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Starkes Erdbeben in Kolumbien nahe La Vega am 30 September 2012
Um 16:31 Uhr UTC fand nahe La Vega in Kolumbien ein starkes Erdbeben statt, welches vorläufig mit der Stärke 7,4 auf der Richterskala klassifiziert wurde.
Update: Die Stärke wurde gerade korrigiert: 7,1.
Update 2: Die Stärke wurde ein weiteres Mal korrigiert - jetzt 7,3.
Städte in der Nähe: Isnos (9 km), La Vega (20 km), Pitalito (32 km), El Bordo (44 km), Patia (50 km), Popayan (61 km), La Plata (66 km) .
Der Direktor der Ingeominas sagt: Es werden keine Nachbeben erwartet.
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Bis zu diesem Moment liegen keine Informationen über Schäden vor. Tsunami-Warnung wurde nicht aktiviert.
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MATTHEW (vorerst kein Hurrikan) über Nicaragua und Honduras
Satellitenbild Tropischer Sturm MATTHEW am 24. September 2010
Credit: NASA/NOAA/GOES
Aufgrund seiner anhaltend hohen Geschwindigkeit befindet sich MATTHEWs Zentrum bereits nahe der Karibikküsten von Nicaragua und Honduras. Auf dem Satellitenbild oben (die etwas ungewohnte Bildqualität ist dadurch bedingt, dass es vor Ort noch dunkel ist) erkennen wir, dass sich ein Großsteil des Sturms bereits über Festland befindet.
Die Vorhersage bezüglich MATTHEWs weiterem Verlauf wurde erneut korrigiert. So sind seine Chancen, in Kürze zum Hurrikan zu werden, stark gesunken. Außerdem führt die prognostizierte Zugbahn des Zentrums MATTHEWs mehr über nicaraguanisches und kolumbianisches Festland als gestern noch erwartet, was zu einer stärkeren Abschwächung führen, bevor es wieder über offenes Wasser gehen wird: 
Prognose Tropischer Sturm MATTHEW am Morgen des 24. September 2010
Credit: NOAA
Dem entsprechend sollte es MATTHEW auch nicht mehr gelingen, zum Hurrikan zu werden, bevor er an der Küste von Belize ankommt. Und damit noch nicht genug der guten Nachrichten. Der Rechtsknick taucht in der aktuellen Prognose plötzlich wieder auf.
Jetzt aber mitten über der Halbinsel Yucatán. Beginnend in Belize - wohl zwischen Sonntag und Montag - soll es dann nordwärts über mexikanisches Territorium gehen.
Dies aber um einiges langsamer als im Moment, was zwar der Halbinsel Yucatán ziemlich lang anhaltende starke Regenfälle bescheren und mit Sicherheit Schaeden provozieren wird, was aber auch zur Folge haben wird, dass MATTHEW über Yucatán zum tropischen Tief (Depression) abschwächt und es möglicherweise nicht mehr bis in den Golf von Mexiko schafft.
Die Hurrikan- und Sturmwarnungen werden in diesem Moment aktualisiert und in Kürze nicht mehr so aussehen wie auf dem unteren Bild dargestellt.
Atlantik aktuell: Potentieller tropischer Sturm MATTHEW vor Karibikküste von Venezuela und Kolumbien
Die Wahrscheinlichkeit, dass das Tiefdruckgebiet 95L zum Zyklon wird, steigt. Momentan werden sie von der NOAA mit 80% angegeben und heute Vormittag kann man im Satellitenbild Video Live Stream erkennen, wie das Gebiet ganz ordentlich aufquillt:
Screenshot Satellitenbild Tiefdruckgebiet 95L am 23. September 2010 vor Venezuela und Kolumbien
Credit: NASA, NOAA, GOES
Auch wenn diese Geschichte nicht zum tropischen Sturm (MATTHEW) werden sollte, ist trotzdem mit starken Regenfällen zu rechnen. Momentan noch über dem nördlichen Venezuela und Kolumbien, sehr bald dann über Zentralamerika, wohin das Gebiet im Moment mit einer Geschwindigkeit von etwa 15 Meilen pro Stunde zieht.



