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Tropischer Sturm MEKKHALA (AMANG) zieht zu den Philippinen

Mittwoch, 14. Januar 2015


17. Januar 2015
Nacht-Update
Schwere Niederlage für die US-Institute.
MEKKHALAs Kern hat über Ost-Samar gekurvt und befindet sich jetzt auf Kurs NW bis NNW und ist damit auf dem Weg nach Luzon. Wie erwartet ist der Zyklon kein Taifun mehr.

Das Kuriosum haben Sie sicher schon gelesen: Papst Benedikt musste seinen Besuch auf Tacloban aufgrund der Ankunft MEKKHALAs vorzeitig beenden, wobei er Tacloban besucht hatte, um der Opfer HAIYANs zu gedenken.
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Update


Satellitenbild MEKKHALA (AMANG)
bei Samar, Philippinen
17. Januar 2015
Credit: CIMSS
Es geht los auf den Philippinen.
Die US-Institute sehen MEKKHALA doch noch als Taifun, obwohl die Interaktion mit der Landmasse bald wieder zu einer Degradierung führen dürfte.

JTWC und CIMSS haben ihre Trackprognose noch einmal etwas nach S korrigiert, während JMA und Pagasa an ihrer Rechtsdrift festhalten.

Der Landfall des Kerns wird wohl in etwas weniger als 12 Stunden am Südende Ost-Samars stattfinden.

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HQ-Satellitenfoto
MEKKHALA
AMANG
16. Januar 2015
MEKKHALA (AMANG) ist ein wenig intensiver als prognostiziert und wird die Philippinen fast als Taifun erreichen.

Den ersten Landfall auf Samar am Samstag kann man inzwischen als sicher ansehen. Am weiteren Weg scheiden sich die (US- und JMA-) Geister nach wie vor. JTWC und CIMSS glauben an eine Zugbahn Samar - Mindoro, die Japaner an eine Zugbahn Samar - Luzon.

Im ersten Fall sollte der Zyklon die Philippinen am Montag hinter sich gelassen haben, im zweiten am Dienstag.

Die Pagasa sieht sogar eine noch frühere Rechtskurve als die JMA, welche einen Landfall an der Ostküste Luzons zur Folge hätte. Es bleibt also nur, sich sowohl auf Mindoro als auch auf Luzon auf Sturmbedingungen einzustellen.
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16. Januar 2015
Inzwischen wurde die Prognose der Zugbahn MEKKHALAs weiter und weiter nach Süden hin korrigiert. Um nur die größeren Inseln zu nennen: Samar und Mindoro werden laut aktuellem Stand der Dinge einen Landfall erleben. Zumindest laut den US-Instituten. Die kleineren Inseln auf dem Weg zwischen Samar und Mindoro kennen Sie selbst besser als wir, falls dieser Artikel interessant für Sie ist.

Die philippinische Pagasa sieht noch immer eine starke Rechtskurve, welche den Zyklon von SE aus nach Luzon bringen würde.

In beiden Varianten wird der Kern morgen (Samstag, 17. Januar 2015) Mittag über Samar erwartet.
Danach werden wir sehen, wer Recht behält. Nicht zynisch gemeint: In Relation mit Gewohntem bedeutet ein Gerade-mal-so-Tropensturm für die Philippinen kaum mehr als ein Unwetter.

Lassen Sie bitte trotzdem Vorsicht walten!

15. Januar 2015
Es bleibt dabei, dass MEKKHALA wahrscheinlich kein besonders starker Sturm wird, allerdings ist die Trackprognose immer weiter in Richtung S korrigiert worden und aktuell sieht es danach aus, als würde der Zyklon zentral über die Philippinen ziehen und auch Manila - voraussichtlich nur noch als Tropisches Tief - nahe kommen.

Das Überqueren der Philippinen wird am Wochenende stattfinden.

Update
Inzwischen sehen auch  die US-Institute MEKKHALA als Tropischen Sturm und die Pagasa hat den Namen AMANG vergeben.

Die Trackprognose deutet mittlerweile  darauf hin, dass die Rechtskurve des Zyklon vor den Philippinen nicht so stark ausfallen wird und es ist von einem Landfall auf Luzon auszugehen.
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Nahe der Insel Yap hat sich der Tropische Sturm MEKKHALA (01W) gebildet.
Die US-Institute stufen ihn noch  als Tropisches Tief ein.
MEKKHALAs Kern hat bereits den 135. Längengrad überschritten und fällt somit auch in den Zuständigkeitsbereich der philippinischen Pagasa und es dürfte nicht mehr lange dauern, bis seitens  dieser Behörde auch der Name AMANG vergeben wird.

MEKKHALA zieht momentan  mit Kurs W auf die Philippinen zu, sollte aber vor Erreichen selbiger stark rechts kurven und knapp an Luzon vorbei nach Norden ziehen. Dabei erwartet man keinen starken Wirbelsturm. Bei Ankunft nahe Luzon wird der Zyklon laut der aktuellen Erwartungen wahrscheinlich nur noch ein Tropisches Tief sein. 

Super Taifun HAGUPIT (RUBY) bedroht die Philippinen

Mittwoch, 3. Dezember 2014


6. Dezember 2014
Es geht los:

Credit: CIMSS


5. Dezember 2014

Es gibt gute Nachrichten für die Philippinen, zumindest im Vergleich zu gestern.
HAGUPIT befindet sich definitiv auf dem absteigenden Ast. Gleichzeitig sehen die Intensitätsprognosen wesentlich freundlicher aus als noch vor 12 Stunden. Diese gravierenden Diskrepanzen zwischen Prognosen, die innerhalb relativ kurzer Zeitabstände erstellt werden, erleben wir im Westpazifik leider immer wieder.

Trotz allem ist aktuell immer noch davon auszugehen, dass HAGUPIT noch als Major Typhoon auf die Philippinen trifft. Aber zwischen den Kategorien 3 (aktuelle Vorhersage) und 5 (gestrige Prognose) besteht ein gewaltiger Unterschied, was die zu erwartenden Schäden durch Wind anbelangt.

In diesem Moment gehört HAGUPIT noch in die Kategorie 4 und befindet sich etwas 400 km E von Borongan auf Ost-Samar. Ab Samstag Mittag wird es auf Visayas so richtig losgehen und im weiteren Verlauf wird es immer wahrscheinlicher, dass der Kern des Zyklons am Dienstag Manila voll erwischt. Dann allerdings wahrscheinlich "nur noch" gerade so als Taifun.

Der Verlauf der Prognosen gibt Anlass zur Hoffnung, dass es weniger schlimm kommen wird als befürchtet. Was bitte nicht als Aufruf zu Leichtsinn oder zum Unterschätzen der Gefahren - vor allem der Gefahren, die auf den Durchzug des Wirbelsturms folgen - verstanden werden soll.


Super Taifun Hagupit, Ruby, HQ Satellitenfoto, 4. Dezember 2014, Philippinen
Satellitenfoto HAGUPIT
4. 12. 2014
Credit: NASA
>>> HQ-Foto <<<
4. Dezember 2014

HAGUPIT, der noch einmal an Intensität zugelegt hat, ist im Zuständigkeitsbereich der Philppinen angekommen (aktuelle Position etwa 700 km E von Surigao City) und hat somit  nun auch den Namen RUBY bekommen.

Die Intensitätsprognosen für den Landfall (erwartet am Samstag auf Ost- oder Nord-Samar) sehen inzwischen etwas weniger aggressiv aus, aber nach wie vor ist bei Ankunft auf den Philippinen von einem Major Typhoon auszugehen.

Visayas und Mindanao werden wahrscheinlich das Schlimmste abbekommen, die momentanen Trackmodelle bringen den Kern außerdem sehr nahe an Manila heran.

Da auch der Nordost-Monsun das Seine tut, ist in  den kommenden Tagen mit extremen Niederschlägen mit gefährlichen Konsequenzen zu rechnen.
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Der zweiundzwanzigste Tropische Wirbelsturm der laufenden Taifunsaison hat sich binnen kürzester Zeit und alle Erwartungen bei weitem übertreffend zu einem Super Typhoon entwickelt.

Unter ästhetischen Aspekten - auf das Satellitenbild bezogen - ist HAGUPIT ein wunderschöner Wirbelsturm. Ein gigantischer kreisrunder Kern, ein perfekt geformtes Auge etc.. Das Problem: der Zyklon wird aller Voraussicht nach noch als Super Typhoon (einem Hurrikan der Kategorie 5 entsprechend) direkt auf die Philippinen treffen.

Super Taifun Hagupit Ruby, Satellitenbild, 2014, Dezember, Philippinen
Satellitenbild HAGUPIT
4. Dezember 2014
Credit: CIMSS


Der Outflow ist bereits jetzt (hohe, dünne Wolken) von Mindanao und Visayas aus zu erkennen, wenn man nach Osten blickt. Die Ankunft des inneren Kerns wird momentan für den 7. Dezember prognostiziert, aber aufgrund der Dimensionen HAGIPUTs werden bereits wesentlich früher Hurrikanbedingungen auf Teilen der Philippinen herrschen.

HAGIPUT (internationaler Name), der von der philippinischen Regierung den Namen RUBY bekommen wird, ist sehr langsam unterwegs, was die Trackprognose erfahrungsgemäß unsicherer macht als bei einem Sprintwirbelsturm. Was Ihnen aber - sollten Sie vor Ort sein oder in Kürze sein wollen - auch die Chance gibt, zu reagieren.

Den schlimmsten Fall annehmend, was gleichbedeutend mit "den aktuellen Prognosen halbwegs vertrauen" ist, kann es nur eine Empfehlung geben: Bleiben Sie weg bzw, sehen Sie zu, dass Sie wegkommen. Falls Sie nicht gewillt sind, dies zu tun, versuchen Sie zumindest vorbereitet zu sein. HAGUPIT hat das Potenzial, zum HAIYAN des Jahres 2014 zu werden.


Taifun KALMAEGI (LUIS) bei den Philippinen

Freitag, 12. September 2014


15. September 2014
KALMAEGI hat die Philippinen hinter sich gelassen und nach kurzzeitiger Herabstufung zu einem Tropischen Sturm jetzt wieder ein Taifun.

Ziemlich geradlinig wird es jetzt nach Hainan gehen, in dessen Norden der Zyklon morgen an Land gehen wird. Am Mittwoch wird dann der dritte Landfall stattfinden, etwas nördlich von Hanoi in Vietnam.

13. September 2014
KALMAEGI ist mittlerweile offiziell ein Taifun und nähert sich Luzon.
Aktuell produziert der Wirbelsturm heftige Konvektion im Sektor SW vom Kern, welcher starke Niederschläge auf den südlichen und zentralen Philippinen zur Folge hat.

Am Sonntag wird der Kern in Luzon an Land gehen und momentan ist davon auszugehen, dass KALMAEGI die Interaktion mit der philippinischen Landmasse als Taifun übersteht (was allerdings sehr oft prognostiziert aber nur vergleichsweise selten auch realisiert wird).

Am südchinesischen Festland wird der Taifun dann voraussichtlich am Dienstag zwischen Hong Kong und Hainan an Land gehen.
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12. September 2014
Nachdem der ursprünglich vorgesehene Bericht zu einem kritischen Kommentar ausgeufert ist (siehe unten), bleibt für den Moment nur noch die Kurzform:

Das aktuell als Tropisches Tief 15W geführte System wird am kommenden Wochenende die nördlichen Philippinen überqueren. Wahrscheinlich als Taifun mit dem (interntional anerkannten) Namen KALMAEGI.

Es ist wahrscheinlich, dass KALMAEGI die Interaktion mit der Landmasse der Philippinen nicht nur überlebt, sondern sogar als Taifun überlebt. Wohin genau es danach geht, ist noch relativ unklar, aber aktuell weisen die Modelle auf die Region zwischen Vietnam und Hong Kong hin. Sobald die Prognose zuverlässiger bzw. exakter wird, werden wir Sie informieren.
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Hoffentlich wird bald einmal ein Konsens beziehungsweise eine Vereinheitlichung zwischen der japanischen JMA, der philippinischen PAGASA und dem "Rest der Welt" (siehe folgenden Kommentar) hinsichtlich der Benennung und Beurteilung Tropischer Stürme gefunden. Die regionale Sonderbehandlung von Zyklonen seitens der Philippinen ist aufgrund eigener Bedürfnisse sicherlich gerechtfertigt, aber für den Zu-warnenden-nicht-Einheimischen ist die Diskrepanz zwischen den Einschätzungen der beiden Institute und gleich kommen noch mehr Institute hinzu -  eher verwirrend ; was auf gar keinen Fall der Grundidee und -aufgabe entsprechen kann.

Der aktuelle Fall:
Von Osten kommt ein Tropisches Sturmsystem auf die Philippinen zu. Noch wird es von allen Beteiligten als Tropisches Tief klassifiziert. Die PAGASA allerdings vergibt bereits bei diesem Status einen Namen. In unserem Fall lautet dieser "LUIS". Für die JMA und den "Rest der Welt" ist noch die Rede vom Tropischen Tief 15W (das fünfzehnte Tropische Tief der laufenden Taifunsaison im Westpazifik).

Der "Rest der Welt" meint vor allem die US-Institute JTWC und CIMSS, welche weltweit in erster Linie zu Rate gezogen werden, wenn es um Tropenstürme geht, die nicht den Atlantik oder Nordostpazifik betreffen.

Nun darf man aber nicht glauben, dass die JMA und die von uns so oft zitierten US-Institute wirklich konform gehen. Zu oft wird das Gegenteil bewiesen. Dabei handelt es sich aber nicht etwa um eine unterschiedliche Qualität der Messinstrumente, sondern vielmehr um unterschiedliche Grundlagen für die Klassifizierung eines Tropischen Systems. 

Entscheidend für die Klassifizierung sind die Windgeschwindigkeiten, die ein Tropisches System produziert. Die Diskrepanz zwischen der JMA und den US-Instituten liegt in der Dauer, während derer besagte Windgeschwindigkeiten anhaltend gemessen werden. Wenn die US-Institute mindestens eine Minute lang andauernde 63 km/h oder mehr feststellen, wird ein System zu einem Tropischen Sturm deklariert. Die JMA ihrerseits legt zwar die selbe Windgeschwindigkeit zugrunde, allerdings müssen die min. 63 km/h mindestens 10 (zehn) Minuten lang anhaltend festgestellt werden, um aus einem Tropischen System "offiziell" einen Tropischen Sturm mit Namen zu machen.

"Offiziell" wiederum bezieht sich auf eine Struktur, die sich über viele Jahre entwickelt hat. Was die FIFA für den weltweiten Fußball ist, ist die WMO in Wetter- und Klimaangelegenheiten. Und so wie die FIFA einst ihre Kontinentalverbände (z. Bsp.: Europa = UEFA) autorisierte, hat die WMO so genannte RSMC (Regional Specialized Meteorological Centre) zu ihren regionsbedingt logistisch gut positionierten Unterorganen erkoren und entwickelt. Die JMA ist ein RSMC von insgesamt 6.

Weltweit gilt damit offiziell, was die JMA sagt. Ein Tropischer Sturm im Westpazifik ist offiziell nur dann ein Tropischer Sturm, wenn die JMA diesen als solchen führt. Statistiken, Wikipedia, Geschichtsschreibung.

Im Extremfall passiert folgende für den an potenziellen Warnungen Interessierten kaum nachvollziehbare Situation:
1) PAGASA : sieht ein Tropisches Tief, welches die Philippinen bedroht und gibt ihm gleich einen Namen. 
2) Die US-INSTITUTE:  sehen einen Tropischen Sturm, können ihm aber noch keinen Namen geben, da die JMA ihn noch nicht offiziell benannt hat. Das passiert oft genug, in solchen Fällen wird einfach die laufende Nummer angewandt, z. Bsp.: Tropischer Sturm 15W
3) JMA: Hat es mit einem (laut PAGASA und eigener Ansicht) Tropischen Tief zu tun, welchem die PAGASA bereits einen Namen gegeben hat und welches laut den US-Instituten bereits ein Tropischer Sturm ist. Kann aber aufgrund eigener Auslegung noch keinen Tropischen Sturm deklarieren oder gar einen Namen vergeben.

(Falls irgendjemand diesen Ausführungen bis zu diesem Punkt gefolgt ist: Bitte melden!)

Als Konsequenz:
Unseres Erachtens hat niemand besonders Recht oder Unrecht; es sollte nur im Sinne der "Zielgruppe" Einigkeit und Einheitlichkeit geschaffen werden. 



Tropischer Sturm KAJIKI (BASYANG) nahe der von HAIYAN besuchten Region auf den Philippinen

Donnerstag, 30. Januar 2014


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Satellitenbild TS KAJIKI 31. Januar 2014
Credit: CIMSS


Sich relativ explosiv bildende und nicht lang anhaltende Tropenstürme kennzeichnen den Beginn des Jahres 2014. Welches zyklonisch betrachtet bisher definitiv aktiver war als Ihre hurrikansaison.blogspot. Grund für die Stille war Krankheit. Eigene plus Kinderkrankheiten. Besserung geloben wir nicht, aber gern geloben den VERSUCH der Besserung.  

Zum Thema:
Ein wenig überraschend hat sich gestern und heute das Tropische Tief 2 W (Taifunsaison) mächtig aufgeplustert und ist gerade zum Tropischen Sturm KAJIKI deklariert worden. Kein besonders starker Sturm, wenn es um die Intensität geht. Aber ein in seinen Dimensionen recht gewaltiger Zyklon. 

An sich und allein betrachtet bestimmt kein "big deal", wenn man die vergangenen Jahre in der Taifunsaison betrachtet. Aber es kommt auf den Kontext an. Und dieser besagt, dass in etwa die Region betroffen sein wird (besser: schon betroffen ist), die Taifun HAIYAN (YOLANDA) im November 2013 besuchte.


Tropischer Sturm PODUL (ZORAIDA) zieht nach Vietnam

Dienstag, 12. November 2013


15. November 2013:
Und das war es dann auch schon mit PODUL. Der Zyklon ist an Land und kein Tropischer Sturm mehr.

14. November 2013:
Mal anders herum. Die JMA sieht unseren Zyklon jetzt als Tropischen Sturm und hat ihm somit den Namen PODUL verpasst, während das JTWC ihn noch als Tropisches Tief ansieht.

PODUL wird morgen aller Voraussicht nach als relativ schwacher Wirbelsturm in Süd-Vietnam an Land gehen und knapp nördlich an Ho-Chi-Minh-Stadt vorbei ziehen.
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Sie haben sicherlich schon irgendwo gelesen, dass die Niederschläge auf den von HAIYAN (YOLANDA) extrem betroffenen Philippinen nicht zur Ruhe kommen. Zum Teil handelt es sich dabei um typischen Monsunregen, zum anderen Teil um einen erneuten (entstehenden) Wirbelsturm.

Wir berichteten von der bevorstehenden Bildung dieses Noch-nicht-ganz-Tropensturms.
Da die philippinische Pagasa bereits bei Erreichen des Status' "Tropisches Tief" einen Namen vergibt, ist schon seit geraumer Zeit von ZORAIDA die Rede. Glücklicherweise ist der Zyklon bisher nicht zu einem Tropischen Sturm geworden und außerdem auch nicht - wie vor ein paar Tagen anhand der Modelle noch anzunehmen - genau auf die Region Tacloban getroffen, sondern hat die Philippinen deutlich südlicher überquert.

Sie haben richtig gelesen. "Überquert" als Partizip, was als grammatikalische Zeitform betrachtet Perfekt und damit Vergangenheit bedeutet. Das Tief hat die Philippinen tatsächlich schon hinter sich gelassen (siehe auch: Satellitenbild-Loop).

Da es sich noch nicht um einen Tropischen Sturm handelt, sind offizielle Prognosen noch Mangelware. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr hoch, dass das Tief über offenem Wasser und in Kürze noch zu PODUL wird. Allzu viel Zeit bleibt allerdings nicht. Die GFS-Modelle sehen einen Landfall bereits am Donnerstag in Süd-Vietnam. 

Tropischer Sturm HAIYAN (YOLANDA) als Taifun zu den Philippinen

Montag, 4. November 2013


11. November 2013:
HAIYAN ist noch knapp in Vietnam an Land gegangen und löst sich über China auf. HAIYAN ist kein Tropischer Sturm mehr.

10. November 2013:
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 Prognose potenzieller Tropischer Sturm PODUL (ZORAIDA)


Bei weitem nicht so stark wie HAIYAN und noch nicht einmal sicher, ob es überhaupt für einen Tropischen Sturm reichen wird. Aber ziemlich sicher, dass ab Dienstag noch einmal "Nachschub" in die von HAIYAN betroffene Region auf den Philippinen gelangen wird. Auf jeden Fall ist mit einer Behinderung der Bergungs- und Aufräumarbeiten zu rechnen.


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Die Trackprognose für HAIYAN ist noch einmal ordentlich nach rechts gewandert. Dies bedeutet, dass der Taifun zwar weiterhin parallel zur vietnamesischen Küste nach NW ziehen wird, aber in viel größerer Distanz. Der Landfall sollte somit in der extremen nordöstlichen Ecke Vietnams stattfinden und auf dem Weg dorthin Hainan mehr abbekommen als die vietnamesische Küste. Vermutlich bleibt HAIYAN bis kurz vor dem Landfall ein Taifun.
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Foto-Inhaltswarnung: Fotograf Jim Edds sagt es mit folgenden simplen Worten: "I didn't want to take this photo but you need to know."

Foto 1     Foto 2

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9. November 2013:

Kommentar:
Es geistern aktuell - wie immer, wenn ein starker Sturm auf eine bewohnte Region getroffen ist -  Zahlenangaben hinsichtlich der Todesopfer durch die Medien. Dazu sollte angemerkt werden, dass dies bei weitem noch keine endgültigen Zahlen sind. Leider einfach nicht sein können. Dafür ist es noch viel zu früh.

Vielerorts, vor allem in den kleinen Dörfern südlich von Tacloban, besteht noch überhaupt keine Möglichkeit der Kommunikation mit der Außenwelt. Momentan wird oft gerade erst einmal festgestellt, wer vermisst wird. Unter den Trümmern werden viele Todesopfer gefunden werden. Durch die Folgen HAIYANs wird es weitere Todesopfer geben.

Es werden noch ein paar Tage vergehen, bis wir einen ungefähren und zuverlässigen Überblick über die Opfer- und Schadenssituation  bekommen werden.
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HAIYAN ist kein Super Typhoon mehr, entspricht aber immer noch der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala.

Die Trackprognose hat sich leicht geändert. Eine kleine Änderung, die den weiteren Verlauf Vietnam betreffend aber stark beeinflussen wird. Eine etwas stärkere Rechtsdrift als bisher angenommen sollte den Zyklon morgen parallel zur vietnamesischen Küste ziehen lassen, anstatt wie vorher erwartet nahe Hue an Land gehen zu lassen. Dabei wird HAIYAN voraussichtlich immer weiter abbauen und zwischen dem 11. und 12. November - dann nicht mehr als Taifun - an Land gehen mit Zugrichtung auf Hanoi.

Nur die Möglichkeit vorwarnend: Einige Modelle zeigen für die kommende Woche einen erneuten Wirbelsturm in der Region, in der HAIYAN an Land ging.
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Stormchaser James Reynolds befand sich direkt in Tacloban. Nach Ankunft HAIYANs war es ihm fue eine lange Zeit unmöglich, sich mit der Welt in Verbindung zu setzen. Jetzt ist er wieder online. Anstatt zu wiederholen, was irgendwelche Medien berichten, lassen wir doch ihn einfach selbst sozusagen als Augenzeuge zu Wort und Bild kommen, beginnend vor in diesem Moment 5 Stunden:

Mark, Josh &amp; I are safe, evacced to Cebu on air force C130. Tacloban devastated, death &amp; destruction everywhere
 - Surge swamped ground floor of most buildings downtown, higher right on sea
- Tacloban airport facilities wiped out however runway operable. military running C130 flights from Cebu, aid in people out 
- Only way to get comms out of Tacloban is by sat phone or military/HAM radio
- Storm surge damage in Tacloban is tsunami-like. Wind damage extreme, It's an extremely desperate situation there 
met a fellow professional of your, Benny from Germany in Tacloban, we escaped together, he's fine
Crew from CCTV and RTHK are fine for those concerned about them 
- Tacloban lawless, looting taking place earlier today, one body remained unclaimed next to our hotel 
- Two large fires were raging out of control last night a few blocks from our hotel lighting up the skyline of Tacloban 
- we got room there, decided wasn't safe. Reports were everyone survived, just. Water almost came to 2nd floor
- Hard to see how the death toll won't rise into 1000s, assuming many many dead in villages south of Tacloban 
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8. November 2013:

17:00 MESZ:
Der Kern ist durch. JTWC sieht immer noch 135 Knoten. Also noch immer Kategorie 5, noch immer Super Typhoon. Jetzt gehts nach Vietnam.

Credit: CIMSS


- Ormoc


Credit: Ritchel M. Deleon
Credit: Ritchel M. Deleon











- Somalia
Während alle Welt auf die Philippinen schaut, steht Somalia wahrscheinlich der Besuch des Tropischen Sturm HELENs bevor.

- 14:00 Mesz
Immer noch mit 145 Knoten (270 km/h) max. anhaltenden Winden geht das Auge jetzt genau über Busuanga Island. Die Zuggeschwindigkeit hat weiter zugenommen (75 km/h).
Erste philippinische Medienberichte sprechen von einer Verwüstung in Tacloban.
Fotogalerie

Weiter geht es jetzt nach Vietnam. Erwartete Ankunft am 10. November nahe Hue. Immer noch als Taifun.

Dr. Jeff Masters von Weather Underground hat sich immerhin schon einmal zu der Aussage hinreißen lassen, dass HAIYAN mit 314 km/h bei Landfall max. anhaltenden Winden der stärkste an Land gehende tropische Wirbelsturm in der Geschichte der Aufzeichnungen ist.

- Es wird jetzt dauern
Busuanga Island ist praktisch der Ausgang HAIYANs aus den Philippinen.

Das vom Satelliten aus sichtbare Auge des Taifuns hat sich vorübergehend geschlossen. Immer ein Anzeichen für Abschwächung.

Gut.

HAIYAN ist mittlerweile ein starkes Thema in den Medien. In Medien, die wissen, wovon sie reden und in Medien, die praktisch keinen Plan haben, wovon sie da gerade berichten.

Einige dieser Medien werden jedem neu verifizierten Todesfall einen eigenen Artikel widmen. HAIYAN verkauft.

Es wird aber eher Wochen als Tage dauern, bis wir eine annähernde Vorstellung vom Ausmaß der Verwüstung bekommen werden.



- Nur geringer Intensitätsverlust
HAIYAN hat inzwischen seinen 5. Landfall (Concepción, Iloilo, 12 Uhr Ortszeit) vorgenommen. Der 4. fand gegen 10:40 nahe Daanbantayan an der Nordspitze von Cebu statt. Eine Insel nach der anderen.

Die zentralphilippinischen Inseln bieten Tropischen Stürmen aufgrund ihrer Fläche und Höhe kaum Widerstand im Sinne von "Intensitätsverlust durch Interaktion mit der Landmasse".

Die größte Gefahr (und die meisten Todesopfer) durch Tropenstürme auf den Philippinen werden normalerweise durch anhaltenden Regen bzw. dessen Folgen (vor allem Sturzfluten und Erdrutsche) "produziert".

 Immerhin und wie bereits erwähnt: Durch die stark zunehmende Zuggeschwindigkeit HAIYANs ist diese Gefahr aktuell nicht so groß wie in vielen anderen Fällen.


- NASA Aqua-Satellit
Die HQ-Aufnahme HAIYANs von gestern ist endlich online:
FOTO

- Schnell
Immerhin ein kleiner Lichtblick: Die Geschwindigkeitsprognose bewahrheitet sich.
HAIYAN ist mittlerweile mit mehr als 50 km/h Zuggeschwindigkeit unterwegs.

- Nur ein Beispiel
In diesem Moment ist es etwa 7 Stunden her, dass sich Jim Edds zum letzten Mal melden konnte. Wahrscheinlichster Grund für die "Funkstille" ist der bei einem starken Wirbelsturm übliche Ausfall jeglicher Kommunikationswege. Stormchaser-Partner Jeff Gammons stellt uns die letzte Kommunikation im Video zur Verfügung. Die Nervosität Jims spricht Bände:
Video und Text

- Für Statistiker
Es ist fraglich, ob HAIYAN als intensivster Tropischer Sturm aller Zeiten seit Beginn der offiziellen Aufzeichnungen bestätigt werden kann, was daran liegt, dass im Westpazifik keine Hurricane Hunter zum Einsatz kommen. Die max. anhaltenden Winde werden auf Grundlage von Satellitenbildern geschätzt.

- Geographisch 1:1
Was wäre, wenn HAIYAN auf die US-Ostküste zuhalten würde?
Satellitenbild-Montage

- erster Eindruck aus Tacloban City:
Video

Satellitenbild Landfall HAIYAN Philippinen
8. November 2013
Credit: CIMSS

- HAIYAN ist als unvorstellbarer Mehr-als-300-km/h-anhaltende-Winde-Taifun bei Tacloban City an
 Land gegangen 
Satellitenbild-Loop Landfall HAIYAN
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7. November 2013:

- JTWC gibt 170 Knoten anhaltende Winde an! Das entspricht 315 km/h. Wenn das bestätigt wird, sollte HAIYAN als stärkster Wirbelsturm aller Zeiten in die Geschichte eingehen.
- Beeindruckender Satellitenbild-Loop

Obwohl man auf den Philippinen an den Besuch Tropischer Stürme gewohnt ist, sieht man HAIYANs Ankunft mit ganz besonderem Respekt entgegen. Das klingt in Interviews durch, das merkt man an den Posts der Stormchaser.

Mit aktuell vom JTWC angegebenen 150 Knoten ist HAIYAN der stärkste Taifun der laufenden Saison. Der stärkste registrierte Wirbelsturm aller Zeiten war Taifun TIP mit 165 Knoten.

Anscheinend haben sich viele Bewohner der Landfallregion zwischen Samar und Leyte noch nicht in Sicherheit gebracht oder komplett evakuiert. Es wird von "Notunterkünften" berichtet, die 200 m vom Meer entfernt sind. Oder von Tausenden von Leuten, die nach dem 7,3-Erdbeben im vergangenen Monat noch immer in Zelten leben.

HAIYAN richtet bereits jetzt Schäden an, aber das Schlimmste wird am morgigen Freitag passieren, wenn der Kern des Taifuns an Land gehen wird. Die größte Angst besteht laut örtlicher Behörden vor Erdrutschen.

Klar ist: Wir müssen ein weiteres Mal von einer Katastrophe ausgehen.

6. November 2013:
Es ist einfach erschreckend, wie rasant sich manche Tropenstürme im Westpazifik entwickeln.
HAIYAN ist bereits ein Super Typhoon. Eine Bezeichnung, die das JTWC für Taifune zur Anwendung bringt, die der Kategorie 4 oder 5 auf der Saffir-Simpson-Skala entsprechen.

Super Typhoon HAIYAN
6. November 2013
Credit: CIMSS

Super Typhoon HAIYAN
6. November 2013
Credit: CIMSS



5. November 2013:
Update:
Inzwischen ist HAIYAN auch offiziell ein Taifun. Das JTWC prognostiziert jetzt eine Ankunft auf den Philippinen als Super Typhoon, einem Hurrikan der Kategorie 5 entsprechend.
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HAIYAN trägt mittlerweile auch den Namen YOLANDA.
Für das JTWC ist er bereits ein Taifun und bei der JMA ist er sehr nah dran. Es wird also nicht mehr lange dauern, bis er auch offiziell als Taifun geführt werden wird.

Die Intensitätsprognosen sehen sehr aggressiv aus. Es ist wahrscheinlich, dass HAIYAN als Major Typhoon auf den Zentral-Philippinen ankommt, eventuell sogar als Super Typhoon. Eine Situation, in der wir empfehlen, die voraussichtlich betroffene Region zu verlassen, falls möglich. Noch sind 2 Tage Zeit, danach wird es schwierig werden.

Einziger kleiner Lichtblick: Es sieht danach aus, als würde der Zyklon recht zügig über die Philippinen hinweg ziehen.

Am Ende seines Weges wird HAIYAN dann laut den aktuellen - noch nicht sehr zuverlässigen - Vorhersagen in Zentral-Vietnam an land gehen. Noch immer als Taifun.
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Ein paar hundert Kilometer südlich von Guam befindet sich der Tropische Sturm HAIYAN, der voraussichtlich am kommenden Wochenende als starker Taifun auf den zentralen Philippinen ankommen wird.

Die Entwicklung HAIYANs geht sehr rasant vonstatten. Wahrscheinlich wird der Wirbelsturm bereits am morgigen Dienstag zu einem Taifun. Auf dem Weg zu den Philippinen wird der Zyklon auf Yap und Palau einen Impakt hinterlassen, obwohl der Kern des Sturms wahrscheinlich nicht direkt über eine der Inseln hinweg ziehen wird.

Sollte im Zuständigkeitsbereich der philippinischen Pagasa vorher kein anderes Tropisches Tief mehr entstehen, wird HAIYAN von den Philippinen den Namen YOLANDA verpasst bekommen.

Tropischer Sturm KROSA (VINTA) Philippinen und Vietnam

Dienstag, 29. Oktober 2013


4. November 2013;
KROSA hat den Status "Tropischer Sturm" nicht halten können und sollte nun als Tropisches Tief nach Süd-Vietnam ziehen. Es ist nicht wahrscheinlich, dass der Zyklon noch einmal zu einem Tropischen Sturm wird.

3. November 2013:
Wenn eine Prognose erst einmal daneben liegt ....

Im Moment wuselt KROSA ein wenig auf der Stelle herum und ab morgen soll es dann - laut den jüngsten Prognosen - nach SW gehen. Wirklich SW. Von der aktuellen Position (20,3N 115,0E) aus gesehen würde der Wirbelsturm damit in Süd-Vietnam an Land gehen. Erwartet wird KROSA dort als Tropischer Sturm, nicht mehr als Taifun.

1. November 2013:
Die Prognose für KROSA hat sich innerhalb kurzer Zeit doch recht stark geändert. Inzwischen ist damit zu rechnen, dass der Wirbelsturm, der aktuell auch offiziell (JMA) ein Taifun ist, am 4. November als Tropischer Sturm SÜDLICH von Hue in Vietnam an Land geht. Ein Besuch des Kerns auf Hainan ist nicht mehr wahrscheinlich.

31. Oktober 2013:
Für das JTWC ist KROSA jetzt ein Taifun, für die JMA noch ein Severe Tropical Storm. Man geht inzwischen davon aus, dass der Zyklon den einem Hurrikan äquivalenten Status bis kurz vor seiner Ankunft in Vietnam nicht mehr verliert.

Die Trackprognose, die vor ein paar Tagen noch eine ziemlich geradlinige Angelegenheit war, wird immer mehr zu einer Kurve. Zuerst kommt ein ansteigender Teil, der den Kern KROSAs jetzt nicht mehr zentral über Luzon, sondern an der Nordspitze der Insel entlang wandern lassen sollte. Südlich von Hong Kong wird dann eine Linksdrift prognostiziert, die den absteigenden Teil einleitet, welcher den Kern jetzt über das südliche Hainan und dann in Vietnam deutlich näher an Hue als an Hanoi an Land bringt.

Durch die erwartete Kurve würde auch der zurückgelegte Weg etwas länger, was sich - ohne dass von einer veränderten Zuggeschwindigkeit ausgegangen wird - in der Ankunftsprognose widerspiegelt. Der Landfall in Vietnam wird momentan für den 5. November prognostiziert.
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30. Oktober 2013:
Inzwischen ist Tropensturm KROSA offiziell. Es gibt leichte Veränderungen bei der Prognose zu vermelden. Zuerst einmal glaubt das JTWC mittlerweile, dass der Zyklon noch vor Erreichen der Philippinen noch kurzzeitig zu einem Taifun wird. Zumindest laut der 1-Minuten-anhaltende-Winde-Messung der US-Institute. Und gegen Ende der Vorhersageperiode hat sich die Trackprognose ein wenig nach links bzw. Süd verschoben. das bedeutet, dass KROSA bei Eintreten der aktuellen Prognose am 3. November genau über Hainan hinweg ziehen und am 4. November etwa in der Mitte zwischen Hanoi und Hue an Land gehen würde.
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Zwischen den Marianen und Luzon, Philippinen hat sich das Tropische Tief 29W gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm KROSA (internationaler Name) deklariert werden wird. Da die Philippinen bereits Tropischen Tiefs Namen verleihen, nennt man den Zyklon dort schon jetzt VINTA.

Aktuell sieht es danach aus, als würde KROSA in gerader Linie und mit Kurs WNW nach Nord-Vietnam, ungefähr bei Hanoi, ziehen. Die Ankunft dort wird zwischen dem 2. und 3. November erwartet, also genau am kommenden Wochenende.

Vorher sollte KROSA das nördliche Luzon besuchen (31. Oktober) und auch Hainan und die nahe chinesische Festlandküste (2. November) dürften einen Impakt erfahren. Selbst Hong Kong liegt noch in der Warnzone.

Man geht davon aus, dass der Wirbelsturm nach dem Überqueren der Philippinen zu einem Taifun wird.

Tropischer Sturm NARI (SANTI) Philippinen und Vietnam

Dienstag, 8. Oktober 2013


16. Oktober 2013:
NARI ist kein Tropischer Sturm mehr.

15. Oktober 2013:
NARI ist als Taifun knapp südlich von Hue in Vietnam an Land gegangen. Noch hält der Zyklon den Status Tropischer Sturm und als Tropisches Tief wird er es ziemlich sicher bis tief nach Thailand hinein schaffen.

14. Oktober 2013:
NARI hat seinen Weg nach Vietnam inzwischen so gut wie hinter sich gebracht und der Landfall in Zentral-Vietnam als Taifun der Kategorie 1 steht unmittelbar bevor.

10. Oktober 2013:
Tropischer Sturm NARI SANTI Philippinen und Vietnam, 2013, aktuell, Nari, Oktober, Philippinen, Santi, Satellitenbild Satellitenbilder, Taifunsaison 2013, Vietnam,
HQ-Satellitenfoto NARI
10. Oktober 2013
Credit: NASA
Wie erwartet sehen die US-Institute mit ihrer 1-Min.-Messung anhaltender Windgeschwindigkeit NARI inzwischen als Taifun an, offiziell laut JMA (10-Min.-Messung) ist es allerdings noch nicht ganz soweit.

Morgen wird NARI zentral über Luzon, Philippinen hinwegziehen, und zwar als Äquivalent eines Hurrikans der Kategorie 1. Neu ist, dass der Wirbelsturm diese Intensität auch halten soll, sprich die Interaktion mit der Landmasse Luzons nicht ausreichen soll, um zu einer Degradierung zu führen.

Inzwischen reicht die Trackprognose auch bis zum zweiten Landfall und dieser wird nach der jüngsten Vorhersage bei Hue in Vietnam stattfinden, auch hier einem Hurrikan entsprechend. Man muss dazusagen, dass dies noch als sehr unsicher anzusehen ist. Gerade im Westpazifik erleben wir immer wieder gravierende Diskrepanzen zwischen Vorhersage und eintretender Realität.

9. Oktober 2013:
NARI ist jetzt offiziell.
Es sieht zwar nicht danach aus, als würde der Wirbelsturm es noch vor Erreichen der Philippinen schaffen, zu einem sehr starken Sturm zu werden, aber für den Status Taifun (Kat. 1) wird es wohl reichen.
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Östlich von Luzon, Philippinen hat sich in der Taifunsaison das Tropische Tief 24W gebildet, welches in Kurze zum Tropischen Sturm NARI (internationaler Name) deklariert werden wird. Auf den Philippinen bekommen bereits Tropische Tiefs Namen und somit gilt SANTI bereits als existent.

24W zieht westwärts und wird zwischen dem 190. und 11. Oktober die nördlichen Philippinen überqueren, voraussichtlich als Taifun. Die Interaktion mit der Landmasse sollte dann für eine Degradierung sorgen, allerdings geht das JTWC davon aus, dass NARI auf halbem Weg nach Vietnam, wohin es laut den jüngsten Prognosen gehen wird, erneut zu einem Taifun anwachsen wird.

Taifun FITOW (QUEDAN)

Montag, 30. September 2013



6. Oktober 2013:
Der Landfall FITOWs südlich von Shanghai steht unmittelbar bevor und FITOW (siehe auch: HQ-Satellitenfoto) ist noch - wenn auch nur gerade so - ein Taifun. Es ist aber ziemlich sicher, dass FITOW bald degradiert werden wird.

Tropischer Sturm FITOW (QUEDAN) bei den Philippinen, Fitow, Quedan, Philippinen, aktuell, Taifunsaison 2013, September, Oktober, 2013, Vorhersage Forecast Prognose, Satellitenbild Satellitenbilder,
Satellitenbild FITOW und DANAS
6. Oktober 2013
Credit: CIMSS


4. Oktober 2013:
Update:
FITOW ist jetzt offiziell ein Taifun.
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Noch immer ist keine Bestätigung des Status "Taifun" durch die JMA erfolgt.
Es wird ab sofort eine relativ starke Linksdrift erwartet, die FITOW laut den jüngsten Prognosen südlich von Shanghai an Land bringen sollte.

Auf dem Weg dorthin dürfte der Zyklon, zumindest nach Ansicht der US-Institute, zu einem Major Typhoon werden.

3. Oktober 2013:
FITOW macht einen sehr gesunden Eindruck.
Das JTWC sieht ihn jetzt als Taifun, die JMA noch nicht.
Die Trackprognose bringt den Wirbelsturm weiterhin nach Shanghai.

2. Oktober 2013:
Nach nur sehr geringer Bewegung in Richtung Norden steht FITOW jetzt kurz davor, zu einem Taifun zu werden. Von sämtlichen Instituten anerkannt; auch die JMA sieht FITOW bereits als Severe Tropical Storm.

Viele Medien berichteten heute, dass das Formel-1-Rennen in Korea durch FITOW gefährdet werden könnte. Diese Information beruht aber auf einer längst veralteten Trackvorhersage. Nachdem FITOW noch etwa zwei Tage lang weiter sehr langsam Kurs Nord mit leichtem Westeinschlag halten wird, sollte er dann eine Linksdrift vornehmen und auf die Region Shanghai zuhalten. Dort wird Zyklon dann zwischen dem 6. und 7. Oktober erwartet.
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Da haben wir sie nun also, drei Tropische Stürme gleichzeitig in der Taifunsaison bzw. im Westpazifik.
WUTIP befindet sich bereits über Vietnam und Laos und ist laut JMA - also offiziell - kein Taifun mehr (das JTWC sieht ihn noch als solchen). Und SEPAT ist unterwegs in Richtung Japan.

FITOW seinerseits ist östlich der Philippinen entstanden. Zwar nicht wirklich gefährlich nahe, aber doch nahe genug, dass er auch von der philippinischen Pagasa einen Namen bekommen hat: QUEDAN.

FITOW ist bereits in Richtung Nord unterwegs, hält also auch auf Japan zu. Es sieht aber momentan danach aus, als wolle der Zyklon zwischen Mitte der Woche und dem Wochenende eine Linksdrift vornehmen, was eher - einmal mehr - die südlich vorgelagerten Inseln Japans bedrohen würde. Und es ist wahrscheinlich, dass FITOW dort oben zu einem Taifun wird, eventuell major.

Warten wir mal bis zum Mittwoch ab, bis dahin soll FITOW sich recht gemütlich voranbewegen. Danach werden wir Genaueres wissen.

Tropischer Sturm KONG-REY (NANDO)

Montag, 26. August 2013


30. August 2013:
KONG-REY ist kein Tropischer Sturm mehr. Das Restetief wird in den kommenden Tagen in Windeseile Japan von links unten nach rechts oben abklappern.


27. August 2013:
Leichte Entspannung der Situation Taiwan betreffend: Man geht aktuell nicht mehr davon aus, dass KONG-REY zu einem Taifun wird und die prognostizierte Zugbahn verläuft jetzt etwas weiter entfernt von der Insel. Trotzdem ist der Zyklon, der sich in den vergangenen Stunden nur wenig bewegt hat, auf jeden Fall ein starker Rainmaker und sollte keinesfalls unterschätzt werden.
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Westlich von Luzon, Philippinen hat sich der Tropische Sturm KONG-REY (14W) gebildet, der philippinische Name lautet NANDO.

Der Kern des Zyklons wird knapp NE an Luzon vorbeiziehen und sich auf den Weg in die Naehe Taiwans machen, wo er auf Hoehe Taipeh zwischen dem 28. und 29. August 2013 als Taifun erwartet wird. Danach soll KONG-REY laut aktuellen Erwartungen nach rechts driften, abschwaechen und auf Japan zuhalten.

Die aktuellsten Warnungen und andere Hinweise finden Sie hier:
- Taiwan 

Tropischer Sturm UTOR (LABUYO)

Donnerstag, 8. August 2013


15. August 2013:
UTOR ist kein Tropischer Sturm mehr.


14. August 2013:
UTOR hat nun auch seinen Landfall in China hinter sich gebracht, gegen 15:50 Uhr Ortszeit knapp westlich von Zhapo Island in Guangdong. Die US-Institute sehen UTOR noch immer als Typhoon, die offiziell zuständige JMA als Severe Tropical Storm.

Empfehlenswertes Bildmaterial:   >>> VIDEOS LANDFALL UTOR CHINA


12. August 2013:
Update: Offizieller Landfall UTOR um 03:00 PST über Casiguran, Aurora.
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Was nach der gestrigen Entwicklung ein wenig zu befürchten war: Die rasante Intensivierung UTORs hat sich fortgesetzt und mit ca. 240 km/h max. anhaltenden Winden ist der Zyklon jetzt ein Super Typhoon (Bezeichnung der US-Institute) und entspricht einem Hurrikan der Kategorie 5.

Der Landfall auf den Philippinen steht unmittelbar bevor (siehe auch: Satellitenbild Videostream) und es kann kein Zweifel bestehen, dass hier eine Katastrophe passieren wird.

Auf den jüngsten Satellitenbildern ist zu erkennen, dass sich das Auge zu füllen beginnt - normalerweise ein Indiz für bevorstehende Abschwächung. Man geht aber aktuell trotzdem davon aus, dass UTOR auch die chinesische Küste noch als Taifun erreichen wird. Voraussichtlich am Dienstag und die Prognose ist wieder näher an Hong Kong herangerückt.



11. August 2013:
Und schon wieder stellt sich die Situation extrem verändert dar.
UTOR ist nun auch wirklich der Tropische Sturm UTOR, aber er hat in den vergangenen 16 Stunden eine solch rasante Entwicklung vorgenommen, dass er nicht nur schon ein Taifun ist, sondern sogar bereits an der Schwelle zu einem Major Typhoon steht. Dieser Status (entspricht einem Großen Hurrikan bzw. Kategorie 3+ auf der Saffir-Simpson-Skala) wird wahrscheinlich in Kurze erreicht werden und UTOR soll als Major Typhoon zentral auf Luzon (Philippinen) treffen.

Aktuelle detaillierte Sturmwarnung, Taifunwarnung und andere wichtige Informationen fue die Philippinen entnehmen Sie bitte dem: Bulletin der Pagasa.
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10. August 2013:
Heute sieht die Prognose für UTOR (der immer noch nicht UTOR ist) schon wesentlich "freundlicher" aus. Keine Rede ist mehr von Major Typhoon, obwohl immer noch davon ausgegangen wird, dass der Zyklon zu einem Taifun wird.

Um einiges nach Süden wurde die Vorhersage außerdem korrigiert. Nicht mehr Hong Kong, sondern Hainan und dann chinesisch-vietnamesische Grenzregion werden aktuell erwartet, nachdem es vorher zwischen dem 11 und 12. August deutlich zentraler über Luzon gehen sollte als noch gestern erwartet.
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Etwas mehr als 1000 km E von Catarman, Northern Samar hat sich das Tropische Tief 11W gebildet, welches von der philippinischen Pagasa bereits den Namen LABUYO erhalten hat und wahrscheinlich in Kürze von der japanischen JMA zum Tropischen Sturm UTOR deklariert werden wird.

Das JTWC geht aktuell davon aus, dass UTOR noch vor Erreichen des nördlichen Luzon zwischen dem 11. und 12. August 2013 zu einem Taifun wird entweder noch in der Nähe der Philippinen oder spätestens kurz vor der chinesischen Küste zu einem Major Typhoon. Momentan wird ein Landfall in nahe Hong Kong erwartet.

Noch gilt die Langzeitprognose (sowohl Intensität als auch Zugrichtung) als recht unsicher, aber schon morgen oder am Samstag werden wir Genaueres wissen.

Tropischer Sturm CIMARON | ISANG (08W): Philippinen, Taiwan, China

Dienstag, 16. Juli 2013

19. Juli: CIMARON ist kein Tropischer Sturm mehr.


18. Juli: CIMARON geht gerade nahe Chaozhou (etwa 250 km östlich von Hong Kong) an Land.
Dabei ist CIMARON wie erwartet kein besonders starker Wirbelsturm, auch die Dimensionen halten sich in Grenzen. (Siehe auch: HQ-Satellitenfoto CIMARON 18. Juli 2013)

Man kann jetzt davon ausgehen, dass der Zyklon recht schnell zu einem Tropischen Tief degradiert wird und auch dieses sollte sich innerhalb von max. 24 - 48 Stunden auflösen.

17. Juli: 08W hat den Status Tropischer Sturm erreicht und trägt somit den Namen CIMARON.
Der Kern befindet sich mittlerweile nördlich von Luzon. Die Prognose der Zugbahn wurde deutlich korrigiert und nun soll der Zyklon anstatt rechtsdriftend direkt geradeaus - deutlich südlich an Taiwan vorbei - an die Festlandküste Chinas ziehen. Dabei geht man davon aus, dass CIMARON bis zur morgen erwarteten Ankunft gerade so die Kategorie Tropischer Sturm halten kann.

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Minimal östlich von Luzon (Philippinen) hat sich das Tropische Tief 08W gebildet. Die Philippinen vergeben bereits einer Tropical Depression einen Namen, weshalb das System von den philippinischen Behörden schon jetzt ISANG genannt wird

siehe auch: Information der Pagasa

So richtig sicher ist es noch nicht, ob das Tief auch wirklich zu einem Tropischen Sturm wird und auch hinsichtlich der Zugbahn sind sich die GFS-Modelle noch nicht wirklich einig. Dementsprechend groß ist die Warnzone in der Grafik oben rechts. Für am wahrscheinlichsten hält das JTWC die Variante, bei der der Kern des Systems mit Kurs NW / NNW knapp sowohl an Luzon (NE) als auch an Taiwan (SW) vorbei an die Küste Chinas und - bereits über Land und dann mit Kurs N - in die Region Shanghai ziehen wird.

Es ist unwahrscheinlich, dass wir einen starken Wirbelsturm zu sehen bekommen werden, aber wie fast immer in der Taifunsaison ist mit extremen Niederschlägen und den daraus entstehenden Gefahren zu rechnen.

Tropischer Sturm RUMBIA (GORIO) zieht wahrscheinlich nach Hong Kong

Freitag, 28. Juni 2013




3. Juli 2013

RUMBIA ist über Land und nur noch ein Restetief.



1. Juli 2013

RUMBIA ist - wenn auch knapp - zu einem Typhoon (äquivalent Hurrikan) geworden und wird heute das östliche Hainan überqueren, bevor es an der chinesischen Festlandküste an Land gehen wird.

30. Juni 2013

RUMBIA hat die Philippinen mittlerweile überquert und dabei einiges an Struktur verloren. Dennoch reden wir noch von einem Tropischen Sturm und ein solcher, wenn auch kein besonders starker, sollte RUMBIA noch bis zum Landfall bleiben.

Dieser wird voraussichtlich W von Hong Kong stattfinden, die Prognose des JTWC sieht den Landfall des Kerns aktuell etwa mittig zwischen Hong Kong und Hainan, nach wie vor zwischen dem ersten und zweiten Juli.

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In der Taifunsaison hat sich über den Philippinen der Tropische Sturm RUMBIA (philipp.: GORIO) gebildet und sieht im Satellitenbild recht kompakt und nach einer Menge Niederschlägen aus.

RUMBIAs Kern wird die Philippinen von SE nach NW überqueren und dann voraussichtlich Kurs auf Hong Kong halten, wo er zwischen dem ersten und zweiten Juni zwar nicht als besonders starker, aber als sehr regenintensiver Tropensturm ankommen sollte.

Tropischer Sturm SONAMU | AURING (Philippinen, Vietnam, Malaysia)

Donnerstag, 3. Januar 2013

Tropischer Sturm SONAMU | AURING (Philippinen, Vietnam, Malaysia), Sonamu, Auring, Philippinen, Thailand, Vietnam, Malaysia, Taifunsaison 2013, Januar, 2013, Vorhersage Forecast Prognose, aktuell,
Aktuelle Prognose JTWC

Update 5. Januar 2013
Die Verlaufsprognose SONAMUs hat sich relativ drastisch verändert, wie Sie links sehen können.

Die jüngsten Vorhersagen sehen SONAMU noch als Tropischen Sturm nahe der Grenze zwischen Thailand und Malaysia ankommen, und das momentan am 8. Januar. Noch sind die Erwartungen hinsichtlich der Intensität des Zyklons nicht gestiegen, dies kann sich aber bei weiteren Korrekturen der Zugbahn noch ändern.
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Ein tropisches Tief bei den Philippinen hat selbige mittlerweile überquert und ist zu einem Tropischen Sturm angewachsen. Der internationale Name lautet SONAMU, der philippinische AURING.

Es wird nicht erwartet, dass SONAMU besonders stark wird. Laut den aktuellen Prognosen sollte der Wirbelsturm während der kommenden 5 oder 6 Tage Kurs W mit einem minimalen Einschlag S halten, was ihn südlich an Vietnam vorbei in die Nähe der Grenze zwischen Thailand und Malaysia bringen würde. Sollte SONAMU dort an Land gehen, dann sehr wahrscheinlich nicht mehr als Tropischer Sturm.

Vor allem Süd-Vietnam, Süd-Thailand und Malaysia müssen mit einigem an Niederschlag rechnen, ein starker Wind-Impakt ist aber nirgendwo wahrscheinlich. Wie immer gilt natürlich, im und am Meer Vorsicht walten zu lassen und Badeverbote einzuhalten.

Taifun BOPHA | PABLO gefährdet die Philippinen eventuell noch einmal

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Update 9. Dezember 2012
BOPHA ist kein Tropischer Sturm mehr.

Update II 8. Dezember 2012
BOPHA kommt den Philippinen als Major Typhoon noch einmal sehr nahe. Der Kern des Taifuns befindet sich momentan westlich des nördlichen Luzon und bringt Windspitzen von bis zu 160 km/h an die Küste. Die Konvektion fliesst nach NE, womit der Nordwestteil Luzons momentan die meisten Niederschläge abbekommt:

Satellitenbild-Loop  

Update 8. Dezember 2012
BOPHA | PABLO entspricht wieder einem Hurrikan der Kategorie 3, ist also erneut ein Major Typhoon. Zwar soll die Intensität ab sofort wieder langsam, aber konstant nachlassen, andererseits bringt die Trackprognose den Taifun jetzt dichter an West-Luzon heran.

Laut den aktuellen Erwartungen sollte BOPHA am Sonntag Abend der philippinischen Küste am nächsten kommen, bevor es dann wieder nach SW, sprich in Richtung Vietnam gehen soll.

Update 7. Dezember 2012
BOPHA | PABLO ist doch noch einmal zu einem Taifun geworden und die Verlaufsprognose hat starke Veränderungen erfahren. Anstatt sich etwas weiter westlich aufzulösen, wie bisher erwartet, zieht der Taifun aktuell nach Norden und in den kommenden Tagen ist mit einer Rechtskurve zu rechnen, die den Zyklon von Westen aus noch einmal nahe an die Philippinen bringen könnte. Diesmal an die nördliche Hauptinsel Luzon.

Wenn wir es schaffen, werden wir später am Tag ein paar ausführlichere Informationen posten.
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BOPHA | PABLO ist kein Taifun mehr und es sieht aktuell nicht danach aus, als würde er noch einmal zu einem solchen werden.

Stand vor ein paar Tagen noch die bange Frage im Raum, ob der Wirbelsturm jetzt nach Vietnam, Hainan oder Hong Kong ziehen würde, lassen die jüngsten Prognosen erwarten, dass er zwar noch ein paar Tage als Tropischer Sturm durchhalten, dabei aber sehr langsam bleiben und sich mitten im Südchinesischen Meer auflösen wird.

Auf den Philippinen ist das befürchtete Horrorszenario eingetreten. 325 Todesopfer wurden bislang bestätigt und die Zahl wird ziemlich sicher noch steigen, da noch Hunderte Personen vermisst werden (CNN: 379 Vermisste, 411 Verletzte).

Geschätzte 200.000 Personen befinden sich noch in Notunterkünften, etwa 180.000 Personen haben ihr Heim verloren. Das Schlimmste bekam erwartungsgemäß das östliche Mindanao ab, wo BOPHA an Land ging. Ein besonders erschreckendes Detail hinsichtlich der Hilflosigkeit der Philippinen gegenüber diesen Monsterstürmen (Erst vor einem Jahr starben auf Mindanao mehr als 1300 Personen im Zusammenhang mit Taifun WASHI): In Compostela Valley erreichte die Sturmflut sogar Notunterkünfte und forderte somit dort Todesopfer, wohin die Bevölkerung fliehen soll, um vor einem Sturm sicher zu sein.

BOPHA wahrscheinlich als Super-Taifun nach Palau und dann zu den Philippinen

Samstag, 1. Dezember 2012

Taifun BOPHA, Bopha, Taifunsaison 2012, Taifun Typhoon, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose, November, 2012,
Prognose BOPHA

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Satellitenbild BOPHA









Update 3. Dezember 2012
Würden wir die Intervalle der Hurrikan-Kategorien 1 bis 5 fortsetzen, entspräche BOPHA | PABLO jetzt einem Hurrikan der Kategorie 6. Das JTWC sieht aktuell anhaltende Windgeschwindigkeiten von etwa 260 km/h, was den Zyklon zum stärksten Taifun der jüngsten Geschichte in der Region macht.

BOPHA geht gerade in Mindanao an Land und wir müssen in den kommenden Tagen mit Horrormeldungen von den Philippinen rechnen.

Update 2. Dezember 2012
BOPHA ist jetzt wie erwartet ein Super Typhoon. Das JTWC gibt max. anhaltende Winde von 250 km/h an, womit BOPHA längst einem Hurrikan der Kategorie 5 entspricht. Das Auge des Zyklons befindet sich aktuell ziemlich exakt südlich von Palau und der Wirbelsturm ist mittlerweile recht schnell unterwegs. Dem entsprechend wir die Ankunft auf den Philippinen nun bereits morgen Abend, der Landall des Kerns im NE  Mindanaos in der Nacht auf Dienstag erwartet. Wahrscheinlich noch immer einem Hurrikan der Kategorie 4 entsprechend.

Auch die Philippinen haben BOPHA mittlerweile einen Namen verpasst, dort nennt er sich Taifun PABLO.
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BOPHA ist inzwischen zu einem Major Typhoon geworden und es sieht danach aus, als wolle er ziemlich geradlinig zu den Philippinen ziehen. So spät im Jahr (November | Dezember) ist ein so gewaltiger Zyklon übrigens eine ziemlich Seltenheit.

Das JTWC schätzt aktuell die max. (1 Minute) anhaltenden Windgeschwindigkeiten BOPHAs auf etwa 210 km/h, womit der Wirbelsturm also bereits einem Hurrikan der Kategorie 4 entspricht. Die JMA mit ihrer 10-Minuten-Messbasis sieht etwa 170 km/h max. anhaltende Winde.

Für morgen, den 2. Dezember 2012, erwartet das JTWC um die 240 km/h, was bedeutet: Super Typhoon (eine Bezeichnung, die nur die US-Institute benutzen).

BOPHA ist auch in der Vorwärtsbewegung schneller geworden und hält genau auf Palau (wenn Sie Alternativen zur Wikipedia suchen: CIA World Factbook) zu.
 (siehe auch: Satellitenbild-Loop)

Danach wird es ziemlich sicher zu den Philippinen gehen. Voraussichtliche Ankunft am 4. Dezember als Major Typhoon.

Pot. Tropischer Sturm SON TINH | OFEL (Taifunsaison)

Sonntag, 21. Oktober 2012

Pot. Tropischer Sturm SON TINH | OFEL (Taifunsaison), Son Tinh, Ofel, Taifunsaison 2012, aktuell, Philippinen, Oktober, 2012, Satellitenbild Satellitenbilder,
Satellitenbild 92W Philippinen
21. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Wie gesagt, in der Taifunsaison geht es oft sehr schnell.

System 92W ist von der für die Taifunsaison offiziell verantwortlichen JMA zu einem Tropischen Tief erklärt worden.

92W zieht auf die Philippinen zu und wird somit bei weiterer Intensivierung neben dem internationalen Namen SON TINH voraussichtlich auch den philippinischen Namen OFEL bekommen. Mit ersten offiziellen Prognosen ist in Kürze zu rechnen.

Taifun PRAPIROON | NINA kriegt die Kurve - in Richtung Japan

Freitag, 12. Oktober 2012

Taifun PRAPIROON | NINA kriegt die Kurve - in Richtung Japan, Prapiroon, Nina, Philippinen, Japan, aktuell, Verlauf, Zugbahn, Satellitenbild Satellitenbilder, Taifun Typhoon, Taifunsaison 2012, Oktober, 2012, Pazifik, Vorhersage Forecast Prognose,
Satellitenbild (Wasserdampf) und erwarteter Verlauf
Taifun PRAPIROON | NINA
13. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Seit Tagen besticht PRAPIROON (Philippinen: NINA) vor allem durch ein Attribut: seine Langsamkeit.

Die erwartete Rechtskurve hat der Taifun dabei vollzogen, allerdings weniger scharf als von den US-Instituten prognostiziert, womit die Realität tatsächlich irgendwo in der Mitte zwischen den Vorhersagen der JMA und US-Kollegen liegt.

Kurzzeitig entsprach PRAPIROON bereits einem Major Hurricane (Kategorie 3 Saffir-Simpson), aktuell wird er wieder Kategorie 2 zugeordnet. Während der kommenden Tage soll der Wirbelsturm sich an der Schwelle zwischen diesen beiden Kategorien aufhalten und - weiterhin ziemlich gemächlich - in Richtung NE auf Zentral-Japan zu ziehen.

PRAPIROON ist in seinen Dimensionen ein ziemlich gewaltiger Wirbelsturm und noch immer bemerkt auf Luzon (Philippinen) seine Anwesenheit. Auch Okinawa wird bekommt den Einfluss des Zyklons schon zu spüren. Dort nimmt man die Dinge aber gelassen, wie uns berichtet wird, zumal in diesem Fall ein direkter Impakt des Kerns unwahrscheinlich ist.

Um Genaueres über den wahrscheinlichen weiteren Verlauf PRAPIROONs zu erfahren, müssen wir uns noch ein wenig gedulden. Im Moment sieht es danach aus, als würde der Kern des Taifuns Zentral-Japan ... sollte er denn wirklich dorthin ziehen ... kaum vor Ende der kommenden Woche erreichen.

Taifun PRAPIROON | NINA aktuell

Montag, 8. Oktober 2012

Taifun PRAPIROON | NINA aktuell, Prapiroon, Nina, aktuell, Philippinen, Japan, Satellitenbild Satellitenbilder, Taifun Typhoon, Taifunsaison 2012, Oktober, 2012, Zugbahn, Verlauf,
Satellitenbild Taifun PRAPIROON | NINA
9. Oktober 2012
Credit: CIMSS
PRAPIROON östlich der Philippinen ist gerade von der JMA offiziell zu einem Taifun befördert worden. Zugleich hat die philippinische PAGASA dem Zyklon den Zweitnamen NINA gegeben.

PRAPIROON befindet sich aktuell auf Kurs WNW und soll in den kommenden 48 Stunden langsam und bei relativ geringer Zuggeschwindigkeit auf Kurs NNW umschwenken. Am 11. Oktober wird dann eine steile Rechtskurve erwartet, die den Wirbelsturm in Richtung NE bis ENE auf Iwo To zu bringen sollte. Am 12. Oktober könnte der Taifun seine Spitzen-Intensität erreichen.

In diesem Moment ist keine Landmasse direkt in Gefahr. Bis zu den Philippinen dürfte PRAPIROON kaum gelangen.

Tropischer Sturm PRAPIROON zieht in Richtung Philippinen

Sonntag, 7. Oktober 2012

Tropischer Sturm PRAPIROON zieht in Richtung Philippinen, Prapiroon, Nina, aktuell, Taifunsaison 2012, Oktober, 2012, Philippinen, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose, Zugbahn, Verlauf,
Satellitenbild PRAPIROON
7. Oktober 2012
Credit: CIMSS
In der Taifunsaison 2012 hat die JMA gerade den Tropischen Sturm PRAPIROON offiziell gemacht, welcher sich auf dem Weg von den Marianen aus in Richtung Philippinen befindet.

In den kommenden Tagen wir eine langsame, aber konstante Steigerung der Intensität erwartet, aber wir wissen ja, dass die Realität im NW-Pazifik schnell einmal ganz anders kommen kann, vor allem was das "langsam" anbelangt.

Momentan zieht PRAPIROON ziemlich exakt nach Westen und bis Dienstag oder Mittwoch sollte dies auch erst einmal so bleiben. Bis dahin haben wir mit Sicherheit ausführlichere Vorhersagen hinsichtlich des weiteren Verlaufs vorliegen.

Wahrscheinlich wird PRAPIROON von der philippinischen PAGASA in ein paar Tagen den Zweitnamen NINA verpasst bekommen.

(siehe auch: PRAPIROON im Hurrikansaison-Forum)

 
 
 

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