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US-Ostküste: Schweres Wetter mit starken Stürmen und Tornado-Potenzial

Dienstag, 18. September 2012

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Satellitenbild US-Ostküste
18. September 2012
Credit: NASA / NOAA


Im Prinzip an der kompletten US-Ostküste ist heute mit Extremwetter zu rechnen. Ein ausgedehntes und kräftiges Tiefdruckgebiet wird der Region tropensturmähnliche Bedingungen bescheren. Die Tornado-Wahrscheinlichkeit steigt, in North Carolina wurde gerade die erste Tornadowarnung (Tornado Watch) aktiviert.

Die aktuelle Vorschau auf Wind, Tornado und Hagel finden beim: CPC Outlook.
Vielleicht auch interessant: TOR:CON-Index Weather Channel.

Storm Chaser und Tronado Hunter sind einsatzbereit. Auch Livestreams wird es wahrscheinlich geben. Wenn wir dazu kommen, werden wir die wichtigsten Livestreams, Videos und Fotos hier nachtragen oder in einem eigenen Post zusammenfassen.

BERYL wird am Mittwoch eventuell wieder zu einem Tropischen Sturm - erste Todesopfer zu beklagen

Dienstag, 29. Mai 2012

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Satellitenbild Tropisches Tief BERYL
29. Mai 2012 vormittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Ob BERYL noch einmal zu einem Tropischen Sturm wird, hängt jetzt zum großen Teil von minimalen Kleinigkeiten der Zugbahn, die das Tief wirklich nehmen wird, ab. Im Moment sieht es wieder so aus, als würde das System schon im Laufe des morgigen Mittwochs an der Küste von South Carolina wieder über offenes Wasser ziehen und vor North Carolina dann bereits wieder zu einem Tropischen Sturm werden.

Dementsprechend ist auch die von den Computermodellen ausgegebene Wahrscheinlichkeit für das erneute Erreichen von Sturmwinden um einiges gestiegen. Da diese momentan aber für den SE-Sektor, sprich den am weitesten von der Küste entfernten Bereich des Sturms erwartet werden, wurde bisher keine Sturmwarnung aktiviert.

Aktuell ist BERYL bereits auf Kurs NE, tritt mit 4 km/h dabei aber praktisch auf der Stelle. Der Kern des Systems wird noch immer sehr nahe der Grenze zwischen Florida und Georgia auf Seiten Geogias lokalisiert.
Konvektion und Zirkulation haben inzwischen zwar ein wenig gelitten, sind aber immer noch erstaunlich präsent.

Kurs NE soll die kommenden Tage beigehalten werden, die Geschwindigkeit des Tiefs dabei konstant zunehmen:

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Prognose Verlauf Tropisches Tief BERYL
29. Mai 2012 vormittags
Credit: NHC / Google
Auch wenn die von BERYL erzeugten Winde in ihrer Intensität jetzt etwas mehr nachgelassen haben, erzeugt das System nach wie vor gefährliche Niederschläge (siehe auch: Warnungen des National Weather Service).

Leider gibt es inzwischen auch zwei bestätigte Todesopfer im Zusammenhang mit BERYL, beide jugendliche Schwimmer. Ritchie Dauphin (19) verschwand gestern Abend im Ozean bei Volusia County und wurde heute Morgen bei Ormond-By-The-Sea leblos aufgefunden.
Trevor Times, das zweite Opfer, ging gestern am frühen Nachmittag nahe des Colonial Parkway in College Creek ins Meer und verschwand. Auch seine Leiche wurde vor kurzem gefunden und identifiziert.

Es mag oft übertrieben klingen und in der Wiederholung auch langweilig werden, aber wir glauben, diese beiden tragischen jüngsten Beispiele geben uns (leider wieder einmal) Recht, wenn wir kontinuierlich weiter die Warnung verkünden werden: "Ist ein Wirbelsturm in der Nahe, dann BLEIBEN SIE BITTE WEG VOM MEER!"

Leichtsinn ist und bleibt die größte Gefahr bei Durchzug eines Wirbelsturms. Und anscheinend wächst diese Gefahr, je "harmloser" der Sturm oder wie in diesem Fall sogar "nur noch" ein Tropisches Tief  daherkommt. Immerhin handelt es sich bei den beiden jungen Männern um Einheimische in einem Land, in dem die Sturmvorsorge hervorragend entwickelt ist und sämtliche Medien seit mehreren Tagen voll der Warnungen sind. Und das ganz besonders gefährliche in beiden Fällen: Die gewaltigen Strömungen im Ozean, die ein Wirbelsturm meist erzeugt, kann man beim besten Willen nicht sehen.

Tropischer Rainmaker BERYL hält sich tapfer über Florida und Goergia - Atlantische Hurrikansaison 2012 beginnt in 4 Tagen

Montag, 28. Mai 2012

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Satellitenfoto Tropisches Tief BERYL
28. Mai 2012 nachmittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Wir führen BERYL in der Liste oben noch als aktiv (rot), da noch immer davon ausgegangen werden muss, dass das Tief erneut zu einem Tropischen Sturm wird. Der Betrieb des Floaters, der uns die Satellitenbilder in der Imageleiste oben lieferte, wurde vorübergehend eingestellt, was immer geschieht, wenn ein Tropischer Sturm keiner mehr ist.

Momentan überschreitet BERYL gerade die Grenze zwischen Florida und Georgia und hält sich noch erstaunlich gut (auch die erzeugten Windgeschwindigkeiten liegen nur knapp unter denen eines Tropischen Sturms). Allerdings ist die Wahrscheinlichkeit, dass BERYL in 3 Tagen noch einmal die Kategorie "Tropischer Sturm" erreicht, nur noch minimal höher als die Chance, dass das System sich bis dahin aufgelöst hat.

Denn der Zyklon ist doch weiter ins Inland gezogen als ursprünglich angenommen und je länger ein Tropisches System sich nicht über warmem Ozeanwasser aufhält, desto mehr sinken die Möglichkeiten auf eine Erholung.

Und es sieht aktuell danach aus, als würde BERYL noch eine ganze Weile über Festland bleiben, denn der Graph, der den erwarteten Verlauf des Tiefs zeigt, wurde zwar nur minimal nach Norden korrigiert, aber BERYL würde so noch über Land bis nach North Carolina hineinziehen, bevor er endlich wieder die "Tankstelle" Atlantik besuchen könnte:

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Prognose Verlauf BERYL
28. Mai 2012 nachmittags
Credit: NHC / Google
BERYL hat in den vergangenen 24 Stunden für gewaltige Niederschläge in Florida und Georgia gesorgt und im Moment sieht es noch nicht danach aus, als würden diese bald abebben. Hinzu kommt, dass der Zyklon nur sehr langsam unterwegs ist, was ganz ordentliche Fluten, Hochwasser und Überschwemmungen zur Folge haben wird.

Datencenter Tropisches Tief BERYL 28. Mai 2012 nachmittags
Position: 30,8°N, 83,1°W
Entfernung: 20 km E von Valdosta, Georgia
Max. anhaltende Winde: 30 km/h
Bewegung: NNW (335°) bei 7 km/h
Min. Zentraldruck: 1003 mBar

Immer-noch-nicht-tropischer-Sturm BERYL: Es geht los in Florida, Georgia und South Carolina

Sonntag, 27. Mai 2012

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Satellitenbild BERYL
27. Mai 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Die ersten satten von BERYL erzeugten Niederschläge erreichen jetzt Teile von Florida, Georgia und South Carolina. Ein erneuter Besuch eines Hurricane Hunters fand den Wirbelsturm wieder etwas stärker als die anhand der Satellitenbilder erstellten Schätzungen vor. Und wieder ändert sich dadurch kaum etwas.

Datencenter BERYL 27. Mai 2012 mittags
Position: 30,1°N,  79,6°W
Entfernung: 205 km E von Jacksonville, Florida
Max. anhaltende Winde: 95 km/h (Status "Hurrikan" beginnt bei 119 km/h)
Bewegung: W (260°) bei 17 km/h
Min. Zentraldruck: 998 mBar

Verlaufsprognose und Sturmwarnungen haben sich nicht geändert..

Sturm BERYL aktuell: Landfall in Florida erwartet - danach Rückkehr möglich

Samstag, 26. Mai 2012

Hinsichtlich der kommenden 24 Stunden gibt es nicht so wahnsinnig viel Neues über BERYL zu berichten.
Man geht davon aus, dass der Wirbelsturm vor dem Landfall noch zu 100% tropisch wird. Die Satellitenbilder der vergangenen Stunden lassen vermuten, dass dies bereits der Fall ist und wir rechnen mit einer baldigen Bekanntgabe durch das NHC.

Ein Hurricane Hunter, der den Sturm heute Nachmittag besucht hat, fand ihn ein klein wenig intensiver als die Schätzungen per Satellitenbild vor. Geändert hat sich dadurch, abgesehen von ein paar korrigierten Daten, nichts.

Datencenter BERYL 26. Mai abends
Position: 30,8°N, 77,2°W 
Entfernung: 435 km E von Jacksonville, Florida
Max. anhaltende Winde: 85 km/h
Bewegung: SW (230°) bei 11 km/h
Min. Zentraldruck: 998 mBar  

Der Landfall wird jetzt - nach wie vor in der Nacht von Sonntag auf Montag - etwas südlich der Grenze zwischen Georgia und Florida nahe Jacksonville erwartet. Diese Prognose dürfte mittlerweile recht exakt  und zuverlässig sein.

Die Warnstufe "Sturmbeobachtung" an einem Teil der Küste von South Carolina konnte inzwischen deaktiviert werden.
"Sturmwarnung" gilt nach wie vor von Edisto Beach (South Carolina) bis hinunter an die Volusia/Brevard County Line in Florida.

Bezüglich der zu erwartenden Effekte hat sich nichts geändert, also zitieren wird uns einfach selbst:

"Nach den aktuellen Erkenntnissen kann es passieren, dass die Sturmflut mit der normalen Gezeitenflut zusammenfällt. Wenn dies eintritt, könnten normalerweise trockene Gebiete in Teilen von Nordost-Florida, Georgia und South Carolina mit bis zu knapp einem Meter tiefen Wasser überflutet werden.

Das tiefste Hochwasser wird am Punkt des Landfalls und etwas nördlich davon prognostiziert, weil dort zusätzlich zur Sturmflut noch enorme Wellen auftreten werden.

Wind und Niederschläge sind natürlich trotzdem nicht zu unterschätzen und es gilt, die üblichen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten."

Wenn man nun - wie eigentlich üblich - davon ausgeht, dass sich BERYL wie die meisten anderen Stürme kurz nach dem Landfall auflöst, könnte man in diesem Fall eine Überraschung erleben. Vor allem in Betracht gezogen, dass BERYL weder ein wirklich starker Sturm ist noch ein solcher vor dem Landfall werden wird.

Selbstverständlich wird die "Überraschung" verdorben, wenn man die Prognosen kennenlernt:

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Erwarteter Verlauf BERYL
26. Mai 2012
Credit: NHC / Google
War der bisherige Verlauf BERYLs schon ein wenig ungewöhnlich, könnte es noch "besser" kommen. Allerdings wird alles davon abhängen, wie tief ins Inland BERYL vorzudringen in der Lage sein wird. Aktuell tendieren die Prognosen dahin, dass der Zyklon nur relativ kurz über Land gehen und dann recht bald einen ziemlich scharfen Rechtsknick vornehmen wird, der ihn schnell wieder über den offenen Ozean und auf Kurs NW oder sogar WNW bringen könnte. Sollte BERYL in diesem Fall über Land genügend Stabilität aufrecht erhalten können, würde der neuerliche Besuch der "Zapfsäule" namens Atlantischer Ozean eventuell noch rechtzeitig kommen, um dem zu jenem Zeitpunkt erwarteten Tropischen Tief BERYL wieder zum Status "Tropischer Sturm" zu verhelfen.  

Laut der aktuellen Vorhersage würde es dann für die Küste von Georgia, South Carolina und bis zu den Outer
Banks die von North Carolina noch einmal etwas ungemütlich werden, bevor BERYL dann am Donnerstag wieder seine tropischen Charakteristiken verlieren würde. 


Einen Tag, bevor offiziell die Atlantische Hurrikansaison 2012 beginnt.

Subtropischer Sturm BERYL Florida/Georgia : Hochwasser die größte Gefahr


Update Datencenter BERYL 26. Mai mittags Ortszeit
Position: 31,6°N, 76,3°W
Entfernung: 375 km ESE von Charleston, South Carolina
Max. anhaltende Winde: 75 km/h
Bewegung: SW (230°) bei 15 km/h (BERYL ist schneller geworden)
Min. Zentraldruck: 1001 mBar



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Satellitenfoto Subtropischer Sturm BERYL
26. Mai 2012 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
BERYL ist ein relativ schwacher Sturm und scheint auch nicht vorzuhaben, dies zu ändern. Von Süd und Ost tritt trockene Luft in den Sturm ein, welche eine starke Intensivierung verhindern sollte. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass BERYL auch nur in die Nähe des Status "Hurrikan" gelangen wird.

Wenn die Konvektion - die sich in den vergangenen Stunden mehr und mehr vom Kern des Sturms weg bewegt hat - es schaffen sollte, zumindest halbwegs in der Nähe des Zentrums zu bleiben, wird ein Übergang zu einem Tropischen Sturm wahrscheinlich. Die ganz aktuellen Satellitenbilder deuten an, dass dies bereits passiert.

Die Vorhersagen, die über 48 Stunden hinausgehen, sind noch sehr unzuverlässig, da vieles davon abhängen wird, wie weit BERYL ins Inland von Florida oder Georgia zieht.

Aktuell wird BERYLs Kern auf der Position 32,0°N und 76,0°W lokalisiert und befindet sich circa 280 km SE von Cape Fear, North Carolina. Der Sturm erzeugt anhaltende Windgeschwindigkeiten von 75 km/h, der minimale Zentraldruck liegt bei 1001 mBar.

BERYL zieht gerade mit langsamen 7 km/h in Richtung WSW (255°) und soll diesen Kurs erst einmal behalten, bevor es dann am morgigen Sonntag um einiges schneller langsam in Richtung West auf die Grenze zwischen Florida und Georgia zu gehen soll.

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Erwarteter Verlauf Sturm BERYL
26. Mai 2012
Credit: NHC / Google
Sturmwinde treten bis zu 185 km vom Zentrum des Zyklons auf, es gilt weiterhin Sturmwarnung an der Küste von Georgia, dem südlichen South Carolina und dem nördlichen Ostflorida, Sturmbeobachtung an der Küste von Zentral-South-Carolina.

Die ersten Effekte in der Warnzone werden bereits für heute Abend erwartet, Sturmbedingungen sind ab morgen, Sonntag, 27. Mai 2012, möglich.

Nach den aktuellen Erkenntnissen kann es passieren, dass die Sturmflut mit der normalen Gezeitenflut zusammenfällt. Wenn dies eintritt, könnten normalerweise trockene Gebiete in Teilen von Nordost-Florida, Georgia und South Carolina mit bis zu knapp einem Meter tiefen Wasser überflutet werden.

Das tiefste Hochwasser wird am Punkt des Landfalls und etwas nördlich davon prognostiziert, weil dort zusätzlich zur Sturmflut noch enorme Wellen auftreten werden.

Wind und Niederschläge sind natürlich trotzdem nicht zu unterschätzen und es gilt, die üblichen Sicherheitsmaßnahmen einzuhalten.

Links

Tropischer Sturm EMILY wohl kein Hurrikan - möglicher Impakt über Florida, Georgia oder South Carolina

Dienstag, 2. August 2011

Update: Soeben hat die französische Regierung sämtliche Warnstufen für Guadaloupe, Desirade, Les Saintes und Marie Galante aufgehoben.

Im Gegenzug gilt jetzt auch auf Haiti "Sturmwarnung".

Die aktuellen Warnstufen im Überblick:

STURMWARNUNG:
- Puerto Rico, Vieques, Culebra
- Dominikanische Republik
- Haiti

STURMBEOBACHTUNG:
- US-Jungferninseln

_________________________________________________

EMILY ist etwas langsamer geworden und bleibt weiterhin schwierig einzuschätzen, aber die für die Vorhersage verantwortlichen Meteorologen und Sturmexperten tun selbstverständlich ihr Bestes.

Der Besuch eines Hurricane Hunters am heutigen Morgen resultierte in der Feststellung, dass der Sturm immer noch ziemlich schlecht organisiert ist. EMILYs (vermutetes) Zentrum befindet sich momentan etwa 420 Kilometer südöstlich von San Juan auf Puerto Rico.

Die Regierung von Antigua und Barbuda hat die Warnstufe "Sturmbeobachtung" für St. Kitts, Montserrat, Antigua und Nevis deaktiviert, während auf Guadaloupe, Desirade, Les Saintes und Marie Galante noch immer "Sturmwarnung" gilt. Warum dies so ist, kann man beim Betrachten des Satellitenbildes Satellitenbild erahnen:

Tropischer Sturm EMILY wohl kein Hurrikan - möglicher Impakt über Florida, Georgia oder South Carolina, USA, 2011, aktuell, Atlantik, Karibik, Hurrikansaison 2011, Bahamas, Dominikanische Republik, Emily, Haiti, Florida, South Carolina, Georgia,
Image: Satellitenbild Tropischer Sturm EMILY vom 2. August 2011
Credit: NASA-GOES-Projekt


Auch die weiteren Sturmwarnungen von gestern haben noch immer Bestand, neue Warnungen sind bisher nicht hinzugekommen.

Die aktuellen Sturmwarnunstufen im Detail:

Sturmwarnung (Tropical Storm Warning):
- Dominikanische Republik
- Dominica
- Puerto Rico, Vieques, Culebra
- Guadaloupe, Desirade, Les Saintes, Marie Galante

Sturmbeobachtung (Tropical Storm Watch):
- US-Jungferninseln
- Haiti

Wie soll es nun weitergehen?

Es wird erwartet, dass EMILY zwischen dem morgigen Mittwoch (3. August 2011) und Donnerstag, dem 4. August 2011 den südlichen Teil der Insel (Hispaniola) überquert, die sich die Dominikanische Republik und Haiti teilen, bevor es dann knapp am östlichen bzw. rechten Ende Kubas vorbei zu den Bahamas gehen soll. Dabei wird während der kommenden Tage ein allmählicher Rechtsschwenk prognostiziert, welcher EMELYs Bewegung bis zum Sonntag letztendlich fast in nördliche Richtung bringen soll.

>>> siehe auch: Satellitenbild-Live-Stream-Video EMILY (nur bei Tageslicht vor Ort und nur solange EMELY existent ist)

Tropischer Sturm EMILY wohl kein Hurrikan - möglicher Impakt über Florida, Georgia oder South Carolina, USA, 2011, aktuell, Atlantik, Karibik, Hurrikansaison 2011, Bahamas, Dominikanische Republik, Emily, Haiti, Florida, South Carolina, Georgia,
Image: Prognose und Warnunngen Tropischer Sturm EMILY vom 2. August 2011
Credit: NOAA


Nach dem Überqueren der Bahamas könnte dann Floridas Ostküste vom Impakt des Zentrums EMILYs verschont bleiben und dieser stattdessen weiter nördlich stattfinden, über Georgia, South Carolina oder sogar North Carolina.
Dabei würde der Sturm laut der aktuellen Vorhersage aber nah genug an der Ostküste Floridas vorbeiziehen, um dort die gefährlichen Regenfälle, Strömungen und Wellen deutlich spürbar werden zu lassen.

Die EMILY umgebenden meteoroligischen Einflüsse und die voraussichtliche Interaktion mit Hispaniola sollten eine starke Intensivierung verhindern, als Folge dessen erwartet man momentan nicht mehr, dass EMILY zum Hurrikan wird.

Bei all den aktuellen Informationen gilt es aber anzumerken, dass sich die Vorhersage der weiteren Entwicklung EMILYs ziemlich schwierig gestaltet und man mit weiteren Veränderungen rechnen muss.

Die Experten der NOAA betonen ausdrücklich, dass es noch ziemlich unsicher ist zu beurteilen, wo und mit welcher Stärke sich EMILY in 3 bis 5 Tagen befinden wird.

 
 
 

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