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Pazifik-Rekord: KILO, IGNACIO unf JIMENA (HQ-Satellitenfoto)

Sonntag, 30. August 2015

Mit KILO, IGNACIO und JIMENA wurden wir gestern erstmals in der Geschichte seit Beginn der Aufzeichnung Tropischer Stürme Zeuge von 3 gleichzeitig aktiven Major Hurricanes der Katgeorie 4 im Zentral- und Westpazifik.

Das MODIS-Modul im Terra-Satelliten hat dies hochauflösend im Bild festgehalten:

Hurrikan Kilo Ingnacio Jimena Kategorie 4 Pazifik Rekord Satellitenfoto HD HQ
Bitte Bild anklicken, um zum HQ-Foto zu gelangen

Tropisches Tief 02F bei Vanuatu und Fidschi

Dienstag, 20. November 2012

Auch der Südpazifik wird jetzt aktiver. Vielleicht haben Sie etwas von den Stürmen in NE-Australien oder der gigantischen Wasserhose in der Batemans Bay (New South Wales - Video) etwas mitbekommen.

Nahe der Position 10,0°S und 168,2°E (865 km N von Port Vila, Vanuatu und 1320 km NW von Nadi, Fidschi) befindet sich aktuell der Kern eines ausgedehnten Tropischen Systems, welches die US-Institute noch als Invest Area 97S ansehen, während das RSMC Fidschi es bereits als Tropisches Tief 02F behandelt.

02F wird voraussichtlich Kurs S bis SSE einschlagen und somit in erster Linie Vanuatu mit zumindest regnerischem und stürmischem Wetter heimsuchen. Momentan wird erwartet, dass der Kern deutlich westlich an den Fidschi-Inseln vorbei zieht.

Ab Donnerstag sollte das Tropentief dann auf deutlich schlechtere Bedingungen treffen, die die Entstehung eines benannten Tropischen Sturms unwahrscheinlich machen. Sollte es dennoch zur Vergabe eines Namens kommen, ist EVAN an der Reihe.

Taifun PRAPIROON | NINA kriegt die Kurve - in Richtung Japan

Freitag, 12. Oktober 2012

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Satellitenbild (Wasserdampf) und erwarteter Verlauf
Taifun PRAPIROON | NINA
13. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Seit Tagen besticht PRAPIROON (Philippinen: NINA) vor allem durch ein Attribut: seine Langsamkeit.

Die erwartete Rechtskurve hat der Taifun dabei vollzogen, allerdings weniger scharf als von den US-Instituten prognostiziert, womit die Realität tatsächlich irgendwo in der Mitte zwischen den Vorhersagen der JMA und US-Kollegen liegt.

Kurzzeitig entsprach PRAPIROON bereits einem Major Hurricane (Kategorie 3 Saffir-Simpson), aktuell wird er wieder Kategorie 2 zugeordnet. Während der kommenden Tage soll der Wirbelsturm sich an der Schwelle zwischen diesen beiden Kategorien aufhalten und - weiterhin ziemlich gemächlich - in Richtung NE auf Zentral-Japan zu ziehen.

PRAPIROON ist in seinen Dimensionen ein ziemlich gewaltiger Wirbelsturm und noch immer bemerkt auf Luzon (Philippinen) seine Anwesenheit. Auch Okinawa wird bekommt den Einfluss des Zyklons schon zu spüren. Dort nimmt man die Dinge aber gelassen, wie uns berichtet wird, zumal in diesem Fall ein direkter Impakt des Kerns unwahrscheinlich ist.

Um Genaueres über den wahrscheinlichen weiteren Verlauf PRAPIROONs zu erfahren, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Im Moment sieht es danach aus, als würde der Kern des Taifuns Zentral-Japan ... sollte er denn wirklich dorthin ziehen ... kaum vor Ende der kommenden Woche erreichen.

Erdbeben bei San José, Costa Rica - KEINE Tsunamiwarnung!

Mittwoch, 5. September 2012

In mehreren Medien geistert noch immer der Begriff "Tsunamiwarnung" im Zusammenhang mit dem Major Earthquake in Costa Rica - inzwischen auf  Staerke 7,6 Richterskala herabkorrigiert - durch die Schlagzeilen und sorgen für Aufregung.

Zwar ist es richtig, das anfangs eine Tsunamiwarnung aktiviert wurde, aber die ist längst aufgehoben worden: Pacific Tsunami Warning Center.

Ein paar Details (englisch) zu Folgen und Schäden in Costa Rica: Weather Channel


Tropischer Sturm KIROGI bildet sich doch noch bei Japan

Mittwoch, 8. August 2012

Tropischer Sturm KIROGI bildet sich doch noch bei Japan, Japan, Kirogi, aktuell, Vorhersage Forecast Prognose, Taifunsaison 2012, August, 2012, Pazifik,
Erwarteter Verlauf KIROGI
8. August 2012
Credit: JTWC
Vielleicht etwas zähneknirschend hat sich die JMA dazu durchgerungen, den Tropischen Sturm 13W nun doch noch anzuerkennen, hatte sie ihn doch längst aufgegeben, während die US-Institute ihn die letzten Tage stur weiter als Tropischen Sturm führte.

KIROGI befindet sich SE des extremen nordwestlichen Japans und die Vorhersagen lassen erwarten, dass der Zyklon mit Kurs NW auf die kleineren vorgelagerten Inseln Nordwestjapans zu ziehen wird, wo er in 2 Tagen ankommen könnte. War der Sturm während der vergangenen Tage eher in Parkposition, soll er jetzt richtig Fahrt aufnehmen.

Man geht im Moment nicht davon aus, dass KIROGI zu einem Taifun wird.

Potentieller Tropischer Sturm HAIKUI zieht nach Okinawa, Japan

Donnerstag, 2. August 2012

SAOLA und DAMREY sind noch gar nicht richtig an Land, da macht sich bereits ihr wahrscheinlicher Nachfolger bemerkbar.

System 99W befindet sich momentan ein paar 100 km ESE von Iwo-To. Die JMA führt das System bereits als Tropisches Tief und glaubt, dass es morgen zu einem Tropischen Sturm (HAIKUI) wird. Auch das JTWC hat bereits einen Tropical Cyclone Formation Alert veröffentlicht.

99W hat sich in den vergangenen 12 Stunden gut entwickelt und wird nun auf immer weniger starke vertikale Scherwinde treffen, was eine schnelle Intensivierung erwarten laesst.

Das System wird wahrscheinlich in Richtung West auf Okinawa zu ziehen

Taifunsaison: Das Wettrennen um die Namen SAOLA und GENER hat begonnen

Donnerstag, 26. Juli 2012

Während die Pazifische und Atlantische Hurrikansaison nur bewundernd zusehen - was auch noch 2 oder 3 Wochen so bleiben könnte, allerdings keinesfalls sicher ist - scheint die Taifunsaison 2012, die bisher ja nun wahrlich nicht unter mangelndem Selbstbewusstsein zu leiden hatte, jetzt richtig munter zu werden.

Haben wir gerade erst davon berichtet, dass das System 95W zu einem Tropischen Tief erklärt wurde, so gilt dieser Status jetzt auch für 93W.

Um nicht von vornherein der Überblick zu verlieren, schauen wir am besten erst einmal auf ein aktuelles Satellitenbild, um überhaupt erst einmal etwas über das "Who's who" und das "Who's where" zu erfahren:

Taifunsaison: Das Wettrennen um die Namen SAOLA und GENER, Gener, Saola, Damrey, Philippinen, Satellitenbild Satellitenbilder, Pazifik, aktuell, Taifunsaison 2012, Juli, 2012,
Satellitenbild Westpazifik
27. Juli 2012
Credit: CIMSS
Fangen wir in der numerischen Mitte an. System 94W (NE von Luzon, Philippinen und SE von Taiwan) besitzt momentan laut einhelliger Expertenmeinung die geringsten Chancen, in Kürze zu einem tropischen Zyklon zu werden. Im Moment scheint das System ein wenig auseinanderzufallen, aber so ganz sollte man es nicht aus den Augen verlieren.


Über 95W haben wir wie gesagt schon geredet, dank des Satellitenbildes oben können Sie es nun vielleicht auch geografisch etwas besser einordnen.


Bleibt 93W östlich der zentralen Philippinen, allerdings zieht dieses System in Richtung NNW, also möglicherweise rechts an den Philippinen vorbei. Trotzdem befindet sich 93W in der Zone, mit der sich die philippinische Pagasa befasst und da diese bereits einem Tropischen Tief Namen verleiht, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass noch heute der Name GENER vergeben wird.


Die offiziell verantwortliche JMA sieht inzwischen sowohl 93W als auch 95W als Tropische Tiefs an und erwartet in ihrer Prognose, dass beide innerhalb von 24 Stunden zu einem Tropischen Sturm werden. Die Vergabe des internationalen Namens SAOLA wird also davon abhängen, welches der beiden Systeme die JMA als erstes zu einem Tropischen Sturm erklärt.


Sollten beide Systeme diesen Status erreichen, wird sofort auch der Name DAMREY benutzt werden. 

Taifunsaison: 95W (potentiell Tropischer Sturm SAOLA / GENER) ist jetzt ein Tropisches Tief

Im Westpazifik (Taifunsaison) sind momentan die Tiefdrucksysteme 93W, 94W und 95W unterwegs.
Es bestehen wie so oft leichte bis mittelschwere Diskrepanzen zwischen der Beurteilung dieser Systeme durch die offiziell für die Region verantwortliche JMA und der Beurteilung durch die US-Institute.

Da die Japan Meteorological Agency aber die zuständige Behörde ist, werden sich die US-Kollegen bald ihrer Meinung anschließen. Vielleicht nicht in Bezug auf alle drei Systeme oder deren Vorhersage, aber doch zumindest hinsichtlich des aktuellen Status des jüngsten und östlichsten der drei Systeme,  95W.

Und dieser wird von der JMA mit "Tropisches Tief" angegeben, was bedeutet, dass 95W ab sofort jederzeit zum Tropischen Sturm SAOLA erklärt werden kann (Name Philippinen: GENER).

95W befindet sich aktuell nur wenig westlich des 150.östlichen Längengrades und ist wie die meisten seiner Geschwister mit Zugrichtung West unterwegs. Die Philippinen, Vietnam, China (inkl. Hong Kong und Taiwan), Korea und Japan sollten die Entwicklung beobachten.  

Sturmsituation Tropen weltweit 14. Juli 2012

Samstag, 14. Juli 2012

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Satellitenbild Nordost-Pazifik
14. Juli 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Das Hurrikanfestival im Nordost-Pazifik neigt sich nun langsam seinem Ende zu. EMILIA wird vielleicht noch einen weiteren Tag als Tropischer Sturm durchhalten, aber dann sollte es vorbei sein.

FABIO ist seit gestern Nachmittag ein Hurrikan, hat bisher die Kategorie 1 aber nicht überSchritten. Dies könnte heute passieren, aber der Wirbelsturm sollte nur für eine sehr begrenzte Zeit in der Lage sein, sich in der Kategorie 2 aufzuhalten. In den kommenden Tagen wird FABIO eine Rechtsdrift prognostiziert, die ihn ab Montag oder Dienstag ziemlich exakt Kurs Nord nehmen lassen soll. Allerdings besteht weiterhin kaum Gefahr für Baja California oder gar Kalifornien, da der Zyklon am bereits Dienstag sowohl den Status "Tropischer Sturm" als auch seine tropischen Eigenschaften verlieren wird.

Keiner der drei Hurrikans DANIEL, EMILIA und FABIO brachte seine Sturmwinde näher als 500 km an die mexikanische Pazifikküste.

In der Taifunsaison gibt es nach einer Pause nun auch wieder Bewegung.
Das System 91W besitzt schon eine mittlere Wahrscheinlichkeit, innerhalb von 24 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden (JTWC). Bald sollten die ersten Vorhersagemodelle veröffentlicht werden, die uns zeigen, wohin das System voraussichtlich ziehen wird. In Frage kommt wie fast immer die Zone von den Philippinen (weiterführend bis Vietnam) bis hoch nach Japan.
Sollte das System zu einem Tropischen Sturm werden, würde es den Namen KHANUN (Philippinen: ENTENG) bekommen.

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Satellitenbild 91W
14. Juli 2012
Credit: CIMSS

Sturmsituation Tropen weltweit zweite Juliwoche 2012

Montag, 9. Juli 2012

Neben DANIEL und EMILIA - beide Hurrikans, EMILIA jetzt Kategorie 2 - ist wieder ganz schön etwas los auf unseren Weltmeeren, wenn auch aktuell keine Gefahr auf Sturmbildung besteht.

Im Nordost-Pazifik (Pazifische Hurrikansaison) entwickelt sich östlich von EMILIA und südlich von Acapulco bereits das nächste System, das zum Nachfolger EMILIAs werden könnte. Das NHC gibt momentan 10% auf Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden.

Im Atlantik (Atlantische Hurrikansaison) sind gleich 3 Tropisches Wellen (tropical waves) unterwegs, eine davon in der Nordostkaribik und eine im Golf von Mexiko (Bucht von Campeche).

Und auch im Westpazifik (Taifunsaison) beobachten wir zwei Systeme, 98W und 99W.

Sobald irgendwo Entwicklung oder eine Bedrohung für Landmasse entsteht, erfahren Sie dies natürlich bei uns.

Tropischer Sturm DOKSURI (DINDO) bedroht Philippinen und Hong Kong

Dienstag, 26. Juni 2012

Tropischer Sturm DOKSURI (DINDO) bedroht Philippinen und Hong Kong, Philippinen, Hongkong, China, Doksuri, Dindo, aktuell, Taifunsaison 2012, Juni, Pazifik, 2012, Taifunsaison,
Erwarteter Verlauf DOKSURI (DINDO)
26. Juni 2012
Credit: JTWC
Normalerweise geht die japanische JMA wesentlich konservativer mit der Beurteilung vorliegender Daten hinsichtlich eines Tropischen Zyklons um als die die US-Institute. In diesem Fall ist einmal andersherum.

Die US-Institute sehen das System im Osten der Philippinen noch als Tropisches Tief an, die offiziell verantwortliche JMA hat bereits einen Namen vergeben. Damit gilt der Tropische Sturm DOKSURI (DINDO) in der Taifunsaison 2012 als existent und aktiv.

Die momentane Prognose der Zugbahn deutet zuerst (Donnerstag, 28. Juni 2012) auf die Nordspitze der Philippinen und danach (1. Juli) auf Hong Kong. Ersteres kann man bereits als recht gesichert ansehen, bei Hong Kong als Ziel- und Landfallregion besteht noch ein ziemlich hoher Unsicherheitsfaktor.

Aktuell erwartet man nicht, dass DOKSURI zu einem Taifun wird.

Potentieller Tropischer Sturm DOKSURI (DINDO) bei den Philippinen

Montag, 25. Juni 2012

UPDATE 26. Juni: Die philippinische PAGASA sieht das System mittlerweile als Tropisches Tief und hat ihm den Namen DINDO gegeben.

In der Taifunsaison gibt es wieder ernst zu nehmende Entwicklung.


Östlich der Philippinen und nördlich von Palau (12,7N 134,2E) intensiviert sich ein Tropisches System, welches das JMA bereits gestern zu einem Tropischen Tief erklärt hat.

Inzwischen sehen auch die US-Institute die Chancen auf Bildung des Tropischen Sturms DOKSURI (internationaler Name) beziehungsweise DINDO (philippinischer Name) steigen. Das JTWC hat einen Tropical Storm Formation Alert herausgegeben.

Momentan bewegt sich das System in Richtung WNW, auf den Norden der Philippinen zu.

Tropischer Sturm GUCHOL (BUTCHOY) gibt auf

Dienstag, 19. Juni 2012

GUCHOL (BUTCHOY) ist über der KII-Halbinsel nahe Nagoya Chubu an Land gegangen und hat sich seitdem mit superschnellen 60 km/h weiter in Richtung NE bewegt.

Mittlerweile hat sich die Konvektion vom Kern des Zyklons getrennt und GUCHOL nimmt mehr und mehr außertropische Eigenschaften an. Jetzt muss der Wirbelsturm außerdem die Japanischen Alpen überqueren und wenn er diese auch noch überleben sollte, käme er südlich von Hokkaido über recht kaltes Pazifikwasser.

Dies bedeutet, dass es bald vorbei sein dürfte mit GUCHOLs "Herrlichkeit" und dass es für Japan dann letztendlich doch noch um einiges besser verlief als man befürchten musste. Trotzdem ist Leichtsinn nicht empfehlenswert, denn noch produziert der Zyklon starke Winde und Niederschläge über großen Teilen Japans.

GUCHOL (BUTCHOY) bei den Philippinen ist der erste Supertaifun (Super Typhoon) der Taifunsaison 2012

Samstag, 16. Juni 2012

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Erwarteter Verlauf GUCHOL (BUTCHOY)
16. Juni 2012
Credit: JTWC
GUCHOL (BUTCHOY) befindet sich momentan östlich von Luzon (Philippinen) und wird jeden Moment die Kategorie 5 (Saffir-Simpson-Skala) erreichen. Mit den aktuell anhaltenden Windgeschwindigkeiten um die 240 km/h haben die US-Institute den Zyklon zum ersten Supertaifun der Taifunsaison 2012 ernannt. (die offiziell für den Westpazifik verantwortliche JMA benutzt diese Bezeichnung, siehe auch: Klassifizierung Tropischer Sturm weltweit).

Es gilt jetzt als sehr wahrscheinlich, dass GUCHOLs Zentrum am kommenden Dienstag, 19. Juni 2012 noch als Taifun bei Japan ankommen wird, nach den momentanen Schätzungen immerhin noch zwischen der Kategorie 2 und 3.

Wie nahe der Kern des Wirbelsturms Japan tatsächlich kommen wird, bleibt noch abzuwarten. Die Exaktheit und Sicherheit der Vorhersage sind noch nicht hoch genug. Die morgen und am Montag prognostizierte Zugbahn dürfte man dann allerdings schon als relativ sicher ansehen.

Taifun GUCHOL (BUTCHOY) auf dem Weg nach Japan

Freitag, 15. Juni 2012

GUCHOL (BUTCHOY) befindet sich jetzt als Taifun der Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) klar auf Kurs NW mit Tendenz nach NNW.

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Erwarteter Verlauf Taifun
GUCHOL (BUTCHOY)
15. Juni 2012
Credit: JTWC
Damit ist nun ziemlich sicher, dass die Philippinen zwar etwas von GUCHOL spueren, aber keinen direkten Impakt erleben werden.

Etwa auf Höhe von Kadena wird dann eine erneute Rechtsdrift erwartet, die den Zyklon nach Vollendung auf Kurs NE bringen würde.

Die aktuelle Entwicklung der Vorhersagen beinhaltet eine gute und eine schlechte Nachricht für Japan.

Beginnen wir mit der schlechten: Es wird immer wahrscheinlicher, dass GUCHOL noch als Taifun bei Japan ankommt (bisher ging man davon aus, dass der Wirbelsturm auf Höhe Japan bereits zu einem Tropischen Sturm abgeschwächt sein würde).

Die Hoffnung verheißende Nachricht: Der erwähnte Rechtsknick in der prognostizierten Zugbahn bei Kadena wird momentan kontinuierlich in Richtung "immer früher und immer schärfer" korrigiert. Sollte diese Tendenz anhalten und GUCHOL die Prognose auch Wirklichkeit werden lassen, dann könnte auch Japan zumindest von einem direkten Impakt des Kerns verschont bleiben, denn dieser würde dann rechts beziehungsweise östlich halbwegs parallel an Japan vorbei ziehen.

Tropensturm GUCHOL ist jetzt ein Taifun und heißt mit Zweitnamen BUTCHOY

Donnerstag, 14. Juni 2012

Wirbelsturm GUCHOL ist wie erwartet im Verantwortungsbereich der philippinischen PAGASA angelangt und hat dementsprechend von dieser den Namen BUTCHOY bekommen.

Der Zyklon wurde zunächst als schwerer Tropischer Sturm eingestuft (in der Taifunsaison wird der Status "Tropischer Sturm" in zwei Kategorien unterteilt, siehe auch: Klassifizierung Tropischer Sturm weltweit) und gerade ging es bereits in die nächste Kategorie: GUCHOL ist jetzt ein Taifun (äquivalent Hurrikan).

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Erwarteter Verlauf GUCHOL
14. Juni 2012
Credit: JTWC
 Noch zieht der Wirbelsturm mit Kurs WNW direkt auf die Philippinen zu, aber die internationalen beobachtenden Institute sind einhellig der Meinung, dass sich GUCHOL noch vor Erreichen der Philippinen mehr und mehr in Richtung Nord bewegen wird.

Die Philippinen werden zwar fraglos etwas von BUTCHOY zu spüren bekommen, aber ein direkter Impakt des Kerns wird immer unwahrscheinlicher.

Dasselbe gilt für die chinesische Küste, obwohl die Langzeitprognose wie immer wesentlich unsicherer ist als die für die kommenden 2 oder 3 Tage.

Es sieht allerdings immer mehr danach aus, als könnte der Taifun auf Japan treffen, was man aber bisher auf keinen Fall schon als gesichert ansehen kann.

Tropische Aktivität in der Taifunsaison und der Pazifischen Hurrikansaison

Samstag, 9. Juni 2012

System 90-W im Westpazifik (Taifunsaison 2012)

Das System 90-W entwickelt und bewegt sich weiterhin relativ schnell. Inzwischen befindet sich das Zentrum des Tiefs zwischen Ponnpei und Chuuk (Mikronesien) und zieht in Richtung WNW.

Das JTWC hat einen Tropical Cyclone Formation Alert veröffentlicht, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit jetzt hoch ist, dass aus dem System innerhalb der kommenden 24 Stunden ein Tropischer Zyklon wird.

Zunächst einmal wird das Tief sehr nahe an Chuuk vorbeiziehen, danach käme dann Guam ins Visier.




Tiefdruckgebiet im Nordostpazifik (Pazifische Hurrikansaison 2012)

Etwas mehr als 1000 Kilometer SSW von Manzanillo hat sich vor der mexikanischen Pazifikküste ein Tief gebildet, das sich über die kommenden Tage hinweg langsam entwickeln könnte. Noch ist die Wahrscheinlichkeit auf das Entstehen eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden sehr gering.

Auch dieses System zieht recht zügig Richtung WNW, also in den offenen Pazifik hinein. Wenn es dabei bleibt, wird der mögliche Tropische Sturm keine Bedrohung für irgendwelches Festland darstellen.

System 90-W bei Pohnpei, Mikronesien

Freitag, 8. Juni 2012

System 90-W bei Pohnpei, Mikronesien
Satellitenbild 90W
8. Juni 2012
Credit: CIMSS
Im Westpazifik wächst momentan die Wahrscheinlichkeit, dass das System 90-W in Kürze zu einem Tropischen Zyklon anwächst. Vor allem recht mäßige Scherwinde und für eine Entwicklung vorteilhafte Wassertemperaturen von 28 bis 30° Celsius machen eine relativ schnelle Entwicklung wahrscheinlich.

90-W ist Teil einer ziemlich umfangreichen Tropischen Störung bei Mikronesien, sein Zentrum wird im Moment nahe der Insel Pohnpei (SSE) lokalisiert.

Taifun MAWAR (AMBO): Japan noch in der Gefahrenzone

Sonntag, 3. Juni 2012

Taifun MAWAR (AMBO): Japan noch in der Gefahrenzone, Japan, Ambo, Mawar, aktuell, Vorhersage Forecast Prognose, Taifun Typhoon, Taifunsaison 2012, Satellitenbild Satellitenbilder, Juni, 2012, Pazifik,
Satellitenbild Taifun MAWAR (AMBO)
4. Juni 2012
Credit: CIMSS
Die US-Institute sehen MAWAR (AMBO) momentan als einen Taifun der Kategorie 3 (einem Hurrikan der Kategorie 3 laut der Saffir-Simpson-Skala entsprechend). Die offiziell für den Zyklon zuständige JMA (Japan Meterological Agency) liegt in ihren Schätzungen deutlich darunter. Es sei an dieser Stelle noch einmal erwähnt, dass wir nur im Atlantik (in relativer Nähe zu den USA) und Nordostpazifik auf die genauen von Hurricane Huntern gelieferten Daten bauen können. Im Rest der Weltmeere erfolgt die Beurteilung anhand von Satellitenbildern.

Unabhängig von den exakt erzeugten anhaltenden Windgeschwindigkeiten des Tropensturms geht man übereinstimmend davon aus, dass die aktuelle Intensität nicht mehr allzu lange anhalten wird.

Noch zieht MAWAR in Richtung NNE, sollte aber im Verlauf der kommenden 2 Tage langsam bis auf ENE umschwenken.
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Prognose Verlauf Taifun MAWAR (AMBO)
4. Juni 2012
Credit: JMA

Auch hier sind sich die Forecaster einig. Der Kern des Wirbelsturms wird laut den aktuellen Prognosen ab ungefähr ab Mittwoch, 6. Juni 2012, südlich an (und etwa parallel zu) Japan vorbei in eine festland- und inselfreie Zone ziehen. Diese Vorhersage scheint bereits jetzt recht zuverlässig zu sein, aber eine 100%-ige Garantie gibt es nie.

Rechts neben den kleinen Live-Satellitenbildern MAWARs oben über unseren Artikeln finden Sie momentan auch einen Image-Link zur aktuellen High Sea- bzw. Marine-Warnung des JMA. Sollte sich die Notwendigkeit für Sturm- oder Taifunwarnung für das japanische Festland ergeben, werden wir Ihnen auch diese zur Verfügung stellen.

Die Wahrscheinlichkeit für auftretende Sturm- oder sogar Taifunwinde in Japan ist im Moment relativ gering, allerdings muss zwischen Dienstag, 5. Juni und Freitag, 8. Juni mit starken Niederschlägen und gefährlichem Meeresverhalten gerechnet werden.

Wie auch immer die genaue Zugbahn MAWARs aussehen wird - der Sturm wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit recht schnell an Japan vorbei ziehen.

Taifun MAWAR ( AMBO) entfernt sich von den Philippinen

Samstag, 2. Juni 2012

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf Taifun MAWAR (AMBO)
2. Juni 2012
Credit: CIMSS
Wirbelsturm MAWAR (AMBO) ist inzwischen wie erwartet zu einem Taifun angewachsen und befindet sich mittlerweile auf Kurs NNW, also weg von den Philippinen. Allerdings erzeugt der Zyklon "satten" Outflow in südwestlicher Richtung, wodurch die zentralen und nördlichen Philippinen noch immer mit heftigen Niederschlägen versorgt werden.

Man geht momentan davon aus, dass MAWAR nicht mehr als die Kategorie 2 erreicht. In der Nähe seiner prognostizierten Zugbahn werden sich zwischen Montag (4. Juni) und Dienstag (5. Juni) die zu Japan gehörenden Inseln Kadena (und umliegende) und die beiden kleinen Inseln Kita-Daito und Minami-Daito befinden.

Den japanischen Hauptinseln dürfte der Taifun eigentlich nicht allzu nahe kommen, aber es ist noch zu früh, das schon als sicher anzunehmen.

 
 
 

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