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Tropischer Sturm KROSA (VINTA) Philippinen und Vietnam

Dienstag, 29. Oktober 2013


4. November 2013;
KROSA hat den Status "Tropischer Sturm" nicht halten können und sollte nun als Tropisches Tief nach Süd-Vietnam ziehen. Es ist nicht wahrscheinlich, dass der Zyklon noch einmal zu einem Tropischen Sturm wird.

3. November 2013:
Wenn eine Prognose erst einmal daneben liegt ....

Im Moment wuselt KROSA ein wenig auf der Stelle herum und ab morgen soll es dann - laut den jüngsten Prognosen - nach SW gehen. Wirklich SW. Von der aktuellen Position (20,3N 115,0E) aus gesehen würde der Wirbelsturm damit in Süd-Vietnam an Land gehen. Erwartet wird KROSA dort als Tropischer Sturm, nicht mehr als Taifun.

1. November 2013:
Die Prognose für KROSA hat sich innerhalb kurzer Zeit doch recht stark geändert. Inzwischen ist damit zu rechnen, dass der Wirbelsturm, der aktuell auch offiziell (JMA) ein Taifun ist, am 4. November als Tropischer Sturm SÜDLICH von Hue in Vietnam an Land geht. Ein Besuch des Kerns auf Hainan ist nicht mehr wahrscheinlich.

31. Oktober 2013:
Für das JTWC ist KROSA jetzt ein Taifun, für die JMA noch ein Severe Tropical Storm. Man geht inzwischen davon aus, dass der Zyklon den einem Hurrikan äquivalenten Status bis kurz vor seiner Ankunft in Vietnam nicht mehr verliert.

Die Trackprognose, die vor ein paar Tagen noch eine ziemlich geradlinige Angelegenheit war, wird immer mehr zu einer Kurve. Zuerst kommt ein ansteigender Teil, der den Kern KROSAs jetzt nicht mehr zentral über Luzon, sondern an der Nordspitze der Insel entlang wandern lassen sollte. Südlich von Hong Kong wird dann eine Linksdrift prognostiziert, die den absteigenden Teil einleitet, welcher den Kern jetzt über das südliche Hainan und dann in Vietnam deutlich näher an Hue als an Hanoi an Land bringt.

Durch die erwartete Kurve würde auch der zurückgelegte Weg etwas länger, was sich - ohne dass von einer veränderten Zuggeschwindigkeit ausgegangen wird - in der Ankunftsprognose widerspiegelt. Der Landfall in Vietnam wird momentan für den 5. November prognostiziert.
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30. Oktober 2013:
Inzwischen ist Tropensturm KROSA offiziell. Es gibt leichte Veränderungen bei der Prognose zu vermelden. Zuerst einmal glaubt das JTWC mittlerweile, dass der Zyklon noch vor Erreichen der Philippinen noch kurzzeitig zu einem Taifun wird. Zumindest laut der 1-Minuten-anhaltende-Winde-Messung der US-Institute. Und gegen Ende der Vorhersageperiode hat sich die Trackprognose ein wenig nach links bzw. Süd verschoben. das bedeutet, dass KROSA bei Eintreten der aktuellen Prognose am 3. November genau über Hainan hinweg ziehen und am 4. November etwa in der Mitte zwischen Hanoi und Hue an Land gehen würde.
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Zwischen den Marianen und Luzon, Philippinen hat sich das Tropische Tief 29W gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm KROSA (internationaler Name) deklariert werden wird. Da die Philippinen bereits Tropischen Tiefs Namen verleihen, nennt man den Zyklon dort schon jetzt VINTA.

Aktuell sieht es danach aus, als würde KROSA in gerader Linie und mit Kurs WNW nach Nord-Vietnam, ungefähr bei Hanoi, ziehen. Die Ankunft dort wird zwischen dem 2. und 3. November erwartet, also genau am kommenden Wochenende.

Vorher sollte KROSA das nördliche Luzon besuchen (31. Oktober) und auch Hainan und die nahe chinesische Festlandküste (2. November) dürften einen Impakt erfahren. Selbst Hong Kong liegt noch in der Warnzone.

Man geht davon aus, dass der Wirbelsturm nach dem Überqueren der Philippinen zu einem Taifun wird.

Tropischer Zyklon 01S keine Gefahr für Mauritius

Samstag, 26. Oktober 2013

27. Oktober 2013:
Da haben wir also wieder einmal einen dieser verwirrenden Fälle.
Das JTWC hat 95S bzw. das Tropische Tief 01S inzwischen zum Tropischen Zyklon 01 deklariert. Die offiziell zuständige Meteo France hingegen sieht nach wie vor nur das Tropische Tief 01S. Der Grund ist einmal mehr die unterschiedliche Messung anhaltender Windgeschwindigkeiten (JTWC = 1 Minute, MF = 10 Minuten).

Die Meteo France glaubt inzwischen nicht mehr, dass das System die Mindestvoraussetzungen für die Vergabe eines Namens erfüllen wird. Die Trackprognose bringt 01S außerdem nicht mehr in Madagaskar an Land, sondern führt den Zyklon knapp nördlich an der Insel vorbei. Längst wieder als Tropisches Tief. Tropisches Tief in den Augen des JTWC.
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Einmal von einer Tropischen Störung früh im Juli abgesehen verzeichnen wir jetzt die erste ernsthafte  Aktivität in der Zyklonsaison Südwest-Indik 2013-2014. Das Tropische Tief 01 befindet sich noch weit NE von Mauritius.

Sollte es zum Tropischen Sturm AMARA werden, dürfte dieser weder sonderlich intensiv noch sonderlich langlebig werden. Im Moment deutet alles darauf hin, dass es nach Nord-Madagaskar geht. Ankunft dort wäre am 30. Oktober 2013 wahrscheinlich.

Tropischer Sturm LORENZO

Montag, 21. Oktober 2013


24. Oktober 2013:
Wie erwartet ist LORENZO bereits dabei, sein Kurzzeitdasein zu beenden. LORENZO ist kein Tropischer Sturm mehr.

Update 2:
Und jetzt sehen wir offiziell den Tropischen Sturm LORENZO.

Update:
90L ist jetzt das Tropische Tief 13 und wird voraussichtlich noch heute zu LORENZO.
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Etwas mehr als 100 km ESE von Bermuda im atlantischen Niemandsland zeigt das System 90L Anzeichen von Entwicklung und es besteht die Möglichkeit, dass wir heute oder morgen den voraussichtlich kurzlebigen Tropensturm LORENZO zu sehen bekommen.

90L wird nicht in die Karibik oder an die US-Ostküste ziehen, sondern sich nach NE bewegen. Einzig die Azoren könnten etwas abbekommen, aber auch das ist bisher keinesfalls sicher.

Taifun LEKIMA


26. Oktober 2013:
Die JMA sieht LEKIMA nicht mehr als Tropischen Sturm an und da sich der Zyklon - bei Zugrichtung West - bereits westlich der  japanischen Hauptinseln befindet, besteht auch keine Gefahr für Festland mehr.

23. Oktober 2013:
Inzwischen ist LEKIMA ein Super Typhoon und produziert anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. Die nördlichen Marianen und Iwo To liegen im Warnkegel des Zyklons. Die japanischen Hauptinseln befinden sich mittlerweile deutlich außerhalb desselben.

22. Oktober 2013:
LEKIMA ist inzwischen ein Taifun und es sieht danach aus, als wolle er nicht nur ein Major Typhoon sondern auch ein Super Typhoon werden. Die Trackprognose sieht den Zyklon aber nach wie vor weit weg von Japan vorbeiziehen.
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Und auch der Tropische Sturm 28W namens LEKIMA wird voraussichtlich nicht nur ein Taifun, sondern auch ein Major Typhoon.

LEKIMA befindet sich noch weit östlich von Guam und wird in der kommenden Tagen Kurs WNW nehmen. Auf den Längengraden der Marianen wird dann zwischen dem 24. und 25. Oktober eine 90°-Rechtskurve erwartet, was bedeutet, dass Japan nach WIPHA und FRANCISCO (Besuch Japans noch bevorstehend) diesmal hoffentlich verschont werden wird.

Hurrikan RAYMOND bei Mexiko

Sonntag, 20. Oktober 2013


30. Oktober 2013:
RAYMOND ist kein Tropischer Sturm mehr.

27. Oktober 2013:
Wie erwartet ist RAYMOND wieder ein Hurrikan und hat damit begonnen, die Rechtskurve in Angriff zu nehmen. Obwohl diese ihn am Ende wieder Kurs auf Mexiko (Baja California) nehmen lassen wird, ist dort nicht mit einem weiteren Impakt zu rechnen, denn es ist davon auszugehen, dass der Wirbelsturm ab morgen oder Dienstag stark auf die Bremse treten und dann spätestens zum Wochenende neben seinen tropischen Eigenschaften auch den Status Tropischer Sturm bzw. die Intensität eines solchen verlieren wird.

26. Oktober 2013:
Eine Woche wird RAYMOND heute immerhin schon alt und er hält sich noch ganz tapfer mit 85 km/h max. anhaltenden Winden. Festland ist dabei allerdings nicht in Gefahr (Position: mehr als 1000 km SSW der Südspitze von Baja California).

Das NHC geht davon aus, dass der Zyklon morgen noch einmal kurz zu einem Hurrikan werden und bis Montag oder Dienstag etwas mehr als 90° rechts kurven wird, was ihn auf Kurs N oder NNE bringen würde. Immer noch ohne Gefährdung von Festland.

23. Oktober 2013:
Genauso rasant wie sich RAYMOND entwickelt hatte, hat er in den vergangenen 12 Stunden abgebaut. Erfreulicherweise ist der Zyklon kein Hurrikan mehr (100 km/h max. anhaltende Winde, 991 mBar min. Kerndruck) und noch wichtiger: er bewegt sich endlich (WSW bei 13 km/h) weg von Mexiko.

Alle Sturmwarnungen wurden deaktiviert.

22. Oktober 2013:
Der Kern RAYMONDs ist bis auf 140 km (SSW) an Zihuatanejo herangewandert (230 km W von Acapulco), gilt aber immer noch als bewegungslos. Wenn der Zyklon wieder Bewegung aufnimmt, sollte ihn diese nach W, also weg von der mexikanischen Küste, führen.

Viel geändert hat sich über Nacht nicht. RAYMOND (siehe auch: HQ-Satellitenbild vom 21. Oktober 2013) ist noch immer ein Hurrikan der Kategorie 3 und produziert max. anhaltende Winde von 185 km/h (min. Kerndruck: 959 mBar). Auch an der Sturmwarnung hat sich nichts geändert.

21. Oktober 2013:
RAYMONDs Entwicklung ging wesentlich rasanter vonstatten als noch gestern angenommen. Der Zyklon (siehe auch: HQ-Satellitenfoto vom 20. Oktober) ist mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 3 und produziert max. anhaltende Winde von 195 km/h bei einem min. Kerndruck von 955 mBar.

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Satellitenbild Hurrikan RAYMOND vor Mexiko
21. Oktober 2013
Credit: CIMSS


Der Kern RAYMONDs befindet sich aktuell 265 WSW von Acapulco und 200 SSW von Ixrtapa / Zihuatanejo. Aktuell steht der Wirbelsturm praktisch still. Das NHC geht weiterhin davon aus, dass sich RAYMOND der mexikanischen Küste nur noch minimal nähern und dann morgen steil nach links bzw. W kurven wird.

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Acapulco am 21. Oktober morgens
Credit: webcamsdemexico


Es gilt Hurricane Warning von Tecpán de Galeana bis Lázaro Cárdenas, Hurricane Watch von Acapulco bis Tecpán de Galeana und Tropical Storm Warning von Acapulco bis Tecpán de Galeana.
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Knappe 300 km SSW von Acapulco hat sich der Tropische Sturm RAYMOND, schon der 17. Tropensturm der laufenden Pazifischen Hurrikansaison, gebildet.

RAYMOND bewegt sich aktuell nach NNW und soll heute eine leichte Rechtskurve ziehen, die ihn erst einmal bis dicht an die mexikanische Küste vor Ixtapa / Zihuatanejo ziehen lassen wird. 

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Prognose RAYMOND
20 Oktober 2013
Credit: NHC | TerraMetrics
 NASA | INEGI
Dort soll der Wirbelsturm dann in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Hurrikan werden und .... nicht etwa an Land gehen, sondern eine 90°-Linksdrift vornehmen, die ihn wieder von der mexikanischen Küste weg führen wird.

Lange sollte der Status Hurrikan allerdings nicht anhalten und zumindest laut den aktuellen Modellen ist auch kaum mehr als die Kategorie 1 auf der Saffir-Simpson-Skala drin.

Trotzdem wurde aufgrund der Nähe zur mexikanischen Küste bereits erste Sturmwarnung aktiviert. Es gilt Tropical Storm Watch von Acapulco bis Lázaro Cárdenas.

In der Warnzone sind Sturmbedingungen ab Montag Abend wahrscheinlich. Sturmwinde werden momentan bis zu 55 km vom Kern des Zyklons festgestellt.

Taifun FRANCISCO zieht voraussichtlich nach Japan

Mittwoch, 16. Oktober 2013



26. Oktober 2013:
Genauso wie LEKIMA sieht die JMA auch FRANCISCO nicht mehr als Tropischen Sturm an und da sich beide Zyklone - bei Zugrichtung West - bereits westlich der  japanischen Hauptinseln befinden, besteht auch keine Gefahr für Festland mehr.


22. Oktober 2013:
Gute Nachrichten für Japan.
FRANCISCO (siehe auch: HQ-Satellitenfoto vom 22. Oktober 2013) hat recht stark abgebaut und es wird nicht mehr mit einer erneuten Intensivierung, sondern vielmehr mit einer stetigen Degradierung gerechnet. Desweiteren ist die Trackprognose ein wenig nach rechts gewandert, womit die japanischen Hauptinseln inklusive Tokio jetzt nur noch am Rand der Warnzone liegen statt mitten im Zentrum des Kegels.

Zwischen dem 24. und 26. Oktober wird FRANCISCO Japan am nächsten kommen, sehr wahrscheinlich nicht mehr als Taifun.


21. Oktober 2013:
FRANCISCO ist kein Super Typhoon mehr.
(siehe auch: HQ-Satellitenfoto vom 20. Oktober, noch als Super Typhoon)
Die Forecaster gehen davon aus, dass sich der Wirbelsturm in den kommenden 2 Tagen nur langsam in Richtung NW bewegen und dabei stark an Intensität verlieren wird. Was den Track anbelangt, soll sich FRANCISCO ähnlich verhalten wie es Vorgänger WIPHA tat: Zwischen dem 23. und 24. Oktober wird eine 45°-Rechtskurve erwartet, die RAYMOND dann als Tropischen Sturm ziemlich exakt über Tokio hinweg ziehen lassen sollte.

18. Oktober 2013:
Update:
FRANCISCO ist jetzt ein Super Typhoon.
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FRANCISCO hat sich rasant entwickelt und entspricht inzwischen schon einem Hurrikan der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala. Und es ist davon auszugehen, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Noch heute oder aber morgen werden die US-Institute Francisco voraussichtlich als Super Typhoon behandeln. Immerhin sieht es danach aus, dass der Wirbelsturm deutlich an Intensität verlieren wird, bevor er in 3 bis 4 Tagen bewohnte Gebiete Japans erreicht.

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HQ-Satellitenfoto Taifun FRANCISCO
17. Oktober 2013


17. Oktober 2013:
FRANCISCO hat sich in den vergangenen 24 Stunden nur wenig bewegt, ist währenddessen aber bereits zu einem Taifun geworden. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass es nach Japan geht.

Update:
Wir haben jetzt offiziell den Tropischen Sturm FRANCISCO unterwegs nach Japan.
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Der Pazifik kommt nicht zur Ruhe. Nachdem OCTAVE, PRISCILLA, WIPHA und NARI innerhalb von 48 Stunden ihr Tropensturmdasien beendet haben, macht sich im Westpazifik schon der nächste Taifun bereit.

26W befindet sich - offiziell noch als Tropisches Tief - bei Guam und wird ab spätestens morgen groben Kurs auf Japan auf Japan nehmen. Ab übermorgen (18. Oktober 2013) ist dann davon auszugehen, dass FRANCISCO als Taifun unterwegs sein wird. 

Etwa ab dem 20. Oktober werden wir genauer wissen, wohin exakt es gehen wird.  

Tropischer Sturm PRISCILLA

Montag, 14. Oktober 2013


16. Oktober 2013:
Wie erwartet hat Priscilla nicht lange durchgehalten und ist kein Tropischer Sturm mehr.
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Mehr als 1000 Kilometer SW der Südspitze Baja Californias - und damit SSW von OCTAVE - hat sich ein wenig überraschend der Tropische Sturm PRISCILLA, der sechzehnte Tropensturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison, gebildet.

PRISCILLA ist nur gerade so ein Tropischer Sturm und wird nicht nach Mexiko ziehen, auch wenn sie aktuell Kurs NNE auf Baja California zu hält. Bis morgen sollte PRISCILLA eine Linkskurve vollzogen haben und mit Kurs NNW unterwegs sein, wobei gleichzeitig bereits am Mittwoch die Degradierung zu einem Tropischen Tief erwartet wird.

Taifun WIPHA kommt wahrscheinlich Tokio nahe

Donnerstag, 10. Oktober 2013


16. Oktober 2013:
WIPHA ist kein Tropischer Sturm mehr.

15. Oktober 2013:
WIPHA hat die erwartete Rechtskurve vollzogen und jetzt ist der Moment gekommen, in dem der Wirbelsturm richtig Geschwindigkeit aufnehmen sollte. Dabei ist WIPHA noch ein Taifun und es sieht danach aus, als würde er genau über Tokio hinweg ziehen - und zwar noch heute Nacht.

13. Oktober 2013:
Mit jedem Update wird die Intensitätsprognose für WIPHA aggressiver. Major Typhoon ist sehr wahrscheinlich, aktuell ist auch ein Super Typhoon drin. (Noch) vergleichsweise beruhigend ist der Umstand, dass sich WIPHA beim Durchzug nahe Tokio bereits deutlich auf dem absteigenden Ast befinden sollte (und das bei sehr hoher Zuggeschwindigkeit).

12. Oktober 2013:
Auch WIPHA ist jetzt ein Taifun. Das JTWC glaubt, dass der Wirbelsturm Tokio zwischen dem 15. und 16. Oktober und als Taifun recht nahe kommen wird.

Update:
Die JMA hat 25W gerade offiziell zum Tropischen Sturm WIPHA erklärt.
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Auch das System 92W, mittlerweile knapp westlich von Guam, entwickelt sich wie erwartet und ist inzwischen das Tropische Tief 25W. In Kurze sollte es auch offiziell zum Tropischen Sturm WIPHA deklariert werden. 

Die Prognose geht davon aus, dass WIPHA bis zum 14. Oktober Kurs NW durch unbewohnten Pazifik  halten und dann - noch weit südlich der japanischen Hauptinseln - nach rechts schwenken wird. Wie stark diese Drift ausfallen wird, ist noch unklar und somit kann man noch nichts halbwegs Zuverlässiges über die potentielle Bedrohung für Japan sagen.  

In spätestens zwei Tagen sollten wir mehr wissen.

Tropischer Sturm OCTAVE zieht nach Baja California, Mexiko


15. Oktober 2013:
OCTAVE ist an Land (ca. 85 km NNE von Cabo San Lázaro) und kein Tropischer Sturm mehr. Es wird zu erwarten, dass das noch existierende Tropische Tief noch heute zu einem Restetief abklingt.

14. Oktober 2013:
Update Sturmwarnung:
Inzwischen wurde Sturmwarnung auf Baja California aktiviert.
Auf der Pazifikseite der Halbinsel gilt Tropical Storm Warning von Santa Fé bis Punta Abreojos.
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Wir sehen jetzt offiziell den Tropischen Sturm OCTAVE.
Die jüngsten Prognosen bringen OCTAVE weiter nach links bzw. Westen, was den Wirbelsturm in die Mitte Baja Californias bringen würde anstatt an die Südspitze. Auch geht man jetzt davon aus, dass OCTAVE bis kurz vor dem Landfall in der Nacht von Montag auf Dienstag ein Tropischer Sturm bleiben wird. Sturmwarnung wurde (noch) nicht aktiviert.

13. Oktober 2013:
94 L ist vor wenigen Augenblicken zum Tropischen Tief 15E deklariert worden und es ist sehr wahrscheinlich, dass wird zumindest für kurze Zeit OCTAVE erleben werden.

Nicht wahrscheinlich ist, dass OCATVE noch als Tropischer Sturm nach Baja California gelangen wird. Dieser Status wird - sofern er überhaupt erreicht wird - voraussichtlich kaum länger als 24 Stunden anhalten. Dass es nach Baja California geht, ist so gut wie sicher.

Update 10. Oktober abends:

Aktuell sinken die Chancen, dass 94L zu einem Tropischen Zyklon wird. Und wenn eine Intensitätsentwicklung anders vonstatten geht als erwartet, ändert sich üblicher- und zwangsweise auch die Trackprognose, meist sehr stark:



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System 94E ein paar hundert Kilometer SE von Manzanillo nahe der mexikanischen Pazifikküste sieht gegenüber gestern zwar kaum besser organisiert aus, aber die das System umgebenden Bedingungen werden als günstig eingeschätzt und das NHC sieht inzwischen eine Chance von 70% für die Entstehung eines Tropischen Sturms in den kommenden 48 Stunden und von 80% in den nächsten 5 Tagen.

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GFS-Ensemble 94E
10. Oktober 2013
Credit: UCAR
Der aktuell zu vergebende Name in der Pazifischen Hurrikansaison lautet OCTAVE.

Die jüngsten GFS-Modelle bringen 94E ziemlich übereinstimmend  innerhalb von 5 bis 7 Tagen an die Südspitze von Baja California. Im Moment bewegt es sich in Richtung WNW, sollte aber ab übermorgen (Samstag) begnnen, leicht aber konstant nach rechts zu kurven.

Es wird also recht sicher einmal mehr Mexiko treffen, das in der laufenden Hurrikansaison - sowohl Atlantik als auch Nordostpazifik - schon eine Menge abbekommen hat, ohne dass bisher ein Major Hurricane an Land gegangen wäre.


Tropischer Sturm PHAILIN zieht nach Indien

Mittwoch, 9. Oktober 2013



14. Oktober 2013:
Nachdem PHAILIN als starker Zyklon an Land ging und noch eine ganze Weile durchhielt, ist er inzwischen kein Tropischer Zyklon mehr.

12. Oktober 2013:
Ohne weitere Worte:

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Credit: CIMSS


11. Oktober 2013:
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Satellitenbild PHAILIN
11. Oktober 2013
Credit: CIMSS
PHAILIN hat wie erwartet eine gigantische Intensivierung vorgenommen und es ist fraglos einer dieser Momente, in denen Superlative und anderweitiges ausdrucksstarkes Vokabular im Zusammenhang mit einem Tropischem Sturm erlaubt sind. PHAILIN ist ein Monster und einer für Tropenstürme extrem anfälligen Region in Nordost-Indien steht eine Katastrophe bevor. Daran besteht kein Zweifel.

Wenn das IMD die Bezeichnung "Tropical Cyclone" benutzt, dann ist bereits die Rede von einem Wirbelsturm, der auf der Saffir-Simpson-Skala einem Hurrikan entspricht. PHAILIN entsprach heute Morgen einem Hurrikan im oberen Bereich der Kategorie 4 selbiger Skala und wird jeden Moment der maximalen Kategorie 5 zugeordnet werden. Es werden max. anhaltende Windgeschwindigkeiten von 250 km/h erwartet. Und PHAILIN wird diese starken Winde bis kurz vor seinem Landfall produzieren.

Aufgrund der tief gelegenen Küstenzonen (über dem Meerespiegel) ist der Nordwesten Indiens, vor allem die Bundesstaaten Odisha und Andrha Pradesch, besonders durch Strumfluten gefährdet. Und eine solche, und zwar eine bedeutende, wird die Landfallregion definitiv heimsuchen. Stellen Sie sich auf schlimme Nachrichten ein. Sollten Sie sich in der Region aufhalten, empfehlen wir Ihnen, so weit wie möglich ins Landesinnere oder den Süden auszuweichen oder das Land ganz zu verlassen, sollten Sie noch die Möglichkeit dazu finden.

10. Oktober 2013:
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HQ-Satellitenfoto PHAILIN
10. Oktober 2013
Credit: NASA
PHAILIN entspricht mittlerweile einem Hurrikan der Kategorie 1 auf der Saffir-Simpson-Skala und sieht recht gesund aus. Die günstigen Voraussetzungen für eine weitere Intensivierung hinzugerechnet ist es kaum überraschend, dass die Forecaster noch das Erreichen der Kategorie 2 erwarten.

Die Trackprognose ist etwas weiter nach Norden gewandert. Momentan sieht es danach aus, als bekäme es die Region Bhubaneswar, genauer gesagt Brahmapur, mit dem Landfall PHAILINs zu tun.

Wahrscheinlich wird der Wirbelsturm kurz vor dem Landfall am 12. Oktober, also am Samstag, ordentlich Geschwindigkeit aufnehmen, was eine gute Nachricht ist, denn so wäre die Landfallregion den Winden und Niederschlägen des ankommenden Zyklons nur eine wesentlich kürzere Zeit lang ausgesetzt.
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Update:
PHAILIN ist jetzt offiziell.
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In der Bengalischen Bucht (Nordindik) hat sich bei den Andaman-Inseln die Deep Depression N° 2 der aktuellen Zyklonsaison im Nordindik gebildet. Die US-Institute bezeichnen den Zyklon bereits als Tropischen Sturm und es wird nicht mehr lange dauern, bis auch der offiziell zuständige IMD das System als tropischen Zyklon anerkennen und ihm den Namen PHAILIN verleihen wird.

PHAILIN wird Kurs WNW nehmen und wird in 3 Tagen an der indischen Ostküste, etwas nördlich von Visakhapatnam erwartet. Aller Wahrscheinlichkeit wird PHAILIN dort als Äquivalent eines Hurrikans bzw. Taifuns ankommen.

Starke tropische Aktivität - ohne Tropischen Sturm

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Tropische Aktivität 9. Oktober 2013
Credit: UCAR


Obwohl mit der Degradierung NARDAs in diesem Moment offiziell weltweit kein Tropischer Sturm existiert, können Sie an der Farbe orange in unserer Liste oben erkennen, dass die Weltmeere - quantitativ betrachtet - eine tropische Aktivität wie noch nie in diesem Jahr aufweisen.

Damit wir nicht ganz den Überblick verlieren:
Auf der Grafik oben stellt das L im Ostpazifik Ex-NARDA dar, und das DB bei Japan Ex-DANAS. Alles andere ist im Entstehen. Akut sind dabei das kleine x bei den Philippinen (TD 24W), welches jeden Moment zu NARI deklariert werden wird .... und das DB vor Indien, welches vom IMD schon als Deep Depression und vom JTWC als Tropischer Sturm gehandelt wird und welches zum starken Tropischen Sturm (Equivalent Major Taifun bzw. Hurrikan) PHAILIN werden wird.

Das I bei Guam im Westpazifik ist auch schon ein Tropisches Tief (potentiell WIPHA) und die beiden DBs im Atlantik und im Ostpazifik vor Mexiko besitzen laut NHC schon eine mittlere Wahrscheinlichkeit für das Entstehen eines Tropischen Zyklons innerhalb der kommenden 48 Stunden (potentiell LORENZO und OCTAVE).

Tropischer Sturm NARI (SANTI) Philippinen und Vietnam

Dienstag, 8. Oktober 2013


16. Oktober 2013:
NARI ist kein Tropischer Sturm mehr.

15. Oktober 2013:
NARI ist als Taifun knapp südlich von Hue in Vietnam an Land gegangen. Noch hält der Zyklon den Status Tropischer Sturm und als Tropisches Tief wird er es ziemlich sicher bis tief nach Thailand hinein schaffen.

14. Oktober 2013:
NARI hat seinen Weg nach Vietnam inzwischen so gut wie hinter sich gebracht und der Landfall in Zentral-Vietnam als Taifun der Kategorie 1 steht unmittelbar bevor.

10. Oktober 2013:
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HQ-Satellitenfoto NARI
10. Oktober 2013
Credit: NASA
Wie erwartet sehen die US-Institute mit ihrer 1-Min.-Messung anhaltender Windgeschwindigkeit NARI inzwischen als Taifun an, offiziell laut JMA (10-Min.-Messung) ist es allerdings noch nicht ganz soweit.

Morgen wird NARI zentral über Luzon, Philippinen hinwegziehen, und zwar als Äquivalent eines Hurrikans der Kategorie 1. Neu ist, dass der Wirbelsturm diese Intensität auch halten soll, sprich die Interaktion mit der Landmasse Luzons nicht ausreichen soll, um zu einer Degradierung zu führen.

Inzwischen reicht die Trackprognose auch bis zum zweiten Landfall und dieser wird nach der jüngsten Vorhersage bei Hue in Vietnam stattfinden, auch hier einem Hurrikan entsprechend. Man muss dazusagen, dass dies noch als sehr unsicher anzusehen ist. Gerade im Westpazifik erleben wir immer wieder gravierende Diskrepanzen zwischen Vorhersage und eintretender Realität.

9. Oktober 2013:
NARI ist jetzt offiziell.
Es sieht zwar nicht danach aus, als würde der Wirbelsturm es noch vor Erreichen der Philippinen schaffen, zu einem sehr starken Sturm zu werden, aber für den Status Taifun (Kat. 1) wird es wohl reichen.
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Östlich von Luzon, Philippinen hat sich in der Taifunsaison das Tropische Tief 24W gebildet, welches in Kurze zum Tropischen Sturm NARI (internationaler Name) deklariert werden wird. Auf den Philippinen bekommen bereits Tropische Tiefs Namen und somit gilt SANTI bereits als existent.

24W zieht westwärts und wird zwischen dem 190. und 11. Oktober die nördlichen Philippinen überqueren, voraussichtlich als Taifun. Die Interaktion mit der Landmasse sollte dann für eine Degradierung sorgen, allerdings geht das JTWC davon aus, dass NARI auf halbem Weg nach Vietnam, wohin es laut den jüngsten Prognosen gehen wird, erneut zu einem Taifun anwachsen wird.

Tropischer Sturm NARDA im Nordostpazifik

Montag, 7. Oktober 2013


9. Oktober 2013:
NARDA wurde bereits zu einem Tropischen Tief degradiert. Die Reste werden weiter WSW ziehen, ohne Festland zu gefährden.
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Mit NARDA hat sich der 13. Tropische Sturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison gebildet, in der es in den letzten Wochen recht ruhig zuging. Und auch NARDA, obwohl ab morgen oder Mittwoch ziemlich sicher ein Hurrikan,  wird nur ein Problem für Schifffahrt und Flugverkehr werden.

Der Kern des Wirbelsturm befindet sich SW der Südspitze von Baja California, Mexiko. Und zwar bereits knappe 1600 Kilometer, also schon weit draußen im Pazifik. Zugrichtung ist WNW und das NHC erwartet, dass NARDA kurz nach Überschreiten des 130 westlichen Längengrades seine tropischen Eigenschaften verlieren wird.

Taifun DANAS Japan / Korea

Freitag, 4. Oktober 2013


8.Oktober 2013:
Der Westpazifik ist das erste Mal in einer Woche taifunfrei. DANAS (HQ-Satellitenfoto) ist laut JMA kein Taifun mehr und wurde zu einem Severe Tropical Storm herabgestuft.

Dieser befindet sich aktuell knapp westlich des südlichen Japans. Viel länger als 24 Stunden sollte er den Status "Tropischer Sturm" kaum halten können, wird aber - wenn auch sehr schnell - wahrscheinlich noch einmal über dem nördlichen Japan über Land gehen.

6. Oktober 2013:
DANAS ist jetzt offiziell ein Taifun und wird auf seinem Weg nach Japan wahrscheinlich auch zu einem Major Typhoon werden. Die Trackprognose deutet aktuell mehr auf Japan als auf Korea hin, nachdem der Taifun seine Rechtsdrift vorgenommen haben wird.

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Satellitenbild DANAS und FITOW
6. Oktober 2013
Credit: CIMSS
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Taifun FITOW hat bereits einen Nachfolger. Weit östlich von Luzon, Philippinen hat sich der Tropische Sturm DANAS (23W) gebildet.

Während FITOW keine Chance mehr hat, das Formel-1-Rennen in Yeongam in Korea zu stören, wird DANAS der Region wahrscheinlich nahe kommen. Allerdings viel zu spät, um der F1 noch etwas anzuhaben, erst zwischen dem 8. und 9. Oktober.

Es sieht aktuell danach aus, als wolle DANAS bis etwa Kadena Kurs WNW halten und danach mit Hilfe einer starken Rechtsdrift das südliche Japan umkurven und dabei zu einem Taifun werden.

Tropischer Sturm KAREN

Mittwoch, 2. Oktober 2013




6. Oktober 2013:
Und alles kam ganz anders. Anstatt wie erwartet in der vergangenen Nacht als Tropischer Sturm an Land zu gehen, hat KAREN zuerst auf die Bremse getreten und dann auch noch den Status Tropischer Sturm verloren. Jetzt ist KAREN ein Restetief, sämtliche Sturmwarnung wurde deaktiviert.

5. Oktober 2013:
KAREN schwächelt weiter. Die max. anhaltenden Winde sind runter auf 65 km/h - was bedeutet, dass KAREN nur noch gerade so ein Tropischer Sturm ist - und ein Hurricane Hunter hat gerade einen min. Kerndruck von 1008 mBar festgestellt, viel zu hoch für einen "gesunden" Wirbelsturm. Das NHC geht aber weiterhin davon aus, dass KAREN bis zum Landfall ein Tropischer Sturm bleiben wird.

Aktuell befindet sich der Kern des Zyklons 245 km S von Morgan City, Louisiana und hat wieder etwas mehr Fahrt aufgenommen (16 km/h). Kurs ist Nord (350°), aber es wird in Kürze ein Schwenk nach NE erwartet. Bis morgen Abend soll KAREN zwar immer langsamer werden, aber bereits heute Nachmittag werden in der Warnzone stellenweise Sturmbedingungen erwartet. Sturmwinde werden bis zu 185 km - vorwiegend nördlich - vom Kern festgestellt.

Nachdem die letzten Trackprognose gestern etwas nach rechts in Richtung Florida gewandert waren, wurde dies über Nacht wieder zurückkorrigiert. Die Vorhersage bringt den zweiten Landfall jetzt wieder nach Mobile / Pensacola. Der erste Landfall sollte auf der Landspitze SE von New Orleans stattfinden - und KAREN bereits etwas an Intensität nehmen - während das durch Tropenstürme so gefährdete New Orleans selbst wahrscheinlich und hoffentlich nur tangiert werden wird.

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Prognose Landfall Tropensturm KAREN
Credit: NASA | NOAA | TerraMetrcis

Die größte Gefahr für New Orlenas ist aufgrund der negativen Höhe über dem dem Meeresspiegel (mehr als 70% der sinkenden Stadt liegen mehr als einen Meter UNTER selbigem) die Sturmflut, die bei direktem Impakt eines starken Wirbelsturms gleich von mehreren Seiten auf New Orleans zukommt, da in einem solchen Fall meist auch der Lake Pontchartrain zu einer Bedrohung wird. Aber die aktuellen Prognosen sehen zumindest für New Orleans beruhigend aus. Eine nennenswerte Sturmflut wird in Gulfport und Biloxi bis Pascagoula erwartet.
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4. Oktober 2013:
Update 2:
Wenn ein Hurricane Hunter Daten zur Verfügung stellen kann, lässt es sich besser arbeiten. Im 17-Uhr-Update hat das NHC die Daten des Vormittagsbesuchs des NOAA-G-IV-Jets ausgewertet und wir können eine minimale Entschärfung der Situation verkünden.

KAREN erzeugt weiterhin 85 km/h max. anhaltende Winde und ist etwas langsamer geworden (11 km/h). Dabei kommt uns der Zyklon um einiges schlechter organisiert daher. Man geht jetzt nicht mehr davon aus, dass KAREN noch zu einem Hurrikan wird, obwohl sie in der Nacht von Samstag auf Sonntag noch einmal leicht zulegen könnte.

Folgerichtig wurde der Hurricane Watch deaktiviert.
Es gilt jetzt:
Tropical Storm Warning: von Morgan City bis zum Pearl-River-Delta
Tropical Storm Watch: Metropolitan New Orleans, Lake Maurepas und Lake Pontchartrain, Pearl-River-Delta bis Indian Pass
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Update:
KAREN hat noch etwas mehr nachgelassen (85 km/h max. anhaltende Winde).
Die Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) wurde bis Morgan City ausgedehnt, gilt jetzt also von Morgan City bis zum Pearl-River-Delta.
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KAREN hat über Nacht minimal nachgelassen (aktuell 95 km/h max. anhaltende Winde und 1002 mBar min. Kerndruck) und bewegt sich momentan mit 17 km/h in Richtung NW (325°). Der Kern befindet sich etwa 470 km S vom Mississippi-Delta.

Es ist davon auszugehen, dass der Wirbelsturm morgen noch einmal etwas zulegt, eventuell erst in der Nacht. Das ist der Grund dafür, dass der Hurricane Watch aktiv bleibt, obwohl das NHC nicht mehr so richtig an das Erreichen des Status "Hurrikan" glaubt.

Die aktualisierten Sturmwarnungen:
Hurricane Watch: Grand Isle, Louisiana bis Destin, Florida

Tropical Storm Warning: Grand Isle bis zum Pearl-River-Delta

Tropical Storm Watch: Grand Isle bis Morgan City, Metropolitan New Orleans, Lake Maurepas und Lake Pontchartrain, Destin bis Indian Pass.

Der Landfall wird immer noch zwischen Mobile und Pensacola erwartet.
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3. Oktober 2013:
Der Kern des Systems 97L hat die Halbinsel Yucatán überquert und befindet sich im Golf von Mexiko.
Nicht ganz unerwartet wurde es dort gerade - ohne die Zwischenstufe Tropisches Tief - zum Tropischen Sturm KAREN ernannt.

Etwas überraschend wurde auf Yucatán keine Sturmwarnung mehr aktiviert. Dafür aber bereits an der US-Golfküste. Und nicht nur Sturmwarnung, sondern auch erste Hurrikanwarnung, da das NHC jetzt davon ausgeht, dass KAREN zumindest kurzzeitig zu einem Hurrikan wird.

Hinsichtlich der Trackprognose liegt das NHC ganz nahe bei dem, was das GFS-Ensemble bereits gestern zeigte. Bei Mobile und Pensacola wird KAREN zwischen Samstag und Sonntag erwartet.

Es gilt Hurricane Watch von Grand Isle, Louisiana bis Indian Pass, Florida (OHNE Metropolitan New Orleans, Lake Maurepas und Lake Pontchartrain).

Westlich von Grand Isle bis Morgan City, Louisiana (INKLUSIVE Metropolitan New Orleans, Lake Maurepas und Lake Pontchartrain) gilt Tropical Storm Watch.

In den entsprechenden Warnzonen werden ab Freitag Abend Sturmbedingungen und ab Samstag Morgen Hurrikanbedingungen erwartet.

Wir weisen darauf hin, dass ein Tropische Sturm im nördlichen Golf von Mexiko fast immer kurzfristige und direkte Auswirkungen auf Ölproduktion und somit Benzinpreise hat.

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Ziemlich bewegungsresistent hält sich seit ein paar Tagen im nordwestlichen karibischen Meer, d.h. ein wenig östlich der Halbinsel Yucatán, das System 97L auf und befindet sich dabei in stetiger Entwicklung.

Obwohl der ausgiebige Besuch eines Hurricane Hunters am heutigen Nachmittag zutage förderte, dass keine gut definierte Zirkulation vorliegt, gibt das NHC dem System eine hohe Wahrscheinlichkeit (70%), dass es zu einem Tropischen Zyklon wird. Zwar werden sich nach etwa 48 Stunden (bereits im Golf von Mexiko) die Bedingungen verschlechtern, aber zwischen den Zeilen lesend kann man fast davon ausgehen, dass 97L schon vorher nicht nur zu einem Tropischen Zyklon, sondern auch zum Tropischen Sturm KAREN deklariert werden wird. Dies kann praktisch jeden Moment passieren (viele Intensitätsmodelle zeigen 97L bereits als TS).

Die aktuellen Trackmodelle (GFS-Ensemble) sind sich ziemlich einig und bringen 97L in 72 bis 96 Stunden - das wäre am kommenden Wochenende - an die nördliche Golfküste irgendwo zwischen Florida und Texas. Dass hier ein Hurrikan entsteht, ist recht unwahrscheinlich.

In Kürze muss man auf den Cayman Islands, dem westlichen Kuba und schon brandaktuell auf dem bei Strandurlaubern so beliebten Teil der Halbinsel Yucatán, sprich der Riviera Maya mit Cancún, Playa del Carmen und Co. mit teilweise heftigen Niederschlägen rechnen. Das System erzeugt bereits Gale-Force-Winde, es kann jederzeit zur Aktivierung von Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) kommen.


Taifun FITOW (QUEDAN)

Montag, 30. September 2013



6. Oktober 2013:
Der Landfall FITOWs südlich von Shanghai steht unmittelbar bevor und FITOW (siehe auch: HQ-Satellitenfoto) ist noch - wenn auch nur gerade so - ein Taifun. Es ist aber ziemlich sicher, dass FITOW bald degradiert werden wird.

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Satellitenbild FITOW und DANAS
6. Oktober 2013
Credit: CIMSS


4. Oktober 2013:
Update:
FITOW ist jetzt offiziell ein Taifun.
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Noch immer ist keine Bestätigung des Status "Taifun" durch die JMA erfolgt.
Es wird ab sofort eine relativ starke Linksdrift erwartet, die FITOW laut den jüngsten Prognosen südlich von Shanghai an Land bringen sollte.

Auf dem Weg dorthin dürfte der Zyklon, zumindest nach Ansicht der US-Institute, zu einem Major Typhoon werden.

3. Oktober 2013:
FITOW macht einen sehr gesunden Eindruck.
Das JTWC sieht ihn jetzt als Taifun, die JMA noch nicht.
Die Trackprognose bringt den Wirbelsturm weiterhin nach Shanghai.

2. Oktober 2013:
Nach nur sehr geringer Bewegung in Richtung Norden steht FITOW jetzt kurz davor, zu einem Taifun zu werden. Von sämtlichen Instituten anerkannt; auch die JMA sieht FITOW bereits als Severe Tropical Storm.

Viele Medien berichteten heute, dass das Formel-1-Rennen in Korea durch FITOW gefährdet werden könnte. Diese Information beruht aber auf einer längst veralteten Trackvorhersage. Nachdem FITOW noch etwa zwei Tage lang weiter sehr langsam Kurs Nord mit leichtem Westeinschlag halten wird, sollte er dann eine Linksdrift vornehmen und auf die Region Shanghai zuhalten. Dort wird Zyklon dann zwischen dem 6. und 7. Oktober erwartet.
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Da haben wir sie nun also, drei Tropische Stürme gleichzeitig in der Taifunsaison bzw. im Westpazifik.
WUTIP befindet sich bereits über Vietnam und Laos und ist laut JMA - also offiziell - kein Taifun mehr (das JTWC sieht ihn noch als solchen). Und SEPAT ist unterwegs in Richtung Japan.

FITOW seinerseits ist östlich der Philippinen entstanden. Zwar nicht wirklich gefährlich nahe, aber doch nahe genug, dass er auch von der philippinischen Pagasa einen Namen bekommen hat: QUEDAN.

FITOW ist bereits in Richtung Nord unterwegs, hält also auch auf Japan zu. Es sieht aber momentan danach aus, als wolle der Zyklon zwischen Mitte der Woche und dem Wochenende eine Linksdrift vornehmen, was eher - einmal mehr - die südlich vorgelagerten Inseln Japans bedrohen würde. Und es ist wahrscheinlich, dass FITOW dort oben zu einem Taifun wird, eventuell major.

Warten wir mal bis zum Mittwoch ab, bis dahin soll FITOW sich recht gemütlich voranbewegen. Danach werden wir Genaueres wissen.

Tropischer Sturm SEPAT, Japan

Der Westpazifik wird jetzt richtig munter. Während WUTIP gerade in Vietnam an Land geht, ist südlich der japanischen Hauptinseln gerade SEPAT entstanden und weiter südlich, etwa auf Höhe der nördlichen Philippinen, steht mit dem Tropischen Tief 22W bereits FITOW in der Startlöchern, der voraussichtlich zu einem Taifun wird.

Letzteres ist von SEPAT nicht zu erwarten, genausowenig wie man momentan von einem Landfall auf Japan ausgeht. Es ist damit zu rechnen, dass sich der Zyklon bis morgen Tokio nähern wird (ohne dass der Kern an Land geht), um dann ab Mittwoch mit einer Wahnsinnsgeschwindigkeit nach NE oder NNE abzuziehen.









SANDY von der Liste der Sturmnamen im Atlantik gestrichen

Samstag, 13. April 2013

Aufgrund des extremen Impakts des Hurrikans SANDY im Oktober 2012 auf Jamaika und Kuba hat die WMO den Namen SANDY von der alle 6 Jahre zum Einsatz kommenden Liste von Sturmnamen im Atlantik gestrichen.

(siehe auch: Komplette Liste gestrichener Sturmnamen Atlantik)

Ab dem Jahr 2018, in dem die 2012-er Liste erstmals wieder zum Einsatz kommt, wird SANDY durch SARA ersetzt werden.

Sturmsituation Tropen weltweit 31. Oktober 2012

Mittwoch, 31. Oktober 2012

Erneut ist nur eine Kurzversion möglich:

In der Atlantischen Hurrikansaison haben wir ziemlich sicher zum letzten Mal einen Tropischen Sturm namens SANDY gesehen. Es ist praktisch unvorstellbar, dass "SANDY" im kommenden Frühjahr NICHT von der Liste der Sturmnamen im Atlantik gestrichen wird.

Der mögliche weitere Zyklon in der Atlantischen Hurrikansaison könnte sich schon kommende Woche bilden.

NILAMs Kern geht gerade zwischen Kalpakkam und Mahabalipuram an Land. Auf der anderen Seite des südlichen Subkontinents Indien, also an der Westküste, sitzt ein neues System in Entwicklung. Momentan starke Niederschläge in Sued-Indien und auf Sri Lanka.

ROSA ärgert nur ein wenig den Flugverkehr und die Schifffahrt im Nordost-Pazifik. Keine Landmasse in Gefahr.

Tropensturm NILAM vor Sri Lanka zieht nach Chennai, Indien

Dienstag, 30. Oktober 2012

In der Zyklonsaison Nordindik ist die Depression westlich von Sri Lanka inzwischen zu NILAM geworden.

NILAM liefert aktuell beachtliche Niederschlagsmengen auf Sri Lanka a und in SE-Indien ab.

Es sieht so aus, als ob der Kern des Zyklons nicht über Sri Lanka, sondern ab sofort mit Kurs NW in die Nähe von Chennai an der südlichen indischen Ostküste ziehen wird.

Das aktuelle Satellitenbild und die JTWC-Prognose finden Sie in unserer rechten Menüleiste.

 
 
 

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