Am 15. Mai, also in zwei Wochen, beginnt offiziell die Pazifische Hurrikansaison 2012 (siehe auch: Saisonprognose). Betroffen von der Hurrikansaison im Nordostpazifik ist vor allem die Westküste Mexikos mit Orten wie Acapulco, Puerto Vallarta und Mazatlán.
Niemand kann sagen, wann sich in diesem Jahr 2012 der erste Tropische Wirbelsturm im Nordostpazifik bilden wird, aber wir wollen einmal einen Blick auf die Vergangenheit werfen, um zu sehen, wie es um die diesbezügliche Statistik bestellt ist.
Nachfolgend finden Sie eine Liste mit dem Datum der Entstehung des jeweils ersten Tropischen Wirbelsturms der Pazifischen Hurrikansaison von 1960 bis 2011.
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Wann entsteht der erste Wirbelsturm in der Pazifischen Hurrikansaison?
Sturm & Hurrikan Oktober und November 2011 - Wann und Wo?
Aufgrund der nach wie vor gestellten Fragen hinsichtlich kommender Stürme in diesem (und bereits auch im nächsten) Jahr, möchten wir noch einmal auf den Artikel: "Wann und wo kann ein Tropischer Sturm oder Hurrikan auftreten und was kann vorhergesagt werden?" verweisen.
Über diesen Artikel hinaus können wir uns ein wenig mit Zahlen befassen.
Die Herren Klotzbach und Gray, die zu den anerkanntesten Saison-Prognostikern der Welt zählen, erwarten für die Atlantische Hurrikansaison - selbst in ihrer letzten Aktualisierung vom August 2011 - 16 Tropische Stürme (Hurrikans inklusive).
PHILIPPE ist der Tropische Sturm #16 im Atlantik 2011 (womit diese Saison übrigens bereits auf dem geteilten siebten Platz der aktivsten Hurrikansaisons seit 1851 liegt) .
Die Herren Klotzbach & Gray haben für die aktuelle Saison aber auch 9 Hurrikans prognostiziert. Erlebt haben wir aber erst 3 (IRENE, KATIA und MARIA).
Siehe auch: Statistik: Durchschnittlicher Höhepunkt der Hurrikansaison 2011 überschritten, aber ....
Aber helfen uns diese Zahlen inklusive ihrer Diskrepanz wirklich weiter?
Wir glauben: Nein.
Ein ganz wichtiges Indiz für die Wahrscheinlichkeit der Entstehung von Stürmen sind die Oberflächen-Wassertemperaturen der Ozeane. Und die sind in der Hurrikan-Allee eindeutig hoch genug, um uns dieses Jahr noch mehr Stürme zu bescheren:
Darstellung Wassertemperatur (Oberfläche) Hurricane Alley vom 27. September 2011
Credit: NOAA EVL
Wenn man bedenkt, dass die Herren Klotzbach und Gray mit ihrer Saisonvorhersage selten deutlich daneben liegen, kann man hoffen, dass es 2011 keine Unzahl an Stürmen im Atlantik mehr geben wird. Man kann deshalb aber keinesfalls sicher sein, dass es nicht doch im Oktober oder November ausgerechnet am Urlaubsort noch einen gibt. Genausowenig, wie man sicher sein kann, ob dies ein starker Sturm bzw. Hurrikan sein könnte.
Statistische Werte, die den Ort, den ein Sturm besuchen könnte, anbelangen, sind eigentlich zu ignorieren, denn die Verteilung von Stürmen ist nicht "gerecht". So hatte vor IRENE 2011 3 Jahre lang kein Hurrikan Landfall über den USA gemacht. Dieses Jahr sind die USA hart getroffen worden, andererseits ist zum Beispiel Mexiko relativ verschont worden. Daraus jetzt schließen zu wollen, dass in Mexiko in diesem Jahr noch ein starker Sturm zu erwarten ist, funktioniert nicht, wobei es auch nicht auszuschließen ist. Genausowenig wie Fall, dass noch ein weiterer Hurrikan die USA besuchen wird.
Generell gilt: In der gesamten Hurricane Alley kann noch etwas passieren.
Und das bedeutet in erster Linie:
- Kleine Antillen
- Puerto Rico
- Dominikanische Republik / Haiti
- Bahamas
- Kuba
- Jamaika
- Mexiko
- Belize, Guatemala, Nicaragua, Honduras,
- Florida
- Bermudas
- komplette US-Ostküste
- komplette US-Golfküste
OPHELIA und PHILIPPE noch nicht in Sicht, aber 2 Tiefdruckgebiete im Atlantik verlangen nach etwas Aufmerksamkeit
Satellitenbild Atlantik 18. September 2011 morgens
Credit: Accuweather
So recht überzeugt scheinen die führenden Entwickler der Vorhersagen von Stürmen und Hurrikans bisher nicht zu sein, dass aus einem der beiden auf dem Satellitenbild zu erkennenden Tiefdruckgebiete ein Tropisches Tief oder der Tropische Sturm OPHELIA werden wird.
Da wir aber nicht nur wissen wollen, was sehr wahrscheinlich passieren wird, sondern auch ein Interesse daran haben, was passieren könnte, müssen wir bei 20 vom NHC angegebenen Prozent für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden das eine oder andere Auge auf die Entwicklung der beiden Tiefs werfen.
Beide scheinen sich in letzten Stunden nicht großartig vorwärtsbewegt zu haben, aber vor allem das untere (südlichere) Tief macht im Live-Stream-Loop den Eindruck, als würde es da ganz schön zu kochen beginnen und sich besser organisieren.
Satellitenbild Wetterstörungen Zentral-Nordatlantik vom 18. September 2011
Credit: CIMSS
Wenn die Dortmunder Borussia in Hannover und der FC Bayern in Gelsenkirchen zu Ergebnissen gekommen sind - wie auch immer diese aussehen mögen - sehen wir uns die Angelegenheit etwas genauer an und werden Ihnen selbstverständlich mitteilen, was es mitzuteilen gibt, wenn es denn etwas mitzuteilen gibt.
Der nächste benannte Sturm nach OPHELIA, sollte diese überhaupt noch zum Einsatz kommen, wäre übrigens PHILIPPE und dann würden uns im Atlantik so langsam die Buchstaben des Alphabets ausgehen, wenn man in Betracht zieht, dass keine Namen vergeben werden, die mit den Buchstaben Q, U, X und Y beginnen. Inklusive ORPHELIA und PHILIPPE stehen uns dann noch die Namen RINA, SEAN, TAMMY, VINCE und WHITNEY zur Verfügung, also 7 Namen insgesamt.
Zum Vergleich: 2010 bildeten sich nach dem 18. September noch 6 Tropische Stürme ( NICOLE, OTTO, PAULA, RICHARD, SHARY und TOMAS), von denen alle ausser Nicole zu einem Hurrikan wurden. TOMAS als letzter atlantischer Sturm und Hurrikan 2010 im Oktober/November war dabei derjenige dieser 6, der die katastrophalsten Folgen hatte (mindestens 69 Todesopfer in der Karibik und geschätzte US$ 626 Millionen Sachschaden) und folglich von der 6-Jahresliste gestrichen und durch TOBIAS ersetzt wurde.
Auf der anderen Seite formte sich genau heute vor 18 Jahren, am 18. September 1993, das Tropische Tief, das zu Hurrikan HARVEY und innerhalb von 3 Tagen extratropisch und von einer Front absorbiert wurde. HARVEY blieb der letzte Tropische Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 1993 und hält seitdem den Rekord als frühester letzter Sturm einer Atlantischen Hurrikansaison in der Satelliten-Ära.
Statistik: Durchschnittlicher Höhepunkt der Hurrikansaison 2011 überschritten, aber ....
Wir wollen hier einmal in der Grafik zeigen, warum wir vorgestern behauptet haben, der durchschnittliche Höhepunkt der Hurrikansaison 2011 würde gestern erreicht werden. Die Zusammenfassung aus den vergangenen 100 Jahren zeigt: 
100-Jahres-Saisondurchschnitt Hurrikans und Tropische Stürme
Credit: NOAA
Zeitgleich beruhigt sich die Lage momentan tatsächlich etwas. NATE ist über Land und das anscheinend vergleichsweise harmlos.
MARIA scheint sich gerade weniger vorwärts zu bewegen als sich vielmehr etwas aufzuplustern, was laut Infrarot-Satellitenbild Regen bereits ganz in die Nähe von Puerto Rico bringt. Trotzdem soll sich sich bald vom den Nordöstlichen Karibischen Inseln entfernen. Klar, es bleibt noch abzuwarten, ob MARIA den USA oder Bermuda etwas antun wird.
Und KATIA ist längst nicht mehr tropisch und wird morgen und am Dienstag vielleicht wohl für etwas Wind und Niederschlag in England, Schottland und Irland sorgen, aber dann sieht es erst einmal nach Ruhe aus.
Bleibt eine ungewöhnliche Diskrepanz, die sie seit einiger Zeit schon oben mit dem Titel "Wussten Sie schon, dass ...." lesen können.
In der >>> letzten Aktualisierung der atlantischen Hurrikansaisonvorschau 2011 vom August dieses Jahres beschränken die Herren Dr. William Gray und Philip Klotzbach die Anzahl der zu erwartenden Tropischen Stürme im Atlantik 2011 auf 16. Würden es in der Realität nur 14 oder entstünden in Wirklichkeit 18 oder 19, wäre das alles noch im grünen Bereich.
Der gerade über Land gegangene NATE ist, mal sehen .... A=1, B=2, C=3 ..... K (wie KATIA) = 11, L (wie LEE) = 12, M (wie MARIA) = 13 ..... der vierzehnte benannte Tropische Sturm der atlantischen Hurrikansaison 2011.
Das klingt gut, denn demnach könnte es, wenn die Prognose eintrifft - was sie meistens recht exakt tut, minimale +/- bestätigen die Regel - schon fast vorbei sein mit den Stürmen im Atlantik 2011.
So recht vorstellbar ist das aber nicht, denn - wie wir auch in der Grafik oben erkennen - geht es üblicherweise noch etwa bis zum 20. Oktober ziemlich munter zu. Wenn man bedenkt, dass das noch 5 bis 6 Wochen sind, während die Temperaturen des Ozeans (Hauptenergiequelle für Tropische Zyklone) langsam sinken ....
Nun sagen die Herren Gray und Klotzbach aber auch, dass sie 2011 im Atlantik 9 Hurrikans erwarten, davon 5 Major Hurrikans (Kategorie oder höher). Solange MARIA nicht zum Hurrikan wird - die Chancen stehen momentan ganz gut - haben wir 2011 allerdings erst 2 Hurrikans im Atlantik gesehen.
2 (reale) : 9 (prognostizierte).
Das ist eine gravierende Diskrepanz.
Als logische Konsequenz wird dieses Jahr eins von drei Dingen festzustellen sein:
- Die Prognose der Gesamtzahl der Stürme liegt total daneben oder
- Die Prognose der Gesamtzahl der Hurrikans liegt total daneben oder
- sowohl die Prognose der Gesamtzahl der Stürme als auch die der Gesamtzahl der Hurrikans liegt halbwegs daneben.
Im schlimmsten Fall und gleichzeitig numerischen Extremfall läge die Zahl der real auftretenden Stürme deutlich über der Prognose und wir hätten noch mit 6-8 Hurrikans zu rechnen.
Im besten Fall läge die Zahl der vorhergesagten Hurrikans deutlich über der Realität und die Atlantische Hurrikansaison 2011 wäre praktisch fast vorbei.
Wahrscheinlich wird sich die Angelegenheit irgendwo in der Mitte einpegeln: Etwas mehr Stürme als erwartet, von denen etwas weniger zu einem Hurrikan werden als erwartet.
KATIA (nicht Katja), der atlantische "K"-Sturm 2011. "K" wie KATRINA.
Genau heute vor 6 Jahren machte ein Hurrikan der Kategorie 3 (Saffir-Simpson-Skala) an der Küste der USA seinen zweiten Landfall (der erste hatte in Florida stattgefunden), der aufgrund seiner Folgen als eine der verheerendsten Katastrophen aller Zeiten in den Vereinigten Staaten von Amerika in die Geschichte eingehen sollte.
Der Name dieses Hurrikans lautete KATRINA.
Seit geraumer Zeit werden die Namen von Hurrikans, die besonders katastrophale Schäden verursachen, aus der ewigen 6-Jahresliste gestrichen (die Liste der Namen, die man Stürmen im Nordostpazifik und im Atlantik gibt, wiederholt sich alle 6 Jahre).
Dies betraf auch den Namen KATRINA. Den "K"-Sturm des Jahres 2005. (Die Namen sind alphabetisch geordnet). Wenn ein Name gestrichen wird, muss ein Ersatzname her. Dieser Ersatz war schnell gefunden (die Ersatznamen werden sofort bei Bekanntgabe der gestrichenen Namen im Frühjahr nach der Saison, in der der Sturm mit dem gestrichenen Namen stattfand, veröffentlicht).
Der Ersatzname lautete KATIA.
KATIA mit "i" und nicht etwa wie im Deutschen üblich mit "j".
Heute, genau 6 Jahre nach dem Landgang KATRINAs mit den verheerenden Folgen in den USA, wurde unweit der Kapverdischen Inseln ein Sturm geboren, oder, um es weniger poetisch auszudrücken, wurde ein Tiefdruckgebiet zum Tropischen Zyklon erklärt. Ein momentan noch Tropisches Tief, von dem man sehr sicher ist, dass es nicht nur zum Tropischen Sturm, sondern auch zum Hurrikan wird.
Es ist der 11. Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 2011. Und wenn die Namen alphabetisch geordnet sind, muss der Name des 11. Sturms zwangsläufig mit dem 11. Buchstaben des Alphabets beginnen. Dem "K".
(Lassen Sie sich nicht von dem Umstand verwirren, dass das hier besprochene Tropische Tief die Nummer 12 trägt. Es gab ein Tropisches Tief, welches nicht zum Sturm wurde und somit auch keinen Namen bekam.)
6 Jahre ist es seit KATRINAS letztem Auftritt her - also kommt jetzt ihr "Ersatzname" zum Einsatz.
KATIA.
Mit "i" und nicht mit "j".
Rein namenstechnisch betrachtet wird KATIA also die neue KATRINA sein.
Und nun wollen wir doch einmal schauen, wohin die imaginär verlängerte Linie des prognostizierten Verlaufs bzw. Zugbahn von KATIA führt, mit der Zusatzinformation, dass bei 111 mph die Kategorie 3 beginnt:
Image: Vorschau Verlauf Tropischer Sturm KATIA
Credit: NOAA / Google
"Das sind aber eine Menge Übereinstimmungen!" ... sagen Sie?
Nun, vielleicht sind sie das tatsächlich.
Seien Sie versichert, dass die Medien sich in den kommenden Tagen mit Eifer und Freude auf das Thema stürzen und mit ziemlicher Sicherheit noch mehr Übereinstimmungen finden werden.
Seien Sie aber auch versichert, dass hier nichts weiter als ein paar zufällige Ähnlichkeiten vorliegen. Und wenn man auf diese Weise vergleicht, sollte man auch die Dinge suchen, die sich überhaupt nicht ähnlich sind.
In unserem Fall würden wir da mit der Zugbahn anfangen. KATRINA hatte sich seinerzeit nördlich der Bahamas gebildet, also bereits in ziemlicher Nähe der USA.
Vor allem aber muss man sagen, dass es keinesfalls sicher ist, wie es nach der momentan prognostizierten Strecke, also in 5 Tagen, weitergehen wird.
Und noch viel mehr vor allem muss das Tropische Tief #12 überhaupt erst einmal zu KATIA werden.
KATIA mit "i", nicht mit ..... na, Sie wissen schon.
Hurrikan IRENE: Nach 1078 Tagen wieder ein Hurrikan-Landfall über den USA
Hurrikan IRENEs Zentrum ist - jetzt auch ganz "offiziell" - bei Cape Lookout, North Carolina, über Land gegangen. Damit geht eine ungewöhnlich lange Phase mit einer Dauer von exakt 1078 Tagen zu Ende (korrekter wäre 1077, denn heute ist 1078. Tag), während der kein einziger Hurrikan seinen Landfall über den USA gemachte hat. IKE im Jahr 2008 war der letzte Hurrikan, der die USA direkt heimsuchte.
Image: Hurrikan IRENE am 27. August 2011 morgens
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt
Im Moment sprechen neben der Interaktion mit der US-Landmasse mehrere Faktoren dafuer, dass IRENE langsam, aber sicher weiter an Intensität verlieren wird. Trotzdem erwarten die Experten, dass IRENE ihren zweiten Landfall über New England noch als Hurrikan vornehmen wird.
Labels: 2008, 2011, aktuell, Archiv, Atlantik, August, Hurrikansaison 2011, Ike, Irene, Neu-England New England, North Carolina, US-Ostküste Eastcoast, USA
USA 1077 Tage ohne Landfall eines Hurrikans
Genau 1077 Tage ist es her, als am 13. September 2008 mit IKE der letzte Hurrikan über US-Territorium marschierte. Seitdem sind die Vereinigten Staaten von Amerika von landfalls eines Hurrikans verschont geblieben.
Es ist sehr fraglich, ob aus den 1077 noch 1078 Tage werden.
Übrigens war auch IKE der neunte Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 2008, genau wie IRENE jetzt, was schon durch den gleichen Anfangsbuchstaben deutlich wird.
Labels: 2008, 2011, Archiv, Hurrikansaison 2011, Ike, Irene, USA, Wissenswertes Sturm und Hurrikan
6 Jahre seit Landfall Hurrikan KATRINA in Florida
Morgen, also am 25. August, vor 6 Jahren fand der erste Landfall des Hurrikans KATRINA statt.
Ein guter Anlass, Sie einmal mit einem Werk des heute heute von uns empfohlenen und sich momentan wegen IRENE auf den Bahamas befindlichen Storm Chasers Mike Theiss vertraut zu machen.
Eine Warnung vorab: So spannend und aufregend einige Szenen aussehen mögen - Bitte versuchen Sie nicht, selbst ein solches Video aufzunehmen!
Labels: 2005, Archiv, Katrina, major hurricane, Storm Chaser, Video
Zusammenfassung Hurrikansaison 2010
Die Hurrikansaison 2010 kann nun als abgeschlossen angesehen werden. In Kurzfassung ist zu erwähnen, dass die Aktivität (quantitativ) im Atlantik überdurchschnittlich und die im Ostpazifik unterdurchschnittlich war. Bemerkenswert ist außerdem, dass die USA in diesem Jahr sehr glimpflich davonkamen. Nicht einen einzigen landfall eines Zyklons von der Kategorie "Tropischer Sturm" an aufwärts hatte man dort zu verzeichnen. 

Details zur Atlantischen Hurrikansaison 2010:
>>> NOAA (engl.)
>>> Philip J. Klotzbach and William M. Gray (engl.)
>>> Wikipedia (deutsch)
Abschließend noch das Video (animiertes Satellitenbild) der kompletten atlantischen Hurrikansaison 2010:
Was ist eigentlich eine Tropische Depression (tropical depression)?
Quelle: atmos.uiuc.edu
Once a group of thunderstorms has come together under the right atmospheric conditions for a long enough time, they may organize into a tropical depression. Winds near the center are constantly between 20 and 34 knots (23 - 39 mph).
A tropical depression is designated when the first appearance of a lowered pressure and organized circulation in the center of the thunderstorm complex occurs. A surface pressure chart will reveal at least one closed isobar to reflect this lowering.
When viewed from a satellite, tropical depressions appear to have little organization. However, the slightest amount of rotation can usually be perceived when looking at a series of satellite images. Instead of a round appearance similar to hurricanes, tropical depressions look like individual thunderstorms that are grouped together. One such tropical depression is shown here: 
Tropische Depression #10 des Jahres 2005, Atlantik
2009 National Hurricane Center Forecast Verification Report by James L. Franklin
It was a relatively quiet Atlantic hurricane season, with only 144 official forecasts issued in 2009; only 22 of these forecasts verified at 120 h. The NHC official track forecasts in the Atlantic basin set records for accuracy at 24-72 h in 2009. Official forecast skill was also at record levels at those times. On average, the skill of the official forecasts was very close to that of the TCON/TVCN consensus models, as well as to the best performing of the dynamical models. The GFSI and EMXI exhibited the highest skill, and the GHMI also performed well. For the second year in a row, NGPI and EGRI were the poorer performing major dynamical models. Among the consensus models, FSSE (a corrected consensus model) performed the best overall. The corrected versions of TCON, TVCN, and GUNA, however, did not perform as well as their parent models.
Official intensity errors for the Atlantic basin in 2009 were mostly above the previous 5-yr means. Decay-SHIFOR errors in 2009 were unusually large, indicating the
season’s storms were more difficult to forecast than normal. However, intensity forecast skill was at or just above historical highs. Among the individual intensity guidance models, the LGEM performed best in 2009 (its second year in a row as the top model) and its third consecutive strong showing. The dynamical models GHMI and HWFI performed poorly – so poorly that the ICON consensus could not surpass LGEM. ICON, however, fared as well or better than the corrected consensus FSSE.
There were 268 official forecasts issued in the eastern North Pacific basin in
2008, although only 45 of these verified at 120 h. This level of forecast activity was near average. NHC official track forecast errors set a new record at 12 h. The official forecast skill was very close to the TVCN consensus and the best of the dynamical models. Among the guidance models with sufficient availability, EMXI stood out, with GFNI and HWFI faring least well. There was a large southwestward bias in both the guidance and the official forecast.
For intensity, the official forecast outperformed all the Pacific guidance at 12, 36
and 48 h. Official intensity biases turned sharply positive at 96-120 h, in contrast to the negative long-range biases in 2007-8. The positive bias is partly attributable to the southwestward official track bias. The best model at most forecast times was statistical in nature, with DSHP and LGEM sharing the honors for best model. The four-model intensity consensus ICON performed well....
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Hurrikan Archiv: Hurrikan Alex 2004 Atlantik

Der erste Sturm der aktuellen Hurrikansaison (2010) im Atlantik wird "ALEX" benannt werden, genauso wie vor 6 Jahren. Vor 6 Jahren war "ALEX" ein Hurrikan.
Die Wikipedia hält folgende Informationen für uns bereit:
Der erste Sturm der Saison bildete sich Ende Juli vor der Küste von South Carolina. Alex verstärkte sich in einen Hurrikan der Kategorie 2 und streifte am 3. August die Outer Banks von North Carolina, ohne dass das Zentrum über Land zog. Der Schaden begrenzte sich auf Fluten und Windschäden und in Dare County, North Carolina wird er auf 2,4 Millionen US-Dollar geschätzt. Eine kleine Verletzung wurde registriert.
Alex steuerte später auf das Meer hinaus und verstärkte sich dort zu einem Hurrikan der Kategorie 3. Alex wurde damit zum zweiten Hurrikan seit Beginn der Aufzeichnungen, der der sich nördlich des 38. Breitengrades zu einem schweren Hurrikan entwickelte, bevor er über dem Nordatlantik außertropisch wurde.
Labels: 2004, Alex, Archiv, Atlantik, Hurrikannamen, Sturm, Sturmnamen

