Die folgende Satellitenbild-Animation der NASA zeigt von links nach rechts und zwischem dem 8. und 12. Juli 2012 vom GOES-15-Satelliten aufgenommen: Hurrikan DANIEL, Hurrikan EMILIA und rechts unten die Entstehung des Tropischen Sturm FABIO:
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NASA-Satellitenbild-Video: Hurrikans DANIEL & EMILIA und die Entstehung von FABIO
DANIEL kein Tropischer Sturm mehr, EMILIA Hurrikan Kategorie 2, Benennung FABIO wahrscheinlich morgen
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| Satellitenbild Nordost-Pazifik 11. Juli 2012 Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt |
EMILIA sollte eigentlich nicht so weit in den Zentralpazifik vordringen wie DANIEL. Noch ist sie zwar ein Hurrikan der Kategorie 2, aber eine konstante Abschwächung ist sehr wahrscheinlich. Voraussichtlich wird EMILIA am Wochenende den Status "Tropischer Sturm" verlieren, Landmasse ist nicht in Gefahr.
Anders könnte dies beim kommenden Tropischen Sturm FABIO aussehen, der möglicherweise morgen benannt werden wird, wohl spätestens übermorgen. Die jüngsten Modelle des Systems 98E weisen eine Rechtstendenz in der erwarteten Zugbahn auf und diese könnte den Zyklon nach Kalifornien oder Baja California bringen. Dies darf noch nicht als Fakt angenommen werden und für die offizielle Vorhersage bleiben die Daten des NHC abzuwarten, aber falls Sie sich in der Region befinden, müssen Sie damit rechnen, dass etwas passieren könnte. Allerdings kaum vor Mitte kommender Woche.
Hurrikan EMILIA baut ab, Tropischer Sturm FABIO immer wahrscheinlicher
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| Satellitenbild Hurrikan EMILIA 10. Juli 2012 Credit: NASA (Terra Satellit) |
Vor allem, wenn sie uns im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen beziehungsweise Geschwistern so dominant daherkommen.
EMILIA scheint die Erwartungen zu erfüllen und hat begonnen, schwächer zu werden. Zwar ist sie noch immer ein Major Hurricane (Kategorie 3), aber eindeutig auf dem Weg nach unten. Man geht jetzt davon aus, dass EMILIA in den kommenden Tagen ein wenig bremsen und den 125. westlichen Längengrad erst am Freitag überschreiten wird. Wichtig ist diese kleine Korrektur der Prognose aber nur für Schifffahrt und Flugverkehr.
EMILIAs Vorgänger DANIEL sieht nun ernsthaft seinem Ende entgegen. In 24 Stunden wird er wahrscheinlich nur noch ein Tropisches Tief sein. So langsam können wir uns also von ihm verabschieden. In 6 Jahren werden wir dann den nächsten DANIEL im Nordost-Pazifik erleben.
EMILIAs Nachfolger FABIO hingegen scheint tatsächlich bereits aus dem aktuell existenten System 98E entstehen zu wollen. Die Vorhersagemodelle lassen in diesem Moment erwarten, dass 98E zwischen morgen (Mittwoch, 11. Juli) Abend und Donnerstag Abend zu einem Tropischen Sturm wird. Das NHC sieht inzwischen eine Wahrscheinlichkeit von 50%, dass 98E innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird. Und auch dieses System findet gute Voraussetzungen vor, um zu einem Hurrikan zu werden.
Die Trackmodelle zeigen aktuell eine Zugrichtung zwischen WNW und NW. Das bedeutet, dass der potentielle Wirbelsturm zwar weiter nördlich wandern würde als DANIEL und EMILIA, aber weit entfernt und in etwa parallel zur mexikanischen Pazifikküste.
Hurrikan EMILIA Kategorie 4, DANIEL Tropischer Sturm, FABIO wird wahrscheinlicher
Hurrikan EMILIA hat ihren Höhepunkt erreicht und das bedeutet, dass der Wirbelsturm inzwischen der Kategorie 4 (Saffir-Simpson-Skala) zugeordnet wurde. Viel länger als 24 Stunden sollte diese Intensität nicht anhalten, bevor es dann wieder abwärts geht.Man geht momentan davon aus, dass EMILIA am Freitag (13. Juli 2012) den Status Hurrikan wieder verliert. EMILIA erzeugt anhaltende Winde von bis zu 220 km/h und bewegt sich bei knapp 20 km/h weiter in Richtung WNW.
DANIEL ist inzwischen kein Hurrikan mehr und auch kein besonders starker Sturm. Der Zyklon ist noch immer mehr als 2000 km von Hilo (Hawaii) entfernt und selbst wenn er es noch als Tief bis zu den hawaiianischen Längengraden (zwischen 155 und 160°W) schaffen sollte, würde dieses voraussichtlich weit südlich der Inseln bleiben.
System 98E, östlich von EMILIA und südlich der südmexikanischen Pazifikküste zu finden, entwickelt sich langsam, aber beständig. Die Modelle lassen aktuell die Entstehung des Tropischen Tiefs 6E bzw. des Tropischen Sturms FABIO in 36 bis 48 Stunden erwarten, das NHC sieht eine Wahrscheinlichkeit von 40% für die Entstehung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden.
Auch 98E wird aller Voraussicht nach Kurs WNW nehmen und in den Pazifik hinaus ziehen. Bisher fällt da kein einziges Trackmodell aus der Reihe.
Die Tropische Welle im Golf von Mexiko macht sich auf den Weg über das südliche Mexiko, eine weitere ist von Puerto Rico zur Dominikanischen Republik unterwegs.
Labels: 2012, aktuell, Daniel, Emilia, Fabio, Hurrikansaison 2012, Juli, major hurricane, Pazifische Hurrikansaison
Hurrikans DANIEL und EMILIA: Rollentausch beginnt
Der Anfang der zweiten Juliwoche 2012 beschert uns gleich 2 Hurrikans im Nordost-Pazifik.
DANIEL ist noch ein Hurrikan (inzwischen in die Kategorie 1 heruntergestuft) und EMILIA ist jetzt auch ein Hurrikan der Kategorie 1.
Siehe auch NASA-HQ-Satellitenbilder vom 8. Juli: DANIEL | EMILIA (Terra-Satellit)
DANIEL ist nun nicht mehr so wahnsinnig weit von Hawaii entfernt, wird aber aller Wahrscheinlichkeit südlich der Inseln bleiben und nur noch ein Tropisches Tief sein, wenn er es überhaupt bis in die Region schaffen sollte.
EMILIA ihrerseits dürfte in den kommenden Tagen noch um einiges zulegen. Es ist durchaus möglich, dass auch sie zu einem Major Hurricane wird.
Weder DANIEL noch EMILIA sind aktuell eine Bedrohung für Festland, von daher gibt es auch keine aktive Sturmwarnung oder Hurrikanwarnung.
DANIEL baut ab, EMILIA legt zu
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| Satellitenbild DANIEL und EMILIA 8. Juli 2012 Credit: NOAA EVL |
DANIEL ist ein Hurrikan, EMILIA wird wahrscheinlicher
DANIEL ist jetzt wie erwartet ein Hurrikan, wird diesen Status aber kaum lange halten können.
Labels: 2012, aktuell, Daniel, Emilia, Hurrikansaison 2012, Juli, Nordost-Pazifik, Pazifische Hurrikansaison
DANIEL wird jetzt wahrscheinlich doch zu einem Hurrikan
Aufgrund seines Alters kann der Tropische Sturm DANIEL eigentlich weder die Village People noch die Pet Shop Boys kennen. Dabei verhält DANIEL sich allerdings, als wäre ihm der Song "Go West" in die Wiege gelegt worden. Mit ein klein wenig NW als Beigabe.
Bei 22 km/h Marschgeschwindigkeit ist DANIEL weiterhin in Richtung offener Pazifik unterwegs und erzeugt dabei inzwischen anhaltende Winde von 100 km/h. Der Kern des Wirbelsturms wird bei 14,6°N und 114,2°W lokalisiert, was eine Entfernung von etwas mehr als 1000 Kilometern von der Südspitze von Baja California bedeutet. DANIELs Kerndruck ist auf 995 mBar gefallen.
Die Chancen, dass DANIEL nun doch noch den Titel "Hurrikan" erhalten wird, sind stark gestiegen. Falls Sie darauf wetten möchten (irgendwo kann man dies bestimmt tun): Das NHC sieht eine Wahrscheinlichkeit von 62:38%, dass dies noch heute passiert. Morgen dann 80:20.
Eine Bedrohung für Festland wird DANIEL nicht werden. Die 11 Marineangehörigen auf der Insel Clarion, in dessen Süden sich der Wirbelsturm gerade befindet, wissen, wie man sich beim Durchzug eines Zyklons zu verhalten hat.
Tropischer Sturm DANIEL bei Mexiko wird wahrscheinlich kein Hurrikan
| Satellitenbild Tropischer Sturm DANIEL 5. Juli 2012 Credit: CIMSS |
Der Kern des Wirbelsturms befindet sich knappe 1000 Kilometer südlich der Südspitze von Baja California (Mexiko), die maximalen anhaltenden Windgeschwindigkeiten liegen bei 75 km/h und das wichtigste: DANIEL zieht nach WNW (285°), sprich auf der Landkarte nach links in den offenen Pazifik hinein.
Aufgrund der langsamen Entwicklung geht das NHC jetzt nicht mehr davon aus, dass DANIEL 2012 zu einem Hurrikan wird, wobei anzumerken ist, dass dies nicht komplett ausgeschlossen werden kann.
Anfang bis Mitte kommender Woche wird es mit DANIEL voraussichtlich schon wieder vorbei sein, nachdem er wahrscheinlich schnurstracks und wie an einem Lineal entlang über immer kälteres Wasser gezogen sein wird.
Tropisches Tief 4-E (pot. Tropischer Sturm DANIEL) ist keine Bedrohung für Mexiko
Das System 96E im Pazifik bei Mexiko ist inzwischen das Tropische Tief 4-E und wird über kurz oder lang zum Tropischen Sturm DANIEL erklärt werden.
Die Bedingungen für den Zyklon haben sich ein klein wenig verschlechtert, weshalb die Entwicklung noch langsamer vonstatten geht, als bisher erwartet, aber das NHC sieht nur noch eine Wahrscheinlichkeit von 5%, dass er in 3 Tagen (also am Samstag) kein Tropischer Sturm oder mehr ist. Im Gegenzug steigen momentan die Chancen, dass wir zumindest kurzzeitig sogar Hurrikan DANIEL sehen werden.
Wie die Modelle aber von Anfang an andeuteten: Der Wirbelsturm wird in den offenen Pazifik hinaus ziehen und stellt somit keine Gefahr für Mexiko oder andere Landmasse dar.
Der Kern des Tiefs wird aktuell etwa 720 Kilometer SSW von Manzanillo (13,1°N 107,1°W) lokalisiert und erzeugt anhaltende Winde von 55 km/h - es fehlen also noch 8 km/h, um zu einem Tropischen Sturm zu werden. Zugrichtung ist WNW (300°) bei flotten 24 km/h, der Kerndruck liegt bei 1006 mBar.
Sobald TD4-E zu einem Tropischen Sturm erklärt wird, wird es 4:4 zwischen der Atlantischen und der Pazifischen Hurrikansaison 2012 stehen, was die Anzahl der benannten Tropenstürme anbelangt.
Tropischer Sturm DANIEL ist im Anmarsch (Pazifische Hurrikansaison 2012)
Das System 96E hat sich die erwartete Zeit gelassen, ist jetzt aber ganz nah dran am Status "Tropisches Tief". Die aktuellen Modelle zeigen es sogar fast schon als Tropischen Sturm.
Das NHC sieht mittlerweile eine Wahrscheinlichkeit von 80%, dass 96E innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird und das JTWC hat bereits einen Tropical Cyclone Formation Alert herausgegeben. Es ist durchaus vorstellbar, dass da noch heute etwas passiert.
Genauso gut ist es vorstellbar, dass DANIEL in ein paar Tagen zu einem Hurrikan wird.
Leider werden die gewohnten Satellitenbilder mit farbigem Hintergrund bis voraussichtlich Anfang kommender Woche nicht vorliegen, da die NASA-Computer durch den Stromausfall aufgrund des "Derecho" am 29. Juni Schaden erlitten haben.
Trotzdem liegen uns Satellitenbilder vor; immer aktuelle Floater-Bilder von 96E haben wir bereits rechts eingebaut.
Labels: 2012, aktuell, Daniel, Hurrikansaison 2012, Juli, Pazifische Hurrikansaison
Pazifische Hurrikansaison Mexiko: 96E vor Oaxaca
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| Satellitenbild System 96E 2. Juli 2012 Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt |
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| Credit. NCAR |
Es liegen erste Vorhersagemodelle vor und diese sehen momentan ziemlich eindeutig aus. Demnach könnte das System bereits morgen zum Tropischen Sturm DANIEL (das NHC gibt allerdings bisher nur 10% Wahrscheinlichkeit, dass aus 96E innerhalb von 48 Stunden ein Tropischer Zyklon wird) und in drei bis 4 Tagen Hurrikan DANIEL werden.
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| Credit: NCAR |
Allerdings gilt es zu beachten, dass diese Modelle keinesfalls als eine sichere Prognose angesehen werden sollten. Eine solche wird im Fall der Notwendigkeit vom NHC kommen.
Situation Hurrikansaison aktuell mit Satellitenbild
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| Satellitenbild Westatlantik und Nordost-Pazifik 19. Juni 2012 Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt |
95E im Paifik vor Mexiko wurden zwischenzeitlich schon 80% zugeschrieben, diese aber gerade auf 60% reduziert. Trotzdem sind die an der südlichen Pazifikküste Mexikos abgelieferten Niederschläge nicht zu unterschätzen. Die aktuellen Verlaufsmodelle lassen erwarten, dass sich 95E zunächst einmal fast stationär verhalten und dann nach Manzanillo / Puerto Vallarta oder Baja California ziehen wird. Es besteht auch eine kleine Chance, dass es Kurs W in den offenen Pazifik hinaus einschlagen könnte.
95L NW von Bermuda zeigt eine Rotation beziehungsweise Zirkulation, aber das macht das System noch lange nicht zu einem Tropischen Sturm. Wichtig für eine Intensivierung wäre gewesen, dass sich die Niederschläge und Gewitter in Nähe des Kerns deutlich verstärkt hätten. Auf dem Bild oben sehen wir aber, dass sich die Konvektion als ziemlich schwach auf der Brust darstellt. Dementsprechend ging es runter auf 50%. Das System zieht weiter in Richtung NE und dort werden die Bedingungen für eine Entwicklung immer schlechter. Sollte trotz allem noch ein Tropischer Sturm aus 95L werden, wird dieser ziemlich sicher kein bewohntes Festland mehr ins Visier nehmen.
Die bereits vor 2 Wochen (und vor einer Woche noch einmal) für das vergangene Wochenende oder den Anfang dieser Woche angekündigte tropische Aktivität nahe der mexikanischen Halbinsel Yucatán wird jetzt zur Realität. Bisher handelt es sich nur um eine Wetterstörung im Westatlantik mit geringen Chancen auf Entwicklung, allerdings vergibt das NHC hier trotz wenn-dann sehr langsam erwarteter Intensivierung bereits 10% Wahrscheinlichkeit auf Bildung eines Tropischen Sturms innerhalb von 48 Stunden.
Das Tiefdruckgebiet versorgt momentan vor allem Kuba, die Bahamas, die Caymans und Süd-Florida mit Niederschlägen. Voraussichtlich wird dieses System Kurs NW bei mittlerer Geschwindigkeit nehmen und in den Golf von Mexiko ziehen. Dort sind die Voraussetzungen für eine Intensivierung momentan gegeben - je weiter südlich, desto besser (in der Bucht von Campeche geradezu ideal).
Es ist noch zu früh, um viel über den möglichen Verlauf innerhalb des Golfs zu spekulieren, aber die aktuellen Bedingungen würden eher auf eine Zugbahn Richtung mexikanische Golfstaaten denn US-Golfstaaten deuten.
Das Wort zum Dienstag, 19. Juni 2012
Wir beobachten weiterhin munteres Treiben in der Taifunsaison, der Pazifischen und der Atlantischen Hurrikansaison.
GUCHOL (BUTCHOY) marschiert erwartungsgemäß schnell auf Japan zu, ist immer noch ein Taifun und wird voraussichtlich noch am heutigen Dienstag südlich von Kyoto über Land gehen und dann schnell schwächer werden ... allerdings den Status "Tropischer Sturm" wahrscheinlich nicht verlieren. Das südliche und zentrale Japan haben es schon mit ganz ordentlichen Niederschlägen zu tun, die von GUCHOL produziert werden.
TALIM kommt nun langsam in Bewegung. Bewegung in die prognostizierte Richtung NE, wo es zwischen Taiwan und dem chinesischen Festland hindurch gehen sollte. TALIM hat in den vergangenen Stunden einen satten outflow in Richtung W bis WNW produziert, was zur Folge hat, dass die nördlichen Philippinen momentan mehr Niederschläge von TALIM geliefert bekommen als Hong Kong. An Vorhersage und Warnstufen hat sich bis zu diesem Zeitpunkt nichts geändert.
Und wo die Taifunsaison im Westpazifik so viel Wirbel(sturm) macht, will die Hurrikansaison anscheinend nicht ins Hintertreffen geraten. Weder die Pazifische noch die Atlantische. Das NHC hat gerade noch einmal die angenommene Wahrscheinlichkeit für beide existenten Systeme erhöht, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Sturm zu werden.
95E (potentiell DANIEL) im Pazifik vor Mexiko liegt damit bei 70%, was zwar noch immer keine Sicherheit bedeutet, aber doch schon recht hoch ist. Das JTWC hat bzgl. 95E gerade einen Tropical Storm Formation Alert veröffentlicht. Noch besteht keine Klarheit hinsichtlich der Zugbahn des Systems, aber es ist keinesfalls ausgeschlossen, dass es nach Mexiko ziehen wird.
95L (potentiell CHRIS) im Atlantik NE von Bermuda liegt mit nur 10% Wahrscheinlichkeit hinter 95E. Noch zeigt dieses System keine tropischen Charakteristiken, aber dies kann sich noch ändern. Unabhängig von der Entwicklung des Tiefdruckgebiets wird aller Wahrscheinlichkeit kein Festland bedroht werden. Die Vorhersagemodelle zeigen übereinstimmend in Richtung ENE, sprich der grobe Kurs wäre: Europa.
Atlantische und Pazifische Hurrikansaison aktuell: 95L und 95E entwickeln sich
In beiden Becken sind die existierenden Systeme dabei, sich zu intensivieren.
95L im Atlantik befindet sich bei Bermuda und das NHC sieht mittlerweile eine mittlere Chance auf Bildung eines tropischen oder subtropischen Sturms innerhalb von 48 Stunden. Allerdings befindet sich 95L schon NE von Bermuda und es wird erwartet, dass das System auch weiterhin nach NE zieht, sprich kein Festland in Gefahr bringen wird.
Bewohntes Festland betreffend ist es da schon spannender, zu sehen, was die erwartete Aktivität im Golf von Mexiko produzieren wird. Dass dort in den kommenden Tagen etwas passieren wird, gilt als wahrscheinlich. Ob ein Zyklon daraus wird, kann allerdings noch niemand sagen.
Was man sagen kann, ist, dass die Wahrscheinlichkeit größer wird, dass das potentielle Tropische System jetzt anstatt über die US-Golfstaaten eher über die mexikanischen Golfstaaten plus Texas ziehen würde.
Der nächste zu vergebende Name im Atlantik lautet CHRIS.
Die beiden beobachteten Systeme vor der Westküste Süd-Mexikos haben sich mittlerweile zu einem einzigen (95E) zusammengetan und auch hier liegt jetzt eine mittlere Wahrscheinlichkeit auf Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden vor. 95E sitzt im Moment fast stationär genau an der mexikanischen Pazifikküste.
Im Nordost-Pazifik wäre der Name DANIEL an der Reihe.
Hurrikansaison 2012 Nordost-Pazifik: Die Sturmnamen
Im Nordost-Pazifik werden im Jahr 2012 folgende Sturmnamen der alphabetischen Reihenfolge nach vergeben:
- Aletta
- Bud
- Carlotta
- Daniel
- Emilia
- Fabio
- Gilma
- Hector
- Ileana
- John
- Kristy
- Lane
- Miriam
- Norman
- Olivia
- Paul
- Rosa
- Sergio
- Tara
- Vicente
- Willa
- Xavier
- Yolanda
- Zeke










