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Tropischer Sturm MEKKHALA (AMANG) zieht zu den Philippinen

Mittwoch, 14. Januar 2015


17. Januar 2015
Nacht-Update
Schwere Niederlage für die US-Institute.
MEKKHALAs Kern hat über Ost-Samar gekurvt und befindet sich jetzt auf Kurs NW bis NNW und ist damit auf dem Weg nach Luzon. Wie erwartet ist der Zyklon kein Taifun mehr.

Das Kuriosum haben Sie sicher schon gelesen: Papst Benedikt musste seinen Besuch auf Tacloban aufgrund der Ankunft MEKKHALAs vorzeitig beenden, wobei er Tacloban besucht hatte, um der Opfer HAIYANs zu gedenken.
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Update


Satellitenbild MEKKHALA (AMANG)
bei Samar, Philippinen
17. Januar 2015
Credit: CIMSS
Es geht los auf den Philippinen.
Die US-Institute sehen MEKKHALA doch noch als Taifun, obwohl die Interaktion mit der Landmasse bald wieder zu einer Degradierung führen dürfte.

JTWC und CIMSS haben ihre Trackprognose noch einmal etwas nach S korrigiert, während JMA und Pagasa an ihrer Rechtsdrift festhalten.

Der Landfall des Kerns wird wohl in etwas weniger als 12 Stunden am Südende Ost-Samars stattfinden.

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HQ-Satellitenfoto
MEKKHALA
AMANG
16. Januar 2015
MEKKHALA (AMANG) ist ein wenig intensiver als prognostiziert und wird die Philippinen fast als Taifun erreichen.

Den ersten Landfall auf Samar am Samstag kann man inzwischen als sicher ansehen. Am weiteren Weg scheiden sich die (US- und JMA-) Geister nach wie vor. JTWC und CIMSS glauben an eine Zugbahn Samar - Mindoro, die Japaner an eine Zugbahn Samar - Luzon.

Im ersten Fall sollte der Zyklon die Philippinen am Montag hinter sich gelassen haben, im zweiten am Dienstag.

Die Pagasa sieht sogar eine noch frühere Rechtskurve als die JMA, welche einen Landfall an der Ostküste Luzons zur Folge hätte. Es bleibt also nur, sich sowohl auf Mindoro als auch auf Luzon auf Sturmbedingungen einzustellen.
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16. Januar 2015
Inzwischen wurde die Prognose der Zugbahn MEKKHALAs weiter und weiter nach Süden hin korrigiert. Um nur die größeren Inseln zu nennen: Samar und Mindoro werden laut aktuellem Stand der Dinge einen Landfall erleben. Zumindest laut den US-Instituten. Die kleineren Inseln auf dem Weg zwischen Samar und Mindoro kennen Sie selbst besser als wir, falls dieser Artikel interessant für Sie ist.

Die philippinische Pagasa sieht noch immer eine starke Rechtskurve, welche den Zyklon von SE aus nach Luzon bringen würde.

In beiden Varianten wird der Kern morgen (Samstag, 17. Januar 2015) Mittag über Samar erwartet.
Danach werden wir sehen, wer Recht behält. Nicht zynisch gemeint: In Relation mit Gewohntem bedeutet ein Gerade-mal-so-Tropensturm für die Philippinen kaum mehr als ein Unwetter.

Lassen Sie bitte trotzdem Vorsicht walten!

15. Januar 2015
Es bleibt dabei, dass MEKKHALA wahrscheinlich kein besonders starker Sturm wird, allerdings ist die Trackprognose immer weiter in Richtung S korrigiert worden und aktuell sieht es danach aus, als würde der Zyklon zentral über die Philippinen ziehen und auch Manila - voraussichtlich nur noch als Tropisches Tief - nahe kommen.

Das Überqueren der Philippinen wird am Wochenende stattfinden.

Update
Inzwischen sehen auch  die US-Institute MEKKHALA als Tropischen Sturm und die Pagasa hat den Namen AMANG vergeben.

Die Trackprognose deutet mittlerweile  darauf hin, dass die Rechtskurve des Zyklon vor den Philippinen nicht so stark ausfallen wird und es ist von einem Landfall auf Luzon auszugehen.
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Nahe der Insel Yap hat sich der Tropische Sturm MEKKHALA (01W) gebildet.
Die US-Institute stufen ihn noch  als Tropisches Tief ein.
MEKKHALAs Kern hat bereits den 135. Längengrad überschritten und fällt somit auch in den Zuständigkeitsbereich der philippinischen Pagasa und es dürfte nicht mehr lange dauern, bis seitens  dieser Behörde auch der Name AMANG vergeben wird.

MEKKHALA zieht momentan  mit Kurs W auf die Philippinen zu, sollte aber vor Erreichen selbiger stark rechts kurven und knapp an Luzon vorbei nach Norden ziehen. Dabei erwartet man keinen starken Wirbelsturm. Bei Ankunft nahe Luzon wird der Zyklon laut der aktuellen Erwartungen wahrscheinlich nur noch ein Tropisches Tief sein. 

Tropischer Sturm BANSI

Samstag, 10. Januar 2015


16. Januar 2015
Abend-Update


HQ-Foto
BANSI kurz vor
Ankunft Rodrigues
BANSI hat Rodrigues hinter sich gelassen und schrammt aktuell noch an der Kategorie 5.

Jetzt zieht der Zyklon weiter in Richtung SE - ESE und wird kein Festland mehr gefährden. Innerhalb der kommenden 72 Stunden sollte BANSI zu einem Tropischen Sturm abklingen.

Bis eine Zusammenfassung der exakten Schadensmeldungen vorliegt, werden noch ein paar Tage ins Land gehen.



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BANSIs Auge ist gerade knapp nördlich und nur knapp unter der Kategorie 5 an Rodrigues vorbeigezogen. Vom momentanen Tagesanbruch werden die Bewohner noch nicht allzu viel mitbekommen, aus Schwarz wird dunkles Grau.

Es wird noch ein paar Stunden dauern, bis das Schlimmste des direkten Impakts vorüber ist. Dann kommen die Folgegefahren. Klitzekleiner Lichtblick: Zumindest hat der Zyklon nun endlich Fahrt aufgenommen und ist mittlerweile mit etwas mehr als 20 km/h unterwegs.

Wenn Sie Angehörige oder Freunde vor Ort wissen, machen Sie sich bitte keine Sorgen (wir wissen, es ist unvermeidlich), falls Sie eventuell sogar tagelang keinen Kontakt herstellen können. Gehen Sie erst einmal davon aus, dass Strom, Telefon und Internet nicht zur Verfügung stehen. Vielleicht nicht einmal durch unterbrochene Leitungen verursacht, sondern durchaus auch als Vorsichtsmaßnahme (Gerade NACH dem Durchzug Tropischer Stürme sterben einfach noch viel zu viele Menschen u.a. durch Stromschlag. Extremniederschlag verursacht Ueberschwemmungen - Wind verursacht umfallende bzw. abknickende Strommasten - nicht abgeschaltete Stromleitung fällt und angesammeltes Wasser - den Rest können Sie sich vorstellen.)

siehe auch: Info für Angehörige und Freunde

Bleiben Sie (vor Ort) bitte vorsichtig!
Auch wenn am Samstag die Sonne wieder strahlen wird.
Bis  BANSI sich mehrere hundert Kilometer entfernt befindet, bleibt das Meer (Strömungen) die größte Gefahr.
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15. Januar 2015
Update
BANSI hat ein so genanntes Eye Replacement vorgenommen und als Folge wird befindet sich das Auge jetzt etwas NE der Trackprognose und das Zentrum wird knapp NW an Rodrigues vorbeiziehen. Inzwischen geht man davon aus, dass die Kategorie 5 nicht mehr erreicht wird.
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HQ-Satellitenfoto BANSI
15. Januar 2015
Wie prognostiziert hat sich BANSI erholt und entspricht jetzt wieder einem Hurrikan der Kategorie 4 und es ist sehr wahrscheinlich, dass auch die Kategorie 5 erreicht wird. (Achtung! Das in diesem Moment öffentliche Bulletin der Meteo France ist veraltet, falls Sie sich dort informieren.)

Die Zugbahn wird den Kern des Zyklons exakt nach Rodrigues bringen.
Zumindest ein wenig Fahrt hat BANSI jetzt aufgnommen (etwas mehr als 10 km/h), aber viel schneller wird der Wirbelsturm Rodrigues wohl nicht überqueren.

Schlimmer hätte es für die kleine Insel also kaum kommen können.

Die Ankunft des Zyklons auf Rodrigues steht bereits unmittelbar bevor, der Kern wird die Insel innerhalb der kommenden 24 bis 48 Stunden erreichen. Sturmwarnung Klasse III ist aktiviert.

BANSI von der ISS aus gesehen
Credit: Samantha Cristoforetti


14. Januar 2015

In den vergangenen 12 Stunden hat BANSI an Intensität verloren und entspricht jetzt einem Hurrikan der Kategorie 2. Es ist aber davon auszugehen, dass dies nur ein vorübergehender Zustand ist und dass sich der der Zyklon noch einmal erholt.

Was schlechte Nachrichten für Rodrigues bedeutet, denn die Trackprognosen bringen BANSI mittlerweile sehr nah an die Insel. Der breite Warnkegel war sehr berechtigt. Wenn ein Wirbelsturm über einen längeren Zeitraum praktisch parkt, ergeben sich fast zwangsläufig Korrekturen der Zugbahn.

Im Moment sieht es danach aus, als würde der Kern BANSIs einem Hurrikan der Kategorie 4 entsprechend sehr nah an Rodrigues vorbeiziehen. Es ist durchaus auch ein Landfall drin. Ein solcher in der Kategorie 4 hätte katastrophale Folgen, daran darf kein Zweifel bestehen.

13. Januar 2015
HQ-Satellitenfoto
BANSI 23. Januar
2015 (Kat. 4)

BANSI befindet sich inzwischen NE von Mauritius, noch immer einem Hurrikan der Kategorie 4 entsprechend. Entgegen den Erwartungen hat sich der Zyklon in den vergangenen Stunden ein wenig in Richtung NORD-Ost bewegt, was bedeutet weg von Mauritius. Das ist erfreulich, denn wenn Sie einmal auf das Bild rechts klicken, gelangen Sie zu einem HQ-Foto von heute Morgen und wenn Sie da ein wenig scrollen und Mauritius suchen, erkennen Sie, wie nahe das Zentrum des Sturms ist. Knappe Sache.

Viel näher als in diesem Moment wird BANSI Mauritius aber nicht mehr kommen, dass kann man mittlerweile als sehr sicher ansehen. Ob es noch für die Kategorie 5 reicht? Die US-Institute glauben dran, obwohl der Kerndruck etwas gestiegen ist.

Vor Ort bleiben Sie bitte weiterhin vom Meer weg.

Und: Ab sofort rückt Rodrigues mehr ins Visier des Zyklons als Mauritius.

12. Januar 2015
Nacht-Update
In Fast-Parkstellung hat BANSI weiterhin ordentlich zugelegt und wird jetzt der Kategorie 4 (Saffir-Simpson) zugeordnet. Die max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten nahe des Kerns übertreffen jetzt deutlich die 200 km/h, der min. Kerndruck ist auf 935 mBar gefallen.

Und es kommt wohl noch schlimmer. Ziemlich einhellig sehen  die Forecaster den Wirbelsturm in Kürze in der Kategorie 5, der hoechsten Stufe, der ein Zyklon zugeordnet werden kann. Auf dem für morgen erwarteten Höhepunkt sind Spitzenwindgeschwindigkeiten (nicht anhaltend) von mehr als 300 km/h zu  erwarten. Und da zählt dann wirklich jeder Kilometer, den der Kern von Mauritius und Rodrigues wegbleiben wird.

Aktuell befindet sich der Kern etwas weniger als 300 km fast exakt nördlich von Mauritius bei Kurs SSE. Näher als 200 km sollte der Kern der Insel eigentlich nicht kommen. Stellenweise sind wahrscheinlich ein paar Sturmwinde drin, Hurrikanwinde auf Mauritius hingegen sind sehr unwahrscheinlich.

 Trotzdem ist Vorsicht geboten. Im Zentrum des Sturms erreichen die höchsten Wellen jetzt bereits 10 Meter, an der Nordküste von Mauritius 4 m.

(Etwa sechsstündlich aktualisierte Info: Bulletin Met Service Mautius)
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 In den vergangenen 12 Stunden hat BANSI konstant und stark weiter zugelegt und entspricht mittlerweile einem Hurrikan der Kategorie 3 bei produzierten knappen 200 km/h max. anhaltenden Winden. Der min. Kerndruck ist auf 945 mBar gefallen. Sturmwinde werden bis zu 170 km und Hurrikanwinde bis zu 60km vom Kern festgestellt.
HQ-Satellitenfoto
BANSI
12. Januar 2015


Der Kern wird auf der Position 17,5S 56,6E lokalisiert (etwa 300 km N von La Reunion), während der Zyklon bei einer Zuggeschwindigkeit von ca. 12 km/h Kurs SSE eingeschlagen hat.

Inzwischen haben sich die Trackprognosen der US-Institute und der Meteo France einander angepasst. BANSI sollte wie erwartet zwischen Mauritius und Rodrigues hindurchziehen, dabei minimal näher an Rodrigues als an Mauritius. Ein Landfall auf einer der Inseln wird immer unwahrscheinlicher.

Noch gehen die offiziellen Forecaster von einer weiteren Intensivierung (Kat 4) aus, wobei anzumerken ist, dass die aktuellen GFS-Modelle diese Annahme nicht mehr unterstützen.

Die größte Gefahr auf den Inseln wird voraussichtlich im Meer liegen. Starke Wirbelstürme erzeugen unglaublich starke Strömungen; auch an Stellen, wo man keine solchen erwartet. Sollten Sie vor Ort sein, gehen Sie während der kommenden Tage besser nicht ins Wasser.

Die bisher aktivierten Warnungen der Meteo France für Mauritius warnen dem entsprechend nicht vor Wind, Regen oder Gewitter, sondern ausschließlich vor Wellen. Im Bereich des Kerns wird eine Höhe selbiger von bis zu 8 Metern festgestellt.
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11. Januar 2015
Nacht-Update
BANSI entwickelt sich rasanter als vorhergesehen und entspricht inzwischen bereits einem Hurrikan der Kategorie 1. Gleichzeitig sehen die Intensitätsprognosen wieder aggressiver aus und lassen innerhalb der kommenden 48 Stunden ein Erreichen der Kategorie 4 erwarten. Dies in Verbindung mit der wahrscheinlichen Dimension des Zyklons macht während der nächsten 3 bis 4 Tage einen stärkeren Impakt auf vor allem Mauritius wahrscheinlich.

Ein Landfall auf einer der Inseln wird voraussichtlich nicht eintreten, aber bei einem Zyklon der Kategorie 3 oder höher ist auch bei "nur" Vorbeizug Vorsicht geboten. Für den Fall der Fälle empfehlen wir unseren Lesern vor Ort, sich ein wenig mit unseren Hinweisen zum Verhalten bei einem Tropensturm zu befassen.

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Abend-Update
BANSI ist mittlerweile offiziell. Numerisch-chronologisch wird der Wirbelsturm als Tropischer Zyklon 5S geführt.

Die Intensitätsprognosen sehen momentan weniger aggressiv aus, laut aktuellem Stand sollte BANSI kaum über die Kategorie 1 der Saffir-Simpson-Skala hinauskommen.

Die US-Institute sehen die Zugbahn nach wie vor mitten zwischen Mauritius und Rodrigues hindurch verlaufen, die offiziell zuständige Meteo France auf La Reunion glaubt an einen Track etwas weiter östlich, sprich näher an Rodrigues als an Mauritius.


Tropischer Sturm Bansi bei Mauritius Satellitenbild 11. Januar 2015
Satellitenbild BANSI
11. Januar 2015 abends
Credit: CIMSS
Im Satellitenbild erkennen wir einen starken outflow nach SE und somit eine bereits jetzt spürbare Konvektion ueber Mauritius und auch La Reunion; Rodrigues bekommt auch schon etwas ab. Besonders heftig sieht das nicht aus, dürfte sich aber als wechselhaftes Wetter auf den Inseln manifestieren. Stellenweise und wiederkehrende moderate Niederschläge und ab und an etwas mehr Wind.

Voraussichtlich wird es in den kommenden Tagen so weitergehen, allerdings mit einer ständigen Steigerung der Intensität. Noch nichts, was Sturmwarnung rechtfertigen würde, aber bleiben Sie bitte aufmerksam. Noch ist die Prognose nicht als sicher anzusehen.
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Der erste im Jahr 2015 entstehende Tropische Sturm wird voraussichtlich im SW-Indik zu Hause sein und den Namen BANSI tragen. 

Tropensturmtechnisch betrachtet ist Saison auf der Südhalbkugel unseres Planeten (was in erster Linie mit den Wassertemperaturen zu tun hat). Was Sie im Moment unter Anderem auch in Deutschland erleben (ELON, FELIX) kommt zwar vom Atlantik, ist aber nicht tropisch. Im Nordpazifik sind tropische Entwicklungen aktuell zwar nicht unmöglich, intensive Szenarios aber doch eher unwahrscheinlich.

Von Australien nach Westen über Mauritius und La Reunion bis Madagaskar werden wir in den kommenden Wochen vermehrt zu berichten haben. Östlich von Australien gelegene Südseeinseln inklusive.

Tropischer Sturm Bansi Mauritius Satellitenbild
Satellitenbild System 92S
11. Januar 2015
Credit: CIMSS
Nördlich von La Reunion und östlich von Nord-Madagaskar (16,0S 54,7E) lokalisiert hat das System 92S aktuell sehr gute Chancen, in Kürze zu einem Tropischen Sturm zu werden. Nicht nur das, es ist von einem Hurrikan äquivalent auszugehen, wahrscheinlich sogar einem Major Hurricane.

Von dem einen oder anderen zu schlagenden Haken abgesehen sollte sich 92S generell in Richtung SE bewegen, die aktuellen Modelle bringen den Kern etwa mittig zwischen Rodrigues und Mauritius hindurch. Da BANSI in seinen Dimensionen ziemlich sicher ein recht gewaltiges Unternehmen darstellen wird, ist ein Einfluss auf das Mauritius-Wetter der geringste zu erwartende Impakt. Beginnen könnte dies - in sehr sanfter Form - ab kommendem Mittwoch.
Zwischen Donnerstag und Samstag sollte der TS Mauritius am nächsten kommen. Wie nah, das ist noch unklar.

Im Moment gibt es keinen Grund zur Sorge; laut den aktuellen Prognosen ist mit kaum mehr als etwas Wind und Regen zu rechnen - letzterer ja oft sogar mehr als willkommen. Allerdings besteht in diesem Moment noch die Möglichkeit, dass es nicht ganz so glimpflich ablaufen wird - zu unsicher ist die momentane Vorhersage (kleinste Veränderungen eines einzigen Faktors können recht ordentliche Konsequenzen für die Gesamtentwicklung produzieren). 
BANSI wird voraussichtlich kein Persilsturm.

Fazit: 92S wird zu BANSI und wahrscheinlich ein starker Wirbelsturm werden. Der Impakt auf Mauritius und Rodrigues ist noch nicht abzusehen, aber es KÖNNTE unangenehm werden. Bitte verfolgen Sie die Entwicklung, wenn Sie vor Ort sind.

Tropischer Sturm KAJIKI (BASYANG) nahe der von HAIYAN besuchten Region auf den Philippinen

Donnerstag, 30. Januar 2014


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Satellitenbild TS KAJIKI 31. Januar 2014
Credit: CIMSS


Sich relativ explosiv bildende und nicht lang anhaltende Tropenstürme kennzeichnen den Beginn des Jahres 2014. Welches zyklonisch betrachtet bisher definitiv aktiver war als Ihre hurrikansaison.blogspot. Grund für die Stille war Krankheit. Eigene plus Kinderkrankheiten. Besserung geloben wir nicht, aber gern geloben den VERSUCH der Besserung.  

Zum Thema:
Ein wenig überraschend hat sich gestern und heute das Tropische Tief 2 W (Taifunsaison) mächtig aufgeplustert und ist gerade zum Tropischen Sturm KAJIKI deklariert worden. Kein besonders starker Sturm, wenn es um die Intensität geht. Aber ein in seinen Dimensionen recht gewaltiger Zyklon. 

An sich und allein betrachtet bestimmt kein "big deal", wenn man die vergangenen Jahre in der Taifunsaison betrachtet. Aber es kommt auf den Kontext an. Und dieser besagt, dass in etwa die Region betroffen sein wird (besser: schon betroffen ist), die Taifun HAIYAN (YOLANDA) im November 2013 besuchte.


Tropischer Sturm FELLENG Mauritius, La Reunion und Madagaskar

Montag, 28. Januar 2013

Update 3. Februar 2013

FELLENG ist kein Tropischer Sturm mehr.

Update 1. Februar 2013


Credit: CIMSS
Das Schlimmste an direktem Impakt ist vorbei, sowohl für Madagaskar als auch für La Reunion und Mauritius.

FELLENG hat sich tatsächlich so zwischen Madagaskar und den beiden Inseln hindurch gemogelt, dass die heftigsten Winde über dem Ozean blieben.

Heute kämpft der Zyklon darum, die Kategorie 1 (Saffir-Simpson) zu halten, aber so richtig will das nicht mehr gelingen. Das CIMSS hat ihn zwar gerade noch einmal auf Stärke eines Hurrikans hochgestuft, aber dieser Zustand sollte nicht lange anhalten.

Die von FELLENG produzierten Niederschläge auf La Reunion und Mauritius werden noch einen oder zwei Tage anhalten.



Update 31. Januar 2013

Zwei Veränderungen sind gegenüber der gestrigen Entwicklung zu beobachten: Zum einen ist FELLENG kein Major Cyclone mehr, sondern wird "nur noch" der Kategorie 2 (Saffir-Simpson) zugeordnet. In Kürze soll es bereits weiter abwärts in die Kategorie 1 gehen.
Das inzwischen vom Satelliten aus nicht mehr sichtbare Auge befindet sich aktuell ziemlich genau westlich von Mauritius.

Allerdings - und damit kommen wir zur Veränderung Nummer 2 - hat sich der Kern des Zyklons wesentlich mehr Madagaskar genähert als gestern noch prognostiziert. (siehe auch: HQ-Satellitenfoto FELLENG 31. Januar 2013) Und näher an Madagaskar bedeutet weiter von La Reunion und Mauritius entfernt. Was die beiden letztgenannten Inseln abbekommen, ist kaum mehr als ein paar Ausläufer des Wirbelsturms. Diese bringen so einiges an Niederschlägen und auch etwas Wind mit sich, aber gerade über Regen freut man sich in der Region ja generell eher als dass man ihn verwünscht.

Update 30. Januar 2013


Tropischer Sturm FELLENG Mauritius, La Reunion und Madagaskar, Felleng, aktuell, Madagaskar, Mauritius, Januar, Februar, 2013, Vorhersage Forecast Prognose, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik 2012 2013,
Credit: CIMSS
Die Prognose der Zugbahn FELLENGs zeigt sich bisher ziemlich zuverlässig, allerdings hat die Intensität schneller und stärker zugenommen als noch gestern erwartet.

FELLENG entspricht in diesem Moment bereits einem Major Hurricane der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala und produziert anhaltende Windgeschwindigkeiten von knapp 200 km/h, Spitzen bis 240 km/h.

Die Vorhersageinstitute gehen momentan davon aus, dass FELLENG in den kommenden 2 bis 3 Tagen die Inseln Mauritius und La Reunion als Major Cyclone weitläufig umkurvt. Es besteht Hoffnung, dass der Kern weder den beiden genannten Inseln noch Madagaskar zu nahe kommt.

Trotzdem: Auch bei größerer Entfernung des Kerns hat ein Major Cyclone Auswirkungen. Es gilt also, Leichtsinn zu vermeiden.
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Update 29. Januar 2013


Tropischer Sturm FELLENG Mauritius, La Reunion und Madagaskar, Felleng, aktuell, Madagaskar, Mauritius, Januar, Februar, 2013, Vorhersage Forecast Prognose, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik 2012 2013,
Credit: CIMSS
Heute sieht FELLENG schon wesentlich besser strukturiert aus und entspricht bereits, wenn auch knapp, einem Hurrikan der Kategorie 1. Ein gut definiertes Auge ist auch im Satellitenbild zu erkennen.

Man geht jetzt davon aus, dass FELLENG zu einem Major Cyclone (Kategorie 3 oder mehr Saffir- Simpson) wird, ansonsten hat sich an der Vorhersage des Verlaufs kaum etwas geändert.

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Etwas mehr als 700 Kilometer N von La Reunion befindet sich der Kern des Tropischen Zyklons FELLENG (13S), welcher in den ersten Tagen des Februars 2013 voraussichtlich die Stärke eines Hurrikans erreichen wird.

Im Satellitenbild sieht FELLENG aktuell noch ein wenig unorganisiert aus, die Konvektion hat aber gewaltige Dimensionen angenommen. Immerhin ist der stärkste outflow in den Nordsektoren zu beobachten, erreicht also bisher Mauritius und La Reunion kaum. Über Madagaskar - vor allem dem Norden - ist schon einiges an Niederschlägen zu beobachten.

Im Moment hält FELLENG Kurs WSW und soll laut der übereinstimmenden Vorhersagen von JTWC, CIMSS und Meteo France zwischen dem 30. Januar und dem 1. Februar nach Süden schwenken, wobei der Kern nachfolgend wahrscheinlich genau zwischen Madagaskar und La Reunion hindurch ziehen wird.

Tropischer Sturm EMANG

Sonntag, 13. Januar 2013

Update 17. Januar 2013
EMANG ist südlich von Diego García zu einem Tropischen Tief degradiert worden und somit kein Tropischer Sturm mehr.


Update 16. Januar 2013
Inzwischen sieht es danach aus, als würde EMANG nach La Reunion und Mauritius ziehen. Eine mögliche Ankunft dort dürfte aber kaum vor Mitte kommender Woche stattfinden.
Gleichzeitig ist für den Moment die Wahrscheinlichkeit, dass der Wirbelsturm die Stärke eines Hurrikans erreicht, stark gesunken.
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SSW von Diego García im Südwest-Indik entwickelt sich der Tropische Sturm EMANG.
Zwar sieht die Meteo France auf La Reunion den Zyklon noch als Tropisches Tief an, aber die MF vergibt die Namen ja bereits als ein solches.

Die US-Institute bezeichnen EMANG als Tropical Storm bzw. Tropical Cyclone 09S.

Es bestehen momentan kaum Zweifel, dass EMANG gegen Ende der kommenden Woche die Stärke eines Hurrikans erreichen wird. Einen allzu langen Weg sollte EMANG während der kommenden Tage nicht zurücklegen (aktuell 7 km/h Zuggeschwindigkeit, die kurzfristig nur wenig zunehmen soll), weshalb man ihn am nächsten Wochenende gerade mal südlich von Diego García erwartet.

Wie es danach weitergeht, ist noch nicht klar und somit ist es noch zu frueh, um zu beurteilen, ob EMANG eine Gefahr für Mauritius, La Reunion oder Madagaskar werden könnte.

Tropischer Sturm NARELLE bei Australien

Dienstag, 8. Januar 2013

Update 14. Januar 2013
NARELLE ist kein Tropischer Sturm mehr.


Update 12. Januar 2013
935 mBar Kerndruck gibt das BoM an. Wow! Dabei scheint der Intensitätshöhepunkt überschritten zu sein. Das BoM führte NARELLE ein paar Stunden lang in der Stufe 5 (eigenes System der Australier, nicht zu verwechseln mit Saffir-Simpson), jetzt aber wieder in der Stufe 4.

Windspitzen von bis zu 260 km/h werden in Kernnähe geschätzt und noch ist der Zyklon mit etwa 9 km/h ziemlich langsam unterwegs.

Die Sturmwarnung (Cyclone Warning) von Mardie bis Onslow wurde mittlerweile deaktiviert.
Aktuell gilt Cyclone Warning von Onslow bis Cape Cuvier (inkl. Exmouth) und Cyclone Watch von Cape Cuvier bis Denham (inkl. Carnarvon).

Es sieht inzwischen wirklich danach aus, als würde der Kern NARELLEs der Küste nicht allzu nahe kommen. Leichtsinn ist deswegen aber trotzdem nicht empfehlenswert.

Update N°2 11. Januar 2013
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Credit: CIMSS
Die Situation sieht ein klein wenig besser aus für die australische Westküste.

Zum einen hat sich die leichte Linkskorrektur bestätigt, was bedeutet, dass der Kern NARELLEs der Küste wahrscheinlich nicht ganz so nahe kommen wird wie noch gestern erwartet und zum anderen geht man jetzt allgemein davon aus, dass die Kategorie 4 nur kurzzeitig erreicht werden wird.

Die US-Institute sehen NARELLE jetzt in der Stärke eines Major Hurricanes.
Siehe auch: HQ-Satellitenfoto NARELLE 11. Januar.

Update 11. Januar 2013
Tropischer Sturm NARELLE bei Australien, 2013, aktuell, Australien, Australische Zyklonsaison, Januar, Narelle, Satellitenbild Satellitenbilder, Sturmwarnung, Verlauf, Vorhersage Forecast Prognose, Zugbahn
Credit: CIMSS

Jetzt kommt NARELLE so langsam richtig in Fahrt. Die Struktur sieht inzwischen ganz ordentlich aus, die Intensität steigt weiter. (siehe auch: HQ-Satellitenfoto 10. Januar). Das CIMSS glaubt an die Kategorie 4 (Saffir-Simpson), und zwar genau dann, wenn der Zyklon der australischen Westküste wahrscheinlich am nächsten kommt. Erwartet wird dies am Samstag und Sonntag.

Auf der Grafik links sehen wir, dass sich der Kern - inzwischen ein ganz gut definiertes sichtbares Auge - um einiges links (westlich) der prognostizierten Zugbahn befindet. Ob diese Diskrepanz wieder ausgeglichen wird, bleibt abzuwarten.

Das australische BoM hat seine Sturmwarnungen ausgedehnt.
Details finden Sie hier: Tropical Cyclone Advice Text und Grafik

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Update 10. Januar 2013
Auch wenn NARELLE noch ziemlich unstrukturiert aussieht, ist doch die erwartete schnelle Intensivierung eingetreten und es soll so weitergehen. Auf der Saffir-Simpson-Skala befindet sich NARELLE bereits an der Grenze zwischen einem Hurrikan der Kategorie 1 und einem Hurrikan der Kategorie 2. Das BoM stimmt damit überein und stuft NARELLE als Severe Tropical Storm (Intensity 3) ein.

An der australischen NW-Küste wurde erste Sturmwarnung aktiviert: Zwischen Whim Creek und Coral Bay gilt Gale Watch. Dies schließt Exmouth, Onslow und Karratha ein. Im besten Fall wird die Region ein ungemütliches Wochenende erleben. Nach wie vor geht niemand von einem Landfall aus, aber der Zyklon könnte der Küste doch noch recht nahe kommen.
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Der Tropische Sturm | Zyklon 08S hat inzwischen auch offiziell den Namen NARELLE bekommen.

Noch befindet sich der Wirbelsturm wesentlich näher an Indonesien, aber wesentlich größeren Anlass zur Sorge gibt es auf dem australischen Kontinenten, genauer gesagt an der nördlichen Westküste. Denn dieser wird NARELLE aller Wahrscheinlichkeit nach in wenigen Tagen als starker Zyklon - wahrscheinlich einem Major Hurricane entsprechend - ziemlich nahe kommen.

Man kann noch nicht ausschließen, dass der sogar an Land geht. Sollten Sie sich vor Ort befinden, verfolgen Sie die Entwicklung bitte genau.

Aktuelle Sturmsituation Tropen weltweit 7. Januar 2013

Montag, 7. Januar 2013

Update 8. Januar 2012 04:00 MEZ

SONAMU ist inzwischen offiziell kein Tropischer Sturm mehr.

Das Tropische Tief NW von Australien wird von den US-Instituten mittlerweile als Tropischer Sturm bzw. Tropischer Zyklon 8S angesehen. Das offiziell zuständige australische BoM führt den Zyklon noch als Tropisches Tief. Aller Wahrscheinlichkeit nach wird der Wirbelsturm die Stärke eines Hurrikans erreichen und in etwas weniger als einer Woche der australischen Küste bei Learmonth gefährlich nahe kommen. Wahrscheinlich als Äquivalent eines Major Hurricane.

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SONAMU ist in diesem Moment der einzige offizielle Tropische Sturm, das CIMSS allerdings führt ihn bereits als Tropisches Tief und es ist wahrscheinlich, dass JTWC und JMA dieser Ansicht bald folgen werden. In der direkten Umgebung des Kerns werden noch Sturmwinde und ganz ordentliche Wellen aufgezeichnet, aber das Satellitenbild zeigt keine vernünftige Struktur mehr.
Da sich der Kern SONAMUs etwa mittig zwischen den beiden Landesteilen Malaysias und inzwischen weit SE von Vietnam befindet, sind in erster Linie die Inseln zwischen den beiden Malaysias von SONAMU betroffen.

Bei Pulau Sumba (Indonesien), genauer gesagt etwas SE der Insel, hat sich ein Tropisches Tief gebildet, von dem das australische BOM erwartet, dass es sehr bald zu einem Tropischen Sturm wird. Auch das JTWC hat bereits einen Tropical Cyclone Formation Alert veröffentlicht. Fuer die kommenden Tage wird Kurs W mit einer langsamen Linksdrift erwartet. Die Bedrohung für die NW-Küste oder Westküste Australiens wird abhängig davon sein, wie stark diese Drift am Ende wirklich ausfallen wird. Die Modelle sind sich noch nicht ganz einig.
Einig sind sie sich allerdings dahingehend, dass der ab morgen sehr wahrscheinliche Zyklon NARELLE die Intensität eines Hurrikans erreichen wird.

Im Indischen Ozean sitzen 2 Systeme, deren Entwicklung noch recht schwer einzuschätzen ist. Das eine System befindet sich bei Sri Lanka und sorgt dort für Niederschläge, noch wird die Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Tropischen Zyklons binnen kurzer Zeit als gering eingestuft.

97S im östlichen SW-Indik ist noch nicht wirklich der Rede wert, könnte sich während der kommenden Tage aber durchaus entwickeln. Grobe Zugrichtung lau den jüngsten Modellen: Wie fast immer West bis WSW, also potentiell Madagaskar, Mauritius, La Reunion.    

Tropischer Sturm SONAMU | AURING (Philippinen, Vietnam, Malaysia)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Tropischer Sturm SONAMU | AURING (Philippinen, Vietnam, Malaysia), Sonamu, Auring, Philippinen, Thailand, Vietnam, Malaysia, Taifunsaison 2013, Januar, 2013, Vorhersage Forecast Prognose, aktuell,
Aktuelle Prognose JTWC

Update 5. Januar 2013
Die Verlaufsprognose SONAMUs hat sich relativ drastisch verändert, wie Sie links sehen können.

Die jüngsten Vorhersagen sehen SONAMU noch als Tropischen Sturm nahe der Grenze zwischen Thailand und Malaysia ankommen, und das momentan am 8. Januar. Noch sind die Erwartungen hinsichtlich der Intensität des Zyklons nicht gestiegen, dies kann sich aber bei weiteren Korrekturen der Zugbahn noch ändern.
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Ein tropisches Tief bei den Philippinen hat selbige mittlerweile überquert und ist zu einem Tropischen Sturm angewachsen. Der internationale Name lautet SONAMU, der philippinische AURING.

Es wird nicht erwartet, dass SONAMU besonders stark wird. Laut den aktuellen Prognosen sollte der Wirbelsturm während der kommenden 5 oder 6 Tage Kurs W mit einem minimalen Einschlag S halten, was ihn südlich an Vietnam vorbei in die Nähe der Grenze zwischen Thailand und Malaysia bringen würde. Sollte SONAMU dort an Land gehen, dann sehr wahrscheinlich nicht mehr als Tropischer Sturm.

Vor allem Süd-Vietnam, Süd-Thailand und Malaysia müssen mit einigem an Niederschlag rechnen, ein starker Wind-Impakt ist aber nirgendwo wahrscheinlich. Wie immer gilt natürlich, im und am Meer Vorsicht walten zu lassen und Badeverbote einzuhalten.

Tropensturm DUMILE bei Mauritius, La Reunion und Madagaskar

Sonntag, 30. Dezember 2012

Update 4. Januar 2013

Credit: CIMSS

DUMILE ist mittlerweile an La Reunion und Mauritius vorbei gezogen und hat die Inseln wie erwartet einem Hurrikan der Kategorie 1 entsprechend passiert.

Es ist davon auszugehen, dass DUMILE in den kommenden Tagen immer mehr abschwächt, Festland kommt voraussichtlich nicht mehr in Gefahr.

Update 3. Januar 2013

Wie erwartet entspricht DUMILE inzwischen einem Hurrikan der Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala), wenn auch momentan nur gerade so (120 km/h 1-Minute-anhaltende Messung der Windgeschwindigkeit durch die US-Institute .... Windspitzen bis etwa 150 km/h).

Die Meteo France sieht DUMILE noch als "Forte tempête tropicale" (89 - 117 km/h anhaltende Winde) an, basiert ihre Messungen aber einer Dauer von 10 Minuten.

Momentan rechnet niemand mit einer weiteren gravierenden Intensivierung des Zyklons, die Kategorie 2 auf der Saffir-Simpson-Skala wird wahrscheinlich nicht erreicht werden. Allerdings kommt der Kern des Wirbelsturms La Reunion und auch Mauritius doch recht nahe, daran besteht kein Zweifel mehr. Das Schlimmste, was den Wind anbelangt, steht La Reunion und Mauritius praktisch unmittelbar bevor und dürfte bei der aktuellen Zuggeschwindigkeit von etwas mehr als 20 km/h bis in die Nacht zwischen Donnerstag (3. Januar) und Freitag (4. Januar) anhalten.

Wenn Sie sich vor Ort befinden und keine Erfahrung mit Tropischen Stürmen besitzen, befolgen Sie bitte unbedingt die Hinweise und Anordnungen des Zivilschutzpersonals vor Ort.


Update 1. Januar 2013

Meteo-France und US-Institute sehen DUMILE inzwischen übereinstimmend als deutlich stärkeren Tropischen Sturm, nicht mehr weit davon entfernt, was man im Atlantik einen Hurrikan nennt.
Die Struktur des Zyklons hat sich auch ordentlich verbessert und wir sehen auf dem Satellitenbild links, dass die ersten Ausläufer DUMILEs sowohl Madagaskar als auch La Reunion und Mauritius längst erreicht haben.

An den Verlaufsprognosen hat sich nicht wirklich viel geändert, am gefährlichsten wird DUMILEs Kern wahrscheinlich La Reunion werden. Zwischen dem 3. und 4. Januar soll das Zentrum des Zyklons La Reunion am nächsten kommen, aller Wahrscheinlichkeit nach dann in der Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala). Bleibt zu hoffen, dass die erwartete Steigerung der Zuggeschwindigkeit eintritt, denn mit den aktuellen sehr gemütlichen 11 km/h wäre mit wesentlich stärkeren Schäden vor allem auf La Reunion zu rechnen.

Wenn Sie sich vor Ort befinden und über keinerlei Erfahrung mit Tropenstürmen verfügen, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere: Hinweise zum Verhalten bei Sturm am Urlaubsort.
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SW der Seychellen hat sich ein Tropisches Tief gebildet, welches aller Wahrscheinlichkeit nach noch vor dem Jahreswechsel  zum Tropischen Sturm DUMILE werden wird.

Noch ist das System in Richtung W unterwegs, aber während der kommenden 2 Tage wird eine Linksdrift erwartet, die es auf Kurs S bringen würde. Und damit in die Nähe von in erster Linie La Reunion. Auch Mauritius liegt noch in der gefährdeten Zone.

Zwischen dem 2. und 4 Januar 2013 soll der Kern den Inseln nahe kommen. Da der Sturm wahrscheinlich die Stärke eines Hurrikans erreichen wird, sollten Leute vor Ort die Entwicklung beobachten.

Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 28. Dezember 2012

Freitag, 28. Dezember 2012

Wie nicht anders zu erwarten, geht es ganz ordentlich zur Sache, wenn wir uns gerade einmal einen Kurzurlaub gönnen.

Hier also eine ganz kurze Unterbrechung des Kurzurlaubs:

In den vergangenen Tagen hatte die Taifunsaison den Philippinen WUKONG zu bieten, der mittlerweile nur noch ein Restetief ist.

Bei den Salomon-Inseln hat sich der Tropische Zyklon 05P gebildet, der inzwischen vom RSMC Fidschi in Nadi den Namen FREDA verpasst bekommen hat. FREDA wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Stärke eines Hurrikans erreichen und nach ein paar Tagen Reise nach Süden Anfang Januar 2013 Kurs auf Neukaledonien nehmen.

Satellitenbild-Loop FREDA


Auch nordwestlich von Australien grummelt es, das BOM führt das System 95S bereits als Tropisches Tief und erwartet die Entstehung eines Tropischen Sturms. Es sieht momentan nicht danach aus, als würde 04U, wie das System vom BOM genannt wird, in Australien an Land gehen, aber die Silvesterfeiern an der Nordwest-Küste des Kontinenten könnten ein wenig durch den dann wahrscheinlichen Tropensturm MITCHELL etwas beeinträchtigt werden.

Wie wird der Winter in Europa? Temperatur-, Regen- und Schneevorhersage Winter 2012 / 2013

Freitag, 2. November 2012

Genaues kann natürlich noch niemand sagen, aber es ist soweit, dass sich erste Tendenzen herauskristallisieren. Vor allem, was extreme Bedingungen anbelangt. Bedingungen, die ein den meisten Fällen Todesopfer mit sich bringen.

Generell gesprochen sieht es danach aus, als würde der kommenden Winter in Europa nicht so extrem werden wie der vergangene. Es ist zwar davon auszugehen, dass Teile Großbritanniens, Dänemarks, den Niederlanden, Belgiens, Deutschlands (vor allem der Westen), Polens, der Schweiz, Frankreichs, Spaniens und Portugals Temperaturen abbekommen werden, die unter dem Durchschnitt liegen. Aber voraussichtlich werden diese Temperaturen weder so tief fallen noch so lange andauern wie im letzten Winter.
Gleichzeitig dürften Spanien, die Mittelmeeregion und Teile Suedost-Europas von stürmischen Bedingungen heimgesucht werden.
Die größte Wahrscheinlichkeit für die Ankunft sibirischer Kälte in Zentral-Europa besteht im Januar und Februar 2013.

Im Norden Europas sollte der Winter relativ mild beginnen, Kälte und damit verbundener stärkerer und anhaltender Schneefall wird erst im Januar und Februar wahrscheinlicher. Weiter südlich wird aufgrund der ziemlich hohen Temperaturen im Mittelmeer ein "Sturmzug" von Spanien über die Mittelmeerregion bis nach Südost-Europa hinein erwartet. Italien, Griechenland, das frühere Jugoslawien, Rumänien, Bulgarien und die Türkei müssen mit überdurchschnittlichen Niederschlägen bei eher normalen Temperaturen rechnen.
Mit einer Ausnahme ist im kommenden Winter Schnee an Orten, wo er selten zu bewundern ist (wie zum Beispiel in Rom, Italien), eher unwahrscheinlich. Die Ausnahme ist die französische Riviera. Hier könnte vor allem gegen Ende des Winters, also im Februar, ein von Schnee begleiteter Kälteausbruch stattfinden. Dies gilt auch für Paris.

Mit wahrscheinlichen überdurchschnittlichen Schneefällen und Temperaturen, die dem Schnee auch ein Verweilen an der Oberfläche garantieren, wird für die Alpen, die Pyrenäen und den Balkan eine ganz ordentliche Skisaison prognostiziert.

In Deutschland ist von Frankfurt nach Süden mit überdurchschnittlichem Schneefall zu rechnen, in Berlin eher mit normalen Schneebedingungen.




Unruhe im Südpazifik zum Monatswechsel Januar / Februar 2012

Dienstag, 31. Januar 2012

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Satellitenbild Südpazifik 31. Januar 2012
Credit: JTWC
Im südlichen Pazifik braut sich momentan einiges zusammen. Eine langgezogene Wetterstörung birgt gleich mehrere Unruheherde in sich.

Angefangen bei einem Tiefdruckgebiet, welches sich an der Küste von Nordaustralien ziemlich exakt an der Grenze zwischen dem Northern Territory und Queensland befindet. Dieses besitzt noch eine nur geringe Chance auf kurzfristige Bildung eines Zyklons.

Praktisch von Papua Neuguinea über die Salomonen und Vanuatu bis nach Fidschi sehen wir ein großes Schlechtwettergebiet, innerhalb dessen ein Tief zwischen den Salomonen und Vanuatu bereits eine mittlere Wahrscheinlichkeit besitzt, in Kürze ein Tropischer Sturm zu werden. Die US-Beobachter bezeichnen dieses System als 91P.

Zyklon IGGY erreicht Australien wahrscheinlich nicht mehr als starker Sturm

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf IGGY
31. Januar 2012
Credit: CIMSS
Nachdem IGGY nun ein paar Tage lang als Hurrikan Distanz zu Australien gehalten hat, sind jetzt deutliche Anzeichen von Abschwächung erkennen.

BoM, JTWC und CIMSS sind sich zwar einig darin, dass IGGY voraussichtlich doch noch auf den Kontinent zusteuern wird (momentan deutet alles auf die Region um Geraldton hin), aber genauso einig ist man sich, dass IGGY dort - wenn überhaupt - nur noch als Tropisches Tief ankommen wird.

Dementsprechend liegt in diesem Moment keine Sturmwarnung vor und es ist unwahrscheinlich, dass IGGY 2012 noch einmal eine solche provozieren wird.

Zyklon IGGY vor Australien entspricht jetzt einem Hurrikan

Samstag, 28. Januar 2012

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf IGGY
28. Januar 2012
Credit: CIMSS
Der Tropische Sturm IGGY wird vom CIMSS und vom JTWC ab sofort als Hurrikan angesehen.

Etwas unklar ist hingegen - selbst zwischen den Prognosen des CIMSS und des JTWC - welchen Weg IGGY in den kommenden Tagen wählen wird. Zuerst einmal soll es nach SW gehen, darin sind sich alle einig, mittlerweile auch das australische BoM.

Es sieht so aus, als würde IGGY noch rechtzeitig die Kurve kriegen, bevor es sehr nahe an den Kontinent gehen würde (die Landspitze auf dem Satellitenbild oben ist Exmouth). Trotzdem hält das BoM vorsorglich Warnstufen aufrecht. Momentan gilt Sturmwarnung für die Zone von Onslow bis Coral Bay und Sturmbeobachtung von Coral Bay bis Carnarvon.

Laut CIMSS - auf dem Bild oben nicht zu erkennen - soll IGGY allerdings in wenigen Tagen einen weitere Drift vornehmen, diesmal nach links. Dies würde ihn wieder in Richtung australischer Küste führen. Bei den Vorhersagen des JTWC und des BoM ist von dieser Tendenz noch nichts zu erkennen.

Für den Moment gilt also: Es könnte gut sein, dass Nordwest-Australien vom Schlimmsten verschont bleibt, aber es ist auf keinen Fall zu empfehlen, jetzt schon alle Vorsicht aufzugeben.

Sondermeldung Tropischer Sturm IGGY: Korrektur der Prognose des australischen BoM

Freitag, 27. Januar 2012

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Vorhersage Verlauf Zyklon IGGY
28. Januar 2012
Credit: BoM
Und schon ist eingetreten, was zu erwarten war.
Auch das australische BoM sagt jetzt - im Gegensatz zur vergangenen Prognose - eine Rechtsdrift in der Zugbahn des Zyklons IGGY vorher.

Stattfinden soll diese ab dem morgigen Sonntag, 29. Januar 2012. Ob die Drift ausgeprägt genug sein wird, um IGGY die australische Küste verschonen zu lassen, bleibt aber fraglich. Selbst wenn der Kern des Wirbelsturms keinen Landfall über Australien macht, dürfte bei Verwirklichung der Intensitätsvorhersage (Major Hurricane) die Region von Ningaloo ueber Coral Bay bis Cape Cuvier ganz ordentlich etwas abbekommen.

Trotz allem: Die offizielle Sturmwarnung des BoM wurde bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht geändert.  

Wohin zieht der Tropische Sturm IGGY vor Australien?

Wir sehen uns momentan mit einer kleinen Diskrepanz in der Vorhersage des weiteren Verlaufs des Wirbelsturms IGGY vor Australien konfrontiert.

Da ist einerseits die Prognose des australischen Bureau of Meteorology (BoM), in dessen Zuständigkeitsbereich der Zyklon fällt.

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Prognose Verlauf IGGY
inkl. offizieller Sturmwarnung
27. Januar 2012
Credit: BoM 

Das BoM glaubt zuerst einmal, dass IGGY zu einem "Severe Tropical Cyclone" (Schwerer Tropischer Zyklon) wird, was einem Major Hurricane der Kategorie 3-4 auf der Saffir-Simpson-Skala entspricht.

Weiterhin glaubt das BoM, dass IGGY von sofort an in gerader Linie mit Kurs ESE auf die Küste des australischen Kontinents zu ziehen wird. Die Ankunft des als Supersturm wird bei Mardie und Onslow erwartet.

Dementsprechend ist offiziell Sturmwarnung von Ningaloo über Exmouth und Onslow bis Mardie aktiviert. Die "Gale Watch"-Zone dehnt sich von Coral Bay bis Port Hedland aus.

Dagegen steht die Vorhersage der US-amerikanischen Kollegen.

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Prognose Verlauf und Satellitenbild IGGY
27. Januar 2012
Credit: CIMSS
Sowohl das CIMSS als auch das JTWC sehen nach wie vor einen baldigen Rechtsknick in der Zugbahn des Sturms voraus, was diesen nach aktuellen Erkenntnissen kurz vor der Ankunft bei Exmouth einen Bogen schlagen lassen würde, der ihn auf Kurs SW bringen und somit wieder vom australischen Festland weg führen  würde.

Auf dem Satellitenbild links macht es den Eindruck, als befände sich IGGY schon jetzt links von der erwarteten Zugbahn, aber dieser Eindruck kann täuschen, da das Zentrum eines Tropischen Wirbelsturms nicht immer gleich dem optischen Mittelpunkt ist.

Auch die amerikanischen Forecaster glauben, dass IGGY in den kommenden Tagen immer mehr an Intensität zunimmt und zu einem Major Hurricane wird.

Bleibt abzuwarten, wessen Vorhersage bezüglich der Zugbahn eintritt. Es ist anzunehmen, dass entweder die Amerikaner oder die Australier ihre Vorhersage morgen extrem korrigieren werden.

Tropischer Sturm FUNSO zieht in den offenen Ozean

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf FUNSO
27. Januar 2012
Credit: CIMSS
FUNSO hält noch immer die Kategorie 2 (Hurrikan) auf der Saffir-Simpson-Skala.

Allerdings kommt Festland so langsam aus der Reichweite des Zyklons, denn dieser bewegt sich in Richtung SE, also weg von der Küste Ostafrikas, und sein Zentrum befindet sich bereits südlich von Madagskar, was auch diese Insel aus der Schusslinie nimmt.

Voraussichtlich spätestens am Sonntag wird FUNSO die Kategorie "Hurrikan" verlassen und sich in der kommenden Woche im südlichen Indischen Ozean aller Wahrscheinlichkeit nach auflösen.

Tropischer Sturm IGGY vor Australien wird wahrscheinlich ein Hurrikan

Donnerstag, 26. Januar 2012



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Position und erwarteter Verlauf Tropischer Zyklon IGGY
26. Januar 2012
Credit: BoM 
 Der Tropische Sturm 9 (System 97S) vor dem nordwestlichen Australien hat mittlerweile den Namen IGGY erhalten.

Die Vorhersage des Verlaufs des Wirbelsturms lässt weiterhin erwarten, dass dieser sich zunächst einmal der Küste Australiens nähern wird. Da sich das BoM nicht auf eine Prognose einlässt, die über 2 bis 3 Tage hinausgeht, ist auf der Abbildung oben allerdings noch nicht zu erkennen, dass IGGYs Zentrum das Festland voraussichtlich nicht erreichen, sondern vorher nach rechts in Richtung SSW abdriften wird (JTWC und CIMSS sind da einer Meinung).

Die oben zu erkennende wahrscheinlich am Samstag von IGGY erreichte Kategorie 3 des BoM entspricht einem Hurrikan der Kategorie 1 bis 2 auf der Saffir-Simpson-Skala. Auch hinsichtlich der Intensität prognostizieren die US-Kollegen konform. Folgerichtig wurde die erste Stufe der Sturmwarnungen bereits aktiviert: von Coral Bay bis Karratha gilt "Sturmbeobachtung".

Das JTWC sieht IGGY momentan gegen Ende ihrer Langzeitvorhersage (5 Tage) nahe an einem Major Hurricane (Kategorie 3 Saffir-Simpson). Man muss damit rechnen, dass dies schneller passiert und IGGY möglicherweise mehr als die Kategorie 3 erreicht.

Es besteht immerhin berechtigte Hoffnung, dass dies relativ weit vom Festland entfernt geschehen würde.

 

Überblick Situation Sturm und Zyklon 25. Januar 2012

Mittwoch, 25. Januar 2012


Auch heute gibt es einiges an Aktivität zu vermelden.
Hier die wichtigsten Informationen in Kurzform:

FUNSO im südwestlichen Indischen Ozean entspricht noch immer einem Hurrikan der Kategorie 4. Die Prognose des weiteren Verlaufs lässt aber weiterhin darauf hoffen, dass der Zyklon kein Festland mehr in Gefahr bringt und bald beginnt, abzuschwächen.
siehe auch: aktuelles Satellitenfoto FUNSO vom 25. Januar 2012 



System 97S nordwestlich von Australien macht immer mehr den Eindruck, als würde es tatsächlich zu IGGY werden. Das CIMSS führt das System inzwischen als Tropischen Sturm 9 (die Australier behandeln es noch als Tropisches Tief). Auch das CIMSS prognostiziert eine baldige Linksdrift, welche den Sturm auf den australischen Kontinent zu führen würde, allerdings geht man bereits weiter und sieht vor Ankunft an der australischen Küste eine weitere Drift nach rechts, durch die das System eine zeitlang parallel und dann wieder von der Küste weg ziehen würde.
siehe auch: aktuelle Prognose Verlauf  Tropischer Sturm 9



System 98S ist mittlerweile auch existent.
Dieses Tiefdrucksystem hat sich im Norden Australiens - praktisch schon ueber Land - etwas südwestlich von Darwin gebildet. Das JTWC sieht trotz der Interaktion mit der Landmasse eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass dieses Tief in Kürze zu einem Tropischen Zyklon wird.
siehe auch: aktuelles Satellitenbild 98S 



In Teilen der USA herrscht wieder Tornado-Warnung. Betroffen sind heute in erster Linie Texas, Louisiana, Arkansas und Oklahoma.
siehe auch: aktuelle Warnungen des NWS

Zyklonsaison Australien: System 97S wird potentiell zum Tropischen Sturm IGGY

Dienstag, 24. Januar 2012

Zyklonsaison Australien: System 97S wird potentiell zum Tropischen Sturm IGGY, Iggy, aktuell, Australien, Australische Zyklonsaison, Januar, 2012, Vorhersage Forecast Prognose, Verlauf, Zugbahn,
Position und Vorhersage Verlauf System 97S
24. Januar 2012
Credit: Bureau of Meteorology
Nordwestlich des australischen Kontinents befindet sich ein Tropisches Tief mit Potential auf Entwicklung, welches die US-Forecaster als System 97S bezeichnen. Momentan befindet sich 97S noch auf Westkurs, soll aber laut den Erkenntnissen des australischen BoM innerhalb der kommenden 48 Stunden eine Drift vornehmen, die es nach Beendigung selbiger in Richtung Südost führen würde. Und dann ginge es direkt auf das nordwestliche Australien zu.

Was die Prognose der Intensität anbelangt, erwartet man momentan das Erreichen der Kategorie 2 laut der Skala des BoM, welche nichts mit der Saffir-Simpson-Skala für Hurrikanwindstärken zu tun hat. Die Kategorie 2 der Australier entspricht der oberen Hälfte der Kategorie "Tropischer Sturm" der US-Amerikaner, sprich die Rede ist von anhaltenden maximalen Windgeschwindigkeiten zwischen 89 und 119 km/h.

Mit Sturmwinden auf dem australischen Festland ist am Mittwoch und Donnerstag noch nicht zu rechnen, ab Freitag allerdings könnten diese vor allem in den Küstengemeinden nahe North West Cape, inklusive Coral Bay, Exmouth und Onslow auftreten.

Nahe der Küste bei West Kimberley and Pilbara ist eine ungewöhnlich starke Dünung möglich.

Der FESA-State Emergency Service gibt zu diesem Zeitpunkt noch keine offizielle Warnung heraus, empfiehlt aber den Gemeinden zwischen Carnarvon and Karratha, den kommenden Lagebericht nicht zu verpassen.

Im Fall der Vergabe eines Namens für das Tief waere IGGY an der Reihe.

 
 
 

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