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Liveticker Tropischer Sturm ERNESTO Nicaragua und Honduras

Sonntag, 5. August 2012

In diesem Liveticker werden wir ERNESTO mit mehreren täglichen Updates und Aktualisierungen auf seinem Weg nach Honduras begleiten. Alle Post-Uhrzeiten MESZ, Prognose-Uhrzeiten Ortszeit.

Links
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Montag 6. August


Aufgrund der steigenden Dringlichkeit beenden wir diesen Liveticker an dieser Stelle und setzen die Berichterstattung im: Liveticker Hurrikan ERNESTO Yucatán und Belize fort.


17:00 Uhr
Die Bestätigung ist da. Es wird doch heftiger als erwartet für Yucatán und Belize werden. 

Ein Hurricane Hunter hat ERNESTO heute Morgen um einiges stärker und den Kern des Tropensturms ein wenig NE von der vorhergehenden Position vorgefunden, was an einer möglichen Neuformung des Zentrums liegen könnte. Die Scherwinde scheinen nachgelassen zu haben und ERNESTOs Kern befindet sich jetzt sauber mittig in der zentralen Masse der Konvektion. Resultat: Intensivierung.

Es gilt jetzt als sehr wahrscheinlich, dass ERNESTO in spätestens 36 Stunden offiziell ein Hurrikan sein wird. Wenn die aktuelle Tendenz anhält und die baldige Interaktion mit der Landmasse Südamerikas keine gravierenden Folgen für ERNESTOs Entwicklung erzeugt, ist eventuell sogar die Kategorie 2 vor Erreichen von Yucatán drin.


Aktualisierung Status Sturmwarnung


Credit: NHC / Google
Hurricane Warning (rot): Von Chetumal bis Punta Allen, Yucatán Halbinsel, Mexiko


Hurricane Watch (rosa): Komplette Küste von Belize


Tropical Storm Warning (lila): Küste Honduras von der Grenze mit Nicaragua bis Punta Sal inkl. Bay Islands,
Punta Allen bis Tulum, Yucatán Halbinsel, Mexiko


Tropical Storm Watch (hellgrün): Honduras von Punta Sal bis zur Grenze mit Guatemala
Tulum bis Cancún, Yucatán Halbinsel, Mexiko


"Tropical Storm Watch" Grand Cayman deaktiviert.






16:30 Uhr
Aktuelles Satellitenbild
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ERNESTO scheint jetzt so langsam in Fahrt zu kommen. Bisher ist er immer noch kein starker Sturm, aber doch ein rechter Gigant, was seine Dimensionen anbelangt.

Gleich kommen neue Daten, es ist definitiv mit einer Intensivierung zu rechnen. Ob er nun noch offiziell zu einem Hurrikan erklärt werden wird oder nicht - ziemlich sicher wird er der Schwelle zu dieser Kategorie recht nahe kommen.



14:00 Uhr


Datencenter ERNESTO (Tropischer Sturm)
Position: 15,2°N 81,0°W
Entfernung: 275 km (E) von Cabo Gracias a Dios
Max. anhaltende Winde: 85 km/h
Bewegung: W (275°) bei 19 km/h
Kerndruck: 1003 mBar

ERNESTO sieht heute Morgen um einiges kompakter aus, hat aber weiterhin nicht an Intensität gewonnen. Sturmwinde werden bis 205 km vom Kern festgestellt. Von heute Abend bis in den Dienstag hinein werden Sturmbedingungen in der Warnzone in Honduras erwartet, Hurrikanbedingungen sind der der Watch Area auf Yucatán und in Belize ab Dienstag Abend oder Mittwoch Morgen möglich.

Auch wenn die Wahrscheinlichkeit, dass ERNESTO noch zu einem Hurrikan wird, gesunken sind, ist dies immer noch möglich.

Aktualisierung Status Sturmwarnung
Tropical Storm Warning: Honduras von der Grenze mit Nicaragua bis Punta Sal inkl. Bay Islands


Hurricane Watch: Yucatán Halbinsel Mexiko von Chetumal bis Punta Gruesa


Tropical Storm Watch: Grand Cayman, Honduras von Punta Sal bis zur Grneze mit Guatemala, Yucatán Halbinsel von Punta Gruesa bis Tulum


Die Sturmwarnung auf Jamaica wurde deaktiviert.


Die Tendenz der Prognose hinsichtlich des Golfs geht immer noch weiter in Richtung Süden. Damit wird es immer fraglicher, ob ERNESTO den Aufenthalt über Yucatán | Belize überhaupt überleben wird.



08:05
Trifft ERNESTO auf Cancún, Playa del Carmen, die Riviera Maya?

Credit: NHC / Google
Die Frage beschäftigt verständlicherweise momentan viele Urlauber und Touristen.

Die Prognosen werden aufgrund der immer geringeren Zeitspanne bis zum Landfall immer zuverlässiger. Es sieht danach aus, als würde der Kern des Tropensturm zwischen Chetumal und Belize City an Land gehen. Geringe Schwankungen nach Nord oder Sued sind dabei noch möglich, gravierende Veränderungen aber unwahrscheinlich.

Cancún und Playa del Carmen liegen außerhalb der Warnzone. Also machen Sie sich dort bitte keine allzu großen Sorgen. Führen Sie sich ruhig noch einmal unsere Hinweise zum Verhalten bei Sturm am Urlaubsort zu Gemüte und beachten Sie auf jeden Fall eventuelle Anweisungen des Zivilschutzpersonals und Badeverbote. Denken Sie immer daran, dass Sie die lebensgefährlichen Strömungen, die so ein Tropensturm oder Hurrikan erzeugt, nicht zu sehen sind.

Es kann sein, dass Sturmwarnung oder sogar Hurrikanwarnung aktiviert werden wird. Das momentan wahrscheinlichste Szenario ist allerdings, dass die Riviera Maya von ERNESTO nur tangiert wird und Sie zwischen Dienstag und Donnerstag recht unruhiges Wetter mit Wind, Regen und Gewittern erleben werden und sonst nicht viel Schlimmes passieren wird. Vielleicht muss nicht einmal der Flughafen Cancún geschlossen werden, allerdings muss mit Verspätungen und auch Flugumleitungen gerechnet werden, wenn ERNESTO tatsächlich als Hurrikan auf Yucatán ankommen sollte.

Sollte die Situation wider Erwarten doch noch bedrohlicher für die Riviera Maya werden, erfahren Sie dies natürlich bei uns.


08:00


ERNESTO ist etwas langsamer geworden und sieht immer stabiler aus. Allerdings noch immer keine steigende Intensität zu vermelden. Der Kerndruck ist jetzt auf 1003 mBar gefallen.
ERNESTOs Kern ist noch 355 km (E) von Cabo Gracias a Dios und 730 km (E) von der zu Honduras gehörenden Insel Roatan entfernt. Keine Veränderung beim Status der Sturmwarnung, allerdings dürfte Honduras "Tropical Storm Watch" bald in "Tropical Storm Warning" umwandeln.

Die Wahrscheinlichkeit, dass ERNESTO vor Erreichen von Yucatán | Belize noch zu einem Hurrikan wird, steigt wieder. Der Graph der Trackprognose zeigt immer noch ziemlich genau auf die Grenze zwischen Mexiko und Belize, Ankunft dort laut den jüngsten Vorhersagen eventuell noch Dienstag Abend  oder in der Nacht.

Die Trackprognose für den Golf wurde weiter nach Süden korrigiert, also eher Veracruz als Tamaulipas zwischen Donnerstag und Freitag. Dadurch sinken die Chancen, dass ERNESTO im Golf zu einem Hurrikan wird.

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CONGRATS NASA UND MARS CURIOSITY! FANTASTISCHE LEISTUNG! DIE PARTY HABT IHR EUCH VERDIENT!
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02:00

Ein Hurricane Hunter Recon Aircraft ist gerade unterwegs in ERNESTOs Kern, der etwas jetzt besser organisiert aussieht, minimal langsamer als erwartet unterwegs ist und keine Veränderung der Intensität aufweist.
Auch beim Status der Sturmwarnung gibt es keine Veränderung.

Datencenter ERNESTO (Tropischer Sturm)
Position: 15,4°N 79,6°W
Entfernung: 395 km E von Cabo Gracias a Dios
Max. anhaltende Winde: 85 km/h
Bewegung: W (280°) bei 32 km/h
Kerndruck: 1006 mBar

Sturmwinde werden bis zu 205 km vom Kern entfernt festgestellt. Am Montag Mittag sollte ERNESTOs Zentrum NW der Grenze zwischen Honduras und Nicaragua zu finden sein, danach dann dich an der Küste von Honduras entlang wandern. Die Wahrscheinlichkeit, dass der Wirbelsturm vor seinem Landfall auf Yucatán bzw. in Belize (voraussichtlich am Dienstag Abend) noch zu einem Hurrikan wird, ist gering.

Die Prognose für ERNESTOs Verhalten im Golf von Mexiko ist noch als relativ unsicher anzusehen, da vieles davon abhängen wird, wie der Zyklon die Landmasse Yucatans übersteht. Momentan erwartet man, dass der Tropensturm den Golf am Mittwoch Nachmittag erreichen und ziemlich schnell durchqueren, dabei zu einem Hurrikan werden und als solcher am Freitag Abend an der zentralen mexikanischen Golfküste an Land gehen wird.

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Sonntag 5. August 
21:00


Credit: NASA/NOAA
Das aktuelle Satellitenbild zeigt gut, wie unorganisiert ERNESTO eigentlich ist. Der Kern befindet sich weit südlich von Jamaica, aber fast die komplette Konvektion W und NW vom Zentrum.

Gerade jetzt scheint ERNESTO aber direkt am Kern "aufzukochen". Die Sturmwarnung auf Jamaica ist auf jeden Fall vertretbar.




20:00 Uhr

ERNESTO ist in den vergangenen Stunden in Richtung WSW gezogen, was zur Folge hat, dass man den Tropensturm jetzt zwischen Montag und Dienstag ganz nahe an der Küste von Honduras erwartet. Dementsprechend bringen die Modelle auch den Landfall auf Yucatán weiter nach Süden, was gute Nachrichten für die Riviera Maya mit Cancún und Playa del Carmen und schlechte Nachrichten für Belize sind. Die zu erwartende Interaktion mit der südamerikanischen Landmasse wird voraussichtlich ein Erreichen der Kategorie "Hurrikan" verhindern. 

Status Sturmwarnung ERNESTO (Tropischer Sturm)
Tropical Storm Warning: Jamaica
Tropical Storm Watch: Cayman Islands, Honduras von der Grenze mit Nicaragua bis Punta Castilla

Datencenter ERNESTO (Tropischer Sturm)
Position: 15,2°N 77,9°W
Entfernung: 570 km E von Cabo Gracias a Dios
Max. anhaltende Winde: 85 km/h
Bewegung: W (270°) bei 37 km/h
Kerndruck: 1006 mBar



96L potenziell als Tropischer Sturm RINA nach Belize und Yucatán mit Riviera Maya (Cancún und Playa del Carmen)

Sonntag, 23. Oktober 2011

Siehe auch: Live Ticker Tropischer Sturm RINA


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Satellitenbild 96L am 23. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Das System 96L im Atlantik an der Grenze zwischen Nicaragua und Honduras scheint sich nun endlich in Bewegung zu setzen. Der Satellitenbild-Loop-Live-Stream lässt erkennen, dass der Kern des Tiefs nach Norden wandert und sich langsam von der Küste löst.

Die Intensitätsmodelle zeigen keinen Hurrikan mehr, aber die Entwicklung eines Tropischen Sturms ist noch immer möglich. Das NHC gibt die Wahrscheinlichkeit, dass das System innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, mit 60% an. Der Besuch des Systems durch ein Recon Aircraft steht für heute auf dem Plan.

Die Track-Modelle ähneln noch dem berühmten "Teller Spaghetti", aber eine Tendenz ist erkennbar. Und die lautet: Der Weg des Systems wird wahrscheinlich nach Belize und Yucatán führen:


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Modelle Verlauf / Track 96L vom 23. Oktober 2011
Credit: UCAR


System 96L (potenziell Tropischer Sturm RINA) vor Nicaragua zeigt Anzeichen von Entwicklung

Freitag, 21. Oktober 2011



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Satellitenbild System 96L vom 21. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Das Tiefdruckgebiet 96L bringt momentan heftige Regenfälle an die Küste von Nicaragua. Im Satelliten-Loop sind eine verbesserte Organisation und Anzeichen einer beginnenden Rotation zu erkennen.

Das NHC gibt dem System jetzt bereits eine Chance von 60%, an diesem Wochenende zu einem Tropischen Zyklon zu werden. Sollten wir es mit einem Tropischen Sturm zu tun bekommen, würde er den Namen RINA erhalten.

Man geht davon aus, dass das System noch etwas länger stationär zu beobachten sein wird, bevor es dann ab Sonntag sehr langsam in Richtung Norden zu wandern beginnen soll.

Für morgen, Samstag, 22. Oktober, ist ein Recon-Aircraft-Besuch des Systems geplant.


Potenzieller Tropischer Sturm RINA bei Nicaragua und Honduras



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Satellitenbild Nord-Honduras und Yucatán vom 21. Oktober 2011 morgens
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt

Das Tiefdruckgebiet bei Nicaragua und Honduras besitzt jetzt 30% Wahrscheinlichkeit, innerhalb von an diesem Wochenende zu einem Tropischen Zyklon zu werden. Das Satellitenbild oben zeigt nur den "Kopf" des Systems nördlich von Honduras. Der "Körper" zieht sich an der ganzen Küste von Nicaragua entlang.

Noch steht das System so gut wie still, aber wir sollten bald erfahren können, wie die Tendenz hinsichtlich des Wegs, Verlaufs bzw. der Zugbahn aussieht.

Sollte das System zu einem Tropischen Sturm werden, bekäme es den Namen RINA.

Tiefdruckgebiet mit starker Wolkenbildung und Regen bei Nicaragua, Honduras, Belize und Yucatán

Donnerstag, 20. Oktober 2011

Tiefdruckgebiet mit starker Wolkenbildung und Regen bei Nicaragua, Honduras, Belize und Yucatán, Nicaragua, Honduras, Belize, Yucatán, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Wettervorhersage Wetter, Mexiko, Oktober, 2011, Hurrikansaison 2011,
Satellitenbild Tiefdruckgebiet bei Nicaragua, Honduras, Belize und Yucatán vom 20 Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt

Im Norden von Nicaragua und Honduras hat sich eine Wetterstörung mit Tiefdruck zusammengebraut, der das NHC momentan 20% Wahrscheinlichkeit gibt, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden.

Obwohl das System praktisch still steht, fehlt nicht viel, um auch das Wetter in Belize und Yucatán direkt zu beeinflussen.

Die das Gebiet umgebenden meteorologischen Bedingungen werden als vorteilhaft für eine langsame Entwicklung angesehen.

Reste TS IRWIN bringen heftigen Regen nach Südost-Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua

Montag, 17. Oktober 2011

Reste TS IRWIN bringen heftigen Regen nach Südost-Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua, Mexiko, Yucatán, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Wettervorhersage Wetter, Satellitenbild Satellitenbilder, aktuell, Oktober, 2011, Hurrikansaison 2011,
Satellitenbild Reste Tropischer Sturm IRWIN vom 17. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Die Überreste des Tropischen Sturms IRWIN sind von einer Monsunströmung aufgenommen und von dieser gerade - zuverlässig wie von UPS und DHL - an der Pazifikseite des nördlichen Zentralamerikas abgeliefert worden.

Man muss davon ausgehen, dass das Schlechtwettergebiet in den kommenden Tagen ordentlich Niederschläge über Teilen von Südost-Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua abgeben wird.

HARVEY fast als Hurrikan über Roatan (Honduras) - Mexiko deaktiviert Sturmwarnung auf Yucatán - Hurrikanbedingungen in Belize möglich

Samstag, 20. August 2011

Trotz der Nähe zur Landmasse von vorwiegend Honduras hat HARVEY über Nacht ordentlich zugelegt und ist nicht mehr weit davon entfernt, ein Hurrikan zu werden.

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Image: Satellitenfoto Tropischer Sturm HARVEY vom 20 August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


In diesem Moment wird das Zentrum des Sturms über der Insel Roatan (Honduras) lokalisiert und HARVEY wandert mit knapp 20 km/h auf Belize zu, wo laut NOAA im Laufe des heutigen Samstags teilweise mit Hurrikanbedingungen gerechnet werden muss.

Die mexikanische Regierung hat die Sturmwarnung für das südöstliche Yucatán aufgehoben.

Momentan gilt:

STURMWARNUNG:

- Bay-Inseln (Honduras)
- Küste von Honduras von Punta Patuca westwärts
- Küste von Belize
- Küste von Guatemala

Personen mit Interessen vor Ort empfehlen wir, auch die lokalen Zivilschutzbulletins zu verfolgen, die detaillierte Auskunft geben:

- Zivilschutz Honduras
>>> aktuelle Warnungen

- Zivilschutz Guatemala

- Zivilschutz Belize




Tropischer Sturm HARVEY aktuell: Warnstufen in Honduras, Guatemala, Belize und Südost-Yucatán aktiviert

Freitag, 19. August 2011

Heute Morgen sah es noch so aus, als würde die Interaktion mit der Landmasse an der Ecke, die die Grenze zwischen Nicaragua und Honduras ausmacht, zu viel negativen Einfluss auf eine weitere Intensivierung des Tropischen Tiefs 8 im Atlantik haben. Die beim Besuch eines Air Force Reserve Hurricane Hunters zeigten jedoch, dass das Gebiet an der Schwelle des Erreichens von Sturmstärke stand. Mittlerweile ist selbige erreicht worden und das Tief folgerichtig zum Tropischen Sturm HARVEY - dem Tropischen Sturm Nummer 8 im Atlantik 2011 - heraufgestuft worden.

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Image: Satellitenfoto Tropischer Sturm HARVEY vom 19. August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Momentan befindet sich HARVEYs Zentrum etwa 200 Kilometer östlich der Insel Roatan (Honduras) und circa 390 Kilometer ost-südöstlich von Belize City.

siehe auch:

- Live Webcam Belize (Koralleninsel Caye Caulker)

- Satellitenbild-Live-Stream HARVEY (nur bei Tageslicht und solange der Sturm existent ist)


Nun geht es weiter auf die Küste von Belize zu:

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Image: Prognose und Warnstufen Tropischer Sturm HARVEY vom 19. August 2011
Credit: NOAA


Aufgrund der Kurzfristigkeit geht es momentan mit den Warnstufen ein wenig drunter und drüber. Wir bitten um Ihr Verständnis.
Gerade eben wurde die "Sturmbeobachtung" an der Küste von Honduras östlich von Punta Patuca aufgehoben und die "Sturmbeobachtung" an der Südostküste der Halbinsel Yucatán in "Sturmwarnung" umgewandelt.

Die kompletten in diesem Moment geltenden Warnstufen:

STURMWARNUNG:
- Bay-Inseln
- Küste von Belize
- Südostküste Yucatán von Punta Gruesa bis Chetumal (Honduras)

STURMBEOBACHTUNG
- Küste von Honduras von Punta Patuca westwärts
- Küste von Guatemala

Touristen vor Ort wird empfohlen, sich während der kommenden Tage strikt an die Anweisungen des Zivilschutzpersonals, Badeverbote etc. zu halten.

Tropisches Tief 8 im Atlantik (potentiell HARVEY): Warnstufe "Sturmbeobachtung" Guatemala - Riviera Maya (Yucatán) bleibt wahrscheinlich verschont

Donnerstag, 18. August 2011

Wie erwartet geht nun alles ziemlich schnell, was den potentiellen Tropischen Sturm HARVEY anbelangt. Gerade eben wurde das Tiefdruckgebiet zum Tropischen Tief 8 im Atlantik 2011 deklariert. Ob es tatsächlich zu einem Tropischen Sturm wird, hängt wohl in erster Linie von der Interaktion mit dem Festland zusammen, denn die Prognose besagt, dass sich das Zentrum des Gebildes genau an der Küstenlinie von Honduras entlangbewegen und am Samstag Guatemala und Belize erreichen soll:

Tropisches Tief 8 im Atlantik (potentiell HARVEY): Warnstufe Sturmbeobachtung Guatemala - Riviera Maya (Yucatán) bleibt wahrscheinlich verschont, 2011, aktuell, Atlantik, Belize, Cancún, Guatemala, Harvey, Honduras, Hurrikansaison 2011, August, Karibik, Mexiko, Riviera Maya, Sturmwarnung, Touristen, Vorhersage Forecast Prognose, Zugbahn, Yucatán,
Image: Vorhersage Tropisches Tief 8 Atlantik vom Abend des 18. August 2011
Credit: NOAA


Es sieht momentan so aus, als würde die Touristenregion "Riviera Maya" auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán nicht viel von diesem Zyklon abbekommen.

Bisher hat nur die Regierung von Guatemala die Warnstufe "Sturmbeobachtung" aktiviert, man kann aber davon ausgehen, dass Honduras und Belize bald folgen werden.

Allgemeine Situation Atlantik und Pazifik am 18. August 2011

Sowohl FERNANDA als auch GREG sind noch existent, wobei GREG zwar noch als Hurrikan geführt wird, aber bereits deutliche Ermüdungserscheinungen zeigt.

Allgemeine Situation Atlantik und Pazifik am 18. August 2011, 2011, aktuell, Atlantik, August, Cancún, Fernanda, Greg, Harvey, Honduras, Hurrikanfotos, Hurrikansaison 2011, Karibik, Live Stream Satellitenbild, Mexiko, Nicaragua, Pazifik,
Image: Satellitenfoto Nordostpazifik vom 18. August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Es ging weiter westlich (weniger nördlich) als ursprünglich erwartet und GREG hat nie die Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) erreicht.

FERNANDA ihrerseits fällt mittlerweile bereits in den Zuständigkeitsbereich des Zentralpazifischen Hurrikancenters mit Sitz auf Honolulu, wird Hawaii aber wahrscheinlich nicht mehr erreichen. Einerseits, weil FERNANDA zu weit südlich wandern wird und andererseits, weil sie bei korrekter Richtung aller Wahrscheinlichkeit nach bei Ankunft über Hawaii kein Sturm mehr wäre.


Im Atlantik hingegen wetteifern gleich 3 Tiefdruckgebiete darum, welches von ihnen zu HARVEY wird (wobei natürlich nicht gesagt ist, dass überhaupt eines der 3 Gebiete zum Sturm wird):

Allgemeine Situation Atlantik und Pazifik am 18. August 2011, 2011, aktuell, Atlantik, August, Cancún, Fernanda, Greg, Harvey, Honduras, Hurrikanfotos, Hurrikansaison 2011, Karibik, Live Stream Satellitenbild, Mexiko, Nicaragua, Pazifik,
Image: Situation Atlantik am 18. August 2011
Credit: NOAA


Der südwestliche Teil des bereits besprochenen Tiefdruckgebiets in der Karibik (auf der Abbildung oben rot gekennzeichnet) erreicht gerade die Grenze zwischen Honduras und Nicaragua (siehe auch: Satellitenbild-Live-Stream). Es werden immer noch 80% Wahrscheinlichkeit angegeben, dass dieses TDG in den kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird. Vor allem in Belize und auf Yucatán also bitte dranbleiben, im Falle eines Falles könnte alles ziemlich schnell, plötzlich und kurzfristig passieren.

Kandidat Nummer 2 auf den Namen HARVEY ist eine relativ seltene Erscheinung. Ein Tiefdruckgebiet - auf der Abbildung orange dargestellt - direkt vor der Westküste Afrikas, das bereits dort Anzeichen von Intensivierung zeigt und schon so früh mit 30% Wahrscheinlichkeit (Zyklonbildung innerhalb der kommenden 48 Stunden) beziffert wird.

Und zu guter Letzt wandert ein weiteres Tiefdruckgebiet (gelb) auf die Karibik zu, dem man momentan 20% Wahrscheinlichkeit zuspricht.

Tiefdruckgebiet in Karibik (potentiell HARVEY) zieht westwärts auf Honduras, Belize und Yucatán zu .... Haiti, Kuba und Jamaika außer Gefahr

Update: Das Air Force Reserve Unit Aircraft musste seinen Besuch des Tiefdruckgebietes aufgrund technischer Probleme bereits auf dem Hinweg abbrechen und zur Basis zurückkehren.

Das Tiefdruckgebiet, das noch vor Erreichen des mittelamerikanischen Festlandes zum Tropischen Sturm HARVEY werden könnte, ist über Nacht ziemlich exakt in westlicher Richtung gezogen und befindet sich nun bereits etwa 200 Meilen süd-südwestlich von Jamaika:

Tiefdruckgebiet in Karibik (potentiell HARVEY) zieht westwärts auf Honduras, Belize und Yucatán zu .... Haiti, Kuba und Jamaika außer Gefahr, 2011, aktuell, Atlantik, August, Honduras, Hurrikansaison 2011, Jamaika, Harvey, Karibik, Mexiko, Nicaragua, Belize, Sturmwarnung, Touristen, Yucatán,
Image: Satellitenfoto Tropisches Tief Karibik vom 18. August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Das System macht heute Morgen einen besser organisierten Eindruck; die Wahrscheinlichkeit, dass es innerhalb der nächsten 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, wird mittlerweile mit 80% angegeben.

Heute Nachmittag wird ein Air Force Reserve Unit Aircraft das Tiefdruckgebiet untersuchen, womit wir exaktere Daten bekommen werden.

Aufgrund der Bewegung Richtung Westen sind Haiti, Jamaika und Kuba mittlerweile aus der "Schusslinie".

Touristen, die sich im Norden Nicaraguas und Honduras´ und auch in Belize und auf Yucatán aufhalten, sollten die weitere Entwicklung dieses Gebietes beobachten. Sollte das Gebilde erst kurz vor der Küste Sturmstärke erreichen, muss mit einer sehr kurzfristigen Aktivierung von Sturmwarnung gerechnet werden.

Tiefdruckgebiet zwischen Haiti, Kuba, Jamaika und Nicaragua könnte zum Tropischen Sturm HARVEY werden

Mittwoch, 17. August 2011

Die 50% Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Zyklons sind überschritten, also erwähnen wir dieses Tiefdruckgebiet, zumal es sich in der Nähe von Festland befindet.

Tiefdruckgebiet zwischen Haiti, Kuba, Jamika und Nicaragua könnte zum Tropischen Sturm HARVEY werden, Harvey, Nicaragua, Kuba, Jamaika, Honduras, Belize, Yucatán, Golf von Mexiko,  aktuell, August, 2011, Hurrikansaison 2011, Atlantik, Karibik, Live Stream Satellitenbild,
Image: Standort Tiefdruckgebiet (potentiell Tropischer Sturm HARVEY) am 17. August 2011
Credit: NOAA


In Frage für Kontakt innerhalb der nächsten Tage kommen:

- Kuba
- Jamaika
- Nicaragua
- Honduras
- Belize
- Yucatán

Sollte sich das Gebiet intensivieren, informieren wir natürlich sofort bei Erhalt von Daten und Vorhersage.

Währenddessen können Sie - solange vor Ort Tageslicht herrscht - selbst "ein Auge auf das Gebilde werfen": Satellitenbild-Live-Stream potentieller Tropischer Sturm HARVEY

Atlantik aktuell: RICHARD wird kurz vor Langang über Belize zum Hurrikan (mit NASA-GOES-Video)

Sonntag, 24. Oktober 2010

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Satellitenfoto Hurrikan RICHARD 24. oktober 2010
Credit: NASA, NOAA, GOES Project


Kurz vor seiner Ankunft an der Küste von Belize ist RICHARD nun doch noch zum Hurrikan deklariert worden. Dementsprechend sehen wir an den Küsten von Belize und Honduras Hurrikanwarnung aktiviert:

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Pronose Hurrikan RICHARD am 24. Oktober 2010

RICHARD hat da eine ganze Menge Festland zu überwinden, bevor es in den Golf von Mexiko gehen würde und RICHARD ist weder groß noch schnell genug, um fest daran zu glauben, dass er den bevorstehenden Landgang überlebt. Sollte er es allerdings bis in den Golf schaffen, werden die uns wahrscheinlich noch einmal mit ihm auseinandersetzen müssen, denn eine Auflösung über dem warmem Wasser des südlichen Golfs zu erwarten, halten wir doch für eine recht optimistische Sicht der Dinge.

Hier noch das Video, welches vom GOES-Satelliten der NASA aufgenommen wurde und RICHARDs Entwicklung bis zu diesem Moment zeigt:

Tropensturm RICHARD aktuell: Honduras, Belize und Yucatán im Visier

Freitag, 22. Oktober 2010

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Satellitenfoto Tropischer Sturm RICHARD am 22. Oktober 2010 abends Ortszeit
Credit: NASA NOAA GOES Project


Mittlerweile sehen wir etwas klarer, was den Tropensturm RICHARD anbelangt. Auch wenn die verschiedenen ausgelösten Sturmwarnstufen ein einziges Chaos darstellen.

Die offiziell angenommenen Chancen, dass RICHARD zum Hurrikan wird, sind etwas gesunken, aber das hat nicht viel zu bedeuten, denn auch bei RICHARD ist die Vorhersage eine recht schwierige und unsichere. Was die Warnstufen anbelangt, muss man einfach wissen, dass es bei selbigen darum geht, welche Vorbeugemaßnahmen vor Ort ergriffen werden.

An der Nordostküste von Honduras sind zum Beispiel gerade "Tropical Storm Warning" und "Hurricane Watch" gleichzeitig aktiviert worden. Ein gutes Beispiel zur Erklärung:

- "Hurricane Watch" bedeutet, dass in/ab etwa 48 Stunden vom Zeitpunkt der Aktivierung an gerechnet Hurrikan-Bedingungen in der Warnzone möglich sind.

- "Tropical Storm Warning" bedeutet, dass in/ab etwa 36 Stunden vom Zeitpunkt der Aktivierung an gerechnet Tropensturmbedingungen in der Warnzone erwartet werden.

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Prognose Tropischer Sturm / Hurrikan RICHARD 22. Oktober 2010
Credit: NOAA


Es ist unseres Erachtens in diesem Fall nicht sehr sinnvoll, genauer auf die einzelnen Warnstufen einzugehen, denn allein während wir die die Erklärungen oben verfassten, ergab sich schon wieder eine Änderung. An der Nordküste von Honduras wurde aus "Tropical Storm Watch" gerade vor ein paar Minuten "Tropical Storm Warning" (blau gekennzeichnet):

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Prognose Tropischer Sturm / Hurrikan RICHARD 22. Oktober 2010
Credit: NOAA


RICHARD wird wohl ziemlich sicher ab morgen (Samstag) ein wenig Fahrt aufnehmen ... sich dabei nahe der Nordküste von Honduras (wir wissen, dass Honduras eigentlich gar keine andere hat) aufhalten und dann mittig auf Belize zuhalten. Erwartete Ankunft des Zentrums dort ist am Sonntag gegen Abend. Die Touristenzone Yucatans (Riviera Maya, Cancún, Playa del Carmen etc.) scheint laut der aktuellen Vorhersage nicht allzu viel abzubekommen.

NASA Video Stream Satelliten-Echtbild Entwicklung Hurrikan PAULA

Mittwoch, 13. Oktober 2010



Entwicklung Hurrikan PAULA bis zum Morgen des 13. Oktober 2010
aktuelle Position: Zwischen der Halbinsel Yucatán (Mexiko) und Kuba
Credit: NASA NOAA GOES-Projekt

Atlantik aktuell: Tropischer Sturm / Hurrikan PAULA bedroht Yucatán (Mexiko) und eventuell Kuba

Montag, 11. Oktober 2010

Mittlerweile liegt eine erste Vorhersage bezüglich des tropischen Sturms PAULA vor. Die Grafik der NOAA gibt eigentlich schon eine ganze Menge Auskunft:

Atlantik aktuell: Tropischer Sturm / Hurrikan PAULA bedroht Yucatán (Mexiko) und eventuell Kuba, 2010, aktuell, Atlantik, Honduras, Hurrikansaison 2010, Karibik, Kuba, Live Stream Satellitenbild, Mexiko, Paula, Video Stream, Vorhersage Forecast Prognose, Yucatán, Zugbahn,
Prognose tropischer Sturm PAULA 11. Oktober 2010
Credit: NOAA


PAULA entwickelt sich sehr schnell und das obwohl der Sturm sich heute halb über Festland (Honduras) befindet. Die dann folgende prognostizierte Zugbahn ist eine ganz seltene. Demnach soll sich PAULA auf die mexikanische Halbinsel zubewegen, aber kurz vor Ankunft dort (wahrscheinlich übermorgen, Mittwoch, 13. Oktober und als Hurrikan) einen starken Rechtsschwenk vornehmen, um dann Richtung Osten weiterzuziehen. Sollte der Knick weniger stark als erwartet ausfallen, käme auch Kuba in PAULAs "Schusslinie".

Von Donnerstag bis Samstag erwartet man dann einen fast vollständigen Stillstand des Sturms, wobei es danach dann plötzlich wieder nach Süden gehen soll.

>>> animierter Satellitenbild Video Live Stream PAULA

Fast an der kompletten mexikanischen Ostküste der Halbinsel Yucatán wurde folgerichtig Hurrikanwarnung aktiviert (von Punta Gruesa nach Norden bis Cancún incl. Cozumel) und von Punta Gruesa Richtung Süden bis Chetumal herrscht ab sofort Sturmwarnung, welche momentan auch noch an der Küste von Honduras von Limón bis an die Grenze mit Nicaragua gilt.

Bei einer so merkwürdigen Zugbahn ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sich diese noch mehrfach ändert.

Touristen auf Yucatán empfehlen wir, sich ab morgen (Mittwoch, 12. Oktober) nicht mehr weit von ihren Hotels zu entfernen und den Anweisungen des Zivilschutzes Folge zu leisten. Touristen auf Kuba sollten den Verlauf PAULAs in den kommenden Tagen aufmerksam verfolgen.

Atlantik aktuell: Tropischer Sturm PAULA vor Honduras, Belize und Yucatán ( Mexiko)

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Satellitenbild Tropischer Sturm PAULA am 11. Oktober 2010 mittags (Ortszeit)
Credit: NASA NOAA GOES Project


Nordöstlich vor Honduras hat sich der tropische Sturm PAULA gebildet, wie die NOAA gerade bekannt gibt. Detaillierte Prognosen stehen noch aus, aber es scheint schon sicher zu sein, dass es Sturmwarnung an einem Teil der Küsten von Honduras, Belize und Yucatán (Halbinsel, Mexiko) geben wird. Auf jeden Fall muss mit starken Regenfällen gerechnet werden.

Sobald genauere Daten bezüglich der Vorhersage bekannt sind, werden wir sie hier veröffentlichen.

Tropensturm MATTHEW aktuell: Wahrscheinlich kein Hurrikan sondern bald wieder Tief (Depression)

Freitag, 24. September 2010

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Satellitenbild Tropischer Sturm MATTHEW über Nicaragua und Honduras gegen Mittag am 24. September 2010
Credit: NASA, NOAA, GOES-Project


Die aktuelle Prognose des weiteren Verlaufs MATTHEWs lässt Hoffnung aufkeimen. Sowohl in Belize als auch in den Touristenregionen Yucatáns.
Es bleibt schwierig, MATTHWEWs Verhalten zu prognostizieren (allein schon daran zu erkennen, dass es im Prinzip bei jedem Update Veränderungen zu vermelden gibt), aber man hat sich jetzt festgelegt: Die offizielle Vorhersage gibt MATTHEW keine realistische Chance mehr, zum Hurrikan zu werden.

Ganz im Gegenteil erwartet man, dass der Zyklon bald abklingt und wieder zur Tropischen Depression zurückgestuft werden kann.

Ein Airforce Reserve Hurricane Hunter hat in den Morgenstunden des heutigen Freitags festgestellt, dass sich MATTHEW nicht intensiviert hat. Gleichzeitig wurde die Vorhersage der Zugbahn ein klein wenig nach links hin korrigiert. Ein ganz wichtiges "klein wenig", denn es bedeutet, dass sich MATTHEW nun anstatt über warmem Karibikwasser über nicaraguanischem und hondurischem Festland weiterbewegen muss, wodurch ihm seine Existenzgrundlage entzogen werden wird.

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Vorhersage Tropischer Sturm MATTHEW gegen Mittag am 24. September 2010
Credit: NOAA


Somit wird MATTHEW nun nicht mehr als Hurrikan auf die Küste von Belize krachen, wie noch gestern erwartet, sondern hoffentlich schon zur Depression abgeschwächt ungefähr an der Küstengrenze zwischen Belize und Guatemala in die Halbinsel Yucatán eintreten, ohne noch einmal wirklich über offenes Wasser zu gelangen. Dort bleibt dann der schon erwähnte Rechtsknick zu erwarten und die Hoffnung, dass sich das Gebilde auflöst, bevor es in den Golf von Mexiko gelangen könnte.

Hinweis:

Diese neuste Prognose darf auf keinen Fall als komplette Entwarnung verstanden werden! Zum einen sind weitere Veränderungen im Vergleich zur aktuellen Vorhersage nicht nur möglich sondern sogar wahrscheinlich. Zum anderen wird es ziemlich sicher - unabhängig davon, ob MATTHEW nun als Sturm eintrifft oder nicht - starke und sehr gefährliche Regenfälle im nördlichen Nicaragua, Honduras und Guatemala sowie in ganz Belize und im westlichen Teil der Halbinsel Yucatáns geben.

MATTHEW (vorerst kein Hurrikan) über Nicaragua und Honduras

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Satellitenbild Tropischer Sturm MATTHEW am 24. September 2010
Credit: NASA/NOAA/GOES


Aufgrund seiner anhaltend hohen Geschwindigkeit befindet sich MATTHEWs Zentrum bereits nahe der Karibikküsten von Nicaragua und Honduras. Auf dem Satellitenbild oben (die etwas ungewohnte Bildqualität ist dadurch bedingt, dass es vor Ort noch dunkel ist) erkennen wir, dass sich ein Großsteil des Sturms bereits über Festland befindet.

Die Vorhersage bezüglich MATTHEWs weiterem Verlauf wurde erneut korrigiert. So sind seine Chancen, in Kürze zum Hurrikan zu werden, stark gesunken. Außerdem führt die prognostizierte Zugbahn des Zentrums MATTHEWs mehr über nicaraguanisches und kolumbianisches Festland als gestern noch erwartet, was zu einer stärkeren Abschwächung führen, bevor es wieder über offenes Wasser gehen wird:

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Prognose Tropischer Sturm MATTHEW am Morgen des 24. September 2010
Credit: NOAA


Dem entsprechend sollte es MATTHEW auch nicht mehr gelingen, zum Hurrikan zu werden, bevor er an der Küste von Belize ankommt. Und damit noch nicht genug der guten Nachrichten. Der Rechtsknick taucht in der aktuellen Prognose plötzlich wieder auf.
Jetzt aber mitten über der Halbinsel Yucatán. Beginnend in Belize - wohl zwischen Sonntag und Montag - soll es dann nordwärts über mexikanisches Territorium gehen.
Dies aber um einiges langsamer als im Moment, was zwar der Halbinsel Yucatán ziemlich lang anhaltende starke Regenfälle bescheren und mit Sicherheit Schaeden provozieren wird, was aber auch zur Folge haben wird, dass MATTHEW über Yucatán zum tropischen Tief (Depression) abschwächt und es möglicherweise nicht mehr bis in den Golf von Mexiko schafft.

Die Hurrikan- und Sturmwarnungen werden in diesem Moment aktualisiert und in Kürze nicht mehr so aussehen wie auf dem unteren Bild dargestellt.

Atlantik aktuell: Update der Prognose der Zugbahn des Tropischen Sturms (potentiell Hurrikan) MATTHEW

Donnerstag, 23. September 2010

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Tropischer Sturm MATTHEW am 23. September 2010 aufgenommen vom GOES-13-Satelliten
Credit: NOAA/NASA GOES Project


Zwei wichtige Details haben sich beim letzten Update der NOAA bezüglich des Tropischen Sturms MATTHEW geändert.
Das erste ist weniger erfreulich, denn die NOAA-Experten räumen MATTHEW nun gute Chancen ein, noch vor seiner Ankunft an der karibischen Grenze zwischen Nicaragua und Honduras zum Hurrikan zu werden. Folgerichtig gilt nun Hurrikanwarnung von Puerto Cabezas (Nicaragua) bis Limón (Honduras). Außerdem wurde die Warnzone erweitert: Von Limón bis an die Grenze zu Guatemala ist ab sofort Sturmwarnung aktiv.

Die zweite Korrektur bezieht sich auf MATTHEWs Zugbahn nach Ankunft vor Belize. Der noch vor ein paar Stunden prognostizierte extreme Rechtsknick an der Ostküste Yucatáns wird nun nicht mehr so angenommen, vielmehr deutet sich jetzt eine relativ gerade Zugbahn an, welche MATTHEW über das Inland von Belize bringen würde:

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Prognose Tropischer Sturm MATTHEW am Abend (Ortszeit) des 23. September 2010
Credit: NOAA


Diese neue Entwicklung dürfte einerseits die Bevölkerung und Touristen an der mexikanischen Riviera Maya einmal tief durchatmen lassen, andererseits besteht die - wenn auch nicht allzu große - Hoffnung, dass MATTHEW beim Überqueren der Halbinsel Yucatán ordentlich "Federn lassen" wird. Nicht besonders groß ist diese Hoffnung, weil MATTHEW ziemlich schnell unterwegs ist und sein wird. Der Aufenthalt über Festland wirkt sich immer gravierend auf einen Sturm aus (und nicht nur anders herum), aber leider nicht immer tödlich. Und wenn MATTHEW Yucatán überlebt und in den Golf von Mexiko gelangt, dann wird er dort wieder hervorragende Bedingungen vorfinden. Das Wasser erreicht jetzt gegen Ende September seine Höchsttemperaturen erreicht und generell betrachtet kann man sagen, dass die Wassertemperatur das Äquivalent der Energiequelle eines Sturms ist.

 
 
 

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