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Tropischer Sturm MEKKHALA (AMANG) zieht zu den Philippinen

Mittwoch, 14. Januar 2015


17. Januar 2015
Nacht-Update
Schwere Niederlage für die US-Institute.
MEKKHALAs Kern hat über Ost-Samar gekurvt und befindet sich jetzt auf Kurs NW bis NNW und ist damit auf dem Weg nach Luzon. Wie erwartet ist der Zyklon kein Taifun mehr.

Das Kuriosum haben Sie sicher schon gelesen: Papst Benedikt musste seinen Besuch auf Tacloban aufgrund der Ankunft MEKKHALAs vorzeitig beenden, wobei er Tacloban besucht hatte, um der Opfer HAIYANs zu gedenken.
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Update


Satellitenbild MEKKHALA (AMANG)
bei Samar, Philippinen
17. Januar 2015
Credit: CIMSS
Es geht los auf den Philippinen.
Die US-Institute sehen MEKKHALA doch noch als Taifun, obwohl die Interaktion mit der Landmasse bald wieder zu einer Degradierung führen dürfte.

JTWC und CIMSS haben ihre Trackprognose noch einmal etwas nach S korrigiert, während JMA und Pagasa an ihrer Rechtsdrift festhalten.

Der Landfall des Kerns wird wohl in etwas weniger als 12 Stunden am Südende Ost-Samars stattfinden.

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HQ-Satellitenfoto
MEKKHALA
AMANG
16. Januar 2015
MEKKHALA (AMANG) ist ein wenig intensiver als prognostiziert und wird die Philippinen fast als Taifun erreichen.

Den ersten Landfall auf Samar am Samstag kann man inzwischen als sicher ansehen. Am weiteren Weg scheiden sich die (US- und JMA-) Geister nach wie vor. JTWC und CIMSS glauben an eine Zugbahn Samar - Mindoro, die Japaner an eine Zugbahn Samar - Luzon.

Im ersten Fall sollte der Zyklon die Philippinen am Montag hinter sich gelassen haben, im zweiten am Dienstag.

Die Pagasa sieht sogar eine noch frühere Rechtskurve als die JMA, welche einen Landfall an der Ostküste Luzons zur Folge hätte. Es bleibt also nur, sich sowohl auf Mindoro als auch auf Luzon auf Sturmbedingungen einzustellen.
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16. Januar 2015
Inzwischen wurde die Prognose der Zugbahn MEKKHALAs weiter und weiter nach Süden hin korrigiert. Um nur die größeren Inseln zu nennen: Samar und Mindoro werden laut aktuellem Stand der Dinge einen Landfall erleben. Zumindest laut den US-Instituten. Die kleineren Inseln auf dem Weg zwischen Samar und Mindoro kennen Sie selbst besser als wir, falls dieser Artikel interessant für Sie ist.

Die philippinische Pagasa sieht noch immer eine starke Rechtskurve, welche den Zyklon von SE aus nach Luzon bringen würde.

In beiden Varianten wird der Kern morgen (Samstag, 17. Januar 2015) Mittag über Samar erwartet.
Danach werden wir sehen, wer Recht behält. Nicht zynisch gemeint: In Relation mit Gewohntem bedeutet ein Gerade-mal-so-Tropensturm für die Philippinen kaum mehr als ein Unwetter.

Lassen Sie bitte trotzdem Vorsicht walten!

15. Januar 2015
Es bleibt dabei, dass MEKKHALA wahrscheinlich kein besonders starker Sturm wird, allerdings ist die Trackprognose immer weiter in Richtung S korrigiert worden und aktuell sieht es danach aus, als würde der Zyklon zentral über die Philippinen ziehen und auch Manila - voraussichtlich nur noch als Tropisches Tief - nahe kommen.

Das Überqueren der Philippinen wird am Wochenende stattfinden.

Update
Inzwischen sehen auch  die US-Institute MEKKHALA als Tropischen Sturm und die Pagasa hat den Namen AMANG vergeben.

Die Trackprognose deutet mittlerweile  darauf hin, dass die Rechtskurve des Zyklon vor den Philippinen nicht so stark ausfallen wird und es ist von einem Landfall auf Luzon auszugehen.
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Nahe der Insel Yap hat sich der Tropische Sturm MEKKHALA (01W) gebildet.
Die US-Institute stufen ihn noch  als Tropisches Tief ein.
MEKKHALAs Kern hat bereits den 135. Längengrad überschritten und fällt somit auch in den Zuständigkeitsbereich der philippinischen Pagasa und es dürfte nicht mehr lange dauern, bis seitens  dieser Behörde auch der Name AMANG vergeben wird.

MEKKHALA zieht momentan  mit Kurs W auf die Philippinen zu, sollte aber vor Erreichen selbiger stark rechts kurven und knapp an Luzon vorbei nach Norden ziehen. Dabei erwartet man keinen starken Wirbelsturm. Bei Ankunft nahe Luzon wird der Zyklon laut der aktuellen Erwartungen wahrscheinlich nur noch ein Tropisches Tief sein. 

Super Taifun HAGUPIT (RUBY) bedroht die Philippinen

Mittwoch, 3. Dezember 2014


6. Dezember 2014
Es geht los:

Credit: CIMSS


5. Dezember 2014

Es gibt gute Nachrichten für die Philippinen, zumindest im Vergleich zu gestern.
HAGUPIT befindet sich definitiv auf dem absteigenden Ast. Gleichzeitig sehen die Intensitätsprognosen wesentlich freundlicher aus als noch vor 12 Stunden. Diese gravierenden Diskrepanzen zwischen Prognosen, die innerhalb relativ kurzer Zeitabstände erstellt werden, erleben wir im Westpazifik leider immer wieder.

Trotz allem ist aktuell immer noch davon auszugehen, dass HAGUPIT noch als Major Typhoon auf die Philippinen trifft. Aber zwischen den Kategorien 3 (aktuelle Vorhersage) und 5 (gestrige Prognose) besteht ein gewaltiger Unterschied, was die zu erwartenden Schäden durch Wind anbelangt.

In diesem Moment gehört HAGUPIT noch in die Kategorie 4 und befindet sich etwas 400 km E von Borongan auf Ost-Samar. Ab Samstag Mittag wird es auf Visayas so richtig losgehen und im weiteren Verlauf wird es immer wahrscheinlicher, dass der Kern des Zyklons am Dienstag Manila voll erwischt. Dann allerdings wahrscheinlich "nur noch" gerade so als Taifun.

Der Verlauf der Prognosen gibt Anlass zur Hoffnung, dass es weniger schlimm kommen wird als befürchtet. Was bitte nicht als Aufruf zu Leichtsinn oder zum Unterschätzen der Gefahren - vor allem der Gefahren, die auf den Durchzug des Wirbelsturms folgen - verstanden werden soll.


Super Taifun Hagupit, Ruby, HQ Satellitenfoto, 4. Dezember 2014, Philippinen
Satellitenfoto HAGUPIT
4. 12. 2014
Credit: NASA
>>> HQ-Foto <<<
4. Dezember 2014

HAGUPIT, der noch einmal an Intensität zugelegt hat, ist im Zuständigkeitsbereich der Philppinen angekommen (aktuelle Position etwa 700 km E von Surigao City) und hat somit  nun auch den Namen RUBY bekommen.

Die Intensitätsprognosen für den Landfall (erwartet am Samstag auf Ost- oder Nord-Samar) sehen inzwischen etwas weniger aggressiv aus, aber nach wie vor ist bei Ankunft auf den Philippinen von einem Major Typhoon auszugehen.

Visayas und Mindanao werden wahrscheinlich das Schlimmste abbekommen, die momentanen Trackmodelle bringen den Kern außerdem sehr nahe an Manila heran.

Da auch der Nordost-Monsun das Seine tut, ist in  den kommenden Tagen mit extremen Niederschlägen mit gefährlichen Konsequenzen zu rechnen.
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Der zweiundzwanzigste Tropische Wirbelsturm der laufenden Taifunsaison hat sich binnen kürzester Zeit und alle Erwartungen bei weitem übertreffend zu einem Super Typhoon entwickelt.

Unter ästhetischen Aspekten - auf das Satellitenbild bezogen - ist HAGUPIT ein wunderschöner Wirbelsturm. Ein gigantischer kreisrunder Kern, ein perfekt geformtes Auge etc.. Das Problem: der Zyklon wird aller Voraussicht nach noch als Super Typhoon (einem Hurrikan der Kategorie 5 entsprechend) direkt auf die Philippinen treffen.

Super Taifun Hagupit Ruby, Satellitenbild, 2014, Dezember, Philippinen
Satellitenbild HAGUPIT
4. Dezember 2014
Credit: CIMSS


Der Outflow ist bereits jetzt (hohe, dünne Wolken) von Mindanao und Visayas aus zu erkennen, wenn man nach Osten blickt. Die Ankunft des inneren Kerns wird momentan für den 7. Dezember prognostiziert, aber aufgrund der Dimensionen HAGIPUTs werden bereits wesentlich früher Hurrikanbedingungen auf Teilen der Philippinen herrschen.

HAGIPUT (internationaler Name), der von der philippinischen Regierung den Namen RUBY bekommen wird, ist sehr langsam unterwegs, was die Trackprognose erfahrungsgemäß unsicherer macht als bei einem Sprintwirbelsturm. Was Ihnen aber - sollten Sie vor Ort sein oder in Kürze sein wollen - auch die Chance gibt, zu reagieren.

Den schlimmsten Fall annehmend, was gleichbedeutend mit "den aktuellen Prognosen halbwegs vertrauen" ist, kann es nur eine Empfehlung geben: Bleiben Sie weg bzw, sehen Sie zu, dass Sie wegkommen. Falls Sie nicht gewillt sind, dies zu tun, versuchen Sie zumindest vorbereitet zu sein. HAGUPIT hat das Potenzial, zum HAIYAN des Jahres 2014 zu werden.


Taifun KALMAEGI (LUIS) bei den Philippinen

Freitag, 12. September 2014


15. September 2014
KALMAEGI hat die Philippinen hinter sich gelassen und nach kurzzeitiger Herabstufung zu einem Tropischen Sturm jetzt wieder ein Taifun.

Ziemlich geradlinig wird es jetzt nach Hainan gehen, in dessen Norden der Zyklon morgen an Land gehen wird. Am Mittwoch wird dann der dritte Landfall stattfinden, etwas nördlich von Hanoi in Vietnam.

13. September 2014
KALMAEGI ist mittlerweile offiziell ein Taifun und nähert sich Luzon.
Aktuell produziert der Wirbelsturm heftige Konvektion im Sektor SW vom Kern, welcher starke Niederschläge auf den südlichen und zentralen Philippinen zur Folge hat.

Am Sonntag wird der Kern in Luzon an Land gehen und momentan ist davon auszugehen, dass KALMAEGI die Interaktion mit der philippinischen Landmasse als Taifun übersteht (was allerdings sehr oft prognostiziert aber nur vergleichsweise selten auch realisiert wird).

Am südchinesischen Festland wird der Taifun dann voraussichtlich am Dienstag zwischen Hong Kong und Hainan an Land gehen.
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12. September 2014
Nachdem der ursprünglich vorgesehene Bericht zu einem kritischen Kommentar ausgeufert ist (siehe unten), bleibt für den Moment nur noch die Kurzform:

Das aktuell als Tropisches Tief 15W geführte System wird am kommenden Wochenende die nördlichen Philippinen überqueren. Wahrscheinlich als Taifun mit dem (interntional anerkannten) Namen KALMAEGI.

Es ist wahrscheinlich, dass KALMAEGI die Interaktion mit der Landmasse der Philippinen nicht nur überlebt, sondern sogar als Taifun überlebt. Wohin genau es danach geht, ist noch relativ unklar, aber aktuell weisen die Modelle auf die Region zwischen Vietnam und Hong Kong hin. Sobald die Prognose zuverlässiger bzw. exakter wird, werden wir Sie informieren.
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Hoffentlich wird bald einmal ein Konsens beziehungsweise eine Vereinheitlichung zwischen der japanischen JMA, der philippinischen PAGASA und dem "Rest der Welt" (siehe folgenden Kommentar) hinsichtlich der Benennung und Beurteilung Tropischer Stürme gefunden. Die regionale Sonderbehandlung von Zyklonen seitens der Philippinen ist aufgrund eigener Bedürfnisse sicherlich gerechtfertigt, aber für den Zu-warnenden-nicht-Einheimischen ist die Diskrepanz zwischen den Einschätzungen der beiden Institute und gleich kommen noch mehr Institute hinzu -  eher verwirrend ; was auf gar keinen Fall der Grundidee und -aufgabe entsprechen kann.

Der aktuelle Fall:
Von Osten kommt ein Tropisches Sturmsystem auf die Philippinen zu. Noch wird es von allen Beteiligten als Tropisches Tief klassifiziert. Die PAGASA allerdings vergibt bereits bei diesem Status einen Namen. In unserem Fall lautet dieser "LUIS". Für die JMA und den "Rest der Welt" ist noch die Rede vom Tropischen Tief 15W (das fünfzehnte Tropische Tief der laufenden Taifunsaison im Westpazifik).

Der "Rest der Welt" meint vor allem die US-Institute JTWC und CIMSS, welche weltweit in erster Linie zu Rate gezogen werden, wenn es um Tropenstürme geht, die nicht den Atlantik oder Nordostpazifik betreffen.

Nun darf man aber nicht glauben, dass die JMA und die von uns so oft zitierten US-Institute wirklich konform gehen. Zu oft wird das Gegenteil bewiesen. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um eine unterschiedliche Qualität der Messinstrumente, sondern vielmehr um unterschiedliche Grundlagen für die Klassifizierung eines Tropischen Systems. 

Entscheidend für die Klassifizierung sind die Windgeschwindigkeiten, die ein Tropisches System produziert. Die Diskrepanz zwischen der JMA und den US-Instituten liegt in der Dauer, während derer besagte Windgeschwindigkeiten anhaltend gemessen werden. Wenn die US-Institute mindestens eine Minute lang andauernde 63 km/h oder mehr feststellen, wird ein System zu einem Tropischen Sturm deklariert. Die JMA ihrerseits legt zwar die selbe Windgeschwindigkeit zugrunde, allerdings müssen die min. 63 km/h mindestens 10 (zehn) Minuten lang anhaltend festgestellt werden, um aus einem Tropischen System "offiziell" einen Tropischen Sturm mit Namen zu machen.

"Offiziell" wiederum bezieht sich auf eine Struktur, die sich über viele Jahre entwickelt hat. Was die FIFA für den weltweiten Fußball ist, ist die WMO in Wetter- und Klimaangelegenheiten. Und so wie die FIFA einst ihre Kontinentalverbände (z. Bsp.: Europa = UEFA) autorisierte, hat die WMO so genannte RSMC (Regional Specialized Meteorological Centre) zu ihren regionsbedingt logistisch gut positionierten Unterorganen erkoren und entwickelt. Die JMA ist ein RSMC von insgesamt 6.

Weltweit gilt damit offiziell, was die JMA sagt. Ein Tropischer Sturm im Westpazifik ist offiziell nur dann ein Tropischer Sturm, wenn die JMA diesen als solchen führt. Statistiken, Wikipedia, Geschichtsschreibung.

Im Extremfall passiert folgende für den an potenziellen Warnungen Interessierten kaum nachvollziehbare Situation:
1) PAGASA : sieht ein Tropisches Tief, welches die Philippinen bedroht und gibt ihm gleich einen Namen. 
2) Die US-INSTITUTE:  sehen einen Tropischen Sturm, können ihm aber noch keinen Namen geben, da die JMA ihn noch nicht offiziell benannt hat. Das passiert oft genug, in solchen Fällen wird einfach die laufende Nummer angewandt, z. Bsp.: Tropischer Sturm 15W
3) JMA: Hat es mit einem (laut PAGASA und eigener Ansicht) Tropischen Tief zu tun, welchem die PAGASA bereits einen Namen gegeben hat und welches laut den US-Instituten bereits ein Tropischer Sturm ist. Kann aber aufgrund eigener Auslegung noch keinen Tropischen Sturm deklarieren oder gar einen Namen vergeben.

(Falls irgendjemand diesen Ausführungen bis zu diesem Punkt gefolgt ist: Bitte melden!)

Als Konsequenz:
Unseres Erachtens hat niemand besonders Recht oder Unrecht; es sollte nur im Sinne der "Zielgruppe" Einigkeit und Einheitlichkeit geschaffen werden. 



Super-Taifun NEOGURI zieht nach Japan

Donnerstag, 3. Juli 2014


9. Juli 2014
NEOGURI ist kein Taifun mehr.
Es wird erwartet, dass der Tropensturm jetzt Fahrt aufnimmt und während der kommenden 36 Stunden am südlichen Rand der japanischen Hauptinseln entlang zieht.


8. Juli 2014


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NEOGURI bei Kadena
Tagesanbruch 8. Juli 2014
Credit: CIMSS













7. Juli 2014
Update
Die Modelle haben es schon seit mehreren Stunden angedeutet: Es geht bergab mit NEOGURI.
Zwar fällt der Taifun noch immer in die Kategorie 4, wird diese aber voraussichtlich nicht mehr lange halten können (Update 2: Mit max. anhaltenden Winden von 205 km/h jetzt offiziell nur noch  Kat. 3). Und dies bedeutet einen gewaltigen Unterschied für Japan. Für den Landfall am Mittwoch Abend erwartet das JTWC jetzt, dass der Zyklon nur noch gerade so ein Taifun sein wird.



HQ-Satellitenbild Taifun NEOGURI
7. Juli 2014
Credit: NASA
Inzwischen ist NEOGURI der erwartete Super Typhoon, ein Begriff, den die US-Institute benutzen.

Wahrscheinlich wird NEOGURI in Kürze die Kategorie 5 erreichen, wir reden von  immer wieder schwer vorstellbaren max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten weit jenseits der 200 km/h.

Das sehr gut ausgebildete Auge hat einen Durchmesser von 90 Kilometern und der Taifun ist auch in seinen Dimensionen ein Gigant.

Die Trackprognose ist ein wenig nach links gewandert, was bedeutet, dass das Auge knapp westlich an Kadena vorbei ziehen wird. Allerdings ist davon auszugehen, dass NEOGURI am Mittwoch noch als Major Typhoon (Kat. 3) von SW kommend auf die japanischen Hauptinseln treffen und dann genau über Japan hinweg ziehen wird, wobei er voraussichtlich fast während der kompletten Zeit noch den Status Taifun beibehalten können wird.
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5. Juli 2014
Wie so oft auf der Route von Guam nach Kadena zu beobachten, hat sich NEOGURI rasant entwickelt und ist bereits ein Major Typhoon der Kategorie.
Und alle Anzeichen sprechen dafuer, dass er auch die Kategorie 5 erreicht und zu einem Super Typhoon wird.

Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass er zwischen Montag und Dienstag als ein Kategorie-5-Taifun Kadena direkt trifft und  noch als sehr starker Taifun in Kyūshū an Land geht.


4. Juli 2014
NEOGURI ist inzwischen offiziell.
Die Intensitätsprognose ist noch etwas aggressiver  geworden, alles deutet auf einen Major Typhoon hin.
Und voraussichtlich  geht es - noch als Taifun - nach Japan.
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Südlich von Guam hat sich das Tropische Tief 8W gebildet, welches in den kommenden Tagen zum Tropensturm NEOGURI deklariert werden wird.

Bis zum 7. Juli sollte der Zyklon stetig intensiver und bereits morgen zu einem Taifun werden. Zumindest nach Messdauer der US-Institute. Es ist wahrscheinlich, dass es bei der offiziell zuständigen JMA etwas länger dauert.

Der aktuelle Kurs WNW des Zyklons sollte durch eine langsame Rechtskurve bis zum Wochenbeginn in NNW oder sogar N übergehen. Es ist noch zu früh, um halbwegs zuverlässige Angaben hinsichtlich des Ziels der Reise zu machen. Momentan deutet allerdings alles auf das südliche Japan oder Korea hin. 

Tropischer Sturm KAJIKI (BASYANG) nahe der von HAIYAN besuchten Region auf den Philippinen

Donnerstag, 30. Januar 2014


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Satellitenbild TS KAJIKI 31. Januar 2014
Credit: CIMSS


Sich relativ explosiv bildende und nicht lang anhaltende Tropenstürme kennzeichnen den Beginn des Jahres 2014. Welches zyklonisch betrachtet bisher definitiv aktiver war als Ihre hurrikansaison.blogspot. Grund für die Stille war Krankheit. Eigene plus Kinderkrankheiten. Besserung geloben wir nicht, aber gern geloben den VERSUCH der Besserung.  

Zum Thema:
Ein wenig überraschend hat sich gestern und heute das Tropische Tief 2 W (Taifunsaison) mächtig aufgeplustert und ist gerade zum Tropischen Sturm KAJIKI deklariert worden. Kein besonders starker Sturm, wenn es um die Intensität geht. Aber ein in seinen Dimensionen recht gewaltiger Zyklon. 

An sich und allein betrachtet bestimmt kein "big deal", wenn man die vergangenen Jahre in der Taifunsaison betrachtet. Aber es kommt auf den Kontext an. Und dieser besagt, dass in etwa die Region betroffen sein wird (besser: schon betroffen ist), die Taifun HAIYAN (YOLANDA) im November 2013 besuchte.


Tropischer Sturm YAGI | DANTE (Taifunsaison 2013)

Samstag, 8. Juni 2013


Update 12. Juni

YAGI ist wie erwartet noch vor Erreichen Japans zu einem Restetief abgeklungen.


Update 9. Juni

YAGI ist nur gerade so ein Tropischer Sturm und dies soll sich auch nicht ändern.

Wahrscheinlich geht es in die Nähe des südlichen Japans, wo der Zyklon aber voraussichtlich nur noch als Tropentief ankommen wird.

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Auch aus der Taifunsaison im Westpazifik gibt es Aktivität zu vermelden. System 98W ist zum Tropischen Sturm YAGI (international) bzw. DANTE (Philippinen) geworden.

YAGI befindet sich östlich der Philippinen und wird voraussichtlich erst einmal nach N oder NNE ziehen.
Mehr Details, sobald sie vorliegen.

08W (pot. Tropischer Sturm KHANUN) zieht voraussichtlich nach Jeju und Südkorea

Sonntag, 15. Juli 2012

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Prognose Verlauf Tropisches Tief 08W
15. Juli 2012
Credit: JTWC
Die ersten Prognosen bzgl. des Tropischen Tiefs 08W liegen vor.
Demnach sollte morgen der Name KHANUN vergeben werden und der Zyklon innerhalb von 3 Tagen nach Südkorea ziehen. Wahrscheinliche Ankunft dort also am Mittwoch, 18. Juli 2012. Laut der aktuellen Vorhersage würde es zuvor genau über die Insel Jeju gehen.

Im Moment ist die Wahrscheinlichkeit sehr gering, dass ein Taifun aus 08W wird. Trotzdem liegt der südwestliche Teil Japans noch in der potentiell bedrohten Zone.

Sturmsituation Tropen weltweit zweite Juliwoche 2012

Montag, 9. Juli 2012

Neben DANIEL und EMILIA - beide Hurrikans, EMILIA jetzt Kategorie 2 - ist wieder ganz schön etwas los auf unseren Weltmeeren, wenn auch aktuell keine Gefahr auf Sturmbildung besteht.

Im Nordost-Pazifik (Pazifische Hurrikansaison) entwickelt sich östlich von EMILIA und südlich von Acapulco bereits das nächste System, das zum Nachfolger EMILIAs werden könnte. Das NHC gibt momentan 10% auf Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden.

Im Atlantik (Atlantische Hurrikansaison) sind gleich 3 Tropisches Wellen (tropical waves) unterwegs, eine davon in der Nordostkaribik und eine im Golf von Mexiko (Bucht von Campeche).

Und auch im Westpazifik (Taifunsaison) beobachten wir zwei Systeme, 98W und 99W.

Sobald irgendwo Entwicklung oder eine Bedrohung für Landmasse entsteht, erfahren Sie dies natürlich bei uns.

El Niño 2012: Baldiger Beginn wahrscheinlich

Freitag, 6. Juli 2012

Das Fazit der Juni-Analyse hinsichtlich der Entwicklung von El Niño 2012 lautet: Die Chancen für den Beginn eines El-Niño-Ereignisses zwischen August und September steigen (siehe auch: Discussion). Das CPC hat El Niño Watch aktiviert.

Im Normalfall bedeutet das Auftreten von El Niño für die jeweilige Sturmsaison, dass das Ereignis die Atlantische Hurrikansaison verkürzt und die Pazifische Hurrikansaison und die Taifunsaison verlängert, weshalb die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von El Niño und dessen Stärke immer ein wichtiger Faktor für die Saisonprognosen ist.

Im Atlantik beeinflusst El Niño aufgrund des Zeitpunkts seiner Entwicklung vor allem die so genannte Cap-Verde-Saison. Damit ist der zweite Teil der Atlantischen Hurrikansaison gemeint, der meist zwischen August und September beginnt und in dem sich vorwiegend die Wirbelstürme bilden, die vor der Westküste Afrikas entstehen und sich durch die Hurrikanallee in Richtung Amerika bewegen. Bei der Annäherung an die Karibik werden diese Zyklone durch die steigenden Wassertemperaturen oftmals zu gewaltigen Hurrikans.

Abhängig von der Geschwindigkeit und Intensität der Entwicklung von El Niño kann man 2012 mit folgendem rechnen:
- langsam und moderat: die Atlantische Hurrikansaison wird etwas kürzer als der Durchschnitt
- schnell und stark: die Atlantische Hurrikansaison wird wesentlich eher als im Durchschnitt zu Ende gehen

Für die Pazifische Hurrikansaison und die Taifunsaison gilt das Gegenteil.

 

96W (pot. KHANUN | ENTENG) bei den Philippinen meldet sich wieder zu Wort

Dienstag, 3. Juli 2012

UPDATE 4. JULI 2012: Auch der erneute Tropical Cyclone Formation Alert wurde inzwischen gecancelt. 96W hat abgebaut und keines der beobachtenden Institute sieht das System momentan als Tropisches Tief oder gar Tropischen Sturm.


96W (pot. KHANUN | ENTENG) bei den Philippinen meldet sich wieder zu Wort, Khanun, Enteng, Philippinen, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Vietnam, Hongkong, Taifunsaison 2012, Taifunsaison, Juli, 2012,
Satellitenbild 96W Philippinen
3. Juli 2012
Credit: CIMSS
Verschwunden war das System 96W in der Taifunsaison 2012 nie, allerdings bestand in den vergangenen Tagen nur eine mittlere Wahrscheinlichkeit auf Bildung eines Sturms. Diese ist jetzt, nachdem 96W auf den Philippinen ordentlich "Wasser gelassen" hat, wieder gestiegen und das JTWC hat gerade einen erneuten Tropical Storm Formation Alert herausgegeben.

Das Zentrum der Konvektion befindet sich momentan knappe 200 Kilometer WNW von Manila (Position: 15,6°N 119,4°E) und wird ab sofort ziemlich gute Umgebungsbedingungen vorfinden, um sich zu entwickeln.

Wohin es gehen wird, ist noch schwer zu sagen. Vietnam, Hong Kong, selbst Taiwan scheint noch in Reichweite zu sein. Sobald es halbwegs sichere Informationen gibt, werden Sie diese hier finden.

Tropischer Sturm DOKSURI (DINDO) bedroht Philippinen und Hong Kong

Dienstag, 26. Juni 2012

Tropischer Sturm DOKSURI (DINDO) bedroht Philippinen und Hong Kong, Philippinen, Hongkong, China, Doksuri, Dindo, aktuell, Taifunsaison 2012, Juni, Pazifik, 2012, Taifunsaison,
Erwarteter Verlauf DOKSURI (DINDO)
26. Juni 2012
Credit: JTWC
Normalerweise geht die japanische JMA wesentlich konservativer mit der Beurteilung vorliegender Daten hinsichtlich eines Tropischen Zyklons um als die die US-Institute. In diesem Fall ist einmal andersherum.

Die US-Institute sehen das System im Osten der Philippinen noch als Tropisches Tief an, die offiziell verantwortliche JMA hat bereits einen Namen vergeben. Damit gilt der Tropische Sturm DOKSURI (DINDO) in der Taifunsaison 2012 als existent und aktiv.

Die momentane Prognose der Zugbahn deutet zuerst (Donnerstag, 28. Juni 2012) auf die Nordspitze der Philippinen und danach (1. Juli) auf Hong Kong. Ersteres kann man bereits als recht gesichert ansehen, bei Hong Kong als Ziel- und Landfallregion besteht noch ein ziemlich hoher Unsicherheitsfaktor.

Aktuell erwartet man nicht, dass DOKSURI zu einem Taifun wird.

Potentieller Tropischer Sturm DOKSURI (DINDO) bei den Philippinen

Montag, 25. Juni 2012

UPDATE 26. Juni: Die philippinische PAGASA sieht das System mittlerweile als Tropisches Tief und hat ihm den Namen DINDO gegeben.

In der Taifunsaison gibt es wieder ernst zu nehmende Entwicklung.


Östlich der Philippinen und nördlich von Palau (12,7N 134,2E) intensiviert sich ein Tropisches System, welches das JMA bereits gestern zu einem Tropischen Tief erklärt hat.

Inzwischen sehen auch die US-Institute die Chancen auf Bildung des Tropischen Sturms DOKSURI (internationaler Name) beziehungsweise DINDO (philippinischer Name) steigen. Das JTWC hat einen Tropical Storm Formation Alert herausgegeben.

Momentan bewegt sich das System in Richtung WNW, auf den Norden der Philippinen zu.

Tropischer Sturm GUCHOL (BUTCHOY) gibt auf

Dienstag, 19. Juni 2012

GUCHOL (BUTCHOY) ist über der KII-Halbinsel nahe Nagoya Chubu an Land gegangen und hat sich seitdem mit superschnellen 60 km/h weiter in Richtung NE bewegt.

Mittlerweile hat sich die Konvektion vom Kern des Zyklons getrennt und GUCHOL nimmt mehr und mehr außertropische Eigenschaften an. Jetzt muss der Wirbelsturm außerdem die Japanischen Alpen überqueren und wenn er diese auch noch überleben sollte, käme er südlich von Hokkaido über recht kaltes Pazifikwasser.

Dies bedeutet, dass es bald vorbei sein dürfte mit GUCHOLs "Herrlichkeit" und dass es für Japan dann letztendlich doch noch um einiges besser verlief als man befürchten musste. Trotzdem ist Leichtsinn nicht empfehlenswert, denn noch produziert der Zyklon starke Winde und Niederschläge über großen Teilen Japans.

Ex-Taifun GUCHOL (BUTCHOY) Landfall Japan

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Satellitenbild Tropischer Sturm GUCHOL
19. Juni 2012
Credit: CIMSS

 GUCHOL  ist kein Taifun mehr. Kurz vor dem gerade stattfindenden Landfall wurde der Zyklon von den US-Instituten zurück in die Kategorie "Tropischer Sturm" gestuft. Die JMA hingegen sieht ihn noch als Taifun. Mit dieser Diskrepanz müssen wir leben in der der Taifunsaison, wo uns keine Hurricane Hunter zur Verfügung stehen, um exakte Daten zu erfahren.

Ex-Taifun GUCHOL (BUTCHOY) Landfall Japan, Guchol, Butchoy, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Radar Doppler Radar, Juni, 2012, Japan, Taifunsaison,
Radarbild GUCHOL Japan
19. Juni 2012
Credit: JMA
In den letzten Stunden ist der Kern des Wirbelsturms etwas weiter nach rechts gezogen als erwartet, weshalb man jetzt davon ausgeht, dass GUCHOLs Zentrum direkt über das komplette Honshu ziehen wird. Ob er dies überleben kann, ist etwas fraglich.

Das Radarbild zeigt die heftigsten Niederschläge nahe des Zentrums des Sturms, über dem südlichen Honshu.

Die stärksten Winde erzeugt GUCHOL nach wie vor im Südost-Sektor.



GUCHOL (BUTCHOY) erreicht Kyushu, Japan als Taifun

Montag, 18. Juni 2012

GUCHOL (BUTCHOY) erreicht Kyushu, Japan als Taifun, Guchol, Butchoy, aktuell, Vorhersage Forecast Prognose, Satellitenbild Satellitenbilder, Japan, Taifun Typhoon, Taifunsaison, Taifunsaison 2012, Juni, 2012,
Satellitenbild und erwarteter Verlauf Taifun GUCHOL
19. Juni 2012
Credit: CIMSS
GUCHOL (BUTCHOY) ist jetzt bereits nahe Kyushu, was bei einer Zuggeschwindigkeit sagenhaften 46 km/h kaum verwundert.

Mit anhaltenden Windgeschwindigkeiten von 140 km/h (Angaben JMA) ist GUCHOL noch immer ein Taifun. Der Kerndruck beträgt aktuell 960 mBar.

GUCHOL zieht ziemlich geradlinig und wie erwartet nach NNE, die Position des Kerns wird bei 28,1°N und 130,6°E lokalisiert.

Winde mit Geschwindigkeiten von mehr als 90 km/h treten im SE-Sektor bis zu 190 km vom Kern entfernt auf, Winde mit mehr als 55 km/h bis zu 440 km vom Zentrum.

Das aktuelle Radarbild zeigt die stärksten Regenfälle über offenem Ozean zwischen Japan und Korea, aber auch über Zentral-Japan geht es stellenweise schon ganz schön zur Sache.

An der Verlaufsprognose hat sich kaum etwas geändert. GUCHOLs Kern hält ziemlich genau auf Kyoto zu und wird ziemlich sicher noch heute und möglicherweise noch als Taifun über Land gehen.

Es ist durchaus möglich, dass GUCHOL die Interaktion mit dem Festland Japans als Tropischer Sturm überlebt.


Live Webcams Hong Kong

Folgend eine Liste mit Live Webcams in Hong Kong:





(Blick von der German Swiss International School)





Radarbild: Taifun GUCHOL (BUTCHOY) jetzt bei Okinawa, Japan

Taifun GUCHOL (BUTCHOY) hat wie erwartet an Geschwindigkeit zugelegt und der Kern des Zyklons befindet sich aktuell knapp östlich von Okinawa. Neue Daten hinsichtlich der Intensität - von der man glaubt, dass sie bald weiter abnehmen wird - liegen noch nicht vor. In diesem Moment wird GUCHOL noch als Taifun der Kategorie 3 geführt.

Radarbild: Taifun GUCHOL (BUTCHOY) jetzt bei Okinawa, Japan, Radar Doppler Radar, Taifunsaison, Guchol, Butchoy, Japan, Sturmwarnung, aktuell, Taifun Typhoon, Taifunsaison 2012, Juni, 2012,
Radarbild Taifun GUCHOL (BUTCHOY)
18. Juni 2012
Credit: JMA
An der Vorhersage der Zugbahn des Wirbelsturms hat sich nichts geändert, der Graph zeigt ziemlich exakt auf Kyoto. Der Landfall wird für den morgigen Dienstag, 19. Juni 2012 erwartet.

Die aktuelle detaillierte Sturmwarnung und Taifunwarnung in Japan finden Sie, wenn Sie den von den entsprechenden Grafiken in unserer rechten Menüleiste ausgehenden Links folgen.

Tropischer Sturm TALIM zieht wahrscheinlich nach Japan

Nachdem das Tropische Tief 6W wie erwartet zum Tropischen Sturm TALIM erklärt wurde und sich erst einmal fast stationär verhalten hat, wird der wahrscheinliche Verlauf nun etwas klarer.

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Erwarteter Verlauf Tropischer Sturm TALIM
18. Juni 2012
Credit: JTWC


Es geht nach NW. An Hong Kong vorbei (wo einige aktuelle Vorhersagemodelle den Zyklon in der Nähe der Kategorie "Taifun" sehen), zwischen Taiwan und der chinesischen Festlandküste hindurch und dann voraussichtlich nach Japan. Momentan glaubt man nicht, dass TALIM dort als starker Wirbelsturm ankommen wird und man geht davon aus, dass er nahe Japan nicht mehr lange überleben können wird.

Bleibt zu hoffen, dass dies auch eintreten wird, denn direkt vor TALIMs prognostizierter Ankunft wird Japan es mit GUCHOL zu tun bekommen.

Taifun GUCHOL (BUTCHOY) baut ab - jetzt doch nach Japan

GUCHOL (BUTCHOY) ist kein Supertaifun mehr, hält aber aktuell immer noch die Kategorie 3 (Saffir-Simpson-Skala).

Leider ist eine Korrektur der erwarteten Zugbahn des Wirbelsturms zu vermelden, welche einen gravierenden Unterschied für Japan bedeutet. Da GUCHOL relativ parallel zu Japan wandern wird, reicht eine Änderung von nur wenigen Grad nach links (Nord), um den Kern des Zyklons jetzt doch über Japan zu führen:

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Erwarteter Verlauf Taifun GUCHOL
18. Juni 2012
Credit: JTWC
 Praktisch ganz Japan hat dementsprechend Sturmwinde zu erwarten.

Trotzdem gibt es auch gute Nachrichten. Man geht zwar momentan noch davon aus, dass GUCHOL die Kategorie "Taifun" bis kurz vor dem wahrscheinlichen Landfall hält, aber der Zyklon sollte bis dahin etwa die Hälfte der Intensität, die er gestern und vorgestern an den Tag legte, verloren haben. GUCHOL beginnt bereits, seine tolle Struktur der vergangenen Tage zu verlieren.

Desweiteren ist damit zu rechnen, dass GUCHOL ab sofort ordentlich an Geschwindigkeit zulegen und somit ziemlich zügig über Japan ziehen wird, was auf jeden Fall als Vorteil anzusehen ist. Es sieht momentan danach aus, als würde der Kern des Taifuns Japan morgen erreichen und von dann an nach etwa 36 wieder verlassen, wobei er die Inseln im Prinzip komplett längs überquert hätte.

Allerdings: Kaum wird GUCHOL Japans Norden verlassen, ist schon mit der Ankunft TALIMs im Süden zu rechnen.

Tropisches Tief 6W (pot. Tropischer Sturm TALIM) bei Hong Kong zieht voraussichtlich nach Taiwan

Sonntag, 17. Juni 2012

Das Tief bei Hainan wurde - oh Wunder - von der offiziell zuständigen JMA gerade zu einem Tropisches Tief erklärt. "Oh Wunder", weil die Japaner normalerweise viel konservativer mit ihren Prognosen sind als die US-Behörden. Und letztere haben noch nicht reagiert. Die JMA bezeichnet das Tief als TDb (Tropical Depression b), international wird es als 6W bezeichnet.

Und anscheinend ist 6W nicht wie vom JTWC im Tropical Storm Formation Alert angenommen, nach Vietnam (SW) unterwegs, sondern genau entgegengesetzt.

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Erwarteter Verlauf Tropisches Tief 6W
17. Juni 2012
Credit: weather.gov.hk
Das zumindest behauptet der Wetterdienst in Hong Kong, der sich besonders intensiv um den potentiellen Sturm TALIM kümmert, da er die Region betreffen wird (Ngong Ping hat gerade Windgeschwindigkeiten von 114 km/h gemeldet).

Momentan geht man davon aus, dass der Zyklon kein besonders langes Leben zu erwarten hat. An Hong Kong vorbei soll 6W - aller Wahrscheinlichkeit nach als Tropischer Sturm TALIM (dies wird die JMA anhand ihrer Daten entscheiden) - zwischen Taiwan und der chinesischen Küste hindurch ziehen und dann schon wieder abbauen.

 
 
 

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