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Tropischer Sturm ERIKA

Dienstag, 25. August 2015


29. August 2015

Update

ERIKA ist nicht nur kein Tropischer Sturm mehr, sondern gilt als aufgelöst.

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Wie zu erwarten ist die ursprüngliche Prognose für ERIKA jetzt völlig im Eimer.
ERIKA ist gerade noch so ein Wirbelsturm und wird ziemlich sicher in Kürze zu einem Tropischen Tief degradiert werden. Der sehr schwer festzustellende Kern wird im Moment an Kubas Nordostküste lokalisiert, an welcher nur Tropical Storm Watch gilt.

Tropical Storm Warning ist noch auf Haiti und den SW-Bahamas aktiv, voraussichtlich aber auch nur noch für ein paar Stunden.

Das NHC stuft seine Vorhersage selbst als unsicher ein. Man geht davon aus, dass ERIKAs Kern zunächst Ost-Kuba von NE nach SW überqueren und dann West-Kuba von SE nach NW. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Zyklon das überlebt.

Danach sollte es nun nicht mehr direkt nach, sondern etwas westlich von Florida in den Golf von Mexiko gehen. Da eine kleine Chance besteht, dass ERIKA im Golf noch einmal zu einem Tropischen Sturm wird, werden wir sie in der Liste oben vorläufig rot belassen.

28. August 2015

Abend-Update

ERIKAs Kern sitzt immer noch VOR der Küste Hispaniolas. mittlerweile aber bereits WSW von Santo Domingo. Bevor Sie sagen: "Das ist doch nicht zu fassen!", hier der Versuch einer simplen Erklärung.

Tropenstürme und Berge sind natürliche Feinde. Der Tropensturm ist dabei immer der Angreifer, die Berge die "Verteidigung". Sah es vor zwei Tagen noch danach aus, als würde ERIKA Hispaniola knapp "links liegen lassen", hat die geringfügige Kurskorrektur dafür gesorgt, das die Realität doch ziemlich extrem anders aussieht.

Die meisten von Ihnen kennen sicherlich die Situation, in der der Volksmund sagt, dass wo-auch-immer-in-Deutschland ein Gewitter nicht über diesen oder jenen See oder Berg hinwegkommen wird. Obwohl auch andere Einflüsse eine Rolle spielen, passt das Beispiel hinsichtlich ERIKA und Hispaniola. Wie in den Live-Updates schon angedeutet: Hispaniola (in erste Linie die Berge) erlauben es ERIKA einfach nicht, näher zu kommen. Wir würden das weite Feld der Philosophie betreten, wollten wir beginnen, darüber zu reden, ob die Berge zu stark oder ERIKA zu schwach ist.

Da die Berge im Vergleich zu einem Zyklon eine recht konstante Konstante darstellen, entscheiden wir uns für "ERIKA ist zu schwach!".

Tropische Stürme, speziell ERIKA, sind wunderbare Beispiele für das Aufzeigen des Ursache-Wirkung-Prinzips. Schmetterlings-Effekt? Ja.
Denn es hört nicht auf, auch wenn die meisten von uns - subjektiv interessiert - nur auf einen bestimmten Ort schauen. Wenn .. dann ... dann ... dann .....

Auch wenn diese Seiten nicht wirklich für Meteorologen, Mathematiker oder ähnliche Experten gedacht ist, sondern für Leute, die einfach nur wissen wollen, was wann wo passieren könnte, halten wir eine schrittweise Erläuterung gewisser Dinge für sinnvoll.

Zieht ERIKA knapp rechts an Hispaniola vorbei, kommt alles so, wie es die Modelle vorhergesagt haben.
Um ein wenig zu übertreiben: Eine Abweichung von EINEM Grad (Prognose vs. Realität) nach links hat ERIKA plötzlich den Weg versperrt. Erst ging es an der Nordküste Hispaniolas entlang, dann waren da Berge im Weg, die Berge (wir wiederholen, nicht die alleinige Ursache) "drückten" ERIKA dann nach unten (Süden). Wodurch ERIKA so oder so schon geschwächt wurde. Schwache ERIKA = "stärkere" Berge.

Wenn Hispaniola ERIKAs Kern nicht über sich ergehen lässt, sondern "unten rum" abwehrt, hat das natürlich in jeglicher Hinsicht weitere Konsequenzen. In erster Linie Zugbahn und Intensität betreffend. "Wenn ich nicht direkt ÜBER Hispaniola ziehen kann, versuche ich es eben unten herum!" - sagt ERIKA. "Dabei verliere ich an Stärke! (aber ich überlebe ... vielleicht)".

"Wenn ich es unten herum versuche, dann muss ich es eben danach über Kuba - anstatt die Bahamas - probieren. Egal, wie sehr Hispaniola mich geschwächt hat. Dass ich dann kaum noch eine Chance auf Florida habe ... wen interessierts?"





Live - Updates
(beendet)

- (Noch weit davon entfernt, offiziell zu sein: Hispaniola scheint ERIKA ordentlich zu schaffen zu machen. Und die aktuellen GFS-Modelle gehen, die erwarten, dass der Zyklon noch mit weiteren Inselbergmassen zu kämpfen haben wird, davon aus, dass bei Ankunft in Florida nicht mehr viel von ERIKA übrig sein wird.)

- Jegliche Sturmwarnung östlich der Dominikanischen Republik wurde jetzt deaktiviert.

20:00 Uhr MESZ - ERIKAs Kern hat sich südlicher als erwartet gehalten und noch keinen Landfall vorgenommen. Er befindet sich aktuell weniger als 100 km SW von Santo Domingo noch über offenem Ozean. Dies bedeutet, dass an der Nordküste der schlimmste direkte Impakt bereits vorbei ist, wobei nicht zu vergessen ist, dass die noch einige Stunden anhaltenden starken Niederschläge das eigentliche Problem darstellen. Ab praktisch sofort sollte der Kern beginnen, Hispaniola in Richtung NW zu überqueren.

- Flughafen Las Américas Santo Domingo
  Gestrichene Flüge (von bzw. nach Santo Domingo, keine Garantie auf Vollständigkeit)
CUBANA - Santiago de Cuba
INSEL AIRLINES - San Martín
SEABORNE - San Juan, Puerto Rico
SPIRIT - Fort Lauderdale, Florida

18:00 MESZ - ERIKAs Kern ist jetzt weniger als 100 km von Santo Domingo entfernt. Intensität gleichbleibend. Die US Virgin Islands Islands haben ihre Sturmwarnung deaktiviert, auf Teilen Kubas wurde Sturmwarnung (Watch) aktiviert.

- Hinweis für Familien und Freunde von Urlaubern vor Ort:
Wenn Sie sich nicht sofort nach Durchzug des Sturms mit Ihren Angehörigen vor Ort in Verbindung setzen können, beunruhigen Sie sich bitte nicht allzu sehr. Oftmals sind Strom- oder Telefonverbindungen unterbrochen und es kann im Extremfall bis zu ein paar Tagen dauern, bis die Kommunikation wieder hergestellt ist. (siehe auch: Informationen für Angehörige)

- In den USA hat man aus dem KATRINA-Desaster gelernt. Allen Kritikern zum Trotz; wir finden, richtig so:
Der Gouverneur von Florida Rick Scott hat gerade vorsorglich den Notstand  (State of Emergency) ausgerufen.
Das setzt wichtige Aktivitäten in Gang und finanzielle Bundesressourcen frei.

- Unter ästhetischen Gesichtspunkten bleibt ERIKA ein ziemlich miserabler Wirbelsturm. Aber es ist satte Konvektion zu beobachten, was heftige Niederschläge bedeutet. Die große Gefahr kommt also wieder einmal vom Wasser. Bedenken Sie (vor Ort) bitte: In den kommenden Tagen, wenn man eigentlich denkt, es ist vorbei, sind in bergigen Gegenden Erdrutsche möglich und vergessen Sie nicht die potenziell tödliche Kombination von überschwemmten Stellen und umgeknickten Strommasten (obwohl die Elektrizität heutzutage meist als Vorsichtsmaßnahme abgeschaltet wird)!

Satellitenfoto Tropensturm Erika Dominikanische Republik HQ
HQ-Satellitenfoto (GOES 13) ERIKA
28. August 2015 13 Uhr UTC
Credit: NASA / NOAA

- Noch immer heftige Regenfälle auf Puerto Rico, Vieques, Culebra und den Virgin Islands.
Die Sturmwarnung dort ist noch nicht deaktiviert worden!

Update

Bei 28 km/h Zuggeschwindigkeit ist ERIKAs Kern noch etwa 250 km (ESE) von Santo Domingo entfernt. Sturmwinde werden bis zu 240 km vom Kern festgestellt. Mit anderen Worten: Es geht los.

Letztendlich wird ERIKAs Zentrum die Dominikanische Republik nun doch recht zentral überqueren, sprich ein echter Landfall steht in etwa 10 Stunden bevor. Generell haben die GFS-Trackmodelle ziemlich gut gearbeitet, denn schon vor einer Woche deuteten sie auf die Dom Rep hin. Da selbige in Längsrichtung zur Zugbahn des Zyklons liegt, braucht es nur eine minimale Abweichung nach links oder rechts, um den Unterschied zwischen Landfall und fast keinem Impakt auszumachen.

Wie dem auch sei, ganz Hispaniola steht unter Sturmwarnung, also auch Haiti.
ERIKAs Intensität hat minimal zugelegt (85 km/h bei 1006 mBar).

Sollten Sie vor Ort sein, befolgen Sie bitte die Anweisungen des Zivilschutzpersonals.


Die Kurskorrektur und die Interaktion mit der Landmasse Hispañolas haben auch Konsequenzen fuer die Vorhersage desweiteren Verlaufs ERIKAs. Es dürfte nun eher mitten zwischen Kuba und den Bahamas entlang gehen. Am Montag wird dann ein direkter Landfall in Florida aus Richtung SE erwartet (allerdings nicht mehr als Hurrikan), was sich aber durchaus noch ändern kann, da auch hier wieder gilt: Florida in Längsrichtung zur Zugbahn.

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ERIKA ist weiterhin ein recht schwacher Tropischer Sturm (75 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten bei jetzt sogat 1008 mBar min. Kerndruck) und wird in Kürze Puerto Rico erreichen.

Im Laufe des Tages werden die Sturmbedingungen dann in der Dominikanische Republik erwartet.
Die letzten Trackprognosen bringen den Kern noch einmal etwas näher an die Nordküste, sodass selbst ein Landfall nicht ganz ausgeschlossen ist. Bis auf den Südwestzipfel steht die gesamte Dom Rep unter Sturmwarnung:

Zugbahnprognose Tropensturm ERIKA Dominikanische Republik
Stand: 28. August 2015
Ab Freitagabend geht es dann auf den Bahamas weiter.
Obwohl die Trackprognose auch dort etwas nach links gewandert ist, werden wohl so ziemlich alle zu den Bahamas gehörigen Inseln etwas abbekommen.

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27. August 2015

Update
Der schlanke Warnkegel hat nichts genutzt.
ERIKAs Zugbahnprognose wurde erneut nach links korrigiert, also in die für die Dominikanische Republik unerfreulichere Richtung. Der Kern des Zyklons sollte nun doch sehr nah an der Nordküste der Dom Rep vorbeiziehen:

Tropischer Sturm Erika Dominikanischer Republik
Zugbahnprognose ERIKA Dominikanische Republik
Stand 27. August 2015 mittags
 Es wird an der Nordküste dementsprechend Sturmbedingungen geben.

Was den weiteren Verlauf anbelangt: Miami und Orlando müssen Anfang kommender Woche mit Hurrikanbedingungen rechnen.
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Inzwischen sieht ERIKA zwar etwas besser organisiert aus, aber einen richtig guten Eindruck macht sie immer noch nicht. Trotzdem ist Entwicklung festzustellen. Bei einem für einen Tropensturm recht hohen minimalen Kerndruck von nach wie vor 1006 mBar erreicht ERIKA jetzt immerhin schon max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 75 km/h. Und sie hat wie erwartet Fahrt aufgenommen. 26 km/h Zuggeschwindigkeit ist in der Region zwar nicht gerade rekordverdächtig, aber auch kein wirklich übliches Tempo.

Am heutigen Donnerstag wird der Kern die Leeward und die Virgin Islands hinter sich lassen und am Ende des Tages wahrscheinlich knapp nördlich von Puerto Rico befinden.

Vom Attribut "schlank" kann man generell halten, was man subjektiv mag, aber auf den Warnkegel der Impaktprognose eines Tropensturms bezogen ist "schlank" zweifelsohne eine sehr positive Eigenschaft, da sie zum Ausdruck bringt, dass sich die Forecaster ihrer Sache sehr sicher sind. Und weil bei vorliegender Schlankheit des Warnkegels die Vorhersage der Zugbahn ERIKAs auch noch wieder etwas nach rechts (Nord) korrigiert wurde, liegt die Nordküste der Dominikanischen Republik nur noch am Rand besagten Kegels. (Verfolgen Sie ruhig auch: die Grafik, die die Wahrscheinlichkeit für Sturmbedingungen darstellt.)

Schlimm wird es in der Dom Rep also wahrscheinlich nicht werden, was allerdings kein Aufruf zum Leichtsinn sein soll. Meiden Sie am Freitag am besten das Meer, wenn Sie vor Ort sind; allzu einladend dürfte es morgen ohnehin nicht daherkommen. So oder so: Offizielle Sturmwarnung wird unvermeidlich sein (zu Recht, alles andere wäre fahrlässig).

Welcher Weg führt geometrisch betrachtet genau "mitten" über die Bahamas?
ERIKA wird uns dies zwischen Freitag und Sonntag Abend ziemlich gut vorführen.

Und danach?
Geht es nun voraussichtlich doch nicht direkt nach Florida, sondern der Zyklon wird wohl kurz vorher nach rechts driften und könnte zu einem jener Wirbelstürme werden, die die US-Ostküste "abgrasen". Intensitätsprognosen für diesen Fall sind (noch) sehr schwierig.

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26. August 2015

Update:
Aktuelle Sturmwarnungen


Tropischer Sturm Erika Sturmwarnung
Sturmwarnungen Tropischer Sturm ERIKA
26. August 2015 vormittags


ERIKA befindet sich aktuell noch ca. 800 km (E) von Antigua, ist mit 65 km/h max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten bei einem min. Kerndruck von 1006 mBar nur gerade so ein Tropischer Sturm und noch immer ziemlich miserabel organisiert.

Die jüngsten Prognosen beinhalten in erster Linie drei Veränderungen gegenüber gestern:

1) Die Trackprognose ist nach Süden korrigiert worden und somit näher an Puerto Rico und die Dominikanische Republik herangerückt. Ein Landfall wird wahrscheinlicher.

 Tropischer Sturm Erika Dominikanischer Republik Florida
Prognose ERIKA 26. August 2015
Credit: NOAA


2) ERIKA dürfte früher als erwartet an Zuggeschwindigkeit zulegen und die inzwischen fast als sicher anzunehmenden Sturmbedingungen Puerto Rico bereits am Donnerstag und die Dominikanische Republik in der Nacht zum Freitag erreichen.

3) Die Intensivierung zum Hurrikan - wenn es denn überhaupt dazu kommt - sollte später als erwartet stattfinden. Und zwar erst kurz vor Erreichen Floridas. DASS Florida (ab Sonntag) etwas abbekommt, gilt mittlerweile als ziemlich wahrscheinlich.

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Noch etwas mehr als 1000 km östlich der Kleinen Antillen hat sich der Tropische Sturm ERIKA gebildet.

ERIKAs Weg wird laut jüngsten GFS-Modellen zunächst über die nördlichen Antillen (Donnerstag, erste Sturmwarnung bereits aktiviert), dann knapp nördlich an Puerto Rico und der Dominikanischen Republik vorbei (Freitag) zu den Bahamas (Samstag und Sonntag) und danach eventuell bis nach Florida führen.

Es ist davon auszugehen, dass der Zyklon bei den Bahamas zu einem Hurrikan wird.

Detailliertere Informationen folgen. 

Tropischer Sturm SANDY entwickelt sich - Hurrikanwarnung Jamaika

Dienstag, 23. Oktober 2012

Siehe auch: Liveticker SANDY

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Satellitenbild Tropischer Sturm SANDY
23. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA
Tropensturm SANDY befindet sich jetzt - wenn auch sehr langsam (6 km/h) auf dem erwarteten Kurs NNE, der Kern ist noch etwas mehr als 500 Kilometer von Kingston, Jamaika entfernt. Es ist davon auszugehen, dass SANDY in den kommenden 36 Stunden eine relativ rasante Intensivierung vornehmen und nun bei Ankunft Jamaika - zwischen Mittwoch und Donnerstag - doch ein Hurrikan der Kategorie 1 sein wird. Dem entsprechend gilt auf Jamaica "Hurrcane Watch". Die Regierung von Haiti hat "Tropical Storm Watch" aktiviert.

Sturmwinde werden bis zu 150 Kilometer vom Zentrum des Wirbelsturms entfernt festgestellt, auf Jamaika ist bereits heute Nacht oder in den frühen Morgensturnden des Mittwochs mit Sturmbedingungen zu rechnen. An der Süd- und Ostküste Jamaikas ist eine Sturmflut von bis zu einem Meter zu erwarten. Auch die Niederschlagsprognose ist nicht ganz ohne. Ostkuba, Jamaica, Haiti und die Dominikanische Republik müssen mit 125 bis 250 mm rechnen, vereinzelt sind bis 400 mm möglich.

Das National Hurricane Center geht davon aus, dass SANDY über Kuba (voraussichtliche Ankunft des Kerns ganz früh am Donnerstag noch als Hurrikan westlich von Santiago de Cuba) ein paar Schwierigkeiten bekommen, den Status "Tropischer Sturm" aber nicht verlieren wird.

Danach ist der Kegel, der die Warnzone beschreibt, noch ziemlich breit und schließt eigentlich nur die SE-Bahamas aus. Die größte Wahrscheinlichkeit für einen Besuch des Kerns besitzt momentan Cat Island.

Achtung allerdings auch auf Florida. Ein Landfall ist zwar unwahrscheinlich, aber die Modelle bringen SANDY aktuell in 3 bis 4 Tagen  immer näher an die Halbinsel heran. Widriges Wetter gilt fast schon als sicher, inzwischen besteht auch eine kleine Chance auf kurzzeitige Sturmbedingungen.

Ab Anfang nächster Woche oder im Extremfall sogar schon am kommenden Wochenende wird momentan eine Zugbahn an die US-Ostküste wahrscheinlicher. Brachten bei der vorletzten Aktualisierung der GFS-Trackmodelle noch zwei Drittel selbiger SANDY auf die See hinaus und ein Drittel an die East Coast, hat sich dieses Verhältnis in der jüngsten Aktualisierung umgekehrt. Die Modelle, die den Zyklon an der US-Ostküste erwarten, umfassen jetzt allerdings eine ziemlich große Zone, nämlich von North Carolina bis hoch ins NE-New England. Wie schon erwähnt, sollte in etwa bei Verlassen Kubas die Sicherheit der Trackprognose stark steigen. Die aktuelle Schneefall-Prognose für den 2. November zeigt übrigens im Inland nördliche Zentral-US-Ostküste noch immer bis zu 90 cm.




Tropischer Sturm SANDY - Sturmwarnung auf Jamaika

Montag, 22. Oktober 2012

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Credit: NHC
NASA | TerraMetrics
System 99L im Atlantik ist jetzt das Tropische Tief 18 und wird eventuell sogar noch heute zum Tropischen Sturm SANDY erklärt werden.

Der Kern des Tropentiefs wird momentan etwa 500 Kilometer SSW von Kingston, Jamaika lokalisiert. Noch bewegt sich der Zyklon in Richtung SW, sollte aber sehr bald kurven und auf NNE drehen. Das National Hurricane Center folgt da den Modellen.

Momentan wird nicht erwartet, dass SANDY zu einem Hurrikan wird, allerdings könnte der Zyklon bei Jamaika diesem Status recht nahe sein.

Auf Jamaika, wo der Kern des Wirbelsturms am Mittwoch Vormittag erwartet wird, wurde "Tropical Storm Watch" aktiviert.

Ost-Kuba, Haiti, die Dominikanische Republik und die Bahamas sollten die Entwicklung verfolgen.


Atlantische Hurrikansaison aktuell

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Satellitenbild Atlantik
22. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA
In der Karibik werden wir eventuell noch heute ein Tropisches Tief, morgen oder übermorgen dann Tropensturm SANDY sehen. Das National Hurricane Center gibt mittlerweile 90% für die Entstehung eines Tropischen Zyklons aus System 99L innerhalb der kommenden 48 Stunden. Die Trackmodelle bringen den Zyklon übereinstimmend auf Kurs NNE, was bedeutet, dass SANDY nacheinander Jamaika, Ost-Kuba und die zentralen Bahamas besuchen wird.
Aktuell erwarten die Intensitätsmodelle keinen sehr starken Wirbelsturm. Eventuell am Donnerstag kurz den Status Hurrikan. Aber dies kann sich kann sich noch ändern.

Auch der Tropische Sturm TONY wird wahrscheinlicher. 90L bekommt inzwischen 50% vom NHC. Die wahrscheinlichste Zugbahn führt weiterhin südlich an den Azoren vorbei nach Portugal und Spanien. Der Status Hurrikan ist momentan eher unwahrscheinlich.

SANDY und TONY wären bereits die Tropischen Stürme 18 und 19 der Atlantischen Hurrikansaison 2012. Die vier bedeutendsten Pre-Season-Forecasts (NOAA, Gray | Klotzbach, Weather Channel, Accu Weather) erwarteten für 2012 maximal 15 benannte Stürme im Atlantik.

Sturmsituation Tropen weltweit 21. Oktober 2012

Sonntag, 21. Oktober 2012

Vorab: GOES-14 scheint seine Position erreicht zu haben, womit uns wieder vernünftige Satellitenbilder aus dem Nord-Atlantik zur Verfügung stehen. Die momentan aktiven Systeme betreffend sind die Bilder allerdings wenig aussagekräftig (was an der von den Systemen produzierten Konvektion und nicht am Satelliten liegt).

In der Karibik (Atlantische Hurrikansaison) entwickelt sich 99L langsam, aber sicher und zieht dabei sehr gemächlich westwärts. Das National Hurricane Center warnt vor möglichen starken Niederschlägen während der kommenden Tage in Ost-Kuba, Jamaika, Haiti und der Dominikanischen Republik.
Die Wahrscheinlichkeit, dass 99L innerhalb der kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, ist auf 70% gestiegen. Die Intensitätsmodelle, die langfristig um einiges weniger aggressiv als noch gestern daherkommen, sehen in 36 - 48 Stunden einen Tropischen Sturm (SANDY: Liveticker). Besuche durch Hurricane Hunter sind bereits programmiert.
Wohin die Reise gehen wird, ist im Long Range noch unklar, allerdings schießen sich die Modelle kurzfristig auf eine Zugbahn mit Kurs W bis nahe an Yucatán oder Belize heran ein, der eine Drift nach NNE mit einem Besuch Ost-Kubas und der Bahamas folgen soll. Florida ist inzwischen wieder etwas mehr ins Rampenlicht gerückt und auch die US-Ostküste sollte die Entwicklung beobachten.

System Nummer 2 im Atlantik - nach 99L kommt wieder 90L - befindet sich etwas mehr als 1000 Kilometer ENE der Leeward Islands (nördliche Kleine Antillen). Das NHC gibt 30% für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der nächsten 2 Tage. Die Trackmodelle sehen die mittelgroße Atlantikkurve (die bereits in den kommenden 2 bis 4 Tagen in Angriff genommen und auch abgeschlossen werden sollte), was bedeutet, dass die Azoren noch einmal ins Spiel kommen könnten. Momentan sieht es aber eher danach aus, als würde 90L auf dem Weg nach Europa südlich der portugiesischen Inseln bleiben.


Im Nordost-Pazifik (Pazifische Hurrikansaison) sitzt eine kräftige Wetterstörung vor dem südlichen Mexiko und Guatemala. Noch sind die Chancen gering, dass da etwas passiert, aber eine langsame Entwicklung ist nicht ausgeschlossen. Aktuell zieht das System nach Westen.


Östlich der Philippinen (Taifunsaison) braut sich nach ein paar Tagen Verschnaufpause im Westpazifik schon wieder etwas zusammen. System 92W besitzt zwar noch eine nur geringe Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Tropischen Zyklons in den kommenden 24 Stunden, aber wir wissen ja, wie schnell das in der Taifunsaison gehen kann. Vertrauenswürdige Daten und Prognosen zu 92W liegen noch nicht vor.

Tropensturm PATTY 2012 ist Vergangenheit

Freitag, 12. Oktober 2012

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Satellitenbild Tropisches Tief PATTY
12. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA
Wie erwartet hat PATTY nicht lange durchgehalten. Zumindest nicht als Tropischer Sturm. Ab sofort ist PATTY wieder ein Tropisches Tief, aber nicht einmal von diesem sieht das National Hurricane Center Gefahr für die Bahamas, Kuba oder Florida ausgehen.

Die Reste des 16. Tropischen Sturms der Atlantischen Hurrikansaison 2012 sollten sich bald in Richtung WSW in Bewegung setzen.

Bye bye, PATTY. Wir sehen uns 2018 wieder und bereiten uns derweil auf RAFAEL 2012 vor.

Tropischer Sturm PATTY Bahamas - keine Sturmwarnung

Donnerstag, 11. Oktober 2012

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Satellitenbild (Wasserdampf) und erwarteter Verlauf PATTY
11. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Nun ist aus dem Tropischen Tief 16 in der Atlantischen Hurrikansaison 2012 doch noch der Tropische Sturm PATTY geworden. Zumindest erleichtert dies die Zählung. Atlantisches Tropentief Nummer 16 = Atlantischer Tropensturm Nummer 16.

Die dem National Hurricane Center vertrauende Regierung der Bahamas hat aber trotz der Entwicklung keine Sturmwarnung aktiviert. Wahrscheinlich mit gutem Grund. Sowohl der Outflow als auch die - abgesehen vom Kern - stärksten Winde PATTYs werden in den Nord-, Nordost- und Ost-Sektoren festgestellt, Sturmwinde bis zu 110 Kilometern vom Kern entfernt.

Etwas kurios: Das Sturmsymbol auf dem Bild oben markiert die letzte festgestellte Position des Kerns. Normalerweise sollte sich die zentrale Konvektion, in deren Innerem sich der Kern bei PATTYs Struktur doch ungefähr befinden sollte, irgendwo SW (links unter) dem Sturmsymbol befinden. Tut sie aber nicht. Eher das Gegenteil ist der Fall. Diese Entwicklung, die allerdings erst noch offiziell durch das NHC, welches den Tiefdruckkern dank seiner Hurricane Hunter genauer feststellen kann, bestätigt werden müsste, liegt aber im Rahmen der Trackmodelle der letzten Tage. Ein Teil dieser Modelle zeigte nach SW (Richtung Kuba - Yucatán), der andere Teil nach NE (Bermuda).

Warten wir ab, ob PATTY noch mehr Überraschungen parat hat.

Tropisches Tief 16 Bahamas / Kuba wird wahrscheinlich kein Tropischer Sturm

Gerade hat das National Hurricane Center das System 97L NE von den Zentral-Bahamas zum Tropischen Tief 16 in der Atlantischen Hurrikansaison 2012 befördert. Dieses Tropentief wird aber wahrscheinlich nicht nicht den Status "Tropischer Sturm" erreichen, während es in den kommenden 36 Stunden nach SW ziehen und sich noch vor Erreichen der Zentral-Bahamas auflösen soll.

Dementsprechend wurde keine Sturmwarnung aktiviert.

Atlantische Hurrikansaison aktuell: Pot. Tropische Stürme PATTY und Rafael

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Satellitenbild 97L und 98L
11. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA
Beide Atlantiksysteme haben in den vergangenen 36 Stunden Entwicklung gezeigt.

97L hat sich dabei nur wenig bewegt und befindet sich aktuell NE von den Zentral-Bahamas, wird jetzt aber voraussichtlich nach Süden in Richtung Kuba ziehen. Bald soll 97L von einer Kaltfront aufgenommen werden, aber das NHC sieht noch Chancen, dass es vorher zu einem Tropischen Zyklon wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass dies innerhalb der kommenden 48 Stunden passiert, sieht das NHC bei 50%.

Dieselbe Wahrscheinlichkeit gibt das NHC der Tropischen Welle 89L, aktuell knappe 500 Kilometer SSE der Windward-Inseln. Hier sehen die umgebenden Bedingungen für eine langsame Entwicklung noch etwas besser aus. Dieses System zieht in Richtung WNW, hält also Kurs auf die Karibik. Das NHC warnt, dass in den kommenden Tagen unabhängig von der Entwicklung des Systems starke Winde und Niederschläge auf Teilen der Kleinen Antillen möglich sind.

Die Hurricane Hunter sind bereit. Im Falle einer Intensivierung könnte 98L ab morgen Mittag im 6-Stunden-Rhythmus angeflogen und untersucht werden.

Die beiden nächsten im Atlantik zu vergebenden Sturmnamen lauten PATTY und RAFAEL.

System 97L Dominikanische Republik | Kuba | Bahamas aktuell

Sonntag, 7. Oktober 2012

System 97L Dominikanische Republik | Kuba | Bahamas aktuell, Dominikanische Republik, Hispaniola, Patty, Kuba, Bahamas, Karibik, Yucatán, Belize, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose, Verlauf, Zugbahn, Atlantische Hurrikansaison, Hurrikansaison 2012, Oktober, 2012,
Satellitenbild 97L
7. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA
System 97L hat laut den jüngsten Intensitätsmodellen ein wenig an Wahrscheinlichkeit verloren, überhaupt zu einem Tropischen Sturm zu werden, während das National Hurricane Center die Chance, dass es innerhalb von 24 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, auf 20% erhöht sieht. Was wie ein Widerspruch klingt, ist nicht notwendigerweise einer.

Von offiziellen Prognosen kann hier noch keine Rede sein, die Modelle sind nicht mehr als ein Indikator für eine mögliche Entwicklung. Dies gilt auch fue den folgenden Stand der Trackmodelle: Momentan ist es wahrscheinlich, dass der Tiefdruckkern des Systems extrem langsam parallel nördlich an Hispaniola und Kuba entlang nach Westen zieht, bevor es dann Mitte kommender Woche Kurs SW einschlagen und über Zentral- oder Westkuba hinweg in Richtung Yucatán oder Belize ziehen könnte, jetzt also doch in die Karibik hinein..

Ein starker Sturm ist bisher nicht zu erwarten, was sich allerdings noch ändern kann, sollte das System es in den Golf von Mexiko schaffen.

Aktuell sitzt das System etwas mehr als 100 Kilometer östlich der Turk- und Caicos-Inseln und in den kommenden Tagen sind dort und auf den SE- und Zentral-Bahamas starke Niederschläge möglich.

System 97L bei der Dominikanischen Republik entwickelt sich

Samstag, 6. Oktober 2012

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Satellitenbild 97L
6. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA
Auch in der Atlantischen Hurrikansaison 2012 könnte es zügig weiter gehen, obwohl das Soll laut der Saisonprognosen eigentlich so langsam erfüllt ist.

Es ist so spät in der Saison nicht mehr wahrscheinlich, dass starke Entwicklung nahe der Kapverden stattfindet, aber in oder nahe der Karibik ist noch einiges möglich.

Im Moment entwickelt sich nördlich von Hispaniola (Dominikanische Republik und Haiti) und östlich der Bahamas das System 97L - das National Hurricane Center hat allerdings noch nicht reagiert.

Die aktuellen Trackmodelle bringen das System, welches im Fall der Fälle zum Tropischen Sturm PATTY werden würde, nicht in die Karibik, obwohl dies nicht ganz unmöglich scheint. Die Intensitätsmodelle lassen einen Hurrikan zu.

Beobachtet werden sollte die Entwicklung auf Kuba, in Florida, auf den Bahamas, auf Bermuda und auch an der US-Ostküste.

Jetzt bleibt aber erst einmal abzuwarten, ob und wenn wie sich das NHC zu 97L stellt.

Atlantische Hurrikansaison aktuell: LESLIE, MICHAEL und pot. NADINE

Samstag, 8. September 2012

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Satellitenbild Atlantik
8. September 2012
Credit: NASA / NOAA / hurrikansaison.blogspot
Es geht gerade richtig rund im Atlantik, was auch gut zum Datum passt, denn im Langzeitdurchschnitt ist der 10. September der Höhepunkt der Atlantischen Hurrikansaison.

LESLIE bewegt sich mit schlappen 7 km/h exakt in Richtung Nord. Bald sollte eine leichte Rechtsdrift einsetzen und wenn dies wirklich passiert, sollte es für die Bermudas, von denen LESLIEs Kern etwa 500 Kilometer entfernt ist, nicht so wahnsinnig schlimm werden. Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) wurde trotzdem aktiviert, Sturmbedingungen werden ab Sonntag früh erwartet.
Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, dass richtige Sturmwinde die Inseln erreichen, mittlerweile auf 20-30% gesunken. Dies liegt aber auch daran, dass LESLIE aktuell "nur" anhaltende Windgeschwindigkeiten von 100 km/h erzeugt. Man geht davon aus, dass der Wirbelsturm auf Höhe Bermuda noch einmal zu einem Hurrikan wird, dann wird auch die Wahrscheinlichkeit für Sturmwinde auf Bermuda erneut steigen. Auch offizielle Hurrikanwarnung könnte aktiviert werden.
Live-Updates zu LESLIE finden Sie in unserer rechten Menüleiste.

MICHAEL ist noch immer ein kleiner, aber feiner Hurrikan der Kategorie 2 und genauso schnell wie LESLIE, allerdings mit Kurs NNW unterwegs. Bei einem Kerndruck von 974 mBar produziert MICHAEL anhaltende Windgeschwindigkeiten von 160 km/h. Da MICHAEL keine Landmasse bedroht, wird die Entfernung zu den Azoren angegeben und diese liegt bei etwa 1500 Kilometern.

Dass System 90L im Golf von Mexiko zum Tropischen Sturm NADINE wird, ist inzwischen nicht mehr wahrscheinlich. Das NHC gibt zwar noch 10%, dass 90L innerhalb der kommenden 48 Stunden Zyklonstatus erreicht, aber die Modelle zeigen: Daumen runter. Auch auf dem Satellitenbild sehen wir, dass es das System ziemlich auseinandergerissen hat.

Im Gegenzug sind zwei neue Bewerber um den Namen NADINE ins Rennen eingestiegen.

System 91L sitzt zwischen Florida und den Bahamas und ist auf dem Satellitenbild oben nicht zu erkennen, da sich am Tiefdruckkern momentan keine Konvektion befindet.

Eine einer Tropischen Welle zugehörigen Wetterstörung (System 92L) zieht gerade ziemlich flott über die Kapverdischen Inseln und scheint sich dabei recht rasant zu entwickeln. Das NHC gibt bereits 30% für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der nächsten 2 Tage. Die jüngsten Trackmodelle bringen 92L nicht in in die Karibik, sondern ähnlich wie seine direkten Vorgänger nördlich an den nordkaribischen Inseln vorbei.

Atlantische Hurrikansaison aktuell 3. August 2012

Freitag, 3. August 2012

Update 20 Uhr MESZ: Das NHC gibt dem System bei den Bahamas jetzt eine Wahrscheinlichkeit von 20% und dem Kapverden-Tief eine Wahrscheinlichkeit von 50%, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Tief zu werden.


Das System bei den Bahamas liefert momentan ganz ordentliche Niederschläge über Florida ab. (Siehe auch: Radar-Landkarte)



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Satellitenbild Atlantik
3. August 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Die Aktivität in den atlantischen Tropen steigt, was im Monat August ganz normal ist. Die meisten Forecaster gehen davon aus, dass es erst Mitte dieses Monats so richtig los geht.

Alter vor Schönheit:
Gerade an den Windward Islands vorbei gezogen ist der Tropische Sturm ERNESTO (siehe auch: Liveticker ERNESTO Kleine Antillen), der mal gerade so ein Tropischer Sturm ist. Man glaubt, dass ERNESTO in den kommenden Tagen bessere Formen annimmt, allerdings bis Sonntag keine Landmasse gefährden wird.

Ab Sonntag dann geht es voraussichtlich relativ nahe an Jamaica heran, später an die Riviera Maya (Yucatán) oder vielleicht auch nach West-Kuba und letztendlich in den Golf von Mexiko.


SW der Kapverdischen Inseln befindet sich ein mit einer Tropischen Welle assoziiertes Tiefdruckgebiet (90L), welchem man einige Entwicklungschancen zutraut. Die Modelle spielen hier zwar noch ziemlich verrückt, aber das NHC gibt bereits 30% Wahrscheinlichkeit auf Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden. Vielleicht sehen wir also neben ERNESTO bald auch FLORENCE.


Weiterhin gibt es etwas Unruhe über den Zentral- und Nordwest- Bahamas mit Tendenz nach Florida. Zumindest während der kommenden 48 Stunden scheinen zu starke Scherwinde aber jegliche bedeutende Entwicklung zu verhindern. Trotzdem: 10% vom NHC.


Hüpfen wir schnell noch in den Pazifik. Dort sehen wir an der Küste von Guerrero (Acapulco) ziemlich fette Konvektion aufkommen. Sturmgefahr besteht hier aber momentan nicht.

Hurrikansaison Florida 2012: Tropensturm BERYL immer wahrscheinlicher

Donnerstag, 24. Mai 2012

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Satellitenbild System 94-L
24. Mai 2012 abends
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
 Auch wenn das Satellitenbild oben im Vergleich zum vorhergehenden den Anschein erweckt, als hätte sich das System 94-L von Florida entfernt, dürfte dieser Anschein ein trügerischer sein. Zuerst einmal bleibt es dabei, dass unabhängig davon, ob wir am Wochenende den Tropischen Sturm BERYL zu sehen bekommen oder auch nicht, Florida, die Caymans und die Bahamas eine ordentliche Portion an Niederschlägen, Gewittern und Wind abbekommen werden.

Aber auch die Wahrscheinlichkeit, dass 94-L noch immer vor dem offiziellen Beginn der Atlantischen Hurrikansaison schon zum zweiten Tropischen Wirbelsturm selbiger wird, steigt momentan. Das NHC gibt mittlerweile eine Chance von 60% an, dass dies innerhalb der kommenden 48 Stunden passiert.

Und als Zielregion sehen die Modelle praktisch übereinstimmend und mit nur wenigen Zweifeln: Florida. Momentan das nordöstliche Florida, sagen die ganz aktuellen Trackmodelle. Trotzdem zeigen wir Ihnen um der Abwechslung willen einmal nicht die "offizielle" Grafik, sondern die der Erstveröffentler bei Accuweather:


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Erwarteter Verlauf System 94-L
24. Mai 2012
Credit: Accuweather

Hurrikanzeit in Florida beginnt - Tropischer Sturm BERYL wird wahrscheinlicher

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Satellitenbild System 94-L
24. Mai 2012 mittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Die Wahrscheinlichkeit, dass wir bald schon den zweiten Tropischen Sturm der offiziell noch gar nicht begonnenen Atlantischen Hurrikansaison zu sehen bekommen, steigen im Moment.

Das System 94-L hat sich zügig in der erwarteten Richtung NE bewegt und sorgt jetzt auf Kuba, den Bahamas, den Cayman Islands und Florida für etwas ungemütliches Wetter.

Das NHC sieht inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von 40%, dass das System innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, glaubt aber andererseits nicht, dass dies vor Samstag passiert.

Viele Leute fragen, ob es Beeinträchtigungen des Flugverkehrs am Internationalen Flughafen Miami gibt: Bisher liegen darüber keine Meldungen vor. In diesem Moment gibt es keine nennenswerten Verspätungen oder Absagen von Flügen.

System 94-L (potentiell Tropischer Sturm BERYL) bei Kuba, Florida und den Bahamas

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Satellitenbild System 94-L
24. Mai 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Das System 94-L südlich von Kuba ist Teil einer langgezogenen tropischen Störung. Momentan sind die Voraussetzungen auf eine Intensivierung noch nicht besonders gut, aber wenn 94-L die erwartete Zugrichtung NE einhält, werden sie sich bald verbessern.

Das NHC gibt dem System inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von 20%, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden. Es wird auch eine genauere Schätzung abgegeben: Wenn alle notwendigen Bedingungen für die Bildung eines Tropischen Sturms zusammenkommen, könnten wir am Samstagabend oder Sonntagvormittag Ortszeit BERYL existent sehen.

Unabhängig von einer möglichen Intensivierung des Systems warnt das NHC für die kommenden Tage vor starken Niederschlägen, Fluten und Hochwasser und starken Gewittern über Teilen Kubas, den Cayman-Islands, Südflorida und den Bahamas.

In Teilen Floridas wurde bereits jetzt Flutwarnung aktiviert (siehe auch: Hazards NWS Miami).

Sie können auch selbst einen Blick auf aktuelle Doppler-Radar-Bilder werfen: Radar Landkarte.


Entsteht am Wochenende der Tropische Sturm BERYL bei Kuba, Florida und den Bahamas? (System 94-L)

Mittwoch, 23. Mai 2012

Verschiedene Anzeichen deuten darauf hin, dass sich aus einem Tiefdruckgebiet südlich von Kuba am kommenden Wochenende ein Tropischer Zyklon bilden könnte.

Zwei Wirbelstürme schon im Mai in der Atlantischen Hurrikansaison - das wäre dann doch als außergewöhnlich zu bezeichnen. Trotzdem sollte man zumindest mit der Moeglichkeit rechnen, dass da etwas passieren wird.

Wenn auch die Wahrscheinlichkeit in diesem Moment noch gering ist, dass wir noch in diesem Monat den Tropensturm BERYL zu sehen bekommen (das NHC erwähnt System 94-L bisher noch nicht), sind die Chancen in den vergangenen 24 Stunden doch konstant gestiegen. Die meisten Experten halten eine wahrscheinliche Beruhigung der Scherwinde für den ausschlaggebenden Faktor.

Soweit man es bis zu diesem Zeitpunkt beurteilen kann, wird 94-L Kurs NNE nehmen und nach dem Überqueren Kubas irgendwo vor der Ostküste Floridas landen.

Wir erwähnen dieses System so früh, da es sich, wenn es sich entwickeln sollte, voraussichtlich recht schnell intensivieren wird.

Florida und US-Ostküste: Da könnte nächste Woche schon wieder einiges zusammenkommen

Donnerstag, 13. Oktober 2011

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Satellitenbild Westkaribik und Golf von Mexiko vom 13. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Die Überbleibsel von JOVA und die Systeme über Yucatán und bei den Bahamas könnten in der kommenden Woche das Wetter in Florida und an der US-Ostküste bestimmen.

Das Yucatán-Tief und JOVAS Reste besitzen das Potential, im Golf von Mexiko etwas Neues entstehen zu lassen. Sowohl dieses potenzielle "Neue" als auch das Bahamas-Tief würde es tendenziell nach Norden ziehen und beide könnten in Florida und an der US-Ostküste für erneute Unruhe sorgen. Unabhängig davon, ob eins, beide oder keins der Gebiete zu einem Tropischen Sturm wird oder nicht.

Accuweather zeigt es uns in der Grafik.
Achtung! Dies ist noch keine offizielle Vorhersage sondern ein Hinweis auf die mögliche Entwicklung:

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Grafik mögliche Bedingungen kommende Woche Florida und US-Ostküste
Credit: Accuweather.com

Bei den Bahamas braut sich eine neue tropische Bedrohung zusammen

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Satellitenfoto Tiefdruckgebiet Bahamas vom 13. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Im Nordosten der Bahamas haben sich eine Wetterstörung und ein Oberflächen-Tief zusammengetan, die mittlerweile ganz kompakt aussieht. Die das System umgebenden meteorologischen Bedingungen sind zwar nicht die besten, aber eine Entwicklung kann auch nicht ausgeschlossen werden. Das NHC gibt der Sache im Moment 30% Wahrscheinlichkeit, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden.

Tiefdruckgebiet über Bahamas entwickelt sich

Samstag, 24. September 2011

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Satellitenbild Tiefdruckgebiet Bahamas vom 24. September 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Ein Tiefdruckgebiet über den nördlichen Bahamas ist dabei, Form anzunehmen. Das NHC gibt ihm im Moment 30% Wahrscheinlichkeit, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden. Sollte dies passieren, ist der Wettlauf um den Namen PHILIPPE eröffnet. Der "Verlierer" müsste sich mit dem Titel RINA zufrieden geben.

Es wird nicht erwartet, dass ein langlebiger Sturm aus diesem System wird, denn die mittelfristigen meteorologischen Bedingungen sind alles andere als vorteilhaft.

 
 
 

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