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Tropischer Sturm BERTHA

Montag, 28. Juli 2014


6. August 2014
Update
BERTHA hat ihre tropischen Eigenschaften  verloren  und gilt deshalb nicht mehr als Tropischer Sturm.
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BERTHA war kurzzeitig ein Hurrikan, was aber kaum Impakt auf Festland hatte.
Der Zyklon gefährdet als Tropischer Sturm kein Festland mehr, die extratropischen Reste werden allerdings am Sonntag oder Montag Nord-Europa erreichen und könnten auch in Deutschland spürbar werden.

3. August 2014
Update 2
Alle Sturmwarnungen sind inzwischen daktiviert worden.
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Update
BERTHA passiert gerade die SE-Bahamas, die einzige Region, in der noch Sturmwarnung herrscht (inkl. Turks und Caicos).
Auf den Zentral-Bahamas wurden die Warnungen deaktiviert.
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Dank der hohen Zuggeschwindigkeit entfernt sich BERTHAs Kern bereits von der Dominikanischen Republik, gleichzeitig hat die Intensität etwas nachgelassen (75 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten).

Noch gilt - zu Recht - Sturmwarnung an der Ostküste Dominicas, diese wird aber in Kürze deaktiviert werden. Was die weitere Zugbahn des Wirbelsturms anbelangt, ist man sich sehr sicher. Was bedeutet, dass der auf den zentralen Bahamas geltende Tropical Storm Watch eventuell gar nicht mehr hochgestuft werden wird, da der Kern BERTHAs zwar einen direkten Impakt auf den SE-Bahamas verursachen, die zentralen und nordwestlichen Inseln aber "links liegen lassen" wird.

Die US-Ostküste wird nicht betroffen sein.

2. August 2014
BERTHA zieht gerade knapp südlich an Puerto Rico vorbei, bis Santo Domingo in der Dominikanischen Republik sind es noch 370 Kilometer. Bei 35 km/h Zuggeschwindigkeit wird der Zyklon diese in etwa 10 Stunden zurücklegen.

An der Intensität BERTHAs hat sich nicht viel getan (85 km/h max. anhaltende Winde, 1008 mBar min. Kerndruck), aber selbstverständlich wurden die Sturmwarnungen der Bewegung angepasst.

Es gilt aktuell Tropical Storm Watch von den Jungferninseln über Puerto Rico und den Osten der Dominikanischen Republik bis zu den SE-Bahamas. Auf dem zentralen Bahamas wurde Tropical Storm Watch aktiviert. Auf den Kleinen Antillen wurden alle Warnungen deaktiviert.

Es sieht weiterhin so aus, als würde die US-Ostküste nicht in Gefahr kommen, was auch für Bermuda gilt.
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1. August 2014
Update
BERTHAs Kern befindet sich jetzt  bereits direkt über Martinique.
Mittlerweile gilt auch auf den SE-Bahamas Tropical Storm Watch.
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Inzwischen ist BERTHA offiziell.
Wir sehen einen recht unorganisierten Wirbelsturm, der im Moment kaum Chancen besitzt, zu einem Hurrikan zu werden.
Der Kern wird 240 km ESE von Martinique und 110 km NE von Barbados lokalisiert, BERTHA produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 85 km/h (min. Kerndruck 1008 mBar) und ist mit flotten 33 km/h unterwegs.

Der Zyklon wird noch heute die Antillen erreichen, zwischen Samstag und Sonntag werden Puerto Rico und die Dominikanische Republik einen Impakt erleben. Die Bahamas dürften weitgehend verschont werden und es sieht danach aus, als würde die prognostizierte frühe Rechtskurve, die BERTHA von der US-Ostküste fernhalten würde, Realität werden.

Es gilt Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) auf den zentralen Kleinen Antillen und Puerto Rico und auch die Dominikanische Republik hat bereits Tropical Storm Watch aktiviert.
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Im Atlantik ist nach einem normgerechten ruhigen Beginn der Hurrikansaison der erste Langstreckenläufer mit Potenzial unterwegs.

93L befindet sich etwas mehr als 1000 km WSW der Kapverdischen Inseln und entwickelt sich unter mehr förderlichen als hinderlichen Bedingungen. Die Intensitätsmodelle schwanken momentan zwischen moderat und stark.

Der wahrscheinlichste Track führt aktuell knapp nördlich an Antillen, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und Kuba vorbei. Ein Erreichen Floridas gilt als unwahrscheinlich und es sieht so aus, als würde der als BERTHA zu benennende Wirbelsturm der US-Ostküste relativ fern bleiben und noch deutlich östlich nach rechts kurven.

Es ist aber noch viel zu früh, um diese Modellaussagen als zuverlässige Prognose anzusehen.
Aber als erster Hinweis, dass es einen Impakt geben könnte, dürfen sie sicherlich angesehen werden.

SOLLTE BERTHA die Dom Rep ins Visier nehmen, dann in etwa 6 Tagen.
SOLLTE BERTHA wider Erwarten Florida ins Visier nehmen, dann in etwa 8 bis 10 Tagen.

Tropischer Sturm FAUSTO

Montag, 7. Juli 2014


9. Juli 2014
FAUSTO ist kein Tropischer Sturm mehr.
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Weit vor der mexikanischen Pazifikküste hat sich mit FAUSTO der sechste Tropensturm der Pazifischen Hurrikansaison 2014 gebildet.

FAUSTO wird während der kommenden Tage allgemein Kurs WNW halten und - vorausgesetzt, er hält so lange durch - in der kommenden Woche Hawaii nahe kommen.

Weder ist FAUSTO für kontinentales Festland eine Bedrohung noch sollte der Zyklon besonders stark werden..

Super-Taifun NEOGURI zieht nach Japan

Donnerstag, 3. Juli 2014


9. Juli 2014
NEOGURI ist kein Taifun mehr.
Es wird erwartet, dass der Tropensturm jetzt Fahrt aufnimmt und während der kommenden 36 Stunden am südlichen Rand der japanischen Hauptinseln entlang zieht.


8. Juli 2014


Taifun Neoguri Kadena Japan 8. Juli 2014, 2014, aktuell, Japan, Juli, Korea, Neoguri, Satellitenbild Satellitenbilder, Taifunsaison, Vorhersage Forecast Prognose
NEOGURI bei Kadena
Tagesanbruch 8. Juli 2014
Credit: CIMSS













7. Juli 2014
Update
Die Modelle haben es schon seit mehreren Stunden angedeutet: Es geht bergab mit NEOGURI.
Zwar fällt der Taifun noch immer in die Kategorie 4, wird diese aber voraussichtlich nicht mehr lange halten können (Update 2: Mit max. anhaltenden Winden von 205 km/h jetzt offiziell nur noch  Kat. 3). Und dies bedeutet einen gewaltigen Unterschied für Japan. Für den Landfall am Mittwoch Abend erwartet das JTWC jetzt, dass der Zyklon nur noch gerade so ein Taifun sein wird.



HQ-Satellitenbild Taifun NEOGURI
7. Juli 2014
Credit: NASA
Inzwischen ist NEOGURI der erwartete Super Typhoon, ein Begriff, den die US-Institute benutzen.

Wahrscheinlich wird NEOGURI in Kürze die Kategorie 5 erreichen, wir reden von  immer wieder schwer vorstellbaren max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten weit jenseits der 200 km/h.

Das sehr gut ausgebildete Auge hat einen Durchmesser von 90 Kilometern und der Taifun ist auch in seinen Dimensionen ein Gigant.

Die Trackprognose ist ein wenig nach links gewandert, was bedeutet, dass das Auge knapp westlich an Kadena vorbei ziehen wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass NEOGURI am Mittwoch noch als Major Typhoon (Kat. 3) von SW kommend auf die japanischen Hauptinseln treffen und dann genau über Japan hinweg ziehen wird, wobei er voraussichtlich fast während der kompletten Zeit noch den Status Taifun beibehalten können wird.
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5. Juli 2014
Wie so oft auf der Route von Guam nach Kadena zu beobachten, hat sich NEOGURI rasant entwickelt und ist bereits ein Major Typhoon der Kategorie.
Und alle Anzeichen sprechen dafuer, dass er auch die Kategorie 5 erreicht und zu einem Super Typhoon wird.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er zwischen Montag und Dienstag als ein Kategorie-5-Taifun Kadena direkt trifft und  noch als sehr starker Taifun in Kyūshū an Land geht.


4. Juli 2014
NEOGURI ist inzwischen offiziell.
Die Intensitätsprognose ist noch etwas aggressiver  geworden, alles deutet auf einen Major Typhoon hin.
Und voraussichtlich  geht es - noch als Taifun - nach Japan.
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Südlich von Guam hat sich das Tropische Tief 8W gebildet, welches in den kommenden Tagen zum Tropensturm NEOGURI deklariert werden wird.

Bis zum 7. Juli sollte der Zyklon stetig intensiver und bereits morgen zu einem Taifun werden. Zumindest nach Messdauer der US-Institute. Es ist wahrscheinlich, dass es bei der offiziell zuständigen JMA etwas länger dauert.

Der aktuelle Kurs WNW des Zyklons sollte durch eine langsame Rechtskurve bis zum Wochenbeginn in NNW oder sogar N übergehen. Es ist noch zu früh, um halbwegs zuverlässige Angaben hinsichtlich des Ziels der Reise zu machen. Momentan deutet allerdings alles auf das südliche Japan oder Korea hin. 

Tropischer Sturm ELIDA - Sturmwarnung in Mexiko

Montag, 30. Juni 2014


2. Juli 2014
ELIDA ist kein Tropischer Sturm mehr.
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Nach ein paar recht ruhigen Wochen wird es nun langsam stürmisch, sowohl in der Atlantischen als auch der Pazifischen Hurrikansaison 2014.

Nachdem sich DOUGLAS einiges an Zeit gelassen hatte, um zu einem Tropischen Sturm zu werden, hatte es ELIDA umso eiliger. Beleg dafür ist unter anderem der Umstand, dass das NHC das Tropische System direkt zu einem Tropischen Sturm erklärte, ohne die in den meisten Fällen notwendige Zwischenstufe Tropisches Tief zu bemühen.

Aktuell befindet sich der Kern des recht unorganisierten Wirbelsturms knappe 200 km SSE von Manzanillo, Mexiko und produziert bereits max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 85 km/h.
Sturmwinde werden bis zu 165 km vom Kern festgestellt, weshalb die mexikanische Regierung Sturmwarnung aktiviert hat, obwohl momentan kein Landfall ELIDAs erwartet wird.
Es gilt Tropical Storm Warning von Lázaro Cárdenas bis Cabo Corrientes.


Betroffen sein werden vor allem die Bundesstaaten Michoacán und Colima, auch Jalisco muss mit ein paar unruhigen Tagen rechnen. Bis morgen soll der Zyklon Kurs NW parallel zur Küste halten und sich dann in grobe Richtung W bewegen. In diesem Moment ist nicht davon auszugehen, dass ELIDA zu einem Hurrikan wird.


Hurrikan ARTHUR


5. Juli 2014
ARTHUR hat seine tropischen Eigenschaften nun eindeutig verloren und wird als posttropischer Zyklon geführt. Trotzdem erzeugt er noch max.anhaltende Winde von 100 km/h.

Das Zentrum steht unmittelbar vor seiner Ankunft auf Nova Scotia, wo noch Strumwarnung gilt, wird die bedrohten Zonen aber sehr schnell überqueren.

4. Juli 2014
ARTHUR sieht nicht mehr besonders gut aus.
Es machte den Eindruck, als hätte der Verlust der tropischen Eigenschaften bereits eingesetzt.


Trotzdem ist der Zyklon noch ein Hurrikan im oberen Bereich der Kategorie 1 (150 km/h max. anhaltende Winde, 976 mBar min. Kerndruck). Die Zuggeschwindigkeit hat wie prognostiziert zugenommen und liegt jetzt bei knapp 40 km/h, der Kurs bei 40°, was Nordost bedeutet.
Da kein Landgang als Hurrikan mehr erwartet wird, ist trotz der Nähe zur Küste keine Hurrikanwarnung mehr aktiv. Es gilt Tropical Storm Warning an der Grenze zwischen North Carolina und Virginia, in Nantucket, am Cape Cod und in praktisch ganz Nova Scotia.

Trotz allem bleibt auf einen guten Sturm zu hoffen; nämlich den der deutschen Nationalelf gegen Frankreich.

3. Juli 2014
Abend-Update
Mit max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 160 km/h - der min. Kerndruck ist auf 976 mBar gefallen - hat  ARTHUR den Erwartungen entsprechend die Hurrikankategorie  2 erreicht und ist jetzt mit 24 km/h auf Kurs NNE (30°) unterwegs.

Die Prognosen waren also sehr zuverlässig und man ist seiner Sache auch weiterhin ziemlich sicher, wie unter anderem am sehr schlanken Warnkegel des NHC zu erkennen ist.

Gerade eben sendete die NOAA-Boje 41036 10-min-anhaltendene Windgeschwindigkeit von 108 km/h mit Spitzen bis 140 km/h, was bedeutet, dass in Kürze Hurrikanwinde die Warnzone erreichen werden.

Nantucket und Cape Code stehen bereits unter Tropical Storm Warning, selbst in Teilen von Nova Scotia wurde schon Tropical Storm Watch aktiviert. Bei der zu erwartenden Geschwingkeitszunahme wird ARTHUR dort bereits am Samstag an Land gehen.
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Satellitenbild Hurrikan ARTHUR
3. Juli 2014
Credit: NASA / NOAA
Inzwischen ist ARTHUR der erwartete Hurrikan.
Es ist wahrscheinlich, dass er vor North Carolina die Kategorie 2 (Saffir-Simpson) erreicht.

Der Kern befindet sich etwa 415 km SW von Cape Hatteras und der Sturm produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 150 km/h (min. Kerndruck 981 mBar).

Auch die Trackprognose zeigt sich als sehr zuverlässig. ARTHUR liegt mittlerweile auf Kurs NNE und ist jetzt mit 17 km/h unterwegs.

Die einzelnen Sturmwarnungen exakt aufzuzählen, ist aktuell nicht sehr sinnvoll. An der gesamten Küste von North und South Carolina muss ab sofort mit Sturmbedingungen oder Hurrikanbedingungen gerechnet werden, welche morgen auf Virginia übergehen werden. Hurrikanwinde werden glücklicherweise nur bis 35 km vom Kern festgestellt, Sturmwinde bis zu 185 km. Der Kern wird voraussichtlich und wie befürchtet genau über die Outer Banks hinwegziehen.
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2. Juli 2014
Update
Mit max. anhaltenden Winden von 110 km/h (min. Kerndruck 990 mBar) ist  ARTHUR am Mittwoch Abend fast ein Hurrikan. Der Kern des Systems befindet sich 650 km SSW von Cape Hatteras und 290 km SSE von Charleston (30,2N und 79,2W). Der Zyklon hat wie erwartet auf Kurs N geschwenkt und ist mit 13 km/h Zuggeschwindigkeit zwar immer noch nicht schnell, aber er kommt so langsam in Bewegung.

Die US-Regierung hat reagiert und die Sturmwarnungen aktualisiert.
Es gilt jetzt:
Hurricane Warning
- Surf City bis Duck
- Pamlico Sound
-Eastern Albemarle Sound

Hurricane Watch
- Little River Inlet bis Surf City

Tropical Storm Warning
- South Santee River bis Surf City
- Duck bis Cape Charles Light (ohne Cheasepaeke Bay)
- Western Albemarle Sound

In den entsprechenden Warnzonen sind Sturmbedingungen ab Donnerstag Nachmittag und Hurrikanbedingungen ab Donnerstag Nacht wahrscheinlich.

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Noch immer steht ARTHUR vor Florida fast still.
Morgen sollte er dann langsam in Bewegung kommen, eventuell schon zu einem Hurrikan werden, bis Freitag Abend die Carolinas passieren und dann hohe Zuggeschwindigkeit aufnehmen.
Die Outer Banks wird der Kern des Wirbelsturms sehr wahrscheinlich nah an der Küste und als Hurrikan passieren.

Prognose ARTHUR
2. Juli 2014
Credit: NHC &
TerraMetrics

Die aktuellen Sturmwarnungen:
Florida:
Tropical Storm Watch von Sebastian Inlet bis Flagler Beach

North und South Carolina:
Hurricane Watch von Bogue Inlet bis Oregon Inlet und am Pamlico Sounnd
Tropical Storm Watch vom South Santee River bis zum Bogue Inlet, vom Oregon Inlet bis zur Grenze North Carolina und Virginia, Eastern Albemarle Sound







1. Juli 2014
Update
ARTHUR ist jetzt offiziell.
Noch hat die US-Regierung nichts an der Sturmwarnung geändert.
Auch die Trackprognose ist unverändert, allerdings ist jetzt davon auszugehen, dass ARTHUR am Freitag vor North Carolina -wo wie fast immer die Outer Banks am stärksten gefährdet sind - zu einem Hurrikan wird.
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91L ist mittlerweile das Tropische  Tief 01 und es wird nicht mehr lange dauern, bis es zum Tropischen Sturm ARTHUR deklariert werden wird.

Und auch ansonsten macht die Prognose  einen recht stabilen Eindruck. Bis Mittwoch Abend Florida, am Donnerstag Georgia und die Carolinas und  dann immer schneller werdend den Norden der US-Küste beeinflussend wird sich ARTHUR nah an selbiger entlang bewegen, wahrscheinlich ohne zu einem Hurrikan zu werden.

Florida hat eine erste Sturmwarnung aktiviert:
Es gilt Tropical Storm Watch von Fort Pierce bis Flagler Beach.
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In der Atlantischen Hurrikansaison 2014 bahnt sich erste ernstzunehmende Aktivität an, obwohl das System 91L noch recht wenige Niederschlags- und Gewitterausbrüche bietet. Der Oberflächendruck sinkt und die Bedingungen für die Bildung eines Tropischen Zyklons dürften in den kommenden Tagen besser werden.

Aktuell wird das System etwa 200 km ENE von Melbourne, Florida lokalisiert und bewegt sich mit Kurs SW langsam auf Florida zu. 91 wird aber in den kommenden Tagen eine Rechtskurve absolvieren und ab Mitte der Woche beginnen, langsam die US-Ostküste entlang zu wandern.

Noch zeigen sich die Intensitätsmodelle nicht besonders aggressiv, aber das kann sich noch ändern. Bereits heute wird bei Bedarf der erste Hurrican Hunter das System besuchen. Bei Erreichen des Status "Tropisches Tief" dürfte sofort Sturmwarnung aktiviert werden.

Tropischer Sturm DOUGLAS


3. Juli 2014
DOUGLAS ist kein Tropischer Sturm mehr.
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Knappe 800 km SSW der Südspitze Baja Californias hat sich der Tropensturm DOUGLAS gebildet, der vierte Tropische Sturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison.

DOUGLAS wird mit Kurs WNW in den offenen Pazifik hinaus ziehen, voraussichtlich nicht besonders intensiv werden und stellt somit keine Gefahr für Festland dar. Sturmwarnung ist nicht aktiv. 

Tropischer Sturm JEBI (JOLINA) - China, Hainan, Vietnam

Mittwoch, 31. Juli 2013


Nach Tagen des "Zögerns" und inzwischen bereits westlich der Philippinen hat sich inmitten eines riesigen Unruheherdes doch noch der Tropische Sturm JEBI (philipp.: JOLINA) gebildet. (Anmerkung: Das JTWC bezeichnet JEBI in diesem Moment noch als Tropisches Tief, aber die japanische JMA hat hier das offizielle Sagen und meint: Tropischer Sturm.)

Zu einem starken Wirbelsturm oder gar einem Taifun soll JEBI laut der aktuellen Prognose nicht werden, während er wahrscheinlich in den kommenden 3 bis 4 Tagen über Hainan hinweg nach Vietnam zieht. Trotzdem ist in Nord-Vietnam und Süd-China auf jeden Fall mit Riesenmengen an starken, stellenweise extremen Niederschlägen zu rechnen.

Tropischer Sturm GIL

Dienstag, 30. Juli 2013


7. August 2013:
GIL ist ein weiteres Mal kein Tropischer Sturm mehr und löst sich gerade - noch weit entfernt von Hawaii - auf.

6. August 2013:
GIL ist noch einmal zu einem Tropischen Sturm geworden und nun befindet sich Hawaii plötzlich doch im Warnkegel, wenn auch bisher nur am Rand desselben. Man erwartet, dass sich der Wirbelsturm nur langsam bewegen und in 4 bis 5 Tagen die Längengrade Hawaiis erreichen wird, allerdings deutlich südlich der Inseln.

4. August 2013:
GIL ist kein Tropischer Sturm mehr.

31. Juli 2013:
Update: Etwas schneller als erwartet ist GIL zu einem Hurrikan geworden. Diesen Status könnte der Zyklon 2 oder sogar 3 Tage beibehalten. Es ist aber nicht wahrscheinlich, dass er die Kategorie 1 überschreitet.
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Wir sehen jetzt offiziell den Tropischen Sturm GIL.
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Wie erwartet, wenn auch vielleicht nicht ganz so schnell, wurde das System 99E im Nordost-Pazifik gerade zum Tropischen Tief N° 7 der laufenden Pazifischen Hurrikansaison deklariert und dieses sollte jeden Moment den Status eines Tropischen Sturms erhalten, womit es zu GIL werden wird.

GIL wird in den offenen Pazifik hinaus ziehen und könnte zumindest kurzzeitig zu einem Hurrikan werden, die aktuelle Prognose des NHC erwartet dies für den Beginn des Wochenendes.

Festland ist aktuell nicht in Gefahr. Es ist allerdings nicht ganz ausgeschlossen, dass auch GIL nach Hawaii zieht, sollte er so lange durchhalten.

Tropischer Sturm FLOSSIE

Donnerstag, 25. Juli 2013


29. Juli 2013:
FLOSSIE ist kein Tropischer Sturm mehr, allerdings liefert das kleine aber kompakte Restetief in diesem Moment stellenweise noch recht satte Niederschläge auf Hawaii ab. Mit System 99E werden wir wahrscheinlich GIL zu sehen bekommen, es wird aber ziemlich sicher auch in den offenen Pazifik hinaus ziehen.

28. Juli 2013:
Der Kern FLOSSIEs befindet sich noch etwas mehr als 800 km von Hilo und 1100 km von Honolulu entfernt.
Die Intensität hat minimal nachgelassen (100 km/h max. anhaltende Winde, Kerndruck 996 mBar).

Es gelten folgende Sturmwarnungen:
Tropical Storm Warning: Molokai, Lanai, Kahoolawe, Maui, Big Island
Tropical Storm Watch: Oahu

Die besten Live-Informationen: Weather Radio (NOAA)
Live Stream News Hawaii: News Now
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27. Juli 2013:
FLOSSIE ist aktuell fast ein Hurrikan (110 km/h max. anhaltende Winde, 995 mBar) und hält weiterhin genau auf Hawaii zu, mit inzwischen satten 32 km/h.  Bis Hilo sind es noch etwa 1800 Kilometer, die der Zyklon wahrscheinlich bis Montag Abend zurücklegen wird. Es muss also mit baldiger Aktivierung von Sturmwarnung gerechnet werden, was auf Hawaii doch eher eine Rarität ist.

26. Juli 2013:
Auch FLOSSIEs Prognose hat sich nicht zum Positiven verändert.
Das NHC glaubt jetzt, dass der Zyklon exakt nach Hawaii ziehen und dort doch noch als Tropischer Sturm ankommen wird. Zumindest sollte er ziemlich schnell über die Inseln ziehen, und zwar zwischen Montag und Dienstag kommender Woche.
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Update: Die jüngsten Prognosen des NHC lassen erwarten, dass FLOSSIE bereits deutlich früher zu einem Tropischen Tief abklingen und bei Erreichen der Inseln von Hawaii nicht nur kein Tropischer Sturm , sondern nicht einmal mehr Tropisch sein wird.
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Bereits deutlich westlich der mexikanischen Pazifikküste hat sich mit FLOSSIE der sechste Tropische Sturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison gebildet. FLOSSIE ist kein besonders starker Wirbelsturm und soll auch keiner werden.

Mit Zugrichtung W bis WNW wird der Zyklon in denPazifik hinaus ziehen und es ist davon auszugehen, dass er am Sonntag oder Montag in die Nähe von Hawaii gelangt, allerdings wahrscheinlich nur noch als Tropisches Tief.

Tropischer Sturm DORIAN

Mittwoch, 24. Juli 2013

30. Juli 2013:
Die Chancen, dass DORIAN - vor allem kurzfristig - noch einmal zu einem Tropischen Sturm wird, sinken weiter. Hier einmal die Reste DORIANs bei den Dominikanischen Republik im Satellitenfoto:

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DORIAN (Reste) 30. Juli 2013 Dom Rep
Credit: NASA / NOAA


29. Juli 2013:
Obwohl die Überreste DORIANs momentan recht unscheinbar daher kommen und aktuell weder eine Low-Level-Zirkulation noch ein ausgeprägter Kern zu erkennen ist, bedarf es laut NHC nur einer minimalen Intensivierung der Gewitter-Aktivität, um eine Reaktivierung DORIANs (der Name ist noch beibehalten, als neue Invest Area andererseits wird das System als 91L geführt) auszulösen.

Das NHC gibt bereits 50% für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der kommenden 48 Stunden, die GFS-Modelle waren im Laufe des Sonntags sogar teilweise ziemlich aggressiv und sahen 91L bzw. Ex-DORIAN vorübergehend innerhalb von 72 Stunden zu einem Hurrikan werden. Diese Situation hat sich allerdings wieder beruhigt.

Aktuell befindet sich das System NNE der Westward Islands und wird am Montag und Dienstag voraussichtlich nicht allzu nahe nördlich an Puerto Rico und Hispaniola vorbei zu den südlichen Bahamas ziehen. Das GFS-Track-Ensemble deutet für Tag 3 direkt auf Kuba, danach in den Golf von Mexiko mit der Möglichkeit einer Rechtsdrift an die Westküste Floridas..

28. Juli 2013:
DORIAN ist kein Tropischer Sturm mehr.

Allerdings besitzen die Reste des Zyklons Potential für die Bildung eines neuen Wirbelsturms, ein Hurricane Hunter wird das System am Nachmittag untersuchen.


27. Juli 2013:
Es geht anscheinend wirklich zu Ende mit DORIAN, der gerade noch so ein Tropischer Sturm ist (65 km/h max. anhaltende Winde, 1011 mBar). Das NHC geht davon aus, dass der Zyklon weiterhin an Stärke verlieren und in 24 Stunden nur noch ein Restetief sein wird. Es ist keine Sturmwarnung aktiv.

26. Juli 2013:
Update:
Gute Nachrichten: Es wächst gerade die Wahrscheinlichkeit, dass DORIAN bereits vor dem Erreichen irgendeiner Karibikinsel oder auch nur deren Längengraden zu einem Tropischen Tief abschwächt. Zusammengenommen mit dem Umstand, dass DORIAN in seinen Dimensionen nur ein ziemlich kleiner Wirbelsturm ist und dann noch die ab Sonntag wahrscheinlich hohe Zuggeschwindigkeit hinzuaddiert, darf man wirklich hoffen, dass auf Puerto Rico, Hispaniola und Kuba - die voraussichtlich direkt von DORIAN betroffen sein werden - nichts allzu Schlimmes passieren wird.
Aber noch ist nichts sicher. Es gilt, die Entwicklung aufmerksam zu verfolgen.

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DORIAN bleibt ein recht unorganisiertes Gebilde. Noch knappe 2000 km E der Windward Islands hat der Wirbelsturm etwas nachgelassen und erzeugt aktuell max. anhaltende Winde von 85 km/h.

Die Langzeitprognose des NHC ab Tag 4 hat sich der Tendenz der GFS-Modelle angepasst und wird immer weiter nach unten (S) hin korrigiert, womit inzwischen Kuba klar ins Spiel kommt. Und die jüngsten Modelle sehen eine Rechtsdrift und somit eine Wanderung die East Coast hinauf nur noch mit etwa 50% Wahrscheinlichkeit. Florida steht nicht mehr voll im Fokus, sondern in diesem Moment gehen die anderen 50% an ein Golf-Szenario.

Am Sonntag sollten wir wohl Klarheit haben, wohin es endgültig gehen wird. Von Sonntag bis Mittwoch wird der Zyklon den nördlichen Windward Islands, Puerto Rico, der Dom Rep, Haiti und Kuba / den Bahamas (in dieser Reihenfolge) nahe kommen. Durch die Süd-Korrektur laut der aktuellen Vorhersage deutlich näher als noch gestern erwartet.

Ab morgen ist mit ersten Sturmwarnungen zu rechnen. Die Wahrscheinlichkeit, dass DORIAN in den kommenden 5 Tagen zu einem Hurrikan wird, geht gegen Null.
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25. Juli 2013:
Die Kapverdischen Inseln liegen mittlerweile mehr als 1100 km hinter DORIAN, die Zuggeschwindigkeit ist leicht gesunken (28 km/h). Der Zyklon erzeugt max. anhaltende Winde von 95 km/h, aber (noch) sind die Chancen für das Erreichen des Titels "Hurrikan" sehr gering. Ab Sonntag steigen sie etwas.
Generell hat sich - abgesehen vom Zeitplan - kaum etwas verändert an der Prognose. Das NHC erwartet DORIAN ein wenig langsamer und somit die Ankunft auf den Bahamas laut dem aktuellen Stand der Dinge kaum vor Dienstag oder Mittwoch kommender Woche.

Die Streuung der GFS-Modelle ist gewachsen. Von einem Besuch der mexikanischen Riviera Maya bis zu einer recht frühen Rückkehr über den Atkantik in Richtung Europa auf den Längengraden der Kleinen Antillen sitzt alles drin. Allerdings sind diese beiden Extreme recht unwahrscheinlich, das Gros der Modelle deutet momentan nach Florida.
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Update: TD04 ist jetzt offiziell der Tropische Sturm DORIAN.
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Weit im Osten des Nordatlantiks hat sich das Tropische Tief Nr. 4 der laufenden Atlantischen Hurrikansaison gebildet, welches sehr wahrscheinlich in Kürze auch zum vierten Tropensturm selbiger namens DORIAN deklariert werden wird.

Seit Tagen deuten die Modelle an, dass DORIAN zu einem East-Coast-Sturm werden, sprich nördlich von Puerto Rico, Hispaniola (Dominikanische Republik & Haiti) und Kuba bleiben wird. Die aktuelle Vorhersage des NHC schließt sich dieser Meinung an, allerdings kann noch viel passieren, bis der Zyklon in die Nähe der Karibik kommt. Was kaum vor dem kommenden Wochenende der Fall sein wird. Obwohl TD04 mit flotten 32 km/h unterwegs ist und diese wahrscheinlich auch beibehalten oder steigern wird, befindet sie sich gerade einmal 500 km (WSW) von den Kapverdischen Inseln entfernt.

Momentan ist es unwahrscheinlich, dass DORIAN ein starker Sturm wird, aber auch das kann sich noch ändern. Bis zum Wochenende werden wir Genaueres über den weiteren Verlauf und die potentielle Bedrohung von Festland durch DORIAN wissen.

Voraussichtliches Szenario Stand 24. Juli:
Ankunft Bahamas nächsten Dienstag oder Mittwoch, dann Rechtsschwenk und mit einigem Abstand die US-Ostküste hoch. Deutlich geringere Chance für Landfall Forida. Und eine recht minimale aber nicht auszuschließende Möglichkeit: DORIAN wandert in den Golf von Mexiko.

Tropischer Sturm CIMARON | ISANG (08W): Philippinen, Taiwan, China

Dienstag, 16. Juli 2013

19. Juli: CIMARON ist kein Tropischer Sturm mehr.


18. Juli: CIMARON geht gerade nahe Chaozhou (etwa 250 km östlich von Hong Kong) an Land.
Dabei ist CIMARON wie erwartet kein besonders starker Wirbelsturm, auch die Dimensionen halten sich in Grenzen. (Siehe auch: HQ-Satellitenfoto CIMARON 18. Juli 2013)

Man kann jetzt davon ausgehen, dass der Zyklon recht schnell zu einem Tropischen Tief degradiert wird und auch dieses sollte sich innerhalb von max. 24 - 48 Stunden auflösen.

17. Juli: 08W hat den Status Tropischer Sturm erreicht und trägt somit den Namen CIMARON.
Der Kern befindet sich mittlerweile nördlich von Luzon. Die Prognose der Zugbahn wurde deutlich korrigiert und nun soll der Zyklon anstatt rechtsdriftend direkt geradeaus - deutlich südlich an Taiwan vorbei - an die Festlandküste Chinas ziehen. Dabei geht man davon aus, dass CIMARON bis zur morgen erwarteten Ankunft gerade so die Kategorie Tropischer Sturm halten kann.

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Minimal östlich von Luzon (Philippinen) hat sich das Tropische Tief 08W gebildet. Die Philippinen vergeben bereits einer Tropical Depression einen Namen, weshalb das System von den philippinischen Behörden schon jetzt ISANG genannt wird

siehe auch: Information der Pagasa

So richtig sicher ist es noch nicht, ob das Tief auch wirklich zu einem Tropischen Sturm wird und auch hinsichtlich der Zugbahn sind sich die GFS-Modelle noch nicht wirklich einig. Dementsprechend groß ist die Warnzone in der Grafik oben rechts. Für am wahrscheinlichsten hält das JTWC die Variante, bei der der Kern des Systems mit Kurs NW / NNW knapp sowohl an Luzon (NE) als auch an Taiwan (SW) vorbei an die Küste Chinas und - bereits über Land und dann mit Kurs N - in die Region Shanghai ziehen wird.

Es ist unwahrscheinlich, dass wir einen starken Wirbelsturm zu sehen bekommen werden, aber wie fast immer in der Taifunsaison ist mit extremen Niederschlägen und den daraus entstehenden Gefahren zu rechnen.

Tropischer Sturm SOULIK zieht nach China

Montag, 8. Juli 2013

14. Juli 2013: SOULIK ist in der erwarteten Region in China - letztlich doch recht deutlich S von Shanghai - an Land gegangen und kein Tropischer Sturm mehr. Damit sind die Weltmeere in diesem Moment tropensturmfrei.


12. Juli 2013: Nun ist es bald soweit. SOULIK nähert sich als Taifun der Kategorie 2 mit mächtigen Dimensionen Taiwan (siehe auch: Satellitenbild-Loop, Radarbild Taiwan). Ganz Taiwan wird betroffen sein, der Kern über den Norden der Insel ziehen. Es ist das erste Mal seit 2008, dass Taipeh direkt von einem Taifun getroffen wird.

Aufgrund der 6+ - Erdbeben vom 27. März und 2. Juni wird vor allem die Erdrutschgefahr in Zentral-Taiwan als besonders hoch eingestuft.

2000 Touristen wurden von Green Island als Vorsichtsmaßnahme evakuiert. Inzwischen gibt es deutliche Behinderungen im Flugverkehr; Cathay Pacific und China Airlines haben angekündigt, dass Flüge gecancelt werden. Flightstats.com meldet bereits abgesagte Flüge von unter anderem Malaysia Airline, Vietnam Airlines und Dragon Air.

11. Juli 2013: Entgegen der Erwartungen, was aber nicht ungewöhnlich ist, hat SOULIK um einiges nachgelassen. Von Super-Typhoon ist momentan keine Rede mehr (siehe auch: HQ-Satellitenfoto).
Dennoch ist SOULIK ein starker Taifun und wird nun ziemlich sicher auf Nord-Taiwan treffen, und zwar in der Nacht von Freitag auf Samstag. Aufgrund der Dimensionen des Taifuns wird sich die Ankunft allerdings wesentlich eher ankündigen.
Man muss davon ausgehen, dass der Flughafen Taipei geschlossen wird.

10. Juli 2013: SOULIK ist fast ein Super-Typhoon und erzeugt aktuell max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 230 km/h, Spitzen bis 280 km/h.
(siehe auch: HQ-Satellitenfoto Taifun SOULIK)

Die Prognose der Zugbahn ist mittlerweile deutlich nach S hin korrigiert worden und nun sieht es danach aus, als würde SOULIK noch als starker Taifun Landfall auf Taiwan machen und dies bereits übermorgen.
Für Details empfehlen wir Ihnen das Central Weather Bureau Taiwan.

Update II 9. Juli 2013: An der Prognose der Zugbahn SOULIKS hat sich nichts geändert, allerdings ist der Vorhersage der Intensität aggressiver geworden. Mittlerweile erscheint es unwahrscheinlich, dass SOULIK nicht zu einem Major Typhoon wird. Glücklicherweise wird der Zyklon nur am Ende seines Weges Festland bedrohen.

Update 9. Juli 2013: SOULIK ist inzwischen ein Taifun, entspricht einem Hurrikan der Kategorie 1.

Im Westpazifik hat sich hat sich der Tropische Sturm SOULIK (07W) gebildet, der sich aktuell etwa 500 km S von Iwo To befindet.

SOULIK wird voraussichtlich in Kürze zu einem Taifun werden und am Wochenende etwas südlich von Shanghai an Land gehen. Auf seinem Weg dorthin sollte der Wirbelsturm allerdings nur der Insel Ishigakijima nahe kommen, obwohl man auch auf Taiwan die Entwicklung beobachten sollte.

Tropischer Sturm CHANTAL: Antillen, Dominikanische Republik, Haiti, Kuba, Bahamas, Florida, East Coast

Sonntag, 7. Juli 2013





Mittwoch, 10. Juli 2013
Update II
CHANTAL ist kein Tropischer Sturm mehr, auch die verbleibende Tropical Depression gilt als aufgelöst. Alle Sturmwarnungen wurden deaktiviert.
Auf Kuba und Hispañola muss heute und morgen vereinzelt dennoch mit dem Auftreten von Sturmwinden gerechnet werden.

Update I
Nun ist CHANTAL doch noch zu einem dieser unkalkulierbaren Wirbelstürme geworden.
Der Hurricane Hunter ist verzweifelt auf der Suche nach einem Kern, misst aber noch immer max. anhaltende Winde von 75 km/h. Das NHC setzt das Zentrum aber wesentlich westlicher an als noch vor ein paar Stunden angenommen, nämlich bereits südlich von Haiti. Womit Jamaica und Kuba plötzlich wieder ins Spiel kommen. Das Gros der Konvektion befndet sich aktuell aber doch über der Dominikanischen Republik und Haiti, wo es in Hinsicht auf Niederschläge aktuell recht ordentlich zur Sache geht.

Die Dominikanische Republik hat aber bereits jegliche Sturmwarnung deaktiviert, in Haiti gilt noch Tropical Storm Warning. Auf Jamaica wurde Tropical Storm Watch aktiviert.

CHANTAL oder ihre Überreste werden laut den korrigierten Prognosen jetzt über Zentral-Kuba hinweg direkt an die Südspitze Floridas ziehen.
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Gute Neuigkeiten! CHANTAL ist wahrscheinlich nur noch eine Tropische Welle bzw. ein Tropisches Tief. Ein Hurricane Hunter ist unterwegs, um dies zu bestätigen. Sollte dies passieren, werden sofort alle Sturmwarnungen deaktiviert werden.

Es gilt noch Tropical Storm Warning in der Dominikanischen Republik, Haiti und auf den SE-Bahamas.
Tropical Storm Watch ist auf den Zentral-Bahamas aktiv.

Die max. anhaltenden Winde des Zyklons sind auf  maximal 75 km/h gesunken, ziemlich sicher wird der Hurricane Hunter in Kürze bestätigen, dass sie noch geringer sind. CHANTAL ist außerdem sehr klein und vor allem zieht sie weiterhin mit 46 km/h voran. Was bedeutet, dass das, was in der Dominikanischen Republik und Haiti an Impakt zu erleben sein wird, erfreulich schnell vonstatten gehen wird.



Dienstag, 9. Juli 2013
Abend-Update
In den vergangenen Stunden hat CHANTALs Intensität nicht weiter zugenommen und im Satellitenbild sieht der Zyklon nicht wirklich gesund aus. Hurricane Watch Dom Rep bleibt aber bestehen.
Hier eine Grafik der Prognose des Weges des Kerns CHANTALs über die Dominikanische Republik und Haiti, der auch ziemlich sicher und nur mit geringen Abweichungen (die natürlich für einzelne Personen, Gebäude oder Orte entscheidend sein können) so eintreffen dürfte:

Tropischer Sturm CHANTAL: Antillen, Dominikanische Republik, Haiti, Kuba, Bahamas, Florida, East Coast, 2013, aktuell, Atlantische Hurrikansaison 2013, Chantal, Dominikanische Republik, Florida, Juli, Karibik, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose
Prognose Zugbahn CHANTAL Dom Rep und Haiti
Credit: NOAA | Google

Die Sturmwarnung auf den Kleinen Antillen wurde inzwischen komplett deaktiviert.
Im Gegenzug gilt Tropical Storm Warning jetzt auch auf den SE-Bahamas, den Turks und den Caicos Islands.
Tropical Storm Watch wurde auf die Zentral-Bahamas ausgedehnt.

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Update I
CHANTALs Kern hat mittlerweile die Kleinen Antillen überquert und befindet sich auf dem Weg zur Dominikanischen Republik. Dabei ist der Zyklon stärker (100 km/h max. anhaltende Winde, 1006 mBar min. Zentraldruck) und etwas schneller (46 km/h) geworden. Obwohl die Chance, dass CHANTAL zu einem Hurrikan wird,  nach wie vor gering ist, wurde eine erste Hurrikanwarnung in der Dominikanischen Republik aktiviert.

Aktualisierung Sturmwarnungen

Hurricane Watch
Dominikanische Republik von Barahona bis Samana

Tropical Storm Warning
Dominica, Martinique, Guadeloupe, Puerto Rico, komplette Küste Dominikanische Republik, Nordküste Haiti von Le Mole St. Nicholas ostwärts

Tropical Storm Watch
US-Jungferninseln, Vieques und Culebra, Haiti von Le Mole St. Nicholas suedwaerts bis zur Grenze mit der Dom Rep, Turks und Caicos, SE-Bahamas


Die Prognose gegen Ende der Vorhersageperiode ist etwas unsicherer geworden, weshalb Florida in die Warnzone gerückt ist.

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CHANTALs Intensität, Zugrichtung und Geschwindigkeit sind über Nacht konstant geblieben und noch immer ist der Wirbelsturm im Satellitenbild eine recht unscheinbare Angelegenheit (siehe auch HQ-Satellitenfoto CHANTAL 8. Juli).

Der Kern des Zyklons befindet sich aktuell 70 km NNW von Barbados und 135 km E von St. Lucia und wird mittig zwischen St. Lucia und Martinique hindurch ziehen (siehe auch: Radarbild Martinique). Danach wird es laut den aktuellen Erwartungen mit einem leichten Rechtsschwenk südlich an Puerto Rico vorbei direkt auf Santo Domingo in der Dominikanischen Republik zu gehen.

Auf den Windward-Islands werden ab sofort Sturmbedingungen erwartet, in Puerto Rico und dem Süden der Dominikanischen Republik ab Mittwoch Morgen.

siehe auch: Hinweise zum Verhalten bei Sturm und Hurrikan

Aktualisierung Sturmwarnungen

Tropical Storm Warning: Barbados, Dominica, St. Lucia, Martinique, Guadeloupe, Puerto Rico, südliche Küste Dominikanische Republik von Cabo Engaño bis zur Grenze mit Haiti

Tropical Storm Watch: St. Vincent, US-Jungferninseln, Vieques und Culebra, nördliche Küste Dom. Rep., Haiti, Turks und Caicos, SE-Bahamas

Momentan sieht es danach aus, als blieben Kuba und Florida weitgehend unberührt von CHANTAL.
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Montag, 8. Juli 2013
Abend-Update
Ein Hurricane Hunter, der CHANTAL heute Nachmittag besuchte, fand sie mit 85 km/h max. anhaltenden Winden ein wenig stärker vor.
Der Wirbelsturm hält eine Zuggeschwindigkeit von mehr als 40 km/h, Zugrichtung ist noch 285° (WNW). Die aktuelle Position des Kerns ist 11,8N 55,0W, noch 515 km ESE von Barbados.

Aktualisierung Sturmwarnung
Tropical Storm Warning: Barbados, Dominica, Saint Lucia, Martinique, Guadeloupe, Puerto Rico

Tropical Storm Watch: St. Vincent, US-Jungferninseln, Vieques und Culebra, Dominikanische Republik  Südküste von Cabo Engaño bis zur Grenze mit Haiti.
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Obwohl System 95L noch eine recht unscheinbare Angelegenheit ist (siehe auch: HQ-Satellitenbild CHANTAL), wurde es bereits zum Tropischen CHANTAL, dem dritten Tropischen Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 2013, deklariert. 

Generell wird in etwa das eintreten, was die Modelle gestern schon erwarten ließen. Es wird über die Kleinen Antillen südlich an Puerto Rico vorbei zur Dominikanischen Republik gehen, danach über Ostkuba zu den Bahamas oder nach Florida. Momentan ist nicht davon auszugehen, dass CHANTAL zu einem Hurrikan wird, was sich aber noch ändern kann. Und zu begrüßen ist der Umstand, dass alles ziemlich schnell gehen wird. Schon am kommenden Samstag sollte CHANTAL bei den Bahamas | Florida ankommen.

Im Moment befindet sich der Kern des Zyklons noch knapp 900 km ESE von Barbados, erzeugt max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 75 km/h und bewegt sich mit flotten 41 km/h in Richtung WNW (285°).

Aufgrund der hohen Geschwindigkeit wurde schon so einiges an Sturmwarnung in der Karibik aktiviert. Den aktuellsten Stand finden Sie immer auf der Grafik oben rechts.
In diesem gilt:
Tropical Storm Warning
-auf Barbados, Dominica, Saint Lucia, Martinique und Guadeloupe

Tropical Storm Watch
- auf Saint Vincent und Puerto Rico (inkl. Vieques und Culebra)
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Eine Tropische Welle etwa 1500 km ESE der Windward-Inseln besitzt ordentliches Potential, in Kürze zum Tropischen Sturm CHANTAL zu werden. DASS System 95L zu CHANTAL wird, gilt als ziemlich sicher.

Das aktuelle GFS-Ensemble bringt das System ziemlich einhellig:

- am Dienstag, 9. Juli 2013 zu den Kleinen Antillen
- zwischen Mittwoch und Donnerstag, 10. und 11. Juli, zur Dominikanischen Republik und
- zum Wochenende zu den Bahamas, nach Florida oder an die US-Ostküste

Auf den Kleinen Antillen ist jederzeit die Aktivierung von Sturmwarnung möglich.
Beobachtet werden sollte die Entwicklung auch auf Puerto Rico (wahrscheinlich geht es südlich vorbei), Jamaica (wahrscheinlich geht es nördlich vorbei) und Kuba (wahrscheinlich geht es nördlich vorbei).

Bitte beachten Sie, dass es sich bei obigen Informationen vorerst nur um eine Tendenz handelt und sie nicht als offizielle Vorhersage behandelt werden dürfen. Sobald eine solche vorliegt, werden wir Sie Ihnen selbstverständlich mitteilen.

Tropischer Sturm ERICK

Donnerstag, 4. Juli 2013

9. Juli 2013

ERICK ist kein Tropischer Sturm mehr.


8. Juli 2013
ERICKs Kern befindet sich nur noch 80 km (S) von der Südspitze Baja Californias entfernt, ist der Halbinsel somit also doch ziemlich nahe gekommen. Glücklicherweise ist ERICK kein besonders starker Sturm mehr und auch seine Dimensionen halten sich in Grenzen.

Es gilt nach wie vor Sturmwarnung von Santa Fé bis La Paz.

7. Juli 2013
Update 13:00 Uhr Ortszeit
ERICK ist kein Hurrikan mehr.
Die Sturmwarnung von Manzanillo bis Cabo Corrientes wurde deaktiviert.

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Der Kern ERICKs befindet sich inzwischen 280 km W von Manzanillo und 480 km SE von der Südspitze Baja Californias. Und noch ist ERICK ein Hurrikan, was sich aber wahrscheinlich bald ändern wird.

Der Wirbelsturm hat begonnen, sich von der mexikanischen Küste zu entfernen, allerdings steht Baja California Sur noch ein Impakt bevor, in erster Linie zwischen Sonntag Abend und Montag Abend (siehe auch: Wahrscheinlichkeit Sturmwinde ERICK). Hurrikanwarnung ist nicht aktiv, aber es gilt Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) von Santa Fé bis La Paz auf Baja California. Außerdem ist noch Sturmwarnung von Manzanillo bis Cabo Corrientes aktiv, welche aber bald aufgelöst werden sollte.
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6. Juli 2013
Update 10:00 Ortszeit
ERICK ist ein Hurrikan der Kategorie 1.
Hurricane Warning wurde nicht aktiviert.
Es gilt nach wie vor die letzte Aktualisierung der Sturmwarnung.
Zusätzlich wurde in Baja California Sur Tropical Storm Watch von Santa Fé bis La Paz aktiviert.
..................
ERICK hat sich der mexikanischen Küste mehr genähert als erwartet und versorgt momentan praktisch den gesamten Süden Mexikos, vor allem natürlich auf der Pazifikseite, mit starken Niederschlägen. Teile dieser Niederschläge gelangen auch ins Zentrum des Landes und werden sich nach Norden hin fortsetzen.

Inzwischen ist ERICK an der Schwelle zum Hurrikan angelangt (110 km/h max. anhaltende Winde) und kann jeden Moment zu einem solchen deklariert werden. Im Zusammenhang mit der Annäherung ans Festland (195 km SSE von Manzanillo) hat die mexikanische Regierung folgerichtig Hurricane Watch von Punta San Telmo bis Cabo Corrientes aktiviert. Tropical Storm Warning gilt momentan von Zihuatanejo bis Cabo Corrientes.
(siehe auch: Hinweise zum Verhalten bei Sturm und Hurrikan)

Es dürfte also heute und morgen ein wenig ungemütlich in Manzanillo und Puerto Vallarta werden, aber am Montag dürfte dort schon alles vorbei sein, was direkt mit ERICK zu tun hat. Dafür rückt dann die Südspitze Baja Californias ins Visier, welche zwischen Sonntag und Dienstag einen Impakt erleben wird. Die aktuelle Entwicklung deutet an, dass auch ein Landfall des Kerns des Zyklons auf BCS möglich ist.

5. Juli 2013
Update 19:00 Ortszeit
Das NHC geht inzwischen davon aus, dass ERICK in Kürze zu einem Hurrikan wird. Betroffen sind die mexikanischen Bundesstaaten Michoacán, Colima und Jalisco. Zusätzlich noch ein wenig Guerrero und Nayarit. Außerdem ist in den jüngsten Prognosen der Kegel der Warnzone näher an Baja California heran gerückt. In Michoacán, Colima, Jalisco und eventuell sogar Nayarit muss ab sofort mit Hurrikanwarnung gerechnet werden.

Die aktuellen Warnungen:
Tropical Storm Warning von Zihuatanejo bis La Fortuna
Tropical Storm Watch von La Fortuna bis Cabo Corrientes
............

TD05E ist mittlerweile zum fünften Tropischen Sturm der Pazifischen Hurrikansaison 2013 geworden und hat somit den Namen ERICK erhalten. 

Bei nur 235 km (S) Distanz zu Zihuatanejo und 275 km (SSE) zu Lázaro Cardenas hat sich die mexikanische Regierung veranlasst gesehen, Sturmwarnung an der Pazifikküste zu aktivieren.
Aktuell gilt:
Tropical Storm Warning:  von Lázaro Cardenas bis Manzanillo
Tropical Storm Watch: von Acapulco bis Lázaro Cardenas und von Manzanillo bis La Fortuna.

Die Chancen, dass ERICK am Wochenende zu einem Hurrikan wird, sind etwas gestiegen. Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit noch nicht sehr hoch. 
_________________________


Während der Tropische Sturm DALILA noch aktiv ist, hat sich etwa 400 km SSE von Acapulco, Mexiko bereits das Tropische Tief 05E gebildet, welches aller Wahrscheinlichkeit noch heute zum Tropischen Sturm ERICK wird.

Das NHC geht davon aus, dass der Zyklon vorerst parallel zur mexikanischen Pazifikküste in Richtung NW - WNW ziehen und der Küste nicht bedrohlich nahe kommen wird, weshalb auch keine Sturmwarnung aktiviert wurde.

Momentan sieht es nicht danach aus, dass 05E zu einem Hurrikan wird, aber ganz unmöglich ist dies nicht.

Tropischer Sturm DALILA bei Mexiko

Sonntag, 30. Juni 2013


5. Juli 2013

DALILA ist kein Tropischer Sturm mehr.



2.Juli 2013
Nachtrag 2. Juli abends: DALILA ist doch noch zu einem Hurrikan geworden.

Mit 110 km(h max. anhaltenden Winden war DALILA zwar nahe dran am Status "Hurrikan", hat diesen aber nicht ganz erreicht. Jetzt geht es schon wieder abwärts und außerdem hat der Zyklon mittlerweile Kurs W eingeschlagen, er entfernt sich nun also wie erwartet von der mexikanischen Pazifikküste und wird hinaus in den offenen Ozean ziehen. Alle Sturmwarnungen wurden deaktiviert.

1. Juli 2013

DALILA hat die erwartete Linksdrift in Angriff genommen. Inzwischen erwartet das NHC, dass der Zyklon in der kommenden Nacht oder morgen kurzzeitig zu einem Hurrikan wird, was allerdings nicht in Hurrikanwarnung zum Ausdruck kommt, da DALILA sich dann bereits von der mexikanischen Küste entfernen wird.

Die Sturmwarnung wurde ein wenig nach Norden verschoben.. Tropical Storm Warning gilt jetzt von Punta San Telmo bis La Fortuna, Tropical Storm Watch von La Fortuna bis Cabo Corrientes. 

Neben Manzanillo ist auch in Nuevo Vallarta und Puerto Vallarta mit etwas ungemütlichem Wetter zu rechnen (siehe auch Live Webcams Puerto Vallarta).
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Im Nordostpazifik hat sich der vierte Tropensturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison mit Namen DALILA gebildet.

Wie die meisten der gerade aufgetretenen Wirbelstürme weltweit ist auch DALILA kein besonders starker Sturm (genauer gesagt mit aktuell 65 km/h max. anhaltenden Winden gerade mal so ein Tropischer Sturm) und es wird kein Landfall erwartet. Etwa 400 km WSW von Acapulco und 450 km SSE von Manzanillo lokalisiert, bewegt sich der Kern momentan noch genau nach Norden, sollte aber bis Dienstag eine Linksdrift vornehmen, die ihn letztendlich auf Kurs W bringen würde.

Aufgrund der Annäherung an die mexikanische Pazifikküste hat sich die mexikanischer Regierung aber praktisch gezwungen gesehen, Sturmwarnung zu aktivieren. (siehe auch: aktuelle Grafik Wahrscheinlichkeit Sturmwinde)

Es gilt:
Tropical Storm Warning von Punta San Telmo bis Manzanillo
Tropical Storm Watch von Manzanillo bis hoch nach La Fortuna

Tropischer Sturm RUMBIA (GORIO) zieht wahrscheinlich nach Hong Kong

Freitag, 28. Juni 2013




3. Juli 2013

RUMBIA ist über Land und nur noch ein Restetief.



1. Juli 2013

RUMBIA ist - wenn auch knapp - zu einem Typhoon (äquivalent Hurrikan) geworden und wird heute das östliche Hainan überqueren, bevor es an der chinesischen Festlandküste an Land gehen wird.

30. Juni 2013

RUMBIA hat die Philippinen mittlerweile überquert und dabei einiges an Struktur verloren. Dennoch reden wir noch von einem Tropischen Sturm und ein solcher, wenn auch kein besonders starker, sollte RUMBIA noch bis zum Landfall bleiben.

Dieser wird voraussichtlich W von Hong Kong stattfinden, die Prognose des JTWC sieht den Landfall des Kerns aktuell etwa mittig zwischen Hong Kong und Hainan, nach wie vor zwischen dem ersten und zweiten Juli.

___________________

In der Taifunsaison hat sich über den Philippinen der Tropische Sturm RUMBIA (philipp.: GORIO) gebildet und sieht im Satellitenbild recht kompakt und nach einer Menge Niederschlägen aus.

RUMBIAs Kern wird die Philippinen von SE nach NW überqueren und dann voraussichtlich Kurs auf Hong Kong halten, wo er zwischen dem ersten und zweiten Juni zwar nicht als besonders starker, aber als sehr regenintensiver Tropensturm ankommen sollte.

Taifun DAMREY kurz vor Landfall bei Lianyungang, China

Donnerstag, 2. August 2012

Taifun DAMREY kurz vor Landfall bei Lianyungang, China, Damrey, aktuell, Taifun Typhoon, Taifunsaison 2012, Satellitenbild Satellitenbilder, China, Juli, 2012, Vorhersage Forecast Prognose,
Satellitenbild Taifun DAMREY
2. August 2012
Credit: CIMSS
Auch die JMA erkennt DAMREY nun seit geraumer Zeit als Taifun an.

Die Zugbahn, die der Taifun letztendlich gewandert ist, liegt irgendwo in der Mitte zwischen der Prognose der JMA und der der US-Institute.

DAMREYs Kern befindet sich NE von Yancheng und wird in wenigen Stunden über Land gehen. Zugrichtung ist WNW, es geht also ziemlich exakt auf Lianyungang zu.Von den Niederschlägen und Sturmwinden betroffen ist die komplette Bucht bis hoch nach Quingdao.

Einmal über Land, könnte DAMREY eventuell noch 12 Stunden lang ein Tropischer Sturm bleiben.

DAMREY wird wahrscheinlich Taifun zwischen Japan und Schanghai - oder doch Korea?

Dienstag, 31. Juli 2012

DAMREY wird wahrscheinlich Taifun zwischen Japan und Schanghai - oder Korea?, Taifunsaison 2012, aktuell, Damrey, Japan, China, Schanghai, Juli, August, 2012, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose,
Satellitenbild und erwarteter Verlauf
Tropischer Sturm DAMREY
1. August 2012
Credit: CIMSS
DAMREY befindet sich jetzt unmittelbar an der Südwest-Spitze Japans (siehe auch: Sturmwarnung Japan) und ist weiterhin zügig unterwegs.

In den letzten Stunden hat der Wirbelsturm ein wenig überraschend ganz ordentlich an Intensität zugelegt und dadurch auch eine neue Prognose verursacht. Es sieht momentan ganz danach aus, als würde DAMREY während der ihm über offenem Pazifik verbleibenden geschätzten 36 Stunden tatsächlich noch zu einem Taifun werden wollen. Wahrscheinlich sogar schon sehr bald, zumindest laut den Einschätzungen der US-Institute. Die JMA scheint die Daten allerdings in diesem Fall ähnlich zu lesen, denn auch die Japanaer sehen DAMREY schon jetzt als Schweren Tropischen Sturm (siehe auch: Klassifizierung Tropischer Stürme weltweit).

Diese Entwicklung würde die Situation für Schanghai, in dessen Nähe (voraussichtlich etwas nördlich) der Kern des Zyklons laut JTWC und CIMSS (US-Institute) an Land gehen soll, doch beträchtlich ändern.

Wir haben "würde" gesagt, denn jetzt wird es fast ein wenig olympisch. Offiziell verantwortlich für den Westpazifik ist die japanische JMA. Und die hat ihre Verlaufsprognose hinsichtlich DAMREY gerade drastisch geändert:

DAMREY wird wahrscheinlich Taifun zwischen Japan und Schanghai - oder Korea?, Taifunsaison 2012, aktuell, Damrey, Japan, China, Schanghai, Juli, August, 2012, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose,
Erwarteter Verlauf DAMREY laut JMA
1. August 2012
Credit: JMA
Was nun?

Wenn wir neben der offiziellen Zuständigkeit und dem größeren lokalen Interesse in Betracht ziehen, dass in Japan gerade Vormittag und in den USA finstere Nacht ist (Doppelschichtbesetzung und Halbschichtbesetzung) und außerdem die Entwicklung SAOLAs hinzuziehen .... dann rechnen wir damit, dass sich die US-Institute bald der Meinung der JMA anschließen werden.

Was wiederum bedeuten würde, dass DAMREY Südkorea näher kommen wird als Schanghai.

Tropischer Sturm DAMREY bei Japan zieht nach Schanghai

Tropischer Sturm DAMREY bei Japan zieht nach Schanghai, Damrey, Japan, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose, China, Schanghai, Taifunsaison 2012, Juli, August, 2012,
Satellitenbild DAMREY und SAOLA
1. August 2012
Credit: CIMSS
DAMREY (rechts im Bild, unten links sehen wir SAOLA) ist ein ziemlich kleiner und schwacher Tropischer Sturm, der sich jetzt dem südwestlichen Japan nähert.

Die jüngsten Trackprognosen lassen erwarten, dass DAMREY ziemlich genau nach Schanghai ziehen wird, wo er am morgigen Donnerstag, 2. August 2012, ankommen sollte.

Ob es DAMREY aber schafft, den Status "Tropischer Sturm" wirklich wie vorhergesagt bis zum Landfall zu halten, ist ein wenig fraglich. Trotzdem sollten in Schanghai auf jeden Fall die üblichen Vorsichtsmaßnahmen ergriffen werden (siehe auch: Hinweise zum Verhalten bei Sturm).

Taifun SAOLA sollte - wenn sich nicht noch schwer wiegende Veränderungen ergeben - ein ganzes Stück südlich von Schanghai an Land gehen. Die Metropole liegt momentan knapp außerhalb der Warnzone.

Puerto Rico, Dominikanische Republik, Kuba und Florida: Tropische Welle bringt starken Regen

Puerto Rico, Dominikanische Republik, Kuba und Florida: Tropische Welle bringt starken Regen, Atlantische Hurrikansaison, Juli, August, 2012, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Radar Doppler Radar, Puerto Rico, Dominikanische Republik, Kuba, Florida, Wettervorhersage Wetter, Punta Cana,
Satellitenbild Tropische Welle Puerto Rico & Dom Rep
31. Juli 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Eine starke Tropische Welle zieht momentan genau über Puerto Rico, morgen (Mittwoch, 1. August 2012) geht es auf die Dominikanische Republik mit Punta Cana und am Donnerstag (2. August) nach Kuba. Danach voraussichtlich nach Florida.

Es besteht zwar keine Sturmgefahr, aber diese Tropische Welle wird willkommenen Regen auf die Inseln bringen. Bei Urlaubern und Touristen vielleicht ganz so willkommen, da es stellenweise ganz ordentlich zur Sache gehen wird.

Der NWS San Juan warnt vor Sturzfluten bzw. möglichen plötzlich auftretenden starken Überschwemmungen auf Puerto Rico und den US-Jungferninseln bis 20 Uhr am heutigen Abend.

Die aktuellen Radarbilder zeigen, dass da ganz schön etwas herunterkommt im Moment, wenn auch - zumindest im Moment - das Schlimmste über dem offenen Atlantik südlich von Puerto Rico passiert.
Siehe auch: Radar-Landkarte.

 
 
 

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