
Satellitenbild Atlantik und Nordostpazifik vom 10. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Guten Morgen, liebe Leser!
Der Wochenanfang im Kurzüberblick:
JOVA ist ein Major Hurricane. Im Laufe der Nacht hat sie die Kategorie auf der Saffir-Simpson-Skala erreicht. Erwarteter Landfall: Etwas westlich von Manzanillo, Jalisco, Mexiko.
IRWIN ist noch ein Tropensturm, sieht aber nicht wirklich gesund aus. Wohin genau es gehen wird, bleibt unsicher.
Das Tiefdruckgebiet im Nordostpazifik, welches zu KENNETH werden könnte, besitzt nur noch 50% Wahrscheinlichkeit, innerhalb der nächsten 48 Stunden zu einem Zyklon zu werden.
Das Tiefdruckgebiet bei Florida seinerseits besitzt sogar nur noch 10% Wahrscheinlichkeit, innerhalb von 2 Tagen zu einem Zyklon und evtl. RINA zu werden, aber es sorgt für Sturmbedingungen.
PHILIPPE existiert noch, aber als was genau, kann wohl niemand mit Sicherheit sagen.
Das Tropische Tief 23-W im Westpazifik (potenziell BANYAN) ist jetzt nicht mehr weit von den Philippinen entfernt und könnte vor Ankunft noch zu einem Tropischen Sturm werden.
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Aktiver Wochenbeginn
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Hurrikansaison 2011, Irwin, Jova, Oktober, Pazifik, Philippe, Satellitenbild Satellitenbilder, Taifunsaison
Aktivität Sturm und Hurrikan Atlantik und Nordostpazifik am 9. Oktober 2011

Satellitenfoto Atlantik und Nordostpazifik vom 9. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
So wahnsinnig viel hat sich in den vergangenen 24 Stunden im Atlantik und im Nordostpazifik eigentlich nicht getan, abgesehen davon, dass sich natürlich alle Systeme mehr oder weniger vorwärts bewegt haben.
IRWIN ist weiterhin kein Hurrikan, allerdings fällt der erwartete Linksknick heute etwas weniger scharf aus, sodass IRWIN momentan doch nahe der Grenze zwischen den mexikanischen Bundesstaaten Nayarit und Jalisco (Puerto Vallarta / Nuevo Vallarta) über Land gehen könnte.
JOVA bleibt vorerst ein Hurrikan der Kategorie 1. Man geht weiterhin davon aus, dass JOVA am als Major Hurricane in Jalsico Landfall macht. Die ein klein wenig nach rechts bzw. Osten korrigierte Vorhersage der Zugbahn zeigt jetzt genau auf Manzanillo.
Das Tiefdruckgebiet, das zum Tropischen Sturm RINA werden könnte, besitzt noch immer eine hohe Wahrscheinlichkeit von 70%, innerhalb der kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden.
Bei 30% liegt dieselbe Wahrscheinlichkeit für das Gebiet bei Florida. Aus Ost-Florida wird aus mehreren Regionen heftige >>> Strand-Erosion gemeldet.
PHILIPPE ist jetzt eindeutig und zweifelsfrei außertropisch und setzt seinen landfreien Weg nach Nord-Nordost ziemlich einsam, aber unaufhaltsam, fort.
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Florida, Hurrikansaison 2011, Irwin, Jalisco, Jova, Manzanillo, Mexiko, Oktober, Pazifik, Philippe, Satellitenbild Satellitenbilder
Mächtig etwas los im Nordostpazifik und Atlantik
Guten Morgen, liebe Leser!
Wir haben an diesem Wochenende starke Sturmaktivität zu verzeichnen:
Satellitenbild Aktuelle Systeme Nordostpazifik und Atlantik vom 8. Oktober 2011
Image Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
IRWIN und JOVA werden wir gleich jeweils einen eigenen Artikel widmen.
Das dritte System im Nordostpazifik wird wahrscheinlich bald zu KENNETH. Das NHC gibt ihm mittlerweile 70% Wahrscheinlichkeit, dass es in den kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird.
Auch vor Florida im Atlantik geht es nun los (potenziell Tropischer Sturm RINA). Wir erinnern daran, dass bis morgen (Sonntag) Abend in Teilen Floridas >>> Flutwarnung aktiv ist.
PHILIPPE befindet sich jetzt etwa auf der Höhe (Breitengrad) von Bermuda und man sieht ihm bereits deutlich an, dass es nicht mehr lange dauern wird, bis er als außertropisch deklariert werden wird. Nach wie vor bedroht PHILIPPE kein Festland.
PHILIPPE ist kein Hurrikan mehr - und gefährdet auch kein Land
Bei aller Nichtbeachtung aufgrund seiner Position und seines erwarteten Wegs ist PHILIPPE nun auch noch zu einem Tropischen Sturm "degradiert" worden. Einem sehr starken allerdings.
Dass PHILIPPE keinem Festland zu nahe kommen wird, zeigen wir Ihnen heute einmal anhand der Vorhersage der wahrscheinlichen Sturmwinde:
Prognose Wahrscheinlichkeit Sturmwinde Tropischer Sturm PHILIPPE vom 7. Oktober nachmittags
Credit: NOAA
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Hurrikansaison 2011, Oktober, Philippe, Verlauf, Vorhersage Forecast Prognose
PHILIPPE ist jetzt ein Hurrikan
Satellitenbild mit Vorhersage Verlauf Hurrikan PHILIPPE vom 6. Oktober 2011
Credit: CIMSS
PHILIPPE ist nun - wenn auch voraussichtlich nicht für lange Zeit - ein Hurrikan der Kategorie 1.
Am erwarteten Weg des Zyklons hat sich nichts geändert. Zuerst soll eine Rechtsdrift den Wirbelsturm kurzzeitig fast auf Ostkurs bringen, bevor dann eine weitere Kurve, diesmal nach links, erwartet wird, die PHILIPPE in nordöstlicher Richtung in nordatlantische festlandfreie Zonen führen soll, wo PHILIPPE dann irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft außertropisch werden dürfte.
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Hurrikan Satellitenbilder, Hurrikansaison 2011, Oktober, Philippe
PHILIPPE heute wahrscheinlich Hurrikan, IRWIN & JOVA im Pazifik unterwegs - einer von beiden bedroht Mexiko als Hurrikan
Position und Vorhersage Verlauf aktuelle Systeme im Atlantik und Nordostpazifik vom 6. Oktober 2011
Credit: NOAA / Google
PHILIPPE scheint nun doch noch zum Hurrikan zu werden. Mehr als die Kategorie 1 ist aber voraussichtlich nicht drin - das dachte man allerdings auch bei OPHELIA, als diese sich endlich auf den Weg nach Bermuda machte und dann zu einem Monster der Kategorie 4 wurde. Im Moment sieht es so aus, als würde PHILIPPE mitten über dem Atlantik zwischen Neufundland und Großbritannien nach Nordosten ziehen. Also gilt weiterhin: Kein Festland bedroht.
Anders sieht es im Nordostpazifik aus. Dort existieren jetzt die Tropischen Tiefs 10-E und 11-E, die heute ziemlich sicher zu den Tropischen Stürmen IRWIN und JOVA werden. Beide bewegen sich momentan noch in nordwestlicher Richtung in den offenen Pazifik hinaus, aber man erwartet, dass Beide bis zum bzw. am Wochenende nach rechts/Osten drehen und zwar so weit, dass sie auf die mexikanische Pazifikküste zuwandern werden.
Das rechte/östliche der beiden Systeme (10-E) könnte dabei zum Hurrikan werden und Anfang kommender Woche irgendwo zwischen Nayarit (Puerto Vallarta), Jalisco, Colima, Michoacán oder Guerrero über Land gehen.
PHILIPPE kratzt die Kurve, Bewegung im Nordostpazifik

Satellitenbild PHILIPPE und Nordostpazifik vom 5. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
PHILIPPE zieht nun - immer noch noch als Tropischer Sturm - bereits in nördlicher Richtung. Selbst wenn er die Kurve, die ihn Kurs Nordost einschlagen lassen soll, nicht vollenden würde, käme er den Bermudas nicht nahe. Es ist immer noch gut möglich, dass PHILIPPE zu einem Hurrikan wird.
Im Nordostpazifik könnten wir morgen gleich zwei Zyklone sehen. Zwei Systemen dort wird jeweils 80% Wahrscheinlichkeit zugesprochen, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden. Es ist nicht ganz auszuschließen, dass da etwas nach Mexiko kommt, auch wenn die Wahrscheinlichkeit nicht sehr hoch ist.
Sowohl im Westpazifik als auch im Indischen Ozean gibt es momentan keine Systeme, die beobachtet werden müssten. Das gestern erwähnte Tiefdruckgebiet im Indik scheint besitzt momentan kaum Chancen auf Entwicklung.
Satellitenbild & Live Webcams Punta Cana und Cabarete, Dominikanische Republik, lassen einen herrlichen Urlaubstag erwarten

Satellitenfoto Dominikanische Republik vom 5. Oktober 2011 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Zumindest was das Wetter anbelangt, dürften bei Urlaubern auf der Dominikanischen Republik heute kaum Wünsche offen bleiben. Es sei denn, man stört sich an ein paar (regenfreien) Wolken. Auch die Live Webcams zeigen, einen herrlichen, sonnigen Morgen.
Zu sagen "Weit und breit kein Sturm in Sicht" wäre zwar nicht ganz korrekt, denn da treibt sich ja noch immer PHILIPPE im Atlantik herum, aber der ist so weit weg und wird bald nach Nordost ziehen, dass man in Punta Cana und Cabarete keinerlei Gedanken an seine Existenz verschwenden muss.
PHILIPPE - ob als Hurrikan oder nicht - kommt nicht auf die Dominikanische Republik
Position und erwarteter Weg / Verlauf Tropischer Sturm PHILIPPE vom 4. Oktober 2011 vormittags
Credit: NOAA / Google
Wir haben ein paar besorgte Anfragen erhalten, ob der Tropische Sturm (wahrscheinlich bald Hurrikan) PHILIPPE die Dominikanische Republik erreichen könne. Die Antwort ist definitiv: Nein.
PHILIPPE befindet sich momentan in gehörigem Abstand nordöstlich der Dom Rep, zieht westwärts und wird bald nicht nur nach Norden, sondern sogar nach Nordosten drehen. Also weg von den Urlaubsparadiesen Punta Cana und Cabarete.
Auch abgesehen von PHILIPPE gibt es meteorologisch betrachtet nichts, worüber man sich für die nächsten Tage in der Dominikanischen Republik Sorgen machen müsste.
OPHELIA, NALGAE, PHILIPPE & CANCUN am 4. Oktober 2011
Guten Morgen, liebe Leser!
Die vergangene Nacht hat so einige Veränderungen mit sich gebracht.
Hier die aktuellen Meldungen im Kurzüberblick:
Die "Qualle" OPHELIA befindet sich nun über Nordwest-Europa. Um Details hinsichtlich des Europawetters zu erfahren, besuchen Sie bitte Ihren lokalen Wetterservice oder das britische Met Office.
Satellitenbild OPHELIA vom 4. Oktober 2011
Credit: NOAA
Das Zentrum des Tropischen Sturms NALGAE ist nun doch über Hainan gewandert. Wobei man sagen muss, dass es schwierig ist, dieses Zentrum ausfindig zu machen. NALGAE ist jetzt ein von Nord nach Süd ziemlich langgezogenes Gebilde, welches sich zum Teil bereits über Vietnam befindet.
Satellitenbild Tropischer Sturm NALGAE vom 4. Oktober 2011
Credit: CIMSS
PHILIPPE steht kurz vor der "Beförderung" zum Hurrikan. Was wir auf dem Mikrowellen-Satellitenbild sehen, könnte ein entstehendes Auge sein. Im Laufe des Tages müssen wir also mit der Meldung: "PHILIPPE ist jetzt ein Hurrikan" rechnen. Der Wirbelsturm gefährdet weiterhin keinerlei Landmasse.

Satellitenbild Microwave Tropischer Sturm PHILIPPE vom 4. Oktober 2011
Credit: Navy
Cancún, Playa del Carmen .... die Riviera Maya eben ... sind vom Satelliten aus wieder zu sehen. Also war die Freude über etwas Regen nur kurz. 
Satellitenfoto Yucatán vom 4. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Was macht eigentlich PHILIPPE?
Position und Vorhersage Verlauf Tropischer Sturm PHILIPPE vom 1. Oktober 2011 abends
Credit: NOAA / Google
Eine Menge Dinge macht PHILIPPE, nur nicht die, die man von ihm erwartet hat.
Zuerst einmal sollte dieser Wirbelsturm eigentlich gar nicht mehr existieren. Aber "Totgesagte leben länger", oder wie sagt man?
Wenn wir die Sache so betrachten, dann könnte übrigens OPHELIA locker eine Rolle im Film "Resident Evil 5" oder im Computerspiel "Resident Evil 6" übernehmen, denn OPHELIA ist ja sogar "von den Toten auferstanden" und somit untot und ein Zombie.
Aber lassen wir den Horror besser beiseite.
PHILIPPE hält sich standhaft und weigert sich, abzuschwächen. Besonders gut oder stabil sieht er zwar nicht gerade aus, aber es sind die erzeugten Windgeschwindigkeiten, die zählen. Und auf diesem Gebiet ist PHILIPPE mit momentan 110 km/h (min. Zentraldruck 996) näher daran, ein Hurrikan zu werden, als alles andere.
Den erwarteten Verlauf können Sie auf der Grafik oben selbst erkennen. Nicht wirklich eine sehr geradlinige Angelegenheit, oder? Trotzdem kann man die Karibik und die US-Ostküste als "Ausflugsziele" PHILIPPES ausschließen. Wo man dies noch nicht ganz kann, das sind die Bermudas, an denen OPHELIA gerade knapp vorbeigeschrammt ist.
Immerhin, wenn sich PHILIPPE weiterhin so tapfer hält, könnte er doch einen Rekord aufstellen. Den des längsten Sturms im Atlantik 2011. Diesen hält bislang KATIA mit 12 Tagen als Tropischer Sturm oder Hurrikan. PHILIPPE beginnt gleich den 8. Tag seiner Existenz als Tropischer Sturm.
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Bermudas, Hurrikansaison 2011, Oktober, Philippe, Verlauf, Vorhersage Forecast Prognose
Nicht viel Neues im Atlantik bis auf etwas Regen in der Dominikanischen Republik

Satellitenbild OPHELIA und PHILIPPE vom 28. September 2011 abends
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Drei Stürme in Atlantik und Nordostpazifik und es gibt nicht wirklich viel zu berichten. Einer dieser 3 Stürme bedroht zumindest in diesem Moment kein Festland und die anderen beiden werden dies wohl überhaupt nicht tun. Da spielt es kaum eine Rolle, dass sich die erwartete Zugbahn HILARYs doch halbwegs bemerkenswert verändert hat oder dass PHILIPPE doch etwas länger durchzuhalten scheint als noch gestern erwartet.
OPHELIA steht in den Startlöchern. Und diese Startlöcher befinden sich nahe der nördlichen Kleinen Antillen. Seit sie nach dem Besuch eines Hurricane Hunters wieder zu einem Tropischen Sturm erklärt wurde, hat sie sich nicht sehr weit vorwärts bewegt. Bis Freitag soll sie die Dinge noch recht gemächlich angehen lassen und dann zügig und wahrscheinlich als Hurrikan auf der Landkarte nach oben wandern. In ihr Visier könnten Bermuda und Neufundland geraten. Es ist aber noch zu früh, um zu sagen, ob sie einer der beiden Regionen wirklich gefährlich nahe kommen wird.
Wenn es bei Ihnen in Punta Cana oder Cabarete heute etwas geregnet hat oder in der Nacht regnen wird: Das ist nicht OPHELIA, sondern eine von mehreren Wetterstörungen, die sich über Kuba, Jamaica und Hispaniola gebildet haben.
OPHELIA wieder Tropischer Sturm, HILARY & PHILIPPE bauen weiter ab

Satellitenfoto HILARY, OPHELIA und PHILIPPE vom 28. September 2011 vormittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
So langsam können wir uns von und PHILIPPE verabschieden. HILARY ist zwar noch ein Hurrikan, wird dies aber nicht mehr lange sein. Und selbst wenn sie etwas länger durchhielte als momentan vorhergesagt - die Prognose ihres weiteren Verlaufs sieht den Wirbelsturm auf einem Weg, der bald von Baja California wegführt.
OPHELIA ist es, die momentan für Gesprächsstoff sorgt. Angefangen mit der Frage, warum sie überhaupt OPHELIA genannt wird, da sie sich doch eigentlich schon aufgelöst hatte.
Wenn sich aus den Überbleibseln eines Tropischen Sturms (also ein schon benannter Zyklon) ein neuer Zyklon bildet, dann bekommt das neue System den Namen des Sturms, aus dessen Resten es sich gebildet hat. In diesem Fall übrigens sogar schon im Status "Tropisches Tief".
OPHELIA wird nach NNW ziehen und auf seinem Weg mit hoher Wahrscheinlichkeit zu einem Hurrikan werden. Potenziell bedroht sind die Bermudas und dann eventuell Neufundland. Jegliche andere Landmasse oder Insel kann man wohl ausschließen.
Da OPHELIA etwas langsamer ist als erwartet, wird sich ihre mögliche Ankunft über oder nahe Bermuda etwas verzögern. Ab morgen Abend oder Freitag muss man im Falle der Notwendigkeit mit der ersten Aktivierung von Warnstufen rechnen.
HILARY, OPHELIA & PHILIPPE: Nicht viel Neues zu vermelden

Satellitenfoto Hurrikan HILARY, Tropischer Sturm PHILIPPE und sich neu formende Reste von OPHELIA vom 27. September 2011 mittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
HILARY im Nordost-Pazifik ist noch immer ein Hurrikan der Kategorie 3 und bewegt sich nur sehr langsam vorwärts. Allerdings scheint sie nun den Rechtsknick vornehmen zu wollen.
Danach soll sie langsam bleiben und dabei kontinuierlich abbauen und bis zu ihrer Auflösung nicht nahe genug an Baja California herankommen, um dort für Gefahr zu sorgen.
PHILIPPE bleibt ein unbedeutender, kleiner Sturm mitten über dem Atlantik, weitab von jedem Festland, auf dem er Schaden anrichten könnte.
OPHELIA scheint nun kurz vor ihrer "Wiedergeburt" zu stehen, wir rechnen eigentlich noch heute damit. Auch wenn der erwartete Verlauf sie weiterhin nach Nordwest führen soll, ist das System den nördlichen Kleinen Antillen (Leeward-Islands) nun bereits so nahe, dass dort örtlich mit heftigen Regenfällen gerechnet werden muss.
HILARY wieder Kategorie 4, OPHELIA bildet sich möglicherweise neu
HILARY hat - ein wenig überraschend - noch einmal kräftig zugelegt und ist jetzt wieder ein Hurrikan der Kategorie 4. Die gute Nachricht dabei ist, dass sie noch immer ziemlich geradlinig nach Westen zieht, also in den offenen Pazifik hinaus.
Denn der vorhergesehene Rechtsknick könnte Baja California noch in Bedrängnis bringen. Warten wir ab, wann dieser Richtungswechsel wirklich vollzogen wird.
Bevor wir PHILIPPE ganz zu erwähnen vergessen: Es existiert noch. Von der Schifffahrt abgesehen ist er aber ziemlich unbedeutend, da sich kein Festland durch ihn bedroht fühlen muss.
Eigentlich sollte es sich auch bei OPHELIA so verhalten, aber allein durch die Nähe zu den Karibischen Inseln könnte der eine oder andere ein wenig nervös werden. Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass wir OPHELIA noch einmal als Tropischen Sturm zu sehen bekommen. Die NOAA gibt mittlerweile 60% für die Entstehung eines Tropischen Zykonls aus OPHELIAs Resten innerhalb der kommenden 48 Stunden an. Die Vorhersagemodelle deuten nach Nordwest, aber wenn diese Bewegung nicht bald erkenntlich wird, werden die nördlichen Kleinen Antillen und könnte eventuell Puerto Rico etwas Regen und Wind abbekommen.
Labels: aktuell, Atlantik, Hilary, Hurrikansaison 2011, Karibik, major hurricane, Ophelia, Philippe, September
Erste Herbstwoche beginnt aktiv in den Tropen

Credit: The Weather Channel
TAIFUN NESAT wird heute über die nördlichen Philippinen gehen, das Tropische Tief 21W (HAITANG) morgen über Vietnam.
Im Nordostpazifik wird sich HILARY, immer noch ein Hurrikan der Kategorie 3, ein paar Tage Zeit lassen, um ihren Rechtsknick zu vollziehen. Gegen Ende der Woche soll sie zum Sturm und dann einem Tief abklingen, ohne vorher noch Festland (Baja California) zu erreichen.
Die Reste OPHELIAs haben sich mit einem neu entstandenen Tiefdruckgebiet zusammengetan und nehmen anscheinend einen neuen Anlauf kurz vor der Karibik. Sollte es dort überhaupt eine Entwicklung geben, wird diese nur sehr langsam erwartet, da die Bedingungen nicht optimal sind. Immerhin gibt das NHC dem System 20% für Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden an.
Bleibt PHILIPPE, der einsam seine Bahn zwischen Afrika und der Karibik in nordwestliche Richtung zieht und nur schwerlich Gelegenheit bekommen sollte, Festland zu bedrohen.
Satellitenbild PHILIPPE, OPHELIA & HILARY: Die Hurrikansaison 2011 ist mehr als aktiv
Drei Tropische Stürme auf einem Bild.
Zwar nicht außergewöhnlich, aber auch nicht allzu häufig:
Satellitenbild Atlantik / Nordostpazifik vom 24. September 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
OPHELIA und PHILIPPE sollten uns keine Sorgen bereiten
Vorhersage Verlauf OPHELIA & PHILIPPE vom 24. September
Credit: NOAA / Google
PHILIPPE ist zwar noch gar nicht PHILIPPE, aber gehen wir einmal davon aus, dass dieser Name heute noch vergeben wird. OPHELIA kennen Sie bereits.
Einmal ganz unabhängig von der möglichen Entwicklung: Keiner dieser beiden Wirbelstürme bedroht momentan Festland. OPHELIA könnte ein Thema für die Bermudas werden, aber wenn überhaupt, dann erst am kommenden Wochenende. Die Karibik, der Golf von Mexiko und die US-Ostküste werden weder von OPHELIA noch von PHILIPPE heimgesucht werden.
Wenn Sie dies für eine gute Nachricht halten, zögern Sie nicht, diesen Artikel zu zwitschern oder zu gesichtsbuchen.
Tiefdruckgebiet über Bahamas entwickelt sich

Satellitenbild Tiefdruckgebiet Bahamas vom 24. September 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Ein Tiefdruckgebiet über den nördlichen Bahamas ist dabei, Form anzunehmen. Das NHC gibt ihm im Moment 30% Wahrscheinlichkeit, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden. Sollte dies passieren, ist der Wettlauf um den Namen PHILIPPE eröffnet. Der "Verlierer" müsste sich mit dem Titel RINA zufrieden geben.
Es wird nicht erwartet, dass ein langlebiger Sturm aus diesem System wird, denn die mittelfristigen meteorologischen Bedingungen sind alles andere als vorteilhaft.
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Bahamas, Florida, Hurrikansaison 2011, Philippe, Rina, September, US-Ostküste Eastcoast
Hochzeitsreise /Honeymoon Dominikanische Republik? - Machen Sie sich wegen PHILIPPE keine Sorgen
Vorhersage Verlauf Tropisches Tief 17 (pot. Philippe) vom 24. September 2011
Credit: NOAA / Google
Noch ist der Name PHILIPPE gar nicht vergeben, aber wir sollten damit rechnen, dass dies heute passiert. Ihre Urlaubspläne sollte der zu erwartende Wirbelsturm dennoch nicht stören. Denn er wird bald nach Norden abknicken und sich somit aus der Hurrikan-Allee ausklinken. Das NHC selbst betont, dass seine Vorhersage bzgl. des Tropischen Tiefs etwas links /westlich der meisten Vorhersagemodelle liegt.



