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Super Taifun HAGUPIT (RUBY) bedroht die Philippinen

Mittwoch, 3. Dezember 2014


6. Dezember 2014
Es geht los:

Credit: CIMSS


5. Dezember 2014

Es gibt gute Nachrichten für die Philippinen, zumindest im Vergleich zu gestern.
HAGUPIT befindet sich definitiv auf dem absteigenden Ast. Gleichzeitig sehen die Intensitätsprognosen wesentlich freundlicher aus als noch vor 12 Stunden. Diese gravierenden Diskrepanzen zwischen Prognosen, die innerhalb relativ kurzer Zeitabstände erstellt werden, erleben wir im Westpazifik leider immer wieder.

Trotz allem ist aktuell immer noch davon auszugehen, dass HAGUPIT noch als Major Typhoon auf die Philippinen trifft. Aber zwischen den Kategorien 3 (aktuelle Vorhersage) und 5 (gestrige Prognose) besteht ein gewaltiger Unterschied, was die zu erwartenden Schäden durch Wind anbelangt.

In diesem Moment gehört HAGUPIT noch in die Kategorie 4 und befindet sich etwas 400 km E von Borongan auf Ost-Samar. Ab Samstag Mittag wird es auf Visayas so richtig losgehen und im weiteren Verlauf wird es immer wahrscheinlicher, dass der Kern des Zyklons am Dienstag Manila voll erwischt. Dann allerdings wahrscheinlich "nur noch" gerade so als Taifun.

Der Verlauf der Prognosen gibt Anlass zur Hoffnung, dass es weniger schlimm kommen wird als befürchtet. Was bitte nicht als Aufruf zu Leichtsinn oder zum Unterschätzen der Gefahren - vor allem der Gefahren, die auf den Durchzug des Wirbelsturms folgen - verstanden werden soll.


Super Taifun Hagupit, Ruby, HQ Satellitenfoto, 4. Dezember 2014, Philippinen
Satellitenfoto HAGUPIT
4. 12. 2014
Credit: NASA
>>> HQ-Foto <<<
4. Dezember 2014

HAGUPIT, der noch einmal an Intensität zugelegt hat, ist im Zuständigkeitsbereich der Philppinen angekommen (aktuelle Position etwa 700 km E von Surigao City) und hat somit  nun auch den Namen RUBY bekommen.

Die Intensitätsprognosen für den Landfall (erwartet am Samstag auf Ost- oder Nord-Samar) sehen inzwischen etwas weniger aggressiv aus, aber nach wie vor ist bei Ankunft auf den Philippinen von einem Major Typhoon auszugehen.

Visayas und Mindanao werden wahrscheinlich das Schlimmste abbekommen, die momentanen Trackmodelle bringen den Kern außerdem sehr nahe an Manila heran.

Da auch der Nordost-Monsun das Seine tut, ist in  den kommenden Tagen mit extremen Niederschlägen mit gefährlichen Konsequenzen zu rechnen.
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Der zweiundzwanzigste Tropische Wirbelsturm der laufenden Taifunsaison hat sich binnen kürzester Zeit und alle Erwartungen bei weitem übertreffend zu einem Super Typhoon entwickelt.

Unter ästhetischen Aspekten - auf das Satellitenbild bezogen - ist HAGUPIT ein wunderschöner Wirbelsturm. Ein gigantischer kreisrunder Kern, ein perfekt geformtes Auge etc.. Das Problem: der Zyklon wird aller Voraussicht nach noch als Super Typhoon (einem Hurrikan der Kategorie 5 entsprechend) direkt auf die Philippinen treffen.

Super Taifun Hagupit Ruby, Satellitenbild, 2014, Dezember, Philippinen
Satellitenbild HAGUPIT
4. Dezember 2014
Credit: CIMSS


Der Outflow ist bereits jetzt (hohe, dünne Wolken) von Mindanao und Visayas aus zu erkennen, wenn man nach Osten blickt. Die Ankunft des inneren Kerns wird momentan für den 7. Dezember prognostiziert, aber aufgrund der Dimensionen HAGIPUTs werden bereits wesentlich früher Hurrikanbedingungen auf Teilen der Philippinen herrschen.

HAGIPUT (internationaler Name), der von der philippinischen Regierung den Namen RUBY bekommen wird, ist sehr langsam unterwegs, was die Trackprognose erfahrungsgemäß unsicherer macht als bei einem Sprintwirbelsturm. Was Ihnen aber - sollten Sie vor Ort sein oder in Kürze sein wollen - auch die Chance gibt, zu reagieren.

Den schlimmsten Fall annehmend, was gleichbedeutend mit "den aktuellen Prognosen halbwegs vertrauen" ist, kann es nur eine Empfehlung geben: Bleiben Sie weg bzw, sehen Sie zu, dass Sie wegkommen. Falls Sie nicht gewillt sind, dies zu tun, versuchen Sie zumindest vorbereitet zu sein. HAGUPIT hat das Potenzial, zum HAIYAN des Jahres 2014 zu werden.


Taifun KALMAEGI (LUIS) bei den Philippinen

Freitag, 12. September 2014


15. September 2014
KALMAEGI hat die Philippinen hinter sich gelassen und nach kurzzeitiger Herabstufung zu einem Tropischen Sturm jetzt wieder ein Taifun.

Ziemlich geradlinig wird es jetzt nach Hainan gehen, in dessen Norden der Zyklon morgen an Land gehen wird. Am Mittwoch wird dann der dritte Landfall stattfinden, etwas nördlich von Hanoi in Vietnam.

13. September 2014
KALMAEGI ist mittlerweile offiziell ein Taifun und nähert sich Luzon.
Aktuell produziert der Wirbelsturm heftige Konvektion im Sektor SW vom Kern, welcher starke Niederschläge auf den südlichen und zentralen Philippinen zur Folge hat.

Am Sonntag wird der Kern in Luzon an Land gehen und momentan ist davon auszugehen, dass KALMAEGI die Interaktion mit der philippinischen Landmasse als Taifun übersteht (was allerdings sehr oft prognostiziert aber nur vergleichsweise selten auch realisiert wird).

Am südchinesischen Festland wird der Taifun dann voraussichtlich am Dienstag zwischen Hong Kong und Hainan an Land gehen.
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12. September 2014
Nachdem der ursprünglich vorgesehene Bericht zu einem kritischen Kommentar ausgeufert ist (siehe unten), bleibt für den Moment nur noch die Kurzform:

Das aktuell als Tropisches Tief 15W geführte System wird am kommenden Wochenende die nördlichen Philippinen überqueren. Wahrscheinlich als Taifun mit dem (interntional anerkannten) Namen KALMAEGI.

Es ist wahrscheinlich, dass KALMAEGI die Interaktion mit der Landmasse der Philippinen nicht nur überlebt, sondern sogar als Taifun überlebt. Wohin genau es danach geht, ist noch relativ unklar, aber aktuell weisen die Modelle auf die Region zwischen Vietnam und Hong Kong hin. Sobald die Prognose zuverlässiger bzw. exakter wird, werden wir Sie informieren.
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Hoffentlich wird bald einmal ein Konsens beziehungsweise eine Vereinheitlichung zwischen der japanischen JMA, der philippinischen PAGASA und dem "Rest der Welt" (siehe folgenden Kommentar) hinsichtlich der Benennung und Beurteilung Tropischer Stürme gefunden. Die regionale Sonderbehandlung von Zyklonen seitens der Philippinen ist aufgrund eigener Bedürfnisse sicherlich gerechtfertigt, aber für den Zu-warnenden-nicht-Einheimischen ist die Diskrepanz zwischen den Einschätzungen der beiden Institute und gleich kommen noch mehr Institute hinzu -  eher verwirrend ; was auf gar keinen Fall der Grundidee und -aufgabe entsprechen kann.

Der aktuelle Fall:
Von Osten kommt ein Tropisches Sturmsystem auf die Philippinen zu. Noch wird es von allen Beteiligten als Tropisches Tief klassifiziert. Die PAGASA allerdings vergibt bereits bei diesem Status einen Namen. In unserem Fall lautet dieser "LUIS". Für die JMA und den "Rest der Welt" ist noch die Rede vom Tropischen Tief 15W (das fünfzehnte Tropische Tief der laufenden Taifunsaison im Westpazifik).

Der "Rest der Welt" meint vor allem die US-Institute JTWC und CIMSS, welche weltweit in erster Linie zu Rate gezogen werden, wenn es um Tropenstürme geht, die nicht den Atlantik oder Nordostpazifik betreffen.

Nun darf man aber nicht glauben, dass die JMA und die von uns so oft zitierten US-Institute wirklich konform gehen. Zu oft wird das Gegenteil bewiesen. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um eine unterschiedliche Qualität der Messinstrumente, sondern vielmehr um unterschiedliche Grundlagen für die Klassifizierung eines Tropischen Systems. 

Entscheidend für die Klassifizierung sind die Windgeschwindigkeiten, die ein Tropisches System produziert. Die Diskrepanz zwischen der JMA und den US-Instituten liegt in der Dauer, während derer besagte Windgeschwindigkeiten anhaltend gemessen werden. Wenn die US-Institute mindestens eine Minute lang andauernde 63 km/h oder mehr feststellen, wird ein System zu einem Tropischen Sturm deklariert. Die JMA ihrerseits legt zwar die selbe Windgeschwindigkeit zugrunde, allerdings müssen die min. 63 km/h mindestens 10 (zehn) Minuten lang anhaltend festgestellt werden, um aus einem Tropischen System "offiziell" einen Tropischen Sturm mit Namen zu machen.

"Offiziell" wiederum bezieht sich auf eine Struktur, die sich über viele Jahre entwickelt hat. Was die FIFA für den weltweiten Fußball ist, ist die WMO in Wetter- und Klimaangelegenheiten. Und so wie die FIFA einst ihre Kontinentalverbände (z. Bsp.: Europa = UEFA) autorisierte, hat die WMO so genannte RSMC (Regional Specialized Meteorological Centre) zu ihren regionsbedingt logistisch gut positionierten Unterorganen erkoren und entwickelt. Die JMA ist ein RSMC von insgesamt 6.

Weltweit gilt damit offiziell, was die JMA sagt. Ein Tropischer Sturm im Westpazifik ist offiziell nur dann ein Tropischer Sturm, wenn die JMA diesen als solchen führt. Statistiken, Wikipedia, Geschichtsschreibung.

Im Extremfall passiert folgende für den an potenziellen Warnungen Interessierten kaum nachvollziehbare Situation:
1) PAGASA : sieht ein Tropisches Tief, welches die Philippinen bedroht und gibt ihm gleich einen Namen. 
2) Die US-INSTITUTE:  sehen einen Tropischen Sturm, können ihm aber noch keinen Namen geben, da die JMA ihn noch nicht offiziell benannt hat. Das passiert oft genug, in solchen Fällen wird einfach die laufende Nummer angewandt, z. Bsp.: Tropischer Sturm 15W
3) JMA: Hat es mit einem (laut PAGASA und eigener Ansicht) Tropischen Tief zu tun, welchem die PAGASA bereits einen Namen gegeben hat und welches laut den US-Instituten bereits ein Tropischer Sturm ist. Kann aber aufgrund eigener Auslegung noch keinen Tropischen Sturm deklarieren oder gar einen Namen vergeben.

(Falls irgendjemand diesen Ausführungen bis zu diesem Punkt gefolgt ist: Bitte melden!)

Als Konsequenz:
Unseres Erachtens hat niemand besonders Recht oder Unrecht; es sollte nur im Sinne der "Zielgruppe" Einigkeit und Einheitlichkeit geschaffen werden. 



Hurrikan ODILE als Major Hurricane nach Baja California

Mittwoch, 10. September 2014

Aktuelle Prognose ODILE

15. September 2014
Update
ODILE ist kein Hurrikan mehr.
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ODILE ist in der vergangenen Nacht als Hurrikan der Kategorie 3 nahe Los Cabos an Land gegangen und befindet sich inzwischen mit immer noch max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten von knapp 200 km/h (Kat. 2) auf Hoehe von La Paz.

Die Warnstufe erforderte eine Zwangsabschaltung der elektrischen Stromversorgung aus Sicherheitsgründen und mit Sicherheit werden viele der üblichen Kommunikationskanäle eine Zeit lang unterbrochen sein (siehe auch: Hinweise für Angehörige).

Der Internationale Flughafen Los Cabos wurde um 20:30 Uhr geschlossen, soll den Betrieb aber ziemlich bald wieder aufnehmen. 

Offizielle Stellen berichten von 3.000 Personen in Notunterkünften, 7.000 evakuierten Personen und in der Region Los Cabos etwa 15.000 internationalen Besuchern, die sich in sicheren Unterkünften befinden. Bisher liegen keine Meldungen über Unfälle mit Verletzungen oder gar tödlichem Ausgang vor.

ODILEs Kern wird voraussichtlich genau über Baja California bleiben und heute noch ein Hurrikan bleiben. Praktisch ganz Baja California steht unter Sturmwarnung. Je weiter es nach Norden geht, desto geringer die Stufe. Erst am Mittwoch soll der Zyklon die Halbinsel verlassen, dann wahrscheinlich schon als Tropisches Tief. Es wird eine Rechtsdrift erwartet, die ODILE oder ihre Reste ins extrem nordwestliche mexikanische Inland und bis in die USA bringen wird.  

Auch an der zentralmexikanischen Küste parallel zu Baja California gilt Sturmwarnung.
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14. September 2014
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Hurrikan ODILE
14. September 2014
Die Prognosen für ODILE haben sich als die unzuverlässigsten der jüngsten Zeit herausgestellt.

ODILE ist inzwischen ein Major Hurricane (Kat. 4, 215 km/h max. anhaltende Winde, 941 mBar min. Kerndruck) und wird nun doch wieder sehr nahe an Baja California erwartet.

Bereits im Laufe des heutigen Tages können Sturmbedingungen auftreten, ab heute Abend ist mit Hurrikanbedingungen zu rechnen.

- Hinweise zum Verhalten bei Sturm und Hurrikan -

Der komplette Sueden der Halbinsel steht unter Hurrikanwarnung. Von Manzanillo bis  Cabo Corrientes wurde der Tropical Storm Watch in Tropical Storm Warning umgewandelt.





13. September 2014
ODILE ist inzwischen ein Hurrikan (130 km/h max. anhaltende Winde) und kommt erst jetzt so langsam in Bewegung (aktuell 9 km/h Zuggeschwindigkeit).

Es zeigen sich einmal mehr die Schwierigkeiten für eine vernünftige Prognose, wenn ein Zyklon eine Zeit lang auf Parkmodus schaltet. Wenn sich nur eine Komponente im Gesamtbild  minimal ändert, hat das deutliche Auswirkungen auf den weiteren Verlauf.

So hat ODILE jetzt zum Beispiel nicht mehr die Möglichkeit, sehr schnell zu werden. Gleichzeitig ist aber auch die Wahrscheinlichkeit gesunken, dass der Wirbelsturm zu einem Major Hurricane wird.

ODILEs Kern wird immer noch SW von Manzanillo lokalisiert, die Entfernung beträgt allerdings nur noch 320 km. Dagegen stehen Sturmwinde, die bis zu 315 km vom Kern entfernt festgestellt werden (ODILE ist ganz ordentlich gewachsen) und schon muss man der Entscheidung der mexikanischen Regierung,  die Sturmwarnung von Manzanillo bis Cabo Corrientes zu aktivieren (und immer noch aufrecht zu erhalten), applaudieren. Gut gemacht.

Mittlerweile hat ODILE eindeutig Kurs NW eingeschlagen. Die Trackprognose ist jetzt eine ziemlich geradlinige Angelegenheit, die den Hurrikan knapp westlich an Baja California vorbei führen wird, allerdings etwas langsamer als ursprünglich erwartet. Ab Sonntag Abend wird sich der Sturm bemerkbar machen, der Kern wird der Halbinsel ab Montag Morgen nahe kommen.

Es wurde bereits Tropical Storm Watch an der Südküste Baja Californias von Santa Fé bis La Paz aktiviert.
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12. September 2014
Die Trackprognose für ODILE wandert immer weiter nach Westen. Inzwischen liegt auch Baja California komplett außerhalb des Warnkegels.

Im Laufe des Donnerstags hat es der Wirbelsturm noch in jeder Hinsicht gemächlich angehen lassen. Es gab kaum Bewegung und nur wenig Intensivierung. Das sollte sich nun bald ändern, wenn auch mit etwas Verzögerung gegenüber den gestrigen Prognosen.

Voraussichtlich wird ODILE am Freitag Abend Fahrt aufnehmen und im Laufe des Tages auch den Status "Hurrikan" erreichen.

Die Handhabe der Sturmwarnung seitens der mexikanischen Regierung ist für uns nicht ganz nachvollziehbar. Sie ist auf jeden Fall als außergewöhnlich zu bezeichnen. ODILEs Kern ist etwa 400 km von der zentralmexikanischen Küste entfernt und wird ihr ziemlich sicher nicht mehr näher kommen. Sturmwinde werden bis zu etwas mehr als 150 km vom Kern festgestellt.

Der Tropical Storm Watch wurde nach Norden verschoben und gilt jetzt von Manzanillo bis hoch nach Cabo Corrientes (einem Punkt am südlichen Ende der Bahía de Banderas, an der Puerto Vallarta liegt).

Bitte verstehen Sie unseren obigen Kommentar nicht fälschlicherweise als (negative) Kritik am Vorgehen der mexikanischen Regierung. Wir stehen eher auf der Seite der "Besser zu viel, zu früh und zu oft warnen als zu zu wenig, zu spät und zu selten"-Fraktion. Wir werden beobachten, ob ein spezieller Grund vorliegt oder ob es sich um eine generelle Änderung der Warnstrategie handelt.
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11. September 2014
Das NHC folgt jetzt mehr dem ursprünglichen Konsens der GFS-Trackmodelle und das bedeutet gute Nachrichten für Mexiko. Die Intensitätsmodelle lassen zwar inzwischen ein früheres Erreichen des Status "Hurrikan" erwarten, im Gegenzug allerdings ist die Trackprognose deutlich nach W (links) gewandert. Was vor allem daran liegt, dass die Bewegung des Kerns während des Fast-Stillstands, der erst am Freitag beendet sein wird, sehr schwer zu prognostizieren ist.

Obwohl die zentralmexikanische Pazifikküste damit nicht einmal mehr im Warnkegel liegt, geht die mexikanische Regierung auf Nummer sicher und hat eine erste Sturmwarnung aktiviert. Es gilt Tropical Storm Watch von Lázaro Cárdenas bis Manzanillo.

Die Verschiebung der Zugbahn lässt erwarten, dass ODILEs Kern ab Sonntag Abend denn doch nicht direkt über Baja California ziehen wird, sondern parallel zur Halbinsel etwas westlich von ihr. Ein ähnliches Szenario wie bei Vorgänger NORBERT.

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Update: ODILE ist jetzt offiziell.
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Bereits das 15. Tropische Tief der laufenden Hurrikansaison im Nordostpazifik befindet sich aktuell etwa 400 km SW von Acapulco, Mexiko, welches in Kürze zum Tropischen Sturm ODILE deklariert werden wird.

ODILE sollte heute und morgen eher durch stationäres denn durch besonders zielstrebiges Verhalten auffallen. Am Freitag dann dürfte die Angelegenheit in Bewegung kommen. Es ist zu erwarten, dass der Wirbelsturm dann zu einem Hurrikan wird und sich auf den Weg nach Baja California macht. Immer fein an der mexikanischen Pazifikküste entlang, damit von Acapulco über Ixtapa, Manzanillo und Puerto Vallarta hoch bis Mazatlán alle etwas davon haben.

An der Küste von Jalisco, etwas südlich von Vallarta, wird der Zyklon am Samstag der Küste sehr nahe kommen. Einen Landfall kann man noch nicht ausschließen. Am Sonntag dann ist den aktuellen Prognosen zufolge ein direkter Landfall in Baja California zu erwarten, noch als Hurrikan. Voraussichtliche Zugrichtung am Samstag ist NNW, sodass der Kern genau über die komplette Halbinsel ziehen könnte.

Kleines Trostpflaster: ODILE wird ab Freitag sehr schnell unterwegs sein, was bedeutet, dass der Spuk an allen betroffenen Orten ziemlich schnell vorbei sein wird. Zumindest der direkte Impakt.

Ab Donnerstag ist mit ersten Sturmwarnungen zu rechnen.
Auch wenn es zu keinem Landfall an der zentralmexikanischen Küste kommt, unterschätzen Sie bitte nicht die Gefahr in Guerrero, Michoacán, Colima, Jalisco, Nayarit und selbst noch weiter nach Norden hinauf.



Tropischer Sturm DOLLY bei Mexiko

Montag, 1. September 2014


2. September 2014
DOLLY ist inzwischen aktuell (85 km/h max. anhaltende Winde) und wird ein Kandidat für den Titel "Tropischer Sturm mit der geringsten Dauer 2014" werden.

Der Landfall wird jetzt ein wenig weiter nördlich bei Soto La Marina erwartet, der Warnkegel umfasst die Zone von Aldama bis hoch zur Laguna Madre.

Dementsprechend wurde die Sturmwarnung ein wenig nach Norden hin ausgedehnt. Es gilt Tropical Storm Warning von Tuxpán bis Barra El Mezquital.
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Sturmwarnung ohne Tropischen Sturm?
Das geht natürlich. Denn Sturmwarnung gibt Auskunft über die in einer gewissen Zeit zu erwartenden Bedingungen an einem bestimmten Ort.

Westlich der Halbinsel Yucatán hat sich das Tropische Tief 5L gebildet, welches an die zentralmexikanische Küste ziehen wird. Viel Zeit bleibt nicht - der Landfall wird für die zwischen Dienstag und Mittwoch erwartet - aber es ist davon auszugehen, dass das Tief noch vor seiner Ankunft zu einem Tropischen Sturm wird. Zu vergebender Name: DOLLY.

Eine besonders beeindruckende Angelegenheit wird aus DOLLY nicht werden, aber wie so oft hat das südliche Mexiko - bereits jetzt - mit den Niederschlägen zu kämpfen. Vielerorts in Mexiko ist man glücklich über Regen, aber in einigen Regionen verursacht dieser jedes Jahr wirklich katastrophenartige Zustände. Ohne dass besonders starke Wirbelstürme dafür notwendig wären.

5L oder DOLLY wird allerdings wesentlich weiter nördlich - irgendwo nahe der Grenze zwischen Veracruz und Tamaulipas - an Land gehen, was einiges an Niederschlägen in Zentral- und sogar Nordmexiko zur Folge haben wird.

Es gilt Sturmwarnung (bereits jetzt Tropical Storm Warning) von Tuxpán in Veracruz bis hoch nach La Pesca in Tamaulipas. Die Zone um Tampico dürfte den stärksten Impakt erleben.

Tropischer Sturm CRISTOBAL:Sturmwarnung Bermuda

Donnerstag, 21. August 2014


28. August 2014
Alle Sturmwarnungen im Zusammenhang mit CRISTOBAL, der noch immer knapp ein Hurrikan ist, wurden mittlerweile deaktiviert.
Vorsicht ist noch wegen des Wellengangs  und gefährlicher Strömungen geboten, was sowohl für Bermuda als auch die nördliche US-Ostküste gilt.

27. August 2014
Update
Die Aussichten für Bermuda haben sich in  den vergangenen 12 Stunden immer mehr verbessert.
Jetzt auf Höhe der Bermudas befindet sich CRISTOBALs Kern näher an Cape Hatteras (500 km) als an Bermuda (700 km), was daran liegt,  dass der Hurrikan (weiterhin 130 km/h max. anhaltende Winde) die erwartete Kurve noch immer nicht begonnen hat.

Diese Entfernung hat auch zur Folge, dass es nicht den befürchteten Dauerregen auf den Bermudas gibt.

Tropical Storm Watch ist noch aktiv, aber wahrscheinlich nicht mehr sehr lange.

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CRISTOBALs Kern befindet sich jetzt fast auf Höhe von Bermuda (670 km WSW) und hat noch nicht begonnen zu kurven. Es dürfte also relativ glimpflich für die Inseln ausgehen und bei Tropical Storm Watch bleiben.

Der Zyklon hat noch ein wenig zugelegt (130 km/h max. anhaltende Winde) und sah im weiteren Verlauf des Dienstags dann auch im Satellitenbild wieder etwas organisierter aus. Aber es wird wohl vor allem der Regen sein, mit dem sich Bermuda herumschlagen muss. Längst auf den Inseln angekommen, handelt es sich zwar  weiterhin nicht um superintensiven Hurrikanregen, aber es eben doch um Dauerniederschläge. Ab Mittwoch Mittag wird CRISTOBAL voraussichtlich richtig Fahrt aufnehmen und gegen Abend sollte der feuchte Spuk dann ein Ende haben.

26. August 2014
CRISTOBAL ist weiterhin gerade so ein Hurrikan. Im Satellitenbild deutet sich der Verlust der tropischen Eigenschaften an, allerdings gehen die Modelle von einer weiteren leichten Intensivierung aus und das NHC schließt sich an. In ein paar Stunden werden wir wissen, ob es sich nur um Verlagerung des Kerns handelt und CRISTOBAL sich noch einmal in Form bringen kann oder ob der Zyklon bereits auseinanderfällt.

Inzwischen hat der Wirbelsturm Fahrt aufgenommen (19 km/h) und sollte am Mittwoch Bermuda passieren. Hinsichtlich der Zugbahn des Kerns ist man sich mittlerweile sehr sicher (sehr schmaler Warnkegel); die Wahrscheinlichkeit, dass CRISTOBALs Kern die Bermudas umkurven wird, ist sehr hoch.

Dass aber zu Recht Sturmwarnung aktiviert wurde (noch: Tropical Storm Watch), zeigt ein Blick auf die Grafik der Wahrscheinlichkeit für Sturmwinde. Das ist nah dran. Hurrikanwinde auf Bermuda sind allerdings eher unwahrscheinlich, zumal selbig nur bis 75 km vom Kern entfernt festgestellt werden.

Von einem wirklichen Outflow kann man nicht sprechen, da eine vernünftige Zirkulation kaum noch zu erkennen ist. CRISTOBAL produziert aber eine Menge Konvektion NE vom Kern, welche bald nach Bermuda gelangen wird. Mit "eine Menge" sind die Dimensionen gemeint. Besonders intensiv sieht das in diesem Moment nicht aus.

25. August 2014
Update
Ein Huricane Hunter hat gerade gemeldet: CRISTOBAL ist jetzt ein Hurrikan.
Der Zyklon befindet sich etwas mehr als 1000 km SW von Bermuda und schleicht aktuell (4 km/h) nach Norden.

Ab Dienstag sollte CRISTOBAL an Geschwindigkeit zulegen und eine weitere Intensivierung ist wahrscheinlich. Etwa auf Höhe von Bermuda (Mittwoch) wird dann eine Rechtskurve erwartet. Entscheidend für die Bermudas wird sein, wann genau diese einsetzt und in welchem Grad sie ausfällt.

Man geht auf jeden Fall sicher; auf Bermuda wurde Tropical Storm Watch aktiviert.
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Die Sturmwarnung auf den Bahamas wurde gerade deaktiviert.
Die aktuellen Prognosen sehen keine Gefahr mehr für Festland, es ist aber noch nicht komplett  auszuschließen,  dass sich CRISTOBAL doch noch der US-Küste oder Bermuda nähert.

24. August 2014
CRISTOBAL ist inzwischen offiziell.
Auch wenn der Kern sich relativ weit NE von den zentralen Bahamas befindet, ist Sturmwarnung aktiv.
Nicht mehr lange, das ist ziemlich sicher.

Es sieht momentan danach aus, als würden weder die Bermudas noch die US-Ostküste in Mitleidenschaft gezogen werden, obwohl CRISTOBAL gegen Mitte der kommenden Woche aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem Hurrikan wird.


23. August 2014
Der Kern des Systems ist mittlerweile knapp nördlich an der Dominikanischen Republik vorbeigezogen und verabschiedet sich gerade von Hispaniola. 96L könnte jetzt jeden Moment zu einem Tropischen Tief oder direkt zum Tropischen Sturm CRISTOBAL deklariert werden, eventuell schon nach dem für heute Nachmittag angesetzten Besuch durch einen Hurricane Hunter.

Trotzdem erleben die Dom Rep und auch Puerto Rico noch teilweise starke Niederschläge und Winde.

Ziemlich gravierend geändert haben sich die Trackmodelle. Die US-Ostküste inklusive Florida sind plötzlich wieder auf Teil der möglichen Zugbahn, wobei die Intensitätsmodelle momentan auf einen moderaten Hurrikan (Kat. 1) hindeuten.

Zuerst einmal ist aber Vorsicht auf Hispaniola (noch) und den SE-Bahamas inkl. Turks und Caicos (ab sofort) geboten.

22. August 2014
Update: Die Early-Cycle-GFS-Intensitätsmodelle zeigen in diesem Moment einhellig 35 Knoten max. anhaltende Winde, sprich nicht nur Tropisches Tief, sondern Tropischer Sturm. Das CIMSS scheint auch gerade upzudaten. Eventuell sehen wir also doch in Kürze offiziell einen Tropischen Zyklon. Dem würde sofort aktivierte Sturmwarnung folgen.

Eine "gesunde" Zirkulation ist allerdings noch nicht zu erkennen, wenn auch gerade recht satte Konvektion über Puerto Rico und auch der Dominikanischen Republik hochkocht. Wenn das, was im Satellitenbild nach einem sich bildenden sichtbaren Kern aussieht, auch dem tatsächlichen Tiefdruckzentrum des Systems entspricht, wird dieses die Dom Rep verfehlen.
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96L zeigt sich heute Morgen noch recht desorganisiert. Die nun bald einsetzende Interaktion mit der Landmasse Hispaniolas wird die Bildung eines Zyklons voraussichtlich verzögern.

Aktuell ist es laut NHC am wahrscheinlichsten, dass CRISTOBAL erst im Laufe des Wochenendes offiziell wird, wenn Hispaniola überwunden ist. Nahe der SE-Bahamas herrschen momentan sehr gute Bedingungen für eine Intensivierung.
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Seit ein paar Tagen entwickelt sich im Atlantik das System 96L und erreicht gerade die kleinen Antillen.
Es handelt sich um ein kleines Tiefdruckgebiet, welchem aufgrund der aktuellen Umgebungsbedingungen aber gute Chancen auf Intensivierung prognostiziert werden. Das man das System nicht unterschätzt, belegt der Umstand, dass es bereits seit heute von Hurricane Huntern untersucht wird.

Es ist wahrscheinlich, dass 96L in den kommenden Tagen zum Tropischen Sturm CRISTOBAL deklariert werden wird. Unabhängig von der Entwicklung muss auf den kleinen Antillen und Puerto Rico ab sofort, auf Hispaniola mit der Dom Rep ab Freitagabend mit stellenweise heftigen Winden und starken Niederschlägen gerechnet werden.

In den vergangenen Tagen brachten die Trackmodelle das System über Hispaniola und Kuba nach Florida, was sich inzwischen aber geändert hat. Voraussichtlich wird der Kern den Norden Hispaniolas überqueren und bei den SE-Bahamas rechts kurven, womit die US-Ostküste aus dem Schneider wäre. Bermuda wird eventuell einen Impakt erleben.

Abhängig von der Intensitätsentwicklung kann es mit der Aktivierung von Sturmwarnungen sehr schnell und plötzlich gehen.

Auch Hurrikan JULIO zieht nach Hawaii

Mittwoch, 6. August 2014


10. August 2014
JULIOs Kern befindet sich aktuell etwa 500 km NE von Hawaii. Und diese Entfernung zu den Inseln wird der Hurrikan nicht nur einhalten, sondern noch vergrößern, da er sich mittlerweile auf Kurs NW befindet.
Hinzu kommt noch, dass der Outflow nach Norden abzieht, also kein Grund mehr, sich auf Hawaii und Folgeinseln Sorgen zu machen. Bis auf die erwähnten eventuell auftretenden plötzlichen starken Strömungen im Meer (die Sie bitte nach wie vor nicht unterschätzen sollten) wird nicht viel passieren.

JULIO produziert noch 150 km/h max. anhaltenden Winde und sollte heute etwas langsamer werden.

Sturmwarnung ist nicht aktiv.

9. August 2014
Update
Und für morgen, Sonntag wird  nun noch eine weitere leichte Rechtsdrift erwartet, was JULIO noch  weiter von den Inseln entfernen wird.

Nur eine Sache unterschätzen Sie bitte nicht:
Ein Hurrikan erzeugt extrem starke Strömungen im Ozean.
Nehmen Sie also  Badeverbote sehr ernst, am  besten  verzichten  Sie morgen ganz auf das Bad im Meer..
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JULIO ist noch immer ein Hurrikan,  aber inzwischen kann man als sicher ansehen, dass er Hawaii und Folgeinseln verfehlen wird. Sturmwarnung ist nicht notwendig und wird es wohl auch nicht werden.

Zwischen heute Abend und Montagabend wird der Zyklon die Inseln nördlich passieren, mit ausreichendem Abstand, um nicht viel mehr als - vielleicht stellenweise etwas heftigen  - Regen und etwas stärkeren Wind abzuliefern.

8. August 2014
Update
JULIO wird ab sofort vom CPHC behandelt.
Und es sieht immer besser für die Inseln aus.
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Wir spielen so ein wenig Pro und Kontra.
Die schlechte Nachricht zuerst?
Okay.
Nicht wirklich unerwartet geht das NHC inzwischen davon aus, dass JULIO bei Erreichen der Zone um Hawaii noch ein Hurrikan sein wird (JULIO hat in den vergangenen 24 Stunden noch etwas zugelegt).

Dem entgegen steht allerdings die Trackprognose, die zwar jeweils nur sehr geringfügig, dafür aber konstant nach Norden wandert. Einen Landfall auf einer der Inseln kann man mittlerweile praktisch ausschließen. Am sichersten gilt dies für die erste Insel auf JULIOs Weg nach Westen, Hawaii. Gerade von ISELLE attackiert.

Es deutet alles auf folgendes Szenario hin: JULIO wird zwar nicht vollkommen unbemerkt an Hawaii und Co vorbeischleichen, aber viel mehr als etwas Wind und Regen ist kaum zu befürchten.

Sollte es dennoch gravierende Änderungen geben (die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering), werden Sie das natürlich hier erfahren.

7. August 2014
Hawaii liegt mittlerweile knapp außerhalb des Warnkegels, die Nachbarinseln (noch) nicht.
Allerdings geht man inzwischen davon aus, dass JULIO länger als Hurrikan durchhält als noch  gestern erwartet, womit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass am Sonntag auch JULIO noch als Hurrikan in die Nähe der Inseln gelangt.

Bei Notwendigkeit ist ab spätestens morgen mit ersten offiziellen Sturmwarnungen zu  rechnen.
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Am Ende der Saison wird darüber zu reden sein, was da im Zentralpazifik passiert sein wird.
3 Hurrikans zur selben Zeit, zwei davon (siehe auch: Hurrikan ISELLE) auf dem Weg nach Hawaii.
Erwartete Ankunft innerhalb von 2,5 Tagen.

Aktuell ist JULIO noch 2500 km (E) von Hilo entfernt, aber er ist zügig unterwegs und wird voraussichtlich weiter an Zuggeschwindigkeit zulegen. Was auf Hawaii - zusammen mit den Prognosen, dass JULIO bei Ankunft wahrscheinlich kein Hurrikan mehr sein wird und dass der Kern Hawaii und Nachbarinseln wohl knapp verfehlen wird - mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen werden dürfte, da die zweite Attacke recht schnell vorbei sein sollte.

Nach den aktuellen Vorhersagen sieht es nicht wirklich bedrohlich für die Inseln aus. Das Problem dabei ist, dass es sich eben nur um Vorhersagen handelt. Der Warnkegel des NHC ist immerhin recht schlank, was ein gutes Zeichen ist, denn ein schlanker Warnkegel kann mit einer relativ hohen Prognosenzuverlässigkeit gleichgesetzt werden. Sämtliche Inseln bei Hawaii liegen in diesem Moment aber noch innerhalb des Kegels.

Es sollte am Sonntag auf jeden Fall - und dies zu vermitteln ist unser Anliegen - mit einer Art "Nachschlag" zu den Ereignissen in der Nacht zum Freitag gerechnet werden. Momentan deutet alles auf nicht mehr als etwas Regen und Wind hin. So oder so - wir halten Sie auf dem Laufenden.

Hurrikan ISELLE zieht nach Hawaii

Dienstag, 5. August 2014


9. August 2014
ISELLE ist kein Tropischer Sturm mehr.

8. August 2014
Update 2
Der Kern ISELLEs hat Hawaii inzwischen hinter sich gelassen.
Und aufgrund der geringen Dimensionen des Zyklons war die Interaktion mit der Landmasse wohl etwas zu viel für den Erhalt der Struktur. Die Konvektion ist in sich zusammengefallen und es ist keine vernünftige Struktur mehr zu erkennen. Erste Auflösungserscheinungen.

Trotzdem gilt auf allen Inseln in diesem Moment noch Tropical Storm Warning (obwohl der Wirbelsturm keiner weiteren Insel mehr wirklich nahe kommen wird). ISELLE erzeugt noch 85 km/h max. anhaltende Winde.

Update
ISELLE hat stark auf die Bremse getreten (aktuell 17 km/h), was bedeutet, dass das Unwetter doch noch etwas länger anhalten wird. Im Moment kocht die Konvektion direkt über Hawaii noch einmal so richtig auf. Auch wenn ISELLE mit max. anhaltenden Winden von 100 km/h jetzt kein Hurrikan ist, erlebt Hawaii gerade extreme Niederschläge.

Kleiner Lichtblick: JULIOs Potenzial für eine Gefährdung Hawaiis sinkt immer weiter.
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ISELLEs Ankunft auf Hawaii steht nun unmittelbar bevor. Sturmwinde erreichen die Insel bereit und in Nähe des Kerns produziert der Zyklon noch 130 km/h max. anhaltende Winde - die Hurrikanwarnung ist also vollkommen berechtigt.

ISELLE hält eine Zuggeschwindigkeit von 28 km/h, der direkte Impakt wird sich also mittags bereits dem Ende zuneigen. Da der Hurrikan die Insel nachts passiert, sollte man nicht sofort mit kompletten Schadensmeldungen rechnen. Lassen wir den Freitag ins Land gehen und am Samstag sollten wir dann einen ersten groben Überblick erwarten können.

Falls Sie Verwandte oder Freunde vor Ort haben, bedenken Sie bitte, dass manchmal tagelang Strom, Telefon und Internet ausfallen, es also über einen längeren Zeitraum unmöglich sein kann ,mit der Welt außerhalb der Inseln zu kommunizieren.

7. August 2014
Update Sturmwarnung
Es gilt jetzt
Hurricane Warning auf Hawaii und
Tropical Storm Warning auf Maui, Molokai, Lanai, Kahoolawe, Oahu, Kauai und Niihau.
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Update
ISELLE produziert weiterhin 140 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten und man kann inzwischen davon ausgehen, dass Hawaii heute Abend und Nacht Hurrikanbedingungen erleben wird.

siehe auch: Hinweise zum Verhalten  bei Sturm und Hurrikan

Innerhalb dieser Bedrohung gilt es aber festzuhalten, dass ISELLE ein recht kleiner Wirbelsturm und mit 30 km/h sehr schnell unterwegs ist (siehe auch: Satellitenbild-Loop). Beides  lässt erwarten, dass es zwar heftig werden, aber nicht sehr lange dauern wird.

Die wichtigste und bald beantwortete Frage wird sein, wie gut Hawaii nach vielen Jahren einer fast totalen  Wirbelsturmabstinenz auf einen Hurrikan  vorbereitet ist. Architektonisch, infrastrukturell, organisatorisch.
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Kaum zu glauben, aber wahr.
ISELLE und JULIO sind noch und GENEVIEVE ist schon ein HURRIKAN(s) im ZENTRALPAZIFIK!
GENEVIEVE bedroht dabei kein Festland, aber ISELLE und JULIO sind auf dem Weg nach Hawaii und Co.

Schlechte Nachricht für Hawaii: ISELLE hat nicht wie erwartet an Intensität verloren und wird voraussichtlich noch als Hurrikan direkt über Hawaii hinweg ziehen. Ab morgen Mittag ist auf Hawaii mit Sturmbedingungen zu rechnen, ab dem Abend mit Hurrikanbedingungen.

Die Sturmwarnungen wurden angepasst.
Es gilt:
Hurricane Warning auf Hawaii
Tropical Storm Warning auf Maui und
Tropical Storm Watch auf Oahu.


6. August 2014
ISELLEs Kern befindet sich noch etwas mehr als  1000 km ESE von Hilo und produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 140 km/h (min. Kerndruck 985 mBar). ISELLE ist also noch ein Hurrikan.

Die Ankunft auf Hawaii wird inzwischen minimal später erwartet, nämlich für die Nacht zwischen Donnerstag  und Freitag. Auf Hawaii gilt mittlerweile Tropical Storm Warning, auf Maui Tropical Storm Watch.

Und die Ausnahmesituation verschärft sich noch weiter. Am Sonntag wird voraussichtlich auch JULIO - aktuell noch ein Hurrikan - Hawaii als Tropischer Sturm nahe kommen.
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Es ist selten genug, dass es überhaupt einen Tropischen Sturm im Zuständigkeitsbereich des CPHC (Zentralpazifisches Hurrikanzentrum) gibt. Aktuell sehen wir zwei.

Beide im Nordost-Pazifik entstanden, geht ISELLE aber noch weiter als GENEVIEVE, denn ISELLE bedroht HAWAII,

Aktuell ist ISELLE ein Hurrikan der Kategorie 3 (Major Hurricane) und produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 170 km/, befindet sich allerdings auf dem absteigenden Ast. Es ist davon auszugehen, dass der Zyklon Hawaii am Donnerstagabend als Tropischer Sturm überqueren wird.
(Dass auch GENEVIEVE im ZENTRALPAZIFIK zu einem Hurrikan zu werden droht, gibt ein wenig zu denken.)

Hawaii hat Sturmwarnung (Tropical Storm Watch) aktiviert, aktualisierte Details finden Sie: hier.

Tropischer Sturm BERTHA

Montag, 28. Juli 2014


6. August 2014
Update
BERTHA hat ihre tropischen Eigenschaften  verloren  und gilt deshalb nicht mehr als Tropischer Sturm.
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BERTHA war kurzzeitig ein Hurrikan, was aber kaum Impakt auf Festland hatte.
Der Zyklon gefährdet als Tropischer Sturm kein Festland mehr, die extratropischen Reste werden allerdings am Sonntag oder Montag Nord-Europa erreichen und könnten auch in Deutschland spürbar werden.

3. August 2014
Update 2
Alle Sturmwarnungen sind inzwischen daktiviert worden.
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Update
BERTHA passiert gerade die SE-Bahamas, die einzige Region, in der noch Sturmwarnung herrscht (inkl. Turks und Caicos).
Auf den Zentral-Bahamas wurden die Warnungen deaktiviert.
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Dank der hohen Zuggeschwindigkeit entfernt sich BERTHAs Kern bereits von der Dominikanischen Republik, gleichzeitig hat die Intensität etwas nachgelassen (75 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten).

Noch gilt - zu Recht - Sturmwarnung an der Ostküste Dominicas, diese wird aber in Kürze deaktiviert werden. Was die weitere Zugbahn des Wirbelsturms anbelangt, ist man sich sehr sicher. Was bedeutet, dass der auf den zentralen Bahamas geltende Tropical Storm Watch eventuell gar nicht mehr hochgestuft werden wird, da der Kern BERTHAs zwar einen direkten Impakt auf den SE-Bahamas verursachen, die zentralen und nordwestlichen Inseln aber "links liegen lassen" wird.

Die US-Ostküste wird nicht betroffen sein.

2. August 2014
BERTHA zieht gerade knapp südlich an Puerto Rico vorbei, bis Santo Domingo in der Dominikanischen Republik sind es noch 370 Kilometer. Bei 35 km/h Zuggeschwindigkeit wird der Zyklon diese in etwa 10 Stunden zurücklegen.

An der Intensität BERTHAs hat sich nicht viel getan (85 km/h max. anhaltende Winde, 1008 mBar min. Kerndruck), aber selbstverständlich wurden die Sturmwarnungen der Bewegung angepasst.

Es gilt aktuell Tropical Storm Watch von den Jungferninseln über Puerto Rico und den Osten der Dominikanischen Republik bis zu den SE-Bahamas. Auf dem zentralen Bahamas wurde Tropical Storm Watch aktiviert. Auf den Kleinen Antillen wurden alle Warnungen deaktiviert.

Es sieht weiterhin so aus, als würde die US-Ostküste nicht in Gefahr kommen, was auch für Bermuda gilt.
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1. August 2014
Update
BERTHAs Kern befindet sich jetzt  bereits direkt über Martinique.
Mittlerweile gilt auch auf den SE-Bahamas Tropical Storm Watch.
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Inzwischen ist BERTHA offiziell.
Wir sehen einen recht unorganisierten Wirbelsturm, der im Moment kaum Chancen besitzt, zu einem Hurrikan zu werden.
Der Kern wird 240 km ESE von Martinique und 110 km NE von Barbados lokalisiert, BERTHA produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 85 km/h (min. Kerndruck 1008 mBar) und ist mit flotten 33 km/h unterwegs.

Der Zyklon wird noch heute die Antillen erreichen, zwischen Samstag und Sonntag werden Puerto Rico und die Dominikanische Republik einen Impakt erleben. Die Bahamas dürften weitgehend verschont werden und es sieht danach aus, als würde die prognostizierte frühe Rechtskurve, die BERTHA von der US-Ostküste fernhalten würde, Realität werden.

Es gilt Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) auf den zentralen Kleinen Antillen und Puerto Rico und auch die Dominikanische Republik hat bereits Tropical Storm Watch aktiviert.
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Im Atlantik ist nach einem normgerechten ruhigen Beginn der Hurrikansaison der erste Langstreckenläufer mit Potenzial unterwegs.

93L befindet sich etwas mehr als 1000 km WSW der Kapverdischen Inseln und entwickelt sich unter mehr förderlichen als hinderlichen Bedingungen. Die Intensitätsmodelle schwanken momentan zwischen moderat und stark.

Der wahrscheinlichste Track führt aktuell knapp nördlich an Antillen, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und Kuba vorbei. Ein Erreichen Floridas gilt als unwahrscheinlich und es sieht so aus, als würde der als BERTHA zu benennende Wirbelsturm der US-Ostküste relativ fern bleiben und noch deutlich östlich nach rechts kurven.

Es ist aber noch viel zu früh, um diese Modellaussagen als zuverlässige Prognose anzusehen.
Aber als erster Hinweis, dass es einen Impakt geben könnte, dürfen sie sicherlich angesehen werden.

SOLLTE BERTHA die Dom Rep ins Visier nehmen, dann in etwa 6 Tagen.
SOLLTE BERTHA wider Erwarten Florida ins Visier nehmen, dann in etwa 8 bis 10 Tagen.

Tropischer Sturm FAUSTO

Montag, 7. Juli 2014


9. Juli 2014
FAUSTO ist kein Tropischer Sturm mehr.
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Weit vor der mexikanischen Pazifikküste hat sich mit FAUSTO der sechste Tropensturm der Pazifischen Hurrikansaison 2014 gebildet.

FAUSTO wird während der kommenden Tage allgemein Kurs WNW halten und - vorausgesetzt, er hält so lange durch - in der kommenden Woche Hawaii nahe kommen.

Weder ist FAUSTO für kontinentales Festland eine Bedrohung noch sollte der Zyklon besonders stark werden..

Super-Taifun NEOGURI zieht nach Japan

Donnerstag, 3. Juli 2014


9. Juli 2014
NEOGURI ist kein Taifun mehr.
Es wird erwartet, dass der Tropensturm jetzt Fahrt aufnimmt und während der kommenden 36 Stunden am südlichen Rand der japanischen Hauptinseln entlang zieht.


8. Juli 2014


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NEOGURI bei Kadena
Tagesanbruch 8. Juli 2014
Credit: CIMSS













7. Juli 2014
Update
Die Modelle haben es schon seit mehreren Stunden angedeutet: Es geht bergab mit NEOGURI.
Zwar fällt der Taifun noch immer in die Kategorie 4, wird diese aber voraussichtlich nicht mehr lange halten können (Update 2: Mit max. anhaltenden Winden von 205 km/h jetzt offiziell nur noch  Kat. 3). Und dies bedeutet einen gewaltigen Unterschied für Japan. Für den Landfall am Mittwoch Abend erwartet das JTWC jetzt, dass der Zyklon nur noch gerade so ein Taifun sein wird.



HQ-Satellitenbild Taifun NEOGURI
7. Juli 2014
Credit: NASA
Inzwischen ist NEOGURI der erwartete Super Typhoon, ein Begriff, den die US-Institute benutzen.

Wahrscheinlich wird NEOGURI in Kürze die Kategorie 5 erreichen, wir reden von  immer wieder schwer vorstellbaren max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten weit jenseits der 200 km/h.

Das sehr gut ausgebildete Auge hat einen Durchmesser von 90 Kilometern und der Taifun ist auch in seinen Dimensionen ein Gigant.

Die Trackprognose ist ein wenig nach links gewandert, was bedeutet, dass das Auge knapp westlich an Kadena vorbei ziehen wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass NEOGURI am Mittwoch noch als Major Typhoon (Kat. 3) von SW kommend auf die japanischen Hauptinseln treffen und dann genau über Japan hinweg ziehen wird, wobei er voraussichtlich fast während der kompletten Zeit noch den Status Taifun beibehalten können wird.
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5. Juli 2014
Wie so oft auf der Route von Guam nach Kadena zu beobachten, hat sich NEOGURI rasant entwickelt und ist bereits ein Major Typhoon der Kategorie.
Und alle Anzeichen sprechen dafuer, dass er auch die Kategorie 5 erreicht und zu einem Super Typhoon wird.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er zwischen Montag und Dienstag als ein Kategorie-5-Taifun Kadena direkt trifft und  noch als sehr starker Taifun in Kyūshū an Land geht.


4. Juli 2014
NEOGURI ist inzwischen offiziell.
Die Intensitätsprognose ist noch etwas aggressiver  geworden, alles deutet auf einen Major Typhoon hin.
Und voraussichtlich  geht es - noch als Taifun - nach Japan.
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Südlich von Guam hat sich das Tropische Tief 8W gebildet, welches in den kommenden Tagen zum Tropensturm NEOGURI deklariert werden wird.

Bis zum 7. Juli sollte der Zyklon stetig intensiver und bereits morgen zu einem Taifun werden. Zumindest nach Messdauer der US-Institute. Es ist wahrscheinlich, dass es bei der offiziell zuständigen JMA etwas länger dauert.

Der aktuelle Kurs WNW des Zyklons sollte durch eine langsame Rechtskurve bis zum Wochenbeginn in NNW oder sogar N übergehen. Es ist noch zu früh, um halbwegs zuverlässige Angaben hinsichtlich des Ziels der Reise zu machen. Momentan deutet allerdings alles auf das südliche Japan oder Korea hin. 

Tropischer Sturm ELIDA - Sturmwarnung in Mexiko

Montag, 30. Juni 2014


2. Juli 2014
ELIDA ist kein Tropischer Sturm mehr.
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Nach ein paar recht ruhigen Wochen wird es nun langsam stürmisch, sowohl in der Atlantischen als auch der Pazifischen Hurrikansaison 2014.

Nachdem sich DOUGLAS einiges an Zeit gelassen hatte, um zu einem Tropischen Sturm zu werden, hatte es ELIDA umso eiliger. Beleg dafür ist unter anderem der Umstand, dass das NHC das Tropische System direkt zu einem Tropischen Sturm erklärte, ohne die in den meisten Fällen notwendige Zwischenstufe Tropisches Tief zu bemühen.

Aktuell befindet sich der Kern des recht unorganisierten Wirbelsturms knappe 200 km SSE von Manzanillo, Mexiko und produziert bereits max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 85 km/h.
Sturmwinde werden bis zu 165 km vom Kern festgestellt, weshalb die mexikanische Regierung Sturmwarnung aktiviert hat, obwohl momentan kein Landfall ELIDAs erwartet wird.
Es gilt Tropical Storm Warning von Lázaro Cárdenas bis Cabo Corrientes.


Betroffen sein werden vor allem die Bundesstaaten Michoacán und Colima, auch Jalisco muss mit ein paar unruhigen Tagen rechnen. Bis morgen soll der Zyklon Kurs NW parallel zur Küste halten und sich dann in grobe Richtung W bewegen. In diesem Moment ist nicht davon auszugehen, dass ELIDA zu einem Hurrikan wird.


Hurrikan ARTHUR


5. Juli 2014
ARTHUR hat seine tropischen Eigenschaften nun eindeutig verloren und wird als posttropischer Zyklon geführt. Trotzdem erzeugt er noch max.anhaltende Winde von 100 km/h.

Das Zentrum steht unmittelbar vor seiner Ankunft auf Nova Scotia, wo noch Strumwarnung gilt, wird die bedrohten Zonen aber sehr schnell überqueren.

4. Juli 2014
ARTHUR sieht nicht mehr besonders gut aus.
Es machte den Eindruck, als hätte der Verlust der tropischen Eigenschaften bereits eingesetzt.


Trotzdem ist der Zyklon noch ein Hurrikan im oberen Bereich der Kategorie 1 (150 km/h max. anhaltende Winde, 976 mBar min. Kerndruck). Die Zuggeschwindigkeit hat wie prognostiziert zugenommen und liegt jetzt bei knapp 40 km/h, der Kurs bei 40°, was Nordost bedeutet.
Da kein Landgang als Hurrikan mehr erwartet wird, ist trotz der Nähe zur Küste keine Hurrikanwarnung mehr aktiv. Es gilt Tropical Storm Warning an der Grenze zwischen North Carolina und Virginia, in Nantucket, am Cape Cod und in praktisch ganz Nova Scotia.

Trotz allem bleibt auf einen guten Sturm zu hoffen; nämlich den der deutschen Nationalelf gegen Frankreich.

3. Juli 2014
Abend-Update
Mit max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 160 km/h - der min. Kerndruck ist auf 976 mBar gefallen - hat  ARTHUR den Erwartungen entsprechend die Hurrikankategorie  2 erreicht und ist jetzt mit 24 km/h auf Kurs NNE (30°) unterwegs.

Die Prognosen waren also sehr zuverlässig und man ist seiner Sache auch weiterhin ziemlich sicher, wie unter anderem am sehr schlanken Warnkegel des NHC zu erkennen ist.

Gerade eben sendete die NOAA-Boje 41036 10-min-anhaltendene Windgeschwindigkeit von 108 km/h mit Spitzen bis 140 km/h, was bedeutet, dass in Kürze Hurrikanwinde die Warnzone erreichen werden.

Nantucket und Cape Code stehen bereits unter Tropical Storm Warning, selbst in Teilen von Nova Scotia wurde schon Tropical Storm Watch aktiviert. Bei der zu erwartenden Geschwingkeitszunahme wird ARTHUR dort bereits am Samstag an Land gehen.
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Satellitenbild Hurrikan ARTHUR
3. Juli 2014
Credit: NASA / NOAA
Inzwischen ist ARTHUR der erwartete Hurrikan.
Es ist wahrscheinlich, dass er vor North Carolina die Kategorie 2 (Saffir-Simpson) erreicht.

Der Kern befindet sich etwa 415 km SW von Cape Hatteras und der Sturm produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 150 km/h (min. Kerndruck 981 mBar).

Auch die Trackprognose zeigt sich als sehr zuverlässig. ARTHUR liegt mittlerweile auf Kurs NNE und ist jetzt mit 17 km/h unterwegs.

Die einzelnen Sturmwarnungen exakt aufzuzählen, ist aktuell nicht sehr sinnvoll. An der gesamten Küste von North und South Carolina muss ab sofort mit Sturmbedingungen oder Hurrikanbedingungen gerechnet werden, welche morgen auf Virginia übergehen werden. Hurrikanwinde werden glücklicherweise nur bis 35 km vom Kern festgestellt, Sturmwinde bis zu 185 km. Der Kern wird voraussichtlich und wie befürchtet genau über die Outer Banks hinwegziehen.
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2. Juli 2014
Update
Mit max. anhaltenden Winden von 110 km/h (min. Kerndruck 990 mBar) ist  ARTHUR am Mittwoch Abend fast ein Hurrikan. Der Kern des Systems befindet sich 650 km SSW von Cape Hatteras und 290 km SSE von Charleston (30,2N und 79,2W). Der Zyklon hat wie erwartet auf Kurs N geschwenkt und ist mit 13 km/h Zuggeschwindigkeit zwar immer noch nicht schnell, aber er kommt so langsam in Bewegung.

Die US-Regierung hat reagiert und die Sturmwarnungen aktualisiert.
Es gilt jetzt:
Hurricane Warning
- Surf City bis Duck
- Pamlico Sound
-Eastern Albemarle Sound

Hurricane Watch
- Little River Inlet bis Surf City

Tropical Storm Warning
- South Santee River bis Surf City
- Duck bis Cape Charles Light (ohne Cheasepaeke Bay)
- Western Albemarle Sound

In den entsprechenden Warnzonen sind Sturmbedingungen ab Donnerstag Nachmittag und Hurrikanbedingungen ab Donnerstag Nacht wahrscheinlich.

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Noch immer steht ARTHUR vor Florida fast still.
Morgen sollte er dann langsam in Bewegung kommen, eventuell schon zu einem Hurrikan werden, bis Freitag Abend die Carolinas passieren und dann hohe Zuggeschwindigkeit aufnehmen.
Die Outer Banks wird der Kern des Wirbelsturms sehr wahrscheinlich nah an der Küste und als Hurrikan passieren.

Prognose ARTHUR
2. Juli 2014
Credit: NHC &
TerraMetrics

Die aktuellen Sturmwarnungen:
Florida:
Tropical Storm Watch von Sebastian Inlet bis Flagler Beach

North und South Carolina:
Hurricane Watch von Bogue Inlet bis Oregon Inlet und am Pamlico Sounnd
Tropical Storm Watch vom South Santee River bis zum Bogue Inlet, vom Oregon Inlet bis zur Grenze North Carolina und Virginia, Eastern Albemarle Sound







1. Juli 2014
Update
ARTHUR ist jetzt offiziell.
Noch hat die US-Regierung nichts an der Sturmwarnung geändert.
Auch die Trackprognose ist unverändert, allerdings ist jetzt davon auszugehen, dass ARTHUR am Freitag vor North Carolina -wo wie fast immer die Outer Banks am stärksten gefährdet sind - zu einem Hurrikan wird.
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91L ist mittlerweile das Tropische  Tief 01 und es wird nicht mehr lange dauern, bis es zum Tropischen Sturm ARTHUR deklariert werden wird.

Und auch ansonsten macht die Prognose  einen recht stabilen Eindruck. Bis Mittwoch Abend Florida, am Donnerstag Georgia und die Carolinas und  dann immer schneller werdend den Norden der US-Küste beeinflussend wird sich ARTHUR nah an selbiger entlang bewegen, wahrscheinlich ohne zu einem Hurrikan zu werden.

Florida hat eine erste Sturmwarnung aktiviert:
Es gilt Tropical Storm Watch von Fort Pierce bis Flagler Beach.
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In der Atlantischen Hurrikansaison 2014 bahnt sich erste ernstzunehmende Aktivität an, obwohl das System 91L noch recht wenige Niederschlags- und Gewitterausbrüche bietet. Der Oberflächendruck sinkt und die Bedingungen für die Bildung eines Tropischen Zyklons dürften in den kommenden Tagen besser werden.

Aktuell wird das System etwa 200 km ENE von Melbourne, Florida lokalisiert und bewegt sich mit Kurs SW langsam auf Florida zu. 91 wird aber in den kommenden Tagen eine Rechtskurve absolvieren und ab Mitte der Woche beginnen, langsam die US-Ostküste entlang zu wandern.

Noch zeigen sich die Intensitätsmodelle nicht besonders aggressiv, aber das kann sich noch ändern. Bereits heute wird bei Bedarf der erste Hurrican Hunter das System besuchen. Bei Erreichen des Status "Tropisches Tief" dürfte sofort Sturmwarnung aktiviert werden.

Tropischer Sturm DOUGLAS


3. Juli 2014
DOUGLAS ist kein Tropischer Sturm mehr.
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Knappe 800 km SSW der Südspitze Baja Californias hat sich der Tropensturm DOUGLAS gebildet, der vierte Tropische Sturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison.

DOUGLAS wird mit Kurs WNW in den offenen Pazifik hinaus ziehen, voraussichtlich nicht besonders intensiv werden und stellt somit keine Gefahr für Festland dar. Sturmwarnung ist nicht aktiv. 

Tropischer Sturm NANAUK zieht doch nicht nach Oman

Mittwoch, 11. Juni 2014


14. Juni 2014
NANAUK ist kein Tropischer Sturm mehr.
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12. Juni 2014
Es gibt gravierende Veränderungen der Prognose:
Zum einen ist momentan nicht mehr davon auszugehen, dass NANAUK zu  einem hurrikanäquivalenten Zyklon anwächst und desweiteren erwarten die Modelle jetzt eine Rechtsdrift am Wochenende, die den Wirbelsturm auf Kurs N bringen und nicht mehr auf Oman zu ziehen lassen  würde.
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In der östlichen Arabischen See, Nordindik, hat sich der Tropische Sturm NANAUK gebildet, ein in seinen Dimensionen sehr großer Wirbelsturm.

Während der kommenden Tage dürfte NANAUK die Intensität eines Hurrikans der Kategorie 1 erreichen und in ziemlich gerader Linie auf Oman zuhalten. Zwischen dem 15. und 16. Juni wird der Zyklon ziemlich exakt bei Samirah Island erwartet, voraussichtlich nicht mehr als Hurrikan-Äquivalent. 

Hurrikan CRISTINA vor Mexiko

Montag, 9. Juni 2014


15. Juni 2014
CRISTINA ist kein Tropischer Sturm mehr.
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14. Juni 2014
CRISTINA ist kein Hurrikan mehr und wird voraussichtlich morgen zu einem Tropischen Tief abklingen.
Festland ist nicht in Gefahr.
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12. Juni 2014
In den vergangenen 12 Stunden hat CRISTINA rasant an Intensität gewonnen und ist aktuell ein Hurrikan  der Kategorie 4 mit max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 240 km/h.

Inzwischen hat der Zyklom Kurs WNW eingeschlagen, wird aber aller Wahrscheinlichkeit nach in ausreichender Entfernung zur mexikanischen Küste bleiben, um dort nicht zu einer Gefahr zu werden.

Ab Montag dürfte es mit dem Status "Hurrikan" vorbei sein; weit weg und bereits SSW oder SW von der Südspitze Baja Californias.

Es besteht nach wie vor keine Notwendigkeit für Sturmwarnung.
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11. Juni 2014
CRISTINA ist inzwischen ein Hurrikan der Kategorie 1 und folgt ziemlich exakt den Prognosen. Noch ist der Zyklon bei 9 km/h mit Kurs West unterwegs, dürfte aber noch heute den erwarteten Rechtsschwenk vornehmen, welcher ihn auf Kurs WNW bringen wird. Ab Sonntag dann ist von einer leichten Linksdrift auszugehen.

Die mexikanische Küste ist nicht in Gefahr eines direkten Impakts.
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Knappe 300 Kilometer südlich von Zihuatanejo, Mexiko, hat sich das Tropische Tief 3-E gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm CRISTINA, dem  dritten Tropischen Sturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison, deklariert werden wird.

TD3-E zieht mit schlappen 7 km/h westwärts, wird sich also von der mexikanischen Pazifikküste entfernen. Das NHC geht davon aus, dass der Zyklon am Mittwoch  zu einem Hurrikan und in den folgenden Tagen etwas nach rechts schwenken wird. Die Modelle erwarten für das Wochenende oder den Wochenbeginn allerdings eine Linksdrift in den offenen  Pazifik hinein. Die Gefahr, dass CRISTINA auf Baja California zu schwenken könnte, ist relativ gering.

Es ist keine Sturmwarnung aktiv. 

Tropischer Sturm BORIS

Montag, 2. Juni 2014


4. Juni 2014
BORIS ist an Land und kein Tropischer Sturm mehr.
Das Restetief wird allerdings (zusammen  mit einemTiefdrucktrog in der Bay von Campeche im Golf von Mexiko) noch mehrere Tage lang heftige Niederschläge  im Süden Mexikos produzieren.

3. Juni 2014
Update
BORIS ist jetzt offiziell.
Die aktuellen Prognosen gehen von einer noch früheren Ankunft an der mexikanischen Küste aus. BORIS wird bereits morgen (Mittwoch) an Land erwartet.
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Noch ist TD 02-E kein Tropischer Sturm. Aber die eigentliche gute Nachricht lautet, dass der Zyklon sie verbleibende Strecke bis zur mexikanischen Küste um einiges schneller zurücklegen und bereits am Donnerstag an Land gehen wird, obwohl in diesem Moment kaum Bewegung auszumachen ist.

Die Trackprognose wurde recht deutlich nach rechts korrigiert und der Landfall des Kerns jetzt nahe der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala prognostiziert.

Die Sturmwarnung wurde den neuen Umständen angepasst: Tropical Storm Watch von Salina Cruz bis zur Grenze mit Guatemala in Tropical Storm Warning umgewandelt.
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Etwas mehr als 300 km SSE von Salina Cruz, Mexiko, hat sich das Tropische Tief 02-E gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm BORIS deklariert werden dürfte.

Aktuell hält der Zyklon noch Kurs NNW, sollte aber morgen auf Nord schwenken und somit ziemlich direkt nach Salina Cruz ziehen.
Auch wenn das NHC keinen Hurrikan erwartet, sollte man diesen Wirbelsturm nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist von extremen Niederschlagsmengen auszugehen. Und das in einer Region, die bei jedem Wirbelsturm starken Schaden nimmt. Und es handelt sich um andauernde Niederschläge, da der Zyklon in den kommenden Tagen sehr langsam unterwegs sein wird.

Betroffen sein werden vor allem Oaxaca und Chiapas. Ganz aktuell sehen wir aber auch schon sehr ordentliche Konvektion über Guatemala (bis nach Belize hinein) und El Salvador.

Die mexikanische Regierung hat aufgrund der Nähe des  Tiefs zur Küste Mexikos bereits eine erste Sturmwarnung aktiviert (Tropical Storm Watch von Salina Cruz bis zur Grenze Mexikos mit Guatemala), obwohl der Landfall erst am Samstag erwartet wird.

Tropischer Sturm AMANDA

Donnerstag, 22. Mai 2014


30. Mai 2014
AMANDA ist kein Tropischer Sturm mehr.
Das Restetief wird in den kommenden Tagen trotzdem noch für etwas Unruhe an der mexikanischen Pazifikküste sorgen, was aber eher in den Bereich Wettervorhersage als in den Bereich Sturmwarnung fällt.
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28. Mai 2014
Wie erwartet ist AMANDA inzwischen kein Hurrikan mehr, bewegt sich aktuell aber mit Kurs NE direkt auf die Küste von Jalisco und Colima zu. An der gesamten Pazifikküste Mexikos geht es dieser Tage wettertechnisch ziemlich unruhig zu und ein Großteil dieser Aktivität steht in direktem Zusammenhangmit AMANDA.

Das NHC geht aktuell davon aus, dass AMANDA noch bis Freitag als Tropischer Sturm in Richtung Küste marschieren und dann zu einem Tropischen Tief abklingen, eine 180°-Kehrtwende vornehmen und am Wochenende bei dann Kurs SW seine tropischen Eigenschaften verlieren wird.

Im Moment ist es nicht wahrscheinlich, dass AMANDA der Küste nahe genug kommen wird, um die Aktivierung von Sturmwarnung notwendig werden zu lassen.
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25. Mai 2014
AMANDA hat eine rasante Entwicklung hingelegt und ist aktuell ein Hurrikan der Kategorie 4 mit max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 250 km/h. Die erwartete Rechtsdrift ist eingetreten und AMANDA hält momentan fast genau Kurs N, auf Baja California zu. Allerdings ist der Wirbelsturm weiterhin sehr langsam unterwegs und sollte sich in einiger Entfernung zur mexikanischen Küste austoben. Das NHC geht davon aus, dass AMANDA den Status Hurrikan bis Mittwoch halten können und dann stark nachlassen wird.
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23. Mai 2014
Mittlerweile ist mit AMANDA der erste Tropische Sturm der Pazifischen Hurrikansaison 2014 offiziell.

Die jüngsten Prognosen erwarten, dass AMANDA Anfang kommender Woche kurzzeitig zu einem Hurrikan wird. Wichtiger für das mexikanische Festland allerdings ist, dass sich ab Montag eine Rechtsdrift andeutet, welche den Zyklon im Extremfall doch noch in die Nähe Mexikos führen könnte.
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Eine Woche nach dem offiziellen Beginn der Pazifischen Hurrikansaison 2014 hat sich etwas mehr als 1000 Kilometer SSW von Manzanillo, Mexiko, das Tropische Tief 1-E gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm AMANDA deklariert werden dürfte.

TDE-1 bewegt sich aktuell mit 6 km/h in Richtung WNW und sollte diese Zugrichtung während des Wochenendes beibehalten, was bedeutet, dass der wahrscheinliche Wirbelsturm in den Pazifik hinausziehen und sich nicht der mexikanischen Küste nähern wird.

Tropischer Sturm ITA zieht als Major-Hurricane-Äquivalent nach Australien

Donnerstag, 10. April 2014


Ein paar hundert Kilometer NE von Cape Flattery an Australiens Ostküste befindet sich das hervorragend entwickelte Auge des Tropensturms ITA, welches morgen Abend (11. April 2014) nahe Cape Flattery an Land gehen wird.

ITA hat sich in den vergangenen 24 Stunden stark intensiviert und entspricht einem Hurrikan der der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala. Das australische BOM stuft den Wirbelsturm als Severe Tropical Cyclone der Kategorie 5 ein.

Das BOM erwartet im Vergleich zu den US-Instituten nach dem Landfall eine Zugbahn, die deutlich mehr ins Inland führt. Die Warnzone an der Küste von Queensland beinhaltet von Nord nach Süd: Lockhart River, Cape Sidmouth, Cape Melville, Cape Flattery, Cooktown, Port Douglas, Cairns, Innisfail und Cardwell. Zwischen Cape Melville und Cape Tribulation ist mit den stärksten Winden zu rechnen.

Tropischer Sturm GUITO keine Gefahr für Mauritius

Dienstag, 18. Februar 2014


20. Februar 2014:
GUITO entspricht mittlerweile einem Hurrikan (Kategorie 1 Saffir-Simpson).
Und es sieht nach weiterer Intensivierung aus.
Was allerdings Festland betreffend nicht gravierend ist, da die Trackprognose weiterhin eine Zugbahn abseits von Afrika, Madagaskar und den Inseln (Mauritius und La Reunion) prognostiziert.

Update: GUITO ist jetzt offiziell.

Vor Mosambik hat sich ein Zyklon gebildet, der von den US-Instituten bereits als Tropischer Sturm 15 (SW-Indik) geführt und ziemlich sicher bald auch von der Meteo France offiziell als GUITO deklariert werden wird. 

In den kommenden Tagen wird der Zyklon zwischen dem afrikanischen Kontinent und Madagaskar nach Süden ziehen, bevor dann - bereits südlich von Madagaskar - langsam auf Kurs SE umschwenken un in einen unbewohnten Teil des Indiks ziehen sollte.

Voraussichtlich wird GUITO der Intensität eines Hurrikans nahe kommen. Allerdings sieht es nicht nach einem Landfall aus. Mauritius und La Reunion sind nicht gefährdet.

Tropischer Sturm FOBANE wahrscheinlich keine Gefahr für Mauritius

Freitag, 7. Februar 2014




10. Februar 2014:
Inzwischen können wir ziemlich sicher sein, dass FOBANE Mauritius und La Reunion in Ruhe lassen wird. Bereits jetzt befindet sich der Wirbelsturm - weit östlich von Mauritius - bereits auf den Breitengraden der Inseln und wird in den kommenden 2 Tagen Kurs SW halten. Übermorgen dann ist mit einer Linkskurve zu rechnen, die FOBANE dann in Richtung S abziehen und sich schnell auflösen lassen sollte.
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Den Kern einer gigantischen Konvektion im SW-Indik sehen die US-Institute mittlerweile als den Tropischen Zyklon 14S an und es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis auch die Meteo France offiziell den Namen FOBANE vergibt.

Aktuell befindet sich 14S ein paar hundert Kilometer NE von Rodrigues und bewegt sich mit flotten 33 km/h in Richtung SE. Während des Wochenendes sollte der Zyklon eine ausgedehnte Rechtskurve ziehen, welche ihn letztendlich Kurs SW oder sogar WSW einschlagen lassen dürfte. Bei Beendigung der Kurve wird sich der Wirbelsturm aber bereits weit genug südlich befinden, um Mauritius und La Reunion nicht mehr gefährden zu können.

 
 
 

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