
Image: Satellitenbild Tropisches Tief NATE am 11. September 2011 nachmittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
NATE ist wie erwartet dabei, sich aufzulösen und wird nur noch als Tropisches Tief geführt, was großzügig sein könnte.
Gleichzeitig wurden sämtliche Warnstufen an der Küste von Mexiko deaktiviert.
Wir lassen den Link zum Satellitenbild oben auf dieser Seite noch stehen für den Fall, dass NATEs Überbleibsel auf den Gedanken kommen sollten, sich im Pazifik neu zu formen.
Sollte dies nicht passieren, wird dies der Kommentar zu NATE 2011 während seiner Existenz sein.
Die aktuellsten Erdbeben weltweit (2,5+)
Archives
NATE ist kein Tropischer Sturm mehr
Tropischer Sturm NATE: Satellitenbild, Doppler-Radar und Live-Webcam Veracruz zeigen - Alles halb so schlimm.
Alles deutet darauf hin, dass der Tropische Sturm NATE es relativ gut mit dem südlichen Mexiko meint. Außer moderaten Niederschlägen ist da nicht viel Bedrohliches zu erkennen. Lassen wir die Bilder für sich sprechen (Klicken Sie bitte auf die Images, um zum jeweiligen Live-Bild zu gelangen):
Image: Doppler-Radar Alvarado am 11. September 2011 morgens
Credit: Conagua Mexiko
Image: Satellitenbild Tropischer Sturm NATE vom 11. September 2011 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Image: Live-Webcam Veracruz am 11. September 2011 morgens
Credit: webcamsdemexico.com
Update: Tropischer Sturm NATE Landfall 25 Kilometer von Veracruz + Live-Webcam Veracruz
Dieses Bild ist nicht live.
Klicken Sie auf das Foto, um die Live-Bilder der Webcam zu sehen:
Der Tropische Sturm NATE geht gerade mit Windgeschwindigkeiten von 95 km/h 25 Kilometer NNW von Veracruz über Land.
Labels: 2011, aktuell, Golf von Mexiko, Hurrikansaison 2011, Live, Live Webcam, Mexiko, Nate, September
Update Tropischer Sturm NATE: Hurrikanwarnung in Veracruz aufgehoben
Der Tropische Sturm NATE hat in den vergangenen Stunden etwas an Intensität verloren. Sein Zentrum befindet sich jetzt weniger als 100 km von Veracruz (Bundesstaat) entfernt. Die Hurrikanwarnung von Veracruz (Stadt) bis Tuxpán wurde in Sturmwarnung umgewandelt, alle anderen Warnstufen wurden deaktiviert.
Image: Vorhersage Verlauf und Warnstufen Tropischer Sturm NATE vom 11. September morgens
Credit: NOAA
Labels: 2011, aktuell, Golf von Mexiko, Hurrikansaison 2011, Hurrikanwarnung, Mexiko, Nate, September, Sturmwarnung, Veracruz, Verlauf
Tropischer Sturm NATE bereitet Landfall in Veracruz, Mexiko, vor - wahrscheinlich nicht mehr als Hurrikan
Image: Satellitenbild Tropischer Sturm NATE am 10. September 2011
Credit: CIMSS
Im Laufe des Samstags deutete sich an, dass der Tropische Sturm NATE noch zu einem Hurrikan werden könnte, bevor er im mexikanischen Bundesstaat Veracruz über Land geht. Die angenommene Wahrscheinlichkeit ist nach Auswertung der Daten des kürzlich beendeten Besuchs eines Air Force Hurricane Hunters allerdings gesunken, denn dieser konnte keine Steigerung der Intensität feststellen.
Trotzdem ist NATE ein mächtiger Wirbelsturm und die Hurrikanwarnung von Tuxpán bis Veracruz bleibt bestehen. Dies ist die Zone, in der man den Landgang des Kerns NATEs erwartet.
NATEs Zentrum ist nur noch 115 km NE von Veracruz und 240 km ESE von Tuxpán entfernt. Da sich der Zyklon aber nur mit 9 km/h vorwärts bewegt - und das schon seit geraumer Zeit - bekommen vor allem die Uferzonen im Südwesten des Golfs von Mexiko richtig etwas zu spüren. Zumal Sturmwinde bis etwa 165 km vom Zentrum entfernt gemessen werden, also bereits über Land wüten.
Heute Mittag ist mit Hurrikanbedingungen in Veracruz zu rechnen. Die stärksten Regenmassen werden für Veracruz und Tabasco erwartet. Am Punkt des Landfalls und noerdlich davon ist mit einem Ansteigen des Meeresspiegels um 1 Meter oder etwas mehr zu rechnen, begleitet von Sturmflut, starken (lebensgefährlichen!) Strömungen und hohen Wellen.
Labels: 2011, aktuell, Golf von Mexiko, Hurrikansaison 2011, Hurrikanwarnung, Mexiko, Nate, September, Sturmwarnung, Veracruz
Tropischer Sturm NATE bedroht Veracruz, Mexiko
Image: Satellitenbild Tropischer Sturm NATE am 10 September 2011 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Der Tropische Sturm NATE, besser gesagt sein Kern, befindet sich momentan 245 km ENE von Veracruz und 370 km ESE von Tuxpán, beide in Mexiko. Der minimale Zentraldruck ist mit 1000 mBar nicht allzu tief. Im Vergleich zu seiner gestrigen Geschwindigkeit hat NATE mit 7 km/h jetzt richtig Fahrt aufgenommen. Und NATE bewegt sich nun bereits in westlicher Richtung, windgeschwindigkeiten von 85 km/h erzeugend, auf die Küste von Veracruz zu:
Image: Vorhersage Verlauf und Warnungen Tropischer Sturm NATE vom 10. September 2011 morgens
Credit: NOAA
An den Warnstufen hat sich nichts geändert, was bedeutet, dass auch die "Hurrikanbeobachtung" noch existent ist. Man rechnet also mit möglichen Hurrikanbedingungen, obwohl der Wirbelsturm als komplettes System nicht mehr die Kategorie "Hurrikan" erreichen soll.
Da NATE so langsam ist, wird in der Nähe der Südküste des Golfs von Mexiko noch eine Menge Regen fallen. Auch wenn der Sturm dann etwa ab Montag gar kein Sturm mehr sein, sondern zu einem Tropischen Tief herabgestuft worden sein wird und sogar, wenn NATE bereits als aufgelöst klassifiziert worden sein wird, werden trotzdem noch heftige und anhaltende Niederschläge über dem südlichen und teilweise auch zentralen Mexiko erwartet.
Satellitenfoto: Wo befinden sich KATIA, MARIA und NATE heute Morgen und wie sehen sie aus?

Image: Satellitenbild KATIA, MARIA & NATE am 10. September 2011 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Viel hat sich nicht verändert seit unserem letzten Bericht.
KATIA flitzt über den nördlichen Atlantik nach Nord-Europa.
MARIA schwächelt weiter. Bald werden wir sehen, ob die Dominikanische Republik abgesehen von erhöhtem Meeresspiegel, etwas Regen und Wind überhaupt etwas von MARIA bemerken wird. (Anmerkung: Die "Sturmwarnung" auf Dominica, Guadaloupe und Martinique wurde aufgehoben.)
Und NATE lässt sich weiterhin ordentlich Zeit auf seinem Weg nach Veracruz.
Details und etwaige Aktualisierungen folgen im Laufe des Tages.
Das Wort zum Samstag, 10. September 2011 - KATIA, MARIA und NATE aktuell
Nach einer Entschuldigung für die heutige Wortkargheit hier nun der aktuelle Stand der Dinge, bevor es gleich in den Samstag hinein geht. Der 10. September wird übrigens aufgrund von Durchschnitts-Erfahrungswerten gemeinhin als der Höhepunkt der Atlantischen Hurrikansaison angesehen.
Image: Vorhersage Verlauf Hurrikan KATIA, und Tropische Stürme MARIA & NATE vom 9. September 2011 nachts
Credit: NOAA / Google
Hurrikan KATIA hat alle Erwartungen erfüllt und ist nun auf dem Weg zurück über den Atlantik (Marschroute Ost-Nordost) in Richtung Nordeuropa, und das mit sagenhaften 74 km/h.
Dabei erzeugt KATIA noch immer Winde von 140 km/h, was sie sich näher an der Hurrikan-Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) als an der Kategorie "Tropischer Sturm" aufhalten lässt.
Interessen in Europa informieren sich ab sofort am besten beim: Britischen Wetterservice
Der Tropische Sturm MARIA tut sich schwer, in Fahrt zu kommen. Auf dem aktuellen Satellitenbild sieht MARIA ziemlich zerrissen aus. Da ist keine Rotation und keine vernünftige Organisation zu erkennen.
Trotzdem erzeugt MARIA viel, viel Regen, der über den Kleinen Antillen bereits fällt. Ab sofort ist dort mit Sturmbedingungen zu rechnen.
MARIAs Zentrum wird gerade 210 km nördlich von Barbados und 245 km OSO von Guadaloupe lokalisiert (ein Name, von dem wir wissen, dass er eigentlich mit einem "e" anstelle des zweiten "a" geschrieben wird) und man erwartet, dass es bis Sonntag über die Leeward-Islands und die Jungferninseln in die Nähe von Puerto Rico zieht. Von dort an sollte dann eine gemächliche, aber stetige Intensivierung einsetzen. In der Dominikanischen Republik, Haiti und auf den Bahamas sollte man MARIAs Entwicklung unbedingt noch beobachten.
Gute Nachrichten gibt es für die Ostküste der USA: MARIA scheint KATIA folgen und der East Coast nicht allzu nahe kommen zu wollen. Warten wirs ab.
Der Tropische Sturm NATE seinerseits ist nicht nur ein Beispiel für die begrenzten Möglichkeiten der Vorhersage der Zugbahn, sondern auch der Intensität. Nachdem gestern alle Modelle übereinstimmend auf eine Steigerung letzterer hindeuteten, hat NATE im Gegenteil dazu etwas nachgelassen. Ein möglicher Grund hierfür, den die Fachlaute in Betracht ziehen, ist das quasi-stationäre Verhalten NATEs in den vergangenen 24 Stunden, welches dazu geführt haben könnte, dass der Sturm kaltes Wasser aus den Tiefen des Golfs an die Oberfläche gesaugt hat, womit er sich seiner eigenen wichtigsten Energiequelle beraubt hätte. Das humane Sprichwort für eine solche Aktivität lautet "sich sein eigenes Grab schaufeln".
So weit, sich in dieses Grab hineinzulegen, ist NATE allerdings noch längst nicht. Es soll jetzt etwas in Bewegung kommen und am Sonntag Abend an der Küste des mexikanischen Bundesstaates Veracruz über Land gehen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit gesunken, dass NATE noch zum Hurrikan wird. Die Warnstufe "Hurrikanbeobachtung" bleibt vorerst trotzdem bestehen. (Falls Sie sich über die mehrfachen Ortsangaben bei der "Sturmwarnung" und der "Hurrikanbeobachtung" oben in der Laufschrift-Anzeige wundern: Beide Warnstufen können gleichzeitig in derselben Zone aktiviert sein.)
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Das Wort zum, Hurrikansaison 2011, Katia, Kleine Antillen, Maria, Mexiko, Nate, September, Sturmwarnung, Veracruz, Verlauf
NATE und MARIA Hurrikanwarnung und Sturmwarnung in der Grafik
(Chirurgie erfolgreich verlaufen, aber Schonung befohlen. Deshalb im Moment ohne viele Worte)
Hier die aktuellen Warnstufen in Mexiko (NATE) und den Kleinen Antillen / Puerto Rico (MARIA) in der Grafik: 
Image: Warnstufen Tropischer Sturm NATE vom 9. September 2011 vormittags
Credit: NOAA
Image: Warnstufen Tropischer Sturm MARIA vom 9. September 2011 vormittags
Credit: NOAA
MARIA & NATE: Alles bleibt anders - KATIA: Auf gehts nach Nordeuropa
Image: Vorhersage Verlauf Tropische Stürme NATE NATE und MARIA vom 9. September 2011 morgens
Credit: NOAA
"Never, ever, kill the Messenger!"
Wobei die aktuellen Nachrichten so schlecht gar nicht sind, von Texas einmal abgesehen.
Der Tropische Sturm NATE hat über Nacht ein wenig abgebaut und es dabei geschafft, seine Vorwärtsbewegung von 4 km/h noch zu reduzieren. Er trampelt und rumort jetzt wirklich auf der Stelle stehend. Die Windgeschwindigkeiten sind leicht auf 100 km/h gesunken, der zentrale Innendruck auf 998 mBar gestiegen. Trotzdem rechnet man damit, dass NATE noch heute oder morgen zum Hurrikan wird.
Bevor es dann ..... wohin geht? Richtig, diesmal wanderte die Tendenz nicht nach Norden, sondern nach Süden. Was auch Tamaulipas aus der Schusslinie bringen würde. Laut der jüngsten Prognose würde sich NATE zwischen Sonntag und Montag voll auf die Küste von Veracruz konzentrieren. Mit weiteren Veränderungen der Vorhersage ist unbedingt zu rechnen.
MARIA ihrerseits würde, wenn ein eifriger Polizist sie in einer Samstagnacht nahe einer Disko erwischen würde, glasklar den Führerschein entzogen bekommen, so sehr schwankt sie nach links und rechts, immer wieder von der original vorhergesagten Linie abweichend.
Diesmal ging es wieder zurück nach rechts, was die Dominikanische Republik mit Punta Cana wieder ziemlich aus dem Spiel nehmen würde. Wollen wir doch einmal schauen, ob die Trunkenheit nun nicht langsam überwunden ist.
Die Ankunft von MARIAs ersten Wolkenbändern wird gerade von den Kleinen Antillen gemeldet. Sie hat über Nacht 3 km/h an Marschgeschwindigkeit verloren und liegt damit jetzt bei 30 km/h, der minimale Innendruck beträgt noch fette 1003 mBar und MARIA erzeugt Windstärken von 65 km/h. In der Langzeitprognose ist allerdings zu erkennen, dass man MARIA nördlich der Bahamas nun doch als Hurrikan erwartet.
Zu KATIA gibt es im Moment nur zu sagen, dass sie jetzt, nachdem sie ihren Anteil an den Rekordfluten im Osten der USA geleistet hat, fast auf der geraden Linie liegt, auf der sie über den Atlantik nach Nordeuropa preschen soll. Von Deutschland ist weiterhin nicht die Rede.
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Europa, Hurrikansaison 2011, Katia, Kleine Antillen, Maria, Nate, September, Verlauf, Vorhersage Forecast Prognose
Das Wort zum Freitag, 9. September: Alles bis auf KATIA bleibt anders
Image: Prognose Verlauf KATIA, MARIA und NATE vom 8. September 2011 abends
Credit: NOAA / Google
Die Situation im Atlantik stellt sich am Mittwoch Abend folgendermaßen dar:
Hurrikan KATIA hält sich weiterhin an die Vorhersagen und hat seine 189-Grad-Umrundung von Bermuda fast vollzogen. Jetzt wird sie Geschwindigkeit aufnehmen - bei 33 km/h ist sie bereits angelangt - und über den Atlantik nach Nordeuropa flitzen, wo sie bereits am Ende des Wochenendes erwartet wird. Windstärke und minimaler Zentraldruck haben sich seit heute Nachmittag nicht geändert: 140 km/h und 973 mBar.
Der Tropische Sturm NATE steht noch immer so gut wie still. Allerdings scheint sich bereits ein Auge bilden zu wollen und dieser Umstand zusammen mit den gemessenen Windgeschwindigkeiten von 110 km/h und einem minimalen Innendruck von 994 mBar muss damit gerechnet, dass NATE in dieser Nacht zum Hurrikan erklärt wird. Außerdem steigt die Wahrscheinlichkeit, dass NATE innerhalb von 48 Stunden die Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) erreicht.
Gravierend hingegen ist eine erneute Änderung des erwarteten Verlaufs. Da NATEs Kern sich südlicher als noch gestern erwartet befindet, sind die voraussichtlichen meteorologischen Einflüsse auf seinen Verlauf nun andere und die heute Nachmittag angekündigte drastische Veränderung wieder rückgängig gemacht. Nun sieht es wieder so aus, als würde NATE über Mexiko ziehen und das brennende Texas leer ausgehen.
Nun auch endlich wieder eine aktuelle Auskunft zum Tropischen Sturm MARIA, denn da gab es heute einiges Hin und her. Zeitweilig sah es so aus, als wolle der Wirbelsturm zu vorübergehend zu einem Tropischen Tief abklingen, aber der Moment ging vorbei. Und entgegen allen Erfahrungswerten hat sich der erwartete Weg MARIAs nun doch wieder nach links beziehungsweise Süden verschoben, womit die Dominikanische Republik wieder klarer ins Visier MARIAs kommt. Und der nächste Erfahrungswert besagt, dass ein Sturm, wenn er erst einmal anfängt, "aus der Reihe zu tanzen", dieses Verhalten oft auch beibehält.
KATIA ist jetzt nur noch 695 km von den Windward Islands entferntund wird, wenn sie die Geschwindigkeit von 33 km/h hält, morgen Abend Ortszeit dort ankommen. (siehe auch: >>> Live-Radar und >>> Live-Satellitenbild (Wo befindet sich MARIA gerade?))
Folgerichtig beginnt jetzt die Phase der Aktivierung der Sturmwarnungen, welche Sie bitte dem oberen Teil (Laufschrift) dieser Seite entnehmen.
Morgen steht uns eine kleinere Chirurgie ins Haus, von der wir hoffen, dass Sie uns nicht allzu sehr daran hindert, Ihnen wie gewohnt die aktuellsten News und Informationen zur Verfügung zu stellen.
Labels: aktuell, Atlantik, Das Wort zum, Hurrikansaison 2011, Katia, Kleine Antillen, Maria, Nate, September, Verlauf
NATE ist schon fast ein Hurrikan
Sofort beim ersten Blick auf das den aktuellen Satellitenbild-Live-Stream-Loop erkennt man, dass sich NATE mächtig entwickelt hat in den vergangenen Stunden.
Image: Tropischer Sturm NATE am 8. September 2011
Credit: CIMSS
Die für einen Hurrikan typische Rotation hat eingesetzt und im Golf sieht der Sturm jetzt ziemlich gewaltig aus.
Die Windgeschwindigkeiten betragen jetzt 110 km/h und der minimale Zentraldruck ist auf 995 mBar gefallen, wobei NATE immer noch so gut wie geparkt im südlichen Golf steht.
NATE kann nun praktisch jederzeit zu einem Hurrikan hochgestuft werden, was wahrscheinlich auch Änderungen der Warnstufen nach sich ziehen würde.
Die Vorhersage der Zugbahn deutet auf die Grenze zwischen Mexiko und Texas.
Three and a half Storms (NASA-Satellitenfoto Katia, Lee, Maria & Nate)

Image: dreieinhalb Stürme im Atlantik
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Der Goes-13-Satellit der NOAA hat heute dieses Foto aufgenommen, auf dem Hurrikan KATIA, die Tropischen Stürme MARIA und NATE und die Überreste des Tropischen Sturms LEE zu sehen sind.
Wobei Letztere aktuell das eigentliche Problem darstellen, da sie im Osten der USA für Rekord-Überschwemmungen sorgen.
>>> Foto groß sehen
Labels: 2011, Hurrikanfotos, Hurrikansaison 2011, Katia, Lee, Maria, NASA, Nate, September, Sturmflut Hochwasser Überschwemmung
Tropischer Sturm NATE: Drastische Änderung des erwarteten Verlaufs

Image: Satellitenbild Tropischer Sturm NATE vom 8. September 2011 mittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
NATE trampelt weiterhin so ziemlich auf der Stelle, ist allerdings bereits ein wenig intensiver. Ein Reconnaissance Aircraft ist auf dem Weg, um den Tropensturm etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.
Die "Sturmwarnung" von Chilitepec bis Celestún ist um "Sturmbeobachtung" von Celestún bis Progreso erweitert worden.
Es war bekannt, dass NATE sehr schwierig vorherzusagen sein würde. Ein erster Beleg ist die aktuelle Vorhersage seines Verlaufs, die von der vorhergehenden Prognose ziemlich gravierend abweicht:

Image: Vorhersage Weg und aktuelle Warnungen Tropischer Sturm NATE vom 8. September 2011 mittags
Credit: NOAA
Es soll jetzt viel weiter nördlich gehen. Ein Landfall - wahrscheinlich als Hurrikan - in der Nähe der Grenze zwischen Mexiko und den USA wäre denkbar. "Grenze zwischen Mexiko und den USA" bedeutet gleichzeitig "Grenze zwischen Mexiko und Texas". Ein kleiner Hoffnungsschimmer.
KATIA, MARIA UND NATE: Erster Überblick 8. September 2011
Image: Übersicht Atlantik am 8. September 2011 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Achtung! Die eingezeichneten Linien geben nur den ungefähren erwarteten Verlauf wieder und sind nicht als exakte Prognose zu verwenden!
Hurrikan KATIA
zieht zwischen der US-Ostküste und Bermuda nach Norden
520 km W von Bermuda
Windgeschwindigkeit: 150 km/h
Bewegung: N mit 22 km/h
min. Zentraldruck: 970 mBar
_______________________________
Tropischer Sturm MARIA
neue, auf dem Bild oben noch nicht eingezeichnete "Sturmbeobachtung":
nördliche Windward-Islands: Guadaloupe, Dominica, Martinique
1225 km O von Windward Islands
Windgeschwindigkeit: 85 km/h
Bewegung: N mit 37 km/h
min. Zentraldruck: 1002 mBar
_______________________________
Tropischer Sturm NATE
steht so gut wie still
200 km W von Campeche
Windgeschwindigkeit: 75 km/h
Bewegung: SO mit 2 km/h
min. Zentraldruck: 1003 mBar
Das Wort zum Donnerstag, 8. September 2011 - Bittere Ironie
Image: Prognose Verlauf KATIA, MARIA und NATE vom 7. September 2011
Credit: NOAA / Google
Die Hurrikan-Hochsaison 2011 steht bisher ganz im Zeichen der USA. Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika seit Hurrikan IKE im Jahre 2008 relativ glimpflich davongekommen waren, stehen sie - genauer gesagt der Osten des Landes - jetzt unter Dauerbeschuss. Die Munition wird dabei in mm Niederschlag und km/h Windgeschwindigkeit gemessen.
Das Drama begann mit Hurrikan IRENE, der vor etwas mehr als einer Woche im Prinzip - direkt oder indirekt - die komplette Ostküste der USA abklapperte und für in irgendeiner Währung ausgedrückt irrsinnige Materialschäden sorgte, die bis jetzt nur geschätzt werden können. IRENE forderte auch eine ganze Reihe an menschlichen Todesopfern.
Dann bildete sich am 2. September der Tropische Sturm LEE im Golf von Mexiko und zog .... über den Osten der USA. Von Beginn an verursachte LEE, angefangen in Louisiana, Mississippi und Alabama, für Überflutungen. Dabei war weder LEE ein starker Sturm noch ein langlebiger Sturm. Seine Überbleibsel waren und sind es, die neben Tennessee, Kentucky und Ohio dann auch viele Orte in den Küstenstaaten Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Delaware und Pennsylvania überfluteten. Ganz aktuell beginnen die Meldungen der steigenden Flusspegel aus New York und New Jersey. Begleitet wurden die Überreste LEEs dabei aufgrund bestimmter Eigenschaften des Systems auch noch von so einigen der gefährlichen Tornados.
Und dann war da Texas. Bereits bevor LEE loslegte, lechzten die texanische Erde ihre Bewohner bereits nach H2O. Nach den ersten Vorhersagen, welchen Weg LEE nehmen würde, keimte Hoffnung auf. Eine Hoffnung die nicht erfüllt werden sollte.
Image: Louisiana und Texas, Wasser und Feuer
Credit: NASA
Dann begann es zu brennen in Texas, was nach einer so langen Trockenphase irgendwann unvermeidlich ist. Wie nahe kurzzeitig Wasser und Feuer beieinander waren, zeigt das vom NASA-Aqua-Satelliten aufgenommene Bild links. Und es brennt weiter in Texas, während die Erde an der Ostküste das Wasser längst nicht mehr aufnehmen kann.
LEE kam von links unten, gleichzeitig näherte sich in den letzten Tagen KATIA von rechts unten. Nicht auszudenken, wenn auch sie noch ihre Ladung über den Küstenstaaten abgeladen hätte. Es sieht glücklicherweise so aus, als würde sie die auf dem Bild ganz oben prognostizierte Zugbahn einhalten. Auf jeden Fall zeigt der Satelliten-Live-Stream, dass der Schwenk in nördliche Richtung vollzogen ist.
Damit ist die Gefahr für die gepeinigte US-Ostküste aber noch nicht gebannt. Denn MARIA ist sozusagen in KATIAs Fußstapfen unterwegs. Es wird zwar noch ein paar Tage dauern, bis sie den USA nahe kommen könnte, aber es sieht im Moment auf jeden Fall danach aus, dass sie der US-Ostküste nahe kommen könnte. (Anmerkung: Auf den nördlichen Kleinen Antillen wurde gerade "Sturmbeobachtung" aktiviert.)
Springen wir nun zurück in den Golf von Mexiko, wo sich heute NATE auf den Weg machte. Aufgrund mehrerer Umstände ganz schwierig vorherzusagen (Position, ein System über Mexiko etc.) kamen zuerst zwei Wege in Frage. In die Augen der Texaner möchten wir nicht zu blicken gezwungen gewesen sein, als diese bekannt wurden. Es hieß: Wieder nach Louisiana (und dann??!!) oder nach links über Mexiko. Das System über Mexiko scheint den Weg nach Louisiana verbaut zu haben und nun erwartet man NATE ab Montag/Dienstag kommender Woche als Hurrikan an der mexikanischen Golfküste.
So grausam kann die Natur sein.
Wo man nun wirklich kein Wasser mehr benötigt, kommt mehr und mehr.
Und diejenigen, die es verzweifelt brauchen, werden ignoriert.
Wasser löscht neben Durst auch Feuer - und Feuer lässt Wasser verdunsten.
Vielleicht ist es an der Zeit, dass Texas es mit einer Anzeige in der "East Coast Tribune" versucht:
"Tausche Flächenbrand gegen Tropischen Sturm."
Labels: Das Wort zum, Katia, Lee, Louisiana, Maria, Nate, Texas, US-Ostküste Eastcoast, USA
Wohin führt nun der Weg des Tropischen Sturms NATE - wahrscheinlich als Hurrikan? - An die Ostküste von Mexiko

Image: Vorhersage Verlauf und Warnstufen Tropischer Sturm NATE vom 7. September 2011 nachmittags
Credit: NOAA
Nun hat sich das NHC der NOAA entschieden: Nach links beziehungsweise Westen soll der Tropische Sturm NATE wandern. Aber erst, nachdem er einen oder zwei Tage auf der Stelle tritt. Dann allerdings - das Wasser im Golf ist sehr warm - könnte NATE am Freitag zum Hurrikan werden, noch etwas nordwärts wandern und dann scharf nach links abbiegen, wo ihm dann etwa am Montag kommender Woche die mexikanischen Bundesstaaten Veracruz und Tamaulipas im Weg stünden.
Es ist wichtig zu wissen, dass NATE sehr schwierig zu prognostizieren ist und in den nächsten Tagen noch einschneidende Änderungen an dieser Vorhersage erforderlich werden könnten.
Tropischer Sturm NATE bildet sich im Golf von Mexiko

Image: Satellitenbild Tropischer Sturm NATE am 7. September 2011 nachmittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
In der Bucht von Campeche ist das System 96 L gerade ohne die Zwischenstufe "Tropisches Tief" direkt zum Tropischen Sturm NATE erklärt worden.
Wohin es gehen wird, ist noch etwas widersprüchlich, wir warten lieber die offiziellen Angaben des NHC der NOAA ab. Die Modelle weisen momentan nach Norden auf Louisiana zu oder nach Westen über Mexiko.
Die mexikanische Regierung hat an der Golfküste von Chilitepec bis Celestún Strumwarnung aktiviert.
Labels: 2011, aktuell, Golf von Mexiko, Hurrikansaison 2011, Louisiana, Mexiko, Nate, September, Sturmwarnung, Veracruz, Yucatán
Die kurz gefasste Situation im Atlantik am 7. September 2011 nachmittags
Image: Satellitenbild Atlantik vom 7. September 2011 nachmittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Achtung! Die eingezeichneten Linien geben nur den ungefähren erwarteten Verlauf der einzelnen Systeme dar und sind nicht als exakte Prognose zu verwenden!
KATIA scheint nun endlich die Kurve zu kriegen. Bis vor Kurzem hatten einige Experten noch leise Zweifel daran und dann hätte es schlimm ausgesehen für den Osten der USA. Denn das ganz große Thema sind im Moment weder KATIA noch MARIA, sondern die Überbleibsel der Tropischen Sturms LEE, die gerade Maryland, Pennsylvania, Virginia und andere Staaten im Nordosten der USA überfluten. Bei Accuweather sammelt man: aktuelle Fotos und Videos.
Bei MARIA und dem Tiefdruckgebiet im Golf von Mexiko gibt es nicht viel Neues zu berichten, außer dass Letzteres jetzt eine Wahrscheinlichkeit von 70% zugeschrieben wird, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden.
Nicht viel Neues am Morgen des 7. September 2011
Image: Überblick Atlantik vom 7. September 2011 morgens
Credit: accuweather.com
Guten Morgen, liebe Leser!
Wir haben eine Nacht mit wenigen Veränderungen hinter uns.
KATIA ist immer noch KATIA, immer noch ein Hurrikan, aber jetzt heruntergestuft in die Kategorie 1. So langsam sollte KATIA die Kurve kriegen, um nicht zu nahe an die US-Ostküste zu rutschen. Sturmwarnung wurde dort (bisher) nicht aktiviert. Wir erinnern an die an der Küste stationierten Live-Webcams in: South Carolina, North Carolina, Delaware, Maryland und Bermuda.
Das Tropische Tief 14 ist noch immer das Tropische Tief 14, hat etwa 200 km seit der letzten Erwähnung zurückgelegt (jetzt 2340 km oestlich der Kleinen Antillen) und legt mit 32 km/h weiterhin gutes Tempo in westlicher Richtung vor. Kurz vor Erreichen der Karibik am Wochenende deutet sich momentan ein kleiner Rechtsknick an, der dieses System nördlich an Puerto Rico und der Dominikanischen Republik vorbeiziehen lassen könnte, aber es ist nach wie vor zu früh, um sich darauf zu verlassen.
Und nun raten Sie: Das System L 96 im Golf von Mexiko ist noch immer das System L 96. Allerdings wurde die angenommene Wahrscheinlichkeit, dass innerhalb der kommenden 48 Stunden ein Tropischer Zyklon daraus wird, gerade auf 60% erhöht. Es zeichnet sich ab, dass es nach Louisiana (wieder nicht Texas!!) wandern wird.
Das Schlechtwettergebiet direkt vor den Kleinen Antillen scheint sich aufzulösen und der Pazifik bleibt dabei, seinem Namen alle Ehre zu machen.



