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Hurrikan CARLOS Mexiko (Manzanillo, Puerto Vallarta)

Montag, 8. Juni 2015

17. Juni 2015
CARLOS ist nun endgültig kein Hurikan mehr und wird voraussichtlich bald zu einem Tropischen Tief abklingen..
Der Kern des Zyklons sitzt genau an der Küste bei Manzanillo und es gilt noch Sturmwarnung bis Cabo Corrientes.

16. Juni 2015
Dern Kern des Zyklons wird letztendlich doch ein wenig weiter von der Küste entfernt bleiben als erwartet, was einen großen Unterschied ausmacht.

Noch immer ist CARLOS ein Hurrikan, aber nur gerade so. In spätestens 24 Stunden sollte es mit dem Status vorbei sein.

Ziemlich langsam sollte der Wirbelsturm in den kommenden Tagen seinen Weg parallel zur mexikanischen Pazifikküste ziehen und am Freitag zu einem Tropischen Tief abklingen. Sturmwarnung gilt bis Cabo Corrientes, in Puerto Vallarta ist die Annäherung bereits spürbar:

Live Webcam Puerto Vallarta



15. Juni 2015
Update:
CARLOS ist noch einmal ein Hurrikan, es gilt Sturmwarnung von Punta San Telmo bis Cabo Corrientes.
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Noch hat CARLOS den Status "Hurrikan" nicht wiedererlangt und wird dies - wenn überhaupt - wohl auch nur noch für kurze Zeit tun.

Die Trackprognose wurde minimal nach W korrigiert, was aber als Konsequenz bedeutet, dass man nicht mehr von einem Landfall ausgeht. Trotzdem sollte der Kern Manzanillo sehr nahe kommen, wahrscheinlich noch als Tropischer Sturm.

14. Juni 2015
CARLOS ist vorübergehend kein Hurrikan mehr, es ist aber davon auszugehen, dass er morgen erneut an Intensität gewinnt.

Und mittlerweile deutet alles auf einen Landfall hin.

Prognose Hurrikan CARLOS vom 14. Juni 2015
Aktuell bringt die Prognose des NHC CARLOS direkt nach Manzanillo (zwischen Dienstag und Mittwoch als TS oder Hurrikan) und Puerto Vallarta (zwischen Mittwoch und Donnerstag als TS oder TD), wobei die Beschaffenheit des küstennahen Inlands ein langes Überleben eines Wirbelsturms praktisch unmöglich macht.

Es gilt Hurrikanwarnung von Tecpan der Galeana bis Punta San Telmo und von Tecpan bis Acapulco noch immer Tropical Storm Warning.

In Acapulco sieht das Wetter logischerweise nicht sehr freundlich aus:


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13. Juni 2015
Mit CARLOS ist nun erwartungsgemäß auch der dritte Tropische Sturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison zu einem Hurrikan geworden.

Der Kern des Zyklons befindet sich momentan etwas mehr als 200 km südlich von Acapulco und ist mit 4 km/h nun zumindest wieder langsam unterwegs.
In den kommenden Tagen wird CARLOS dicht an der Küste entlangziehen und dabei am Dienstag Manzanillo und am Mittwoch Puerto Vallarta (dann eventuell schon kein Hurrikan mehr) recht nahe kommen, ohne dass bisher von einem Landfall ausgegangen wird.

Die aktuellen Sturmwarnungen:
Hurricane Watch: Punta San Telmo bis Lázaro Cárdenas
Tropical Storm Warning: Lázaro Cárdenas bos Tecpan de Galeana
TropicalStorm Watch: Acapulco bis Tecpande Galeana
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12. Juni 2015
CARLOS ist mittlerweile offiziell und tritt 260 km SSW von Acapulco auf der Stelle.
Wenn er sich später in Bewegung setzt, sollte er sich schön parallel zur mexikanischen Pazifikkueste halten und am Sonntag zu einem Hurrikan werden.

Eine erste Sturmwarnung wurde aktiviert: Tropical Storm Watch von Acapulco bis Zihuatanejo.

Als Endstation ist wieder Baja California möglich.
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10. Juni 2015

Update
Mittlerweile ist 94E das Tropische Tief 3E.
Aktuell ist davon auszugehen, dass CARLOS zunächst auf etwa Acapulco zu ziehen und dabei zwischen Freitag und Samstag zu einem Hurrikan werden wird, bevor er dann zwischen Samstag und Sonntag eine 90°- Linksdrift vornehmen und parallel zur mexikanischen Pazifikküste seinen Weg ziehen sollte.

Aktuell wird also kein Landfall prognostiziert, aber es dürften ab dem Wochenende einige mehr oder weniger heftige Wetterbeeinträchtigungen die Küste aufwärts zu beobachten sein.
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94E wird wahrscheinlich heute oder morgen zu einem Tropischen Tief.
Das GFS-Ensemble bringt den Zyklon mittlerweile nach Guerrero (Acapulco), gleichzeitig sieht die Intensitätsprognose um einiges freundlicher aus. Morgen dürfte wie angekündigt halbwegs Klarheit herrschen.
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9. Juni 2015
Die Trackprognose verschiebt sich momentan immer weiter in Richtung Westen, was vielfältige Konsequenzen haben kann. Aktuell würde es nach Oaxaca gehen, aber wenn die Entwicklung so weitergeht, sind noch ganz andere Szenarien möglich.

Bis Donnerstag sollte die Lage klarer werden.
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Wir befassen uns sehr früh mit CARLOS, weil wahrscheinlich nicht viel Zeit zwischen Entstehung und Landfall bleiben wird.

Ein paar 100 Kilometer S des Golfs von Tehuantepéc befindet sich System 94E inmitten sehr guter Bedingungen für die Entstehung eines Zyklons. 94E sollte in wenigen Tagen zum Tropischen Sturm CARLOS werden und am Wochenende in Chiapas oder Oaxaca anLand gehen. Die aktuellen GFS-Modelle zeigen einen Hurrikan, womit auch ein spürbarer Impakt in Guatemala wahrscheinlich ist.

Tropischer Sturm BORIS

Montag, 2. Juni 2014


4. Juni 2014
BORIS ist an Land und kein Tropischer Sturm mehr.
Das Restetief wird allerdings (zusammen  mit einemTiefdrucktrog in der Bay von Campeche im Golf von Mexiko) noch mehrere Tage lang heftige Niederschläge  im Süden Mexikos produzieren.

3. Juni 2014
Update
BORIS ist jetzt offiziell.
Die aktuellen Prognosen gehen von einer noch früheren Ankunft an der mexikanischen Küste aus. BORIS wird bereits morgen (Mittwoch) an Land erwartet.
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Noch ist TD 02-E kein Tropischer Sturm. Aber die eigentliche gute Nachricht lautet, dass der Zyklon sie verbleibende Strecke bis zur mexikanischen Küste um einiges schneller zurücklegen und bereits am Donnerstag an Land gehen wird, obwohl in diesem Moment kaum Bewegung auszumachen ist.

Die Trackprognose wurde recht deutlich nach rechts korrigiert und der Landfall des Kerns jetzt nahe der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala prognostiziert.

Die Sturmwarnung wurde den neuen Umständen angepasst: Tropical Storm Watch von Salina Cruz bis zur Grenze mit Guatemala in Tropical Storm Warning umgewandelt.
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Etwas mehr als 300 km SSE von Salina Cruz, Mexiko, hat sich das Tropische Tief 02-E gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm BORIS deklariert werden dürfte.

Aktuell hält der Zyklon noch Kurs NNW, sollte aber morgen auf Nord schwenken und somit ziemlich direkt nach Salina Cruz ziehen.
Auch wenn das NHC keinen Hurrikan erwartet, sollte man diesen Wirbelsturm nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es ist von extremen Niederschlagsmengen auszugehen. Und das in einer Region, die bei jedem Wirbelsturm starken Schaden nimmt. Und es handelt sich um andauernde Niederschläge, da der Zyklon in den kommenden Tagen sehr langsam unterwegs sein wird.

Betroffen sein werden vor allem Oaxaca und Chiapas. Ganz aktuell sehen wir aber auch schon sehr ordentliche Konvektion über Guatemala (bis nach Belize hinein) und El Salvador.

Die mexikanische Regierung hat aufgrund der Nähe des  Tiefs zur Küste Mexikos bereits eine erste Sturmwarnung aktiviert (Tropical Storm Watch von Salina Cruz bis zur Grenze Mexikos mit Guatemala), obwohl der Landfall erst am Samstag erwartet wird.

Erdbeben Guatemala fordert Todesopfer

Mittwoch, 7. November 2012

Zwar kein Livestream, aber jede Menge laufend aktualisierter Nachrichten-Videos (spanisch): TELEDIARIO Guatemala

Update Donnerstag, 8. November 2012, 04:00 Uhr MEZ
Die Situation ist so schlimm, wie es die ersten Bilder haben erwarten lassen. Die Medien Guatemalas berichten inzwischen von 39 bestätigten Todesopfern (Während wir dies schreiben, wurde die offizielle Zahl von Präsident Otto Pérez auf 48 erhöht), 155 Verletzten und Dutzenden von Vermissten.
Allerdings berichten sie auch von Tsunamiwarnung in El Salvador und Nicaragua, die zumindest nicht vom Pacific Tsunami Warning Center (PTWC) aktiviert wurde. Dennoch gab es einen kleinen Tsunami.
Bis zu diesem Moment wurden seit dem Originalbeben 5 Nachbeben in Guatemala und 2 in Chiapas, Mexiko aufgezeichnet. Korrekter wäre "Seebeben", denn die Epizentren lagen allesamt offshore. Alle 7 Nachbeben waren mittelschwer, zwischen 4,7 und 5,1 (Richterskala).
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Um 10:35 Uhr Ortszeit hat heute Morgen ein Erdbeben der Stärke 7,4 (Richterskala) Guatemala und SE-Mexiko erschüttert. Das Epizentrum befand sich mit etwa 150 km WSW von Guatemala City nahe der guatemaltekischen Pazifikküste und in einer Tiefe von etwa 40 km. Es wurde keine Tsunamiwarnung aktiviert.

Trotz noch widersprüchlicher Meldungen sind mittlerweile von lokalen Feuerwehrbüros im Department San Marcos (SW-Guatemala)  8 Todesopfer bestätigt worden. Auch erste Fotos und Videos, die  zerstörte Häusern und andere Schäden zeigen, sind im Umlauf. Auch von mehreren Erdrutschen ist die Rede.

Es wird noch eine Weile dauern, bis alle Daten sortiert und bestätigt sind.

Reste TS IRWIN bringen heftigen Regen nach Südost-Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua

Montag, 17. Oktober 2011

Reste TS IRWIN bringen heftigen Regen nach Südost-Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua, Mexiko, Yucatán, Guatemala, El Salvador, Honduras, Nicaragua, Wettervorhersage Wetter, Satellitenbild Satellitenbilder, aktuell, Oktober, 2011, Hurrikansaison 2011,
Satellitenbild Reste Tropischer Sturm IRWIN vom 17. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


Die Überreste des Tropischen Sturms IRWIN sind von einer Monsunströmung aufgenommen und von dieser gerade - zuverlässig wie von UPS und DHL - an der Pazifikseite des nördlichen Zentralamerikas abgeliefert worden.

Man muss davon ausgehen, dass das Schlechtwettergebiet in den kommenden Tagen ordentlich Niederschläge über Teilen von Südost-Mexiko, Guatemala, El Salvador, Honduras und Nicaragua abgeben wird.

Allgemeine Situation am 14. Oktober 2011

Freitag, 14. Oktober 2011

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Satellitenbild Westatlantik und Nordostpazifik vom 14. Oktober 2011
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


IRWIN bleibt ein Tropischer Sturm vor der mexikanischen Pazifikküste und hat seine Rechtsdrift begonnen (jetzt Kurs SSW). Dabei tritt IRWIN fast auf der Stelle (4 km/h) und erzeugt maximale anhaltende Winde von 75 km/h.

Aus dem System über Yucatán sind 2 individuelle Systeme geworden, von denen das eine in den Pazifik gewandert ist (10%) und das andere weiterhin vor allem Ost-Yucatán, Belize und den Norden Guatemalas "bedient" (20%).

Was wir gestern noch das Bahamas-Tief bezeichneten, hat heute nicht mehr viel mit den Bahamas am Hut, denn es ist zügig nach Norden gezogen und befindet sich jetzt zwischen North Carolina und Bermuda. 20% Wahrscheinlichkeit, dass es innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, gibt das NHC an.

BANYAN ist immer noch ein Tropisches Tief und sollte nun fast den nördlichsten Punkt seiner kurvigen Reise nach Vietnam erreicht haben.

Nach den gestrigen Tornados in den USA wird auch für heute wieder einiges an Tornadoaktivität erwartet.

Sondermeldung Yucatán (Mexiko, Cancún, Playa del Carmen), Belize und Guatemala: Schlimmer Regen erwartet

Donnerstag, 13. Oktober 2011

Sondermeldung Yucatán (Mexiko), Belize und Guatemala: Schlimmer Regen erwartet, Yucatán, Cancún, Playa del Carmen, Riviera Maya, Belize, Guatemala, Wettervorhersage Wetter,  Mexiko, Oktober, 2011, Hurrikansaison 2011, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Radar Doppler Radar,
Satellitenbild Yucatán, Belize und Guatemala vom 13. Oktober 2011 vormittags

Der einzige Grund, warum das Tiefdruck- und Schlechtwettergebiet über Yucatán (Riviera Maya, Cancún, Playa del Carmen), Belize und Guatemala Null Prozent Chancen besitzt, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden, ist die Interaktion mit der Landmasse.

Dieses System ist schwer mit Niederschlägen geladen und da es momentan praktisch still steht, wird eine Menge dieser Niederschläge über der Region ausgeschüttet werden.

Die aktuelle Situation können Sie sich auf den Radabildern ansehen, wozu wir noch einmal auf unsere Radar-Landkarte ganz unten auf dieser Seite hinweisen (>>> Anleitung Doppler-Radar-Landkarte)

JOVA ist kein Sturm mehr - Tropisches Tief 12-E ist über Land - heftiger Regen in Guatemala, Chiapas und Oaxaca

Mittwoch, 12. Oktober 2011

JOVA ist kein Sturm mehr - Tropisches Tief 12-E ist über Land - heftiger Regen in Guatemala, Chiapas und Oaxaca, Chiapas, Oaxaca, Jova, Pazifik, Satellitenbild Satellitenbilder, aktuell, Sturmflut Hochwasser Überschwemmung, Oktober, 2011, Hurrikansaison 2011, Mexiko, Guatemala,
Satellitenbild JOVA und TD 12-E vom 12. Oktober 2011 nachmittags
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt


JOVA hat der Sierre Madre nicht viel entgegenzusetzen gehabt und ist jetzt kein Tropischer Sturm mehr. Damit ist zumindest keine schlimme Zerstörung durch den Wind mehr zu befürchten. JOVA erzeugt aber nach wie vor Unmengen an heftigen Regenfällen, die zu weiteren Fluten und Hochwasser führen werden.

Dasselbe gilt für das Tropische Tief 12-E, das mittlerweile über Land gegangen ist, ohne vorher noch zu KENNETH zu werden. In den mexikanischen Bundesstaaten Chiapas und Oaxaca und im Norden Guatemalas ist mit extremen Niederschlägen zu rechnen.

HARVEY fast als Hurrikan über Roatan (Honduras) - Mexiko deaktiviert Sturmwarnung auf Yucatán - Hurrikanbedingungen in Belize möglich

Samstag, 20. August 2011

Trotz der Nähe zur Landmasse von vorwiegend Honduras hat HARVEY über Nacht ordentlich zugelegt und ist nicht mehr weit davon entfernt, ein Hurrikan zu werden.

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Image: Satellitenfoto Tropischer Sturm HARVEY vom 20 August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


In diesem Moment wird das Zentrum des Sturms über der Insel Roatan (Honduras) lokalisiert und HARVEY wandert mit knapp 20 km/h auf Belize zu, wo laut NOAA im Laufe des heutigen Samstags teilweise mit Hurrikanbedingungen gerechnet werden muss.

Die mexikanische Regierung hat die Sturmwarnung für das südöstliche Yucatán aufgehoben.

Momentan gilt:

STURMWARNUNG:

- Bay-Inseln (Honduras)
- Küste von Honduras von Punta Patuca westwärts
- Küste von Belize
- Küste von Guatemala

Personen mit Interessen vor Ort empfehlen wir, auch die lokalen Zivilschutzbulletins zu verfolgen, die detaillierte Auskunft geben:

- Zivilschutz Honduras
>>> aktuelle Warnungen

- Zivilschutz Guatemala

- Zivilschutz Belize




Tropisches Tief 8 im Atlantik (potentiell HARVEY): Warnstufe "Sturmbeobachtung" Guatemala - Riviera Maya (Yucatán) bleibt wahrscheinlich verschont

Donnerstag, 18. August 2011

Wie erwartet geht nun alles ziemlich schnell, was den potentiellen Tropischen Sturm HARVEY anbelangt. Gerade eben wurde das Tiefdruckgebiet zum Tropischen Tief 8 im Atlantik 2011 deklariert. Ob es tatsächlich zu einem Tropischen Sturm wird, hängt wohl in erster Linie von der Interaktion mit dem Festland zusammen, denn die Prognose besagt, dass sich das Zentrum des Gebildes genau an der Küstenlinie von Honduras entlangbewegen und am Samstag Guatemala und Belize erreichen soll:

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Image: Vorhersage Tropisches Tief 8 Atlantik vom Abend des 18. August 2011
Credit: NOAA


Es sieht momentan so aus, als würde die Touristenregion "Riviera Maya" auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán nicht viel von diesem Zyklon abbekommen.

Bisher hat nur die Regierung von Guatemala die Warnstufe "Sturmbeobachtung" aktiviert, man kann aber davon ausgehen, dass Honduras und Belize bald folgen werden.

Potentieller Tropischer Sturm / Hurrikan DORA bildet sich im Pazifik südlich von Guatemala

Montag, 18. Juli 2011

>>> Update: Das Tief wird mittlerweile als Tropischer Sturm DORA geführt.

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Credit: NASA GOES-Project


Südlich von Guatemala hat sich ein Tiefdruckgebiet entwickelt, welches gerade als Tropisches Tief (Tropical Depression) #4 der Hurrikansaison 2011 im Pazifik deklariert wurde.

Momentan werden die Chancen mit jeweils mehr als 80% angegeben, dass das Gebilde innerhalb von 24 Stunden zum Tropischen Sturm und innerhalb von 2 Tagen zum Hurrikan wird, was bedeuten würde, dass alle 4 bisher in diesem Jahr auftretenden/aufgetretenen Stürme im Nordostpazifik Hurrikans wären.

Der aktuell im Pazifik zu vergebende Name lautet DORA.

siehe auch: >>> Satellitenbild Live Stream Video
(nur bei Tageslicht vor Ort aussagekräftig)

Momentan befindet sich der Zyklon etwas mehr als 400 km südwestlich von San Salvador und bewegt sich mit knapp 20 km/h in west-nordwestlicher Richtung. Man erwartet eine baldige und konstante Steigerung sowohl der Geschwindigkeit als auch der Intensität, wobei man in diesem Moment mit einer leichten Rechtsdrift rechnet, welche aber nicht ausreichen sollte, den Zyklon in bedrohliche Nähe der mexikanischen oder gar der US-Westküste zu bringen (was man aber noch nicht als endgültige Entwarnung ansehen darf).

Dementsprechend gibt es aktuell keinen Anlass, irgendwelche Warnstufen zu aktivieren.

Atlantik aktuell: RICHARD wird kurz vor Langang über Belize zum Hurrikan (mit NASA-GOES-Video)

Sonntag, 24. Oktober 2010

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Satellitenfoto Hurrikan RICHARD 24. oktober 2010
Credit: NASA, NOAA, GOES Project


Kurz vor seiner Ankunft an der Küste von Belize ist RICHARD nun doch noch zum Hurrikan deklariert worden. Dementsprechend sehen wir an den Küsten von Belize und Honduras Hurrikanwarnung aktiviert:

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Pronose Hurrikan RICHARD am 24. Oktober 2010

RICHARD hat da eine ganze Menge Festland zu überwinden, bevor es in den Golf von Mexiko gehen würde und RICHARD ist weder groß noch schnell genug, um fest daran zu glauben, dass er den bevorstehenden Landgang überlebt. Sollte er es allerdings bis in den Golf schaffen, werden die uns wahrscheinlich noch einmal mit ihm auseinandersetzen müssen, denn eine Auflösung über dem warmem Wasser des südlichen Golfs zu erwarten, halten wir doch für eine recht optimistische Sicht der Dinge.

Hier noch das Video, welches vom GOES-Satelliten der NASA aufgenommen wurde und RICHARDs Entwicklung bis zu diesem Moment zeigt:

Tropensturm MATTHEW aktuell: Wahrscheinlich kein Hurrikan sondern bald wieder Tief (Depression)

Freitag, 24. September 2010

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Satellitenbild Tropischer Sturm MATTHEW über Nicaragua und Honduras gegen Mittag am 24. September 2010
Credit: NASA, NOAA, GOES-Project


Die aktuelle Prognose des weiteren Verlaufs MATTHEWs lässt Hoffnung aufkeimen. Sowohl in Belize als auch in den Touristenregionen Yucatáns.
Es bleibt schwierig, MATTHWEWs Verhalten zu prognostizieren (allein schon daran zu erkennen, dass es im Prinzip bei jedem Update Veränderungen zu vermelden gibt), aber man hat sich jetzt festgelegt: Die offizielle Vorhersage gibt MATTHEW keine realistische Chance mehr, zum Hurrikan zu werden.

Ganz im Gegenteil erwartet man, dass der Zyklon bald abklingt und wieder zur Tropischen Depression zurückgestuft werden kann.

Ein Airforce Reserve Hurricane Hunter hat in den Morgenstunden des heutigen Freitags festgestellt, dass sich MATTHEW nicht intensiviert hat. Gleichzeitig wurde die Vorhersage der Zugbahn ein klein wenig nach links hin korrigiert. Ein ganz wichtiges "klein wenig", denn es bedeutet, dass sich MATTHEW nun anstatt über warmem Karibikwasser über nicaraguanischem und hondurischem Festland weiterbewegen muss, wodurch ihm seine Existenzgrundlage entzogen werden wird.

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Vorhersage Tropischer Sturm MATTHEW gegen Mittag am 24. September 2010
Credit: NOAA


Somit wird MATTHEW nun nicht mehr als Hurrikan auf die Küste von Belize krachen, wie noch gestern erwartet, sondern hoffentlich schon zur Depression abgeschwächt ungefähr an der Küstengrenze zwischen Belize und Guatemala in die Halbinsel Yucatán eintreten, ohne noch einmal wirklich über offenes Wasser zu gelangen. Dort bleibt dann der schon erwähnte Rechtsknick zu erwarten und die Hoffnung, dass sich das Gebilde auflöst, bevor es in den Golf von Mexiko gelangen könnte.

Hinweis:

Diese neuste Prognose darf auf keinen Fall als komplette Entwarnung verstanden werden! Zum einen sind weitere Veränderungen im Vergleich zur aktuellen Vorhersage nicht nur möglich sondern sogar wahrscheinlich. Zum anderen wird es ziemlich sicher - unabhängig davon, ob MATTHEW nun als Sturm eintrifft oder nicht - starke und sehr gefährliche Regenfälle im nördlichen Nicaragua, Honduras und Guatemala sowie in ganz Belize und im westlichen Teil der Halbinsel Yucatáns geben.

Atlantik aktuell: Der Tropische Sturm ALEX beeinflusst das Wetter in Yucatán (Halbinsel, Mexiko), Belize, Guatemala und Honduras

Samstag, 26. Juni 2010

Atlantik aktuell: Der Tropische Sturm ALEX beeinflusst das Wetter in Yucatán (Halbinsel, Mexiko), Belize, Guatemala und Honduras, 2010, aktuell, Alex, Atlantik, Guatemala, Mexiko, Belize, Sturm, Zugbahn, Vorhersage Forecast Prognose,
Image: Satellitenbild Tropischer Sturm ALEX 26. Juni 2010 by NOAA

Zumindest ein regenreiches Wochenende wird die tropische Depression 1, die mittlerweile zum tropischen Sturm Alex geworden ist, in den im Titel genannten Ländern verursachen.
An der Vorhersage der Zugbahn hat sich nichts gravierendes geändert, was bedeutet, dass man davon ausgeht, dass ALEX seinen Aufenthalt über Land (Yucatán) "ueberleben" wird und dann im Golf von Mexiko neu "auftankt".

Bisher ist nicht die Rede davon, dass ALEX ein Hurrikan werden wird, aber es ist noch zu früh, diese Möglichkeit schon komplett auszuschließen.

Pazifik aktuell: Tropischer Sturm AGATHA mit katastrophalen Folgen und vielen Todesopfern in erster Linie in Guatemala

Montag, 31. Mai 2010

In der Nacht zum Sonntag wurde der Tropische Sturm Agatha - in jenem Moment bereits wieder zur Tropischen Depression herabgestuft - als aufgelöst deklariert.

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Trotz der relativ kurzen Lebensdauer und obwohl AGATHA vergleichsweise eigentlich gar kein besonders starker Sturm war, könnte er bereits derjenige mit den gravierendsten Folgen dieser Hurrikansaison sein, den seinen Folgen sind in ihrer Zahl bisher nicht abzuschätzende Menschenleben zum Opfer gefallen. Die Angaben aus den einzelnen betroffenen Ländern schwanken noch, und vor allem aus Guatemala - dem Land, welches am stärksten betroffen ist - kommt immer noch der Hinweis, dass die Lage noch sehr unübersichtlich ist, was zum großen Teil an zusammengebrochenen Kommunikationssystemen liegt.

Man muss momentan wohl insgesamt von mindestens 100 Todesopfern ausgehen, von denen 82 in Guatemala zu beklagen sind, hier wiederum allein 49 im Regierungsbezirk Chimaltenango, etwa 50 Kilometer westlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt.

Wie so oft sind es die Sturmfluten, Ueberschwemmungen und deren Folgen wie zum Beispiel Erdrutsche, denen viele Bewohner der betroffenen Regionen nicht entkamen.

Auch Sachschäden in immenser Höhe sind entstanden: Auf detaillierte Angaben müssen wir aber noch warten - alternativ kann man sich in der regionalen Presse informieren.


Hier ein paar Privat-Videos, wie es nach dem Durchzug von AGATHA in verschiedenen Regionen aussah:





Pazifik aktuell: Tropische Depression 1 E wird zum Tropischen Sturm AGATHA

Samstag, 29. Mai 2010

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Image Credit: Tropischer Sturm Agatha Zugbahn Prognose 29. Mai 2010 by NOAA

Gerade kam die Bestätigung der NOAA, dass die Tropische Depression 1 E 2010 als Tropischer Sturm klassifiziert und somit AGATHA benannt wurde.

Die Abbildung oben zeigt die Vorhersage der Zugbahn des Sturms, die blaue Linie stellt die Region dar, in der Sturmwarnung ausgerufen wurde.

Ansonsten gelten noch dieselben Bedingungen wie im Artikel zur Tropischen Depression 1 E erläutert. Die Wahrscheinlicheit, dass AGATHA noch zu einem Hurrikan wird, geht gegen Null.

Pazifik aktuell: Tropische Depression 1 E - Sturmwarnung in Guatemala, Mexiko und El Salvador

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Satellitenbild: TD1E 29. Mai 2010, Credit: NOAA

Das erste große Tiefdruckgebiet der aktuellen Hurrikansaison im Pazifik ist nun ein Zyklon und wurde zur Tropical Depression 1 E deklariert. Die Windgeschwindigkeiten deuten darauf hin, dass bereits fast Sturmstärke vorliegt, was wir im Laufe des Tages bestätigt bekommen werden, sollte dies der Fall sein.

Laut NOAA muss in den Küstenregionen des südlichen Mexikos, Guatemalas und El Salvadors mit extrem starken Regenfällen gerechnet werden.

Für diese Regionen wurde Sturmwarnung ausgesprochen, was bedeutet, dass innerhalb der nächsten 36 Stunden Sturmbedingungen erwartet werden.

Die Prognose der Zugbahn deutet eine sehr langsame Bewegung in Richtung Nordost oder Ost-Nordost an, was das Zentrum in die Nähe der Grenze zwischen Mexiko und Guatemala bringen würde.

Die klimatischen Bedingungen sprechen für eine Intensivierung des Zyklons, womit die Wahrscheinlichkeit, dass sie noch zum Tropischen Sturm AGATHA werden würde, bevor sie über Land geht, relativ hoch ist.
Dagegen allerdings steht der verhindernde Einfluss, den das bergige Profil der Region, auf das die TD1E zusteuert, ausüben wird.

Pazifik aktuell: Erstes großes Tiefdruckgebiet vor El Salvador, Guatemala und Mexiko (potentiell Tropischer Sturm / Hurrikan AGATHA 2010)

Donnerstag, 27. Mai 2010

Bilder: 27. Mai 2010 / NOAA

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Vor der Pazifikküste der zentralamerikanischen Länder Nicaragua, El Salvador und Guatemala hat sich das erste ernst zu nehmende Tiefdruckgebiet der Hurrikansaison 2010 gebildet und hat mittlerweile auch Einfluss auf die südliche Westküste Mexikos.

Die NOAA sieht die Wahrscheinlichkeit, dass aus diesem Gebilde ein Zyklon wird, bei mittlerweile 60% und die Vorhersage der Zugbahn lautet: an der Küste entlang nordwestwärts. Und dabei sehr langsam.

Pazifik aktuell: Erstes grosses Tiefdruckgebiet vor El Salvador, Guatemala und Mexiko (potentiell Tropischer Sturm / Hurrikan AGATHA 2010), aktuell, 2010, Agatha, Hurrikannamen, Hurrikansaison 2010, Mexiko, Pazifik, Guatemala, El Salvador

Auch wenn es sich (noch) nicht um einen Sturm handelt, muss momentan doch mit starken Regenfällen und kräftigem Wind gerechnet werden. Sollte das Gebilde seine Intensität entsprechend verstärken, würde es zum ersten Sturm der Saison 2010 im Pazifik werden. Name: AGATHA.

 
 
 

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