollte.
Der Gouverneur von New Jersey bringt es auf den Punkt:

Hurrikan IRENE am 26. August nachmittags: Weitere leichte Abschwächung

Hurrikan IRENEs erste volle Wolkenbänder "krachen" gerade von starkem Wind und Regen begleitet an die Küste der Carolinas.

IRENEs Satellitenbild, minimaler Zentraldruck (951 mBar) und Windgeschwindigkeiten (155 km/h) deuten auf eine weitere kleine Abschwächung hin. Das ist erfreulich, aber nicht überzubewerten. Vor allem, weil sich IRENEs Kern schon sehr nah an der US-Ostküste befindet. Im Moment ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass IRENE als Hurrikan der Kategorie 2 über Land gehen wird. Zumindest das erste Mal - im Moment ist ein zweifacher Landfall nicht auszuschließen:

Hurrikan IRENE am 26. August nachmittags: Weitere leichte Abschwächung, 2011, aktuell, Atlantik, August, Delaware, Hurrikansaison 2011, Hurrikanwarnung, Irene, Maryland, New Jersey, New York, North Carolina, South Carolina, US-Ostküste Eastcoast, USA, Washington D.C., Vorhersage Forecast Prognose, Virginia, Verlauf,
Image: Verlauf und Warnungen Hurrikan IRENE vom 26. August nachmittags
Credit: NOAA


Der erste Landfall, davon kann man nun fast sicher ausgehen, wird morgen früh Ortszeit an der Küste von North Carolina stattfinden. Danach wird viel davon abhängen, ob IRENE es schafft, sein Zentrum wieder ein wenig über offenes Wasser zu bringen.

Bezüglich der offiziellen Sturmwarnungen gibt es keine Neuigkeiten.

Hurrikan IRENE erster Ausblick am 26. August 2011

Hurrikan IRENE ist in den vergangenen Stunden mit etwa 20 km/h vorangekommen und der Kern IRENEs befindet sich etwa 675 km südsüdwestlich von Cape Hatteras in North Carolina.

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Image: Satellitenbild Hurrikan IRENE vom 26. August 2011 morgens
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


IRENEs minimaler Zentraldruck liegt mit 942 mbar noch immer sehr tief, allerdings haben die Windgeschwindigkeiten ein klein wenig nachgelassen und liegen momentan bei 175 km/h, was dazu Anlass gab, IRENE - zumindest vorübergehend - in die Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) herabzustufen.

An der Vorhersage des Verlaufs des Hurrikans hat sich nur wenig geändert, die aktuellen Warnstufen sehen Sie auf der Grafik:

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Image: Vorhersage Verlauf und Warnstufen Hurrikan IRENE vom 26. August 2011 morgens
Credit: NOAA

Hurrikan IRENE Nachrichten US-Ostküste in Schlagzeilen

Donnerstag, 25. August 2011

° Präsident Obama deklariert "Federal Emergency" in North Carolina
(Notstand auf föderaler Ebene = Regierungshilfe)

° Notstand ausgerufen in: Connecticut, Delaware, New York, Virginia, Maryland, North Carolina und New Jersey

° Airlines warnen vor zu erwartenden Verspätungen und Ausfällen von Flügen

° Amtrak cancelt die meisten Züge südlich von Washington für Freitag, Samstag und Sonntag

° Entscheidung hinsichtlich Evakuierung von Teilen New Yorks voraussichtlich am Samstag Morgen

° New York plant, das gesamte Transportsystem ab Samstag Morgen stillzulegen

Hurrikan IRENE: Aktuelle Nachrichten von der US-Ostküste (Maryland, North Carolina, Virginia, New York, New Jersey)

Hurrikan IRENE bereitet sich nun langsam darauf vor, die Bahamas - wo der Zyklon beträchtliche Schäden hinterlassen hat - zu verlassen und die US-Ostküste zu besuchen. Die ersten Ausläufer sind längst über Florida gezogen, wie wir auf den Bildern der Florida Ostküste Live Webcams beobachten konnten. Windgeschwindigkeiten, Kategorie, offizielle Warnstufen und Zugbahnprognose haben sich am heutigen Tag bisher nicht geändert.

Hurrikan IRENE: Aktuelle Nachrichten von der US-Ostküste (Maryland, North Carolina, Virginia, New York, New Jersey), New Jersey, Maryland, New York, North Carolina, Virginia, Florida, aktuell, 2011, August, Irene, US-Ostküste Eastcoast, USA, Hurrikansaison 2011, major hurricane,
Image: Hurrikan IRENE am 25. August 2011 nachmittags
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


In Schlagzeilen hier die wichtigsten Meldungen aus einigen Atlantik-Anlieger-Bundesstaaten der USA:

- NOTSTAND AUSGERUFEN IN: Maryland, North Carolina, Virginia und New Jersey

- NEW YORK: Mayor Bloomberg erwartet, am Freitag Abend eine Entscheidung bezüglich einer Evakuierung der Küstenregionen New York Citys (Battery Park City, Coney Island & Far Rockaway in Queens) zu treffen

- NEW JERSEY: Bewohner von Sussex berichten, dass die Bevölkerung gerade von Offiziellen aufgefordert wird, höher gelegene Gebiete aufzusuchen

- MARYLAND: Bewohner von Ocean City berichten, dass Phase 1 der Evakuierung angelaufen ist

- VIRGINIA: Die US-Navy hat ihrer Flotte befohlen, den Hafen von Virginia zu verlassen

Hurrikan IRENE: Springflut (spring tide) am Sonntag Abend macht potentiellen Landfall bei Maryland noch gefährlicher

Mittwoch, 24. August 2011

Hurrikanexperte Philipp Klotzbach hat gerade angekündigt, dass am Sonntagabend eine Springflut vor Maryland zu erwarten ist. Da nach aktuellen Vorhersagen Hurrikan zu dieser Zeit dort Landfall machen könnte, würde sich eine noch gefährlichere Situation ergeben, als sie ohne schon wäre.

Bedrohung (threat level) mittlere und nördliche US-Küste durch Hurrikan IRENE steigt

Dienstag, 23. August 2011

Grafiken: The Weather Channel

Besuchen Sie auch: Interaktiver Hurricane Tracker TWC

Zu den folgenden Darstellungen muss man eigentlich nicht viele Worte verlieren, denn sie enthalten im Prinzip alle notwendigen Erläuterungen:

Bedrohung (threat level) mittlere und nördliche US-Küste durch Hurrikan IRENE steigt, 2011, aktuell, August, Hurrikansaison 2011, Irene, Vorhersage Forecast Prognose, USA, North Carolina, Virginia, Washington D.C., Maryland, Delaware, New Jersey, Pennsylavania
Bedrohung (threat level) mittlere und nördliche US-Küste durch Hurrikan IRENE steigt, 2011, aktuell, August, Hurrikansaison 2011, Irene, Vorhersage Forecast Prognose, USA, North Carolina, Virginia, Washington D.C., Maryland, Delaware, New Jersey, Pennsylavania

Hurrikan IRENE aktuell: Hurrikanwarnung Nordwestbahamas - potentieller US-Impakt weiter nördlich

Hurrikan IRENE nähert sich den Turk- und Caicos-Inseln. Der minimale Zentraldruck ist um 2 mbar auf 980 gestiegen, weshalb es noch etwas dauern kann, bis IRENE die Kategorie 3 erreicht, womit man aber nach wie vor rechnet.

Hurrikan IRENE aktuell: Hurrikanwarnung Nordwestbahamas - potentieller US-Impakt weiter nördlich, 2011, aktuell, Atlantik, August, Dominikanische Republik, Hurrikansaison 2011, Hurrikanfotos, Irene, Haiti, Bahamas, Virginia, Sturmwarnung, Hurrikanwarnung, USA, North Carolina, Washington D.C., Maryland, Delaware, New Jersey, Pennsylavania
Image: Satellitenfoto Hurrikan IRENE vom 23. August 2011 mittags
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Es gibt ein paar Veränderungen hinsichtlich der Warnstufen:

- Auch auf den Nordwestbahamas gilt jetzt "Hurrikanwarnung".

- An der Nordküste der Dominikanischen Republik Hurrikanwarnung wurde die "Hurrikanwarnung" auf "Sturmwarnung" herabgestuft.

- Die Sturmwarnung auf Haiti südlich von Le Mole St. Nicholas wurde aufgehoben.

Hurrikan IRENE aktuell: Hurrikanwarnung Nordwestbahamas - potentieller US-Impakt weiter nördlich, 2011, aktuell, Atlantik, August, Dominikanische Republik, Hurrikansaison 2011, Hurrikanfotos, Irene, Haiti, Bahamas, Virginia, Sturmwarnung, Hurrikanwarnung, USA, North Carolina, Washington D.C., Maryland, Delaware, New Jersey, Pennsylavania Image: Vorhersage und Warnungen Hurrikan IRENE vom 23. August mittags
Credit: NOAA


An der 3-Tages-Vorhersage der Zugbahn IRENEs hat sich nichts bemerkenswertes geändert, der Hurrikan wird direkt über die kompletten Bahamas hinwegziehen.

Neuigkeiten gibt es allerdings, was den Impakt an der US-Ostküste anbelangt. Mittlerweile sehen die Experten IRENE so weit rechts bzw. östlich, dass einige Bundesstaaten viel weiter nördlich als erwartet mit IRENEs Ankunft in ihren Gefilden rechnen müssen.
In erster Linie sind dies: North Carolina, Virginia, Washington D.C., Maryland, Delaware, New Jersey und Pennsylavania.

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Image: Prognose Hurrikan IRENE Impakt US-Küste
Credit: NOAA

 
 
 

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