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OPHELIA Kategorie 2, NALGAE Kategorie 2, NESAT über Vietnam, HILARY Tropisches Tief

Freitag, 30. September 2011

Guten Morgen, liebe Leser.
Die aktuellsten Sturm-, Hurrikan- und Taifuninformationen im Überblick:

Hurrikan OPHELIA hat schon die Kategorie 2 erreicht, was den gestrigen Vorhersagen widerspricht. Nun sieht es auch nach Erreichen der Kategorie 3 aus. An der Vorhersage des Verlaufs hat sich nichts geändert, der Wirbelsturm soll also knapp rechts bzw. östlich an Bermuda vorbeiziehen.

HILARY ist kein Sturm mehr, es könnte aber sein, dass sie noch das Wochenende über als Tropisches Tief durch den Nordostpazifik wuselt. Keinerlei Festland im Visier.

Der Tropische Sturm NESAT hat Landfall Nummer 3 hinter sich gebracht und sein Zentrum befindet sich gerade ziemlich genau über Hanoi / Vietnam.

Taifun NALGAE entspricht jetzt einem Hurrikan der Kategorie 2. Seine ersten Wolkenbänder kommen bereits auf den Philippinen an. NALGAE ist ein klein wenig schneller geworden, weshalb es heute Abend schon richtig losgehen dürfte auf Luzon. Erreichen der Kategorie 3 vor Landfall auf Nord-Philippinen wird trotzdem erwartet. Voraussichtliche Position NALGAE (Zentrum) morgen, Samstag, 1. Oktober 06:00 Uhr morgens: mitten über dem nördlichen Luzon.

Nicht viel Neues im Atlantik bis auf etwas Regen in der Dominikanischen Republik

Mittwoch, 28. September 2011

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Satellitenbild OPHELIA und PHILIPPE vom 28. September 2011 abends
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Drei Stürme in Atlantik und Nordostpazifik und es gibt nicht wirklich viel zu berichten. Einer dieser 3 Stürme bedroht zumindest in diesem Moment kein Festland und die anderen beiden werden dies wohl überhaupt nicht tun. Da spielt es kaum eine Rolle, dass sich die erwartete Zugbahn HILARYs doch halbwegs bemerkenswert verändert hat oder dass PHILIPPE doch etwas länger durchzuhalten scheint als noch gestern erwartet.

OPHELIA steht in den Startlöchern. Und diese Startlöcher befinden sich nahe der nördlichen Kleinen Antillen. Seit sie nach dem Besuch eines Hurricane Hunters wieder zu einem Tropischen Sturm erklärt wurde, hat sie sich nicht sehr weit vorwärts bewegt. Bis Freitag soll sie die Dinge noch recht gemächlich angehen lassen und dann zügig und wahrscheinlich als Hurrikan auf der Landkarte nach oben wandern. In ihr Visier könnten Bermuda und Neufundland geraten. Es ist aber noch zu früh, um zu sagen, ob sie einer der beiden Regionen wirklich gefährlich nahe kommen wird.

Wenn es bei Ihnen in Punta Cana oder Cabarete heute etwas geregnet hat oder in der Nacht regnen wird: Das ist nicht OPHELIA, sondern eine von mehreren Wetterstörungen, die sich über Kuba, Jamaica und Hispaniola gebildet haben.

OPHELIA wieder Tropischer Sturm, HILARY & PHILIPPE bauen weiter ab

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Satellitenfoto HILARY, OPHELIA und PHILIPPE vom 28. September 2011 vormittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


So langsam können wir uns von und PHILIPPE verabschieden. HILARY ist zwar noch ein Hurrikan, wird dies aber nicht mehr lange sein. Und selbst wenn sie etwas länger durchhielte als momentan vorhergesagt - die Prognose ihres weiteren Verlaufs sieht den Wirbelsturm auf einem Weg, der bald von Baja California wegführt.

OPHELIA ist es, die momentan für Gesprächsstoff sorgt. Angefangen mit der Frage, warum sie überhaupt OPHELIA genannt wird, da sie sich doch eigentlich schon aufgelöst hatte.
Wenn sich aus den Überbleibseln eines Tropischen Sturms (also ein schon benannter Zyklon) ein neuer Zyklon bildet, dann bekommt das neue System den Namen des Sturms, aus dessen Resten es sich gebildet hat. In diesem Fall übrigens sogar schon im Status "Tropisches Tief".

OPHELIA wird nach NNW ziehen und auf seinem Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Hurrikan werden. Potenziell bedroht sind die Bermudas und dann eventuell Neufundland. Jegliche andere Landmasse oder Insel kann man wohl ausschließen.

Da OPHELIA etwas langsamer ist als erwartet, wird sich ihre mögliche Ankunft über oder nahe Bermuda etwas verzögern. Ab morgen Abend oder Freitag muss man im Falle der Notwendigkeit mit der ersten Aktivierung von Warnstufen rechnen.

HILARY, OPHELIA & PHILIPPE: Nicht viel Neues zu vermelden

Dienstag, 27. September 2011

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Satellitenfoto Hurrikan HILARY, Tropischer Sturm PHILIPPE und sich neu formende Reste von OPHELIA vom 27. September 2011 mittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


HILARY im Nordost-Pazifik ist noch immer ein Hurrikan der Kategorie 3 und bewegt sich nur sehr langsam vorwärts. Allerdings scheint sie nun den Rechtsknick vornehmen zu wollen.
Danach soll sie langsam bleiben und dabei kontinuierlich abbauen und bis zu ihrer Auflösung nicht nahe genug an Baja California herankommen, um dort für Gefahr zu sorgen.

PHILIPPE bleibt ein unbedeutender, kleiner Sturm mitten über dem Atlantik, weitab von jedem Festland, auf dem er Schaden anrichten könnte.

OPHELIA scheint nun kurz vor ihrer "Wiedergeburt" zu stehen, wir rechnen eigentlich noch heute damit. Auch wenn der erwartete Verlauf sie weiterhin nach Nordwest führen soll, ist das System den nördlichen Kleinen Antillen (Leeward-Islands) nun bereits so nahe, dass dort örtlich mit heftigen Regenfällen gerechnet werden muss.

HILARY wieder Kategorie 4, OPHELIA bildet sich möglicherweise neu

Montag, 26. September 2011

HILARY hat - ein wenig überraschend - noch einmal kräftig zugelegt und ist jetzt wieder ein Hurrikan der Kategorie 4. Die gute Nachricht dabei ist, dass sie noch immer ziemlich geradlinig nach Westen zieht, also in den offenen Pazifik hinaus.
Denn der vorhergesehene Rechtsknick könnte Baja California noch in Bedrängnis bringen. Warten wir ab, wann dieser Richtungswechsel wirklich vollzogen wird.

Bevor wir PHILIPPE ganz zu erwähnen vergessen: Es existiert noch. Von der Schifffahrt abgesehen ist er aber ziemlich unbedeutend, da sich kein Festland durch ihn bedroht fühlen muss.

Eigentlich sollte es sich auch bei OPHELIA so verhalten, aber allein durch die Nähe zu den Karibischen Inseln könnte der eine oder andere ein wenig nervös werden. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wir OPHELIA noch einmal als Tropischen Sturm zu sehen bekommen. Die NOAA gibt mittlerweile 60% für die Entstehung eines Tropischen Zykonls aus OPHELIAs Resten innerhalb der kommenden 48 Stunden an. Die Vorhersagemodelle deuten nach Nordwest, aber wenn diese Bewegung nicht bald erkenntlich wird, werden die nördlichen Kleinen Antillen und könnte eventuell Puerto Rico etwas Regen und Wind abbekommen.

Erste Herbstwoche beginnt aktiv in den Tropen

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Credit: The Weather Channel

TAIFUN NESAT wird heute über die nördlichen Philippinen gehen, das Tropische Tief 21W (HAITANG) morgen über Vietnam.

Im Nordostpazifik wird sich HILARY, immer noch ein Hurrikan der Kategorie 3, ein paar Tage Zeit lassen, um ihren Rechtsknick zu vollziehen. Gegen Ende der Woche soll sie zum Sturm und dann einem Tief abklingen, ohne vorher noch Festland (Baja California) zu erreichen.

Die Reste OPHELIAs haben sich mit einem neu entstandenen Tiefdruckgebiet zusammengetan und nehmen anscheinend einen neuen Anlauf kurz vor der Karibik. Sollte es dort überhaupt eine Entwicklung geben, wird diese nur sehr langsam erwartet, da die Bedingungen nicht optimal sind. Immerhin gibt das NHC dem System 20% für Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden an.

Bleibt PHILIPPE, der einsam seine Bahn zwischen Afrika und der Karibik in nordwestliche Richtung zieht und nur schwerlich Gelegenheit bekommen sollte, Festland zu bedrohen.

Satellitenbild PHILIPPE, OPHELIA & HILARY: Die Hurrikansaison 2011 ist mehr als aktiv

Samstag, 24. September 2011

Drei Tropische Stürme auf einem Bild.
Zwar nicht außergewöhnlich, aber auch nicht allzu häufig:

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Satellitenbild Atlantik / Nordostpazifik vom 24. September 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt

@ Baja California: Bitte HILARY im Auge behalten

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Satellitenbild Hurrikan HILARY vom 24. September 2011 nachmittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


HILARY hält noch immer die Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala und bewegt sich momentan Richtung Westen. Letzteres soll sich aber am Dienstag ändern. Ein Knick nach rechts, scharf wie eine Chillischote, wird dann erwartet. Und dieser Knick könnte HILARY Kurs auf die mexikanische Halbinsel Baja California nehmen lassen. Dann zwar kaum noch als Hurrikan - HILARY wird jetzt jetzt langsam, aber sicher, an Intensität verlieren - aber Sturmbedingungen sind möglich. Am nächsten Wochenende.

Auf keinen Fall sicher, aber eben doch im Bereich der Möglichkeiten.

Genereller Überblick 23. September 2011

Freitag, 23. September 2011

HILARY bleibt ein starker Kategorie-4-Hurrikan. Ihr minimaler Zentraldruck sogar noch etwas gesunken. Allgemeine Zugrichtung ist West, es besteht aber noch eine minimale Chance, dass HILARY schärfer nach rechts abknickt als prognostiziert und somit Baja California bedrohen könnte.

OPHELIA hat ein wenig zugelegt, aber an der wichtigsten Vorhersage, der des Verlaufs nämlich, hat sich nichts geändert. Deshalb gilt für die Karibischen Inseln: Nicht ganz aus den Augen verlieren, aber kein Grund, den Urlaub nicht zu genießen. Dominikanische Republik mit Punta Cana und Cabarete = stressfreie Zone.

Im Westpazifik ist das Tropische Tief 20W gerade zum Tropischen Sturm erklärt worden. Die Vorschau der Zugbahn wurde etwas nach Norden korrigiert, was die nördlichen Philippinen aber nicht aus der Schusslinie bringt. Sollte die Nord-Tendenz allerdings anhalten, könnte das Zentrum des Wirbelsturms zwischen den Philippinen und Taiwan hindurch auf die chinesische Küste zu wandern.

Das Tiefdruckgebiet vor Westafrika besitzt nun schon 30% Wahrscheinlichkeit, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden. Wir müssen folglich damit rechnen, bald PHILIPPE in OPHELIAs Spuren zu sehen. Momentan hält das System noch immer Richtung West.

Keine Neuigkeiten gibt es bzgl. des zurückkehrenden Satelliten. UARS zieht weiterhin seine Umlaufbahn. Wann und wo exakt er in die Erdatmosphäre eintreten und wo seine überlebenden (nicht verbrennenden) Trümmer auf der Erde landen werden, kann noch immer niemand sagen oder auch nur prognostizieren. In ein paar Stunden allerdings könnten die ernstzunehmenden Vorhersagen beginnen.

Hurrikan HILARY löst sich von mexikanischer Küste - Sturmwarnung deaktiviert

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Satellitenbild Hurrikan HILARY sowohl vom Pazifik- als auch vom Atlantik-Goes-Satelliten eingefangen am 23. September 2011 vormittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Hurrikan HILARY hält die Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala, hat nun aber begonnen, sich mit etwa 15 km/h in westlicher Richtung von der mexikanischen Küste zu entfernen, für welche man anscheinend keine Sturmbedingungen mehr erwartet, denn sämtliche Warnstufen wurden aufgehoben.

Trotzdem muss an der Küste Mexikos noch mit starken Strömungen und plötzlich auftretenden hohen Wellen gerechnet werden. Bitte weiterhin Badeverbote respektieren!

Es ist nicht ausgeschlossen, dass HILARY noch eine Rechtsdrift vornimmt. Allerdings wird diese jetzt, wenn sie denn eintritt, erst zwischen Montag und Mittwoch erwartet, wenn HILARY schon ein Stück weiter in den offenen Pazifik hineingewandert sein wird. Dementsprechend sinkt das Gefahrenpotenzial für Baja California.

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Credit: CIMSS


Hier noch eine schöne Satelliten-Loop-Animation, die das Auge des Hurrikans am heutigen Morgen zeigt.

Willkommen im Herbst 2011

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Satellitenbild HILARY & OPHELIA vom 23. September morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Das Herbst - Equinox 2011 ist nun auch auf dem amerikanischen Kontinent Vergangenheit. Und dieser erste Herbsttag hat meteorologisch einiges zu bieten, ganz abgesehen davon, dass heute der UARS der NASA auf die Erde zurückkommen wird.

HILARY hat im Gegensatz zu uns in der vergangenen Nacht nicht geschlafen und sich noch weiter intensiviert. Die Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala ist jetzt erreicht. Urlauber am Pazifik in Mexikos Bundesstaaten Guerrero, Michoacán, Colima, Jalisco und auch später auch Nayarit unbedingt Badeverbote einhalten, auch wenn sich an den offiziellen Warnstufen nichts ändert.

HILARYs Zentrum befindet sich knapp 200 km südlich von Ixtapa/Zihuatanejo, der minimale Zentraldruck liegt bei 944 mBar und der Tropensturm erzeugt Windgeschwindigkeiten von 230 km/h.

In erster Linie 2 werden Gründe für die rasante Entwicklung verantwortlich gemacht.
Zum einen fehlende Scherwinde.
Zum anderen:

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Wassertemperaturen Nordost-Pazifik (Oberfläche) vom 23. September 2011 morgens
Credit: NOAA EVL


Die hohen Wassertemperaturen an der Oberfläche der pazifischen Küstenregionen Mexikos.

Auch wenn HILARY langsam, aber sicher in den offenen Pazifik hinausziehen soll, erwartet das NHC in der 5-Tages-Vorschau jetzt zwischen Sonntag und Dienstag einen Rechtsknick der Zugbahn. Also HILARY auf Baja California noch nicht ganz abschreiben!


OPHELIA schwächelt.
Voraussichtlich wird sie bald zu einem Tropischen Tief herabgestuft werden, sich aber später wieder erholen.
Das Gefahrenpotenzial für die Dominikanische Republik wird immer geringer.


Im Westpazifik sieht es so aus, als wäre der Nachfolger SONCAs und ROKEs gefunden. NESAT wäre der zu vergebende Name, Zugrichtung ist momentan West-Nordwest:

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Satellitenbild potenzieller Tropischer Sturm NESAT Westpazifik am 23. September 2011
Credit: JTWC / SATOPS

Das Wort zum Freitag, 23. September 2011 - Ohne Worte

Donnerstag, 22. September 2011

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Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt

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Credit: JTWC

Update: Hurrikan Hillary jetzt Kategorie 3

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Satellitenbild Hurrikan HILARY am 22. September 2011 abends
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Hurrikan HILARY hat nun heute auch noch die Kategorie 3 erreicht und ist damit ein Major Hurricane.

Dass HILARY relativ klein ist, zeigt nicht nur das Satellitenbild, sondern dies bestätigen auch die Daten der gemessenen Winde abseits des Zentrums: Hurrikanwinde werden momentan bis zu 35 km, Sturmwinde bis zu 130 km vom Kern HILARYs entfernt festgestellt.

Bei einem auf 960 mBar gefallenen minimalen Zentraldruck erzeugt HILARY Windgeschwindigkeiten von 185 km/h.

An der Prognose der Zugrichtung und den Warnstufen hat sich nichts geändert.

Hurrikan HILARY jetzt Kategorie 2 - in Nordwest-Mexiko bitte noch nicht ignorieren

Immer noch unter dem Eindruck des Artikels UARS - Ein Satellit kommt nach Hause - Aber Wann? Und vor allem Wo genau?
stehend müssen wir uns Mühe geben, Begriffe wie "unglaublich, irre, wahnsinnig" und so weiter zu vermeiden.

"Rasant" wäre vielleicht treffend.
Wie dem auch sei: Eine rasante Entwicklung ist jedenfalls bei HILARY zu beobachten, die bereits jetzt, nur wenige Stunden nach der ersten Einordnung in die globale Kategorie Hurrikan, schon zur Kategorie 2 (Saffir-Simpson) gezählt wird.

Alternativ zur Vorschau des Wegs / Verlaufs / Zugbahn des NHC der NOAA hier die aktuellen Vorhersagemodelle laut Weather Channel:

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Vorhersage-Modelle Hurrikan HILARY vom 22. September 2011
Credit: The Weather Channel

Sondermeldung: HILARY jetzt Hurrikan - am Freitag oder Samstag wahrscheinlich Major Hurricane

HILARY ist gerade wie erwartet zu einem Hurrikan der Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala) erklärt worden und wird damit als 8. Tropischer Sturm im Nordostpazifik 2011 bereits zum 7. Hurrikan.

FERNANDA war 2011 bisher der einzige Wirbelsturm im Nordostpazifik, der nicht auch zum Hurrikan wurde.

Es wird erwartet, dass HILARY morgen oder am Samstag die Kategorie 3 erreicht und damit zu einem Großen Hurrikan (Major Hurricane) wird.

Die neuen Daten:
- Windgeschwindigkeit: 120 km/h
- minimaler Zentraldruck: 989 mBar
- Geschwindigkeit: 17 km/h (das ist gut, da fast eine Verdopplung und somit kein so andauerndes "Einprügeln" auf nur eine Region; außerdem zeitigere Entfernung von der Küste Mexikos)

HILARY "riecht" ganz nach Hurrikan

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Satellitenfoto Tropischer Sturm HILARY vom 22. September 2011 vormittags
Credit: NOAA EVL


Besonders gut ist HILARY auf dem Satellitenfoto zugegebenermaßen nicht zu erkennen, aber wir sind froh, sie überhaupt erwischt zu haben. Im Satellitenbild-Loop macht es den Eindruck, als hätte der Wirbelsturm schon kurz ein sichtbares Auge geöffnet.

Die gemessenen Daten ergaenzen das Bild: minimaler Zentraldruck 991 mBar, Windgeschwindigkeiten 110 km/h. Das war vor 3 Stunden. Wir rechnen damit, dass HILARY bei der nächsten oder übernächsten Aktualisierung des NHC zum Hurrikan erklärt wird.

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Infrarot-Satellitenbild Tropischer Sturm HILARY vom 22. September 2011 vormittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


HILARY ist mit 9 km/h weiterhin sehr, sehr langsam. Auf dem AVN-Satellitenbild sehen wir außerdem, dass sie ein gewaltiges Regengebiet vor sich herschiebt, welches größer als sie selbst ist und für mächtige Niederschläge an der südlichen Pazifikküste Mexikos sorgen dürfte.

Das Wort zum Donnerstag, 22. September 2011: Nicht auf jeden ROKE folgt ein NESAT, denn da ist immer noch SONCA

Mittwoch, 21. September 2011

Das Wort zum Donnerstag, 22. September 2011: Nicht auf jeden ROKE folgt ein NESAT, denn da ist immer noch SONCA, Pazifik, Das Wort zum, Sturmwarnung, Mexiko, Hilary, Taifun Typhoon,
Satellitenbild Westpazifik vom 22. September 2011 morgens
Credit: JTWC/SATOPS


Auch im Westpazifik werden die Namen der Wirbelstürme in einer festgelegten Reihenfolge vergeben. Diese Reihenfolge ist allerdings im Gegensatz zur Handhabe im Atlantik und im Nordostpazifik nicht alphabetisch geordnet und gilt unabhängig von Jahr oder Taifunsaison. Das bedeutet, dass wenn zum Beispiel der letzte Tropische Sturm einer Taifunsaison den 35. Namen der Liste bekommt, dann erhält der erste Tropische Sturm der Folgesaison den 36. Namen auf der Liste. 140 zu vergebende Namen stehen insgesamt zur Verfügung.

Auf den Namen ROKE folgt in der Liste der Name SONCA. SONCA hat 2011 schon stattgefunden (in etwa zeitgleich mit ROKE), hatte sich aber spaeter als als ROKE gebildet. Logisch, denn sonst wären diese beiden Namen andersherum vergeben worden.

Da uns nun ROKE aufgrund seines späteren Auflösens als letzter Sturm in Erinnerung ist, sind wir geneigt zu sagen, dass der kommende Sturm auf ROKE folgt, anstatt auf SONCA. Es ist einfach eine Frage des Bezugs. Stelle ich die Referenz zum "Geburtstag" oder zum "Todestag" eines Sturms her?

Wie dem auch sei, der nächste Tropische Sturm im Westpazifik wird den Namen NESAT bekommen. Und dieser ist in der Vor-Sturm-(und-nicht-Drang-)Phase möglicherweise schon unterwegs. Die Wahrscheinlichkeit für das auf dem Satellitenbild oben zu sehende Tief wurde jedenfalls gerade von "low" auf "medium" hochgestuft.

Was wir Ihnen eigentlich mit den bisherigen zu verstehen geben wollten:

Ab sofort werden wir für Sie auch ein Auge auf den Westpazifik werfen.
Die Berichterstattung wird keinesfalls so ausführlich ausfallen wie die den Atlantik betreffende, aber Sie werden bei uns erfahren, wenn irgendwo in Ostasien Gefahr im Verzug ist. In besonders bedrohlichen Fällen sicherlich auch mit der üblichen Bereitstellung von Satellitenbildern, Radarbildern, Live-Webcams, Fotos, Videos, Live-Streams und so weiter.

Abschließend wollen wir nicht versäumen zu erwähnen, dass HILARY im Nordostpazifik sehr wahrscheinlich morgen (Donnerstag) zu einem Hurrikan wird und jetzt "Sturmwarnung" von Lagunas de Chacahua bis Lázaro Cárdenas und "Sturmbeobachtung" von Lázaro Cárdenas bis Manzanillo gilt.

Tropischer Sturm HILARY: Jetzt "Sturmbeobachtung" in Mexiko

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Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Der Tropische Sturm HILARY ist mit 9 km/h immer noch sehr langsam nach Nordwest unterwegs. HILARY erzeugt Winde von 75 km/h, der minimale Zentraldruck liegt bei 1003 mBar.

Sturmwinde werden bis zu 85 km vom Zentrum des Zyklons gemessen.

Bis zum Samstag soll HILARY bei Einhaltung der Zugrichtung in relativer Nähe zur mexikanischen Küste bleiben, wobei sie dieser am Donnerstag und Freitag am nächsten kommen dürfte und dabei zum Hurrikan werden könnte.

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Credit: NOAA


Die mexikanische Regierung hat nun die Warnstufe "Sturmbeobachtung" für die Zone von Laguna de Chacahua bis Lázaro Cárdenas aktiviert.

In den mexikanischen Bundesstaaten Guerrero, Oaxaca und Chiapas muss mit starken Niederschlägen gerechnet werden.

Tropischer Sturm HILARY: Keine Sturmwarnung in Mexiko - Tropischer Sturm OPHELIA: wird stärker

Kurz und unbebildert:

Aus dem Tropischen Tief 9-E ist der Tropische Sturm HILARY geworden, der zum Wochenende ein Hurrikan werden soll. Die Entfernung zur südmexikanischen Pazifikküste und die Vorhersage des Verlaufs scheinen als sicher genug angesehen zu werden, dass man keine Warnstufen aktiviert hat.

OPHELIA ihrerseits scheint so ganz langsam und gemächlich etwas Geschwindigkeit aufnehmen zu wollen und hat sich dabei etwas intensiviert. Sie ist aber weit davon entfernt, zu einem Hurrikan zu werden und die Wahrscheinlichkeit für ein solches Anwachsen innerhalb der nächsten 5 Tage bleibt sehr gering.

TAIFUN ROKE ist über Land, Tropischer Sturm OPHELIA parkt und Hurrikan HILARY kommt

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Vorschau Verlauf OPHELIA und HILARY
Credit: NOAA / Google


Neben OPHELIA, die sich über Nacht recht stationär verhalten hat, ist nun auch HILARY kurz davor, getauft zu werden. Die Chancen stehen hoch, dass HILARY zu einem Hurrikan wird. Und das noch in relativer Nähe zur südmexikanischen Pazifikküste. Aktivierte Warnstufen sind jeden Moment zu erwarten.


Taifun ROKE seinerseits ist über Land:

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aktuelles Satellitenbild und erwarteter Weg ROKE
Credit: JTWC


Durch die Interaktion mit der japanischen Landmasse hat der Taifun zwar schon einiges an Intensität eingebüßt, ist aber immer noch mit Hurrikanwinden unterwegs.
Hier eins der ersten aussagekräftigeren Videos:

 
 
 

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