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Tropischer Sturm IMELDA potentielle Gefahr für Mauritius und La Reunion

Montag, 8. April 2013

Dienstag, 16. April

IMELDA ist kein Tropischer Sturm mehr.

Sonntag, 14. April 2013

IMELDA ist gutes Beispiel dafür, warum man nicht zu früh Entwarnung geben sollte.

Entgegen den Erwartungen ist IMELDA nun doch noch einmal zu einem Zyklon angewachsen, der einem Hurrikan entspricht.
(siehe auch: HQ-Satellitenfoto 13. April 2013)
Zwar soll dieser Status nicht lange anhalten, uns werden aber einmal mehr die Grenzen einer zuverlässigen Vorhersage aufgezeigt.

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Credit: Meteo France
Außerdem erwarten die beobachtenden Institute jetzt für Montag oder Dienstag eine Rechtsdrift, die IMELDA ziemlich nah südlich an Mauritius und La Reunion vorbei ziehen lassen würde. Zwar voraussichtlich nur noch als Tropisches Tief, aber die Degradierung muss erst einmal eintreten.

Meteo France, JTWC und CIMSS sehen Mauritius aktuell in der Warnzone; La Reunion kommt wahrscheinlich bald hinzu.
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Samstag, 13. April 2013

Bereits seit gestern ist IMELDA "nur noch" ein Tropischer Sturm, ihre Intensität entspricht also nicht mehr der eines Hurrikans.
Was gut ist für Mauritius.

Im Gegenzug allerdings hat sich der Wirbelsturm nun Mauritius doch mehr genaehert als erwartet und dabei auch noch ganz ordentlich Dimensionen angenommen. Es geht zwar niemand von einem Landfall des Kerns auf Mauritius aus, aber vollkommen unbemerkt wird IMELDA dort nicht bleiben; wobei die Zukunftsform gar nicht wirklich angebracht ist, denn der Zyklon liefert bereits jetzt Niederschläge auf Mauritius ab. Die ersten Wolkenbänder erreichen auch schon La Reunion:

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Credit: CIMSS
  Es sieht danach aus, als würde IMELDA nicht noch einmal stark an Intensität zunehmen und man kann jetzt ziemlich sicher davon ausgehen, dass der Kern etwa mittig zwischen Mauritius und La Reunion hindurch ziehen wird. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Zyklon also eher willkommenen Regen bringen als starke Schäden anrichten.

Leichtsinn bitte trotzdem vermeiden!


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Donnerstag, 11. April 2013

Die Intensitätsprognose für IMELDA sieht jetzt noch ein wenig freundlicher aus, während der Zyklon, der aktuell einem Hurrikan entspricht,  sehr langsam die erwartete Linksdrift vornimmt.

Besagte Linksdrift soll laut den jüngsten Vorhersagen der Meteo France nun so scharf ausfallen, dass eher Rodrigues als Mauritius bedroht werden würde. Das JTWC (Grafik links) sieht den Bogen nicht ganz so extrem.

Noch bleibt abzuwarten, ob der Verlauf auch wirklich wie prognostiziert eintritt. Etwa am 14. oder 15. April, also am Anfang kommender Woche, wird man mit ziemlicher Sicherheit sagen können, ob auf Mauritius mit einem spürbaren Impakt durch IMELDA zu rechnen ist.
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Dienstag, 9. April 2013

Heute sieht die Situation für Mauritius und La Reunion wesentlich enspannter aus.

Alle Vorhersageinstitute erwarten jetzt ab morgen eine Linksdrift auf Kurs SE, die IMELDA (siehe auch: HQ-Satellitenfoto von gestern) deutlich an den Inseln vorbei führen würde.

Gleichzeitig sind die Erwartungen der Intensitätsentwicklung des Wirbelsturms etwas moderater geworden.

Am nächsten würde IMELDA Mauritius laut den aktuellen Vorhersagen am Freitag, 12. April kommen.
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Nach einer längeren tropensturmfreien Zeit verzeichnen wir nun wieder Aktivität im Südwest-Indik. Der Tropische Sturm IMELDA (21 S) befindet sich aktuell auf der Position 10.9S 65.2E, wo er nicht viel Schaden anrichtet, und zieht in Richtung W. Dabei ist der Zyklon auch noch kein besonders starker Wirbelsturm.

Dies soll sich allerdings in den kommenden Tagen ändern. Momentan geht man davon aus, dass IMELDA während der kommenden 5 Tage stetig an Intensität zunimmt und zum Wochenende einem Major Hurricane entsprechen wird. Ab dem 10. April wird der Sturm voraussichtlich eine Linksdrift vornehmen, die ihn auf ungefähren Kurs S bringen würde. Die Meteo France erwartet sogar kurzzeitig Kurs SE, bevor der Sturm dann langsam auf SW umschwenkt. Der aktuelle Graph der Zugbahn der Meteo France lässt eine Ankunft nahe Mauritius' wahrscheinlich werden, allerdings kaum vor kommender Woche.

Noch ist der Unsicherheitsfaktor bzgl. Mauritius recht hoch, aber wir empfehlen, die Entwicklung zu beobachten, sollten Sie sich vor Ort befinden.


Tropischer Sturm HARUNA bei Madagaskar

Mittwoch, 20. Februar 2013

Update 22. Februar 2013

HARUNAs Kern befindet sich inzwischen minimal nördlich der erwarteten Position (siehe Bild unten) über Land und entspricht noch einem Hurrikan der Kategorie 1 auf der Saffir-Simpson-Skala.
Spätestens Anfang kommender Woche sollte sich der Zyklon weit südlich von La Reunion und Mauritius auflösen.

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Satellitenbild und Prognose Zyklon HARUNA
21. Februar 2013
Credit: CIMSS
Nach schwankenden Intensitätsprognosen bezüglich HARUNAs in den vergangenen Tagen ist nun doch noch ein Artikel erforderlich geworden, denn inzwischen entspricht der Zyklon einem Hurrikan und wird voraussichtlich bald auch die Stärke eines Major Hurricanes erreichen, während sich der Kern des Wirbelsturms von Westen aus dem Südzipfel Madagaskars nähert.

Die aktuellen Vorhersagen der Zugbahn lassen einen Landfall nahe Tulear am 22. Februar erwarten, was bedeutet, dass HARUNA ziemlich langsam unterwegs sein und somit über einen recht langen Zeitraum auf den Süden der Insel einwirken wird.

Ob der Zyklon über Land - sollte die erwartete Zugbahn eintreten - tatsächlich die Stärke eines Hurrikans beizubehalten in der Lage sein wird, ist fraglich. Als ziemlich sicher gilt immerhin, dass HARUNA bereits über Madagaskar oder spätestens beim Wiedereintritt in den Indischen Ozean ordentlich an Geschwindigkeit zulegen wird.

Bisher sieht es nicht danach aus, als ob La Reunion und Mauritius etwas mit HARUNA zu tun bekommen werden, aber ganz ausschließen kann man dies noch nicht.

Tropischer Sturm GINO keine Gefahr für Mauritius und La Reunion

Montag, 11. Februar 2013


Knappe 1000 Kilometer SE von Diego Garcia hat sich um Indischen Ozean der Tropische Zyklon GINO (15S) gebildet.

Noch ist GINO eine ziemlich unorganisierte Angelegenheit, was sich aber in Kürze ändern sollte. Es ist davon auszugehen, dass der Wirbelsturm die Stärke eines Hurrikans erreichen wird.

Allerdings sieht es nicht danach aus, dass GINO Festland in Gefahr bringen könnte. Der momentane Kurs SW sollte bald zu S und zum Ende der Woche dann zu SE werden, was GINO gehörigen Abstand zu jeglicher bewohnten Landmasse halten lassen würde.

Tropischer Sturm FELLENG Mauritius, La Reunion und Madagaskar

Montag, 28. Januar 2013

Update 3. Februar 2013

FELLENG ist kein Tropischer Sturm mehr.

Update 1. Februar 2013


Credit: CIMSS
Das Schlimmste an direktem Impakt ist vorbei, sowohl für Madagaskar als auch für La Reunion und Mauritius.

FELLENG hat sich tatsächlich so zwischen Madagaskar und den beiden Inseln hindurch gemogelt, dass die heftigsten Winde über dem Ozean blieben.

Heute kämpft der Zyklon darum, die Kategorie 1 (Saffir-Simpson) zu halten, aber so richtig will das nicht mehr gelingen. Das CIMSS hat ihn zwar gerade noch einmal auf Stärke eines Hurrikans hochgestuft, aber dieser Zustand sollte nicht lange anhalten.

Die von FELLENG produzierten Niederschläge auf La Reunion und Mauritius werden noch einen oder zwei Tage anhalten.



Update 31. Januar 2013

Zwei Veränderungen sind gegenüber der gestrigen Entwicklung zu beobachten: Zum einen ist FELLENG kein Major Cyclone mehr, sondern wird "nur noch" der Kategorie 2 (Saffir-Simpson) zugeordnet. In Kürze soll es bereits weiter abwärts in die Kategorie 1 gehen.
Das inzwischen vom Satelliten aus nicht mehr sichtbare Auge befindet sich aktuell ziemlich genau westlich von Mauritius.

Allerdings - und damit kommen wir zur Veränderung Nummer 2 - hat sich der Kern des Zyklons wesentlich mehr Madagaskar genähert als gestern noch prognostiziert. (siehe auch: HQ-Satellitenfoto FELLENG 31. Januar 2013) Und näher an Madagaskar bedeutet weiter von La Reunion und Mauritius entfernt. Was die beiden letztgenannten Inseln abbekommen, ist kaum mehr als ein paar Ausläufer des Wirbelsturms. Diese bringen so einiges an Niederschlägen und auch etwas Wind mit sich, aber gerade über Regen freut man sich in der Region ja generell eher als dass man ihn verwünscht.

Update 30. Januar 2013


Tropischer Sturm FELLENG Mauritius, La Reunion und Madagaskar, Felleng, aktuell, Madagaskar, Mauritius, Januar, Februar, 2013, Vorhersage Forecast Prognose, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik 2012 2013,
Credit: CIMSS
Die Prognose der Zugbahn FELLENGs zeigt sich bisher ziemlich zuverlässig, allerdings hat die Intensität schneller und stärker zugenommen als noch gestern erwartet.

FELLENG entspricht in diesem Moment bereits einem Major Hurricane der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala und produziert anhaltende Windgeschwindigkeiten von knapp 200 km/h, Spitzen bis 240 km/h.

Die Vorhersageinstitute gehen momentan davon aus, dass FELLENG in den kommenden 2 bis 3 Tagen die Inseln Mauritius und La Reunion als Major Cyclone weitläufig umkurvt. Es besteht Hoffnung, dass der Kern weder den beiden genannten Inseln noch Madagaskar zu nahe kommt.

Trotzdem: Auch bei größerer Entfernung des Kerns hat ein Major Cyclone Auswirkungen. Es gilt also, Leichtsinn zu vermeiden.
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Update 29. Januar 2013


Tropischer Sturm FELLENG Mauritius, La Reunion und Madagaskar, Felleng, aktuell, Madagaskar, Mauritius, Januar, Februar, 2013, Vorhersage Forecast Prognose, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik 2012 2013,
Credit: CIMSS
Heute sieht FELLENG schon wesentlich besser strukturiert aus und entspricht bereits, wenn auch knapp, einem Hurrikan der Kategorie 1. Ein gut definiertes Auge ist auch im Satellitenbild zu erkennen.

Man geht jetzt davon aus, dass FELLENG zu einem Major Cyclone (Kategorie 3 oder mehr Saffir- Simpson) wird, ansonsten hat sich an der Vorhersage des Verlaufs kaum etwas geändert.

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Etwas mehr als 700 Kilometer N von La Reunion befindet sich der Kern des Tropischen Zyklons FELLENG (13S), welcher in den ersten Tagen des Februars 2013 voraussichtlich die Stärke eines Hurrikans erreichen wird.

Im Satellitenbild sieht FELLENG aktuell noch ein wenig unorganisiert aus, die Konvektion hat aber gewaltige Dimensionen angenommen. Immerhin ist der stärkste outflow in den Nordsektoren zu beobachten, erreicht also bisher Mauritius und La Reunion kaum. Über Madagaskar - vor allem dem Norden - ist schon einiges an Niederschlägen zu beobachten.

Im Moment hält FELLENG Kurs WSW und soll laut der übereinstimmenden Vorhersagen von JTWC, CIMSS und Meteo France zwischen dem 30. Januar und dem 1. Februar nach Süden schwenken, wobei der Kern nachfolgend wahrscheinlich genau zwischen Madagaskar und La Reunion hindurch ziehen wird.

Tropischer Sturm EMANG

Sonntag, 13. Januar 2013

Update 17. Januar 2013
EMANG ist südlich von Diego García zu einem Tropischen Tief degradiert worden und somit kein Tropischer Sturm mehr.


Update 16. Januar 2013
Inzwischen sieht es danach aus, als würde EMANG nach La Reunion und Mauritius ziehen. Eine mögliche Ankunft dort dürfte aber kaum vor Mitte kommender Woche stattfinden.
Gleichzeitig ist für den Moment die Wahrscheinlichkeit, dass der Wirbelsturm die Stärke eines Hurrikans erreicht, stark gesunken.
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SSW von Diego García im Südwest-Indik entwickelt sich der Tropische Sturm EMANG.
Zwar sieht die Meteo France auf La Reunion den Zyklon noch als Tropisches Tief an, aber die MF vergibt die Namen ja bereits als ein solches.

Die US-Institute bezeichnen EMANG als Tropical Storm bzw. Tropical Cyclone 09S.

Es bestehen momentan kaum Zweifel, dass EMANG gegen Ende der kommenden Woche die Stärke eines Hurrikans erreichen wird. Einen allzu langen Weg sollte EMANG während der kommenden Tage nicht zurücklegen (aktuell 7 km/h Zuggeschwindigkeit, die kurzfristig nur wenig zunehmen soll), weshalb man ihn am nächsten Wochenende gerade mal südlich von Diego García erwartet.

Wie es danach weitergeht, ist noch nicht klar und somit ist es noch zu frueh, um zu beurteilen, ob EMANG eine Gefahr für Mauritius, La Reunion oder Madagaskar werden könnte.

Aktuelle Sturmsituation Tropen weltweit 7. Januar 2013

Montag, 7. Januar 2013

Update 8. Januar 2012 04:00 MEZ

SONAMU ist inzwischen offiziell kein Tropischer Sturm mehr.

Das Tropische Tief NW von Australien wird von den US-Instituten mittlerweile als Tropischer Sturm bzw. Tropischer Zyklon 8S angesehen. Das offiziell zuständige australische BoM führt den Zyklon noch als Tropisches Tief. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Wirbelsturm die Stärke eines Hurrikans erreichen und in etwas weniger als einer Woche der australischen Küste bei Learmonth gefährlich nahe kommen. Wahrscheinlich als Äquivalent eines Major Hurricane.

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SONAMU ist in diesem Moment der einzige offizielle Tropische Sturm, das CIMSS allerdings führt ihn bereits als Tropisches Tief und es ist wahrscheinlich, dass JTWC und JMA dieser Ansicht bald folgen werden. In der direkten Umgebung des Kerns werden noch Sturmwinde und ganz ordentliche Wellen aufgezeichnet, aber das Satellitenbild zeigt keine vernünftige Struktur mehr.
Da sich der Kern SONAMUs etwa mittig zwischen den beiden Landesteilen Malaysias und inzwischen weit SE von Vietnam befindet, sind in erster Linie die Inseln zwischen den beiden Malaysias von SONAMU betroffen.

Bei Pulau Sumba (Indonesien), genauer gesagt etwas SE der Insel, hat sich ein Tropisches Tief gebildet, von dem das australische BOM erwartet, dass es sehr bald zu einem Tropischen Sturm wird. Auch das JTWC hat bereits einen Tropical Cyclone Formation Alert veröffentlicht. Fuer die kommenden Tage wird Kurs W mit einer langsamen Linksdrift erwartet. Die Bedrohung für die NW-Küste oder Westküste Australiens wird abhängig davon sein, wie stark diese Drift am Ende wirklich ausfallen wird. Die Modelle sind sich noch nicht ganz einig.
Einig sind sie sich allerdings dahingehend, dass der ab morgen sehr wahrscheinliche Zyklon NARELLE die Intensität eines Hurrikans erreichen wird.

Im Indischen Ozean sitzen 2 Systeme, deren Entwicklung noch recht schwer einzuschätzen ist. Das eine System befindet sich bei Sri Lanka und sorgt dort für Niederschläge, noch wird die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Tropischen Zyklons binnen kurzer Zeit als gering eingestuft.

97S im östlichen SW-Indik ist noch nicht wirklich der Rede wert, könnte sich während der kommenden Tage aber durchaus entwickeln. Grobe Zugrichtung lau den jüngsten Modellen: Wie fast immer West bis WSW, also potentiell Madagaskar, Mauritius, La Reunion.    

Tropensturm DUMILE bei Mauritius, La Reunion und Madagaskar

Sonntag, 30. Dezember 2012

Update 4. Januar 2013

Credit: CIMSS

DUMILE ist mittlerweile an La Reunion und Mauritius vorbei gezogen und hat die Inseln wie erwartet einem Hurrikan der Kategorie 1 entsprechend passiert.

Es ist davon auszugehen, dass DUMILE in den kommenden Tagen immer mehr abschwächt, Festland kommt voraussichtlich nicht mehr in Gefahr.

Update 3. Januar 2013

Wie erwartet entspricht DUMILE inzwischen einem Hurrikan der Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala), wenn auch momentan nur gerade so (120 km/h 1-Minute-anhaltende Messung der Windgeschwindigkeit durch die US-Institute .... Windspitzen bis etwa 150 km/h).

Die Meteo France sieht DUMILE noch als "Forte tempête tropicale" (89 - 117 km/h anhaltende Winde) an, basiert ihre Messungen aber einer Dauer von 10 Minuten.

Momentan rechnet niemand mit einer weiteren gravierenden Intensivierung des Zyklons, die Kategorie 2 auf der Saffir-Simpson-Skala wird wahrscheinlich nicht erreicht werden. Allerdings kommt der Kern des Wirbelsturms La Reunion und auch Mauritius doch recht nahe, daran besteht kein Zweifel mehr. Das Schlimmste, was den Wind anbelangt, steht La Reunion und Mauritius praktisch unmittelbar bevor und dürfte bei der aktuellen Zuggeschwindigkeit von etwas mehr als 20 km/h bis in die Nacht zwischen Donnerstag (3. Januar) und Freitag (4. Januar) anhalten.

Wenn Sie sich vor Ort befinden und keine Erfahrung mit Tropischen Stürmen besitzen, befolgen Sie bitte unbedingt die Hinweise und Anordnungen des Zivilschutzpersonals vor Ort.


Update 1. Januar 2013

Meteo-France und US-Institute sehen DUMILE inzwischen übereinstimmend als deutlich stärkeren Tropischen Sturm, nicht mehr weit davon entfernt, was man im Atlantik einen Hurrikan nennt.
Die Struktur des Zyklons hat sich auch ordentlich verbessert und wir sehen auf dem Satellitenbild links, dass die ersten Ausläufer DUMILEs sowohl Madagaskar als auch La Reunion und Mauritius längst erreicht haben.

An den Verlaufsprognosen hat sich nicht wirklich viel geändert, am gefährlichsten wird DUMILEs Kern wahrscheinlich La Reunion werden. Zwischen dem 3. und 4. Januar soll das Zentrum des Zyklons La Reunion am nächsten kommen, aller Wahrscheinlichkeit nach dann in der Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala). Bleibt zu hoffen, dass die erwartete Steigerung der Zuggeschwindigkeit eintritt, denn mit den aktuellen sehr gemütlichen 11 km/h wäre mit wesentlich stärkeren Schäden vor allem auf La Reunion zu rechnen.

Wenn Sie sich vor Ort befinden und über keinerlei Erfahrung mit Tropenstürmen verfügen, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere: Hinweise zum Verhalten bei Sturm am Urlaubsort.
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SW der Seychellen hat sich ein Tropisches Tief gebildet, welches aller Wahrscheinlichkeit nach noch vor dem Jahreswechsel  zum Tropischen Sturm DUMILE werden wird.

Noch ist das System in Richtung W unterwegs, aber während der kommenden 2 Tage wird eine Linksdrift erwartet, die es auf Kurs S bringen würde. Und damit in die Nähe von in erster Linie La Reunion. Auch Mauritius liegt noch in der gefährdeten Zone.

Zwischen dem 2. und 4 Januar 2013 soll der Kern den Inseln nahe kommen. Da der Sturm wahrscheinlich die Stärke eines Hurrikans erreichen wird, sollten Leute vor Ort die Entwicklung beobachten.

Tropischer Sturm CLAUDIA bedroht Mauritius und La Reunion nicht

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Update 8. Dezember 2012
Auch CLAUDIA entspricht jetzt einem Hurrikan und wird voraussichtlich auch zu einem Major Hurricane. Die Prognosen bleiben aber dabei, dass es jetzt nach Süden gehen wird und damit wäre kein Festland gefährdet.

Update 7. Dezember 2012
Der Tropische Sturm 03 hat von der Meteo France gerade offiziell den Namen CLAUDIA bekommen.
An der Prognose hat sich kaum etwas geändert. Man geht nach wie vor davon aus, dass der Zyklon in Kürze auf Kurs Süd schwenkt.

Update: Die US-Institute sehen 98S jetzt als Tropischen Sturm 3.

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Prognose Verlauf 98S
6. Dezember 2012
Credit: Meteo France
Etwas mehr als 600 Kilometer SE von Diego Garcia hat sich das Tropische System 98S inzwischen so gut entwickelt, dass die Meteo France auf La Reunion es aktuell als Tropisches Tief ansieht. Das JTWC seinerseits hat einen Tropical Cyclone Formation Alert herausgegeben.

Die Meteo France erwartet eine ziemlich rasante Entwicklung und am Wochenende oder Anfang kommender Woche könnte der wahrscheinliche Wirbelsturm CLAUDIA einem Hurrikan entsprechen.

Momentan sieht es glücklicherweise nicht danach aus, als würde der Zyklon dazu kommen, Landmasse zu bedrohen, denn zwischen Samstag und Sonntag wird eine starke Linksdrift des aktuell nach WSW ziehenden Systems erwartet, die es auf Kurs S oder SSW bringen und weit östlich an Rodrigues, Mauritius und La Reunion vorbei in südlichere und praktisch unbewohnte Gefilde des Indischen Ozeans ziehen lassen würde.

Tropischer Sturm BOLDWIN wird voraussichtlich keine Bedrohung für Mauritius

Samstag, 24. November 2012

Update 25. November: BOLDWIN ist kein Tropischer Sturm mehr.

Im Südwest-Indik hat sich der Tropensturm (Meteo France: Severe Tropical Storm) BOLDWIN gebildet, dessen Kern sich aktuell etwa 600 Kilometer SSE von Diego Garcia befindet.

BOLDWIN ist ein mittelstarker Wirbelsturm und wird seinen Intensitäts-Höhepunkt wahrscheinlich in 24 Stunden erreicht haben. Aktuell werden anhaltende (10 Minuten) Windgeschwindigkeiten von 100 km/h erreicht.

Momentan zieht BOLDWIN mit etwa 15 km/h in Richtung WSW, also ungefähr auf Mauritius und La Reunion zu, aber die Prognosen sehen in 3 oder 4 Tagen eine Linksdrift, die den Zyklon am Ende auf Kurs SSW bringen und auch noch östlich an Rodrigues vorbei ziehen lassen sollte. Außerdem wird während der Linksdrift bereits das Abklingen zu einem Tropischen Tief erwartet.

Es ist keine Sturmwarnung im Zusammenhang mit BOLDWIN aktiv.

Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 15. November 2012

Donnerstag, 15. November 2012

In 15 Tagen enden die Atlantische, Pazifische und Zentralpazifische Hurrikansaison offiziell; im Gegenzug beginnt heute die Zyklonsaison im Suedwest-Indik 2012-13, in der wir bereits einen Tropischen Sturm (ANAIS) gesehen haben. (siehe auch: Wann ist wo Hurrikansaison, Taifunsaison oder Zyklonsaison?)

In der Taifunsaison hat sich das Tropische Tief 25W in den vergangenen Tagen an der Südspitze Vietnams festgesetzt und in Süd-Vietnam und Süd-Kambodscha starke Niederschläge abgeliefert. Keines der beobachtenden Institute sieht in diesem Moment mehr die Chance, dass 25W kurzfristig noch zu einem Tropischen Sturm wird, allerdings ist eine Neubildung nicht ganz ausgeschlossen, da sich der Tiefdruckkern noch über offenem Wasser befindet. Die Struktur des Tiefs ist ziemlich verloren gegangen, aber noch immer ist starke Konvektion, vor allem in den Küstenbereichen im Süden Vietnams und Kambodschas zu erkennen.

Im Südwest-Indik hat sich pünktlich zum offiziellen Beginn der Zyklonsaison 2012-13 das Tropische System (95S) immerhin so gut entwickelt, dass die Meteo France Prognosen veröffentlicht. In diesem Moment geht man aber nicht davon aus, dass das System den Status eines Tropischen Tiefs überschreiten wird. Außerdem führt die Zugbahnprognose weit nördlich an Rodrigues, Mauritius und La Reunion vorbei, so dass man sich dort keinerlei Sorgen wegen 95S zu machen braucht. Madagskar wird das System vorraussichtlich nicht erreichen, sondern sich vorher auflösen.

Im Nordindik grummelt es ganz ordentlich über Sri Lanka, Nicobar und Andaman. Das Tiefdruckgebiet bei den Nicobar- und Andaman-Inseln gilt offiziell als Tropisches System 98B, aktuell besteht aber keine akute Tropensturmgefahr.

Bleibt noch der Thangsgiving-Nor'easter zu erwähnen. Die Entwicklung der Vorhersagemodelle lässt hoffen, dass New Jersey, New York und Co. diesmal relativ ungeschoren davonkommen werden, denn  Modelle bringen den Sturm mittlerweile ziemlich weit in den Atlantik hinaus. Allerdings ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Wetterstörung erreicht Mauritius und La Reunion - keine Tropensturmgefahr

Samstag, 10. November 2012

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Satellitenbild Mauritius
11. November 2012
Credit: CIMSS
Das dieser Tage erwähnte kleinere System im Südwest-Indik erreicht gerade Mauritius und La Reunion.

Entwicklung hat nicht stattgefunden, es ist also kaum mehr als eine Wetterstörung zu erwarten. Es wird etwas Wind und wahrscheinlich stellenweise etwas heftigeren Regen geben, aber es besteht keine Tropensturmgefahr.
Radarbild La Reunion & Mauritius
11. November 2012
Credit: Meteo France

Das erste nennenswerte Wolkenband, das sich als Vorläufer etwas von der zentralen Konvektion abgesetzt hat, bringt in diesem Moment ein paar Niederschläge nach La Reunion, vor allem auf den Nordteil der Insel.

Das gesamte System sollte bis spätestens Dienstag komplett durchgezogen sein. Danach bleibt dann abzuwarten, was mit dem nachfolgenden System 95S passiert. Das JTWC sieht aktuell eine mittlere Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Tropischen Zyklons in den kommenden 24 Stunden.

Aktuelle Sturmsituation Tropen weltweit 9. November 2012

Freitag, 9. November 2012

Es brodelt zwar in allen Ozeanen ein wenig, aber aktuell besteht nirgendwo akute Tropensturmgefahr.

Im Atlantik - die offizielle Atlantische Hurrikansaison endet in 21 Tagen - beobachten wir etwas mehr als 1000 km WNW der Kapverden ein System, das sich in den vergangenen 24 Stunden zwar etwas besser entwickelt hat, aber (noch) nicht wirklich große Chancen für die Bildung eines Tropischen Zyklons besitzt. Das National Hurricane Center erwartet, dass, wenn Entwicklung stattfinden sollte, diese sehr langsam vonstatten gehen wird. Wahrscheinlichkeit Entstehung Tropischer Zyklon binnen 48 Stunden laut NHC: 20%.

Die Taifunsaison hat momentan die Systeme 94W und 95W zu bieten, aber (noch) sehen beide sehr unterentwickelt aus. Das ist auch gut so, denn die Anrainer und Insulaner des Westpazifiks haben nun wirklich schon Heftiges durchgemacht in diesem Jahr.

Die größte Wahrscheinlichkeit für den baldigen Besuch eines Tropensturms haben im Moment wohl Mauritius, La Reunion und Madagaskar:

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Satellitenbild SW-Indik
9. November 2012
Credit: CIMSS
 Es handelt sich hier um 2 Systeme. Der kleine Teil links unten ist das vor ein paar Tagen erwähnte System und hat deutlich nachgelassen, aber rechts oben im Bild rückt 95S schon nach und die Modelle lassen hier einiges an Entwicklung zu. Auf der Grafik in der rechten Menüleiste sehen wir, dass auch das CPC etwas in der Region erwartet. Pünktlich zum offiziellen Beginn der Zyklonsaison im Südwest-Indik könnten wir also nach ANAIS bereits den zweiten Tropischen Sturm sehen. Der Name wäre MICHEL.




Aktuelle Sturmsituation Tropen weltweit 5. November 2012

Montag, 5. November 2012

Sturmfreie Bude.

Obwohl es im Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean ganz ordentlich grummelt, gibt es in diesem Moment weltweit weder einen Tropischen Sturm noch ein aktives Tropisches System, das in Kürze zu einem Tropensturm werden könnte. Wir wissen aber, dass sich dies schnell wieder ändern kann.

Die Atlantische und Pazifische Hurrikansaison 2012 neigen sich ihrem offiziellen Ende entgegen, was aber nicht bedeutet, dass danach nichts mehr passieren kann.

Im Gegenzug macht sich so langsam die Südhalbkugel startklar. Die Australische Zyklonsaison und die Zyklonsaison im Südpazifik haben offiziell bereits am 1. November begonnen (bisher kein Tropensturm); die Zyklonsaison im Südwestindik - die bereits einen Tropischen Sturm (ANAIS) produziert hat - startet offiziell am 15. November.

Siehe auch: Hurrikanzeit: Wann ist eigentlich WO Hurrikansaison, Taifunsaison oder Zyklonsaison?

Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 26. Oktober 2012

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Heute eine extra-kurze Ausgabe:

SANDY ist ein Hurrikan der Kategorie 1 und wird aller Voraussicht nach an die US-Ostküste ziehen. Gleich werden wir den neuen Liveticker erstellen. (Liveticker)

TONY ist kein Tropischer Sturm mehr und MURJAN ist in Somalia an Land gegangen und nur noch ein Tropisches Tief.

SON-TINH hat nun die Philippinen verlassen und kommt langsam in Form. Voraussichtlich wird der Wirbelsturm bald zu einem Taifun. Wahrscheinlicher Landfall in Nord-Vietnam.

Im Indischen Ozean (sowohl Nord als auch Südwest) brodelt es gerade ganz ordentlich. Da könnte sich in den kommenden Tagen etwas entwickeln.

PRAPIROON und MARIA sind noch Tropische Stürme

Donnerstag, 18. Oktober 2012

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Satellitenbild PRAPIROON und MARIA
18. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Im Moment wird es weltweit in den Tropen wieder ruhig. Zumindest was aktive Systeme mit dem Status "Tropischer Sturm" anbelangt.

PAUL (entfernt sich von Baja California, Mexiko, Pazifische Hurrikansaison), RAFAEL (zieht nach Europa, Atlantische Hurrikansaison) und SW-Indik-Frühstarter ANAIS (N von Mauritius und La Reunion) sind nur noch Tropische oder außertropische Tiefdrucksysteme.

Noch existent sind PRAPIROON und MARIA (beide Taifunsaison), befinden sich südlich bzw. SE von Zentral-Japan und ziehen in Richtung Ost. PRAPIROON hat dabei einigen Einfluss auf das Wetter in Japan, aber der Kern wird der japanischen Küste aller Wahrscheinlichkeit fern bleiben.

Angemerkt sei, dass das Longe Range GFS noch einen Hurrikan nach Florida bringt.

Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 17. Oktober 2012

Dienstag, 16. Oktober 2012

Von den gestrigen 4 Hurrikans hat nur noch einer diesen Status.

RAFAEL ist noch immer ein Hurrikan der Kategorie 1 und sein Kern zieht gerade wie erwartet mit zügigen 46 km/h östlich (etwas mehr als 200 km) an Bermuda vorbei. Die Sturmwarnung auf Bermuda wurde bereits deaktiviert. Auch Neufundland sollte RAFAEL nicht wirklich nahe kommen und die Transformation zu einem subtropischen Sturm wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

PAUL ist kein Hurrikan mehr, sein Kern sitzt gerade 140 km WSW von Loreto. Es soll rapide weiter bergab gehen mit der Intensität des Zykons (aktuell 95 km/h max. anhaltende Winde), während er momentan nach NNW und morgen dann nach NW zieht. Die Sturmwarnungen sind noch gueltig wie heute Nachmittag, abgesehen davon, dass natürlich die "Hurricane Warning" in "Tropical Storm Warning" umgewandelt wurde.  

Der Kern des Tropischen Zyklons ANAIS wird Mauritius und La Reunion nun wohl endgültig nicht nahe kommen, allerdings zeigt der Tropensturm einen starken outflow nach S-SE, von dem Mauritius einiges zu spüren bekommt. Mittlerweile ist es sehr zweifelhaft, ob ANAIS überhaupt bis nach Madagaskar gelangen wird.

Dauerbrenner PRAPIROON und Tropensturm MARIA befinden sich südlich von Zentral-Japan. PRAPIROON ist nach einigem Pirouettendrehen Okinawa doch noch etwas auf die Pelle gerückt, dabei aber auch kein Taifun mehr. Nach dem, was Okinawa in den vergangenen Wochen mitgemacht hat, lächelt man dort nur müde über PRAPIROON.
Beide Stürme werden voraussichtlich mit Kurs E bis ENE südlich an Japan vorbei ziehen.

Alle aktuellsten Satellitenbilder und Prognosegrafiken finden Sie in unserer rechten Menüleiste.

Tropensturm ANAIS Mauritius und La Reunion: Entspannung der Situation

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf ANAIS
16. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Der Tropische Sturm ANAIS entspricht nicht mehr einem Hurrikan, alle beobachtenden Institute haben ihre Klassifizierung dem entsprechend angepasst. Auch wenn auf dem Bild oben noch die "1" des CIMSS zu sehen ist, gilt diese in den aktuellsten Text-Updates nicht mehr.

Parallel zur nicht unerwarteten Abschwächung sind nun alle beteiligten Vorhersage-Institute-und-Modelle von der Linkskurve um Mauritius und La Reunion abgerückt und bringen den Wirbelsturm beziehungsweise dessen Reste nach Nord-Madagaskar.

Nördlich von La Reunion wird ANAIS voraussichtlich zu einem Tropischen Tief abklingen. Ein paar Niederschläge wird es trotzdem geben auf den Inseln - wahrscheinlich werden diese oder zumindest die Bewölkung schon bald einsetzen - und auch ein paar geringe Anzeichen am Strand beziehungsweise im Meer sind möglich, vor allem an der Ost- und Nordküste von Mauritius, mehr aber kaum.

Tropischer Zyklon ANAIS Mauritius und La Reunion aktuell

Montag, 15. Oktober 2012

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Satellitenbild (Wasserdampf) Tropensturm ANAIS
15. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Der Tropische Zyklon ANAIS gilt zwar noch als Major Hurricane, sprich als ein Hurrikan der Kategorie 3 (die Meteo France sieht ANAIS nicht mehr als Cyclone tropical intense an), aber auf dem Satellitenbild oben erkennen wir, dass sich das sichtbare Auge geschlossen hat, was ein Anzeichen für Abschwächung ist.

Die Prognosen der Meteo France und des JTWC sehen jetzt ähnlich aus, reichen allerdings noch nicht so weit wie das AVNO-Late-Cycle- GFS-Modell:

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Erwarteter Verlauf ANAIS
15. Oktober 2012
Credit: UCAR
Laut diesem würde der Wirbelsturm Mauritius und La Reunion in ein paar Tagen umkurven.
Bereits in 2 Tagen sollte der Kern des Zyklons sich nördlich von Mauritius befinden und etwa dort (nach Atlantik-Regeln mit 1-Minute-anhaltenden max. Winden) vom Hurrikan zu einem Tropischen Sturm degradiert werden.

Das JTWC sieht ANAIS in seiner jüngsten Intensitätsprognose noch westlich von La Reunion als Tropischen Sturm.

Es zeichnet sich ab, dass der Zyklon nicht unbemerkt an Mauritius und La Reuinion vorbei ziehen wird. Allerdings sieht es nicht nach einem direkten Impakt des Kerns aus.

4 aktive Hurrikans am 15. Oktober 2012

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Credit: UCAR
Da dies nicht allzu häufig ist, soll es kurz in einem eigenen Post erwähnt sein:

In diesem Moment gibt es weltweit 5 aktive Tropenstürme, vier davon entsprechen einem Hurrikan:

(Atlantische Hurrikansaison)

PAUL 
(Pazifische Hurrikansaison)

(Taifunsaison)

(Zyklonsaison Südwest-Indik)

Tropensturm ANAIS (Major Hurricane) und Mauritius

Sonntag, 14. Oktober 2012

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Satellitenbild Tropensturm ANAIS
14. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Der gerade noch vor dem Einsetzen vollkommener Dunkelheit geglückte "visible" Blick auf ANAIS zeigt ein toll entwickeltes Auge und es verwundert nicht, dass die US-Institute den Zyklon als Hurrikan der Kategorie ansehen. Zum Glück befindet sich momentan keine Landmasse auf dem Weg des Zyklons.

Hinsichtlich eines Impakts auf Mauritius und La Reunion gehen die Meinungen noch etwas auseinander. Niemand glaubt zwar, dass ANAIS noch als starker Wirbelsturm in den Längengraden der Inseln ankommt, es scheint aber möglich, dass das voraussichtlich verbleibende Sturmtief Mauritius und La Reunion nahe kommt:

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Erwarteter Verlauf ANAIS
14. Oktober 2012
Credit: Meteo France | JTWC | UCAR
Wir müssen uns noch etwas gedulden, um Genaueres in Erfahrung zu bringen.

 
 
 

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