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Immer-noch-nicht-tropischer-Sturm BERYL: Es geht los in Florida, Georgia und South Carolina

Sonntag, 27. Mai 2012

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Satellitenbild BERYL
27. Mai 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Die ersten satten von BERYL erzeugten Niederschläge erreichen jetzt Teile von Florida, Georgia und South Carolina. Ein erneuter Besuch eines Hurricane Hunters fand den Wirbelsturm wieder etwas stärker als die anhand der Satellitenbilder erstellten Schätzungen vor. Und wieder ändert sich dadurch kaum etwas.

Datencenter BERYL 27. Mai 2012 mittags
Position: 30,1°N,  79,6°W
Entfernung: 205 km E von Jacksonville, Florida
Max. anhaltende Winde: 95 km/h (Status "Hurrikan" beginnt bei 119 km/h)
Bewegung: W (260°) bei 17 km/h
Min. Zentraldruck: 998 mBar

Verlaufsprognose und Sturmwarnungen haben sich nicht geändert..

Sturm BERYL aktuell: Landfall in Florida erwartet - danach Rückkehr möglich

Samstag, 26. Mai 2012

Hinsichtlich der kommenden 24 Stunden gibt es nicht so wahnsinnig viel Neues über BERYL zu berichten.
Man geht davon aus, dass der Wirbelsturm vor dem Landfall noch zu 100% tropisch wird. Die Satellitenbilder der vergangenen Stunden lassen vermuten, dass dies bereits der Fall ist und wir rechnen mit einer baldigen Bekanntgabe durch das NHC.

Ein Hurricane Hunter, der den Sturm heute Nachmittag besucht hat, fand ihn ein klein wenig intensiver als die Schätzungen per Satellitenbild vor. Geändert hat sich dadurch, abgesehen von ein paar korrigierten Daten, nichts.

Datencenter BERYL 26. Mai abends
Position: 30,8°N, 77,2°W 
Entfernung: 435 km E von Jacksonville, Florida
Max. anhaltende Winde: 85 km/h
Bewegung: SW (230°) bei 11 km/h
Min. Zentraldruck: 998 mBar  

Der Landfall wird jetzt - nach wie vor in der Nacht von Sonntag auf Montag - etwas südlich der Grenze zwischen Georgia und Florida nahe Jacksonville erwartet. Diese Prognose dürfte mittlerweile recht exakt  und zuverlässig sein.

Die Warnstufe "Sturmbeobachtung" an einem Teil der Küste von South Carolina konnte inzwischen deaktiviert werden.
"Sturmwarnung" gilt nach wie vor von Edisto Beach (South Carolina) bis hinunter an die Volusia/Brevard County Line in Florida.

Bezüglich der zu erwartenden Effekte hat sich nichts geändert, also zitieren wird uns einfach selbst:

"Nach den aktuellen Erkenntnissen kann es passieren, dass die Sturmflut mit der normalen Gezeitenflut zusammenfällt. Wenn dies eintritt, könnten normalerweise trockene Gebiete in Teilen von Nordost-Florida, Georgia und South Carolina mit bis zu knapp einem Meter tiefen Wasser überflutet werden.

Das tiefste Hochwasser wird am Punkt des Landfalls und etwas nördlich davon prognostiziert, weil dort zusätzlich zur Sturmflut noch enorme Wellen auftreten werden.

Wind und Niederschläge sind natürlich trotzdem nicht zu unterschätzen und es gilt, die üblichen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten."

Wenn man nun - wie eigentlich üblich - davon ausgeht, dass sich BERYL wie die meisten anderen Stürme kurz nach dem Landfall auflöst, könnte man in diesem Fall eine Überraschung erleben. Vor allem in Betracht gezogen, dass BERYL weder ein wirklich starker Sturm ist noch ein solcher vor dem Landfall werden wird.

Selbstverständlich wird die "Überraschung" verdorben, wenn man die Prognosen kennenlernt:

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Erwarteter Verlauf BERYL
26. Mai 2012
Credit: NHC / Google
War der bisherige Verlauf BERYLs schon ein wenig ungewöhnlich, könnte es noch "besser" kommen. Allerdings wird alles davon abhängen, wie tief ins Inland BERYL vorzudringen in der Lage sein wird. Aktuell tendieren die Prognosen dahin, dass der Zyklon nur relativ kurz über Land gehen und dann recht bald einen ziemlich scharfen Rechtsknick vornehmen wird, der ihn schnell wieder über den offenen Ozean und auf Kurs NW oder sogar WNW bringen könnte. Sollte BERYL in diesem Fall über Land genügend Stabilität aufrecht erhalten können, würde der neuerliche Besuch der "Zapfsäule" namens Atlantischer Ozean eventuell noch rechtzeitig kommen, um dem zu jenem Zeitpunkt erwarteten Tropischen Tief BERYL wieder zum Status "Tropischer Sturm" zu verhelfen.  

Laut der aktuellen Vorhersage würde es dann für die Küste von Georgia, South Carolina und bis zu den Outer
Banks die von North Carolina noch einmal etwas ungemütlich werden, bevor BERYL dann am Donnerstag wieder seine tropischen Charakteristiken verlieren würde. 


Einen Tag, bevor offiziell die Atlantische Hurrikansaison 2012 beginnt.

Subtropischer Sturm BERYL: Sturmwarnung in Nordflorida aktiviert

Wie erwartet hat sich über Nacht der Wirbelsturm BERYL gebildet, der (noch) keine tropischen Charakteristiken aufweist. Die Live-Basis-Images finden Sie oben.

BERYL ist nach ALBERTO bereits der zweite Wirbelsturm der Atlantischen Hurrikansaison 2012, der sich schon vor deren offiziellem Beginn (am ersten Juni) bildet.

BERYL zieht in Richtung nördliches Florida, wo ab heute (Samstag) Nacht Sturmbedingungen auftreten können. Von Edisto Beach in South Carolina runter bis zur County Line Volusia/Brevard wurde Sturmwarnung aktiviert, von Edisto Beach nach Norden bis zum Santee River gilt Sturmbeobachtung.

Details folgen später am Tag.

Tropischer Sturm ALBERTO entfernt sich von Ostküste der USA

Montag, 21. Mai 2012

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Satellitenfoto Tropensturm ALBERTO
21. Mai 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Wirbelsturm ALBERTO, der erste Tropische Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 2012, hat sich nun endlich von der US-Ostküste gelöst und die erwartete 180°-Kehrtwende fast vollzogen. Letztendlich übrigens aus ALBERTOs Sicht eine Kehrtwende mit nach links vollzogenem "U", anstatt wie anfänglich prognostiziert nach rechts, weshalb der Sturm jetzt doch schon eine - die geringen Dimensionen des Zyklons in Betracht gezogen - recht sichere Distanz zu Florida und South Carolina aufweist (165 km von St. Augustine und 270 km von Charleston).

Der U-Turn des Zyklons sollte im Laufe des heutigen Tages endgültig abgeschlossen werden und danach dürfte es in sicherem Abstand zur US-Ostküste geradlinig nach Nordost gehen, allerdings auch wieder nicht so weit östlich, das womöglich Bermuda noch in Gefahr käme.

Anstatt der üblichen Zugbahnprognose halten wir es an dieser Stelle für sinnvoller, Ihnen die Grafik zu zeigen, die die aktuelle Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Sturmwinden darstellt:

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Wahrscheinlichkeit Sturmwinde Tropischer Sturm Alberto
21. Mai 2012
Credit: NHC NOAA
 Sie sehen, dass diese Wahrscheinlichkeit an der Ostküste der USA bei 0% liegt.

Wir können äußerem davon ausgehen, dass ALBERTO spätestens nach Überschreiten des 35. nördlichen Breitengrades beginnen wird, sich aufzulösen.

Tropischer Sturm ALBERTO aktuell: Sturmwarnung in South Carolina aufgehoben

Sonntag, 20. Mai 2012

Die Vorhersage der Zugbahn des Tropischen Sturms ALBERTO wurde minimal nach rechts bzw. Ost korrigiert, was bedeutet, dass die von ALBERTO ausgehende Gefahr für die US-Ostküste sinkt. Allerdings weist das NHC darauf hin, dass vom nordöstlichen Florida bis hoch zu den Outer Banks (North Carolina) die Entwicklung des Wirbelsturms noch immer aufmerksam verfolgt werden sollte.

Die Warnstufe "Tropical Storm Watch" an einem Teil der Küste South Carolinas wurde mittlerweile wieder deaktiviert.

Noch ist ALBERTO in Richtung SW unterwegs, aber kann inzwischen ziemlich sicher davon ausgehen, dass die erwartete 180°-Wende bald eintreten wird.

Datencenter ALBERTO 
20. Mai 2012 abends 

Position: 30.9N, 80.0W
Entfernung: 170 km SE von Savannah, Georgia und 210 km S von Charleston, South Carolina
Max. anhaltende Winde: 75 km/h
Bewegung: SW bei 9 km/h
Min. Zentraldruck: 1006 Mbar

Wirbelsturm ALBERTO parkt vor South Carolina

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Satellitenbild Tropischer Sturm ALBERTO
20. Mai 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Tropensturm ALBERTO hat sich in den vergangenen 12 Stunden vor der der Kueste von South Carolina festgesetzt und dabei seine Intensität gehalten (anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 85 km/h). In South Carolina wurde eine erste Sturmwarnung aktiviert: Vom Savannah River bis zum South Santee River gilt "Tropical Storm Watch" (Sturmbedingungen innerhalb von in diesem Fall 24 Stunden möglich).

Bald soll sich Alberto auf den Weg nach Nordost machen und dabei relativ schnell Geschwindigkeit aufnehmen. Momentan sieht es danach aus, als würde der Sturm dabei über offenem Ozean bleiben und kein Land an der mittleren US-Ostküste oder gar New York gefährden.

Sollte ALBERTO diesen Weg einschlagen, wird er bald auf widrige Bedingungen (trockene Luft, starke Scherwinde und fallende Wassertemperaturen) für eine weitere Intensivierung oder überhaupt nur ein Fortbestehen treffen. Das NHC geht davon aus, dass der Zyklon zwischen dem 35. und 40. nördlichen Breitengrad seine tropischen Eigenschaften verliert und sich dann bald auflöst.

Erwarteter Verlauf ALBERTO
20. Mai 2012
Credit: NOAA / Google 

Tropensturm ALBERTO eröffnet Atlantische Hurrikansaison 2012 vorzeitig

Samstag, 19. Mai 2012

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Satellitenfoto Tropischer Sturm ALBERTO
19. Mai 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Nach der Entwicklung der vergangenen 12 Stunden kommt die Nachricht, dass das System 93-L schon jetzt zum Tropischen Sturm ALBERTO erklärt wurde, nicht wirklich überraschend. Der Status eines Tropischen Tiefs wurde praktisch übersprungen. Damit gilt die Atlantische Hurrikansaison 2012 ab sofort - und 12 Tage vor ihrem offiziellen Beginn - als "aktiv".

Trotzdem sieht es nicht danach aus, als hätte ALBERTO große Chancen auf eine weitere Intensivierung. Die Wahrscheinlichkeit, dass ALBERTO zu einem Hurrikan wird, liegt momentan bei unter 10%.

Gefährdet der erste Wirbelsturm der Atlantischen Hurrikansaison 2012 nun irgendwelches Festland?

In diesem Moment sieht es nicht danach aus.
Mittlerweile liegt eine Verlaufsprognose vor und diese lässt nicht erwarten, dass ALBERTO über Land gehen wird:

Erwarter Verlauf Tropensturm ALBERTO
Stand: 19. Mai 2012
Credit: NOAA / Google
Auch Sunshine State Florida wäre laut dieser Vorhersage aus dem Schneider, denn die Zugrichtung SW (genau auf Nordflorida zu) wird ALBERTO voraussichtlich nur für kurze Zeit halten und dann eine Kehrtwende um 180° vornehmen. Auch wenn diese Kehrtwende der US-Ostküste zugewandt stattfinden soll, dürfte kaum ernsthafte Sturmgefahr für in erster Linie die Carolinas entstehen,

Nach vollzogener Kehrtwende sollte ALBERTO laut der aktuellen Prognosen langsam, aber sicher mit Kurs NE in sicherer Entfernung von und parallel zu der US-Ostküste in den offenen Atlantik hineinziehen und dann in wenigen Tagen außertropisch werden.

Bis zu diesem Moment wurden weder Sturmwarnung noch Hurrikanwarnung aktiviert.


Hurrikansaison Florida 2012: System 93-L (potentiell Tropischer Sturm ALBERTO) entwickelt sich

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Satellitenfoto 93-L
19. Mai 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Das System 93-L nahe Myrtle Beach, South Carolina, hat in den vergangenen Stunden immer mehr tropische Charakterisitiken angenommen und sich in jeglicher Hinsicht entwickelt.

Das NHC sieht jetzt eine Wahrscheinlichkeit von 50%, dass das System in den kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird und man geht davon aus, dass es südlich oder westlich ziehen wird, womit das nördliche Florida ins Visier des potentiellen Wirbelsturms käme.

Die Chancen steigen also, dass wir auch im Atlantik bereits vor dem offiziellen Beginn der Hurrikansaison 2012 (1. Juni) den ersten Tropensturm zu sehen bekommen.

Und welchen Weg hat Hurrikan IRENE heute am 27. August 2011 genommen?

Samstag, 27. August 2011

Das können wir Ihnen, vom Satelliten aus gesehen und dank des Cooperative Institute for Meteorological Satellite Studies ganz prima zeigen:


Image Credit: CIMSS

Hurrikan IRENE am 26. August nachmittags: Weitere leichte Abschwächung

Freitag, 26. August 2011

Hurrikan IRENEs erste volle Wolkenbänder "krachen" gerade von starkem Wind und Regen begleitet an die Küste der Carolinas.

IRENEs Satellitenbild, minimaler Zentraldruck (951 mBar) und Windgeschwindigkeiten (155 km/h) deuten auf eine weitere kleine Abschwächung hin. Das ist erfreulich, aber nicht überzubewerten. Vor allem, weil sich IRENEs Kern schon sehr nah an der US-Ostküste befindet. Im Moment ist die Wahrscheinlichkeit am größten, dass IRENE als Hurrikan der Kategorie 2 über Land gehen wird. Zumindest das erste Mal - im Moment ist ein zweifacher Landfall nicht auszuschließen:

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Image: Verlauf und Warnungen Hurrikan IRENE vom 26. August nachmittags
Credit: NOAA


Der erste Landfall, davon kann man nun fast sicher ausgehen, wird morgen früh Ortszeit an der Küste von North Carolina stattfinden. Danach wird viel davon abhängen, ob IRENE es schafft, sein Zentrum wieder ein wenig über offenes Wasser zu bringen.

Bezüglich der offiziellen Sturmwarnungen gibt es keine Neuigkeiten.

Hurrikan IRENE beginnt abzubauen - erste Anzeichen von Schwäche ersichtlich

Ein geschlossenes Auge, steigender minimaler Zentraldruck (946 mbar) und fallende Windgeschwindigkeiten (165 km/h) dürfen die US-Ostküste ein klein wenig - im Moment wirklich nur ein klein wenig - aufatmen lassen. Denn es ist ein gewaltiger Unterschied, ob ein Hurrikan in der Kategorie 4 oder 2 an Land geht (siehe auch Erläuterungen am Ende des Artikels zur Saffir-Simpson-Skala).

Und wenn dies eine gute Nachricht für Sie bedeutet, warum dann nicht mal eine Verlinkung, ein Retweet oder eine Facebook-Erwähnung? ;-)

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Image: Hurrikan IRENE am 26. August 2011 vormittags
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Und es scheint jetzt ausgeschlossen, dass IRENE noch die Kategorie 4 erreicht. Selbst die Kategorie 3 scheint so gut wie ausser Reichweite zu sein.

Das könnte bedeuten, dass IRENE wesentlich weniger intensiv an der US-Küste über Land geht als befürchtet (Eventuell Kategorie 1 oder sogar "nur" Tropischer Sturm). Aber Achtung: Dies bezieht sich nur auf die Windgeschwindigkeit! Es muss ausdrücklich vor verfrühter Euphorie gewarnt werden, denn IRENE bleibt aufgrund seiner Ausdehnung und seines Regenpotentials auf jeden Fall ein sehr gefährlicher Sturm!

In North Carolina geht es so langsam los, wie Satellitenbilder und Webcams erkennen lassen.

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Image: Prognose Verlauf und Warnstufen Hurrikan IRENE vom 26. August vormittags
Credit: NOAA


Es gibt ein paar Neuigkeiten bezüglich der offiziellen Warnstufen:

Auf den Bahamas sind nun sämtliche Warnungen aufgehoben worden.

Und bei der Chesapeake Bay ist die "Hurrikanwarnung" bis Drum Point ausgedehnt worden.

Hurrikan IRENE: Aktualisierung Verlauf & Warnstufen am 25. August nachmittags

Donnerstag, 25. August 2011

An der US-Ostküste wurden die ersten Warnstufen hinsichtlich des Hurrikans IRENE aktiviert.
Um die Übersicht aufgrund der Menge der Information und den zu erwartenden häufigen Änderungen in den nächsten Tagen nicht komplett zu verlieren, haben wir uns entschieden, die Anzeige der aktuellen Warnstufen im Kopfteil dieser Seite zumindest vorübergehend zu ändern.

Hier die aktuellen Warnstufen in der Grafik:

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Image: Prognose und Warnungen Hurrikan IRENE vom 25. August 2011 nachmittags
Credit: NOAA


Live Webcams, Beachcams, Surfcams South Carolina: Isle of Palms und Myrtle Beach

Die hier angezeigten Fotos sind nicht live.
Um die Webcam zu besuchen, klicken Sie bitte auf das jeweilige Foto:


Isle of Palms

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Image Copyright: carolinacoastsurfclub.org




Myrtle Beach

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Image Copyright: beachcove.com

Hurrikan IRENE wahrscheinlich heute oder morgen Kategorie 4 - Ankunft US-Ostküste vorraussichtlich als starker Hurrikan

Mittwoch, 24. August 2011

Nachdem sich IRENE nun endgültig von Hispaniola "losgeeist" hat, legt sie gewaltig zu. Das Satellitenbild zeigt uns, dass IRENE jetzt ein schöner, runder, kraftvoller Hurrikan ist. "Schön" bezieht sich dabei auf die ästhetischen Aspekte des Anblicks - auch Monster können optisch attraktiv sein:

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Image: Satellitenfoto Hurrikan IRENE vom 24. August 2011 vormittags
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Die Forecaster der NOAA erwarten, dass IRENE noch heute oder am morgigen Donnerstag, 25. August 2011, die Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala erreichen wird. Außerdem geht man davon aus, dass IRENE als starker und großer (Ausdehnung) Hurrikan an der Ostküste der USA ankommen wird.

Hinsichtlich der Zugbahnvorhersage und der Warnstufen gibt es keine Veränderungen.

Hurrikan IRENE Eastcoast US: State Emergency Management Websites Florida, Georgia, South Carolina, North Carolina, Virginia, Maryland & Delaware

Dienstag, 23. August 2011

Leute, die sich in den kommenden Tagen an der US-Ostküste aufhalten werden, sind hinsichtlich des sich nähernden Hurrikans am besten damit bedient, die Veröffentlichungen der lokalen Notfallbehörden zu verfolgen. Grund genug, Ihnen eine kleine Liste der wichtigsten dieser Institutionen zur Verfügung zu stellen:

Florida

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Georgia

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South Carolina

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North Carolina

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Virginia

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Maryland

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Delaware

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Update Hurrikan IRENE: Schon jetzt Kategorie 2 - keine Veränderung der Zugbahnprognose

Montag, 22. August 2011

IRENE hat bereits früher als erwartet wieder zugelegt und wurde in die Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) heraufgestuft.

Von den geostationären Satelliten aus ist zwar noch immer kein Auge zu erkennen, aber auf dem Doppler-Radar von San Juan wurde es schon sichtbar.

Man erwartet jetzt, dass IRENE bereits morgen (Dienstag) zu einem Major Hurricane (mindestens Kategorie 3 Saffir-Simpson-Skala) wird.

Die Vorhersage der Zugbahn und die Warnstufen haben sich gegenüber dem letzten Bericht nicht verändert.

Hurrikan IRENE aktuell: North & South Carolina immer mehr im Visier, Hurrikanwarnung auf Zentralbahamas

Hurrikan IRENEs Zentrum wird momentan etwa 340 km südöstlich von Grand Turk Island und 100 km nord-nordwestlich von Punta Cana lokalisiert, wobei es mit circa 20 km/h west-nordwestlich zieht.

Ein Auge ist noch nicht zu erkennen und es wird davon ausgegangen, dass IRENE ein Kategorie-1-Hurrikan bleibt, bis sie sich ein wenig von Hispaniola entfernt hat.

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Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Allerdings geht man davon aus, dass IRENE dann zu einem im oberen Bereich der Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) angesiedelten oder zu einem Major Hurrikan (Kategorie 3) wird.

An der Kurzzeit-Zugbahn-Prognose hat sich nicht viel geändert, allerdings gilt mittlerweile auch auf den Zentralbahamas "Hurrikanwarnung" und auf den Nordwest-Bahamas "Sturmbeobachtung".

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Image: Prognose und Warnungen Hurrikan IRENE vom Nachmittag des 22. August 2011
Credit: NOAA


Auf der Grafik nicht verzeichnet ist die Vorhersage der Langzeit (5 Tages-)-Vorschau der Zugbahn. Diese gilt nach wie vor als sehr unsicher. Allerdings hält der Rechtstrend immer noch an und in diesem Moment deutet alles auf einen Impakt (landfall) über den "Carolinas" hin, jetzt schon viel wahrscheinlicher North Carolina als South Carolina.

Hurrikan IRENE aktuell: Allgemeine Vorhersage Dominikanische Republik, Bahamas, USA

IRENEs Zentrum befindet sich als Hurrikan der Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala) etwa 170 Kilometer west-nordwestlich von San Juan, Puerto Rico und circa 115 Kilometer nordöstlich von Punta Cana, Dominikanische Republik.

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Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Da nun IRENEs Ankunft über der Dominikanischen Republik bevorsteht, verweisen wir noch einmal auf den Artikel hinsichtlich der Dominikanischen Republik, denn dort werden Ihnen hilfreiche lokale Links (Zivilschutz etc.) empfohlen.

Nicht ganz unerwartet wurde IRENEs prognostizierte Zugbahn noch weiter nach rechts verlegt. Und das hat Konsequenzen für Hispaniola, die Bahamas und die US-Ostküste.

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Credit: NOAA


Zunächst einmal bedeutet dies, dass die Dominikanische Republik und Haiti wahrscheinlich von IRENEs Zentrum verschont bleiben werden, was an sich erst einmal gut klingt. Man darf aber dabei nicht vergessen, dass das Verbleiben über offenem Wasser anstatt einer sonst zu erwartenden Abschwächung nun ganz im Gegenteil einer weiteren schnellen Intensivierung des Hurrikans zugute kommen könnte. Dazu muss noch der Faktor addiert werden, dass IRENE im Moment nicht gerade wirklich sehr schnell unterwegs ist, was wiederum deutlich größere Schäden auf den betroffenen Inseln verursachen wird als bei schnellem Vorbeiziehen.

Die Rechtstendenz bedeutet für die Bahamas, dass der Hurrikan nun noch direkter über die Inselgruppe(n) ziehen wird und durch die fehlende Abschwächung aufgrund der wesentlich geringeren Interaktion mit der Landmasse von Hispaniola auch noch recht heftig daherkommen dürfte. Man erwartet momentan, dass IRENE bei Ankunft über den Zentralnahamas die Kategorie 3 erreicht haben wird.

Und letzlich wird der Umstand der wahrscheinlichen Intensivierung auch die USA betreffen, wo die Rechtstendenz außerdem bedeutet, dass Florida tatsächlich immer mehr aus der "Schusslinie" gerät. South Carolina wird in diesem Moment als der Staat erwartet, über dem der Impakt stattfinden wird.

Tropischer Sturm IRENE wohl nicht als Hurrikan auf die Dominikanische Republik, aber wahrscheinlich als Hurrikan auf die Bahamas und nach Florida

Sonntag, 21. August 2011

Das Zentrum des Tropischen Sturms IRENE befindet sich mittlerweile über Puerto Rico, etwa 85 Kilometer südöstlich von San Juan.

Die Wahrscheinlichkeit, dass IRENE morgen als Hurrikan auf der Dominikanischen Republik ankommt, ist beträchtlich gesunken. Trotzdem wird die Hurrikanwarnung auf Puerto Rico und der Dominikanischen Republik beibehalten.

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Image: Satellitenfoto Tropischer Sturm IRENE vom Abend des 21. August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Hingegen ist die prognostizierte Zugbahn IRENEs noch weiter nach rechts verlegt worden und damit sieht es so aus, als würde das Zentrum des Sturms nicht über Kuba ziehen. Was eine gute Nachricht für die Kubaner ist, bedeutet eine schlechte Neuigkeit für die Bahamas und Florida:

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Image: Prognose und Warnungen Tropischer Sturm IRENE vom Abend des 21. August 2011
Credit: NOAA


Denn durch fehlende Interaktion mit der kubanischen Landmasse soll sich IRENE nun schneller als noch vor ein paar Stunden erwartet nach dem Überqueren von Dominika zum Hurrikan intensivieren. Folgerichtig wurde auf den Zentralbahamas bereits die Warnstufe "Hurrikanbeobachtung" aktiviert.

Die Verlegung der Zugbahn nach rechts bedeutet auch, dass es nun direkter über die Bahamas gehen würde und ein Impakt an der Ostküste Floridas zu erwarten wäre.
Sollte die Rechtstendenz der Zugbahn allerdings anhalten, könnte Florida sogar ganz aus der "Schusslinie" und an seiner Statt North- oder South Carolina in selbige kommen.

Tropischer Sturm EMILY wohl kein Hurrikan - möglicher Impakt über Florida, Georgia oder South Carolina

Dienstag, 2. August 2011

Update: Soeben hat die französische Regierung sämtliche Warnstufen für Guadaloupe, Desirade, Les Saintes und Marie Galante aufgehoben.

Im Gegenzug gilt jetzt auch auf Haiti "Sturmwarnung".

Die aktuellen Warnstufen im Überblick:

STURMWARNUNG:
- Puerto Rico, Vieques, Culebra
- Dominikanische Republik
- Haiti

STURMBEOBACHTUNG:
- US-Jungferninseln

_________________________________________________

EMILY ist etwas langsamer geworden und bleibt weiterhin schwierig einzuschätzen, aber die für die Vorhersage verantwortlichen Meteorologen und Sturmexperten tun selbstverständlich ihr Bestes.

Der Besuch eines Hurricane Hunters am heutigen Morgen resultierte in der Feststellung, dass der Sturm immer noch ziemlich schlecht organisiert ist. EMILYs (vermutetes) Zentrum befindet sich momentan etwa 420 Kilometer südöstlich von San Juan auf Puerto Rico.

Die Regierung von Antigua und Barbuda hat die Warnstufe "Sturmbeobachtung" für St. Kitts, Montserrat, Antigua und Nevis deaktiviert, während auf Guadaloupe, Desirade, Les Saintes und Marie Galante noch immer "Sturmwarnung" gilt. Warum dies so ist, kann man beim Betrachten des Satellitenbildes Satellitenbild erahnen:

Tropischer Sturm EMILY wohl kein Hurrikan - möglicher Impakt über Florida, Georgia oder South Carolina, USA, 2011, aktuell, Atlantik, Karibik, Hurrikansaison 2011, Bahamas, Dominikanische Republik, Emily, Haiti, Florida, South Carolina, Georgia,
Image: Satellitenbild Tropischer Sturm EMILY vom 2. August 2011
Credit: NASA-GOES-Projekt


Auch die weiteren Sturmwarnungen von gestern haben noch immer Bestand, neue Warnungen sind bisher nicht hinzugekommen.

Die aktuellen Sturmwarnunstufen im Detail:

Sturmwarnung (Tropical Storm Warning):
- Dominikanische Republik
- Dominica
- Puerto Rico, Vieques, Culebra
- Guadaloupe, Desirade, Les Saintes, Marie Galante

Sturmbeobachtung (Tropical Storm Watch):
- US-Jungferninseln
- Haiti

Wie soll es nun weitergehen?

Es wird erwartet, dass EMILY zwischen dem morgigen Mittwoch (3. August 2011) und Donnerstag, dem 4. August 2011 den südlichen Teil der Insel (Hispaniola) überquert, die sich die Dominikanische Republik und Haiti teilen, bevor es dann knapp am östlichen bzw. rechten Ende Kubas vorbei zu den Bahamas gehen soll. Dabei wird während der kommenden Tage ein allmählicher Rechtsschwenk prognostiziert, welcher EMELYs Bewegung bis zum Sonntag letztendlich fast in nördliche Richtung bringen soll.

>>> siehe auch: Satellitenbild-Live-Stream-Video EMILY (nur bei Tageslicht vor Ort und nur solange EMELY existent ist)

Tropischer Sturm EMILY wohl kein Hurrikan - möglicher Impakt über Florida, Georgia oder South Carolina, USA, 2011, aktuell, Atlantik, Karibik, Hurrikansaison 2011, Bahamas, Dominikanische Republik, Emily, Haiti, Florida, South Carolina, Georgia,
Image: Prognose und Warnunngen Tropischer Sturm EMILY vom 2. August 2011
Credit: NOAA


Nach dem Überqueren der Bahamas könnte dann Floridas Ostküste vom Impakt des Zentrums EMILYs verschont bleiben und dieser stattdessen weiter nördlich stattfinden, über Georgia, South Carolina oder sogar North Carolina.
Dabei würde der Sturm laut der aktuellen Vorhersage aber nah genug an der Ostküste Floridas vorbeiziehen, um dort die gefährlichen Regenfälle, Strömungen und Wellen deutlich spürbar werden zu lassen.

Die EMILY umgebenden meteoroligischen Einflüsse und die voraussichtliche Interaktion mit Hispaniola sollten eine starke Intensivierung verhindern, als Folge dessen erwartet man momentan nicht mehr, dass EMILY zum Hurrikan wird.

Bei all den aktuellen Informationen gilt es aber anzumerken, dass sich die Vorhersage der weiteren Entwicklung EMILYs ziemlich schwierig gestaltet und man mit weiteren Veränderungen rechnen muss.

Die Experten der NOAA betonen ausdrücklich, dass es noch ziemlich unsicher ist zu beurteilen, wo und mit welcher Stärke sich EMILY in 3 bis 5 Tagen befinden wird.

 
 
 

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