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Tropischer Sturm AMANDA

Donnerstag, 22. Mai 2014


30. Mai 2014
AMANDA ist kein Tropischer Sturm mehr.
Das Restetief wird in den kommenden Tagen trotzdem noch für etwas Unruhe an der mexikanischen Pazifikküste sorgen, was aber eher in den Bereich Wettervorhersage als in den Bereich Sturmwarnung fällt.
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28. Mai 2014
Wie erwartet ist AMANDA inzwischen kein Hurrikan mehr, bewegt sich aktuell aber mit Kurs NE direkt auf die Küste von Jalisco und Colima zu. An der gesamten Pazifikküste Mexikos geht es dieser Tage wettertechnisch ziemlich unruhig zu und ein Großteil dieser Aktivität steht in direktem Zusammenhangmit AMANDA.

Das NHC geht aktuell davon aus, dass AMANDA noch bis Freitag als Tropischer Sturm in Richtung Küste marschieren und dann zu einem Tropischen Tief abklingen, eine 180°-Kehrtwende vornehmen und am Wochenende bei dann Kurs SW seine tropischen Eigenschaften verlieren wird.

Im Moment ist es nicht wahrscheinlich, dass AMANDA der Küste nahe genug kommen wird, um die Aktivierung von Sturmwarnung notwendig werden zu lassen.
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25. Mai 2014
AMANDA hat eine rasante Entwicklung hingelegt und ist aktuell ein Hurrikan der Kategorie 4 mit max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 250 km/h. Die erwartete Rechtsdrift ist eingetreten und AMANDA hält momentan fast genau Kurs N, auf Baja California zu. Allerdings ist der Wirbelsturm weiterhin sehr langsam unterwegs und sollte sich in einiger Entfernung zur mexikanischen Küste austoben. Das NHC geht davon aus, dass AMANDA den Status Hurrikan bis Mittwoch halten können und dann stark nachlassen wird.
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23. Mai 2014
Mittlerweile ist mit AMANDA der erste Tropische Sturm der Pazifischen Hurrikansaison 2014 offiziell.

Die jüngsten Prognosen erwarten, dass AMANDA Anfang kommender Woche kurzzeitig zu einem Hurrikan wird. Wichtiger für das mexikanische Festland allerdings ist, dass sich ab Montag eine Rechtsdrift andeutet, welche den Zyklon im Extremfall doch noch in die Nähe Mexikos führen könnte.
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Eine Woche nach dem offiziellen Beginn der Pazifischen Hurrikansaison 2014 hat sich etwas mehr als 1000 Kilometer SSW von Manzanillo, Mexiko, das Tropische Tief 1-E gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm AMANDA deklariert werden dürfte.

TDE-1 bewegt sich aktuell mit 6 km/h in Richtung WNW und sollte diese Zugrichtung während des Wochenendes beibehalten, was bedeutet, dass der wahrscheinliche Wirbelsturm in den Pazifik hinausziehen und sich nicht der mexikanischen Küste nähern wird.

USA: Sturmsituation East Coast vs. Northwest Coast

Freitag, 16. November 2012

Das Tiefdruckgebiet, das in der kommenden Woche vor der US-Ostküste seine stärkste Intensität erreichen soll, befindet sich über dem Südosten der USA bereits in gemächlicher Entwicklung.

Credit: NWS
Sowohl Euro- als auch GFS-Modelle bringen das System inzwischen aber übereinstimmend immer weiter in den Atlantik hinaus, so dass sich die Situation für die von Hurrikan SANDY betroffenen Regionen momentan mit jeder neuen Prognose weiter entspannt. Links sehen Sie die grafische Vorhersage für Mittwoch, den 21. November. Das Euro-Modell sieht den Tiefdruckkern am kommenden Donnerstag genauso weit von der Küste entfernt und liegt mit einer Minimaldruckprognose von 1000 mBar nur knapp unter dem der NWS-Prognose.

Angemerkt sei an dieser Stelle, dass das NWS die Selbstuntersuchung bzgl. seiner Vorgehensweise bei SANDY am Montag offiziell begann, dabei auch einige externe Experten einbezogen und diesen zwischen gestern und heute ohne Angabe von Gründen mitgeteilt hat, dass die Untersuchung eingestellt wurde.

Während es in den nächsten Tagen im Osten der USA wahrscheinlich relativ ruhig zugehen wird (aus Charleston, North Carolina werden noch Überschwemmungen gemeldet und es könnten noch neue hinzukommen), ist im Nordwesten mit Problemen zu rechnen.

Aktuell beginnt ein Tiefdruckgebiet SW von Juneau, Alaska, immer stärkeren Einfluss auf die Region auszuüben. Es ist davon auszugehen, dass ueber das Wochenende bis hin zu Thanksgiving stürmisches und niederschlagsreiches Wetter herrschen wird. Nachfolgend zum Weiterklicken die laufend aktualisierte Grafik der aktuellsten Warnungen:
Credit: NWS




Wetterstörung erreicht Mauritius und La Reunion - keine Tropensturmgefahr

Samstag, 10. November 2012

Wetterstörung erreicht Mauritius und La Reunion, Zyklonsaison Südwest-Indik 2012 2013, Mauritius, November, 2012, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Radar Doppler Radar, Wettervorhersage Wetter,
Satellitenbild Mauritius
11. November 2012
Credit: CIMSS
Das dieser Tage erwähnte kleinere System im Südwest-Indik erreicht gerade Mauritius und La Reunion.

Entwicklung hat nicht stattgefunden, es ist also kaum mehr als eine Wetterstörung zu erwarten. Es wird etwas Wind und wahrscheinlich stellenweise etwas heftigeren Regen geben, aber es besteht keine Tropensturmgefahr.
Radarbild La Reunion & Mauritius
11. November 2012
Credit: Meteo France

Das erste nennenswerte Wolkenband, das sich als Vorläufer etwas von der zentralen Konvektion abgesetzt hat, bringt in diesem Moment ein paar Niederschläge nach La Reunion, vor allem auf den Nordteil der Insel.

Das gesamte System sollte bis spätestens Dienstag komplett durchgezogen sein. Danach bleibt dann abzuwarten, was mit dem nachfolgenden System 95S passiert. Das JTWC sieht aktuell eine mittlere Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Tropischen Zyklons in den kommenden 24 Stunden.

Krieg der Wetterkönige - Haben die US-Wintersturmnamen des Weather Channels eine Chance?

Donnerstag, 8. November 2012

Vorwort: Mit der in diesem Artikel verwendeten Abkürzung "WC" beziehen wir uns ohne jeglichen Hintergedanken auf den "Weather Channel".

Erstmals in der Geschichte der Wettervorhersage werden in den USA Namen für Winterstürme vergeben. Diese Initiative wurde vom Weather Channel angeregt, entwickelt und in die Realität getragen; die beiden aktuellen Winterstürme in den Vereinigten Staaten von Amerika werden vom WC ab sofort als ATHENA und BRUTUS bezeichnet.

Credit: The Weather Channel

Die Begründung des Weather Channels für diese Maßnahme klingt nobel und einleuchtend, erscheint es doch logisch, dass Otto (Normalverbraucher) einem Namen mehr Beachtung schenkt und leichter folgen kann. Es sollte also kaum jemand bezweifeln, dass die Vergabe von Sturmnamen im Winter - ähnlich wie für Tropische Stürme in der Hurrikansaison - die Kommunikation auch tatsächlich verbessern kann.

Die Sache hat nur einen Haken. Es handelt sich hier nämlich um einen Alleingang des Weather Channels.
Einer Institution, die von der NBC betrieben und unterhalten wird. Alle nicht-NBC-angeschlossenen US-Institute, egal ob nun staatlich oder privat, weigern sich strikt, die Namen des WCs zur Anwendung zu bringen. Der in Regierungsauftrag arbeitende National Weather Service zum Beispiel weist sogar extra darauf hin:

Credit: NWS
Über die Gründe der Weigerung kann man spekulieren. Genannt werden fehlende Kriterien und zweifelhafte Methodologie, der NWS kann sich auf seine strikten Vorschriften berufen, aber in Wirklichkeit dürfte doch eine gute Portion Konkurrenzdenken dahinter stecken. "Ein Ego-Trip in dieser Dimension? - Nicht mit uns!"

Somit haben es die Namen - zumindest bis zu diesem Moment - schwer, Anklang zu finden. Kein Wunder, wenn dem NWS folgend die Nachrichtenagentur AP und News-Giganten wie CNN, FOX, CBS und ABC nicht mitziehen.

In diesem Zusammenhang finden wir es - vorsichtig gesagt - "unterhaltsam", dass viele große - groß in Bezug auf Leserzahlen, nicht zwangsläufig in Sachen Qualität der Sparte "Internationales Wetter" - deutschsprachige Medien die Namen des WCs übernommen haben. Der Grund liegt auf der Hand: Viele Ihrer heimatlichen Medien kaufen ihre Nachrichten bei Reuters. Als so offiziell korrekt scheinen die Reuters-Meldungen heutzutage zu gelten, dass selbst der eigentliche Konkurrent DPA (Deutsche Presseagentur) die Namen BRUTUS und ATHENA benutzt. Dies spricht allerdings einerseits auch für die guten Gründe des Weather Channels, nämlich einen wesentlich verbesserten identifizierenden Charakter eines Sturms durch die Verleihung eines Namens inklusive der verkaufsfördernden Wirkung für die Schlagzeile .... und andererseits für Ahnungslosigkeit. Es handelt sich nämlich um genau diejenigen Medien, die zum Beispiel im Fall der Tropenstürme nicht in der Lage sind, über den Tellerrand des NHC und der Agenturmeldungen hinaus zu schauen und somit im ersten Fall aufgrund fehlender eigener Fachleute stark limitiert und im zweiten Fall schlichtweg wörtlich kopierend berichten. Jegliche andere Quelle, und sei sie noch so kompetent, wird ignoriert. Positive Ausnahmen bestätigen die Regel.
Schlimm wird es natürlich, wenn ein unbedachter Redakteur ohne Wissen um die Materie versucht, die Agenturmeldung so zu verkleiden, dass eine Sensationsmeldung daraus wird. Allzu oft kommt bei diesem gewagten Spiel mit dem zur Verfügung stehenden Vokabular nicht nur eine Verfälschung der Tatsachen heraus, sondern richtige Fehlinformation.  

"Keinen Anklang finden" ist dabei ein recht harmloser Ausdruck, denn allein die Kommentare beim WC selbst zeigen, wie genervt die Leute in Wirklichkeit sind. Das hat in erster Linie zwei Ursachen. Jeder einzelne unserer WC-Kontakte ist ein toller, netter Mensch. Aber scheinbar liegt aktuell die Anweisung vor, die Wintersturmnamen aggressiv zu pushen. Was wiederum viele User zu der sinngemäßen Aussage bewegt: "Die kümmern sich mehr um die Namen als darum, was der Sturm anrichtet." So ganz faktisch  korrekt erscheint uns diese Sicht der Dinge zwar nicht, aber sie ist zweifellos nicht aus der Luft gegriffen.

Desweiteren leidet der Weather Channel geradezu unter obligatorischer Werbung für die Programme seines Besitzers. Pop-Ups, langsame Internetseiten, Spam, 2-3 Pflichtseiten bei Apps, bevor man ans eigentliche Ziel gelangt. Die oftmals hämische, sarkastische und vernichtende Reaktion in der Bevölkerung ist also mehr als verständlich.

Lassen Sie sich übrigens nicht davon täuschen, dass Sie in den Suchmaschinen trotzdem Millionen von Artikeln zum Thema "ATHENE" oder "BRUTUS" finden. Dies sind vergleichsweise kleine Zahlen. Ein wirklicher Maßstab wäre zum Beispiel ein Platz unter den Top-Ten der US-Twitter-Trending-Topics.

Alles zusammen genommen sieht es momentan nicht danach aus, als hätte die eigentlich sehr gute Idee eine Zukunft. Nicht in den USA. Es wird sich zeigen, ob der Weather Channel Sturheit an den Tag legt und zumindest erst einmal den ersten Winter durchzuhalten versucht, ob er vielleicht sogar auf die Akzeptanz im Ausland setzt oder ob er die Namensgebung in dieser Form schnell als Fehler ansieht und sie aufgibt.

Übrigens: So sehr unterscheidet sich auch die grundlegende Situation in Europa nicht von der aktuellen in den USA. Die von der Freien Universität Berlin vergebenen Namen für Sturmtiefs werden bei weitem nicht von allen betroffenen Ländern anerkannt oder benutzt. In allen Fällen ist der Leidtragende letztendlich der zu Warnende. Auch wenn "Leid tragend" etwas übertrieben klingt, sind wir doch überzeugt davon, dass durch eine einheitlich geregelte Namensgebung eine wesentlich übersichtlichere und besser zu verfolgende Berichterstattung möglich machen würde.


Wie wird der Winter in Europa? Temperatur-, Regen- und Schneevorhersage Winter 2012 / 2013

Freitag, 2. November 2012

Genaues kann natürlich noch niemand sagen, aber es ist soweit, dass sich erste Tendenzen herauskristallisieren. Vor allem, was extreme Bedingungen anbelangt. Bedingungen, die ein den meisten Fällen Todesopfer mit sich bringen.

Generell gesprochen sieht es danach aus, als würde der kommenden Winter in Europa nicht so extrem werden wie der vergangene. Es ist zwar davon auszugehen, dass Teile Großbritanniens, Dänemarks, den Niederlanden, Belgiens, Deutschlands (vor allem der Westen), Polens, der Schweiz, Frankreichs, Spaniens und Portugals Temperaturen abbekommen werden, die unter dem Durchschnitt liegen. Aber voraussichtlich werden diese Temperaturen weder so tief fallen noch so lange andauern wie im letzten Winter.
Gleichzeitig dürften Spanien, die Mittelmeeregion und Teile Suedost-Europas von stürmischen Bedingungen heimgesucht werden.
Die größte Wahrscheinlichkeit für die Ankunft sibirischer Kälte in Zentral-Europa besteht im Januar und Februar 2013.

Im Norden Europas sollte der Winter relativ mild beginnen, Kälte und damit verbundener stärkerer und anhaltender Schneefall wird erst im Januar und Februar wahrscheinlicher. Weiter südlich wird aufgrund der ziemlich hohen Temperaturen im Mittelmeer ein "Sturmzug" von Spanien über die Mittelmeerregion bis nach Südost-Europa hinein erwartet. Italien, Griechenland, das frühere Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien und die Türkei müssen mit überdurchschnittlichen Niederschlägen bei eher normalen Temperaturen rechnen.
Mit einer Ausnahme ist im kommenden Winter Schnee an Orten, wo er selten zu bewundern ist (wie zum Beispiel in Rom, Italien), eher unwahrscheinlich. Die Ausnahme ist die französische Riviera. Hier könnte vor allem gegen Ende des Winters, also im Februar, ein von Schnee begleiteter Kälteausbruch stattfinden. Dies gilt auch für Paris.

Mit wahrscheinlichen überdurchschnittlichen Schneefällen und Temperaturen, die dem Schnee auch ein Verweilen an der Oberfläche garantieren, wird für die Alpen, die Pyrenäen und den Balkan eine ganz ordentliche Skisaison prognostiziert.

In Deutschland ist von Frankfurt nach Süden mit überdurchschnittlichem Schneefall zu rechnen, in Berlin eher mit normalen Schneebedingungen.




Formel 1 Grand Prix Yeongam Korea Wetter Radarbild

Samstag, 13. Oktober 2012

In etwas mehr als 12 Stunden steht das F1-Rennen in Korea auf dem Programm. Auch heute wollen wir Wetterinteressierten unter Ihnen einen Blick auf das Live-Radarbild ermöglichen. Das Bild unten ist nicht live. Um zum aktuellen Doppler-Radarbild zu gelangen, klicken Sie bitte auf das Image. Yeongam liegt ganz unten im Südwesten der Halbinsel, die Südkorea ausmacht:

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Radabild Südkorea
Credit: KMA

Wetter Formel1 GP Suzuka: Radarbild live (aktuell hohe Regenwahrscheinlichkeit)

Samstag, 6. Oktober 2012

Kann Pole Setter Sebastian Vettel den Abstand auf die Spitze der WM-Gesamtwertung verkürzen? Kann der scheidende Michael Schumacher noch einmal zeigen, wie das mit dem "Regengott" noch einmal ging?

Bei der Beantwortung dieser Fragen könnte das Wetter in Suzuka, Japan eine wichtige Rolle spielen.

Noch sind es zwar ein paar Stunden bis zum Rennen, aber zumindest aktuell ziehen recht ordentliche Niederschläge durch die Rennregion. Wenn Sie wissen möchten, wie es aussieht, bevor die TV-Übertragung beginnt, hier der Link zum immer aktuellen Live-Radarbild (Klicken Sie auf das Image, um zum Live-Radar zu gelangen. Dort können Sie sich auch den Radarbild-Loop anzeigen lassen). Suzuka liegt im zweiten Quadranten von links und im dritten Quadranten von oben oder unten gesehen:

Wetter Formel1 GP Suzuka: Radarbild live (aktuell hohe Regenwahrscheinlichkeit), Japan, Wettervorhersage Wetter, aktuell, Live, Radar Doppler Radar, Oktober, 2012,
Credit: JMA



Entwicklung im Golf von Mexiko (93L) vor Texas

Sonntag, 16. September 2012

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Satellitenbild 93L Golf von Mexiko
16. September 2012
Credit: NASA / NOAA
Im nordwestlichen Golf von Mexiko etwas östlich von Brownsville, Texas entwickelt sich ein bisher schwaches Oberflächentief und hat einiges Potenzial für Intensivierung. Allerdings bewegt sich das System 93L in Richtung NE und auch die Trackmodelle bringen es bereits in zwei Tagen in Zentral-Louisiana an Land. Da bliebe also nicht viel Zeit, um groß und stark zu werden.

Trotzdem warnt das NHC vor vereinzelt möglichen starken Niederschlägen und Winden in Louisina, Mississippi, Alabama und am Florida Panhandle bis mindestens Dienstag.

Orkan Deutschland: Ex-LESLIE kommt Deutschland nicht allzu nahe

Donnerstag, 13. September 2012

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Credit: policlimate
Die Modelle vor 5 Tagen lagen wirklich nicht schlecht, als sie das Reste-Tief des ehemaligen Hurrikans LESLIE am kommenden Samstag nahe Deutschlands prognostizierten.

Allerdings bleibt der Tiefdruckkern (972,8 mBar, Windgeschwindigkeiten bis etwa 115 km/h) des Orkantiefs nun anscheinend doch ein wenig nördlicher als erwartet. Für Deutschland ein gravierender Unterschied. Außerdem kommt die ganze Angelegenheit einen Tag eher an.

 Die Grafik oben links zeigt das Resultat der GFS-Modelle für morgen, Freitag, 14. September 2012. Aufgrund der kurzen verbleibenden Zeitspanne kann man davon ausgehen, dass es auch ungefähr so kommen wird wie abgebildet. Wir sehen, dass das Schlimmste etwas NE von Großbritannien auf Skandinavien zu zieht.

Deutschland wird es voraussichtlich mit ein paar Ausläufern zu tun bekommen, beim Meteoalarm (siehe rechte Menüleiste) gibt es bislang keine Reaktion.
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Credit: NOAA

Schauen wir uns auch noch an, wie sich die Situation auf dem aktuellen Satellitenbild darstellt. Dort sehen wir, dass sich im Vergleich zu gestern doch ein Teil der Konvektion Ex-LESLIEs nach Süden ausgedehnt hat. Nach Orkanbedingungen in Deutschland sieht es aber nicht aus. Vielleicht wird es im Norden Deutschlands ein wenig windig und regnerisch, viel mehr sollte eigentlich nicht passieren.

Ex-Hurrikan LESLIE zieht nicht als Orkan nach Deutschland

Mittwoch, 12. September 2012

Der Wetterbericht oder die Wettervorhersage für Deutschland beziehungsweise den deutschsprachigen Raum in Europa (Wo sonst?) gehört eigentlich nicht zu den Themen, um die wir uns hier kümmern. Dafür gibt es wesentlich spezialisiertere, aktuellere und kompetentere Anbieter. Wenn es das Europawetter allerdings mit ehemaligen Tropischen Stürmen oder Hurrikans zu tun bekommt, dann verlieren wir ab und an ein Wort zum Thema.

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Satellitenbild Nordeuropa
12. September 2012
Credit: NOAA
Momentan ist scheinbar der Verbleib des Ex-Hurrikans LESLIE und sein möglicher Einfluss auf Deutschland ein gefragter Diskussionsansatz.

Ex-LESLIE hat nur insofern mit Ihrem aktuellen Wetter zu tun, als dass man in der Klimatologie immer das komplette Bild und alle Wechselwirkungen betrachten muss. Es ist aber nicht Ex-Hurrikan LESLIE selbst, von dem die momentanen Temperaturschwankungen, der Regen und die Gewitter in Deutschland ausgehen, denn allein schon auf dem Satellitenbild erkennen wir, dass sich das Reste-Tief im Nordwesten Großbritanniens befindet. Und es wird weiter in Richtung E oder ENE ziehen.

Die Frage "Wann wirds mal wieder richtig Sommer - ein Sommer wie er früher einmal war?" hat Rudi Carrell schon vor so einigen Jahren gestellt. Wir wissen heutzutage aber auch, dass wir, um einen Herbst so richtig "golden" zu machen, entweder eine in die Vergangenheit orientierte Zeitmaschine oder zwischen September, Oktober und November einen guten Barrenpreis brauchen.

Der klimatologische Herbst 2012 begann wie in jedem Jahr am 1. September. Und mit welcher Art von Wetter bringen Sie den Begriff "(richtiges) Herbstwetter" in Verbindung? Dieses Thema ist aber viel zu kompakt und ausführlich, um uns damit zu befassen. Es könnte sogar in der Frage gipfeln: "Habe ich etwa selbst irgendetwas mit den Ursachen dieser Entwicklung zu tun?"

Aus solchen Gedankengängen wird schnell Politik oder zumindest der Eindruck, dass es um Politik geht. Unser Interesse hier an Politik beschränkt sich darauf, von den Verantwortlichen überall in den sturmgefährdeten Tropen noch mehr Vorsorge, Information und Bereitwilligkeit zur notwendigen Kostendeckung zu fordern. "Menschenleben über alles" wäre dabei doch ein guter Slogan.

Das Problem an der Sache: Die meisten betroffenen Regierungen tun in Wirklichkeit viel mehr in dieser Hinsicht, als viele Leute denken oder erkennen. Oftmals wird dieses "Tun" sogar als übertrieben angesehen. Und sobald dies passiert, wird nur allzu gern das Steuerzahler-Argument an den Haaren herbeigezogen.

Wissen Sie, warum es - generell betrachtet - immer noch Todesopfer im Zusammenhang mit Tropischen Stürmen gibt?
Ganz einfach.
Weil immer noch viele Leute die Empfehlungen/Anweisungen der entsprechenden Institute ignorieren.

Ins Meer gehen bei Badeverbot.
Zu Hause bleiben bei Evakuierungsempfehlung. (Angst vor Plünderungen etc. ist verständlich, aber unsere Rechnung in dieser Hinsicht lautet: Eigentum minus nicht geplündertes Eigentum = nutzt mir gar nichts, wenn dieses Eigentum nach dem Sturm nur noch testamentarisch weitergegeben werden kann.)
Und vieles mehr.

Bevor dieser ganze Post aber zu einem sturmpolitischen Kommentar ausartet, ziehen wir lieber schnell ein schlagzeilenbezogenes Fazit: Ex-LESLIE wird nicht nach Deutschland gelangen.

Pot. Orkan Deutschland am kommenden Samstag, 15. September 2012

Samstag, 8. September 2012

Orkan Deutschland am kommenden Samstag, 15. September 2012, Deutschland, Orkan Sturm Hurrikan Deutschland, aktuell, Wettervorhersage Wetter, September, 2012,
Modellprognose Nordeuropa 15. September 2012
Stand: 8. September 2012
Credit: policlimate
Auch in diesem Jahr werden wir Sie wieder auf mögliche Sturmbedingungen in Nordeuropa hinweisen, solange die weltweiten Tropischen Stürme dies unseren zeitlichen Kapazitäten erlauben. Langsam kommen wir wieder in die Phase, in der diese Stürme stärker und zu Orkanen werden. Bitte bedenken Sie, dass dies keine offiziellen Prognosen sondern nur die Wiedergabe von Modellberechnungen sind. Der Hintergrund dieser Artikel besteht darin, Sie darauf hinzuweisen, wann und wo etwas passieren könnte. Im Zusammenspiel mit dem Meteoalarm und der Unwetterzentrale (rechte Menüleiste) sollten Sie  eigentlich ganz gut vorbereitet durch die Orkansaison 2012 - 2013 kommen und bei regelmäßigem Verfolgen der aktuellen Situation kaum einmal wirklich von einem Sturmtief überrascht werden.

Der erste Orkan könnte bereits im Anmarsch auf Nordeuropa sein. Die Modelle bringen für den kommenden Samstag, 15. September 2012 ein Tiefdrucksystem vor die deutsche Küste, dessen minimaler Kerndruck (972,9 mBar) in den meisten Fällen einem Hurrikan mitten in der Kategorie 2 entspricht. Die aktuell dazu erwarteten maximalen Windgeschwindigkeiten zeigen die Modelle bei knapp 140 km/h an.

Das Schlimmste würde laut den aktuellen Modellen zwar Großbritannien abbekommen und der Tiefdruckkern des Systems sollte ueber offenem Wasser bleiben, aber im Prinzip ganz Deutschland würde doch recht ordentlich mit stürmischen Bedingungen versorgt werden. Je weiter nördlich, desto stärker.

Sturmtief Christine im Mittelmeer wird vor Italien pot. zu einem Pseudo-Tropensturm-Hurrikan

Montag, 3. September 2012

Immer wieder - meist im Herbst - beobachten wir im Mittelmeer das Auftreten von Orkantiefs, die einem Tropischen Sturm ähneln. Meist handelt es sich hierbei um Hybrid-Stürme, die zum Teil tatsächlich tropische Eigenschaften aufweisen. Im Jahr 2011 erlebten wir dann einen solchen Hybrid-Sturm, der einem Tropischen Sturm so ähnlich wurde, dass das NHC der NOAA erstmals einen Mittelmeersturm als einen der Seinen betrachtete und ihn als System 99L (Atlantische Hurrikansaison) und später dann als M01 behandelte. Einen offiziellen Namen gab es auch und dieser lautete ROLF. Diese Namen für europäische Tiefdruckgebiete werden von der Meteorologieabteilung der Freien Universität Berlin auf Patenschaftsbasis vergeben.

Letztendlich bleibt die Zuständigkeit und die Namensvergabe aber eine ziemlich wässerige Angelegenheit, da eine Koordinierung fehlt. Vielleicht sollte die WMO sich einmal mit dem Thema befassen und es klären. Dies gilt auch für die Bezeichnung "Medicane" (Mediterranean + Hurricane).

Aktuell befindet sich im zentralen Mittelmeer das Tiefdruckgebiet Christine III (bereits die dritte Christine in diesem Jahr 2012, Taufpatin ist eine Dame namens Christine Thoms-Meyer).
Und die GFS-Modelle kündigen uns für den kommenden Freitag, 7. September 2012 vor der italienischen Westküste einen Oberflächendruck an, wie er einem Hurrikan des unteren Bereichs der Kategorie 1 entspricht.

Es ist also möglich, dass uns wieder ein solcher Mittelmeer-Sturm bevorsteht. Die Wettervorhersage für Italien hat bereits reagiert. Nachfolgend ein paar Links, die Ihnen bei der eigenständigen Verfolgung der Entwicklung CHRISTINEs unterstützen können (Inkl. Wettervorhersage, Satellitenbild-Loops, Sturmwarnung u.v.m.)

Links Sturmtief CHRISTINE

Playa del Carmen und Cancún, Riviera Maya, Yucatán: Tropische Welle bringt Regen

Mittwoch, 15. August 2012

Playa del Carmen und Cancún, Riviera Maya, Yucatán: Tropische Welle bringt Regen, Wettervorhersage Wetter, Cancún, Playa del Carmen, Karibik, Mexiko, Riviera Maya, aktuell, August, 2012, Atlantische Hurrikansaison, Hurrikansaison 2012,
Live-Webcam Cancún (Live-Bild)
Credit: Webcamsdemexico
Liebe Urlauber an der Riviera Maya, Yucatán, Mexiko!

Von heute an bis möglicherweise in den Freitag hinein müssen Sie mit etwas unruhigem Wetter rechnen, da die Reste des Tropischen Tiefs 7 (das nicht zum Tropischen Sturm GORDON wurde) wie erwartet bei Ihnen ankommen. Dasselbe gilt für Teile von Nicaragua, Honduras, Belize und Guatemala.

Sturmgefahr besteht nicht, zumindest nicht im Moment. Sollte das Tiefdrucksystem es in den Golf von Mexiko oder sogar in den Pazifik schaffen, könnte sich dies noch ändern, allerdings sind die Chancen dafür recht gering.

Tropische Welle erreicht Dominikanische Republik

Mittwoch, 8. August 2012

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Credit: NASA / NOAA
Eine Tropische Welle mit Zentrum zwischen Puerto Rico erreicht gerade die Dominikanische Republik.

Dieses System bietet zwar keine Sturmgefahr, hat sich aber in den vergangenen Stunden ganz ordentlich aufgebläht.

Es ist mit teilweise starken Niederschlägen und einigen Gewittern zu rechnen, die ab morgen dann weiter nach Kuba wandern werden.

Puerto Rico, Dominikanische Republik, Kuba und Florida: Tropische Welle bringt starken Regen

Dienstag, 31. Juli 2012

Puerto Rico, Dominikanische Republik, Kuba und Florida: Tropische Welle bringt starken Regen, Atlantische Hurrikansaison, Juli, August, 2012, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Radar Doppler Radar, Puerto Rico, Dominikanische Republik, Kuba, Florida, Wettervorhersage Wetter, Punta Cana,
Satellitenbild Tropische Welle Puerto Rico & Dom Rep
31. Juli 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Eine starke Tropische Welle zieht momentan genau über Puerto Rico, morgen (Mittwoch, 1. August 2012) geht es auf die Dominikanische Republik mit Punta Cana und am Donnerstag (2. August) nach Kuba. Danach voraussichtlich nach Florida.

Es besteht zwar keine Sturmgefahr, aber diese Tropische Welle wird willkommenen Regen auf die Inseln bringen. Bei Urlaubern und Touristen vielleicht ganz so willkommen, da es stellenweise ganz ordentlich zur Sache gehen wird.

Der NWS San Juan warnt vor Sturzfluten bzw. möglichen plötzlich auftretenden starken Überschwemmungen auf Puerto Rico und den US-Jungferninseln bis 20 Uhr am heutigen Abend.

Die aktuellen Radarbilder zeigen, dass da ganz schön etwas herunterkommt im Moment, wenn auch - zumindest im Moment - das Schlimmste über dem offenen Atlantik südlich von Puerto Rico passiert.
Siehe auch: Radar-Landkarte.

Puerto Rico und Dominikanische Republik: Schauer, Gewitter und Sahara-Staub erwartet

Sonntag, 15. Juli 2012

Der NWS San Juan warnt vor der Ankunft einer Wetterstörung bei Puerto Rico ab heute Nachmittag, die einiges an Niederschlägen, Gewittern und Wind mit sich bringen wird. Sturmgefahr besteht keine, aber in erster Linie kleinere Boote und Flugzeuge sollten Vorsicht im Küstenbereich walten lassen.

Was in dieser Hinsicht für Puerto Rico gilt, wird in den meisten Fällen kurze Zeit später auch für die Dominikanische Republik aktuell. Rechnen Sie mit 2 oder 3 Tagen, an denen das Wetter zumindest vereinzelt etwas ungemütlicher werden kann.

Neben der Wetterstörung steht auch eine mit Sahara-Staub angereicherte Zone kurz vor ihrer Ankunft bei Puerto Rico.

Sturm oder Orkan über Deutschland am Samstag und Sonntag, 21. und 22. Januar 2012 zu erwarten

Donnerstag, 19. Januar 2012

Sturm oder Orkan über Deutschland am Samstag und Sonntag, 21. und 22. Januar 2012 zu erwarten, Orkan Sturm Hurrikan Deutschland, aktuell, Januar, 2012, Wettervorhersage Wetter, Vorhersage Forecast Prognose,
Prognose Sturm Deutschland
21. und 22. Januar 2012
Stand: 19. Januar 2012
Credit: Policlimate
Das GFS-Vorhersagemodell von Policlimate lässt für das kommende Wochenende den nächsten stärkeren Sturm über deutschem Territorium erwarten.

Wenn man der Prognose Glauben schenken will - und es gibt bei der vorliegenden Kurzfristigkeit kaum Gründe, dies nicht zu tun - dann muss mit Spitzenwindgeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h gerechnet werden.

In diesem Moment sieht es danach aus, dass die stärksten Winde über Norddeutschland auftreten werden.

Für eine detaillierte und regionale Sturmwarnung empfehlen wir Ihnen, ab morgen (Freitag, 20. Januar) auch ab und zu einen Blick auf die Warnungen der Unwetterzentrale und vom Meteoalarm in unserer rechten Menüleiste zu werfen.

Orkan Deutschland Freitag 16. Dezember abschließender Beitrag

Donnerstag, 15. Dezember 2011

Orkan Deutschland Freitag 16. Dezember abschließender Beitrag, Deutschland, Orkan Sturm Hurrikan Deutschland, aktuell, Dezember, 2011, Sturmwarnung, Europa, Vorhersage Forecast Prognose, Wettervorhersage Wetter,
Vorhersagemodell Orkan Nordwesteuropa
Nacht Donnerstag / Freitag 15./16. Dezember 2011
Stand: 15. Dezember
Credit: Policlimate
 Es bleibt sehr wahrscheinlich dabei: Den schlimmsten Teil des in wenigen Stunden über Nordwesteuropa ankommenden Sturms wird Frankreich abbekommen. Das Bild des Vorhersagemodells oben zeigt die Prognose für die Nacht von heute (Donnerstag, 15. Dezember 2011) auf morgen (Freitag, 16. Dezember 2011).

Das Bild unten stellt die erwartete Situation für die morgigen Mittagsstunden dar und wir erkennen, dass die stärksten Winde (von orange über rot bis braun dargestellt) sich bis dahin etwas beruhigt haben sollen.

Orkan Deutschland Freitag 16. Dezember abschließender Beitrag, Deutschland, Orkan Sturm Hurrikan Deutschland, aktuell, Dezember, 2011, Sturmwarnung, Europa, Vorhersage Forecast Prognose, Wettervorhersage Wetter,
Vorhersagemodell Nordwesteuropa
Freitag Mittag
Credit: Policlimate
Für lokale Vorhersagen und Sturmwarnungen in Ihrer Regionen besuchen Sie bitte Ihren bevorzugten örtlichen Wetterdienst oder die in unserer rechten Menüleiste verknüpften Online-Warn-Dienste "Unwetterzentrale" oder "Meteoalarm".

Orkan Freitag 16. Dezember: Aktuell leichte Entwarnung für Deutschland

Dienstag, 13. Dezember 2011

Bild oben: Prognose Nacht Donnerstag / Freitag 15. / 16. Dezember
Stand: 13. Dezember
Credit beide Abbildungen: Policlimate
Bild unten: Prognose Morgenstunden Freitag 16. Dezember



Die Prognose für das kommende Sturmtief in Nordeuropa ändert sich wie erwartet weiter. Im Moment geht die Tendenz bezüglich des "Wo?" immer weiter nach Süden. Sollte diese anhalten, würde auch der Norden Spaniens etwas abbekommen.

Der aktuelle Stand der Vorhersage sieht den bedeutendsten Teil des Sturms in der Nacht vom Donnerstag (15. Dezember 2011) auf Freitag (16. Dezember) über Frankreich toben. Was Deutschland anbelangt, ist momentan vorsichtiger Optimismus erlaubt. Wenn man auch davon ausgehen muss, dass am frühen Freitagmorgen stellenweise Orkanwinde auftreten werden, so würden diese nach dem jetzt gültigen Vorhersagemodell ein wesentlich kleineres Gebiet betreffen und bei weitem nicht mehr so stark sein wie noch gestern prognostiziert.

Und durch die Korrektur nach Süden wäre es nun nicht mehr vor allem der Nordwesten der Bundesrepublik, in dem die höchsten Windgeschwindigkeiten entstehen würden, sondern der Süden Deutschlands wäre jetzt in erster Linie betroffen.

Noch immer fehlen etwa 3 Tage bis zum erwarteten Auftreten dieses Extremwetters, was bedeutet, das mit weiteren Veränderungen der Vorhersage gerechnet werden muss. Allerdings wächst die prozentuale Exaktheit der Prognose jetzt im Normalfall mit jeder Stunde.

Sturm und Orkan Deutschland Dezember 2011: Orkan am Freitag, 16. Dezember, wird wahrscheinlich Deutschland und Frankreich betreffen

Montag, 12. Dezember 2011

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Vorhersagemodell 16. Dezember 2011
Stand 12. Dezember 2011
Credit: Policlimate
Das aktuelle Vorhersagemodell erwartet den am Beginn des nächsten Wochenendes wahrscheinlichen Sturm über Nordwesteuropa jetzt um einiges weiter südlich. Damit würden anstatt Irland und Schottland nun vor allem Frankreich, Holland und Deutschland das Schlimmste abbekommen.

In der Nacht vom Donnerstag (15. Dezember) auf Freitag (16. Dezember) soll  das Zentrum des Sturmtiefs laut momentanem Stand der Dinge von Westen aus über französisches Territorium ziehen und in den Morgenstunden des Freitags Deutschland erreichen.

Für den Nordwesten Deutschlands sieht es in diesem Moment noch immer nach Spitzenwindgeschwindigkeiten von etwa 190 km/h (Freitag zwischen 00:00 und 06:00 Uhr) aus.

 
 
 

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