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Tropischer Sturm DOLLY bei Mexiko

Montag, 1. September 2014


2. September 2014
DOLLY ist inzwischen aktuell (85 km/h max. anhaltende Winde) und wird ein Kandidat für den Titel "Tropischer Sturm mit der geringsten Dauer 2014" werden.

Der Landfall wird jetzt ein wenig weiter nördlich bei Soto La Marina erwartet, der Warnkegel umfasst die Zone von Aldama bis hoch zur Laguna Madre.

Dementsprechend wurde die Sturmwarnung ein wenig nach Norden hin ausgedehnt. Es gilt Tropical Storm Warning von Tuxpán bis Barra El Mezquital.
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Sturmwarnung ohne Tropischen Sturm?
Das geht natürlich. Denn Sturmwarnung gibt Auskunft über die in einer gewissen Zeit zu erwartenden Bedingungen an einem bestimmten Ort.

Westlich der Halbinsel Yucatán hat sich das Tropische Tief 5L gebildet, welches an die zentralmexikanische Küste ziehen wird. Viel Zeit bleibt nicht - der Landfall wird für die zwischen Dienstag und Mittwoch erwartet - aber es ist davon auszugehen, dass das Tief noch vor seiner Ankunft zu einem Tropischen Sturm wird. Zu vergebender Name: DOLLY.

Eine besonders beeindruckende Angelegenheit wird aus DOLLY nicht werden, aber wie so oft hat das südliche Mexiko - bereits jetzt - mit den Niederschlägen zu kämpfen. Vielerorts in Mexiko ist man glücklich über Regen, aber in einigen Regionen verursacht dieser jedes Jahr wirklich katastrophenartige Zustände. Ohne dass besonders starke Wirbelstürme dafür notwendig wären.

5L oder DOLLY wird allerdings wesentlich weiter nördlich - irgendwo nahe der Grenze zwischen Veracruz und Tamaulipas - an Land gehen, was einiges an Niederschlägen in Zentral- und sogar Nordmexiko zur Folge haben wird.

Es gilt Sturmwarnung (bereits jetzt Tropical Storm Warning) von Tuxpán in Veracruz bis hoch nach La Pesca in Tamaulipas. Die Zone um Tampico dürfte den stärksten Impakt erleben.

Tropischer Sturm CRISTOBAL:Sturmwarnung Bermuda

Donnerstag, 21. August 2014


28. August 2014
Alle Sturmwarnungen im Zusammenhang mit CRISTOBAL, der noch immer knapp ein Hurrikan ist, wurden mittlerweile deaktiviert.
Vorsicht ist noch wegen des Wellengangs  und gefährlicher Strömungen geboten, was sowohl für Bermuda als auch die nördliche US-Ostküste gilt.

27. August 2014
Update
Die Aussichten für Bermuda haben sich in  den vergangenen 12 Stunden immer mehr verbessert.
Jetzt auf Höhe der Bermudas befindet sich CRISTOBALs Kern näher an Cape Hatteras (500 km) als an Bermuda (700 km), was daran liegt,  dass der Hurrikan (weiterhin 130 km/h max. anhaltende Winde) die erwartete Kurve noch immer nicht begonnen hat.

Diese Entfernung hat auch zur Folge, dass es nicht den befürchteten Dauerregen auf den Bermudas gibt.

Tropical Storm Watch ist noch aktiv, aber wahrscheinlich nicht mehr sehr lange.

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CRISTOBALs Kern befindet sich jetzt fast auf Höhe von Bermuda (670 km WSW) und hat noch nicht begonnen zu kurven. Es dürfte also relativ glimpflich für die Inseln ausgehen und bei Tropical Storm Watch bleiben.

Der Zyklon hat noch ein wenig zugelegt (130 km/h max. anhaltende Winde) und sah im weiteren Verlauf des Dienstags dann auch im Satellitenbild wieder etwas organisierter aus. Aber es wird wohl vor allem der Regen sein, mit dem sich Bermuda herumschlagen muss. Längst auf den Inseln angekommen, handelt es sich zwar  weiterhin nicht um superintensiven Hurrikanregen, aber es eben doch um Dauerniederschläge. Ab Mittwoch Mittag wird CRISTOBAL voraussichtlich richtig Fahrt aufnehmen und gegen Abend sollte der feuchte Spuk dann ein Ende haben.

26. August 2014
CRISTOBAL ist weiterhin gerade so ein Hurrikan. Im Satellitenbild deutet sich der Verlust der tropischen Eigenschaften an, allerdings gehen die Modelle von einer weiteren leichten Intensivierung aus und das NHC schließt sich an. In ein paar Stunden werden wir wissen, ob es sich nur um Verlagerung des Kerns handelt und CRISTOBAL sich noch einmal in Form bringen kann oder ob der Zyklon bereits auseinanderfällt.

Inzwischen hat der Wirbelsturm Fahrt aufgenommen (19 km/h) und sollte am Mittwoch Bermuda passieren. Hinsichtlich der Zugbahn des Kerns ist man sich mittlerweile sehr sicher (sehr schmaler Warnkegel); die Wahrscheinlichkeit, dass CRISTOBALs Kern die Bermudas umkurven wird, ist sehr hoch.

Dass aber zu Recht Sturmwarnung aktiviert wurde (noch: Tropical Storm Watch), zeigt ein Blick auf die Grafik der Wahrscheinlichkeit für Sturmwinde. Das ist nah dran. Hurrikanwinde auf Bermuda sind allerdings eher unwahrscheinlich, zumal selbig nur bis 75 km vom Kern entfernt festgestellt werden.

Von einem wirklichen Outflow kann man nicht sprechen, da eine vernünftige Zirkulation kaum noch zu erkennen ist. CRISTOBAL produziert aber eine Menge Konvektion NE vom Kern, welche bald nach Bermuda gelangen wird. Mit "eine Menge" sind die Dimensionen gemeint. Besonders intensiv sieht das in diesem Moment nicht aus.

25. August 2014
Update
Ein Huricane Hunter hat gerade gemeldet: CRISTOBAL ist jetzt ein Hurrikan.
Der Zyklon befindet sich etwas mehr als 1000 km SW von Bermuda und schleicht aktuell (4 km/h) nach Norden.

Ab Dienstag sollte CRISTOBAL an Geschwindigkeit zulegen und eine weitere Intensivierung ist wahrscheinlich. Etwa auf Höhe von Bermuda (Mittwoch) wird dann eine Rechtskurve erwartet. Entscheidend für die Bermudas wird sein, wann genau diese einsetzt und in welchem Grad sie ausfällt.

Man geht auf jeden Fall sicher; auf Bermuda wurde Tropical Storm Watch aktiviert.
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Die Sturmwarnung auf den Bahamas wurde gerade deaktiviert.
Die aktuellen Prognosen sehen keine Gefahr mehr für Festland, es ist aber noch nicht komplett  auszuschließen,  dass sich CRISTOBAL doch noch der US-Küste oder Bermuda nähert.

24. August 2014
CRISTOBAL ist inzwischen offiziell.
Auch wenn der Kern sich relativ weit NE von den zentralen Bahamas befindet, ist Sturmwarnung aktiv.
Nicht mehr lange, das ist ziemlich sicher.

Es sieht momentan danach aus, als würden weder die Bermudas noch die US-Ostküste in Mitleidenschaft gezogen werden, obwohl CRISTOBAL gegen Mitte der kommenden Woche aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem Hurrikan wird.


23. August 2014
Der Kern des Systems ist mittlerweile knapp nördlich an der Dominikanischen Republik vorbeigezogen und verabschiedet sich gerade von Hispaniola. 96L könnte jetzt jeden Moment zu einem Tropischen Tief oder direkt zum Tropischen Sturm CRISTOBAL deklariert werden, eventuell schon nach dem für heute Nachmittag angesetzten Besuch durch einen Hurricane Hunter.

Trotzdem erleben die Dom Rep und auch Puerto Rico noch teilweise starke Niederschläge und Winde.

Ziemlich gravierend geändert haben sich die Trackmodelle. Die US-Ostküste inklusive Florida sind plötzlich wieder auf Teil der möglichen Zugbahn, wobei die Intensitätsmodelle momentan auf einen moderaten Hurrikan (Kat. 1) hindeuten.

Zuerst einmal ist aber Vorsicht auf Hispaniola (noch) und den SE-Bahamas inkl. Turks und Caicos (ab sofort) geboten.

22. August 2014
Update: Die Early-Cycle-GFS-Intensitätsmodelle zeigen in diesem Moment einhellig 35 Knoten max. anhaltende Winde, sprich nicht nur Tropisches Tief, sondern Tropischer Sturm. Das CIMSS scheint auch gerade upzudaten. Eventuell sehen wir also doch in Kürze offiziell einen Tropischen Zyklon. Dem würde sofort aktivierte Sturmwarnung folgen.

Eine "gesunde" Zirkulation ist allerdings noch nicht zu erkennen, wenn auch gerade recht satte Konvektion über Puerto Rico und auch der Dominikanischen Republik hochkocht. Wenn das, was im Satellitenbild nach einem sich bildenden sichtbaren Kern aussieht, auch dem tatsächlichen Tiefdruckzentrum des Systems entspricht, wird dieses die Dom Rep verfehlen.
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96L zeigt sich heute Morgen noch recht desorganisiert. Die nun bald einsetzende Interaktion mit der Landmasse Hispaniolas wird die Bildung eines Zyklons voraussichtlich verzögern.

Aktuell ist es laut NHC am wahrscheinlichsten, dass CRISTOBAL erst im Laufe des Wochenendes offiziell wird, wenn Hispaniola überwunden ist. Nahe der SE-Bahamas herrschen momentan sehr gute Bedingungen für eine Intensivierung.
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Seit ein paar Tagen entwickelt sich im Atlantik das System 96L und erreicht gerade die kleinen Antillen.
Es handelt sich um ein kleines Tiefdruckgebiet, welchem aufgrund der aktuellen Umgebungsbedingungen aber gute Chancen auf Intensivierung prognostiziert werden. Das man das System nicht unterschätzt, belegt der Umstand, dass es bereits seit heute von Hurricane Huntern untersucht wird.

Es ist wahrscheinlich, dass 96L in den kommenden Tagen zum Tropischen Sturm CRISTOBAL deklariert werden wird. Unabhängig von der Entwicklung muss auf den kleinen Antillen und Puerto Rico ab sofort, auf Hispaniola mit der Dom Rep ab Freitagabend mit stellenweise heftigen Winden und starken Niederschlägen gerechnet werden.

In den vergangenen Tagen brachten die Trackmodelle das System über Hispaniola und Kuba nach Florida, was sich inzwischen aber geändert hat. Voraussichtlich wird der Kern den Norden Hispaniolas überqueren und bei den SE-Bahamas rechts kurven, womit die US-Ostküste aus dem Schneider wäre. Bermuda wird eventuell einen Impakt erleben.

Abhängig von der Intensitätsentwicklung kann es mit der Aktivierung von Sturmwarnungen sehr schnell und plötzlich gehen.

Tropischer Sturm BERTHA

Montag, 28. Juli 2014


6. August 2014
Update
BERTHA hat ihre tropischen Eigenschaften  verloren  und gilt deshalb nicht mehr als Tropischer Sturm.
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BERTHA war kurzzeitig ein Hurrikan, was aber kaum Impakt auf Festland hatte.
Der Zyklon gefährdet als Tropischer Sturm kein Festland mehr, die extratropischen Reste werden allerdings am Sonntag oder Montag Nord-Europa erreichen und könnten auch in Deutschland spürbar werden.

3. August 2014
Update 2
Alle Sturmwarnungen sind inzwischen daktiviert worden.
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Update
BERTHA passiert gerade die SE-Bahamas, die einzige Region, in der noch Sturmwarnung herrscht (inkl. Turks und Caicos).
Auf den Zentral-Bahamas wurden die Warnungen deaktiviert.
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Dank der hohen Zuggeschwindigkeit entfernt sich BERTHAs Kern bereits von der Dominikanischen Republik, gleichzeitig hat die Intensität etwas nachgelassen (75 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten).

Noch gilt - zu Recht - Sturmwarnung an der Ostküste Dominicas, diese wird aber in Kürze deaktiviert werden. Was die weitere Zugbahn des Wirbelsturms anbelangt, ist man sich sehr sicher. Was bedeutet, dass der auf den zentralen Bahamas geltende Tropical Storm Watch eventuell gar nicht mehr hochgestuft werden wird, da der Kern BERTHAs zwar einen direkten Impakt auf den SE-Bahamas verursachen, die zentralen und nordwestlichen Inseln aber "links liegen lassen" wird.

Die US-Ostküste wird nicht betroffen sein.

2. August 2014
BERTHA zieht gerade knapp südlich an Puerto Rico vorbei, bis Santo Domingo in der Dominikanischen Republik sind es noch 370 Kilometer. Bei 35 km/h Zuggeschwindigkeit wird der Zyklon diese in etwa 10 Stunden zurücklegen.

An der Intensität BERTHAs hat sich nicht viel getan (85 km/h max. anhaltende Winde, 1008 mBar min. Kerndruck), aber selbstverständlich wurden die Sturmwarnungen der Bewegung angepasst.

Es gilt aktuell Tropical Storm Watch von den Jungferninseln über Puerto Rico und den Osten der Dominikanischen Republik bis zu den SE-Bahamas. Auf dem zentralen Bahamas wurde Tropical Storm Watch aktiviert. Auf den Kleinen Antillen wurden alle Warnungen deaktiviert.

Es sieht weiterhin so aus, als würde die US-Ostküste nicht in Gefahr kommen, was auch für Bermuda gilt.
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1. August 2014
Update
BERTHAs Kern befindet sich jetzt  bereits direkt über Martinique.
Mittlerweile gilt auch auf den SE-Bahamas Tropical Storm Watch.
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Inzwischen ist BERTHA offiziell.
Wir sehen einen recht unorganisierten Wirbelsturm, der im Moment kaum Chancen besitzt, zu einem Hurrikan zu werden.
Der Kern wird 240 km ESE von Martinique und 110 km NE von Barbados lokalisiert, BERTHA produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 85 km/h (min. Kerndruck 1008 mBar) und ist mit flotten 33 km/h unterwegs.

Der Zyklon wird noch heute die Antillen erreichen, zwischen Samstag und Sonntag werden Puerto Rico und die Dominikanische Republik einen Impakt erleben. Die Bahamas dürften weitgehend verschont werden und es sieht danach aus, als würde die prognostizierte frühe Rechtskurve, die BERTHA von der US-Ostküste fernhalten würde, Realität werden.

Es gilt Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) auf den zentralen Kleinen Antillen und Puerto Rico und auch die Dominikanische Republik hat bereits Tropical Storm Watch aktiviert.
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Im Atlantik ist nach einem normgerechten ruhigen Beginn der Hurrikansaison der erste Langstreckenläufer mit Potenzial unterwegs.

93L befindet sich etwas mehr als 1000 km WSW der Kapverdischen Inseln und entwickelt sich unter mehr förderlichen als hinderlichen Bedingungen. Die Intensitätsmodelle schwanken momentan zwischen moderat und stark.

Der wahrscheinlichste Track führt aktuell knapp nördlich an Antillen, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und Kuba vorbei. Ein Erreichen Floridas gilt als unwahrscheinlich und es sieht so aus, als würde der als BERTHA zu benennende Wirbelsturm der US-Ostküste relativ fern bleiben und noch deutlich östlich nach rechts kurven.

Es ist aber noch viel zu früh, um diese Modellaussagen als zuverlässige Prognose anzusehen.
Aber als erster Hinweis, dass es einen Impakt geben könnte, dürfen sie sicherlich angesehen werden.

SOLLTE BERTHA die Dom Rep ins Visier nehmen, dann in etwa 6 Tagen.
SOLLTE BERTHA wider Erwarten Florida ins Visier nehmen, dann in etwa 8 bis 10 Tagen.

Hurrikan ARTHUR

Montag, 30. Juni 2014


5. Juli 2014
ARTHUR hat seine tropischen Eigenschaften nun eindeutig verloren und wird als posttropischer Zyklon geführt. Trotzdem erzeugt er noch max.anhaltende Winde von 100 km/h.

Das Zentrum steht unmittelbar vor seiner Ankunft auf Nova Scotia, wo noch Strumwarnung gilt, wird die bedrohten Zonen aber sehr schnell überqueren.

4. Juli 2014
ARTHUR sieht nicht mehr besonders gut aus.
Es machte den Eindruck, als hätte der Verlust der tropischen Eigenschaften bereits eingesetzt.


Trotzdem ist der Zyklon noch ein Hurrikan im oberen Bereich der Kategorie 1 (150 km/h max. anhaltende Winde, 976 mBar min. Kerndruck). Die Zuggeschwindigkeit hat wie prognostiziert zugenommen und liegt jetzt bei knapp 40 km/h, der Kurs bei 40°, was Nordost bedeutet.
Da kein Landgang als Hurrikan mehr erwartet wird, ist trotz der Nähe zur Küste keine Hurrikanwarnung mehr aktiv. Es gilt Tropical Storm Warning an der Grenze zwischen North Carolina und Virginia, in Nantucket, am Cape Cod und in praktisch ganz Nova Scotia.

Trotz allem bleibt auf einen guten Sturm zu hoffen; nämlich den der deutschen Nationalelf gegen Frankreich.

3. Juli 2014
Abend-Update
Mit max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 160 km/h - der min. Kerndruck ist auf 976 mBar gefallen - hat  ARTHUR den Erwartungen entsprechend die Hurrikankategorie  2 erreicht und ist jetzt mit 24 km/h auf Kurs NNE (30°) unterwegs.

Die Prognosen waren also sehr zuverlässig und man ist seiner Sache auch weiterhin ziemlich sicher, wie unter anderem am sehr schlanken Warnkegel des NHC zu erkennen ist.

Gerade eben sendete die NOAA-Boje 41036 10-min-anhaltendene Windgeschwindigkeit von 108 km/h mit Spitzen bis 140 km/h, was bedeutet, dass in Kürze Hurrikanwinde die Warnzone erreichen werden.

Nantucket und Cape Code stehen bereits unter Tropical Storm Warning, selbst in Teilen von Nova Scotia wurde schon Tropical Storm Watch aktiviert. Bei der zu erwartenden Geschwingkeitszunahme wird ARTHUR dort bereits am Samstag an Land gehen.
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Satellitenbild Hurrikan ARTHUR
3. Juli 2014
Credit: NASA / NOAA
Inzwischen ist ARTHUR der erwartete Hurrikan.
Es ist wahrscheinlich, dass er vor North Carolina die Kategorie 2 (Saffir-Simpson) erreicht.

Der Kern befindet sich etwa 415 km SW von Cape Hatteras und der Sturm produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 150 km/h (min. Kerndruck 981 mBar).

Auch die Trackprognose zeigt sich als sehr zuverlässig. ARTHUR liegt mittlerweile auf Kurs NNE und ist jetzt mit 17 km/h unterwegs.

Die einzelnen Sturmwarnungen exakt aufzuzählen, ist aktuell nicht sehr sinnvoll. An der gesamten Küste von North und South Carolina muss ab sofort mit Sturmbedingungen oder Hurrikanbedingungen gerechnet werden, welche morgen auf Virginia übergehen werden. Hurrikanwinde werden glücklicherweise nur bis 35 km vom Kern festgestellt, Sturmwinde bis zu 185 km. Der Kern wird voraussichtlich und wie befürchtet genau über die Outer Banks hinwegziehen.
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2. Juli 2014
Update
Mit max. anhaltenden Winden von 110 km/h (min. Kerndruck 990 mBar) ist  ARTHUR am Mittwoch Abend fast ein Hurrikan. Der Kern des Systems befindet sich 650 km SSW von Cape Hatteras und 290 km SSE von Charleston (30,2N und 79,2W). Der Zyklon hat wie erwartet auf Kurs N geschwenkt und ist mit 13 km/h Zuggeschwindigkeit zwar immer noch nicht schnell, aber er kommt so langsam in Bewegung.

Die US-Regierung hat reagiert und die Sturmwarnungen aktualisiert.
Es gilt jetzt:
Hurricane Warning
- Surf City bis Duck
- Pamlico Sound
-Eastern Albemarle Sound

Hurricane Watch
- Little River Inlet bis Surf City

Tropical Storm Warning
- South Santee River bis Surf City
- Duck bis Cape Charles Light (ohne Cheasepaeke Bay)
- Western Albemarle Sound

In den entsprechenden Warnzonen sind Sturmbedingungen ab Donnerstag Nachmittag und Hurrikanbedingungen ab Donnerstag Nacht wahrscheinlich.

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Noch immer steht ARTHUR vor Florida fast still.
Morgen sollte er dann langsam in Bewegung kommen, eventuell schon zu einem Hurrikan werden, bis Freitag Abend die Carolinas passieren und dann hohe Zuggeschwindigkeit aufnehmen.
Die Outer Banks wird der Kern des Wirbelsturms sehr wahrscheinlich nah an der Küste und als Hurrikan passieren.

Prognose ARTHUR
2. Juli 2014
Credit: NHC &
TerraMetrics

Die aktuellen Sturmwarnungen:
Florida:
Tropical Storm Watch von Sebastian Inlet bis Flagler Beach

North und South Carolina:
Hurricane Watch von Bogue Inlet bis Oregon Inlet und am Pamlico Sounnd
Tropical Storm Watch vom South Santee River bis zum Bogue Inlet, vom Oregon Inlet bis zur Grenze North Carolina und Virginia, Eastern Albemarle Sound







1. Juli 2014
Update
ARTHUR ist jetzt offiziell.
Noch hat die US-Regierung nichts an der Sturmwarnung geändert.
Auch die Trackprognose ist unverändert, allerdings ist jetzt davon auszugehen, dass ARTHUR am Freitag vor North Carolina -wo wie fast immer die Outer Banks am stärksten gefährdet sind - zu einem Hurrikan wird.
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91L ist mittlerweile das Tropische  Tief 01 und es wird nicht mehr lange dauern, bis es zum Tropischen Sturm ARTHUR deklariert werden wird.

Und auch ansonsten macht die Prognose  einen recht stabilen Eindruck. Bis Mittwoch Abend Florida, am Donnerstag Georgia und die Carolinas und  dann immer schneller werdend den Norden der US-Küste beeinflussend wird sich ARTHUR nah an selbiger entlang bewegen, wahrscheinlich ohne zu einem Hurrikan zu werden.

Florida hat eine erste Sturmwarnung aktiviert:
Es gilt Tropical Storm Watch von Fort Pierce bis Flagler Beach.
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In der Atlantischen Hurrikansaison 2014 bahnt sich erste ernstzunehmende Aktivität an, obwohl das System 91L noch recht wenige Niederschlags- und Gewitterausbrüche bietet. Der Oberflächendruck sinkt und die Bedingungen für die Bildung eines Tropischen Zyklons dürften in den kommenden Tagen besser werden.

Aktuell wird das System etwa 200 km ENE von Melbourne, Florida lokalisiert und bewegt sich mit Kurs SW langsam auf Florida zu. 91 wird aber in den kommenden Tagen eine Rechtskurve absolvieren und ab Mitte der Woche beginnen, langsam die US-Ostküste entlang zu wandern.

Noch zeigen sich die Intensitätsmodelle nicht besonders aggressiv, aber das kann sich noch ändern. Bereits heute wird bei Bedarf der erste Hurrican Hunter das System besuchen. Bei Erreichen des Status "Tropisches Tief" dürfte sofort Sturmwarnung aktiviert werden.

Vorhersage Atlantische Hurrikansaison 2014

Samstag, 12. April 2014

Die Herren Klotzbach und Gray haben ihre erste quantitative Prognose für die kommende Hurrikansaison im Atlantik erstellt und erwarten aufgrund eines wahrscheinlich auftretenden El-Niño-Events und außergewöhnlich niedriger Temperaturen im Atlantik während der vergangenen Monate eine unterdurchschnittliche Aktivität.

Im Bewusstsein, dass die Vorhersage manchmal der Realität nicht allzu nahe kommt, hier die Zahlen:

Vorhersage Atlantische Hurrikansaison 2014
Image: Klotzbach / Gray
>>> Zur kompletten Vorhersage (englisch)

 
 
 

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