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Kein UFO oder Meteorit bei Minden / Shreveport, Louisiana

Dienstag, 16. Oktober 2012

Seltsame Radarbilder.
Eine Explosion.

Wenn so etwas mitten in der Nacht passiert, dann ist die Saat für aufkommende Gerüchte und Spekulationen am kommenden Morgen gelegt.

Zum Glück konnte die Situation bei Dixie Inn / Minden / Shreveport in Webster Parrish, Louisiana schnell geklärt werden. Es handelte sich nicht um irgendetwas Unerklärliches oder Mysteriöses, sondern um eine Explosion alter Munition in einem Bunker des Militär-Camps Minden.

Wenn Sie mehr erfahren möchten, fragen Sie die Suchmaschinen nicht nach "UFO, Meteor" oder Ähnlichem, sondern schlicht nach "Explosion Camp Minden".

Tornadowarnung Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida

Sonntag, 30. September 2012


Links
Live-Radar


Liveticker

- Tornado Warning Greene County, Mississippi bis 19:15 CDT
- Tornado Warning Mobile und Washington County, Alabama bis 19:15 CDT
- neuer Tornado Watch für Teile von Louisiana, Mississippi, Alabama und Florida: Details
- Tornado Warning Hancock und Harrison County, Mississippi bis 18:15 CDT
- Tornado Warning Orleans und St. Tammany Parish, Louisiana bis 18:15 CDT
- Potentieller Tornado S von McLain zieht in Richtung Leakesville
- starke Rotation bei McLain und Leaf, Mississippi
- Tornado Warning bis 17:45 CDT in George, Greene, Perry und Stone County, Mississippi
- Tornadoschäden aus McHenry und Stone County, Mississippi gemeldet
- Tornado Warning Perry County und Stone County, Mississippi bis 17:15 CDT
- 16:25 CDT: Emergency Manager meldet Tornadoschäden in McHenry, Mississippi
- starke Rotation (evtl. Tornado) W von McHenry, Highway 49 in Stone County, Mississippi
- Tornado Warning Stone County, Mississippi bis 17:00 CDT
- Tornado am Boden gesichtet: Highway 53 SW von Saucier, Mississippi 15:30
- Tornado Warning Hancock und Harrison County, Mississippi bis 16:15 CDT
- starke Rotation bei Crane Creek, Mississippi
- Tornado Watch bis 20 Uhr CST ausgedehnt
- Tornado Warning jetzt auch in Pearl River County, Mississippi
- Möglicher Tornado Highway 43 bei Picayune. Achtung - liegt nicht in der Warnzone!

Entwicklung im Golf von Mexiko (93L) vor Texas

Sonntag, 16. September 2012

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Satellitenbild 93L Golf von Mexiko
16. September 2012
Credit: NASA / NOAA
Im nordwestlichen Golf von Mexiko etwas östlich von Brownsville, Texas entwickelt sich ein bisher schwaches Oberflächentief und hat einiges Potenzial für Intensivierung. Allerdings bewegt sich das System 93L in Richtung NE und auch die Trackmodelle bringen es bereits in zwei Tagen in Zentral-Louisiana an Land. Da bliebe also nicht viel Zeit, um groß und stark zu werden.

Trotzdem warnt das NHC vor vereinzelt möglichen starken Niederschlägen und Winden in Louisina, Mississippi, Alabama und am Florida Panhandle bis mindestens Dienstag.

Hurrikan ISAAC will Louisiana nicht betreten

Mittwoch, 29. August 2012

Vorab: Wir hätten den Liveticker in keinem Fall weiterführen können. Für diejenigen, die es nicht wissen: Diese Seite hier ist ein Hobby, keine Einkommensquelle.

Auch wenn es bei vielen Tropischen Stürmen, die über Land gehen, durchaus gerechtfertigt wäre, Vokabeln wie "Drama" oder "Katastrophe" zu verwenden, richtet sich bei bestimmten Orten oder Regionen doch viel mehr weltweites Interesse auf das Geschehen. Metropolitan New Orleans als Nr. 1 der US-Regionen in Sachen Verwundbarkeit durch Tropenstürme gehört zweifelsohne dazu.

Wir haben uns gerade durch eine Unmenge Bilder und Videos gearbeitet und unser vielleicht etwas einfältiger, aber unseres Erachtens treffender Kommentar lautet: "Oh je!"

Ihnen jetzt hier dieselbe Unmenge an Bildern und Videos zu verlinken, würde sowohl unsere zeitlichen Kapazitäten als auch unsere Kräfte übersteigen. Stellvertretend sei Ihnen nur folgende Bildersammlung empfohlen: Userfotos (und Videos) Weatherchannel.

Auch mit detaillierten lokalen News werden wir gar nicht erst anfangen, uns zu befassen. Womit wir uns kurz befassen wollen, ist das Warum und (leider) die Erklärung, warum es noch schlimmer werden wird.

ISAAC tut seit dem ungefähren Zeitpunkt der Beendigung des Tickers nicht mehr das, was von ihm erwartet wurde. Anstatt brav und straight ins Inland zu ziehen, ist es dem Hurrikan eingefallen, auf Höhe der Mississippi-Mündung mal eben nach links (West) zu "hüpfen". Das wäre alles noch nicht so schlimm gewesen, wenn er seine originale Spur wieder gefunden hätte. Hat er aber nicht.

ISAAC hat es sich über der Bucht vor SE-Louisiana so richtig schön bequem gemacht und fast eine Parkposition eingenommen. 9 Kilometer pro Stunde? Mit einem Fahrrad könnten Sie Isaac davonfahren, wenn Sie sich etwas Mühe geben.

Die vergangenen 17 oder 18 Stunden befand sich ISAACs Kern also wieder über offenem Wasser. Das bedeutet dann nicht nur Parkposition, sondern Parkposition an der Tankstelle mit Imbiss. Somit ist ISAAC noch immer ein mittelstarker Kategorie-1-Hurrikan.

.... Und während wir dies schreiben - das NHC gibt seit gestern Abend stündliche Updates heraus - ist ISAAC Wem-auch-immer-sei-Dank zu einem Tropischen Sturm degradiert worden ..... Hurrikanwarnung deaktiviert, Sturmwarnung noch an der Alabama- Mississippi- und Louisiana- Golfküste ....

Dies ändert nichts am eigentlichen Problem. Das Intensitätsproblem wird sich jetzt hoffentlich bald erledigen, aber die Windgeschwindigkeiten (=Intensität) wurden nie als Hauptanlass für Sorgenfalten angesehen. Es ist das Wasser. Wasser, Wasser und immer wieder Wasser, so besonders extrem in SE-Louisina durch die tiefe Lage. Wenn Sie sich hinsichtlich KATRINAs belesen haben, dann wissen Sie, dass eine Menge der Metropoliten-New-Orleans-Area unter der Höhe des Meeresspiegels liegt.

Das Wasser kommt auf zwei Wegen in die Region. Sturmflut und Niederschläge. Je länger ISAAC nun auf der Stelle herum trampelt, desto länger wirken sowohl Sturmflut als auch Niederschläge auf ein und dieselbe Zone ein. Um dies nachzuvollziehen, ist wohl kaum ein Schullabor-Experiment notwendig.

Hinzu addiert werden muss nun noch die Dimension ISAACs. Er ist in Bezug auf seine Ausdehnung noch immer ein großer Wirbelsturm. Und bleibt vorerst langsam.

Fazit: Es würde uns nicht wundern, wenn der Name ISAAC aufgrund der angerichteten Schäden und Todesopfer (es werden noch ein paar Tage ins Land gehen und definitiv ein neuer Monat oder Mond aufziehen, bevor die Endabrechnung abgeschlossen werden kann) im kommenden Frühjahr von der "ewigen" 6-Jahresliste der Atlantikstürme gestrichen wird.

Live Streams Tropischer Sturm | Tropical Storm ISAAC

Dienstag, 28. August 2012

Es gibt momentan nur wenige dauerhaft sendende Live-Streams, die sich mit ISAAC befassen (siehe auch: Liveticker ISAAC).
Die Suchmaschinen bieten Ihnen natürlich Tausende, aber das sind fast ausschließlich fakes, die die keywords "Isaac", "live stream", Hurricane", Tropical Storm" etc. verwenden.

Sollten wir mehr wirklich funktionierendes Live Streaming zu ISAAC finden, werden wir die ziemlich armselige Liste vervollständigen:

Tropical Storm | Hurricane ISAAC Live Stream Coverage that really works 

WWLTV
WDSU
WLOX
Weatherchannel
(mehrere Live Streams, achten Sie auf die kleinen Fenster unter dem TV-Fenster)

Anmerkung: Auch bei diesen wenigen Live-Streams gibt es mal Pausen. Oder auch Serverüberlastung. 

ISAAC, KATRINA und New Orleans

Montag, 27. August 2012


Viele Medien stürzen sich momentan auf einen Vergleich zwischen ISAAC und KATRINA 2005.

Dies ist prinzipiell auch gerechtfertigt, aber zumindest wir hier konzentrieren uns lieber auf die Unterschiede zwischen ISAAC und KATRINA.

Drei Dinge werden in erster Linie für den Impakt ISAACs ausschlaggebend sein: Intensität, Einschlagort und Einschlagwinkel. (siehe auch: Liveticker Hurrikan ISAAC New Orleans)

Die als noch ziemlich unzuverlässig geltende Prognose des NHC bringt ISAAC westlich von New Orleans an Land, während KATRINA östlich der Stadt an Land zog. KATRINA kam direkt von Süden, ISAAC würde aus Richtung Südost kommen. Das sind erst einmal schlechte Nachrichten für New Orleans. Die höchste Sturmflut KATRINAs im August 2005 fand nämlich nicht in New Orleans, sondern in Mississippi statt. Sollte die aktuelle ISAAC-Prognose hinsichtlich Ort und Einfallwinkel eintreffen, würde die höchste Sturmflut in den Lake Pontchartrain gedrückt werden. Das ist der See, dessen Dämme 2005 brachen und dessen Wasser New Orleans überflutete.

Damit kommen wir zur guten Nachricht. ISAAC lässt sich sehr viel Zeit, um die längst erwartete Intensivierung vorzunehmen. Im Gegenzug läuft ihm damit die Zeit weg, die notwendig wäre, um zu einem starken Hurrikan zu werden. Noch lautet die offizielle Vorhersage des NHC für den Landfall bei New Orleans zwar "Hurrikan Kategorie 2", aber die Modelle tendieren nach unten. Es wäre nicht überraschend, wenn bald nur noch die Kategorie 1 erwartet wird.
KATRINA ihrerseits wurde erst kurz vor ihrer Ankunft an Land aus der Kategorie 4 in die Kategorie 3 heruntergestuft, was bedeutet, dass die Sturmflut a) wesentlich höher und b) wesentlich eher nahe New Orleans ankam, was letztendlich zu dem katastrophalen Resultat führte.

Wenn wir hinzurechnen, dass New Orleans diesmal zeigen wird, dass es seine Lektion aus KATRINAs Besuch gelernt hat (die Dämme sind höher und stärker, das aktuelle Emergency Management ist ein ganz anderes als 2005), dann können wir ISAACs Landfall und den Folgen - sollte er denn am Ende überhaupt nach New Orleans ziehen - relativ beruhigt entgegensehen.

Live Ticker Tornado USA: Auch am 8. November Tornadopotenzial von Missouri bis Texas

Dienstag, 8. November 2011

Tornadopotenzial 8. November 2011
Credit: Accuweather

Nachdem schon gestern eine Menge Tornadoaktivität in den USA beobachtet wurde, könnte es am heutigen Dienstag ähnlich weitergehen.

Im Laufe des Nachmittags werden T-Stürme vom östlichen Texas und Louisiana bis ins zentrale Missouri erwartet.

In der prognostizierten Zugbahn der Unwetter liegen unter anderem  Houston und Tyler (Texas), Shreveport (Louisiana)., Little Rock Arkansas) und Springfield (Missouri).

Die wichtigsten aktuellen Meldungen, Warnungen, Live Streams, Fotos und Videos werden Sie wieder im folgenden Liveticker finden.
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alle Uhrzeiten MEZ - 7 Stunden

15:25 Tornado Warnung Nacogdoches, Panola, und Rusk County, Texas 

14:46 umgestürzte Bäume in Humble, Texas gemeldet

14:45 Tornado Warnung Hardin County, Texas 

14:43 Tornado Warnung Liberty County, Texas 

14:42 Wahrscheinlicher Tornado Kennefick, Texas (Liberty County) gemeldet

14:40 Tornado Warnung Smith County, Texas 

14:35 Tornado in Valliant, Oklahoma gemeldet

14:30 Tornado Warnung McCurtain County, Oklahoma

14:26 Tornado Warnung Panola, Rusk, und Shelby County, Texas 

14:25 Tornado am Boden bei Wright City, Oklahoma gemeldet

14:20 Tornado Warnung Smith, Upshur, und Wood County, Texas 

14:15 Tornado 6 Meilen S von Plum Grove gemeldet .. Bewegungsrichtung NE

14:10 Tornado ESE von Humble bei Houston, Texas gemeldet

14:06 Tornado am Boden in SE-Oklahoma gemeldet

14:05 Tornado Warnung Harris und Liberty County, Texas 

14:00 Tornado WarnungMcCurtain County, Oklahoma

13:46 Tornado Warnung Nacogdoches und Rusk County, Texas 

13:45 Tornado Warnung Teile von Houston, Texas

13:40 Tornado Warnung Harris, Liberty und Montgomery County, Texas 

13:30 Tornado Warnung Cherokee und Nacogdoches County, Texas 

12:11 Tornado Warnung Logan und Yell County, Arkansas

12:00 Tornado Warnung Logan und Scott County, Arkansas

11:30 Tornado Warnung Le Flore County, Oklahoma

10:29 Tornado Warnung Pushmataha County, Oklahoma 

10:27 Tornado Warnung Sequoyah County, Oklahoma

10:15 Tornado Warnung Crawford County, Arkansas

Das Wort zum Donnerstag, 8. September 2011 - Bittere Ironie

Mittwoch, 7. September 2011

Das Wort zum Donnerstag, 8. September 2011 - Bittere Ironie, Texas, Das Wort zum, Louisiana, Lee, Katia, Maria, Nate, USA, US-Ostküste Eastcoast,
Image: Prognose Verlauf KATIA, MARIA und NATE vom 7. September 2011
Credit: NOAA / Google


Die Hurrikan-Hochsaison 2011 steht bisher ganz im Zeichen der USA. Nachdem die Vereinigten Staaten von Amerika seit Hurrikan IKE im Jahre 2008 relativ glimpflich davongekommen waren, stehen sie - genauer gesagt der Osten des Landes - jetzt unter Dauerbeschuss. Die Munition wird dabei in mm Niederschlag und km/h Windgeschwindigkeit gemessen.

Das Drama begann mit Hurrikan IRENE, der vor etwas mehr als einer Woche im Prinzip - direkt oder indirekt - die komplette Ostküste der USA abklapperte und für in irgendeiner Währung ausgedrückt irrsinnige Materialschäden sorgte, die bis jetzt nur geschätzt werden können. IRENE forderte auch eine ganze Reihe an menschlichen Todesopfern.

Dann bildete sich am 2. September der Tropische Sturm LEE im Golf von Mexiko und zog .... über den Osten der USA. Von Beginn an verursachte LEE, angefangen in Louisiana, Mississippi und Alabama, für Überflutungen. Dabei war weder LEE ein starker Sturm noch ein langlebiger Sturm. Seine Überbleibsel waren und sind es, die neben Tennessee, Kentucky und Ohio dann auch viele Orte in den Küstenstaaten Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland, Delaware und Pennsylvania überfluteten. Ganz aktuell beginnen die Meldungen der steigenden Flusspegel aus New York und New Jersey. Begleitet wurden die Überreste LEEs dabei aufgrund bestimmter Eigenschaften des Systems auch noch von so einigen der gefährlichen Tornados.

Und dann war da Texas. Bereits bevor LEE loslegte, lechzten die texanische Erde ihre Bewohner bereits nach H2O. Nach den ersten Vorhersagen, welchen Weg LEE nehmen würde, keimte Hoffnung auf. Eine Hoffnung die nicht erfüllt werden sollte.
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Image: Louisiana und Texas, Wasser und Feuer
Credit: NASA


Dann begann es zu brennen in Texas, was nach einer so langen Trockenphase irgendwann unvermeidlich ist. Wie nahe kurzzeitig Wasser und Feuer beieinander waren, zeigt das vom NASA-Aqua-Satelliten aufgenommene Bild links. Und es brennt weiter in Texas, während die Erde an der Ostküste das Wasser längst nicht mehr aufnehmen kann.

LEE kam von links unten, gleichzeitig näherte sich in den letzten Tagen KATIA von rechts unten. Nicht auszudenken, wenn auch sie noch ihre Ladung über den Küstenstaaten abgeladen hätte. Es sieht glücklicherweise so aus, als würde sie die auf dem Bild ganz oben prognostizierte Zugbahn einhalten. Auf jeden Fall zeigt der Satelliten-Live-Stream, dass der Schwenk in nördliche Richtung vollzogen ist.

Damit ist die Gefahr für die gepeinigte US-Ostküste aber noch nicht gebannt. Denn MARIA ist sozusagen in KATIAs Fußstapfen unterwegs. Es wird zwar noch ein paar Tage dauern, bis sie den USA nahe kommen könnte, aber es sieht im Moment auf jeden Fall danach aus, dass sie der US-Ostküste nahe kommen könnte. (Anmerkung: Auf den nördlichen Kleinen Antillen wurde gerade "Sturmbeobachtung" aktiviert.)

Springen wir nun zurück in den Golf von Mexiko, wo sich heute NATE auf den Weg machte. Aufgrund mehrerer Umstände ganz schwierig vorherzusagen (Position, ein System über Mexiko etc.) kamen zuerst zwei Wege in Frage. In die Augen der Texaner möchten wir nicht zu blicken gezwungen gewesen sein, als diese bekannt wurden. Es hieß: Wieder nach Louisiana (und dann??!!) oder nach links über Mexiko. Das System über Mexiko scheint den Weg nach Louisiana verbaut zu haben und nun erwartet man NATE ab Montag/Dienstag kommender Woche als Hurrikan an der mexikanischen Golfküste.

So grausam kann die Natur sein.
Wo man nun wirklich kein Wasser mehr benötigt, kommt mehr und mehr.
Und diejenigen, die es verzweifelt brauchen, werden ignoriert.

Wasser löscht neben Durst auch Feuer - und Feuer lässt Wasser verdunsten.
Vielleicht ist es an der Zeit, dass Texas es mit einer Anzeige in der "East Coast Tribune" versucht:

"Tausche Flächenbrand gegen Tropischen Sturm."

Tropischer Sturm NATE bildet sich im Golf von Mexiko

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Image: Satellitenbild Tropischer Sturm NATE am 7. September 2011 nachmittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


In der Bucht von Campeche ist das System 96 L gerade ohne die Zwischenstufe "Tropisches Tief" direkt zum Tropischen Sturm NATE erklärt worden.

Wohin es gehen wird, ist noch etwas widersprüchlich, wir warten lieber die offiziellen Angaben des NHC der NOAA ab. Die Modelle weisen momentan nach Norden auf Louisiana zu oder nach Westen über Mexiko.

Die mexikanische Regierung hat an der Golfküste von Chilitepec bis Celestún Strumwarnung aktiviert.

LEE: Fotogalerie Hochwasser in Mandeville, Lake Pontchartrain, Louisiana

Sonntag, 4. September 2011

Der Wasserpegel des Lake Pontchartrain in Louisiana stieg am heutigen Sonntag aufgrund des Tropischen Sturms LEE so sehr, dass er Teile der ufernahen Zonen überflutete. Hier ein paar Fotos aus Mandeville.

Um zur Galerie zu gelangen, klicken Sie bitte auf das Foto:

LEE: Fotogalerie Hochwasser in Mandeville, Lake Pontchartrain, Louisiana, Lee, Louisiana, Sturmschäden, Sturmflut Hochwasser Überschwemmung, Golf von Mexiko,  USA, Fotos Fotogalerie
Image Credit: Ted Jackson, The Times-Picayune

Tropischer Sturm LEE Zivilschutz: Wichtige Links Disaster Management

Samstag, 3. September 2011

Für Leute, die detaillierte Informationen hinsichtlich von Evakuierung, Notstand, Warnungen etc. von der nördlichen Golfküste suchen, hier ein paar wichtige Links:

Disaster Managemant, Emergency Management, Public Security, Preparedness, Response, Recovery und so weiter:

Louisiana:

Website

Twitter


Mississippi

Website

Twitter


Texas

Website

Twitter


Alabama

Website

Twitter


Georgia

Website

Twitter


Florida

Website

Twitter


American Red Cross

Website

Twitter


FEMA / Craig Fugate

Website

Twitter









Zentrum Tropischer Sturm LEE halb über Louisiana, halb über Wasser

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Image: Infrarot-Satellitenbild Tropischer Sturm LEE vom 3. September 2011 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Nicht viel, aber doch ein wenig hat sich der Tropische Sturm LEE in den vergangenen Stunden nordwärts bewegt und steht nun - von "ziehen" zu sprechen, wäre bei 7 km/h eher eine Übertreibung - über der östlichen und mittleren Golfküste Louisianas.

Der minimale Zentraldruck ist auf 997 mBar gefallen und der Wirbelsturm erzeugt Windgeschwindigkeiten von 80 km/h, hat sich also etwas intensiviert.

Die LEE umgebenden meteorologischen Bedingungen lassen erwarten, dass er, einmal über Land, nach Nord-Nordost gedrückt wird .... besser gesagt, dass er dort einen freien Weg finden wird. Das bedeutet, dass der Zyklon einige der Gebiete an der US-Ostküste, die gerade beginnen wollten, sich von IRENE zu erholen, erneut fluten könnte. Vorausgesetzt, LEE hält solange durch und wandert tatsächlich bis an die Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika.

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Image: Vorhersage Verlauf und aktuelle Warnstufen Tropischer Sturm LEE vom 3. September 2011 morgens
Credit: NOAA


Die Warnstufen wurden ein wenig ausgedehnt.

"Sturmwarnung" gilt jetzt vom Sabine Pass bis an die Grenze zwischen Alabama und Florida und von dort Destin in Florida wurde "Sturmbeobachtung" aktiviert.

Tropischer Sturm LEE an der US-Golfküste: Storm-Chaser Live-Video-Stream

Freitag, 2. September 2011

Die Storm Chaser, also die, die wirklich vor Ort gehen, sind wieder unterwegs.
Der Chevy Tahoe von HurricaneTrack.com bewegt sich in Küstennähe und liefert bereits Bilder:









Stream videos at Ustream

Update: Tropisches Tief 13 im Golf von Mexiko ist jetzt Tropischer Sturm LEE

Wie kaum anders zu erwarten, wurde das Tropische Tief 13 gerade zum Tropischen Sturm LEE ernannt. Hinsichtlich des Verlaufs kann man immer noch nicht sicher sein, allerdings sieht es so aus, als würde der Wirbelsturm noch eine ganze Weile "geparkt" sein, bis es dann nach Louisiana oder Mississippi hineingeht.

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Image: Satellitenfoto Tropischer Sturm LEE vom 2. September 2011 mittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt

Die große Gefahr, die das Tropische Tief 13 (potenziell Tropischer Sturm LEE) an der US-Golfküste in sich birgt: Flut, Flut, Flut

Das Tropische Tief 13 im Golf von Mexiko könnte sehr bald zum Tropischen Sturm LEE erklärt werden. Nachdem viele Experten glauben, dass bereits ein Sturm vorliegt, zeigt der Satellitenbild-Loop den Beginn einer Rotation und auch sonst sieht das Tief recht "satt" aus.

Das große Problem ist, dass es fast auf der Stelle steht und diese langsame Gangart auch noch eine Weile beibehalten wird. Dieses stationäre Verhalten hat zwei Auswirkungen:

Zum einen gibt es dem System sich ohne großartige Interaktion mit dem Festland prima mit warmem Golfwasser aufzutanken und somit zu intensivieren. Selbst ein Hurrikan könnte das System noch werden, bevor es über Land geht.

Und zum anderen wird das System die nördliche Golfküste mit Wasser überversorgen. Von oben durch langanhaltende Regenfälle und von unten durch Flut, Flut, Flut, denn der Meeresspiegel steigt aufgrund des Tiefs. Und das in einer Region, wo das Inland teilweise unter der Höhe des Meeresspiegels liegt (z. Bsp. New Orleans). Da heißt es wieder einmal Daumen drücken, dass die Dämme und Deiche halten.

siehe auch: Live-Webcams in New Orleans, Alabama und West-Florida

In der Region werden gerade die ersten lokalen Notstandserklärungen veröffentlicht. Es werden mehr folgen.

Und die schlimmste Ironie an der Sache ist, dass man ein wenig links auf der Landkarte, in Texas nämlich, dieses Wasser so dringend benötigt, dass man wahrscheinlich sogar ein paar Sturmschäden dafuer in Kauf nehmen würde.

Hafen New Orleans, Louisiana Live-Webcam

In Louisiana scheint es nicht viele Live-Webcams in Küstennähe zu geben, aber zumindest diese:

Live-Webcam Hafen New Orleans

Atlantik / Golf von Mexiko Update: KATIA wieder Hurrikan, Tropisches Tief 13 fast Tropischer Sturm LEE

Für den Moment nur ein kurzes und (Satelliten-) bildloses Update:

KATIA wird jetzt wieder als Hurrikan der Kategorie 1 geführt, was aber nicht viel zu bedeuten hat. Man glaubt nach wie vor, dass KATIA noch mindestens 24 Stunden im Grenzbereich zwischen Tropischem Sturm und Hurrikan herumgurken wird. Danach erst soll es mit einer erneuten Intensivierung losgehen.

Im Moment deutet es sich an, dass KARIA nun doch weiter westlich, sprich näher an die US-Ostküste heran, wandern könnte. Für eine gesicherte Auskunft hinsichtlich einer Bedrohung für die USA kann man aber noch keine halbwegs Ernst zu nehmende Aussage treffen.

Die Einschätzung des NHC der NOAA bezüglich des Tropischen Tiefs 13 hingegen scheint in diesem Moment sehr konservativ auszufallen. So einige Fachleute glauben, dass das System bereits ein Tropischer Sturm ist (Die US-Navy scheint das System schon als LEE zu führen). Und dieses ist es, worauf im Moment das Augenmerk gerichtet werden muss. KATIA steht - zumindest vorübergehend - definitiv nur an zweiter Stelle, was Bedrohung und Zerstörungspotential anbelangt.

Ein erster Ausblick auf den 2. September 2011

Guten Morgen, liebe Leser!

Viel ist nicht passiert in den letzten 14 Stunden, was nicht bedeutet, dass nicht Vieles dabei ist, zu passieren. Gemeint ist, dass es kaum Veränderungen an Vorhersagen, Intensitäten oder Verlauf der aktuell beobachteten Systeme zu verzeichnen gab.

Ein erster Ausblick auf den 2. September 2011, Katia, Lee, Maria, September, 2011, aktuell, Hurrikansaison 2011, Satellitenbild Satellitenbilder, Golf von Mexiko, Louisiana, New Orleans
Image: Satellitenbild Tropics vom 2. September 2011
Credit: weather.com


KATIA fährt weiterhin ein wenig auf Sparflamme, ist ein Tropischer Sturm nahe der Grenze zum Hurrikan und wird dies voraussichtlich heute auch noch bleiben, bevor es wieder losgehen soll mit der Intensivierung. KATIA ist trotz der Erwartung, zum Major Hurricane zu werden, zumindest im Moment keine große Bedrohung für Festland.

Ganz im Gegensatz zum Tropischen Tief 13 im Golf von Mexiko. Zwar bestehen bei diesem keine besonders günstigen Voraussetzungen für eine Intensivierung, aber es hat sich - wie von vielen Experten erwartet und befürchtet - dazu entschieden, ein wenig zu parken. Und das könnte über Tage so gehen. Das bedeutet, unabhängig davon, ob es zu einem Sturm oder gar Hurrikan wird, auch so schon eine Riesengefahr für die nördliche Golfküste, die nicht von den Winden ausgeht, sondern vom Dauerregen und dauerhaften oder sich wiederholenden Überflutungen der Region. Gerade New Orleans steht hier neben Biloxi und anderen Orten im Scheinwerferlicht.

Das Tiefdruckgebiet zwischen den Bermudas und Nova Scotia besitzt jetzt eine Wahrscheinlichkeit von 60% auf Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden. Die Bedingungen für eine Intensivierung sind nach wie vor ungünstig, aber es reicht im Prinzip nur ein Hauch von Steigerung, um es zu einem Tropischen Zyklon werden zu lassen.

Tropisches Tief 13 (potenziell Tropischer Sturm LEE) formt sich im Golf von Mexiko

Donnerstag, 1. September 2011

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Image: Satellitenbild Tropisches Tief 13 Atlantik vom 1. September 2001
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Nun haben wir Gewissheit. Das Tiefdruckgebiet im Golf von Mexiko ist jetzt das Tropische Tief 13 der Atlantischen Hurrikansaison. Und es scheint gar nicht so lange fackeln zu wollen wie befürchtet, könnte jeden Moment zum Tropischen Sturm erklärt werden und wird voraussichtlich auf Louisiana zu marschieren, wenn auch in gemächlichen Tempo.

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Image: Prognose Verlauf und Warnstufen Tropisches Tief 13 vom 1. September 2011
Credit: NOAA


An der Nordküste des Golfs von Mexiko wurde von Pascagoula (Mississippi) bis Sabine Pass (Texas) die Warnstufe "Sturmwarnung" aktiviert.

Doppler Radar: Potenzieller Tropischer Strum LEE ist schon im Golf von Mexiko

Auf dem Radarbild ist es besser zu erkennen als auf dem Satellitenbild.
Das Schlechtwettergebiet, von dem man erwartet, dass es morgen oder übermorgen zum Tropischen Sturm LEE wird ist bereits drin im Golf:

Doppler Radar: Potenzieller Tropischer Strum LEE ist schon im Golf von Mexiko, Lee, Golf von Mexiko, Texas, USA, Louisiana, Texas, Radar Doppler Radar, September, 2011, Hurrikansaison 2011, aktuell,
Image: Radarbild Golf von Mexiko am 1. September 2011
Credit: The Weather Channel

 
 
 

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