Zieht Tropensturm SANDY als starker Hurrikan nach New York?

Montag, 22. Oktober 2012

Siehe auch: Liveticker SANDY

Bereits seit heute Morgen sieht das Euro-Modell SANDY als Major Hurricane nach New Jersey / New York (mit Landfall) ziehen. Einige Forecaster von Rang beginnen bereits, sich dem anzupassen.

Die GFS-Modelle sind noch geteilter Meinung:

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GFS-Trackmodelle SANDY
22. Oktober 2012
Credit: UCAR
Aber auch die UCAR-Intensitätsmodelle werden in 5 Tagen wieder aggressiver. Noch ist nichts sicher, aber es muss mit der Möglichkeit gerechnet werden, dass in Kürze noch etwas Heftiges auf die nördliche US-Ostkueste zu kommt. Das muss noch nicht einmal SANDY sein. Ein wichtiger Faktor ist der Umstand, dass die Vorhersage der North Atlantic Oscillation die niedrigste seit Juni ist.

Sollte SANDY tatsächlich nach New Jersey oder New England ziehen: Das Euro-Modell prognostiziert (korrigiert:) einen Meter Schnee. (Zum Vergleich: WILMA 2005 half beim Vorbeiziehen an der Region, 75 Zentimeter Schnee zu produzieren.)

Wir werden voraussichtlich Genaueres über SANDYs weitere Zugbahn wissen, wenn sie Kuba verlässt.

4 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

10 Meter Schnee an der Ostküste de USA? Ist dass nicht ein wenig übertrieben, da würde ja der Schnee bis zum 3 Stock der Häuser gehen. Oder sind vllt. Inches gemeint? (10 inches = 25.4 cm)

Hurrikansaison hat gesagt…

Ja, da liegt natürlich ein Fehler vor und wir haben Ihnen eine Null zu viel angedreht. Das Euro-Modell zeigte gestern 40 Inches Schnee, von denen eins 25,4 Millimetern entspricht. Damit kommen wir auf einen Meter, nicht 10 (wird sofort korrigiert). Dabei ist dann auch noch zu bedenken, dass nicht ein Zollstock in den liegengebliebenen Schnee gesteckt wird, sondern wie bei Regen die Niederschlagsmenge kalkuliert und in Inches angegeben wird.
Dank für den Hinweis.

anonym hat gesagt…

Heavy! 2011 zog Irene ja schon direkt nach New York, hoffen wir es wird nicht zu schlimm. Trotzdem würde ich mich über einen Majorhurricane freuen, immerhin gab es ja erst einen dieses Jahr.

Anonym hat gesagt…

In der Meteorologie werden Niederschläge (Regen, Schnee) generell in Millimeter (oder Inches) angegeben. Dabei entsprechen z.B. 16 mm Niederschlag einer Wassermenge von 16 Liter/Quadratmeter. Daraus kann aber nicht auf Schneehöhen gefolgert werden, da Schnee je nach den herrschenden klimatologischen Bedingungen sehr unterschiedliche Dichten aufweisen kann. Eine bestimmte Niederschlagsmenge kann also völlig unterschiedliche Schneehöhen zur Folge haben, die regional stark unterschiedlich ausfallen können. Die Schneehöhenmessung an einem bestimmten Messpunkt wird dabei allerdings doch meistens mit einer Messsonde durchgeführt, sie gibt aber keine Auskunft über die tatsächliche Niederschlagsmenge.

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