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Tropensturm BARRY Mexiko

Dienstag, 18. Juni 2013



Update 21. Juni 2013

BARRY ist kein Tropischer Sturm mehr, alle Warnungen wurden deaktiviert.

Update 20. Juni 2013

Kurz vor Landfall ist das Tropische Tief 2 noch zum Tropischen Sturm BARRY deklariert worden, allerdings handelt es sich um einen recht unorganisierten Wirbelsturm (siehe auch: HQ-Satellitenfoto), der diesen Status auch bald wieder verlieren wird.

Mit langsamen 7 km/h Zuggeschwindigkeit bei produzierten max. anhaltenden Winden von 75 km/h steht BARRY unmittelbar vor dem Landfall in Veracruz, Mexiko. Es gilt Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) von Punta El Lagarto bis Tuxpan.
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Update 19. Juni 2013

TD02L ist nun doch nahe daran, zu einem Tropischen Sturm zu werden.
Folgerichtig hat die mexikanische Regierung Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) von Punta El Lagarto bis Barra de Nautla aktiviert (siehe auch Grafik oben rechts).
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Das gestern erwähnte System 93L ist inzwischen zum Tropischen Tief 2 deklariert worden.

Das NHC glaubt zwar nicht, dass es zu einem Tropischen Sturm anwachsen wird (was nicht bedeutet, dass dies nicht doch passieren kann), aber da eine stark besuchte Urlaubsregion betroffen ist, wollen wir es nicht einfach ignorieren.

Aktuell liefert TD02L starke Niederschläge auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán und in Zentralamerika ab. Das System zieht nach West mit einem leichten Drang nach WNW und der Kern wird wahrscheinlich in der Bucht von Campeche (südlicher Golf von Mexiko) noch einmal kurz über offenes Wasser gelangen, bevor er dann irgendwo in die Gegend Veracruz ziehen und dort voraussichtlich seine tropischen Eigenschaften verlieren wird.

Im südlichen Mexiko ist in den kommenden Tagen bis zum Wochenende mit starken Niederschlägen und den damit verbundenen Gefahren zu rechnen.

Tropisches Tief 02F bei Vanuatu und Fidschi

Dienstag, 20. November 2012

Auch der Südpazifik wird jetzt aktiver. Vielleicht haben Sie etwas von den Stürmen in NE-Australien oder der gigantischen Wasserhose in der Batemans Bay (New South Wales - Video) etwas mitbekommen.

Nahe der Position 10,0°S und 168,2°E (865 km N von Port Vila, Vanuatu und 1320 km NW von Nadi, Fidschi) befindet sich aktuell der Kern eines ausgedehnten Tropischen Systems, welches die US-Institute noch als Invest Area 97S ansehen, während das RSMC Fidschi es bereits als Tropisches Tief 02F behandelt.

02F wird voraussichtlich Kurs S bis SSE einschlagen und somit in erster Linie Vanuatu mit zumindest regnerischem und stürmischem Wetter heimsuchen. Momentan wird erwartet, dass der Kern deutlich westlich an den Fidschi-Inseln vorbei zieht.

Ab Donnerstag sollte das Tropentief dann auf deutlich schlechtere Bedingungen treffen, die die Entstehung eines benannten Tropischen Sturms unwahrscheinlich machen. Sollte es dennoch zur Vergabe eines Namens kommen, ist EVAN an der Reihe.

Tropisches Tief BOB03 zwischen Indien und Myanmar entwickelt sich

Samstag, 17. November 2012

Update 18. November 2012
Inzwischen ist das System eine Deep Depression, die US-Institute sehen den Zylon als Tropischen Zyklon (JTWC) bzw. Tropischen Sturm (CIMSS) 03B an. Der IMD erwartet jetzt, dass heute oder morgen doch noch der Tropensturm (Cyclonic Storm) MAHASEN mit anhaltenden Winden bis 75 km/h (Spitzen bis 85 km/h) entstehen wird. Der Sturm soll mit Kurs WSW geradlinig auf die Küste Indiens zu ziehen, für die kommenden 48 Stunden wird aber (noch) kein gravierender Impakt an der Küste erwartet, der eine Sturmwarnung notwendig machen würde. Für Fahrzeuge auf See, also Schifffahrt und Bootsverkehr, gilt eine Warnung vor Nord-Tamil Nadu, Andrha Pradesh und Süd-Odisha.

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Satellitenbild BOB03
17. November 2012
Credit: CIMSS
Nahe 15,5°N und 90,0°E (1050 km ENE von Chennai, 750 km ESE von Visakhapatnam und 650 km SE von Paradip) befindet sich in der Bucht von Bengalen das System 98B, welches der IMD inzwischen als Tropisches Tief BOB03 ansieht.

Man geht aktuell davon aus, dass das Tropentief Kurs WSW in Richtung Andrha Pradesch nehmen, sich dabei aber nicht sehr stark intensivieren wird. Sollte doch ein Tropischer Sturm aus dem System werden, wäre der Sturmname MAHASEN an der Reihe.

Die Modelle, denen sich der IMD anpasst, zeigen eine leichte weitere Intensivierung während der kommenden 24 Stunden, welche zum Status "Deep Depression" (max. anhaltende Windgeschwindigkeiten 52-63 km/h) führen sollte, bevor es dann bei Annäherung an die indische Küste bergab mit der Intensität gehen soll.

Das JTWC hat einen Tropical Cyclone Formation Alert veröffentlicht.

Tropisches Tief zwischen Malaysia und Vietnam

Dienstag, 13. November 2012

Update: Die jüngsten ASCAT-Daten haben nun auch das JTWC veranlasst, einen Tropical Cyclone Formation Alert zu veröffentlichen. Deutlich verbesserte Struktur der Konvektion und Organisation des Low Level Centers (klare Zirkulation nahe der Erd- bzw. Meeresoberfläche). Momentan "schickt" die Prognose des JTWC den potentiellen Tropensturm BOPHA in grobe Richtung Ho Chi Minh Stadt.

NW von Malaysia, W von Palawan und SE von Vietnam hat sich das System 96W besser entwickelt (Satellitenbild).

Sowohl das vietnamesische NCHMF als auch die offiziell für die Taifunsaison zuständige JMA sehen das System mittlerweile als Tropisches Tief (Tropical Depression) an.

Exakte Vorhersagen hinsichtlich Zugbahn und Intensität liegen noch nicht vor, aber es sieht danach aus, als würde das Tropentief vorerst bei langsamer Intensivierung nach NW oder WNW in Richtung Vietnam ziehen.

Indischer Ozean / Arabisches Meer: Deep Depression ARB02 an der Grenze zwischen Oman und Jemen

Dienstag, 1. November 2011

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Satellitenbild ARB02
Credit: IMD

Das Tiefdruckgebiet, das seit ein paar Tagen im Arabischen Meer existiert, ist mittlerweile als Depression ARB02 deklariert worden und hat sich in den vergangenen 2 Tagen intensiviert, sodass es jetzt als "Deep Depression" bezeichnet wird.

Das System befindet sich nun nahe der Küste an der Grenze zwischen Oman und Jemen, wobei es nur eine sehr langsame Vorwärtsbewegung aufweist. Im Satellitenbild (links) ist zu erkennen, dass es einem Tropischen Sturm, wie wir ihn aus dem Atlantik oder Nordostpazifik kennen, ähnelt.

Das Zentrum des Tiefs soll am Mittwoch oder Donnerstag in der Grenzregion Oman / Jemen über Land gehen:

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Vorschau ARB02
Credit: IMD

Luftdruck Hochdruck Tiefdruck: EIn Eggselentes Eggsperiment

Mittwoch, 14. September 2011



Interessant, oder?

Und wie können wir dieses Eggsperiment auf die Wirklichkeit anwenden? Was hat es mit Wetter, Wind, Regen und Sturm zu tun?

Luftdruck ist nichts anderes als die Kraft oder das Gewicht der Luft, welche auf eine bestimmte Fläche einwirkt.
Änderungen des Luftdrucks in der Atmosphäre funktionieren ähnlich wie unser Eggsperiment: Wind entsteht, wobei dieser immer immer vom höheren Druck (außerhalb der Flasche) in Richtung des niedrigeren Drucks (innerhalb der Flasche) fließt, da die Atmosphäre wie auch viele andere Dinge auf unserem Planeten immer ein Gleichgewicht (Equilibrium) zu erreichen versucht.

Wenn wir in der Meteorologie von einem Hochdruckgebiet oder einem Tiefdruckgebiet sprechen, befindet sich dieses immer über einer bestimmten Region. Was wiederum bedeutet, dass am Boden das jeweilige Gegenteil vorliegt.

Ein Hochdruckgebiet über einer Zone hat zur Folge, dass Luft nach unten sinkt (und Eier in Flaschen drücken kann). Es ist trockene Luft, die da nach unten sinkt und beschert uns ruhiges und trockenes Wetter.

Ein Tiefdruckgebiet hingegen lässt die Luft vom Boden aufsteigen. Aufgrund der wärmeren Temperaturen am Boden nimmt dieser Wind Wasserdampf mit und dann wird es unruhig am Himmel. Instabilität, Wolkenbildung und Wetterstörungen sind zu erwarten.

Lassen wir das Tiedruckgebiet nun nicht über Landmasse, sondern einem Ozean entstehen. Einem Ozean mit prima warmem Oberflächenwasser, von dem eine ganze Menge den Drang verspürt, zu verdunsten. Jetzt steigen mit den Winden, die es nach oben zieht, richtige Unmengen an Wasserdampf auf.

Und dann, ja, dann kann es passieren: WIE ENTSTEHT EIN HURRIKAN?

Dieser Beitrag basiert auf dem Artikel: Eggsellent Eggsperiment Time von Meghan Evans bei AccuWeather.com.

Tropisches Tief #10 im Atlantik nicht mehr existent

Samstag, 27. August 2011

Das Tropische Tief #10 im Atlantik, welches zum Tropischen Sturm JOSE geworden wäre, hat sich aufgelöst. Es ist damit das erste Tropische Tief der Atlantischen Hurrkansaison 2011, das keine Sturmstärke erreicht hat.

Was macht eigentlich JOSE?

Freitag, 26. August 2011

Tja, den gibt es noch gar nicht.

Seit mehreren Tagen "eiert" das Tropische Tief Nummer 10 so durch den Ost-Atlantik, ohne sich entscheiden zu können, ob es nun zum Tropischen Sturm JOSE - dem elften Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 2011 - werden soll oder nicht.

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Image: Satellitenbild Tropisches Tief #10 vom 26. August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Im Moment wird das nicht wirklich exakt lokalisierbare Zentrum des Systems 1000 km westlich der südlichsten Kapverdischen Inseln eingeordnet, verzeichnet Spitzenwindgeschwindigkeiten von 55 km/h und bewegt sich mit gemächlichen 15 km/h west-nordwestwärts.

Die Chancen stehen aber noch ganz gut, dass das Gebilde innerhalb der kommenden 24 - 48 Stunden zum Tropischen Sturm JOSE wird, was ihm ein einsames und unbeachtetes Dasein bescheren würde, da Schwester IRENE aufgrund ihrer Kraft, ihres Aufenthaltorts und ihres wahrscheinlichen Verlaufs alle Aufmerksamkeit für sich beansprucht.

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Image: Vorhersage Verlauf Tropisches Tief #10 vom 26. August 2011
Credit: NOAA

CALVIN wird wahrscheinlich kurzzeitig zum Hurrikan - anscheinend keine Gefahr mehr für Revillagigedo-Inseln

Freitag, 8. Juli 2011

Der Tropische Sturm CALVIN hat sich über Nacht stärker entwickelt als erwartet, ist schneller geworden und hat seine Richtung geändert.

Aufgrund der ersten Daten und Bilder des heutigen Morgens geht man sowohl beim NHC der NOAA als auch bei den mexikanischen Meteorologieexperten davon aus, dass CALVIN noch zum Hurrikan der Kategorie 1 wird, bevor ihm die Kräfte zu schwinden beginnen.

Momentan wird CALVINS Geschwindigkeit mit 15 Knoten angegeben und es geht etwas westlicher als gestern. Dies hat zur Folge, dass die Revillagigedo-Inseln (Socorro, Clarión, San Benedicto und Roca Partida) aus der "Schusslinie" des Sturms gelangen.

Wenn nichts Überraschendes mehr passiert, wird dies der abschließende Kommentar zu CALVIN sein.

Potentieller Tropischer Sturm CALVIN kommt wahrscheinlich nicht nach Mexiko, Revillagigedo-Inseln möglicherweise gefährdet

Donnerstag, 7. Juli 2011

Das gestern kommentierte Tiefdruckgebiet im Pazifik hat sich wie erwartet weiter entwickelt und wird mittlerweile als Tropisches Tief (Tropical Depression) 3-E geführt.

Die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch, dass der Zyklon innerhalb der kommenden 24 bis 48 Stunden zum Tropischen Sturm CALVIN erklärt wird.

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Image: Prognose Tropische Depression 3-E am 7. Juli 2011
Credit: NOAA


Allerdings erwartet man weder das Erreichen von Hurrikanstärke noch eine weitere Annäherung an das mexikanische Festland, sondern ganz im Gegenteil soll der Zyklon seine bisherige Richtung (WNW bei etwa 20 km/h)beibehalten - welche ihn mitten in den Pazifik führen würde - und sich am Wochenende oder am Anfang nächster Woche bereits wieder auflösen, wenn es über kälteres Wasser geht.

Allerdings sei angemerkt, dass der momentan prognostizierte Weg genau über das Archipel der Revillagigedo-Inseln (Socorro, Clarión, San Benedicto und Roca Partida) führt, welches bei Ökotouristen beliebt ist. Möglicherweise müssen die Inseln, die manchmal auch als "mexikanische Galapagos" bezeichnet werden, über das kommende Wochenende evakuiert werden.

Angemerkt sei, dass der stärkste jemals im Nordostpazifik beobachtete Hurrikan namens LINDA im Jahre 1997 genau über die Socorro-Insel hinwegfegte, dabei aber außer einer Unterbrechung der Stromversorgung der auf der Insel stationierten meteorologischen Messgeräte keine nennenswerten Schäden anrichtete.

Atlantik aktuell: TOMAS verlassen kurz vor Jamaika und Haiti überraschend die Kräfte

Mittwoch, 3. November 2010

Nachdem gestern noch Hurrikanwarnung auf Jamaika ob der zu erwartenden Ankunft des Zyklons TOMAS aktiviert und auch auf Haiti mit den Vorbereitungen auf TOMAS' Ankunft begonnen wurde, hat sich nun die Situation ziemlich überraschend deutlich entschärft.

Eine überzeugende Erklärung für dieses Nachlassen der Intensität haben die Experten bei der NOAA nicht zur Hand - und geben dies auch unumwunden zu - aber Fakt ist, dass ein Hurricane Hunter, der TOMAS heute Morgen untersuchte, keine Sturmwinde mehr feststellen konnte. Als Konsequenz wird der Zyklon nunmehr nur noch als Tropische Depression (Tief) geführt. Am Nachmittag soll ein weiterer Hurricane Hunter das Gebiet besuchen und es scheint fraglich, ob danach überhaupt noch Anlass bestehen wird, TOMAS als Zyklon zu bezeichnen.

Auf Jamaika ist allerdings noch immer "Sturmbeobachtung" (Tropical Storm Watch) aktiv und die NOAA warnt, dass am kommenden Wochenende auf Jamaika und Haiti auf jeden Fall mit starken Regenfällen und deren Konsequenzen (Hochwasser, Fluten, Erdrutsche etc.) gerechnet werden muss, weshalb Touristen trotz der Entwicklung große Vorsicht walten lassen sollten. Vor allem in der Nähe von Flüssen (Hochwasser und Fluten), am Strand (Strömungen) und Berghängen (Erdrutsche).

Atlantik aktuell: Subtropische Depression 17 (potenziell Sturm OTTO)

Mittwoch, 6. Oktober 2010

Nachdem wir nun ein paar Tage Ruhe vor Stürmen hatten (und vor allem die mexikanischen Bundesstaaten Veracruz, Oaxaca und Tabasco noch immer stark unter den Folgen der Hurrikans KARL und MATTHEW leiden), hat sich jetzt nördlich von Puerto Rico der nächste Zyklon auf den Weg gemacht.

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Satellitenbild Subtropische Depression 17 am Morgen des 6. Oktober 2010
Credit: NASA, NOAA, GOES-Project


Forecaster Blake beim NHC der NOAA hat sich entschlossen, das Tief Nr. 17 der diesjährigen atlantischen Hurrikansaison sofort als subtropisch zu deklarieren. Wahrscheinlich wird sich aus diesem Gebilde innerhalb der kommenden 48 Stunden der Sturm OTTO entwickeln und diesmal soll es nicht auf den amerikanischen Kontinenten zugehen sondern es sieht so aus, als würde der Zyklon nach einem baldigen Schwenk in Richtung Ost-Nordost in etwa auf die Azoren zumarschieren:

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Vorhersage Subtropische Depression 17 am Morgen des 6. Oktober 2010
Credit: NOAA


Dass der Zyklon dort auch als Sturm ankommt, ist zwar sehr zweifelhaft, aber nicht vollkommen unmöglich. Das Erreichen von Hurrikanstärke wird nicht erwartet.

Atlantik aktuell: Tropische Depression (Tief) 16 (potenziell Tropensturm NICOLE) - Sturmwarnung fuer Kuba, Bahamas, Caymans und Florida

Dienstag, 28. September 2010

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Prognose Tropische Depression 16 am 28. September 2010
Credit: NOAA


Das bereits angesprochene Tiefdruckgebiet 96L in der Karibik ist von der NOAA gerade zum Tropischen Tief 16 heraufgestuft worden.

Dieser Zyklon - wahrscheinlich Tropensturm NICOLE - soll laut Prognose nordwärts mit ganz leichtem Osteinschlag ziehen. Und das - zumindest ab morgen - sehr schnell.

Folgende Warnstufen wurden sofort aktiviert:

Sturmwarnung:

* Cayman Islands
* Kuba: Von Matanzas ostwärts bis Ciego de Avila
* Nordwest- und Zentral-Bahamas
* USA: Von Jupiter Inlet südwärts bis zum östlichen Cape Sable und der Florida Bay
* USA: Florida Keys


Sturmbeobachtung:

* USA: Jupiter Inlet nordwärts bis Sebastian Inlet (Florida)
* USA: Vom oestlichen Cape Sable nordwärts bis Chokoloskee (Florida)


Momentan wird nicht erwartet, dass der Zyklon zum Hurrikan wird.

Atlantik aktuell: Tropische Depression 15 (potentiell Sturm und Hurrikan MATTHEW) bedroht Nicaragua, Honduras, Belize und Yucatán (Mexiko)

Donnerstag, 23. September 2010

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Tiefdruckgebiet 95L am 22. September 2010 vor Venezuela und Kolumbien, aufgenommen vom GOES-13-Satelliten
Credit: NOAA/NASA GOES Project


Das bereits früher am Tag angesprochene Tiefdruckgebiet in der Karibik ist nach dem Besuch eines Airforce Reserve Hurricane Hunter und der Auswertung der Messdaten zur Tropischen Depression 15 deklariert worden, welche in jedem Moment zum Tropischen Sturm (namens MATTHEW) heraufgestuft werden kann. (Update: Mittlerweile ist der Zyklon zum, tropischen Sturm heraufgestuft worden.)

Der Floater des GOES-13-Satelliten sieht den Zyklon momentan so:

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Credit: NASA/NOAA,GOES-Project

Sie können dem Verlauf (fast) live im Satellitenbild Video Stream verfolgen.


Das Gebilde wird laut den Vorhersagen auf die nordöstliche Spitze Nicaraguas zuwandern (erwartete Ankunft am kommenden Samstag) und dann vor der Karibikküste Nicaraguas und Honduras' entlangziehen, bevor es danach - möglicherweise als Hurrikan - auf die Küste von Belize zugeht. Dort erwartet man dann einen extremen Rechtsknick, welcher den Zyklon nun an der Ostküste der Halbinsel Yucatán nach Norden ziehen lassen wird. Am Dienstag oder Mittwoch könnte das Gebilde dann in den Golf von Mexiko eintreten:

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Prognose Tropische Depression 15 am 23. September 2010
Credit: NOAA


All das sind keine guten Nachrichten. Als einzigen positiven Punkt kann man vielleicht ansehen, dass der Zyklon sehr schnell unterwegs ist und wohl auch bleiben wird. Aber nach dieser momentanen Prognose werden die genannten Küsten sehr stark in Mitleidenschaft gezogen werden, da sich das Gebilde sehr oft in absoluter Ufernähe aufhalten wird.
Und wenn die Hurrikanprognose eintritt, würde MATTHEW sozusagen die ganze immer noch ein wenig paradiesische Ostkueste Yucatáns "abgrasen", genannt sein nur ein paar der betroffenen Orte: Tulum, Xcaret, Xel-Ha, Playa del Carmen, Puerto Morelos, Cancún und die Inseln Cozumel und Isla Mujeres.
Sollte MATTHEW es dann tatsächlich als Hurrikan in den Golf schaffen, muss man um diese Jahreszeit ganz einfach damit rechnen, dass MATTHEW zum major hurricane wird und dass der Ort, an dem MATTHEW in Mexiko oder den USA über Land gehen würde, ganz stark betroffen sein wird.

Aber wir wollen der Realität nicht vorgreifen und noch viel weniger Panik verursachen. Touristen sollten die Entwicklung MATTHEWs zwar genau beobachten und im Falle eines Falles den Hinweisen und Anordnungen des Zivilschutzes vor Ort unbedingt Folge leisten; allerdings gibt es im Moment noch keinen Grund, über das Canceln des Urlaubs nachzudenken.
Sollten die Prognosen eintreffen, wird MATTHEW zwischen Montag und Mittwoch kommender Woche vor der Halbinsel Yucatán wüten. Sollte es tatsächlich zu einer Gefährdung des Flugverkehrs von und nach Cancún kommen, werden die Airlines rechtzeitig ihre Flüge einstellen bzw. der Flughafen Cancún geschlossen werden.

In diesem Moment gilt sowohl Sturmwarnung als auch Hurrikanbeobachtung von Puerto Cabezas in Nicaragua bis Limón in Honduras.

Atlantik aktuell: Hurrikan IGOR jetzt Kategorie 2 Saffir-Simpson & Tropischer Sturm JULIA macht sich auf den Weg

Sonntag, 12. September 2010

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Hurrikan IGOR am 12. September 2010 by GOES-Floater



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Der Hurrikan IGOR im zentralen Nordatlantik wird jetzt der Kategorie auf der Saffir-Simpson-Skala zugeordnet und wird laut den aktuellen Prognosen bald einen Rechtsknick vornehmen, womit - wie bereits erwähnt - die nordöstlichen Karibikinseln aus der Schusslinie des Hurrikans kämen. Die Wahrscheinlichkeit, dass IGOR zu einem major hurricane wird, ist recht hoch.



Prognose Tropische Depression 12 / tropischer Sturm Julia 12. September 2010 by NOAA

Und wieder etwas südöstlich der Kapverdischen Inseln hat sich die Tropische Depression 12 gebildet, die wahrscheinlich noch heute oder morgen zum tropischen Sturm JULIA werden wird. Dieser Zyklon allerdings wird von vorn herein nordwestlich in den offenen Ozean hinein ziehen. Die Chancen stehen gut, dass dieser Zyklon im Laufe der kommenden Woche zum Hurrikan wird.

Pazifik aktuell: Tropische Depressionen 10E und 11E werden nicht zu Georgette und Howard

Samstag, 4. September 2010

Nur der Vollständigkeit halber sein die Tropischen Depressionen 10E und 11E im Atlantik erwähnt, die beide keine Sturmstärke erreicht haben. TD 11E befindet sich bereits über dem südlichen mexikanischen Festland, wo sie sich in Auflösung befindet. TD 10E hingegen befindet sich etwa 200 Kilometer südlich von Baja California und bewegt sich aufs offene Meer zu, wo auch sie bald der Vergangenheit angehören wird.

Atlantik aktuell: Tropische Depression 9 - potentiell Tropischer Sturm GASTON

Mittwoch, 1. September 2010

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Prognose Tropische Depression 9 (Atlantik) am 1. September 2010 by NOAA

Kaum angekündigt wird der wahrscheinliche neuste Atlantiksturm auch schon Realität. Bisher noch als Tropische Depression 9 klassifiziert, wird dieser Zyklon sehr wahrscheinlich bald auch zum Tropischen Sturm erklärt werden und den Namen GASTON bekommen.
Es ist noch zu früh fuer eine langfristige Vorhersage bezüglich Zugbahn und Intensität, aber zunächst einmal geht es wieder in Richtung der Nordöstlichen karibischen Inseln. Für das kommende Wochenende wird die Wahrscheinlichkeit von Hurrikanwindgeschwindigkeiten immerhin schon jetzt mit 25% angegeben.

Atlantik & Pazifik aktuell: Hurrikan DANIELLE, Hurrikan FRANK und Tropische Depression 7 (EARL)

Mittwoch, 25. August 2010

Bei DANIELLE und FRANK geht es eigentlich nur darum, zu erwähnen, dass momentan beide als Hurrikan unterwegs sind. DANIELLE wieder und FRANK wie erwartet.

Das gestern angesprochene Tiefdruckgebiet im Atlantik, welches in den Spuren von DANIELLE wandelt, wurde mittlerweile zur Tropischen Depression erklärt und es gilt als ziemlich sicher, dass dieser Zyklon nicht nur zum Tropischen Sturm sondern auch zum zum Hurrikan EARL werden wird:

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Image: Prognose Tropische Depression 7 Atlantik 25. August 2010 by NOAA

Allerdings sieht es so aus, als würde auch EARL rechts bzw. oben an den karibischen Inseln vorbeiziehen und somit nicht in den Golf von Mexiko wandern. Da der Zyklon recht langsam unterwegs ist, werden wir uns noch ein wenig gedulden müssen, bis wir erfahren, welche Regionen oder Inseln gefährdet werden könnten.

Pazifik aktuell: Tropische Depression 8E (potentiell Sturm FRANK) vor Westküste Mexikos

Freitag, 20. August 2010

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Image: Prognose Tropische Depression 8E 20. August 2010 by NOAA

Vor der mexikanischen Pazifikküste hat sich die Tropische Depression 8E gebildet, welche in Richtung Zentralpazifik zieht kurzzeitig zum Tropischen Sturm FRANK werden könnte.
Auch wenn das Festland nicht in katastrophalem Ausmaß beeinflusst werden wird, sorgt dieser Zyklon schon seit knapp einer Woche für andauernde Regenfälle in der Region. Freunde von uns befinden sich als Touristen seit vergangenem Sonntag in der Nähe von Manzanillo und berichten, dass sie ihren Urlaub überhaupt nicht genießen konnten, da sie wegen des anhaltenden Regens kaum vor die Hotelzimmertür kamen.

Atlantik aktuell: Tropische Depression 5 im nördlichen Golf von Mexiko (potentiell Sturm DANIELLE)

Mittwoch, 11. August 2010

Langsam aber sicher bewegen wir uns schon auf die Höhepunkt der Hurrikansaison 2010 zu - Ende August bis Oktober. Trotz der bisher relativ geringen Anzahl an Stürmen erwarten die Experten nach wie vor eine überdurchschnittlich aktive Saison 2010.

Im nördlichen Golf von Mexiko hat sich gestern die Tropische Depression 5 gebildet, die zum Tropischen Sturm DANIELLE werden könnte (Wahrscheinlichkeit knapp über 50 Prozent).

Der Zyklon zieht auf die Küste der USA zu, und könnte folgende Regionen / Bundesstaaten betreffen: Alabama, Mississippi, Louisiana und das nordwestliche Florida.

Sturmwarnung wurde bereits von Intercoastal City in Louisina ostwärts bis Destin in Florida aktiviert.

Der landfall wird für Freitag erwartet.


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Image: Prohnose Tropische Depression 5 Atlantik, 11. August 2010 by NOAA

 
 
 

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