Nur eine sehr kurze Aktualisierung:
JELAWAT hat die Rechtskurve in Angriff genommen und somit kann man davon ausgehen, dass der Kern des immer-noch-Super Typhoons nicht nach Taiwan ziehen wird: Satellitenbild-Loop-Livestream.
EWINIAR produziert jetzt ein paar Niederschläge und etwas Wind in NE-Japan, ist aber weder ein starker Sturm noch wird er Japan wesentlich näher kommen.
MIRIAM ist kein Tropischer Sturm mehr.
94E (pot. NORMAN) hat etwas an Wahrscheinlichkeit verloren, innerhalb der kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden (momentan 50%). Das System sitzt allerdings sehr nahe an der zentralmexikanischen Pazifikküste und wird dort in den nächsten Tagen starke Niederschläge abliefern.
Zombie NADINE ist aufgrund seiner Lebensdauer auf Rekordkurs. Der untere Bogen des prognostizierten "U"s ist fast vollzogen, bald soll es nach Norden gehen. Voraussichtlich westlich an den Azoren vorbei, aber das warten wir besser noch ein wenig ab.
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Update Sturmsituation Tropen weltweit
Tropischer Sturm MIRIAM und pot. Tropischer Sturm NORMAN
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| Credit: NASA / NOAA |
MIRIAM beschert seit etwa 12 Stunden Nordwest- und Zentral-Mexiko einiges an Niederschlägen, ist aber keine Gefahr mehr für Baja California. Die jüngsten Trackprognosen bringen den Tropensturm jetzt sogar nach NW und parallel dazu wird MIRIAM nicht mehr lange durchhalten.
Aber wie schon angekündigt macht sich breits NORMAN für seinen Einsatz fertig, das National Hurricane Center sieht 60% Wahrscheinlichkeit, dass das System 94E SSW von Manzanillo innerhalb der kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird.
Die Modelle erwarten im Moment keinen besonders starken Tropensturm, aber es soll wieder in Richtung Baja California gehen, diesmal um einiges südlicher als man es noch vor ein paar Tagen für MIRIAM erwartete.
Globale Tropensturmsituation 26. September 2012
Noch etwas mehr als 60 Tage dauert die offizielle Hurrikansaison (sowohl die atlantische als auch die pazifische). Danach ist es nicht unmöglich, dass noch ein Tropischer Sturm auftritt, aber es wird unwahrscheinlich.
Aktuell sehen wir einiges an Aktivität, aber es ist kein Festland bedroht.
NADINE im Atlantik könnten Sie auf einem Fahrrad begleiten. 7 km/h ist zwar kein kompletter Stillstand, aber bei der Größe des Atlantischen Ozeans auch nicht wirklich als Fortbewegung anzusehen.
Dabei leidet NADINE keineswegs unter Altersschwäche, sondern führt ein eher bescheidenes, aber konstantes Sturmdasein. Die Wahrscheinlichkeit, dass auf den Azoren noch einmal etwas passiert, wird momentan immer geringer, was sich aber noch immer ändern kann. Erst zum Wochenende soll NADINE wieder in Bewegung kommen.
Etwa 1000 Kilometer ENE von den Leeward Islands (Kleine Antillen) entfernt zieht eine Wetterstörung in Richtung West, welche ein sehr geringes Potenzial auf Entwicklung besitzt. Bisher kein Anlass zur Sorge.
Im Nordost-Pazifik sieht die Prognose des weiteren Verlaufs von MIRIAM mit jedem Update vorteilhafter für Baja California aus. Sie wird immer weiter nach links (West) korrigiert und die erwartete Lebensdauer des Tropensturms immer kürzer. Ganz abhaken sollte man MIRIAM noch nicht, aber inzwischen ist es sehr unwahrscheinlich, dass Mexiko noch etwas bekommt.
SW von Acapulco ist allerdings schon der nächste Spieler im Begriff, sich das Trikot mit der Nummer 14 und dem Namen NORMAN überzustreifen. Ob dieser in der Lage sein könnte, an der mexikanischen Pazifikküste ein echtes Stürmerfoul zu begehen, ist noch unklar.
Im Westpazifik (Taifunsaison) erregt JELAWAT große Aufmerksamkeit und JELAWAT ist definitiv ein Kandidat mit zerstörerischen Absichten. Die JMA passt ihre Trackprognose immer mehr der der Amerikaner an, was bedeutet, dass man auf Okinawa schon wieder die Fenster mit Spanplatten vernageln sollte. Zwar soll JELAWAT am 29. September nicht mehr als Super Typhoon in der Präfektur ankommen, aber doch noch als Major Typhoon. Tokio bleibt als potenzieller "Endverbraucher" (1. Oktober) im Spiel.
Kaum Beachtung - das trifft auch auf uns hier zu - findet JELAWATs kleiner Bruder EWINIAR, was ganz einfach daran liegt, dass er weder ein starker Sturm ist oder zu werden scheint noch Landmasse bedroht. Noch zieht EWINIAR zwar in Richtung NE-Japan, aber eine Ankunft dort wird er kaum realisieren können. Weniger weil er sich vorher auflöst sondern eher weil er vorher Kurs NE nehmen wird.
Labels: 2012, aktuell, Atlantische Hurrikansaison, Ewiniar, Japan, Jelawat, Lawin, Mexiko, Miriam, Nadine, Norman, Pazifische Hurrikansaison, September, Taifunsaison 2012
Tropischer Sturm MIRIAM - Entwarnung in Baja California, Mexiko
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| Satellitenbild Tropensturm MIRIAM 26. September 2012 Credit: NASA / NOAA |
Die wichtigste Nachricht ist aber, dass MIRIAM jetzt voraussichtlich nicht mehr auf Kurs NE umschwenken und somit der Kern des Zyklons Baja California nicht allzu nahe kommen wird. Zusätzlich wird die Transition zu einem außertropischen Tief eher erwartet:
| Erwarteter Verlauf Tropischer Sturm MIRIAM 26. September 2012 Credit: NASA / TerraMetrics |
Hurrikan MIRIAM bedroht Baja California, Mexiko (mit Live-Webcam Los Cabos)
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| Satellitenbild Hurrikan MIRIAM Baja California, Mexiko 25. September 2012 Credit: NASA / NOAA |
(siehe auch: HQ-Satellitenfoto 24. September 2012 NASA-Aqua-Satellit)
Die ersten Wolkenbänder haben Baja California, Mexiko längst erreicht und der Kern des Zyklons wird aller Wahrscheinlichkeit nach folgen. Es gilt allerdings nach wie vor: Kaum vor dem Wochenende, denn MIRIAM ist mit 9 km/h nur sehr langsam unterwegs.
Je weiter es nach Norden geht, desto schwieriger wird es für den Wirbelsturm werden, Energie zu tanken, denn sie gelangt jetzt über immer kälteres Wasser. Ein Major Hurricane ist sie nicht mehr, momentan wird sie mit produzierten max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 165 km/h der Kategorie 2 auf der Saffir-Simpson-Skala zugeordnet.
Das National Hurricane Center geht zwar davon aus, dass MIRIAM beim Landfall auf Baja California nur noch als außertropisches Tief sein wird, aber der Impakt des Noch-Hurrikans auf die mexikanische Halbinsel ist nicht zu unterschaetzen. Und das gilt praktisch ab sofort.
(siehe auch: Hinweise zum Verhalten bei Sturm und Hurrikan am Urlaubsort)
Sturmwarnung oder Hurrikanwarnung auf Baja California sind bisher nicht aktiviert worden, aber ab morgen (Mittwoch, 26. September 2012) muss damit gerechnet werden, dass dies geschieht.
(siehe auch: Live-Webcam Los Cabos)
Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 24. September 2012
Atlantische Hurrikansaison
Der Tropische Sturm NADINE macht es sich weit südlich der Azoren bequem und mittlerweile glaubt das National Hurricane Center nicht mehr, dass er noch einmal zu einem Hurrikan wird. Die Azoren können NADINE noch nicht ganz abschreiben, aber im Moment liegt die Wahrscheinlichkeit für Sturmwinde auf den Inseln bei 0%. Im Zusammenhang mit NADINE ist keine Sturmwarnung aktiv.
Pazifische Hurrikansaison
MIRIAM ist mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 3 und es wird immer wahrscheinlicher, dass sie am kommenden Wochenende auf Baja California an Land geht. Ab Mittwoch oder Donnerstag ist mit Sturmwarnung, eventuell sogar mit Hurrikanwarnung zu rechnen.
Taifunsaison
JELAWAT (LAWIN) ist wieder ein Super Typhoon (er war kurzzeitig aus dieser Kategorie gefallen) und bearbeitet weiterhin die Philippinen. Aktuell sieht es danach aus, als würde der Kern des Taifuns nicht ganz bis nach Taiwan gelangen, sondern vorher nach rechts driften - auf Okinawa zu.
Der jüngste Mitspieler nennt sich EWINIAR, befindet sich südlich von Japan und zieht nach NE. Im Moment sieht es nicht danach aus, als würde EWINIAR ein Taifun werden. Genauso wenig ist es wahrscheinlich, dass er Japan direkt erreicht oder gar als starker Wirbelsturm erreicht.
Tropensturm MIRIAM wahrscheinlich bald Hurrikan - Baja California, Mexiko bedroht
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| Satellitenbild Tropischer Sturm MIRIAM 23. September 2012 Credit: NASA / NOAA |
MIRIAM produziert inzwischen max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 110 km/h (Kerndruck 994 mBar), ist also fast ein Hurrikan. Das National Hurricane Center erwartet, dass dieser Status noch heute erreicht wird.
Mit 17 km/h zieht der Wirbelsturm im Moment in Richtung WNW, in den kommenden Tagen ist eine Steigerung der Geschwindigkeit und eine langsame und leichte Rechtsdrift zu erwarten, welche ab Mittwoch oder Donnerstag ausgeprägter werden soll. Die offizielle Vorhersage des NHC reicht noch nicht soweit, aber die meisten Trackmodelle sehen einen Landfall MIRIAMs auf Baja California als wahrscheinlich an. Wann genau, ist noch schwierig zu sagen, aber kaum vor dem nächsten Wochenende.
Das NHC glaubt nicht, dass MIRIAM noch als Hurrikan in die Nähe Baja Californias gelangen wird. Außerdem gilt zu bedenken, dass der Zyklon sich ab etwa Freitag der Todeszone für Tropische Wirbelstürme (25. nördlicher Breitengrad nordwärts) nähern wird.
Trotzdem ist Vorsicht angesagt. MIRIAM ist ein ziemlich großer Wirbelsturm und wird einigen Einfluss auf die nördliche mexikanischen Pazifikküste und Baja California ausüben.
Sturmwarnung oder Hurrikanwarnung ist bisher nicht aktiviert worden.
Tropischer Sturm MIRIAM bedroht Mexiko vorerst nicht
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| Satellitenbild Tropisches Tief 13E 22. September 2012 Credit: NASA / NOAA |
MIRIAM wird voraussichtlich zu einem Hurrikan, eventuell auch einem etwas stärkeren. Ob der Wirbelsturm letztendlich eine Bedrohung für Baja California sein wird, erfahren wir erst in den kommenden Tagen. Aktuelle Satellitenbilder, Prognosegrafik und Wahrscheinlichkeit Sturmwinde finden Sie in unserer rechten Menüleiste.
Pot. Tropischer Sturm MIRIAM zieht eventuell nach Baja California, Mexiko
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| Credit: UCAR |
Sturmsituation Tropen weltweit 20. September 2012
Atlantische Hurrikansaison
NADINE parkt weiterhin vor den Azoren, aber das National Hurricane Center geht davon aus, es sie, wenn sie sich wieder in Bewegung setzt, Kurs SE nehmen und somit parallel zu und südlich an den Azoren vorbei ziehen wird. In Kürze wird außerdem die Transformation zu einem außertropischen Sturm erwartet.
NADINE ist der letzte einer ganzer Reihe aktiver Tropenstürme in den vergangenen Tagen und Wochen. Anscheinend steht die nächste Runde aber bereits bevor. Dass die meisten der beliebten karibischen Urlaubsziele im Moment von schwer geladenen Wolken bedeckt sind (Florida, Dominikanische Republik, Yucatán, Kuba ...), hat damit nur sehr indirekt zu tun, denn von keiner dieser Wetterstörungen geht aktuell Sturmgefahr aus.
Etwas mehr als 1000 Kilometer östlich von Bermuda allerdings befindet sich ein nichttropisches Tief in Entwicklung und mit Chancen, tropisch zu werden. Das National Hurricane Center gibt 94L bereits 40% Wahrscheinlichkeit, dass es in den kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Sturm wird. Die aktuelle Zugrichtung ist W - WNW. Der nächste Sturmname im Atlantik ist OSCAR.
Pazifische Hurrikansaison
Etwa 500 Kilometer SSE von Acapulco, Mexiko hat sich das System 93E gebildet. Das NHC sieht 30% Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Tropischen Sturms in den nächsten 2 Tagen. Diesmal lassen die Trackmodelle keinen geradlinigen Verlauf in den offenen Pazifik erwarten, 93E könnte eine Bedrohung für Mexiko werden. Der kommende Sturmname im Nordwestpazifik lautet MIRIAM.
Taifunsaison
Auf halbem Weg zwischen Guam und den Philippinen entwickelt sich das System 92W. Das JTWC hat gerade seinen Tropical Cyclone Formation Alert veröffentlicht, was bedeutet, dass es die Wahrscheinlichkeit, dass 93W in den kommenden 24 Stunden zu einem Tropischen Zyklon (laut den 1-Minute-anhaltende-Winde-Messungen der US-Institute) wird, als hoch ansieht. Ohne den Prognosen vorgreifen zu wollen: Die Trackmodelle zeigen schon seit 2 Tagen auf SW-Japan inklusive Okinawa.
Der nächste Sturmname im Westpazifik ist JELAWAT (Philippinen: LAWIN).
Hurrikansaison 2012 Nordost-Pazifik: Die Sturmnamen
Im Nordost-Pazifik werden im Jahr 2012 folgende Sturmnamen der alphabetischen Reihenfolge nach vergeben:
- Aletta
- Bud
- Carlotta
- Daniel
- Emilia
- Fabio
- Gilma
- Hector
- Ileana
- John
- Kristy
- Lane
- Miriam
- Norman
- Olivia
- Paul
- Rosa
- Sergio
- Tara
- Vicente
- Willa
- Xavier
- Yolanda
- Zeke









