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Sturmtief Léo, Michael oder Nasar Anfang kommender Woche möglich

Dienstag, 8. September 2015

Die Zeit, in der (Ex-) Tropische System den Atlantik in Richtung Europa überqueren und dort als Sturmtief oder Orkan Unheil anrichten, ist wieder angebrochen.

Etwas mehr als 300 km ESE von Bermuda befindet sich das System 92L in Entwicklung und könnte kurzzeitig sogar noch zu einem Tropischen oder Subtropischen Sturm werden. Der Name wäre HENRI.

In den kommenden 3 oder 4 Tagen dürfte 92L nach Norden ziehen und dann nach rechts kurven. Sobald das passiert ist, wird wie üblich dort oben "die Post abgehen". Am wahrscheinlichsten ist momentan eine Ankunft in Europa am Montag oder Dienstag, aber auch der Sonntag kann (noch) nicht ausgeschlossen werden.

Abhängig davon, ob vorher noch andere Sturmtiefs auftreten, wird der Name Léo, Michael oder Nasar lauten.

Sturmtief Léo, Michael oder Nasar Anfang kommender Woche möglich
GFS-Ensemble 92L
9. September 2015

Pazifik-Rekord: KILO, IGNACIO unf JIMENA (HQ-Satellitenfoto)

Sonntag, 30. August 2015

Mit KILO, IGNACIO und JIMENA wurden wir gestern erstmals in der Geschichte seit Beginn der Aufzeichnung Tropischer Stürme Zeuge von 3 gleichzeitig aktiven Major Hurricanes der Katgeorie 4 im Zentral- und Westpazifik.

Das MODIS-Modul im Terra-Satelliten hat dies hochauflösend im Bild festgehalten:

Hurrikan Kilo Ingnacio Jimena Kategorie 4 Pazifik Rekord Satellitenfoto HD HQ
Bitte Bild anklicken, um zum HQ-Foto zu gelangen

Tropischer Sturm ERIKA

Dienstag, 25. August 2015


29. August 2015

Update

ERIKA ist nicht nur kein Tropischer Sturm mehr, sondern gilt als aufgelöst.

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Wie zu erwarten ist die ursprüngliche Prognose für ERIKA jetzt völlig im Eimer.
ERIKA ist gerade noch so ein Wirbelsturm und wird ziemlich sicher in Kürze zu einem Tropischen Tief degradiert werden. Der sehr schwer festzustellende Kern wird im Moment an Kubas Nordostküste lokalisiert, an welcher nur Tropical Storm Watch gilt.

Tropical Storm Warning ist noch auf Haiti und den SW-Bahamas aktiv, voraussichtlich aber auch nur noch für ein paar Stunden.

Das NHC stuft seine Vorhersage selbst als unsicher ein. Man geht davon aus, dass ERIKAs Kern zunächst Ost-Kuba von NE nach SW überqueren und dann West-Kuba von SE nach NW. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Zyklon das überlebt.

Danach sollte es nun nicht mehr direkt nach, sondern etwas westlich von Florida in den Golf von Mexiko gehen. Da eine kleine Chance besteht, dass ERIKA im Golf noch einmal zu einem Tropischen Sturm wird, werden wir sie in der Liste oben vorläufig rot belassen.

28. August 2015

Abend-Update

ERIKAs Kern sitzt immer noch VOR der Küste Hispaniolas. mittlerweile aber bereits WSW von Santo Domingo. Bevor Sie sagen: "Das ist doch nicht zu fassen!", hier der Versuch einer simplen Erklärung.

Tropenstürme und Berge sind natürliche Feinde. Der Tropensturm ist dabei immer der Angreifer, die Berge die "Verteidigung". Sah es vor zwei Tagen noch danach aus, als würde ERIKA Hispaniola knapp "links liegen lassen", hat die geringfügige Kurskorrektur dafür gesorgt, das die Realität doch ziemlich extrem anders aussieht.

Die meisten von Ihnen kennen sicherlich die Situation, in der der Volksmund sagt, dass wo-auch-immer-in-Deutschland ein Gewitter nicht über diesen oder jenen See oder Berg hinwegkommen wird. Obwohl auch andere Einflüsse eine Rolle spielen, passt das Beispiel hinsichtlich ERIKA und Hispaniola. Wie in den Live-Updates schon angedeutet: Hispaniola (in erste Linie die Berge) erlauben es ERIKA einfach nicht, näher zu kommen. Wir würden das weite Feld der Philosophie betreten, wollten wir beginnen, darüber zu reden, ob die Berge zu stark oder ERIKA zu schwach ist.

Da die Berge im Vergleich zu einem Zyklon eine recht konstante Konstante darstellen, entscheiden wir uns für "ERIKA ist zu schwach!".

Tropische Stürme, speziell ERIKA, sind wunderbare Beispiele für das Aufzeigen des Ursache-Wirkung-Prinzips. Schmetterlings-Effekt? Ja.
Denn es hört nicht auf, auch wenn die meisten von uns - subjektiv interessiert - nur auf einen bestimmten Ort schauen. Wenn .. dann ... dann ... dann .....

Auch wenn diese Seiten nicht wirklich für Meteorologen, Mathematiker oder ähnliche Experten gedacht ist, sondern für Leute, die einfach nur wissen wollen, was wann wo passieren könnte, halten wir eine schrittweise Erläuterung gewisser Dinge für sinnvoll.

Zieht ERIKA knapp rechts an Hispaniola vorbei, kommt alles so, wie es die Modelle vorhergesagt haben.
Um ein wenig zu übertreiben: Eine Abweichung von EINEM Grad (Prognose vs. Realität) nach links hat ERIKA plötzlich den Weg versperrt. Erst ging es an der Nordküste Hispaniolas entlang, dann waren da Berge im Weg, die Berge (wir wiederholen, nicht die alleinige Ursache) "drückten" ERIKA dann nach unten (Süden). Wodurch ERIKA so oder so schon geschwächt wurde. Schwache ERIKA = "stärkere" Berge.

Wenn Hispaniola ERIKAs Kern nicht über sich ergehen lässt, sondern "unten rum" abwehrt, hat das natürlich in jeglicher Hinsicht weitere Konsequenzen. In erster Linie Zugbahn und Intensität betreffend. "Wenn ich nicht direkt ÜBER Hispaniola ziehen kann, versuche ich es eben unten herum!" - sagt ERIKA. "Dabei verliere ich an Stärke! (aber ich überlebe ... vielleicht)".

"Wenn ich es unten herum versuche, dann muss ich es eben danach über Kuba - anstatt die Bahamas - probieren. Egal, wie sehr Hispaniola mich geschwächt hat. Dass ich dann kaum noch eine Chance auf Florida habe ... wen interessierts?"





Live - Updates
(beendet)

- (Noch weit davon entfernt, offiziell zu sein: Hispaniola scheint ERIKA ordentlich zu schaffen zu machen. Und die aktuellen GFS-Modelle gehen, die erwarten, dass der Zyklon noch mit weiteren Inselbergmassen zu kämpfen haben wird, davon aus, dass bei Ankunft in Florida nicht mehr viel von ERIKA übrig sein wird.)

- Jegliche Sturmwarnung östlich der Dominikanischen Republik wurde jetzt deaktiviert.

20:00 Uhr MESZ - ERIKAs Kern hat sich südlicher als erwartet gehalten und noch keinen Landfall vorgenommen. Er befindet sich aktuell weniger als 100 km SW von Santo Domingo noch über offenem Ozean. Dies bedeutet, dass an der Nordküste der schlimmste direkte Impakt bereits vorbei ist, wobei nicht zu vergessen ist, dass die noch einige Stunden anhaltenden starken Niederschläge das eigentliche Problem darstellen. Ab praktisch sofort sollte der Kern beginnen, Hispaniola in Richtung NW zu überqueren.

- Flughafen Las Américas Santo Domingo
  Gestrichene Flüge (von bzw. nach Santo Domingo, keine Garantie auf Vollständigkeit)
CUBANA - Santiago de Cuba
INSEL AIRLINES - San Martín
SEABORNE - San Juan, Puerto Rico
SPIRIT - Fort Lauderdale, Florida

18:00 MESZ - ERIKAs Kern ist jetzt weniger als 100 km von Santo Domingo entfernt. Intensität gleichbleibend. Die US Virgin Islands Islands haben ihre Sturmwarnung deaktiviert, auf Teilen Kubas wurde Sturmwarnung (Watch) aktiviert.

- Hinweis für Familien und Freunde von Urlaubern vor Ort:
Wenn Sie sich nicht sofort nach Durchzug des Sturms mit Ihren Angehörigen vor Ort in Verbindung setzen können, beunruhigen Sie sich bitte nicht allzu sehr. Oftmals sind Strom- oder Telefonverbindungen unterbrochen und es kann im Extremfall bis zu ein paar Tagen dauern, bis die Kommunikation wieder hergestellt ist. (siehe auch: Informationen für Angehörige)

- In den USA hat man aus dem KATRINA-Desaster gelernt. Allen Kritikern zum Trotz; wir finden, richtig so:
Der Gouverneur von Florida Rick Scott hat gerade vorsorglich den Notstand  (State of Emergency) ausgerufen.
Das setzt wichtige Aktivitäten in Gang und finanzielle Bundesressourcen frei.

- Unter ästhetischen Gesichtspunkten bleibt ERIKA ein ziemlich miserabler Wirbelsturm. Aber es ist satte Konvektion zu beobachten, was heftige Niederschläge bedeutet. Die große Gefahr kommt also wieder einmal vom Wasser. Bedenken Sie (vor Ort) bitte: In den kommenden Tagen, wenn man eigentlich denkt, es ist vorbei, sind in bergigen Gegenden Erdrutsche möglich und vergessen Sie nicht die potenziell tödliche Kombination von überschwemmten Stellen und umgeknickten Strommasten (obwohl die Elektrizität heutzutage meist als Vorsichtsmaßnahme abgeschaltet wird)!

Satellitenfoto Tropensturm Erika Dominikanische Republik HQ
HQ-Satellitenfoto (GOES 13) ERIKA
28. August 2015 13 Uhr UTC
Credit: NASA / NOAA

- Noch immer heftige Regenfälle auf Puerto Rico, Vieques, Culebra und den Virgin Islands.
Die Sturmwarnung dort ist noch nicht deaktiviert worden!

Update

Bei 28 km/h Zuggeschwindigkeit ist ERIKAs Kern noch etwa 250 km (ESE) von Santo Domingo entfernt. Sturmwinde werden bis zu 240 km vom Kern festgestellt. Mit anderen Worten: Es geht los.

Letztendlich wird ERIKAs Zentrum die Dominikanische Republik nun doch recht zentral überqueren, sprich ein echter Landfall steht in etwa 10 Stunden bevor. Generell haben die GFS-Trackmodelle ziemlich gut gearbeitet, denn schon vor einer Woche deuteten sie auf die Dom Rep hin. Da selbige in Längsrichtung zur Zugbahn des Zyklons liegt, braucht es nur eine minimale Abweichung nach links oder rechts, um den Unterschied zwischen Landfall und fast keinem Impakt auszumachen.

Wie dem auch sei, ganz Hispaniola steht unter Sturmwarnung, also auch Haiti.
ERIKAs Intensität hat minimal zugelegt (85 km/h bei 1006 mBar).

Sollten Sie vor Ort sein, befolgen Sie bitte die Anweisungen des Zivilschutzpersonals.


Die Kurskorrektur und die Interaktion mit der Landmasse Hispañolas haben auch Konsequenzen fuer die Vorhersage desweiteren Verlaufs ERIKAs. Es dürfte nun eher mitten zwischen Kuba und den Bahamas entlang gehen. Am Montag wird dann ein direkter Landfall in Florida aus Richtung SE erwartet (allerdings nicht mehr als Hurrikan), was sich aber durchaus noch ändern kann, da auch hier wieder gilt: Florida in Längsrichtung zur Zugbahn.

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ERIKA ist weiterhin ein recht schwacher Tropischer Sturm (75 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten bei jetzt sogat 1008 mBar min. Kerndruck) und wird in Kürze Puerto Rico erreichen.

Im Laufe des Tages werden die Sturmbedingungen dann in der Dominikanische Republik erwartet.
Die letzten Trackprognosen bringen den Kern noch einmal etwas näher an die Nordküste, sodass selbst ein Landfall nicht ganz ausgeschlossen ist. Bis auf den Südwestzipfel steht die gesamte Dom Rep unter Sturmwarnung:

Zugbahnprognose Tropensturm ERIKA Dominikanische Republik
Stand: 28. August 2015
Ab Freitagabend geht es dann auf den Bahamas weiter.
Obwohl die Trackprognose auch dort etwas nach links gewandert ist, werden wohl so ziemlich alle zu den Bahamas gehörigen Inseln etwas abbekommen.

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27. August 2015

Update
Der schlanke Warnkegel hat nichts genutzt.
ERIKAs Zugbahnprognose wurde erneut nach links korrigiert, also in die für die Dominikanische Republik unerfreulichere Richtung. Der Kern des Zyklons sollte nun doch sehr nah an der Nordküste der Dom Rep vorbeiziehen:

Tropischer Sturm Erika Dominikanischer Republik
Zugbahnprognose ERIKA Dominikanische Republik
Stand 27. August 2015 mittags
 Es wird an der Nordküste dementsprechend Sturmbedingungen geben.

Was den weiteren Verlauf anbelangt: Miami und Orlando müssen Anfang kommender Woche mit Hurrikanbedingungen rechnen.
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Inzwischen sieht ERIKA zwar etwas besser organisiert aus, aber einen richtig guten Eindruck macht sie immer noch nicht. Trotzdem ist Entwicklung festzustellen. Bei einem für einen Tropensturm recht hohen minimalen Kerndruck von nach wie vor 1006 mBar erreicht ERIKA jetzt immerhin schon max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 75 km/h. Und sie hat wie erwartet Fahrt aufgenommen. 26 km/h Zuggeschwindigkeit ist in der Region zwar nicht gerade rekordverdächtig, aber auch kein wirklich übliches Tempo.

Am heutigen Donnerstag wird der Kern die Leeward und die Virgin Islands hinter sich lassen und am Ende des Tages wahrscheinlich knapp nördlich von Puerto Rico befinden.

Vom Attribut "schlank" kann man generell halten, was man subjektiv mag, aber auf den Warnkegel der Impaktprognose eines Tropensturms bezogen ist "schlank" zweifelsohne eine sehr positive Eigenschaft, da sie zum Ausdruck bringt, dass sich die Forecaster ihrer Sache sehr sicher sind. Und weil bei vorliegender Schlankheit des Warnkegels die Vorhersage der Zugbahn ERIKAs auch noch wieder etwas nach rechts (Nord) korrigiert wurde, liegt die Nordküste der Dominikanischen Republik nur noch am Rand besagten Kegels. (Verfolgen Sie ruhig auch: die Grafik, die die Wahrscheinlichkeit für Sturmbedingungen darstellt.)

Schlimm wird es in der Dom Rep also wahrscheinlich nicht werden, was allerdings kein Aufruf zum Leichtsinn sein soll. Meiden Sie am Freitag am besten das Meer, wenn Sie vor Ort sind; allzu einladend dürfte es morgen ohnehin nicht daherkommen. So oder so: Offizielle Sturmwarnung wird unvermeidlich sein (zu Recht, alles andere wäre fahrlässig).

Welcher Weg führt geometrisch betrachtet genau "mitten" über die Bahamas?
ERIKA wird uns dies zwischen Freitag und Sonntag Abend ziemlich gut vorführen.

Und danach?
Geht es nun voraussichtlich doch nicht direkt nach Florida, sondern der Zyklon wird wohl kurz vorher nach rechts driften und könnte zu einem jener Wirbelstürme werden, die die US-Ostküste "abgrasen". Intensitätsprognosen für diesen Fall sind (noch) sehr schwierig.

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26. August 2015

Update:
Aktuelle Sturmwarnungen


Tropischer Sturm Erika Sturmwarnung
Sturmwarnungen Tropischer Sturm ERIKA
26. August 2015 vormittags


ERIKA befindet sich aktuell noch ca. 800 km (E) von Antigua, ist mit 65 km/h max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten bei einem min. Kerndruck von 1006 mBar nur gerade so ein Tropischer Sturm und noch immer ziemlich miserabel organisiert.

Die jüngsten Prognosen beinhalten in erster Linie drei Veränderungen gegenüber gestern:

1) Die Trackprognose ist nach Süden korrigiert worden und somit näher an Puerto Rico und die Dominikanische Republik herangerückt. Ein Landfall wird wahrscheinlicher.

 Tropischer Sturm Erika Dominikanischer Republik Florida
Prognose ERIKA 26. August 2015
Credit: NOAA


2) ERIKA dürfte früher als erwartet an Zuggeschwindigkeit zulegen und die inzwischen fast als sicher anzunehmenden Sturmbedingungen Puerto Rico bereits am Donnerstag und die Dominikanische Republik in der Nacht zum Freitag erreichen.

3) Die Intensivierung zum Hurrikan - wenn es denn überhaupt dazu kommt - sollte später als erwartet stattfinden. Und zwar erst kurz vor Erreichen Floridas. DASS Florida (ab Sonntag) etwas abbekommt, gilt mittlerweile als ziemlich wahrscheinlich.

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Noch etwas mehr als 1000 km östlich der Kleinen Antillen hat sich der Tropische Sturm ERIKA gebildet.

ERIKAs Weg wird laut jüngsten GFS-Modellen zunächst über die nördlichen Antillen (Donnerstag, erste Sturmwarnung bereits aktiviert), dann knapp nördlich an Puerto Rico und der Dominikanischen Republik vorbei (Freitag) zu den Bahamas (Samstag und Sonntag) und danach eventuell bis nach Florida führen.

Es ist davon auszugehen, dass der Zyklon bei den Bahamas zu einem Hurrikan wird.

Detailliertere Informationen folgen. 

Tropischer Sturm DANNY

Mittwoch, 19. August 2015


24. August 2015

Update: DANNY ist kein Tropischer Sturm mehr.
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DANNY beginnt jetzt mit der Überquerung der Kleinen Antillen.

Gerade noch ein Tropischer Sturm, wird der Kern DANNYs zwischen Guadeloupe und Dominica entlangziehen. Die prognostizierte Zugbahn wurde nach Süden korrigiert und es wird kein Landfall mehr auf Puerto Rico oder in der Dominikanischen Republik erwartet. In Kürze dürfte DANNY wie erwartet zu einem Tropischen Tief degradiert werden.

23. August 2015

DANNY baut schneller ab als erwartet.

Auch wenn auf einigen der nördlichen Kleinen Antillen inzwischen notwendigerweise Tropical Storm Warning aktiviert wurde - denn noch ist DANNY ein Tropischer Sturm - kann man jetzt davon ausgehen, dass der Zyklon bereits am Montag zu einem Tropischen Tief abklingen und als solches am Dienstag Puerto Rico und die Dominikanische Republik erreichen wird.

Nehmen Sie es bitte nicht zu sehr auf die leichte Schulter, sollten Sie vor Ort sein, denn auch ein Tropentief kann eine heftige Angelegenheit sein. Es gibt aufgrund DANNYs aber keinen Grund, über eine Abreise oder das Canceln Ihres Urlaubs nachzudenken. Rechnen Sie von Montag bis Mittwoch mit (möglicherweise extrem) schlechtem Wetter und halten Sie sich vor allem an Badeverbote.

SANNYs Nachfolgerin ERIKA steht bereits in den Startlöchern. Bisher sieht es aber danach aus, als wolle sie bereits vor Erreichen der Karibik nach Norden kurven. Sollte ERIKA doch zur Dom Rep ziehen, ist mit einer Ankunft am kommenden Wochenende zu rechnen.

22. August 2015

Mittlerweile ist DANNY noch etwa 1000 km von den nördlichen Antillen entfernt und nach wie vor ein Hurrikan, obwohl alles darauf hindeutet, dass der Zyklon bereits vor Erreichen der Karibik zu einem Tropischen Sturm degradiert werden wird.

Die Zuggeschwindigkeit sollte ab Sonntag konstant zunehmen. Am Montag Morgen oder Vormittag wird der Kern DANNYs die nördlichen Antillen ueberqueren (Tropical Storm Watch wurde aktiviert auf: Antigua, Barbuda, Montserrat, St. Kitts, Nevis, Anguilla, Saba, St. Eustatius und St. Maarten) und am Dienstag sind dann Puerto Rico und die östliche Dominikanische Republik dran (in beiden Fällen ist ein Landfall wahrscheinlich).

Ab Mittwoch führt DANNYs Weg dann vermutlich zwischen Kuba und den Bahamas hindurch doch nach Florida, aber sehr wahrscheinlich nur noch als Tropisches Tief.

20. August 2015

DANNY ist mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 1.

Es sieht so aus, als ob der Wirbelsturm den Status "Hurrikan" bis zum Erreichen der Kleinen Antillen halten, dann aber an Intensität verlieren wird.

Die Trackprognose bringt DANNY im Moment nach dem Überqueren der nördlichen Antillen (zwischen Sonntag und Montag) direkt nach Puerto Rico (zwischen Montag und Dienstag) und danach zur Dominikanischen Republik.

Zumindest ist davon auszugehen, dass der Zyklon bis dahin recht flott unterwegs sein wird, was einen positiven Effekt auf die Dauer des Impakts hätte.
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Etwas mehr als 2000 km E der der Kleinen Antillen hat sich der Tropische Sturm DANNY gebildet.

Noch ist DANNY eine recht unorganisierte Angelegenheit, sollte aber in den kommenden Tagen in Form kommen und am Wochenende zu einem Hurrikan werden. Anfang nächster Woche wird der Zyklon dann wahrschlich die nördlichen Antillen überqueren und dann zumindest Puerto Rico und die Dominikanische Republik besuchen.

Aktuell sieht es nach einer frühzeitigen Rechtsdrift aus, weit vor Erreichen Floridas. Als gesichert kann man dies allerdings noch nicht bezeichnen.

Am Samstag werden wir Ihnen Genaueres hinsichtlich des weiteren Verlaufs sagen können, aber auf Puerto Rico und in der Dom Rep sollten sie damit rechnen, dass Sie Besuch von einem Tropensturm bekommen. 

Hurrikan CARLOS Mexiko (Manzanillo, Puerto Vallarta)

Montag, 8. Juni 2015

17. Juni 2015
CARLOS ist nun endgültig kein Hurikan mehr und wird voraussichtlich bald zu einem Tropischen Tief abklingen..
Der Kern des Zyklons sitzt genau an der Küste bei Manzanillo und es gilt noch Sturmwarnung bis Cabo Corrientes.

16. Juni 2015
Dern Kern des Zyklons wird letztendlich doch ein wenig weiter von der Küste entfernt bleiben als erwartet, was einen großen Unterschied ausmacht.

Noch immer ist CARLOS ein Hurrikan, aber nur gerade so. In spätestens 24 Stunden sollte es mit dem Status vorbei sein.

Ziemlich langsam sollte der Wirbelsturm in den kommenden Tagen seinen Weg parallel zur mexikanischen Pazifikküste ziehen und am Freitag zu einem Tropischen Tief abklingen. Sturmwarnung gilt bis Cabo Corrientes, in Puerto Vallarta ist die Annäherung bereits spürbar:

Live Webcam Puerto Vallarta



15. Juni 2015
Update:
CARLOS ist noch einmal ein Hurrikan, es gilt Sturmwarnung von Punta San Telmo bis Cabo Corrientes.
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Noch hat CARLOS den Status "Hurrikan" nicht wiedererlangt und wird dies - wenn überhaupt - wohl auch nur noch für kurze Zeit tun.

Die Trackprognose wurde minimal nach W korrigiert, was aber als Konsequenz bedeutet, dass man nicht mehr von einem Landfall ausgeht. Trotzdem sollte der Kern Manzanillo sehr nahe kommen, wahrscheinlich noch als Tropischer Sturm.

14. Juni 2015
CARLOS ist vorübergehend kein Hurrikan mehr, es ist aber davon auszugehen, dass er morgen erneut an Intensität gewinnt.

Und mittlerweile deutet alles auf einen Landfall hin.

Prognose Hurrikan CARLOS vom 14. Juni 2015
Aktuell bringt die Prognose des NHC CARLOS direkt nach Manzanillo (zwischen Dienstag und Mittwoch als TS oder Hurrikan) und Puerto Vallarta (zwischen Mittwoch und Donnerstag als TS oder TD), wobei die Beschaffenheit des küstennahen Inlands ein langes Überleben eines Wirbelsturms praktisch unmöglich macht.

Es gilt Hurrikanwarnung von Tecpan der Galeana bis Punta San Telmo und von Tecpan bis Acapulco noch immer Tropical Storm Warning.

In Acapulco sieht das Wetter logischerweise nicht sehr freundlich aus:


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13. Juni 2015
Mit CARLOS ist nun erwartungsgemäß auch der dritte Tropische Sturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison zu einem Hurrikan geworden.

Der Kern des Zyklons befindet sich momentan etwas mehr als 200 km südlich von Acapulco und ist mit 4 km/h nun zumindest wieder langsam unterwegs.
In den kommenden Tagen wird CARLOS dicht an der Küste entlangziehen und dabei am Dienstag Manzanillo und am Mittwoch Puerto Vallarta (dann eventuell schon kein Hurrikan mehr) recht nahe kommen, ohne dass bisher von einem Landfall ausgegangen wird.

Die aktuellen Sturmwarnungen:
Hurricane Watch: Punta San Telmo bis Lázaro Cárdenas
Tropical Storm Warning: Lázaro Cárdenas bos Tecpan de Galeana
TropicalStorm Watch: Acapulco bis Tecpande Galeana
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12. Juni 2015
CARLOS ist mittlerweile offiziell und tritt 260 km SSW von Acapulco auf der Stelle.
Wenn er sich später in Bewegung setzt, sollte er sich schön parallel zur mexikanischen Pazifikkueste halten und am Sonntag zu einem Hurrikan werden.

Eine erste Sturmwarnung wurde aktiviert: Tropical Storm Watch von Acapulco bis Zihuatanejo.

Als Endstation ist wieder Baja California möglich.
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10. Juni 2015

Update
Mittlerweile ist 94E das Tropische Tief 3E.
Aktuell ist davon auszugehen, dass CARLOS zunächst auf etwa Acapulco zu ziehen und dabei zwischen Freitag und Samstag zu einem Hurrikan werden wird, bevor er dann zwischen Samstag und Sonntag eine 90°- Linksdrift vornehmen und parallel zur mexikanischen Pazifikküste seinen Weg ziehen sollte.

Aktuell wird also kein Landfall prognostiziert, aber es dürften ab dem Wochenende einige mehr oder weniger heftige Wetterbeeinträchtigungen die Küste aufwärts zu beobachten sein.
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94E wird wahrscheinlich heute oder morgen zu einem Tropischen Tief.
Das GFS-Ensemble bringt den Zyklon mittlerweile nach Guerrero (Acapulco), gleichzeitig sieht die Intensitätsprognose um einiges freundlicher aus. Morgen dürfte wie angekündigt halbwegs Klarheit herrschen.
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9. Juni 2015
Die Trackprognose verschiebt sich momentan immer weiter in Richtung Westen, was vielfältige Konsequenzen haben kann. Aktuell würde es nach Oaxaca gehen, aber wenn die Entwicklung so weitergeht, sind noch ganz andere Szenarien möglich.

Bis Donnerstag sollte die Lage klarer werden.
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Wir befassen uns sehr früh mit CARLOS, weil wahrscheinlich nicht viel Zeit zwischen Entstehung und Landfall bleiben wird.

Ein paar 100 Kilometer S des Golfs von Tehuantepéc befindet sich System 94E inmitten sehr guter Bedingungen für die Entstehung eines Zyklons. 94E sollte in wenigen Tagen zum Tropischen Sturm CARLOS werden und am Wochenende in Chiapas oder Oaxaca anLand gehen. Die aktuellen GFS-Modelle zeigen einen Hurrikan, womit auch ein spürbarer Impakt in Guatemala wahrscheinlich ist.

Hurrikan BLANCA zieht nach Baja California

Montag, 1. Juni 2015


8. Juni 2015
Update
Die Sturmwarnung südlich von La Páz und Santa Fé wurde deaktiviert.
BLANCA ist allerdings noch ein Tropischer Sturm. Ihr Kern befindet sich wieder über dem Pazifik, aber Zeit fue eine Reintensivierung wird nicht bleiben; der zweite Landfall etwas südlich der Grenze zwischen BCS und BCN steht unmittelbar bevor.

Sehr wahrscheinlich wird dann bald die Degradierung zu einem Tropischen Tief verkündet werden.
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BLANCA ist bei Puerto Cortés auf Baja California an Land gegangen, was den frühesten Landfall eines Tropensturms auf Baja California in der registrierten Geschichte bedeutet.

Ab sofort wird der Zyklon ziemlich schnell an Intensität verlieren und voraussichtlich noch heute zu einem Tropischen Tief degradiert werden. Die Sturmwarnung bis hoch nach Loreto und Punta Abreojos wird noch solange aktiv bleiben, bis BLANCA offiziell zu einem Tropentief deklariert wird.
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7. Juni 2015
Update
BLANCA ist kein Hurrikan mehr.

Die Sturmwarnung wurde bis Punta Abreojos erweitert. Der Kern des Zyklons im Laufe des Nachmittags und der der Nacht knapp westlich an Baja California Sur vorbeiziehen und in der Morgenstunden des Montags Puerto San Carlos nahekommen oder dort sogar einen ersten Landfall vornehmen.
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Noch immer ist BLANCA ein Major Hurricane (Kat. 3) und wird wohl auch noch als Hurikan Impakt auf den Süden Baja Californias haben. Hurricane Watch wurde aktiviert.

Die Tropical Storm Warning wurde an beiden Küsten nach Norden ausgedehnt und gilt jetzt von Loreto bis Puerto Andresito.

6. Juni 2015
BLANCA hat doch noch einmal die Kategorie 4 erreicht, womit eine Ankunft des an der Westküste Baja Californias noch als Tropischer Sturm wahrscheinlich ist.

Tropical Storm Watch von Santa Fé bis La Páz wurde inzwischen in Tropical Storm Warning hochgestuft.

4. Juni 2015
Es gibt sowohl Positives als auch Negatives zu berichten.
Die Trackprognose wurde ein wenig zurück nach rechts (E) korrigiert, womit die erwartete Zugbahn BLANCAs wieder genau nach Baja California führt.
Andererseits hat der Zyklon heute deutlich entgegen den Erwartungen an Intensität verloren und wird aktuell der Kategorie 2 zugeordnet. Man geht nicht davon aus, dass BLANCA noch einmal zu einem Major Hurricane wird.

Die prognostizierte Ankunftszeit des Kerns des dann wohl "nur noch" Tropischen Sturms an der Südspitze Baja Californias bleibt der Sonntagnachmittag.
Es ist in Kürze mit den ersten Sturmwarnungen zu rechnen.
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3. Juni 2015
So richtig vorwärts bewegt hat sich BLANCA noch nicht, dafür aber innerhalb von 24 Stunden die Kategorie 4 erreicht. Das ist schon ein gewaltiger Energieumsatz so früh in der Saison. Zweiter Tropensturm, zweiter Major Hurricane.

Die Trackprognose wandert fast unmerklich immer weiter nach links (W). Das ist sowohl für den Impakt an der mexikanischen Festlandküste als auch für Baja California zu begrüßen. Denn wenn es so weitergeht, wird es eventuell keinen direkten Landfall auf der Halbinsel geben.

Im Moment geht das NHC davon aus, dass BLANCA zwar recht lange nicht nur ein Hurrikan, sondern auch ein Major bleiben (noch bis Samstag Abend), dann aber genauso schnell abbauen wie sie sich heute intensiviert hat und "nur noch" als Tropischer Sturm bei Baja California ankommen wird.
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2. Juni 2015
Die Prognosen sehen gefestigter aus. Es geht nach Baja California.

BLANCA ist mittlerweile ein Hurrikan und es ist von einer rapiden weiteren Intensivierung bis hoch in die Kategorie 4 auszugehen. Dabei sollte der Wirbelsturm seinen Weg nach NNW nun bald antreten.

Im Moment deutet die Landfallprognose auf die Südspitze Baja Californias (am Sonntag Nachmittag als Tropischer Sturm).

Als Major Hurricane wird BLANCA natürlich auch das Wetter an der Festlandküste beeinträchtigen. Von Acapulco ueber Zihuatanejo, Manzanillo und Puerto Vallarta bis hoch nach Mazatlán ist ab morgen mit etwas mehr oder weniger Wind und Regen zu rechnen.
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Etwas mehr als 600 km S von Zihuatanejo hat sich der Tropensturm BLANCA gebildet. 

Bis Mittwoch sollte der Zyklon so ziemlich auf der Stelle treten und ab Donnerstag Fahrt in Richtung N aufnehmen. Dieses "auf der Stelle treten" ist immer ein Problem für eine exakte Prognose und so beobachten wir auch in diesem Fall eine gravierende Änderung der Vorhersage.

Von denen es zwar noch weitere geben kann, aber im Moment deutet alles darauf hin, dass es nach Baja California o der an die nördliche mexikanische Pazifikküste geht.

Wenn BLANCA ihren Weg nach Norden antritt, wird sie wahrscheinlich ein Major Hurricane sein oder bald werden. Es besteht aber Hoffnung, dass der Wirbelsturm beim wahrscheinlichen Landfall bereits wieder deutlich an Intensität verloren haben wird.

Ernst wird es für die Region laut aktuellem Stand der Dinge ab Samstag werden. 

Tropischer Sturm ANA 2015

Donnerstag, 7. Mai 2015


9. Mai 2015
Mittlerweile ist ANA ein Tropischer Sturm und hat sich, wenn auch sehr langsam (6 km/h), wie erwartet in Richtung NW in Bewegung gesetzt. Dabei hat die Intensität noch etwas zugenommen.
Bei einem immer noch konstanten minimalen Kerndruck von 1001 mBar erzeugt der Wirbelsturm jetzt 95 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten.

Die Sturmwarnung wurde nach Norden hin bis Cape Lookout ausgedehnt. Sturmbedingungen werden ab heute Nachmittag an der Küste von North- und South Carolina erwartet, der Landfall dann in der Nacht auf Sonntag oder am Sonntag Vormittag.

8. Mai 2015
ANA befindet sich mittlerweile knapp 300 km SSE von Myrtle Beach (South Carolina) und produziert immerhin max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 75 km/h.

Zwischen South Santee River und Surf City wurde Tropical Storm Warning aktiviert.

Aufgrund ihrer subtropischen Eigenschaften ist ANA ein ziemlich unorganisiertes Gebilde. Im Moment ist kaum Bewegung zu beobachten. Aller Voraussicht nach wird der Zyklon in den kommenden Tagen in den Carolinas an Land gehen.
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Und da haben wir ihn.
Den Westatlantiksturm, der schon im Mai stattfand.

Im vergangenen Jahrzehnt haben sich Tropische Stürme im Atlantik größtenteils an das statistisch vorgegebene Zeitfenster gehalten. Zwischen "tropisch" und "subtropisch" besteht zwar ein gravierender Unterschied bezüglich der Entstehung und der Lebenserhaltung, aber letztendlich ist ANA existent.

Was die "leichte Schulter" ist, sollte erst einmal definiert werden. Auf selbige sollte man ANA aber nicht nehmen, wenn man an der mittleren US-Ostküste lebt.

Aktuell befindet sich ANA vor den Carolinas und es ist davon auszugehen, dass der Zyklon auch irgendwo dort an Land geht. Ganz im Gegensatz zu den gestrigen Prognosen, die den Wirbelsturm noch die komplette Ostküste "abgrasen" sahen.

Von Edisto Beach (SC) bis hoch zum Cape Lookout (NC) gilt Tropical Storm Watch.
Die "Übersetzung" ist relativ einfach. In besagtem Küstenbereich wird es in den kommenden Tagen ein wenig ungemütlich werden.

Tropischer Sturm MEKKHALA (AMANG) zieht zu den Philippinen

Mittwoch, 14. Januar 2015


17. Januar 2015
Nacht-Update
Schwere Niederlage für die US-Institute.
MEKKHALAs Kern hat über Ost-Samar gekurvt und befindet sich jetzt auf Kurs NW bis NNW und ist damit auf dem Weg nach Luzon. Wie erwartet ist der Zyklon kein Taifun mehr.

Das Kuriosum haben Sie sicher schon gelesen: Papst Benedikt musste seinen Besuch auf Tacloban aufgrund der Ankunft MEKKHALAs vorzeitig beenden, wobei er Tacloban besucht hatte, um der Opfer HAIYANs zu gedenken.
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Update


Satellitenbild MEKKHALA (AMANG)
bei Samar, Philippinen
17. Januar 2015
Credit: CIMSS
Es geht los auf den Philippinen.
Die US-Institute sehen MEKKHALA doch noch als Taifun, obwohl die Interaktion mit der Landmasse bald wieder zu einer Degradierung führen dürfte.

JTWC und CIMSS haben ihre Trackprognose noch einmal etwas nach S korrigiert, während JMA und Pagasa an ihrer Rechtsdrift festhalten.

Der Landfall des Kerns wird wohl in etwas weniger als 12 Stunden am Südende Ost-Samars stattfinden.

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HQ-Satellitenfoto
MEKKHALA
AMANG
16. Januar 2015
MEKKHALA (AMANG) ist ein wenig intensiver als prognostiziert und wird die Philippinen fast als Taifun erreichen.

Den ersten Landfall auf Samar am Samstag kann man inzwischen als sicher ansehen. Am weiteren Weg scheiden sich die (US- und JMA-) Geister nach wie vor. JTWC und CIMSS glauben an eine Zugbahn Samar - Mindoro, die Japaner an eine Zugbahn Samar - Luzon.

Im ersten Fall sollte der Zyklon die Philippinen am Montag hinter sich gelassen haben, im zweiten am Dienstag.

Die Pagasa sieht sogar eine noch frühere Rechtskurve als die JMA, welche einen Landfall an der Ostküste Luzons zur Folge hätte. Es bleibt also nur, sich sowohl auf Mindoro als auch auf Luzon auf Sturmbedingungen einzustellen.
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16. Januar 2015
Inzwischen wurde die Prognose der Zugbahn MEKKHALAs weiter und weiter nach Süden hin korrigiert. Um nur die größeren Inseln zu nennen: Samar und Mindoro werden laut aktuellem Stand der Dinge einen Landfall erleben. Zumindest laut den US-Instituten. Die kleineren Inseln auf dem Weg zwischen Samar und Mindoro kennen Sie selbst besser als wir, falls dieser Artikel interessant für Sie ist.

Die philippinische Pagasa sieht noch immer eine starke Rechtskurve, welche den Zyklon von SE aus nach Luzon bringen würde.

In beiden Varianten wird der Kern morgen (Samstag, 17. Januar 2015) Mittag über Samar erwartet.
Danach werden wir sehen, wer Recht behält. Nicht zynisch gemeint: In Relation mit Gewohntem bedeutet ein Gerade-mal-so-Tropensturm für die Philippinen kaum mehr als ein Unwetter.

Lassen Sie bitte trotzdem Vorsicht walten!

15. Januar 2015
Es bleibt dabei, dass MEKKHALA wahrscheinlich kein besonders starker Sturm wird, allerdings ist die Trackprognose immer weiter in Richtung S korrigiert worden und aktuell sieht es danach aus, als würde der Zyklon zentral über die Philippinen ziehen und auch Manila - voraussichtlich nur noch als Tropisches Tief - nahe kommen.

Das Überqueren der Philippinen wird am Wochenende stattfinden.

Update
Inzwischen sehen auch  die US-Institute MEKKHALA als Tropischen Sturm und die Pagasa hat den Namen AMANG vergeben.

Die Trackprognose deutet mittlerweile  darauf hin, dass die Rechtskurve des Zyklon vor den Philippinen nicht so stark ausfallen wird und es ist von einem Landfall auf Luzon auszugehen.
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Nahe der Insel Yap hat sich der Tropische Sturm MEKKHALA (01W) gebildet.
Die US-Institute stufen ihn noch  als Tropisches Tief ein.
MEKKHALAs Kern hat bereits den 135. Längengrad überschritten und fällt somit auch in den Zuständigkeitsbereich der philippinischen Pagasa und es dürfte nicht mehr lange dauern, bis seitens  dieser Behörde auch der Name AMANG vergeben wird.

MEKKHALA zieht momentan  mit Kurs W auf die Philippinen zu, sollte aber vor Erreichen selbiger stark rechts kurven und knapp an Luzon vorbei nach Norden ziehen. Dabei erwartet man keinen starken Wirbelsturm. Bei Ankunft nahe Luzon wird der Zyklon laut der aktuellen Erwartungen wahrscheinlich nur noch ein Tropisches Tief sein. 

Tropischer Sturm BANSI

Samstag, 10. Januar 2015


16. Januar 2015
Abend-Update


HQ-Foto
BANSI kurz vor
Ankunft Rodrigues
BANSI hat Rodrigues hinter sich gelassen und schrammt aktuell noch an der Kategorie 5.

Jetzt zieht der Zyklon weiter in Richtung SE - ESE und wird kein Festland mehr gefährden. Innerhalb der kommenden 72 Stunden sollte BANSI zu einem Tropischen Sturm abklingen.

Bis eine Zusammenfassung der exakten Schadensmeldungen vorliegt, werden noch ein paar Tage ins Land gehen.



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BANSIs Auge ist gerade knapp nördlich und nur knapp unter der Kategorie 5 an Rodrigues vorbeigezogen. Vom momentanen Tagesanbruch werden die Bewohner noch nicht allzu viel mitbekommen, aus Schwarz wird dunkles Grau.

Es wird noch ein paar Stunden dauern, bis das Schlimmste des direkten Impakts vorüber ist. Dann kommen die Folgegefahren. Klitzekleiner Lichtblick: Zumindest hat der Zyklon nun endlich Fahrt aufgenommen und ist mittlerweile mit etwas mehr als 20 km/h unterwegs.

Wenn Sie Angehörige oder Freunde vor Ort wissen, machen Sie sich bitte keine Sorgen (wir wissen, es ist unvermeidlich), falls Sie eventuell sogar tagelang keinen Kontakt herstellen können. Gehen Sie erst einmal davon aus, dass Strom, Telefon und Internet nicht zur Verfügung stehen. Vielleicht nicht einmal durch unterbrochene Leitungen verursacht, sondern durchaus auch als Vorsichtsmaßnahme (Gerade NACH dem Durchzug Tropischer Stürme sterben einfach noch viel zu viele Menschen u.a. durch Stromschlag. Extremniederschlag verursacht Ueberschwemmungen - Wind verursacht umfallende bzw. abknickende Strommasten - nicht abgeschaltete Stromleitung fällt und angesammeltes Wasser - den Rest können Sie sich vorstellen.)

siehe auch: Info für Angehörige und Freunde

Bleiben Sie (vor Ort) bitte vorsichtig!
Auch wenn am Samstag die Sonne wieder strahlen wird.
Bis  BANSI sich mehrere hundert Kilometer entfernt befindet, bleibt das Meer (Strömungen) die größte Gefahr.
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15. Januar 2015
Update
BANSI hat ein so genanntes Eye Replacement vorgenommen und als Folge wird befindet sich das Auge jetzt etwas NE der Trackprognose und das Zentrum wird knapp NW an Rodrigues vorbeiziehen. Inzwischen geht man davon aus, dass die Kategorie 5 nicht mehr erreicht wird.
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HQ-Satellitenfoto BANSI
15. Januar 2015
Wie prognostiziert hat sich BANSI erholt und entspricht jetzt wieder einem Hurrikan der Kategorie 4 und es ist sehr wahrscheinlich, dass auch die Kategorie 5 erreicht wird. (Achtung! Das in diesem Moment öffentliche Bulletin der Meteo France ist veraltet, falls Sie sich dort informieren.)

Die Zugbahn wird den Kern des Zyklons exakt nach Rodrigues bringen.
Zumindest ein wenig Fahrt hat BANSI jetzt aufgnommen (etwas mehr als 10 km/h), aber viel schneller wird der Wirbelsturm Rodrigues wohl nicht überqueren.

Schlimmer hätte es für die kleine Insel also kaum kommen können.

Die Ankunft des Zyklons auf Rodrigues steht bereits unmittelbar bevor, der Kern wird die Insel innerhalb der kommenden 24 bis 48 Stunden erreichen. Sturmwarnung Klasse III ist aktiviert.

BANSI von der ISS aus gesehen
Credit: Samantha Cristoforetti


14. Januar 2015

In den vergangenen 12 Stunden hat BANSI an Intensität verloren und entspricht jetzt einem Hurrikan der Kategorie 2. Es ist aber davon auszugehen, dass dies nur ein vorübergehender Zustand ist und dass sich der der Zyklon noch einmal erholt.

Was schlechte Nachrichten für Rodrigues bedeutet, denn die Trackprognosen bringen BANSI mittlerweile sehr nah an die Insel. Der breite Warnkegel war sehr berechtigt. Wenn ein Wirbelsturm über einen längeren Zeitraum praktisch parkt, ergeben sich fast zwangsläufig Korrekturen der Zugbahn.

Im Moment sieht es danach aus, als würde der Kern BANSIs einem Hurrikan der Kategorie 4 entsprechend sehr nah an Rodrigues vorbeiziehen. Es ist durchaus auch ein Landfall drin. Ein solcher in der Kategorie 4 hätte katastrophale Folgen, daran darf kein Zweifel bestehen.

13. Januar 2015
HQ-Satellitenfoto
BANSI 23. Januar
2015 (Kat. 4)

BANSI befindet sich inzwischen NE von Mauritius, noch immer einem Hurrikan der Kategorie 4 entsprechend. Entgegen den Erwartungen hat sich der Zyklon in den vergangenen Stunden ein wenig in Richtung NORD-Ost bewegt, was bedeutet weg von Mauritius. Das ist erfreulich, denn wenn Sie einmal auf das Bild rechts klicken, gelangen Sie zu einem HQ-Foto von heute Morgen und wenn Sie da ein wenig scrollen und Mauritius suchen, erkennen Sie, wie nahe das Zentrum des Sturms ist. Knappe Sache.

Viel näher als in diesem Moment wird BANSI Mauritius aber nicht mehr kommen, dass kann man mittlerweile als sehr sicher ansehen. Ob es noch für die Kategorie 5 reicht? Die US-Institute glauben dran, obwohl der Kerndruck etwas gestiegen ist.

Vor Ort bleiben Sie bitte weiterhin vom Meer weg.

Und: Ab sofort rückt Rodrigues mehr ins Visier des Zyklons als Mauritius.

12. Januar 2015
Nacht-Update
In Fast-Parkstellung hat BANSI weiterhin ordentlich zugelegt und wird jetzt der Kategorie 4 (Saffir-Simpson) zugeordnet. Die max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten nahe des Kerns übertreffen jetzt deutlich die 200 km/h, der min. Kerndruck ist auf 935 mBar gefallen.

Und es kommt wohl noch schlimmer. Ziemlich einhellig sehen  die Forecaster den Wirbelsturm in Kürze in der Kategorie 5, der hoechsten Stufe, der ein Zyklon zugeordnet werden kann. Auf dem für morgen erwarteten Höhepunkt sind Spitzenwindgeschwindigkeiten (nicht anhaltend) von mehr als 300 km/h zu  erwarten. Und da zählt dann wirklich jeder Kilometer, den der Kern von Mauritius und Rodrigues wegbleiben wird.

Aktuell befindet sich der Kern etwas weniger als 300 km fast exakt nördlich von Mauritius bei Kurs SSE. Näher als 200 km sollte der Kern der Insel eigentlich nicht kommen. Stellenweise sind wahrscheinlich ein paar Sturmwinde drin, Hurrikanwinde auf Mauritius hingegen sind sehr unwahrscheinlich.

 Trotzdem ist Vorsicht geboten. Im Zentrum des Sturms erreichen die höchsten Wellen jetzt bereits 10 Meter, an der Nordküste von Mauritius 4 m.

(Etwa sechsstündlich aktualisierte Info: Bulletin Met Service Mautius)
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 In den vergangenen 12 Stunden hat BANSI konstant und stark weiter zugelegt und entspricht mittlerweile einem Hurrikan der Kategorie 3 bei produzierten knappen 200 km/h max. anhaltenden Winden. Der min. Kerndruck ist auf 945 mBar gefallen. Sturmwinde werden bis zu 170 km und Hurrikanwinde bis zu 60km vom Kern festgestellt.
HQ-Satellitenfoto
BANSI
12. Januar 2015


Der Kern wird auf der Position 17,5S 56,6E lokalisiert (etwa 300 km N von La Reunion), während der Zyklon bei einer Zuggeschwindigkeit von ca. 12 km/h Kurs SSE eingeschlagen hat.

Inzwischen haben sich die Trackprognosen der US-Institute und der Meteo France einander angepasst. BANSI sollte wie erwartet zwischen Mauritius und Rodrigues hindurchziehen, dabei minimal näher an Rodrigues als an Mauritius. Ein Landfall auf einer der Inseln wird immer unwahrscheinlicher.

Noch gehen die offiziellen Forecaster von einer weiteren Intensivierung (Kat 4) aus, wobei anzumerken ist, dass die aktuellen GFS-Modelle diese Annahme nicht mehr unterstützen.

Die größte Gefahr auf den Inseln wird voraussichtlich im Meer liegen. Starke Wirbelstürme erzeugen unglaublich starke Strömungen; auch an Stellen, wo man keine solchen erwartet. Sollten Sie vor Ort sein, gehen Sie während der kommenden Tage besser nicht ins Wasser.

Die bisher aktivierten Warnungen der Meteo France für Mauritius warnen dem entsprechend nicht vor Wind, Regen oder Gewitter, sondern ausschließlich vor Wellen. Im Bereich des Kerns wird eine Höhe selbiger von bis zu 8 Metern festgestellt.
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11. Januar 2015
Nacht-Update
BANSI entwickelt sich rasanter als vorhergesehen und entspricht inzwischen bereits einem Hurrikan der Kategorie 1. Gleichzeitig sehen die Intensitätsprognosen wieder aggressiver aus und lassen innerhalb der kommenden 48 Stunden ein Erreichen der Kategorie 4 erwarten. Dies in Verbindung mit der wahrscheinlichen Dimension des Zyklons macht während der nächsten 3 bis 4 Tage einen stärkeren Impakt auf vor allem Mauritius wahrscheinlich.

Ein Landfall auf einer der Inseln wird voraussichtlich nicht eintreten, aber bei einem Zyklon der Kategorie 3 oder höher ist auch bei "nur" Vorbeizug Vorsicht geboten. Für den Fall der Fälle empfehlen wir unseren Lesern vor Ort, sich ein wenig mit unseren Hinweisen zum Verhalten bei einem Tropensturm zu befassen.

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Abend-Update
BANSI ist mittlerweile offiziell. Numerisch-chronologisch wird der Wirbelsturm als Tropischer Zyklon 5S geführt.

Die Intensitätsprognosen sehen momentan weniger aggressiv aus, laut aktuellem Stand sollte BANSI kaum über die Kategorie 1 der Saffir-Simpson-Skala hinauskommen.

Die US-Institute sehen die Zugbahn nach wie vor mitten zwischen Mauritius und Rodrigues hindurch verlaufen, die offiziell zuständige Meteo France auf La Reunion glaubt an einen Track etwas weiter östlich, sprich näher an Rodrigues als an Mauritius.


Tropischer Sturm Bansi bei Mauritius Satellitenbild 11. Januar 2015
Satellitenbild BANSI
11. Januar 2015 abends
Credit: CIMSS
Im Satellitenbild erkennen wir einen starken outflow nach SE und somit eine bereits jetzt spürbare Konvektion ueber Mauritius und auch La Reunion; Rodrigues bekommt auch schon etwas ab. Besonders heftig sieht das nicht aus, dürfte sich aber als wechselhaftes Wetter auf den Inseln manifestieren. Stellenweise und wiederkehrende moderate Niederschläge und ab und an etwas mehr Wind.

Voraussichtlich wird es in den kommenden Tagen so weitergehen, allerdings mit einer ständigen Steigerung der Intensität. Noch nichts, was Sturmwarnung rechtfertigen würde, aber bleiben Sie bitte aufmerksam. Noch ist die Prognose nicht als sicher anzusehen.
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Der erste im Jahr 2015 entstehende Tropische Sturm wird voraussichtlich im SW-Indik zu Hause sein und den Namen BANSI tragen. 

Tropensturmtechnisch betrachtet ist Saison auf der Südhalbkugel unseres Planeten (was in erster Linie mit den Wassertemperaturen zu tun hat). Was Sie im Moment unter Anderem auch in Deutschland erleben (ELON, FELIX) kommt zwar vom Atlantik, ist aber nicht tropisch. Im Nordpazifik sind tropische Entwicklungen aktuell zwar nicht unmöglich, intensive Szenarios aber doch eher unwahrscheinlich.

Von Australien nach Westen über Mauritius und La Reunion bis Madagaskar werden wir in den kommenden Wochen vermehrt zu berichten haben. Östlich von Australien gelegene Südseeinseln inklusive.

Tropischer Sturm Bansi Mauritius Satellitenbild
Satellitenbild System 92S
11. Januar 2015
Credit: CIMSS
Nördlich von La Reunion und östlich von Nord-Madagaskar (16,0S 54,7E) lokalisiert hat das System 92S aktuell sehr gute Chancen, in Kürze zu einem Tropischen Sturm zu werden. Nicht nur das, es ist von einem Hurrikan äquivalent auszugehen, wahrscheinlich sogar einem Major Hurricane.

Von dem einen oder anderen zu schlagenden Haken abgesehen sollte sich 92S generell in Richtung SE bewegen, die aktuellen Modelle bringen den Kern etwa mittig zwischen Rodrigues und Mauritius hindurch. Da BANSI in seinen Dimensionen ziemlich sicher ein recht gewaltiges Unternehmen darstellen wird, ist ein Einfluss auf das Mauritius-Wetter der geringste zu erwartende Impakt. Beginnen könnte dies - in sehr sanfter Form - ab kommendem Mittwoch.
Zwischen Donnerstag und Samstag sollte der TS Mauritius am nächsten kommen. Wie nah, das ist noch unklar.

Im Moment gibt es keinen Grund zur Sorge; laut den aktuellen Prognosen ist mit kaum mehr als etwas Wind und Regen zu rechnen - letzterer ja oft sogar mehr als willkommen. Allerdings besteht in diesem Moment noch die Möglichkeit, dass es nicht ganz so glimpflich ablaufen wird - zu unsicher ist die momentane Vorhersage (kleinste Veränderungen eines einzigen Faktors können recht ordentliche Konsequenzen für die Gesamtentwicklung produzieren). 
BANSI wird voraussichtlich kein Persilsturm.

Fazit: 92S wird zu BANSI und wahrscheinlich ein starker Wirbelsturm werden. Der Impakt auf Mauritius und Rodrigues ist noch nicht abzusehen, aber es KÖNNTE unangenehm werden. Bitte verfolgen Sie die Entwicklung, wenn Sie vor Ort sind.

 
 
 

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