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Taifun USAGI (ODETTE)

Dienstag, 17. September 2013




gecancelte und verspätete Flüge:




23. September 2013:
USAGI ist kein Tropischer Sturm mehr.

22. September 2013:
Eine Norddrift im letzten Moment hat den Landfall USAGIs nahe Hudong Harbor östlich von Hong Kong stattfinden lassen.

Die JMA sieht USAGI noch als Taifun.

21. September 2013:
USAGI hat zwar minimal nachgelassen, ist aber noch immer ein Super Typhoon, der sich bereits deutlich auf den nördlichen Philippinen und in Taiwan bemerkbar macht.

An der Prognose hat sich nicht viel geändert - in der Nacht von Samstag auf Sonntag wird der Kern (ein noch immer exzellent ausgebildetes Auge) - der Südspitze von Taiwan nahe kommen und zwischen Sonntag und Montag geht es dann nach Hong Kong.

Es ist davon auszugehen, dass die Batanes Islands am härtesten getroffen werden. Die JMA hat Signal N° 4 aktiviert.

siehe auch: CNN-Interview mit James Reynolds, der sich nach Taiwan begeben hat.

Details zu den Philippinen, Taiwan und Hong Kong entnehmen Sie bitte den Links oben.
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20. September 2013:
USAGI produziert mittlerweile 140 Knoten bzw. um die 260 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten und entspricht damit längst einem Hurrikan der Kategorie 5 auf der Saffir-Simpson-Skala. Die US-Institute nennen einen solchen Zyklon im Westpazifik einen Super Typhoon.

Laut JMA werden Hurrikanwinde bis 150 km und Sturmwinde bis 500 km vom Auge entfernt gemessen. USAGI ist also in jeglicher Hinsicht ein Gigant, oder wie manche Medien nicht zu Unrecht sagen: ein Monstersturm. (HQ-Satellitenfoto USAGI vom 19. September 2013)

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Satellitenbild Super Typhoon USAGI
19. September 2013
Credit: CIMSS


Die Philippinen und Taiwan werden definitiv einiges von UGASI zu spüren bekommen. Stormchaser James Reynolds ist unterwegs, um uns Bilder zu liefern.

Die Trackprognose ist jetzt wieder an Taiwan heran korrigiert worden (voraussichtlich immer noch als Kat-5-Taifun), Landfall nahe Hong Kong als Taifun - evtl. Major - bleibt wahrscheinlich.
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19. September 2013:
Inzwischen ist USAGI wie erwartet ein Taifun und nicht nur das, sondern er entspricht bereits einem Hurrikan der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala, ist also ein Major Typhoon. Und es ist davon auszugehen, dass die Intensität noch zunimmt.

Immerhin sieht es aktuell danach aus, als wolle USAGI mitten zwischen den Philippinen und Taiwan hindurch ziehen, dafür allerdings zeigt die Trackprognose momentan genau nach Hong Kong (Ankunft in 4 Tagen), möglicherweise noch als Major Typhoon.
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18. September 2013:
USAGI steht bereits kurz vor seiner Beförderung zum Taifun.

Die Trackprognose wurde etwas nach links korrigiert, so dass der Kern jetzt keinen Landfall auf Taiwan machen würde. Dafür ginge es näher an Hong Kong heran. Warten wir mal noch 24 bis 36 Stunden ab, dann sollte die Prognose sicherer werden.

Auch im Norden Luzons, Philippinen sollte man USAGI im Auge behalten.
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In der Taifunsaison 2013 steht der nächste größere Wirbelsturm an.

Noch weit östlich der Philippinen hat sich der Tropische Sturm 17 W USAGI (Philippinen: ODETTE) gebildet und wird am Wochenende in Taiwan und China erwartet. Dabei bestehen Chancen, dass USAGI zu einem Major Typhoon wird.

Wir wissen, wie unsicher die Prognosen im Westpazifik zu einem so frühen Zeitpunkt sind, aber vorbereitet sollte man sein. Was die chinesische Festlandküste anbelangt, liegt aktuell die Zone von Hong Kong bis fast Schanghai in der Warnzone.

Tropischer Sturm KONG-REY (NANDO)

Montag, 26. August 2013


30. August 2013:
KONG-REY ist kein Tropischer Sturm mehr. Das Restetief wird in den kommenden Tagen in Windeseile Japan von links unten nach rechts oben abklappern.


27. August 2013:
Leichte Entspannung der Situation Taiwan betreffend: Man geht aktuell nicht mehr davon aus, dass KONG-REY zu einem Taifun wird und die prognostizierte Zugbahn verläuft jetzt etwas weiter entfernt von der Insel. Trotzdem ist der Zyklon, der sich in den vergangenen Stunden nur wenig bewegt hat, auf jeden Fall ein starker Rainmaker und sollte keinesfalls unterschätzt werden.
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Westlich von Luzon, Philippinen hat sich der Tropische Sturm KONG-REY (14W) gebildet, der philippinische Name lautet NANDO.

Der Kern des Zyklons wird knapp NE an Luzon vorbeiziehen und sich auf den Weg in die Naehe Taiwans machen, wo er auf Hoehe Taipeh zwischen dem 28. und 29. August 2013 als Taifun erwartet wird. Danach soll KONG-REY laut aktuellen Erwartungen nach rechts driften, abschwaechen und auf Japan zuhalten.

Die aktuellsten Warnungen und andere Hinweise finden Sie hier:
- Taiwan 

Tropischer Sturm TRAMI (MARING)

Sonntag, 18. August 2013

22. August 2013:

TRAMI ist kein Tropischer Sturm mehr.


21. August 2013:
TRAMI ist jetzt zwar der erwartete Taifun, aber nur gerade so. Andererseits ist der Zyklon ein recht großer Wirbelsturm und während der Kern gerade nördlich an Taiwan vorbeizieht, bekommt es die ganze Insel mit starken Niederschlägen und heftigen Winden zu tun. Zumindest ist TRAMI jetzt sehr schnell unterwegs und wird noch heute etwa mittig zwischen Shanghai und Hong Kong an Land gehen.


19. August 2013:
An den Erwartungen der Entwicklung der Intensität TRAMIs hat sich nicht viel geändert, allerdings zeigt die Prognose momentan genau auf Taipeh, wo der Kern des dann wahrscheinlich Taifuns am 21. August eintreffen sollte.
Dateillierte Sturmwarnung und mehr Information: Taiwan Weather Bureau.
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NE von Luzon, Philippinen und ESE von Taiwan hat sich der Tropische Sturm TRAMI gebildet, welcher auch von der philippinischen Pagasa einen Namen (MARING) bekommen hat.

Momentan ist TRAMI in Richtung E unterwegs, soll aber während der kommenden 4 Tage eine starke Linksdrift vornehmen, welche den Zyklon am Ende Kurs auf China nehmen lassen würde. Dabei könnte Taiwan im Weg sein. Wenn so starke Kurven in der Zugbahn erwartet werden, sind die Prognosen normalerweise relativ unzuverlässig, aber im Moment deutet die Vorhersage für den 21. August 2013 auf die Nähe von Taipeh, und zwar als Taifun.

Die aktuelle Warnzone die chinesische Küste betreffend ist ziemlich riesig, sie umfasst die komplette Region zwischen Shanghai und Hong Kong.

Tropischer Sturm CIMARON | ISANG (08W): Philippinen, Taiwan, China

Dienstag, 16. Juli 2013

19. Juli: CIMARON ist kein Tropischer Sturm mehr.


18. Juli: CIMARON geht gerade nahe Chaozhou (etwa 250 km östlich von Hong Kong) an Land.
Dabei ist CIMARON wie erwartet kein besonders starker Wirbelsturm, auch die Dimensionen halten sich in Grenzen. (Siehe auch: HQ-Satellitenfoto CIMARON 18. Juli 2013)

Man kann jetzt davon ausgehen, dass der Zyklon recht schnell zu einem Tropischen Tief degradiert wird und auch dieses sollte sich innerhalb von max. 24 - 48 Stunden auflösen.

17. Juli: 08W hat den Status Tropischer Sturm erreicht und trägt somit den Namen CIMARON.
Der Kern befindet sich mittlerweile nördlich von Luzon. Die Prognose der Zugbahn wurde deutlich korrigiert und nun soll der Zyklon anstatt rechtsdriftend direkt geradeaus - deutlich südlich an Taiwan vorbei - an die Festlandküste Chinas ziehen. Dabei geht man davon aus, dass CIMARON bis zur morgen erwarteten Ankunft gerade so die Kategorie Tropischer Sturm halten kann.

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Minimal östlich von Luzon (Philippinen) hat sich das Tropische Tief 08W gebildet. Die Philippinen vergeben bereits einer Tropical Depression einen Namen, weshalb das System von den philippinischen Behörden schon jetzt ISANG genannt wird

siehe auch: Information der Pagasa

So richtig sicher ist es noch nicht, ob das Tief auch wirklich zu einem Tropischen Sturm wird und auch hinsichtlich der Zugbahn sind sich die GFS-Modelle noch nicht wirklich einig. Dementsprechend groß ist die Warnzone in der Grafik oben rechts. Für am wahrscheinlichsten hält das JTWC die Variante, bei der der Kern des Systems mit Kurs NW / NNW knapp sowohl an Luzon (NE) als auch an Taiwan (SW) vorbei an die Küste Chinas und - bereits über Land und dann mit Kurs N - in die Region Shanghai ziehen wird.

Es ist unwahrscheinlich, dass wir einen starken Wirbelsturm zu sehen bekommen werden, aber wie fast immer in der Taifunsaison ist mit extremen Niederschlägen und den daraus entstehenden Gefahren zu rechnen.

Pot. Tropische Stürme MALIKSI und GAEMI (20W und 21W)

Sonntag, 30. September 2012

Pot. Tropische Stürme MALAKSI und GAEMI (20W und 21W), Malaksi, Gaemi, Marce, Taifunsaison 2012, Japan, Vietnam, Philippinen, China, Taiwan, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Verlauf, Zugbahn, September, Oktober, 2012,
Satellitenbild Westpazifik
30 September 2012
Credit: CIMSS
Nachdem im Westpazifik (Taifunsaison) JELAWAT Japan als Tropischer Sturm erreicht hat und EWINIAR nicht mehr existiert, scheint sich ein neues Paar von Zyklonen darauf vorzubereiten, pünktlich zum Beginn des Monats Oktober 2012 ihr Leben als Tropischer Sturm aufzunehmen.

Die JMA klassifiziert sowohl System 94W als auch System 95W als Tropisches Tief. Die US-Institute haben  94W zuerst als Tropentief angesehen und somit Tropisches Tief 20W benannt.

Die Trackprognose bringt 20W, dessen Zentrum sich momentan nahe Guam und Pagan befindet, zuerst einmal auf Kurs  NW, wo es ziemlich exakt bei Iwo To zu einem Taifun werden und dann nach einer Kursänderung in Richtung  NE südlich und parallel an Japan vorbei ziehen soll.

21W sitzt momentan etwa mittig zwischen Vietnam und den Philippinen fest und es ist noch nicht ganz klar, wohin es ziehen wird.

Die beiden nächsten zu vergebenden Namen lauten in dieser Reihenfolge: MALIKSI und GAEMI, die Philippinen werden - wenn sie 21W als Tropisches Tief einstufen sollten - den Sturmnamen MARCE vergeben.

Taifun JELAWAT aktuell: Taiwan und Okinawa sind vorbereitet

Donnerstag, 27. September 2012

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Satellitenbild Taifun JELAWAT
27. September 2012
Credit: CIMSS
JELAWAT wird von den US-Instituten noch immer als Super Typhoon angesehen.

Der Impakt des Zyklons auf die Philippinen hat sich inzwischen vorwiegend auf das nördliche Luzon verlagert, im Gegenzug bekommt Taiwan immer mehr zu spüren. Taiwan fliegt übrigens Recon, allerdings beschränkt man sich auf Dropsonden und fliegt nicht in den Taifun hinein.

An der Prognose hat sich nicht viel geändert, aber es wird wichtig für Taiwan sein, dass die Vorhersage auch relativ exakt eintrifft. Im Moment zieht JELAWAT genau auf Taiwan zu, soll aber ab sofort eine Rechtsdrift vornehmen, die den Zyklon innerhalb der kommenden 24 Stunden auf Kurs NE bringen dürfte.
Dieser Kurs wiederum sollte JELAWATs Kern dann ziemlich genau über Okinawa ziehen lassen, es wäre nach BOLAVEN und SANBA der dritte Besuch eines Major Typhoons in der japanischen Präfektur innerhalb weniger Wochen.

Allein ein Blick auf das Auge des Taifuns - siehe Satellitenbild oben - lässt schon erahnen, wie stark JELAWAT noch immer ist. Den Status "Super Typhoon" sollte er zwar bald verlieren, aber bis Okinawa dürfte er zumindest noch ein Major Typhoon (Kategorie 3+ Saffir-Simpson) bleiben. Der finale Landfall wird nach wie vor nahe Tokio erwartet.

Bisher scheint der Flugverkehr am Taoyuan Flughafen Taipei nicht allzu stark eingeschränkt zu sein. Es muss aber ab sofort mit starken Verspätungen und Absagen von Flügen gerechnet werden. Information über Ihren Flugstatus holen Sie am besten direkt bei Ihrer Airline ein.

Die US-Military Base auf Okinawa hat derweil TCCOR 3 aktiviert. Okinawa hat sich während des Durchzugs von BOLAVEN und SANBA als sehr widerstandsfähig gegenüber großen Taifuns bewiesen. Und die Einwohner nehmen die Sache relativ gelassen. Unsere Kontakte vor Ort berichten, dass die Hauptbeschwerde der meisten Leute dahingehend ausfällt, dass ihre Pläne für die kommenden Tage durcheinander gewirbelt werden.
Selbst bei der Stromversorgung macht Japan irgendetwas besser als der Rest der Welt. Es hat sich gezeigt, dass selbst bei den Major Typhoons in vielen Haushalten die elektrische Energie kaum einmal länger als 5 oder 10 Minuten am Stück ausfiel.

Taifun JELAWAT | LAWIN aktuell (Philippinen, Taiwan, Okinawa)

Mittwoch, 26. September 2012

Taifun JELAWAT | LAWIN aktuell (Philippinen, Taiwan, Okinawa), Jelawat, Lawin, aktuell, Philippinen, Taiwan, Japan, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose, Verlauf, Zugbahn, September, 2012, Taifunsaison 2012,
Satellitenbild Taifun JELAWAT
26. September 2012
Credit: CIMSS
JELAWAT ist für das JTWC noch immer ein Super Typhoon, die Kategorie 5 (Saffir-Simpson) hält er aber nicht mehr. Das aktuelle Satellitenbild oben - eines der letzten, bevor es gleich dunkel wird auf den Philippinen - lässt keinen Zweifel daran, wie gut der Taifun strukturiert ist. Fast kreisrund, einheitliche dichte Konvektion, starke Zirkulation und ein toll definiertes Auge.

Laut den Prognosen soll es mit JELAWATs Intensität jetzt langsam, aber kontinuierlich bergab gehen. Die US-Institute erwarten momentan einen finalen Landfall in der Nähe von Tokio am 1. Oktober. Das, nachdem der Taifun zuerst einmal fast bis nach Taiwan und dann nach einem scharfen Rechtsknick der Zugbahn über Okinawa wandern soll. Die JMA ist mit ihrer Trackprognose noch nicht ganz konform und vor allem noch nicht ganz so weit in der Zukunft, hat sich aber der Vorhersage der US-Institute stark angepasst:

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Erwarteter Verlauf JELAWAT (JMA)
26. September 2012
Credit: JMA

Taifun JELAWAT | LAWIN zieht voraussichtlich nicht nach Taiwan, sondern nach Okinawa

Dienstag, 25. September 2012

Supertaifun JELAWAT | LAWIN zieht voraussichtlich nicht nach Taiwan, sondern nach Okinawa, Jelawat, Lawin, aktuell, Philippinen, Japan, Taiwan, Taifunsaison 2012, Taifun Typhoon, Hurrikanfotos, major hurricane, September, 2012, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose,
Satellitenbild und erwarteter Verlauf Taifun JELAWAT
26. September 2012
Credit: CIMSS
Leichtfertig benutzte übertriebene und Panik fördernde Wortwahl in den Medien im Zusammenhang mit Naturkatastrophen sollte eigentlich verpönt sein. Im Zusammenhang mit Super Typhoon JELAWAT allerdings nicht von einem "Monstersturm" oder ähnlichem zu sprechen, würde der Situation nicht gerecht werden.
(siehe auch: NASA-HQ-Satellitenfoto 25. September 2012)

Das JTWC erwartet in Kürze max. 1-Minute-anhaltende Windgeschwindigkeiten von knapp 270 km/h. Momentan wird JELAWAT von den US-Instituten der Kategorie 5 (Saffir-Simpson) zugeordnet. Die JMA sieht aktuell - auf 10-Minuten-Messungen bezogen, max. anhaltende Winde von etwas mehr als 200 km/h.

JELAWAT ist ein klein wenig weiter nach rechts (Ost) gezogen, als noch gestern erwartet, was eine gute Nachricht für die Philippinen ist, denn nun wird der Kern anscheinend relativ weit von Luzon - auf dessen Breitengraden er sich bereits befindet - entfernt bleiben.

Zunächst soll der Taifun jetzt Kurs NW in Richtung Taiwan nehmen. Zwischen dem 27. und 28. September erwarten die US-Institute dann noch ein gutes Stück von Taiwan entfernt einen etwa 90°-Rechtsknick in der Zugbahn und eine Weiterreise genau nach Okinawa, welches in den vergangenen Wochen bereits von vorhergehenden starken Taifunen direkt getroffen wurde.

Die Prognose der offiziell für die Taifunsaison zuständigen JMA sieht diesen Rechtsknick (noch?) nicht und bringt JELAWAT direkt nach Taiwan. Bald werden wir wissen, wer von beiden Recht behalten soll.


Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 24. September 2012

Montag, 24. September 2012

Atlantische Hurrikansaison

Der Tropische Sturm NADINE macht es sich weit südlich der Azoren bequem und mittlerweile glaubt das National Hurricane Center nicht mehr, dass er noch einmal zu einem Hurrikan wird. Die Azoren können NADINE noch nicht ganz abschreiben, aber im Moment liegt die Wahrscheinlichkeit für Sturmwinde auf den Inseln bei 0%. Im Zusammenhang mit NADINE ist keine Sturmwarnung aktiv.

Pazifische Hurrikansaison

MIRIAM ist mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 3 und es wird immer wahrscheinlicher, dass sie am kommenden Wochenende auf Baja California an Land geht. Ab Mittwoch oder Donnerstag ist mit Sturmwarnung, eventuell sogar mit Hurrikanwarnung zu rechnen.

Taifunsaison

JELAWAT (LAWIN) ist wieder ein Super Typhoon (er war kurzzeitig aus dieser Kategorie gefallen) und bearbeitet weiterhin die Philippinen. Aktuell sieht es danach aus, als würde der Kern des Taifuns nicht ganz bis nach Taiwan gelangen, sondern vorher nach rechts driften - auf Okinawa zu.

Der jüngste Mitspieler nennt sich EWINIAR, befindet sich südlich von Japan und zieht nach NE. Im Moment sieht es nicht danach aus, als würde EWINIAR ein Taifun werden. Genauso wenig ist es wahrscheinlich, dass er Japan direkt erreicht oder gar als starker Wirbelsturm erreicht.

Taifun JELAWAT | LAWIN im Dreieck Philippinen-Taiwan-Japan wird wahrscheinlich Super Typhoon

Sonntag, 23. September 2012

Update 02:00 MESZ: Laut JTWC ist JELAWAT jetzt ein Super Typhoon.

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf Taifun JELAWAT
24. September 2012
Credit: CIMSS
Die US-Institute ordnen JELAWAT bereits der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala zu, womit auch dieser Zyklon ein Major Typhoon ist.

Der Kern - in diesem Fall das Auge - JELAWATs befindet sich noch östlich der zentralen Phillippinen, aber trotz der Entfernung liefert auch JELAWAT, wie so viele seiner Geschwister, Unmengen an Niederschlägen auf den Philippinen ab.

Und das wird noch ein paar Tage anhalten, denn es ist zu erwarten, dass der Wirbelsturm während der kommenden 48 Stunden nur langsam in Richtung N-NNW ziehen wird. Dabei könnte er noch heute oder am morgigen Dienstag zum nächsten Super Typhoon werden, eine Bezeichnung, die nur die US-Institute benutzen, also niemals offiziellen Charakter hat.

Die Trackprognose deutet im Moment eher auf Taiwan als auf Okinawa, aber warten wir dies besser noch einen oder zwei Tage ab. Zumindest ein Landfall auf den Philippinen ist nicht wahrscheinlich, aber dort wird JELAWAT auch so eine Menge Schaden anrichten.

Taifun JELAWAT | LAWIN: Taiwan und Japan nun doch wieder voll im Rennen

Samstag, 22. September 2012

So und vor allem so schnell geht es manchmal im Westpazifik (Taifunsaison). Kommando zurück und alles beim Alten, im Prinzip ähnlich wie es die Trackmodelle schon fast vor einer Woche andeuteten.

Anstatt eine Kurve um Luzon (Philippinen) herum zu ziehen, wird jetzt wieder davon ausgegangen, dass Tropensturm JELAWAT zuerst Kurs Nord und ab dem 25. September dann WNW nimmt. Damit verschwindet der "Prognosefinger" momentan irgendwo mitten zwischen Taiwan und Okinawa.
(Satellitenbild und Vorhersagegrafik JTWC finden Sie in unserer rechten Menüleiste.)

Zumindest die Intensitätsprognose sieht jetzt ein klein wenig friedlicher aus.

Während wir über Japan und Taiwan und Hong Kong reden, bearbeitet JELAWAT die Philippinen - wo sich der Zyklon LAWIN nennt - schon recht intensiv.


Taifun JELAWAT | LAWIN Philippinen aktuell: Japan wird unwahrscheinlich - Hong Kong kommt ins Visier

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf JELAWAT
22. September 2012
Credit: CIMSS
Noch ist JELAWAT für keines der beobachtenden Institute ein Taifun, aber es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis die Beförderung stattfindet. Die Zeichen stehen auf starke Intensivierung.

Geändert hat sich die Trackprognose, denn diese deutet jetzt an, dass JELAWAT nach circa 5 Tagen Aufenthalt östlich der Philippinen die nördliche Hauptinsel Luzon mehr umkurven als an ihr vorbei ziehen wird. Sollte die Linkstendenz anhalten, ist auch ein Landfall auf Luzon möglich.

Durch diese Korrektur ist der SW Japans zwar noch nicht ganz aus dem Schneider, aber es wird immer unwahrscheinlicher, dass der Zyklon auf Okinawa und Co treffen wird.

Auch Taiwan kann sich Hoffnung machen, von JELAWAT verschont zu bleiben.

Im Gegenzug ist jetzt Hong Kong ins Spiel gekommen, aber noch ist es zu früh, um sagen zu wollen, welchen Verlauf der Wirbelsturm nach Verlassen der Philippinen nehmen wird. Anfang bis Mitte kommender Woche werden wir da klarere Erkenntnisse vorliegen haben.

Die Intensitätsprognose zeigt weiterhin steil nach oben. Ein Major Typhoon ist wahrscheinlich.

Tropensturm JELAWAT (LAWIN) bei den Philippinen ist fast schon ein Taifun

Freitag, 21. September 2012

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf JELAWAT | LAWIN
21. September 2012
Credit: CIMSS
Die JMA klassifiziert JELAWAT bereits als "Severe Tropical Storm", was bedeutet, dass die rasante Entwicklung anhält und die US-Institute, die sich auf nur eine Minute anhaltende Winde beziehen (die JMA misst 10 Minuten lang), ihn bald als Taifun führen werden. Offiziell (WMO) gilt die Einschätzung der JMA.

JEWALAT wird sich in den kommenden Tagen nahe der Philippinen (E) aufhalten, allerdings ist nach wie vor kein Landfall auf den in diesem Jahr schon stark betroffenen Inseln wahrscheinlich. Die Situation wird ein wenig vergleichbar mit NADINE und den Azoren sein, mit dem gewaltigen Unterschied, dass JELAWAT wahrscheinlich noch nahe der Philippinen zu einem starken Wirbelsturm (Major Typhoon) werden wird.

Am Ende des aktuellen Vorhersagezyklus' soll sich JELAWAT etwas östlich des nördlichen Luzons befinden und - soweit man das bisher sagen kann - ungefähr in Richtung Taiwan weiter ziehen. Das Ende des aktuellen Vorhersagezyklus' fällt auf den kommenden Mittwoch, 26. September 2012. Die Philippinen werden es also voraussichtlich etwa eine Woche lang mit JELAWAT zu tun bekommen. Um Flut, Hochwasser und Überschwemmungen zu dokumentieren, lohnt es sich in diesem Jahr für ausländische Berichterstatter (wieder einmal) kaum, die Philippinen überhaupt zu verlassen.

Pot. Tropischer Sturm | Taifun SANBA (KAREN) bei den Philippinen

Sonntag, 9. September 2012

Nach knapp 2 Wochen sturmfreier Bude (nach dem von BOLAVEN und TEMBIN angerichteten Unheil hätte sie ruhig noch wesentlich länger dauern können) wird die Taifunsaison gerade wieder aktiv.

Die offiziell zuständige JMA hat soeben das System 98W zu einem Tropischen Tief erklärt. Dieses System hat in den vergangenen 18 Stunden östlich der Philippinen eine rasante Entwicklung vorgenommen und die Bedingungen - in erster Linie hohe Wassertemperaturen und schwache Scherwinde - lassen kaum eine Bremse für weitere schnelle Intensivierung erwarten. Die Modelle lassen befürchten, dass auch dieses System zu einem Major Player wird.

Noch gibt es keine offizielle Trackprognose, aber die Wahrscheinlichkeit für einen Kurs zwischen WNW und N ist ziemlich hoch. Dies bringt folgende Länder oder Regionen als impaktgefährdet ins Spiel: Luzon (Philippinen), Taiwan, China, Korea und Japan.

ISAAC, BOLAVEN und TEMBIN

Samstag, 25. August 2012

Die Bedrohung Floridas durch ISAAC (Liveticker) hat TEMBIN und BOLAVEN in den Hintergrund rücken lassen, obwohl das, was auf Taiwan und Okinawa passiert, viel schlimmer ist.

TEMBIN wird laut den aktuellen Prognosen ab Montag / Dienstag noch ein zweites Mal als Taifun direkt über Taiwan ziehen und auch bis dahin Dauer-Niederschläge auf der Insel abliefern. Aktuelle Satellitenbilder und Verlaufsprognose finden Sie in unserer rechten Menüleiste.

BOLAVEN ist ein richtiges Monster. Ästhetisch attraktiv, ähnlich wie ein Fliegenpilz. Der Kern des Kategorie-4-Taifuns nähert sich Okinawa. Eine Satellitenbild Animation der vergangenen Stunden: Satellitenbild-Loop BOLAVEN.

System 97L westlich der Kapverdischen Inseln (30%) und 97E (20%) im NW-Pazifik können sich momentan nicht so recht entscheiden, ob sie etwas werden wollen.
Die Reste von JOYCE im Atlantik haben sich noch einmal zu einem System mit geringen Chancen auf Entwicklung versammelt.

Das Wort zum Freitag, 24. August 2012

Donnerstag, 23. August 2012

Hinweis: Aktuelle Satellitenbilder und Vorhersagegrafiken aller aktiven Tropischen Stürme finden Sie in unserer rechten Menüleiste.

Atlantische Hurrikansaison

Tropischer Sturm ISAAC
Der Weg zur Dominikanischen Republik ist gezeichnet. Jetzt geht es darum, wie exakt ISAAC sich an die Routenplanung hält und wie stark er dabei wird. Details im: Liveticker.

Tropischer Sturm JOYCE
Joyce hat starke Anlaufschwierigkeiten. Nach relativer langer Zeit als Tropisches Tief wurde der Tropensturm bereits kurz nach seiner Ernennung wieder schwächer und unstrukturierter. Mit 65 km/h (max. anhaltende Windgeschwindigkeiten ist JOYCE mal gerade so ein Tropischer Sturm (laut den aktuellen Modellen ist JOYCE gerade nur noch ein Tropisches Tief. Mal sehen, ob das NHC gleich auf diesen Vorschlage eingeht). Die Trackprognose deutet jetzt nicht mehr so exakt auf Bermuda hin, sondern etwas östlich der Inseln. Zu einem Hurrikan sollte JOYCE nicht werden.
Update 05:00 MESZ: Das NHC folgt den Modellen. JOYCE ist momentan offiziell nur noch ein Tropisches Tief und wird diesen "Zustand" wahrscheinlich auch ein paar Tage lang beibehalten.

Ein neues System bei den Kapverdischen Inseln bekommt vom NHC momentan 20% Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden. Modelle liegen noch nicht vor.


Pazifische Hurrikansaison

Ein paar 100 Kilometer SSW von Guatemala sehen wir ein neues System mit gewissen Entwicklungschancen. Auch hier gibt das NHC momentan 20%.


Taifunsaison

Hier geht es richtig zur Sache. Eine Entschuldigung an alle speziell an TEMBIN oder BOLAVEN interessierten Leser, dass wir uns nicht detaillierter mit diesen Beiden befassen können. An unserem Willen liegt es nicht, sondern an unserer begrenzten zeitlichen Kapazität. Immerhin existieren im Westpazifik kompetente und gut arbeitende Vorhersageinstitute, die wir Ihnen immer wieder empfehlen.

Taifun TEMBIN | IGME
Wie befürchtet nimmt sich TEMBIN als Major Typhoon (Kategorie 3) alle Zeit der Welt über Taiwan. Und wenn Sie einen Blick auf den prognostizierten weiteren Verlauf werfen .... oh je. Bis zum 28. August!! soll sich TEMBIN in der Nähe Taiwans aufhalten, die ganze Zeit als Taifun.
Dass sich der innerste Kern des Taifuns dabei nicht mittig über Taiwan, sondern an der Südspitze befindet, ist dabei nur ein kleiner Trost.

Taifun BOLAVEN | JULIAN
Da BOLAVEN mittlerweile in den Zuständigkeitsbereich der PAGASA (Philippinen) gelangt ist, hat er ganz unbemerkt auch von dort aus einen Namen bekommen: JULIAN lautet er.
Und bei diesem Taifun - momentan auch ein Major Typhoon der Kategorie 3 - stehen die Zeichen jetzt wieder voll auf Super Typhoon.
Mehr als 220 km/h anhaltende Windgeschwindigkeiten werden für den 25. und 26. August erwartet, wenn BOLAVEN Okinawa bereits sehr nahe kommen soll.
Danach dann ist die Trackprognose näher an Korea herangerückt und bringt BOLAVEN schon über das westliche Nordkorea.

Taifun TEMBIN | IGME erreicht Taiwan

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Radarbild TEMBIN
23. August 2012
Credit: TAIWAN CWB
Nun ist es soweit, TEMBIN erreicht als Major Typhoon (Kategorie 3)  Taiwan.

Das aktuelle Radarbild erschien uns aussagekräftiger als ein Satellitenbild.

Addieren Sie hinzu, dass TEMBIN sehr sehr langsam über Taiwan ziehen wird, dabei jetzt doch noch stärker werden soll (das Thema "Super Typhoon" ist plötzlich wieder aktuell) und nach Überqueren der Insel immer noch mehrere Tage klang in ihrer Nähe bleiben soll, dann ergibt die Summe: gewaltige Fluten, Hochwasser und Überschwemmungen sind zu erwarten.

Bei der Zuggeschwindigkeit des Taifuns wird der offizielle Landfall auf Taiwan erst morgen stattfinden.

Taifun TEMBIN | IGME nicht nach Hong Kong, Taifun BOLAVEN nicht nach Taiwan

Mittwoch, 22. August 2012

Taifun TEMBIN hat in den vergangenen 36 Stunden stark auf die Bremse getreten. So stark, dass der Kern jetzt erst am Freitag, 24. August 2012 über Taiwan erwartet wird. Außerdem wird TEMBIN Taiwan etwas südlicher als bisher angenommen überqueren und leider ziemlich langsam. Noch ist TEMBIN ein Taifun der Kategorie 2.
Nach Taiwan wird der Zyklon vermutlich nicht direkt nach Hong Kong ziehen, sondern als Tropischer Sturm über offenem Wasser bleiben.

BOLAVEN hat inzwiwschen die Kategorie 2 erreicht und es gilt jetzt als wahrscheinlich, dass der Taifun nicht nach Taiwan ziehen, sondern zuerst Okinawa und später Schanghai nahe kommen wird.

Satellitenbilder und Prognosegrafik finden Sie in unserer rechten Menüleiste.

Tropensturm ISAAC, Tropensturm JOYCE, Taifun TEMBIN und Taifun BOLAVEN

Dienstag, 21. August 2012

Atlantische Hurrikansaison und Taifunsaison 2012 erreichen ihren Höhepunkt; da ist es einfach, den Überblick zu verlieren. Deshalb werden wir uns bemühen, Ihnen so oft wie möglich einen solchen Überblick über die aktuelle Gesamtsituation in den Tropen zu geben.

Im Moment von allgemeinem Interesse sind:

Atlantische Hurrikansaison 

Tropischer Sturm ISAAC
Wir haben einen Liveticker aktiviert, in dem sie mehrmals pro Tag die neusten Daten erfahren.
ISAAC wird sehr wahrscheinlich
- ab morgen (Mittwoch) Nachmittag Sturmwinde auf den Kleinen Antillen erzeugen,
- am Donnerstag südlich der US-Jungferninseln zu einem Hurrikan werden,
- als ein solcher südlich an Puerto Rico vorbei dann schon etwas näher an die Dominikanische Republik
- und dann über Ost-Kuba
- nach Florida ziehen.
Was danach kommt, ist noch ungewiss. In den nördlichen Golf von Mexiko, über Florida ins US-Inland oder an der US-Ostküste entlang sind momentan die drei Alternativen.

Tropischer Sturm JOYCE 
Mittlerweile schon knapp 1000 Kilometer WSW der Kapverdischen Inseln ist das System 96L in Richtung Karibik unterwegs und besitzt laut NHC inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von 70% für die Entstehung eines Tropischen Sturms innerhalb von 48 Stunden. Die Modelle bringen dieses System im Moment noch knapp nördlich an den Kleinen Antillen vorbei und nicht bis an die US-Ostküste. Es soll weit / lange vorher die Kurve kratzen und sich auf den Weg zurück über den Atlantik mit grobem Kurs Europa machen. Aber diesen Verlauf kann man noch nicht als sicher ansehen.


Taifunsaison

Taifun TEMBIN | IGME
Längst ist nicht mehr die Rede von eine Super Typhoon. Noch ordnet man den Taifun zwar der Kategorie 3 zu, aber anscheinend bleibt er eher auf dem absteigenden Ast. Die Prognose-Grafiken des JTWC liegen momentan leider aufgrund von Serverproblemen nicht vor. Wir empfehlen Ihnen von daher, sich über News, Sturmwarnung beziehungsweise Taifunwarnung und viele andere Details in der Taifunabteilung des wirklich lobenswert geführten TAIWAN CENTRAL WEATHER BUREAUs (englisch) zu informieren. Dies gilt den weiteren Verlauf betreffend dann auch für das HONG KONG OBSERVATORY (Abteilung Tropical Cyclone).

Taifun BOLAVEN
Obwohl noch der Kategorie 1 zugeordnet, muss man BOLAVEN zumindest hinsichtlich seiner Dimensionen schon seit geraumer Zeit als den großen Bruder TEMBINs ansehen, wobei TEMBIN natürlich der Erstgeborene bleibt.
BOLAVEN wird aller Wahrscheinlichkeit auch ein Major Typhoon werden, es deutet sich aber immer stärker an, dass er nicht auf Taiwan treffen sondern nördlich an der Insel vorbei ziehen wird. Wohin? Das ist noch unklar. In den kommenden Tagen ist jedenfalls keine Landmasse in Gefahr. Sobald sich dies ändert, erfahren Sie es natürlich bei Hurrikansaison.blogspot.

Taifune TEMBIN und BOLAVEN: Taiwan zwischen Entspannung und steigender Spannung

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Satellitenbild Taifune TEMBIN und BOLAVEN
21. August 2012
Credit: CIMSS
Wir zitieren uns selbst: "... Wenn es dabei bleibt und die Intensitätsvorhersage nicht allzu sehr daneben liegt, bekommt Taiwan es im Prinzip ab Mittwoch, (erwarteter Landfall am Donnerstag, 23. August) mit einem Super Typhoon zu tun."

Dieser Kommentar von gestern galt TEMBIN und anscheinend lag die Intensitätvorhersage sehr daneben.
TEMBIN wurde aus der Kategorie 4 bereits wieder in die Kategorie 3 heruntergestuft und Sie erkennen selbst, dass TEMBIN ziemlich mickrig aussieht. Inzwischen geht man davon aus, dass TEMBIN seinen Intensitäts-Höhepunkt bereits überschritten hat.

Dies bedeutet einen gravierenden Unterschied und eine gewisse Entspannung für Taiwan, allerdings wird TEMBIN noch immer als Taifun auf der Insel erwartet. Der Kern des Zyklons befindet sich nach wie vor exakt auf der prognostizierten Zugbahn, sodass inzwischen die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch ist, dass der Landfall im Laufe des Donnerstags, 23. August im Hualien County stattfinden wird, voraussichtlich als Taifun der Kategorie 3 oder 2.

(Hinweis: Die jeweils aktuellste Trackprognose des JTWC finden Sie in unserer rechten Menüleiste.
Nun gut, normalerweise tun Sie das. Im Moment ist der Server des JTWC gerade baden gegangen.)

Mittlerweile geht man nicht mehr davon aus, dass TEMBIN Taiwan als Taifun überleben wird. Somit sollte der Wirbelsturm laut den aktuellen Prognosen "nur" als Tropischer Sturm NW von Hong Kong an Land gehen und dann über Land in die Nähe der Metropole ziehen.


Lokale News, Vorhersagen und Sturmwarnungen

NASA-Terra-und-Aqua-Satelliten, 21. August 2012, 04:45 UTC

BOLAVEN wird inzwischen - selbst von der JMA, also ganz offiziell - als Taifun angesehen. Der Tropensturm ist relativ langsam unterwegs und es vermehren sich die Anzeichen, dass er nicht direkt auf Taiwan treffen wird. Das wäre auch sehr begrüßenswert, denn jetzt wird BOLAVEN eine starke Intensitätsentwicklung prophezeit. Und selbst im Westpazifik liegen diese Prognosen nicht immer so drastisch daneben wie bei TEMBIN.

Zumindest das Erreichen der Kategorie 3 ist sehr wahrscheinlich. Ab morgen werden wir wahrscheinlich auch mehr darüber sagen können, wohin es BOLAVEN denn nun eigentlich zieht. Während der kommenden Tage bedroht BOLAVEN erst einmal keine Landmasse. 

 
 
 

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