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Pazifik-Rekord: KILO, IGNACIO unf JIMENA (HQ-Satellitenfoto)

Sonntag, 30. August 2015

Mit KILO, IGNACIO und JIMENA wurden wir gestern erstmals in der Geschichte seit Beginn der Aufzeichnung Tropischer Stürme Zeuge von 3 gleichzeitig aktiven Major Hurricanes der Katgeorie 4 im Zentral- und Westpazifik.

Das MODIS-Modul im Terra-Satelliten hat dies hochauflösend im Bild festgehalten:

Hurrikan Kilo Ingnacio Jimena Kategorie 4 Pazifik Rekord Satellitenfoto HD HQ
Bitte Bild anklicken, um zum HQ-Foto zu gelangen

Tropischer Sturm ERIKA

Dienstag, 25. August 2015


29. August 2015

Update

ERIKA ist nicht nur kein Tropischer Sturm mehr, sondern gilt als aufgelöst.

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Wie zu erwarten ist die ursprüngliche Prognose für ERIKA jetzt völlig im Eimer.
ERIKA ist gerade noch so ein Wirbelsturm und wird ziemlich sicher in Kürze zu einem Tropischen Tief degradiert werden. Der sehr schwer festzustellende Kern wird im Moment an Kubas Nordostküste lokalisiert, an welcher nur Tropical Storm Watch gilt.

Tropical Storm Warning ist noch auf Haiti und den SW-Bahamas aktiv, voraussichtlich aber auch nur noch für ein paar Stunden.

Das NHC stuft seine Vorhersage selbst als unsicher ein. Man geht davon aus, dass ERIKAs Kern zunächst Ost-Kuba von NE nach SW überqueren und dann West-Kuba von SE nach NW. Es ist sehr unwahrscheinlich, dass der Zyklon das überlebt.

Danach sollte es nun nicht mehr direkt nach, sondern etwas westlich von Florida in den Golf von Mexiko gehen. Da eine kleine Chance besteht, dass ERIKA im Golf noch einmal zu einem Tropischen Sturm wird, werden wir sie in der Liste oben vorläufig rot belassen.

28. August 2015

Abend-Update

ERIKAs Kern sitzt immer noch VOR der Küste Hispaniolas. mittlerweile aber bereits WSW von Santo Domingo. Bevor Sie sagen: "Das ist doch nicht zu fassen!", hier der Versuch einer simplen Erklärung.

Tropenstürme und Berge sind natürliche Feinde. Der Tropensturm ist dabei immer der Angreifer, die Berge die "Verteidigung". Sah es vor zwei Tagen noch danach aus, als würde ERIKA Hispaniola knapp "links liegen lassen", hat die geringfügige Kurskorrektur dafür gesorgt, das die Realität doch ziemlich extrem anders aussieht.

Die meisten von Ihnen kennen sicherlich die Situation, in der der Volksmund sagt, dass wo-auch-immer-in-Deutschland ein Gewitter nicht über diesen oder jenen See oder Berg hinwegkommen wird. Obwohl auch andere Einflüsse eine Rolle spielen, passt das Beispiel hinsichtlich ERIKA und Hispaniola. Wie in den Live-Updates schon angedeutet: Hispaniola (in erste Linie die Berge) erlauben es ERIKA einfach nicht, näher zu kommen. Wir würden das weite Feld der Philosophie betreten, wollten wir beginnen, darüber zu reden, ob die Berge zu stark oder ERIKA zu schwach ist.

Da die Berge im Vergleich zu einem Zyklon eine recht konstante Konstante darstellen, entscheiden wir uns für "ERIKA ist zu schwach!".

Tropische Stürme, speziell ERIKA, sind wunderbare Beispiele für das Aufzeigen des Ursache-Wirkung-Prinzips. Schmetterlings-Effekt? Ja.
Denn es hört nicht auf, auch wenn die meisten von uns - subjektiv interessiert - nur auf einen bestimmten Ort schauen. Wenn .. dann ... dann ... dann .....

Auch wenn diese Seiten nicht wirklich für Meteorologen, Mathematiker oder ähnliche Experten gedacht ist, sondern für Leute, die einfach nur wissen wollen, was wann wo passieren könnte, halten wir eine schrittweise Erläuterung gewisser Dinge für sinnvoll.

Zieht ERIKA knapp rechts an Hispaniola vorbei, kommt alles so, wie es die Modelle vorhergesagt haben.
Um ein wenig zu übertreiben: Eine Abweichung von EINEM Grad (Prognose vs. Realität) nach links hat ERIKA plötzlich den Weg versperrt. Erst ging es an der Nordküste Hispaniolas entlang, dann waren da Berge im Weg, die Berge (wir wiederholen, nicht die alleinige Ursache) "drückten" ERIKA dann nach unten (Süden). Wodurch ERIKA so oder so schon geschwächt wurde. Schwache ERIKA = "stärkere" Berge.

Wenn Hispaniola ERIKAs Kern nicht über sich ergehen lässt, sondern "unten rum" abwehrt, hat das natürlich in jeglicher Hinsicht weitere Konsequenzen. In erster Linie Zugbahn und Intensität betreffend. "Wenn ich nicht direkt ÜBER Hispaniola ziehen kann, versuche ich es eben unten herum!" - sagt ERIKA. "Dabei verliere ich an Stärke! (aber ich überlebe ... vielleicht)".

"Wenn ich es unten herum versuche, dann muss ich es eben danach über Kuba - anstatt die Bahamas - probieren. Egal, wie sehr Hispaniola mich geschwächt hat. Dass ich dann kaum noch eine Chance auf Florida habe ... wen interessierts?"





Live - Updates
(beendet)

- (Noch weit davon entfernt, offiziell zu sein: Hispaniola scheint ERIKA ordentlich zu schaffen zu machen. Und die aktuellen GFS-Modelle gehen, die erwarten, dass der Zyklon noch mit weiteren Inselbergmassen zu kämpfen haben wird, davon aus, dass bei Ankunft in Florida nicht mehr viel von ERIKA übrig sein wird.)

- Jegliche Sturmwarnung östlich der Dominikanischen Republik wurde jetzt deaktiviert.

20:00 Uhr MESZ - ERIKAs Kern hat sich südlicher als erwartet gehalten und noch keinen Landfall vorgenommen. Er befindet sich aktuell weniger als 100 km SW von Santo Domingo noch über offenem Ozean. Dies bedeutet, dass an der Nordküste der schlimmste direkte Impakt bereits vorbei ist, wobei nicht zu vergessen ist, dass die noch einige Stunden anhaltenden starken Niederschläge das eigentliche Problem darstellen. Ab praktisch sofort sollte der Kern beginnen, Hispaniola in Richtung NW zu überqueren.

- Flughafen Las Américas Santo Domingo
  Gestrichene Flüge (von bzw. nach Santo Domingo, keine Garantie auf Vollständigkeit)
CUBANA - Santiago de Cuba
INSEL AIRLINES - San Martín
SEABORNE - San Juan, Puerto Rico
SPIRIT - Fort Lauderdale, Florida

18:00 MESZ - ERIKAs Kern ist jetzt weniger als 100 km von Santo Domingo entfernt. Intensität gleichbleibend. Die US Virgin Islands Islands haben ihre Sturmwarnung deaktiviert, auf Teilen Kubas wurde Sturmwarnung (Watch) aktiviert.

- Hinweis für Familien und Freunde von Urlaubern vor Ort:
Wenn Sie sich nicht sofort nach Durchzug des Sturms mit Ihren Angehörigen vor Ort in Verbindung setzen können, beunruhigen Sie sich bitte nicht allzu sehr. Oftmals sind Strom- oder Telefonverbindungen unterbrochen und es kann im Extremfall bis zu ein paar Tagen dauern, bis die Kommunikation wieder hergestellt ist. (siehe auch: Informationen für Angehörige)

- In den USA hat man aus dem KATRINA-Desaster gelernt. Allen Kritikern zum Trotz; wir finden, richtig so:
Der Gouverneur von Florida Rick Scott hat gerade vorsorglich den Notstand  (State of Emergency) ausgerufen.
Das setzt wichtige Aktivitäten in Gang und finanzielle Bundesressourcen frei.

- Unter ästhetischen Gesichtspunkten bleibt ERIKA ein ziemlich miserabler Wirbelsturm. Aber es ist satte Konvektion zu beobachten, was heftige Niederschläge bedeutet. Die große Gefahr kommt also wieder einmal vom Wasser. Bedenken Sie (vor Ort) bitte: In den kommenden Tagen, wenn man eigentlich denkt, es ist vorbei, sind in bergigen Gegenden Erdrutsche möglich und vergessen Sie nicht die potenziell tödliche Kombination von überschwemmten Stellen und umgeknickten Strommasten (obwohl die Elektrizität heutzutage meist als Vorsichtsmaßnahme abgeschaltet wird)!

Satellitenfoto Tropensturm Erika Dominikanische Republik HQ
HQ-Satellitenfoto (GOES 13) ERIKA
28. August 2015 13 Uhr UTC
Credit: NASA / NOAA

- Noch immer heftige Regenfälle auf Puerto Rico, Vieques, Culebra und den Virgin Islands.
Die Sturmwarnung dort ist noch nicht deaktiviert worden!

Update

Bei 28 km/h Zuggeschwindigkeit ist ERIKAs Kern noch etwa 250 km (ESE) von Santo Domingo entfernt. Sturmwinde werden bis zu 240 km vom Kern festgestellt. Mit anderen Worten: Es geht los.

Letztendlich wird ERIKAs Zentrum die Dominikanische Republik nun doch recht zentral überqueren, sprich ein echter Landfall steht in etwa 10 Stunden bevor. Generell haben die GFS-Trackmodelle ziemlich gut gearbeitet, denn schon vor einer Woche deuteten sie auf die Dom Rep hin. Da selbige in Längsrichtung zur Zugbahn des Zyklons liegt, braucht es nur eine minimale Abweichung nach links oder rechts, um den Unterschied zwischen Landfall und fast keinem Impakt auszumachen.

Wie dem auch sei, ganz Hispaniola steht unter Sturmwarnung, also auch Haiti.
ERIKAs Intensität hat minimal zugelegt (85 km/h bei 1006 mBar).

Sollten Sie vor Ort sein, befolgen Sie bitte die Anweisungen des Zivilschutzpersonals.


Die Kurskorrektur und die Interaktion mit der Landmasse Hispañolas haben auch Konsequenzen fuer die Vorhersage desweiteren Verlaufs ERIKAs. Es dürfte nun eher mitten zwischen Kuba und den Bahamas entlang gehen. Am Montag wird dann ein direkter Landfall in Florida aus Richtung SE erwartet (allerdings nicht mehr als Hurrikan), was sich aber durchaus noch ändern kann, da auch hier wieder gilt: Florida in Längsrichtung zur Zugbahn.

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ERIKA ist weiterhin ein recht schwacher Tropischer Sturm (75 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten bei jetzt sogat 1008 mBar min. Kerndruck) und wird in Kürze Puerto Rico erreichen.

Im Laufe des Tages werden die Sturmbedingungen dann in der Dominikanische Republik erwartet.
Die letzten Trackprognosen bringen den Kern noch einmal etwas näher an die Nordküste, sodass selbst ein Landfall nicht ganz ausgeschlossen ist. Bis auf den Südwestzipfel steht die gesamte Dom Rep unter Sturmwarnung:

Zugbahnprognose Tropensturm ERIKA Dominikanische Republik
Stand: 28. August 2015
Ab Freitagabend geht es dann auf den Bahamas weiter.
Obwohl die Trackprognose auch dort etwas nach links gewandert ist, werden wohl so ziemlich alle zu den Bahamas gehörigen Inseln etwas abbekommen.

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27. August 2015

Update
Der schlanke Warnkegel hat nichts genutzt.
ERIKAs Zugbahnprognose wurde erneut nach links korrigiert, also in die für die Dominikanische Republik unerfreulichere Richtung. Der Kern des Zyklons sollte nun doch sehr nah an der Nordküste der Dom Rep vorbeiziehen:

Tropischer Sturm Erika Dominikanischer Republik
Zugbahnprognose ERIKA Dominikanische Republik
Stand 27. August 2015 mittags
 Es wird an der Nordküste dementsprechend Sturmbedingungen geben.

Was den weiteren Verlauf anbelangt: Miami und Orlando müssen Anfang kommender Woche mit Hurrikanbedingungen rechnen.
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Inzwischen sieht ERIKA zwar etwas besser organisiert aus, aber einen richtig guten Eindruck macht sie immer noch nicht. Trotzdem ist Entwicklung festzustellen. Bei einem für einen Tropensturm recht hohen minimalen Kerndruck von nach wie vor 1006 mBar erreicht ERIKA jetzt immerhin schon max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 75 km/h. Und sie hat wie erwartet Fahrt aufgenommen. 26 km/h Zuggeschwindigkeit ist in der Region zwar nicht gerade rekordverdächtig, aber auch kein wirklich übliches Tempo.

Am heutigen Donnerstag wird der Kern die Leeward und die Virgin Islands hinter sich lassen und am Ende des Tages wahrscheinlich knapp nördlich von Puerto Rico befinden.

Vom Attribut "schlank" kann man generell halten, was man subjektiv mag, aber auf den Warnkegel der Impaktprognose eines Tropensturms bezogen ist "schlank" zweifelsohne eine sehr positive Eigenschaft, da sie zum Ausdruck bringt, dass sich die Forecaster ihrer Sache sehr sicher sind. Und weil bei vorliegender Schlankheit des Warnkegels die Vorhersage der Zugbahn ERIKAs auch noch wieder etwas nach rechts (Nord) korrigiert wurde, liegt die Nordküste der Dominikanischen Republik nur noch am Rand besagten Kegels. (Verfolgen Sie ruhig auch: die Grafik, die die Wahrscheinlichkeit für Sturmbedingungen darstellt.)

Schlimm wird es in der Dom Rep also wahrscheinlich nicht werden, was allerdings kein Aufruf zum Leichtsinn sein soll. Meiden Sie am Freitag am besten das Meer, wenn Sie vor Ort sind; allzu einladend dürfte es morgen ohnehin nicht daherkommen. So oder so: Offizielle Sturmwarnung wird unvermeidlich sein (zu Recht, alles andere wäre fahrlässig).

Welcher Weg führt geometrisch betrachtet genau "mitten" über die Bahamas?
ERIKA wird uns dies zwischen Freitag und Sonntag Abend ziemlich gut vorführen.

Und danach?
Geht es nun voraussichtlich doch nicht direkt nach Florida, sondern der Zyklon wird wohl kurz vorher nach rechts driften und könnte zu einem jener Wirbelstürme werden, die die US-Ostküste "abgrasen". Intensitätsprognosen für diesen Fall sind (noch) sehr schwierig.

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26. August 2015

Update:
Aktuelle Sturmwarnungen


Tropischer Sturm Erika Sturmwarnung
Sturmwarnungen Tropischer Sturm ERIKA
26. August 2015 vormittags


ERIKA befindet sich aktuell noch ca. 800 km (E) von Antigua, ist mit 65 km/h max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten bei einem min. Kerndruck von 1006 mBar nur gerade so ein Tropischer Sturm und noch immer ziemlich miserabel organisiert.

Die jüngsten Prognosen beinhalten in erster Linie drei Veränderungen gegenüber gestern:

1) Die Trackprognose ist nach Süden korrigiert worden und somit näher an Puerto Rico und die Dominikanische Republik herangerückt. Ein Landfall wird wahrscheinlicher.

 Tropischer Sturm Erika Dominikanischer Republik Florida
Prognose ERIKA 26. August 2015
Credit: NOAA


2) ERIKA dürfte früher als erwartet an Zuggeschwindigkeit zulegen und die inzwischen fast als sicher anzunehmenden Sturmbedingungen Puerto Rico bereits am Donnerstag und die Dominikanische Republik in der Nacht zum Freitag erreichen.

3) Die Intensivierung zum Hurrikan - wenn es denn überhaupt dazu kommt - sollte später als erwartet stattfinden. Und zwar erst kurz vor Erreichen Floridas. DASS Florida (ab Sonntag) etwas abbekommt, gilt mittlerweile als ziemlich wahrscheinlich.

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Noch etwas mehr als 1000 km östlich der Kleinen Antillen hat sich der Tropische Sturm ERIKA gebildet.

ERIKAs Weg wird laut jüngsten GFS-Modellen zunächst über die nördlichen Antillen (Donnerstag, erste Sturmwarnung bereits aktiviert), dann knapp nördlich an Puerto Rico und der Dominikanischen Republik vorbei (Freitag) zu den Bahamas (Samstag und Sonntag) und danach eventuell bis nach Florida führen.

Es ist davon auszugehen, dass der Zyklon bei den Bahamas zu einem Hurrikan wird.

Detailliertere Informationen folgen. 

Tropischer Sturm DANNY

Mittwoch, 19. August 2015


24. August 2015

Update: DANNY ist kein Tropischer Sturm mehr.
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DANNY beginnt jetzt mit der Überquerung der Kleinen Antillen.

Gerade noch ein Tropischer Sturm, wird der Kern DANNYs zwischen Guadeloupe und Dominica entlangziehen. Die prognostizierte Zugbahn wurde nach Süden korrigiert und es wird kein Landfall mehr auf Puerto Rico oder in der Dominikanischen Republik erwartet. In Kürze dürfte DANNY wie erwartet zu einem Tropischen Tief degradiert werden.

23. August 2015

DANNY baut schneller ab als erwartet.

Auch wenn auf einigen der nördlichen Kleinen Antillen inzwischen notwendigerweise Tropical Storm Warning aktiviert wurde - denn noch ist DANNY ein Tropischer Sturm - kann man jetzt davon ausgehen, dass der Zyklon bereits am Montag zu einem Tropischen Tief abklingen und als solches am Dienstag Puerto Rico und die Dominikanische Republik erreichen wird.

Nehmen Sie es bitte nicht zu sehr auf die leichte Schulter, sollten Sie vor Ort sein, denn auch ein Tropentief kann eine heftige Angelegenheit sein. Es gibt aufgrund DANNYs aber keinen Grund, über eine Abreise oder das Canceln Ihres Urlaubs nachzudenken. Rechnen Sie von Montag bis Mittwoch mit (möglicherweise extrem) schlechtem Wetter und halten Sie sich vor allem an Badeverbote.

SANNYs Nachfolgerin ERIKA steht bereits in den Startlöchern. Bisher sieht es aber danach aus, als wolle sie bereits vor Erreichen der Karibik nach Norden kurven. Sollte ERIKA doch zur Dom Rep ziehen, ist mit einer Ankunft am kommenden Wochenende zu rechnen.

22. August 2015

Mittlerweile ist DANNY noch etwa 1000 km von den nördlichen Antillen entfernt und nach wie vor ein Hurrikan, obwohl alles darauf hindeutet, dass der Zyklon bereits vor Erreichen der Karibik zu einem Tropischen Sturm degradiert werden wird.

Die Zuggeschwindigkeit sollte ab Sonntag konstant zunehmen. Am Montag Morgen oder Vormittag wird der Kern DANNYs die nördlichen Antillen ueberqueren (Tropical Storm Watch wurde aktiviert auf: Antigua, Barbuda, Montserrat, St. Kitts, Nevis, Anguilla, Saba, St. Eustatius und St. Maarten) und am Dienstag sind dann Puerto Rico und die östliche Dominikanische Republik dran (in beiden Fällen ist ein Landfall wahrscheinlich).

Ab Mittwoch führt DANNYs Weg dann vermutlich zwischen Kuba und den Bahamas hindurch doch nach Florida, aber sehr wahrscheinlich nur noch als Tropisches Tief.

20. August 2015

DANNY ist mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 1.

Es sieht so aus, als ob der Wirbelsturm den Status "Hurrikan" bis zum Erreichen der Kleinen Antillen halten, dann aber an Intensität verlieren wird.

Die Trackprognose bringt DANNY im Moment nach dem Überqueren der nördlichen Antillen (zwischen Sonntag und Montag) direkt nach Puerto Rico (zwischen Montag und Dienstag) und danach zur Dominikanischen Republik.

Zumindest ist davon auszugehen, dass der Zyklon bis dahin recht flott unterwegs sein wird, was einen positiven Effekt auf die Dauer des Impakts hätte.
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Etwas mehr als 2000 km E der der Kleinen Antillen hat sich der Tropische Sturm DANNY gebildet.

Noch ist DANNY eine recht unorganisierte Angelegenheit, sollte aber in den kommenden Tagen in Form kommen und am Wochenende zu einem Hurrikan werden. Anfang nächster Woche wird der Zyklon dann wahrschlich die nördlichen Antillen überqueren und dann zumindest Puerto Rico und die Dominikanische Republik besuchen.

Aktuell sieht es nach einer frühzeitigen Rechtsdrift aus, weit vor Erreichen Floridas. Als gesichert kann man dies allerdings noch nicht bezeichnen.

Am Samstag werden wir Ihnen Genaueres hinsichtlich des weiteren Verlaufs sagen können, aber auf Puerto Rico und in der Dom Rep sollten sie damit rechnen, dass Sie Besuch von einem Tropensturm bekommen. 

Tropischer Sturm CRISTOBAL:Sturmwarnung Bermuda

Donnerstag, 21. August 2014


28. August 2014
Alle Sturmwarnungen im Zusammenhang mit CRISTOBAL, der noch immer knapp ein Hurrikan ist, wurden mittlerweile deaktiviert.
Vorsicht ist noch wegen des Wellengangs  und gefährlicher Strömungen geboten, was sowohl für Bermuda als auch die nördliche US-Ostküste gilt.

27. August 2014
Update
Die Aussichten für Bermuda haben sich in  den vergangenen 12 Stunden immer mehr verbessert.
Jetzt auf Höhe der Bermudas befindet sich CRISTOBALs Kern näher an Cape Hatteras (500 km) als an Bermuda (700 km), was daran liegt,  dass der Hurrikan (weiterhin 130 km/h max. anhaltende Winde) die erwartete Kurve noch immer nicht begonnen hat.

Diese Entfernung hat auch zur Folge, dass es nicht den befürchteten Dauerregen auf den Bermudas gibt.

Tropical Storm Watch ist noch aktiv, aber wahrscheinlich nicht mehr sehr lange.

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CRISTOBALs Kern befindet sich jetzt fast auf Höhe von Bermuda (670 km WSW) und hat noch nicht begonnen zu kurven. Es dürfte also relativ glimpflich für die Inseln ausgehen und bei Tropical Storm Watch bleiben.

Der Zyklon hat noch ein wenig zugelegt (130 km/h max. anhaltende Winde) und sah im weiteren Verlauf des Dienstags dann auch im Satellitenbild wieder etwas organisierter aus. Aber es wird wohl vor allem der Regen sein, mit dem sich Bermuda herumschlagen muss. Längst auf den Inseln angekommen, handelt es sich zwar  weiterhin nicht um superintensiven Hurrikanregen, aber es eben doch um Dauerniederschläge. Ab Mittwoch Mittag wird CRISTOBAL voraussichtlich richtig Fahrt aufnehmen und gegen Abend sollte der feuchte Spuk dann ein Ende haben.

26. August 2014
CRISTOBAL ist weiterhin gerade so ein Hurrikan. Im Satellitenbild deutet sich der Verlust der tropischen Eigenschaften an, allerdings gehen die Modelle von einer weiteren leichten Intensivierung aus und das NHC schließt sich an. In ein paar Stunden werden wir wissen, ob es sich nur um Verlagerung des Kerns handelt und CRISTOBAL sich noch einmal in Form bringen kann oder ob der Zyklon bereits auseinanderfällt.

Inzwischen hat der Wirbelsturm Fahrt aufgenommen (19 km/h) und sollte am Mittwoch Bermuda passieren. Hinsichtlich der Zugbahn des Kerns ist man sich mittlerweile sehr sicher (sehr schmaler Warnkegel); die Wahrscheinlichkeit, dass CRISTOBALs Kern die Bermudas umkurven wird, ist sehr hoch.

Dass aber zu Recht Sturmwarnung aktiviert wurde (noch: Tropical Storm Watch), zeigt ein Blick auf die Grafik der Wahrscheinlichkeit für Sturmwinde. Das ist nah dran. Hurrikanwinde auf Bermuda sind allerdings eher unwahrscheinlich, zumal selbig nur bis 75 km vom Kern entfernt festgestellt werden.

Von einem wirklichen Outflow kann man nicht sprechen, da eine vernünftige Zirkulation kaum noch zu erkennen ist. CRISTOBAL produziert aber eine Menge Konvektion NE vom Kern, welche bald nach Bermuda gelangen wird. Mit "eine Menge" sind die Dimensionen gemeint. Besonders intensiv sieht das in diesem Moment nicht aus.

25. August 2014
Update
Ein Huricane Hunter hat gerade gemeldet: CRISTOBAL ist jetzt ein Hurrikan.
Der Zyklon befindet sich etwas mehr als 1000 km SW von Bermuda und schleicht aktuell (4 km/h) nach Norden.

Ab Dienstag sollte CRISTOBAL an Geschwindigkeit zulegen und eine weitere Intensivierung ist wahrscheinlich. Etwa auf Höhe von Bermuda (Mittwoch) wird dann eine Rechtskurve erwartet. Entscheidend für die Bermudas wird sein, wann genau diese einsetzt und in welchem Grad sie ausfällt.

Man geht auf jeden Fall sicher; auf Bermuda wurde Tropical Storm Watch aktiviert.
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Die Sturmwarnung auf den Bahamas wurde gerade deaktiviert.
Die aktuellen Prognosen sehen keine Gefahr mehr für Festland, es ist aber noch nicht komplett  auszuschließen,  dass sich CRISTOBAL doch noch der US-Küste oder Bermuda nähert.

24. August 2014
CRISTOBAL ist inzwischen offiziell.
Auch wenn der Kern sich relativ weit NE von den zentralen Bahamas befindet, ist Sturmwarnung aktiv.
Nicht mehr lange, das ist ziemlich sicher.

Es sieht momentan danach aus, als würden weder die Bermudas noch die US-Ostküste in Mitleidenschaft gezogen werden, obwohl CRISTOBAL gegen Mitte der kommenden Woche aller Wahrscheinlichkeit nach zu einem Hurrikan wird.


23. August 2014
Der Kern des Systems ist mittlerweile knapp nördlich an der Dominikanischen Republik vorbeigezogen und verabschiedet sich gerade von Hispaniola. 96L könnte jetzt jeden Moment zu einem Tropischen Tief oder direkt zum Tropischen Sturm CRISTOBAL deklariert werden, eventuell schon nach dem für heute Nachmittag angesetzten Besuch durch einen Hurricane Hunter.

Trotzdem erleben die Dom Rep und auch Puerto Rico noch teilweise starke Niederschläge und Winde.

Ziemlich gravierend geändert haben sich die Trackmodelle. Die US-Ostküste inklusive Florida sind plötzlich wieder auf Teil der möglichen Zugbahn, wobei die Intensitätsmodelle momentan auf einen moderaten Hurrikan (Kat. 1) hindeuten.

Zuerst einmal ist aber Vorsicht auf Hispaniola (noch) und den SE-Bahamas inkl. Turks und Caicos (ab sofort) geboten.

22. August 2014
Update: Die Early-Cycle-GFS-Intensitätsmodelle zeigen in diesem Moment einhellig 35 Knoten max. anhaltende Winde, sprich nicht nur Tropisches Tief, sondern Tropischer Sturm. Das CIMSS scheint auch gerade upzudaten. Eventuell sehen wir also doch in Kürze offiziell einen Tropischen Zyklon. Dem würde sofort aktivierte Sturmwarnung folgen.

Eine "gesunde" Zirkulation ist allerdings noch nicht zu erkennen, wenn auch gerade recht satte Konvektion über Puerto Rico und auch der Dominikanischen Republik hochkocht. Wenn das, was im Satellitenbild nach einem sich bildenden sichtbaren Kern aussieht, auch dem tatsächlichen Tiefdruckzentrum des Systems entspricht, wird dieses die Dom Rep verfehlen.
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96L zeigt sich heute Morgen noch recht desorganisiert. Die nun bald einsetzende Interaktion mit der Landmasse Hispaniolas wird die Bildung eines Zyklons voraussichtlich verzögern.

Aktuell ist es laut NHC am wahrscheinlichsten, dass CRISTOBAL erst im Laufe des Wochenendes offiziell wird, wenn Hispaniola überwunden ist. Nahe der SE-Bahamas herrschen momentan sehr gute Bedingungen für eine Intensivierung.
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Seit ein paar Tagen entwickelt sich im Atlantik das System 96L und erreicht gerade die kleinen Antillen.
Es handelt sich um ein kleines Tiefdruckgebiet, welchem aufgrund der aktuellen Umgebungsbedingungen aber gute Chancen auf Intensivierung prognostiziert werden. Das man das System nicht unterschätzt, belegt der Umstand, dass es bereits seit heute von Hurricane Huntern untersucht wird.

Es ist wahrscheinlich, dass 96L in den kommenden Tagen zum Tropischen Sturm CRISTOBAL deklariert werden wird. Unabhängig von der Entwicklung muss auf den kleinen Antillen und Puerto Rico ab sofort, auf Hispaniola mit der Dom Rep ab Freitagabend mit stellenweise heftigen Winden und starken Niederschlägen gerechnet werden.

In den vergangenen Tagen brachten die Trackmodelle das System über Hispaniola und Kuba nach Florida, was sich inzwischen aber geändert hat. Voraussichtlich wird der Kern den Norden Hispaniolas überqueren und bei den SE-Bahamas rechts kurven, womit die US-Ostküste aus dem Schneider wäre. Bermuda wird eventuell einen Impakt erleben.

Abhängig von der Intensitätsentwicklung kann es mit der Aktivierung von Sturmwarnungen sehr schnell und plötzlich gehen.

Auch Hurrikan JULIO zieht nach Hawaii

Mittwoch, 6. August 2014


10. August 2014
JULIOs Kern befindet sich aktuell etwa 500 km NE von Hawaii. Und diese Entfernung zu den Inseln wird der Hurrikan nicht nur einhalten, sondern noch vergrößern, da er sich mittlerweile auf Kurs NW befindet.
Hinzu kommt noch, dass der Outflow nach Norden abzieht, also kein Grund mehr, sich auf Hawaii und Folgeinseln Sorgen zu machen. Bis auf die erwähnten eventuell auftretenden plötzlichen starken Strömungen im Meer (die Sie bitte nach wie vor nicht unterschätzen sollten) wird nicht viel passieren.

JULIO produziert noch 150 km/h max. anhaltenden Winde und sollte heute etwas langsamer werden.

Sturmwarnung ist nicht aktiv.

9. August 2014
Update
Und für morgen, Sonntag wird  nun noch eine weitere leichte Rechtsdrift erwartet, was JULIO noch  weiter von den Inseln entfernen wird.

Nur eine Sache unterschätzen Sie bitte nicht:
Ein Hurrikan erzeugt extrem starke Strömungen im Ozean.
Nehmen Sie also  Badeverbote sehr ernst, am  besten  verzichten  Sie morgen ganz auf das Bad im Meer..
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JULIO ist noch immer ein Hurrikan,  aber inzwischen kann man als sicher ansehen, dass er Hawaii und Folgeinseln verfehlen wird. Sturmwarnung ist nicht notwendig und wird es wohl auch nicht werden.

Zwischen heute Abend und Montagabend wird der Zyklon die Inseln nördlich passieren, mit ausreichendem Abstand, um nicht viel mehr als - vielleicht stellenweise etwas heftigen  - Regen und etwas stärkeren Wind abzuliefern.

8. August 2014
Update
JULIO wird ab sofort vom CPHC behandelt.
Und es sieht immer besser für die Inseln aus.
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Wir spielen so ein wenig Pro und Kontra.
Die schlechte Nachricht zuerst?
Okay.
Nicht wirklich unerwartet geht das NHC inzwischen davon aus, dass JULIO bei Erreichen der Zone um Hawaii noch ein Hurrikan sein wird (JULIO hat in den vergangenen 24 Stunden noch etwas zugelegt).

Dem entgegen steht allerdings die Trackprognose, die zwar jeweils nur sehr geringfügig, dafür aber konstant nach Norden wandert. Einen Landfall auf einer der Inseln kann man mittlerweile praktisch ausschließen. Am sichersten gilt dies für die erste Insel auf JULIOs Weg nach Westen, Hawaii. Gerade von ISELLE attackiert.

Es deutet alles auf folgendes Szenario hin: JULIO wird zwar nicht vollkommen unbemerkt an Hawaii und Co vorbeischleichen, aber viel mehr als etwas Wind und Regen ist kaum zu befürchten.

Sollte es dennoch gravierende Änderungen geben (die Wahrscheinlichkeit ist extrem gering), werden Sie das natürlich hier erfahren.

7. August 2014
Hawaii liegt mittlerweile knapp außerhalb des Warnkegels, die Nachbarinseln (noch) nicht.
Allerdings geht man inzwischen davon aus, dass JULIO länger als Hurrikan durchhält als noch  gestern erwartet, womit die Wahrscheinlichkeit steigt, dass am Sonntag auch JULIO noch als Hurrikan in die Nähe der Inseln gelangt.

Bei Notwendigkeit ist ab spätestens morgen mit ersten offiziellen Sturmwarnungen zu  rechnen.
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Am Ende der Saison wird darüber zu reden sein, was da im Zentralpazifik passiert sein wird.
3 Hurrikans zur selben Zeit, zwei davon (siehe auch: Hurrikan ISELLE) auf dem Weg nach Hawaii.
Erwartete Ankunft innerhalb von 2,5 Tagen.

Aktuell ist JULIO noch 2500 km (E) von Hilo entfernt, aber er ist zügig unterwegs und wird voraussichtlich weiter an Zuggeschwindigkeit zulegen. Was auf Hawaii - zusammen mit den Prognosen, dass JULIO bei Ankunft wahrscheinlich kein Hurrikan mehr sein wird und dass der Kern Hawaii und Nachbarinseln wohl knapp verfehlen wird - mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen werden dürfte, da die zweite Attacke recht schnell vorbei sein sollte.

Nach den aktuellen Vorhersagen sieht es nicht wirklich bedrohlich für die Inseln aus. Das Problem dabei ist, dass es sich eben nur um Vorhersagen handelt. Der Warnkegel des NHC ist immerhin recht schlank, was ein gutes Zeichen ist, denn ein schlanker Warnkegel kann mit einer relativ hohen Prognosenzuverlässigkeit gleichgesetzt werden. Sämtliche Inseln bei Hawaii liegen in diesem Moment aber noch innerhalb des Kegels.

Es sollte am Sonntag auf jeden Fall - und dies zu vermitteln ist unser Anliegen - mit einer Art "Nachschlag" zu den Ereignissen in der Nacht zum Freitag gerechnet werden. Momentan deutet alles auf nicht mehr als etwas Regen und Wind hin. So oder so - wir halten Sie auf dem Laufenden.

Hurrikan ISELLE zieht nach Hawaii

Dienstag, 5. August 2014


9. August 2014
ISELLE ist kein Tropischer Sturm mehr.

8. August 2014
Update 2
Der Kern ISELLEs hat Hawaii inzwischen hinter sich gelassen.
Und aufgrund der geringen Dimensionen des Zyklons war die Interaktion mit der Landmasse wohl etwas zu viel für den Erhalt der Struktur. Die Konvektion ist in sich zusammengefallen und es ist keine vernünftige Struktur mehr zu erkennen. Erste Auflösungserscheinungen.

Trotzdem gilt auf allen Inseln in diesem Moment noch Tropical Storm Warning (obwohl der Wirbelsturm keiner weiteren Insel mehr wirklich nahe kommen wird). ISELLE erzeugt noch 85 km/h max. anhaltende Winde.

Update
ISELLE hat stark auf die Bremse getreten (aktuell 17 km/h), was bedeutet, dass das Unwetter doch noch etwas länger anhalten wird. Im Moment kocht die Konvektion direkt über Hawaii noch einmal so richtig auf. Auch wenn ISELLE mit max. anhaltenden Winden von 100 km/h jetzt kein Hurrikan ist, erlebt Hawaii gerade extreme Niederschläge.

Kleiner Lichtblick: JULIOs Potenzial für eine Gefährdung Hawaiis sinkt immer weiter.
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ISELLEs Ankunft auf Hawaii steht nun unmittelbar bevor. Sturmwinde erreichen die Insel bereit und in Nähe des Kerns produziert der Zyklon noch 130 km/h max. anhaltende Winde - die Hurrikanwarnung ist also vollkommen berechtigt.

ISELLE hält eine Zuggeschwindigkeit von 28 km/h, der direkte Impakt wird sich also mittags bereits dem Ende zuneigen. Da der Hurrikan die Insel nachts passiert, sollte man nicht sofort mit kompletten Schadensmeldungen rechnen. Lassen wir den Freitag ins Land gehen und am Samstag sollten wir dann einen ersten groben Überblick erwarten können.

Falls Sie Verwandte oder Freunde vor Ort haben, bedenken Sie bitte, dass manchmal tagelang Strom, Telefon und Internet ausfallen, es also über einen längeren Zeitraum unmöglich sein kann ,mit der Welt außerhalb der Inseln zu kommunizieren.

7. August 2014
Update Sturmwarnung
Es gilt jetzt
Hurricane Warning auf Hawaii und
Tropical Storm Warning auf Maui, Molokai, Lanai, Kahoolawe, Oahu, Kauai und Niihau.
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Update
ISELLE produziert weiterhin 140 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten und man kann inzwischen davon ausgehen, dass Hawaii heute Abend und Nacht Hurrikanbedingungen erleben wird.

siehe auch: Hinweise zum Verhalten  bei Sturm und Hurrikan

Innerhalb dieser Bedrohung gilt es aber festzuhalten, dass ISELLE ein recht kleiner Wirbelsturm und mit 30 km/h sehr schnell unterwegs ist (siehe auch: Satellitenbild-Loop). Beides  lässt erwarten, dass es zwar heftig werden, aber nicht sehr lange dauern wird.

Die wichtigste und bald beantwortete Frage wird sein, wie gut Hawaii nach vielen Jahren einer fast totalen  Wirbelsturmabstinenz auf einen Hurrikan  vorbereitet ist. Architektonisch, infrastrukturell, organisatorisch.
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Kaum zu glauben, aber wahr.
ISELLE und JULIO sind noch und GENEVIEVE ist schon ein HURRIKAN(s) im ZENTRALPAZIFIK!
GENEVIEVE bedroht dabei kein Festland, aber ISELLE und JULIO sind auf dem Weg nach Hawaii und Co.

Schlechte Nachricht für Hawaii: ISELLE hat nicht wie erwartet an Intensität verloren und wird voraussichtlich noch als Hurrikan direkt über Hawaii hinweg ziehen. Ab morgen Mittag ist auf Hawaii mit Sturmbedingungen zu rechnen, ab dem Abend mit Hurrikanbedingungen.

Die Sturmwarnungen wurden angepasst.
Es gilt:
Hurricane Warning auf Hawaii
Tropical Storm Warning auf Maui und
Tropical Storm Watch auf Oahu.


6. August 2014
ISELLEs Kern befindet sich noch etwas mehr als  1000 km ESE von Hilo und produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 140 km/h (min. Kerndruck 985 mBar). ISELLE ist also noch ein Hurrikan.

Die Ankunft auf Hawaii wird inzwischen minimal später erwartet, nämlich für die Nacht zwischen Donnerstag  und Freitag. Auf Hawaii gilt mittlerweile Tropical Storm Warning, auf Maui Tropical Storm Watch.

Und die Ausnahmesituation verschärft sich noch weiter. Am Sonntag wird voraussichtlich auch JULIO - aktuell noch ein Hurrikan - Hawaii als Tropischer Sturm nahe kommen.
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Es ist selten genug, dass es überhaupt einen Tropischen Sturm im Zuständigkeitsbereich des CPHC (Zentralpazifisches Hurrikanzentrum) gibt. Aktuell sehen wir zwei.

Beide im Nordost-Pazifik entstanden, geht ISELLE aber noch weiter als GENEVIEVE, denn ISELLE bedroht HAWAII,

Aktuell ist ISELLE ein Hurrikan der Kategorie 3 (Major Hurricane) und produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 170 km/, befindet sich allerdings auf dem absteigenden Ast. Es ist davon auszugehen, dass der Zyklon Hawaii am Donnerstagabend als Tropischer Sturm überqueren wird.
(Dass auch GENEVIEVE im ZENTRALPAZIFIK zu einem Hurrikan zu werden droht, gibt ein wenig zu denken.)

Hawaii hat Sturmwarnung (Tropical Storm Watch) aktiviert, aktualisierte Details finden Sie: hier.

Tropischer Sturm BERTHA

Montag, 28. Juli 2014


6. August 2014
Update
BERTHA hat ihre tropischen Eigenschaften  verloren  und gilt deshalb nicht mehr als Tropischer Sturm.
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BERTHA war kurzzeitig ein Hurrikan, was aber kaum Impakt auf Festland hatte.
Der Zyklon gefährdet als Tropischer Sturm kein Festland mehr, die extratropischen Reste werden allerdings am Sonntag oder Montag Nord-Europa erreichen und könnten auch in Deutschland spürbar werden.

3. August 2014
Update 2
Alle Sturmwarnungen sind inzwischen daktiviert worden.
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Update
BERTHA passiert gerade die SE-Bahamas, die einzige Region, in der noch Sturmwarnung herrscht (inkl. Turks und Caicos).
Auf den Zentral-Bahamas wurden die Warnungen deaktiviert.
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Dank der hohen Zuggeschwindigkeit entfernt sich BERTHAs Kern bereits von der Dominikanischen Republik, gleichzeitig hat die Intensität etwas nachgelassen (75 km/h max. anhaltende Windgeschwindigkeiten).

Noch gilt - zu Recht - Sturmwarnung an der Ostküste Dominicas, diese wird aber in Kürze deaktiviert werden. Was die weitere Zugbahn des Wirbelsturms anbelangt, ist man sich sehr sicher. Was bedeutet, dass der auf den zentralen Bahamas geltende Tropical Storm Watch eventuell gar nicht mehr hochgestuft werden wird, da der Kern BERTHAs zwar einen direkten Impakt auf den SE-Bahamas verursachen, die zentralen und nordwestlichen Inseln aber "links liegen lassen" wird.

Die US-Ostküste wird nicht betroffen sein.

2. August 2014
BERTHA zieht gerade knapp südlich an Puerto Rico vorbei, bis Santo Domingo in der Dominikanischen Republik sind es noch 370 Kilometer. Bei 35 km/h Zuggeschwindigkeit wird der Zyklon diese in etwa 10 Stunden zurücklegen.

An der Intensität BERTHAs hat sich nicht viel getan (85 km/h max. anhaltende Winde, 1008 mBar min. Kerndruck), aber selbstverständlich wurden die Sturmwarnungen der Bewegung angepasst.

Es gilt aktuell Tropical Storm Watch von den Jungferninseln über Puerto Rico und den Osten der Dominikanischen Republik bis zu den SE-Bahamas. Auf dem zentralen Bahamas wurde Tropical Storm Watch aktiviert. Auf den Kleinen Antillen wurden alle Warnungen deaktiviert.

Es sieht weiterhin so aus, als würde die US-Ostküste nicht in Gefahr kommen, was auch für Bermuda gilt.
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1. August 2014
Update
BERTHAs Kern befindet sich jetzt  bereits direkt über Martinique.
Mittlerweile gilt auch auf den SE-Bahamas Tropical Storm Watch.
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Inzwischen ist BERTHA offiziell.
Wir sehen einen recht unorganisierten Wirbelsturm, der im Moment kaum Chancen besitzt, zu einem Hurrikan zu werden.
Der Kern wird 240 km ESE von Martinique und 110 km NE von Barbados lokalisiert, BERTHA produziert max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 85 km/h (min. Kerndruck 1008 mBar) und ist mit flotten 33 km/h unterwegs.

Der Zyklon wird noch heute die Antillen erreichen, zwischen Samstag und Sonntag werden Puerto Rico und die Dominikanische Republik einen Impakt erleben. Die Bahamas dürften weitgehend verschont werden und es sieht danach aus, als würde die prognostizierte frühe Rechtskurve, die BERTHA von der US-Ostküste fernhalten würde, Realität werden.

Es gilt Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) auf den zentralen Kleinen Antillen und Puerto Rico und auch die Dominikanische Republik hat bereits Tropical Storm Watch aktiviert.
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Im Atlantik ist nach einem normgerechten ruhigen Beginn der Hurrikansaison der erste Langstreckenläufer mit Potenzial unterwegs.

93L befindet sich etwas mehr als 1000 km WSW der Kapverdischen Inseln und entwickelt sich unter mehr förderlichen als hinderlichen Bedingungen. Die Intensitätsmodelle schwanken momentan zwischen moderat und stark.

Der wahrscheinlichste Track führt aktuell knapp nördlich an Antillen, Puerto Rico, der Dominikanischen Republik und Kuba vorbei. Ein Erreichen Floridas gilt als unwahrscheinlich und es sieht so aus, als würde der als BERTHA zu benennende Wirbelsturm der US-Ostküste relativ fern bleiben und noch deutlich östlich nach rechts kurven.

Es ist aber noch viel zu früh, um diese Modellaussagen als zuverlässige Prognose anzusehen.
Aber als erster Hinweis, dass es einen Impakt geben könnte, dürfen sie sicherlich angesehen werden.

SOLLTE BERTHA die Dom Rep ins Visier nehmen, dann in etwa 6 Tagen.
SOLLTE BERTHA wider Erwarten Florida ins Visier nehmen, dann in etwa 8 bis 10 Tagen.

Tropischer Sturm KIKO

Samstag, 31. August 2013

2. September 2013:

KIKO ist kein Tropischer Sturm mehr.


Update:
KIKO hat seine schnelle Intensivierung fortgesetzt und ist jetzt fast ein Hurrikan (110 km/h anhaltende Windgeschwindigkeit). Das NHC erwartet inzwischen, dass KIKO in den kommenden Stunden kurzzeitig zu einem Hurrikan werden wird. Dies hat aber nicht wirklich Einfluss auf Baja California oder anderes Festland.
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So ganz sicher war es nicht, aber das Tropische Tief 11E hat sich denn doch noch entschieden, zum Tropensturm KIKO, dem elften der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison, zu werden.

Nach einer raschen Intensivierung ist KIKO mit momentan 95 km/h anhaltenden Winden ein gar nicht mal so schwacher Wirbelsturm. Der Zyklon befindet sich 765 km WSW von der Südspitze Baja Californias entfernt und wird der mexikanischen Küste bzw. der von Baja California kaum näher kommen oder gar gefährlich werden.

Sturmwarnung ist nicht aktiv und es wird erwartet, dass KIKOs Zeit Mitte kommender Woche zu Ende geht und in seiner Lebenszeit soll sich der Sturm nur ein paar hundert Kilometer in grobe Richtung Nord bewegen.

Tropischer Sturm JULIETTE bei Baja California, Mexiko

Mittwoch, 28. August 2013


29. August 2013:
Update: JULIETTE ist kein Tropischer Sturm mehr, alle Sturmwarnungen wurden deaktiviert.
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JULIETTE sieht schon sehr unorganisiert aus, was in diesen Breitengraden nicht verwundert.
Trotzdem hat der Zyklon minimal zugelegt und wird voraussichtlich einen halben Tag laenger als gestern erwartet sowohl in der Nähe Baja Californias als auch überhaupt ein Tropischer Sturm bleiben. Am morgigen Freitag wird sich JULIETTE dann aber von Baja California entfernen.

Aktuell gilt Sturmwarnung: von La Paz bis San Evaristo (Ostküste BC) und von Agua Blanca bis Punta Eugenia.
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Trotz bereits gesunkener Wahrscheinlichkeit hat sich knapp südlich der Südspitze von Baja California noch der Tropische Sturm JULIETTE gebildet.

Der Kern des ziemlich kleinen Wirbelsturms wird während der kommenden 24 Stunden an der südwestlichen Küste der Halbinsel entlangwandern, bevor er dann wahrscheinlich schon wieder zu einem Tief abklingen und nach links in den offenen Pazifik hinein abdriften wird.

Es gilt Sturmwarnung von San Evaristo über Cabo San Lucas bis Bahía Magdalena.

Tropischer Sturm KONG-REY (NANDO)

Montag, 26. August 2013


30. August 2013:
KONG-REY ist kein Tropischer Sturm mehr. Das Restetief wird in den kommenden Tagen in Windeseile Japan von links unten nach rechts oben abklappern.


27. August 2013:
Leichte Entspannung der Situation Taiwan betreffend: Man geht aktuell nicht mehr davon aus, dass KONG-REY zu einem Taifun wird und die prognostizierte Zugbahn verläuft jetzt etwas weiter entfernt von der Insel. Trotzdem ist der Zyklon, der sich in den vergangenen Stunden nur wenig bewegt hat, auf jeden Fall ein starker Rainmaker und sollte keinesfalls unterschätzt werden.
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Westlich von Luzon, Philippinen hat sich der Tropische Sturm KONG-REY (14W) gebildet, der philippinische Name lautet NANDO.

Der Kern des Zyklons wird knapp NE an Luzon vorbeiziehen und sich auf den Weg in die Naehe Taiwans machen, wo er auf Hoehe Taipeh zwischen dem 28. und 29. August 2013 als Taifun erwartet wird. Danach soll KONG-REY laut aktuellen Erwartungen nach rechts driften, abschwaechen und auf Japan zuhalten.

Die aktuellsten Warnungen und andere Hinweise finden Sie hier:
- Taiwan 

Tropischer Sturm IVO

Donnerstag, 22. August 2013

25. August 2013:
IVO ist kein Tropischer Sturm mehr, wird aber in den kommenden Tagen noch für unruhiges Wetter auf Baja California sorgen.


24. August 2013:
An der Prognose IVOs hat sich nur wenig geändert, aber es wurde inzwischen Sturmwarnung aktiviert.
Es gilt Tropical Storm Warning auf Baja California von Cabo San Lucas bis Punta Abreojos (Pazifikseite) und bis Loreto (Golf von Kalifornien). Tropical Storm Watch gilt von Punta Abreojos bis Punta Eugenia.

Der Kern IVOs befindet sich 300 km W von Cabo San Lucas und bewegt sich mit knapp 20 km/h in Richtung NNW (345°). Der Zyklon erzeugt max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 75 km/h bei einem min. Kerndruck von 998 mBar.

23. August 2013:
Etwa 530 km SSW von Cabo San Lucas, Baja California ist das Tropische Tief 09E gerade zum Tropischen Sturm IVO, dem neunten TS der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison, erklärt worden.

Trotz der Erwartung, dass IVO kein besonders starker Sturm werden wird, sehen wir im Satellitenbild, dass es sich hier um eine ganz ordentlich geladene Angelegenheit handelt. Da ist ab morgen einiges an heftigen Niederschlägen auf Baja California zu erwarten.

Es wird allerdings kein Landfall des Kerns auf der mexikanischen Halbinsel erwartet. Am Sonntag sollte IVO einerseits seine tropischen Eigenschaften verlieren und gleichzeitig zu einem Tief abklingen, welches Zentral-Baja-California (Halbinsel) am Montag dann zumindest relativ nahe kommen könnte.

Es ist keine Sturmwarnung aktiv.
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Etwas mehr als 600 km SSW von Cabo San Lucas, Baja California, Mexiko hat sich das Tropische Tief 9E gebildet, welches sehr wahrscheinlich noch heute oder morgen zum Tropischen Sturm IVO deklariert werden wird.

Der Zyklon wird nicht den direkten Weg hinaus in den Pazifik nehmen, sondern voraussichtlich Kurs NNW nehmen und Anfang kommender Woche Baja California nahe kommen. Die Prognose gestaltet sich etwas schwierig, da der Zyklon bald über etwas kälteres Wasser gelangen wird, weshalb zumindest niemand davon ausgeht, dass IVO zu einem starken Wirbelsturm anwächst. 

Tropischer Sturm UNALA

Montag, 19. August 2013

Update: Wie erwartet ist UNALA bereits kein Tropischer Sturm mehr.
Und wir nachdem seit 2010 kein Tropischer Sturm im Zentralpazifik mehr entstanden war, haben wir 2013 bisher gleich 2 erlebt. Gute 1000 km W von Hawaii befindet sich übrigens das System 92C in Entwicklung, das CPHC gibt aktuell 40% Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden.
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Bereits weit westlich von Hawaii und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Taifun PEWA, allerdings noch im Zuständigkeitsbereich des CPHC, hat sich der Tropische Sturm UNALA gebildet. Also der zweite Tropensturm innerhalb kurzer Zeit im Zentralpazifik.

UNALA wird nur eine sehr kurze Lebensdauer prognostiziert und sollte noch heute zu einem Tropischen Tief degradiert werden. Festland ist nicht in Gefahr.

Tropischer Sturm TRAMI (MARING)

Sonntag, 18. August 2013

22. August 2013:

TRAMI ist kein Tropischer Sturm mehr.


21. August 2013:
TRAMI ist jetzt zwar der erwartete Taifun, aber nur gerade so. Andererseits ist der Zyklon ein recht großer Wirbelsturm und während der Kern gerade nördlich an Taiwan vorbeizieht, bekommt es die ganze Insel mit starken Niederschlägen und heftigen Winden zu tun. Zumindest ist TRAMI jetzt sehr schnell unterwegs und wird noch heute etwa mittig zwischen Shanghai und Hong Kong an Land gehen.


19. August 2013:
An den Erwartungen der Entwicklung der Intensität TRAMIs hat sich nicht viel geändert, allerdings zeigt die Prognose momentan genau auf Taipeh, wo der Kern des dann wahrscheinlich Taifuns am 21. August eintreffen sollte.
Dateillierte Sturmwarnung und mehr Information: Taiwan Weather Bureau.
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NE von Luzon, Philippinen und ESE von Taiwan hat sich der Tropische Sturm TRAMI gebildet, welcher auch von der philippinischen Pagasa einen Namen (MARING) bekommen hat.

Momentan ist TRAMI in Richtung E unterwegs, soll aber während der kommenden 4 Tage eine starke Linksdrift vornehmen, welche den Zyklon am Ende Kurs auf China nehmen lassen würde. Dabei könnte Taiwan im Weg sein. Wenn so starke Kurven in der Zugbahn erwartet werden, sind die Prognosen normalerweise relativ unzuverlässig, aber im Moment deutet die Vorhersage für den 21. August 2013 auf die Nähe von Taipeh, und zwar als Taifun.

Die aktuelle Warnzone die chinesische Küste betreffend ist ziemlich riesig, sie umfasst die komplette Region zwischen Shanghai und Hong Kong.

Tropischer Sturm PEWA

Freitag, 16. August 2013

21. August 2013:
Die Entwicklung PEWAs ging deutlich sanfter vonstatten als erwartet und die Zugbahn verläuft weiter rechts, womit sich der Zyklon aktuell als Tropischer Sturm (und nicht als Taifun) östlich von Wake befindet und relativ weit rechts an der Insel vorbeiziehen wird. Zwar erwartet man eine Intensivierung in den kommenden Tagen, aber vorerst wäre kein Festland in Gefahr.
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19. August 2013:
Wie erwartet hat PEWA konstant an Intensität zugenommen und ist jetzt ein Taifun. Ein Taifun, und nicht etwa ein Hurrikan, weil der Zyklon inzwischen in den Verantwortungsbereich der JMA gewandert ist, sprich den westlichen Pazifik. Dort reden wir von der Taifunsaison und eben Taifunen.

Und man glaubt, dass PEWA weiter zulegt und zu einem Major Typhoon wird. Allerdings ist die Prognose der Zugbahn ein wenig nach rechts hin korrigiert worden, womit Wake nicht mehr direkt getroffen werden sollte.


17. August 2013:
PEWA entwickelt sich. Die Vorhersageinstitute erwarten, dass der Wirbelsturm am Montag zu einem Hurrikan wird. Das GFS-Modell sieht momentan recht aggressiv aus und bringt PEWA in einer Woche in den Status Major Hurricane. Und es sieht jetzt so aus, als würde PEWAs Kern zwischen dem 20. und 21. August ziemlich exakt über Wake ziehen.

Aktuelles Datencenter:

Entfernung: 2280 km WSW von LIHUE HAWAII
                 1945 km S von MIDWAY ISLAND
Max. anhaltende Winde: 95 km/h
Bewegung:  WNW (290°) bei 20 km/h
Min. Kerndruck: 1001 mBar
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Wir beobachten gerade einen der seltenen Wirbelstürme, die sich im Zentralpazifik bilden. So selten, dass wir die wenigen zur Verfügung stehenden Namen gar nicht in die Liste oben aufgenommen haben.

Aus dem Tropischen Tief 01C ist gerade südlich des Johnston Atolls der Tropische Sturm PEWA geworden, der voraussichtlich Kurs WNW nehmen wird. Einzige nennenswerte Insel auf dem prognostizierten Weg des Zyklons ist Wake, wo PEWA nach aktuellen Erkenntnissen am 20. August ankommen soll.

Tropischer Sturm ERIN

Donnerstag, 15. August 2013

18. August 2013:
ERIN ist kein Tropischer Sturm mehr und die Wahrscheinlichkeit für eine Regenerierung ist jetzt sehr gering.

17. August 2013:
Nicht ganz unerwartet ist ERIN noch einmal zu einem Tropischen Sturm geworden, allerdings ohne vernünftige Strukturen oder Chance auf starke Intensivierung. Außerdem kann man jetzt davon ausgehen, dass der Zyklon bald seine tropischen Eigenschaften verlieren und gleichzeitig mitten im Atlantik die übliche Rechtsdrift mit Endkurs Richtung Europa vornehmen wird. Es besteht eine kleine Chance, dass die Azoren etwas zu spüren bekommen werden; wenn dies eintreten sollte, dann wohl erst in etwa 10 Tagen.

16. August 2013:
ERIN scheint bereits aufzugeben und ist im Moment nur noch ein Tropisches Tief. Wir belassen den Zyklon in der Liste oben aber noch ein wenig in der Farbe rot, da es möglich ist, dass noch einmal ein Tropischer Sturm daraus wird. Gefahr für Festland besteht nicht. Egal in welchem Zustand wird ERIN oder Ex-ERIN ziemlich sicher bereits mitten im Atlantik nach Norden drehen.
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Der Atlantik wird nach einer kleinen Pause wieder aktiv, womit der Höhepunkt und die normalerweise aktivste Zeit der Atlantischen Hurrikansaison eingeläutet wird.

130 km SE der südlichsten Kapverdischen Inseln bildete sich noch am gestrigen 14. August 2013 das Tropische Tief 5, welches gerade zum Tropischen Sturm ERIN befördert wurde. ERIN wird in den kommenden Tagen seinen Weg über den Atlantik in Richtung Karibik machen, es darf im Moment allerdings bezweifelt werden, dass der Wirbelsturm dort auch ankommt. Die aktuellen GFS-Modelle bringen ERIN nämlich deutlich vor Erreichen der Karibik auf eine Rechtsdrift, und zwar so früh, dass ERIN auch kaum eine Chance besitzen dürfte, an die US-Ostküste zu gelangen.

Dabei sieht es erst einmal so aus, als wolle sich ERIN während der kommenden 5 Tage zwischen Minimalwert und Maximalwert, die einen Tropischen Sturm charakterisieren, aufhalten. Sprich es sieht zu diesem Zeitpunkt nicht danach aus, als würde ERIN zu einem Hurrikan werden.

Aber sowohl hinsichtlich Zugbahn als auch hinsichtlich Intensität kann noch viel passieren.
Nur als erste Tendenz zu verstehen: Keine Karibik, keine East Coast, kein Hurrikan.

Prognose Atlantische Hurrikansaison 2013 Update: NOAA erwartet aktive Hurrikansaison

Mittwoch, 14. August 2013

Wie immer im August hat die NOAA auch in diesem Jahr vor ein paar Tagen ihr Update des Atlantic hurricane season outlook veröffentlicht. Diese Aktualisierung ist sinnvoll, da bis zu diesem Zeitpunkt der Atlantischen Hurrikansaison gewonnene Erkenntnisse einiges an Aufschluss hinsichtlich des zu erwartenden aktiveren Teils - üblicherweise von Mitte August bis Ende Oktober dauernd - geben können.

Und Gerry Bell, lead seasonal hurricane forecaster beim CPC der NOAA glaubt an eine überdurchschnittlich aktive Atlantische Hurrikansaison 2013 (Wahrscheinlichkeit 70%).

Gründe für diese Erwartung hat er mehrere zur Hand.
Zuerst einmal sind die bereits Anfang des Jahres 2013 prognostizierten sturmfreundlichen ozeanischen und atmosphärischen Bedingungen Wirklichkeit geworden. Außerdem haben sich 2 der 4 bisherigen Tropischen Stürme der laufenden Saison tief im tropischen Atlantik gebildet, was erfahrungsgemäß ein Indiz für eine aktive Saison darstellt. Hinzu kommen eine überdurchschnittlich hohe Temperatur des Wassers an der Oberfläche des Atlantiks und eine stärkere Regensaison in Westafrika, was normalerweise Windbedingungen schafft, die tropischen Systemen die Umwandlung in Tropische Stürme und Hurrikans erleichtern.

Nach Einschätzungen der NOAA besteht jeweils eine Wahrscheinlichkeit von 70% für folgendes Szenario:

Benannte Tropische Stürme: 13 - 19
davon
Hurrikans: 6 - 9
davon
Major Hurrikans: 3 - 5 

Der Durchschnitt der letzten 30 Jahre liegt bei 12 benannten Stürmen, 6 Hurrikans und 3 Major Hurricanes.

Trotz allem: Im Vergleich zur Mai-Prognose wurden die erwarteten Spitzenwerte (20 TS, 11 HURR, 6 MAJ HURR) um 1 oder 2 reduziert, was bedeutet, dass das Update de facto eine "Entschärfung" gegenüber den im Mai veröffentlichten Erwartungen darstellt. Hauptmotiv hierfür ist die gesunkene Wahrscheinlichkeit für die Entwicklung von La Niña, welche - einfach gesagt - bei ihrem Auftreten durch reduzierte Scherwinde für eine verstärkte Aktivität sorgt. Ein weiterer Aspekt ist ganz simpel: In der laufenden Saison im Atlantik hat sich noch kein Hurrikan gebildet. 

Es bleibt aber abschließend anzumerken, dass eine Prognose erst einmal eintreten muss. Und viel wichtiger: Eine Hurrikansaison kann so aktiv sein wie sie will; wenn die Hurrikans kein Festland bedrohen, wird sie nicht nur als nicht sonderlich aktiv empfunden sondern auch die Zahlen hinsichtlich Opfer und Schäden halten sich natürlich vergleichsweise in Grenzen. Noch viel wichtiger ist aber, sich immer wieder klarzumachen, dass dies auch andersherum gilt: Eine Hurrikansaison kann so "schwach" sein, wie sie will; wenn aber dieser eine Monsterhurrikan auf Festland trifft ..........

Tropischer Sturm UTOR (LABUYO)

Donnerstag, 8. August 2013


15. August 2013:
UTOR ist kein Tropischer Sturm mehr.


14. August 2013:
UTOR hat nun auch seinen Landfall in China hinter sich gebracht, gegen 15:50 Uhr Ortszeit knapp westlich von Zhapo Island in Guangdong. Die US-Institute sehen UTOR noch immer als Typhoon, die offiziell zuständige JMA als Severe Tropical Storm.

Empfehlenswertes Bildmaterial:   >>> VIDEOS LANDFALL UTOR CHINA


12. August 2013:
Update: Offizieller Landfall UTOR um 03:00 PST über Casiguran, Aurora.
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Was nach der gestrigen Entwicklung ein wenig zu befürchten war: Die rasante Intensivierung UTORs hat sich fortgesetzt und mit ca. 240 km/h max. anhaltenden Winden ist der Zyklon jetzt ein Super Typhoon (Bezeichnung der US-Institute) und entspricht einem Hurrikan der Kategorie 5.

Der Landfall auf den Philippinen steht unmittelbar bevor (siehe auch: Satellitenbild Videostream) und es kann kein Zweifel bestehen, dass hier eine Katastrophe passieren wird.

Auf den jüngsten Satellitenbildern ist zu erkennen, dass sich das Auge zu füllen beginnt - normalerweise ein Indiz für bevorstehende Abschwächung. Man geht aber aktuell trotzdem davon aus, dass UTOR auch die chinesische Küste noch als Taifun erreichen wird. Voraussichtlich am Dienstag und die Prognose ist wieder näher an Hong Kong herangerückt.



11. August 2013:
Und schon wieder stellt sich die Situation extrem verändert dar.
UTOR ist nun auch wirklich der Tropische Sturm UTOR, aber er hat in den vergangenen 16 Stunden eine solch rasante Entwicklung vorgenommen, dass er nicht nur schon ein Taifun ist, sondern sogar bereits an der Schwelle zu einem Major Typhoon steht. Dieser Status (entspricht einem Großen Hurrikan bzw. Kategorie 3+ auf der Saffir-Simpson-Skala) wird wahrscheinlich in Kurze erreicht werden und UTOR soll als Major Typhoon zentral auf Luzon (Philippinen) treffen.

Aktuelle detaillierte Sturmwarnung, Taifunwarnung und andere wichtige Informationen fue die Philippinen entnehmen Sie bitte dem: Bulletin der Pagasa.
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10. August 2013:
Heute sieht die Prognose für UTOR (der immer noch nicht UTOR ist) schon wesentlich "freundlicher" aus. Keine Rede ist mehr von Major Typhoon, obwohl immer noch davon ausgegangen wird, dass der Zyklon zu einem Taifun wird.

Um einiges nach Süden wurde die Vorhersage außerdem korrigiert. Nicht mehr Hong Kong, sondern Hainan und dann chinesisch-vietnamesische Grenzregion werden aktuell erwartet, nachdem es vorher zwischen dem 11 und 12. August deutlich zentraler über Luzon gehen sollte als noch gestern erwartet.
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Etwas mehr als 1000 km E von Catarman, Northern Samar hat sich das Tropische Tief 11W gebildet, welches von der philippinischen Pagasa bereits den Namen LABUYO erhalten hat und wahrscheinlich in Kürze von der japanischen JMA zum Tropischen Sturm UTOR deklariert werden wird.

Das JTWC geht aktuell davon aus, dass UTOR noch vor Erreichen des nördlichen Luzon zwischen dem 11. und 12. August 2013 zu einem Taifun wird entweder noch in der Nähe der Philippinen oder spätestens kurz vor der chinesischen Küste zu einem Major Typhoon. Momentan wird ein Landfall in nahe Hong Kong erwartet.

Noch gilt die Langzeitprognose (sowohl Intensität als auch Zugrichtung) als recht unsicher, aber schon morgen oder am Samstag werden wir Genaueres wissen.

Tropischer Sturm MANGKHUT zieht nach Nord-Vietnam

Dienstag, 6. August 2013


8. August 2012:
MANGKHUT ist über Nord-Vietnam an Land gegangen und kein Tropischer Sturm mehr.
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Südlich von Hainan und östlich von Hue befindet sich der Kern des Tropischen Sturms MANGKHUT, der zwar nicht besonders intensiv werden soll, dafür aber extreme Niederschläge mit sich bringt.

Diese Niederschläge liefert der Zyklon bereits in Zentral-Vietnam ab und dies wird wohl auch so bleiben, bis er voraussichtlich übermorgen im Norden Vietnams an Land geht. Die aktuelle Prognose bringt MANGKHUT am 8. August ziemlich exakt nach Hanoi.

Tropischer Sturm HENRIETTE

Sonntag, 4. August 2013

11. August 2013:
HENRIETTE ist kein Tropischer Sturm mehr.


9. August 2013:
Wie erwartet ist HENRIETTE kein Hurrikan mehr. Die aktuelle Prognose bleibt dabei: Weit südlich von Hawaii wird es langgehen, wahrscheinlich auch nicht mehr als Tropischer Sturm.

8. August 2013:
Die sehr kleine, aber kompakte HENRIETTE hat ein wenig unerwartet noch die Kategorie 2 auf der Saffir-Simpson-Skala erreicht, sollte aber in Kürze beginnen abzubauen. Man geht davon aus, dass der Zyklon bis zum Samstag zu einem Tropischen Sturm degradiert wird und gegen Montag weit südlich von Hawaii zu einem Tief abklingt, eventuell mit Verlust der Tropischen Eigenschaften.


6. August 2013:
HENRIETTE ist mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 1, aber bisher geht man nicht davon aus, dass er höhere Kategorien erreichen wird. Am Ende der Vorhersageperiode sieht das NHC den Zyklon Hawaii relativ nahe kommen, aber eigentlich, sollte HENRIETTE bis dahin kein Tropischer Sturm mehr sein. Das dachten wir allerdings auch bei GIL, der sich gerade noch einmal zu einem Zombie-Dasein entschieden hat.
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Bereits weit im Pazifik (mehr als 2000 km WSW von der Südspitze von Baja California) ist das Tropische Tief 08E erwartungsgemäß zum Tropischen Sturm HENRIETTE geworden. Der Zyklon sollte nicht besonders intensiv werden und wird nur Schifffahrt und Flugverkehr beeinflussen. Festland ist nicht in Gefahr, dem entsprechend ist auch keine Sturmwarnung aktiv..

Sturmsituation Tropen weltweit 3. August 2013

Samstag, 3. August 2013

Nach langer Zeit wieder einmal eine Kurz-Zusammen-Fassung der aktuellen zyklonalen Lage auf den Weltmeeren. Anlass hierfür ist die Quantität der Aktivität.

Schauen wir zuerst einmal in die Atlantische Hurrikansaison:
Dort haben etwa auf Höhe der Grenze zwischen Florida und Georgia (320 km E von Jacksonville) die Reste DORIANs nun doch noch einmal den Status Tropisches Tief erreicht. Man geht allerdings nicht davon aus, dass DORIAN (aufgrund des Zombie-Dasiens wird dieser Name geführt, obwohl es sich nur um ein Tropisches Tief handelt) noch einmal zu Tropischen Sturm wird oder dem Festland nahe kommt. Außerdem sollte die Depression bald ihre Tropischen Eigenschaften verlieren.


Nächste Station ist die Pazifische Hurrikansaison:

Auch hier herrscht keine Gefahr für Festland und weder GIL, der kein Hurrikan mehr ist, noch das gerade entstandene Tropische Tief 08E, welches wir wahrscheinlich bald als HENRIETTE sehen werden, wird Hawaii als Tropensturm erreichen. Beide Zyklone ziehen hinaus in den Pazifik, weg vom nord- und mittelamerikanischen Festland.


Und dann springen wir noch schnell hinüber auf die andere Seite des Pazifiks, in der Taifunsaison:

Dort befindet sich JEBI (JOLINA) mittlerweile an Land, ist kein Tropischer Sturm mehr und zieht gerade als Tropisches Tief nördlich an Hanoi vorbei.

 
 
 

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