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Tropischer Sturm BEJISA Mauritius und La Reunion

Sonntag, 29. Dezember 2013


2. Januar 2014:
Während unserer Abwesenheit zum Jahreswechsel - die Reise ging an einen internetfreien Ort - hat sich BEJISA ganz ordentlich aufgeplustert und entspricht inzwischen einem Major Hurricane der Kategorie 3 (Saffir-Simpson). Gleichzeitig hat der Wirbelsturm den Weg nach La Reunion zurückgelegt und das Auge des Zyklons befindet sich aktuell knapp westlich der Insel:

Tropischer Sturm BEJISA Mauritius und La Reunion Satellitenbild
Satellitenbild Zyklon BEJISA La Reunion Mauritius
2. Januar 2014
Credit: CIMSS
Es ist zwar davon auszugehen, dass sich BEJISA gerade auf dem Höhepunkt seiner Intensität befindet, sprich dass es ab sofort bergab geht, allerdings wird der Zyklon Gegenzug wahrscheinlich noch einmal auf die Bremse treten, was bedeutet, dass La Reunion noch etwa 24 Stunden lang einen direkten Impakt erleben wird.

Ab dem 4. Januar sollte BEJISA dann Kurs SW einschlagen und sich in pazifisches Niemandsland begeben.
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Update: BEJISA ist jetzt offiziell.
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NE von Madagaskar hat sich der Tropische Zyklon 6S gebildet, welcher in Kürze auch offiziell von der Meteo France zum Tropischen Sturm BEJISA deklariert werden dürfte.

In den kommenden Tagen wird der Wirbelsturm langsam und mit generellem Kurs S vor der nördlichen Ostküste Madagaskars herumwuseln, wobei er wahrscheinlich die Intensität eines Hurrikans erreichen wird, bevor er dann pünktlich zum Jahresbeginn Fahrt aufnehmen und sich auf Mauritius und La Reunion zubewegen sollte. Die aktuelle Trackprognose bringt den Kern zwischen dem 3. und 4. Januar 2014 genau zwischen den beiden Inseln hindurch. Dann nicht mehr einem Hurrikan entsprechend.



Tropischer Sturm CHRISTINE Australien

Freitag, 27. Dezember 2013


29. Dezember 2013:
98P ist mittlerweile nicht nur zu CHRISTINE ernannt worden sondern entspricht bereits fast einem Hurrikan.
Und mit dieser Intensität - wobei die Kategorie 1 kaum überschritten werden sollte - wird CHRISTINE voraussichtlich auch morgen (30. Dezember) etwas westlich von Port Hedland an Land gehen.
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System 98P NNW von Broome ist mittlerweile zu einem Tropischen Tief deklariert worden und es wird nicht mehr lange dauern, bis das BoM den Namen CHRISTINE vergibt.

Alles deutet momentan auf einen Landfall nahe Karratha pünktlich zum Jahreswechsel hin, Kategorie 1 Saffir-Simpson (also einem Hurrikan entsprechend) ist wahrscheinlich.

Das BoM gibt bereits Warnungen aus (das Tief hat recht gigantische Dimensionen), es gelten Warning und Watch von Cape Leveque bis Mardie. 

Tropischer Sturm BRUCE

Mittwoch, 18. Dezember 2013


Der Australischen Zyklonsaison zugehörig, aber bereits weit westlich des Kontinents und mit Kurs W unterwegs hat sich nahe Cocos Island der Tropische Sturm BRUCE (04S) gebildet. 

In den kommenden Tagen wird BRUCE wahrscheinlich eine sanfte Linkskurve ziehen, womit keinerlei Festland in Gefahr käme. Was auch gut ist, denn es ist davon auszugehen, dass BRUCE schon übermorgen einem Hurrikan der Kategorie 2 entsprechen wird.

Tropischer Sturm AMARA Mauritius und La Reunion

Montag, 16. Dezember 2013


20. Dezember 2013:
AMARA ist nahe Rodrigues angekommen und entspricht einem Hurrikan der Kategorie 3.
Leider - für Rodrigues - ist AMARA sehr langsam unterwegs und dies wird sich in den kommenden Tagen kaum ändern. Was bedeutet, dass die Insel über mehrere Tage einen Hurrikanimpakt erleben wird.

Mauritius und La Reunion sind inzwischen ziemlich sicher aus dem Schneider.

Details zu AMARA und den Warnungen: Mauritius Meteorological Services

18. Dezember 2013:
AMARA entspricht mittlerweile einem Hurrikan der Kategorie 1 und wird noch intensiver werden, voraussichtlich äquivalent der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala. Man geht jetzt davon aus, dass die Linksdrift bereits stattfinden wird, wenn sich AMARA nördlich von Rodriuges befindet, etwa zwischen dem 20. und 23. Dezember. Damit würde der Wirbelsturm Rodrigues am stärksten bedrohen, obwohl Mauritius und La Reunion noch im Warnkegel liegen.

Die Meteo France wagt sich schon etwas weiter vor und glaubt an eine 90°-Drift, welche AMARA direkt über Rodrigues hinwegziehen und dann Kurs SSE nehmen lassen würde.
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Inzwischen ist AMARA offiziell, ohne dass sich an den Prognosen viel geändert hätte.
In den kommenden Tagen sollte der Wirbelsturm fast exakt Kurs West halten und weit nördlich von Rodrigues bereits einem Hurrikan entsprechen. Nach 5 Tagen wird dann eine Linksdrift erwartet, die den Zyklon in Richtung Mauritius / La Reunion bringen würde.
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Im Südwest-Indik ist das System 93S dabei, zu einem Tropischen Tief und später zum Tropischen Sturm AMARA zu werden. Die aktuellen Modelle bringen das System in etwa einer Woche in die Nähe von Mauritius und La Reunion, momentan sieht es nach Hurrikanstärke aus.  Genaueres, sobald AMARA offiziell ist.

Tropischer Sturm MADI Indien

Freitag, 6. Dezember 2013


12. Dezember 2013:
MADI ist kein Tropischer Sturm mehr.
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9. Dezember 2013:
MADI entspricht nicht mehr einem Hurrikan. Allerdings geht man jetzt davon aus, dass der Wirbelsturm in Kürze eine steile Linksdrift vornehmen und danach mit Kurs SW an die indische Küste ziehen und dort zwischen dem 12. und 13. Dezember südlich von Chennai an Land gehen wird.
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7. Dezember 2013:
Inzwischen sehen wir auch ganz offizielle den Tropischen Sturm MADI. Der Wirbelsturm bewegt sich nur sehr langsam vorwärts, sollte dabei aber in Kürze bereits einem Hurrikan entsprechen und das dann eine Weile lang bleiben. Die Nordostdrift wird nicht mehr angenommen, was bedeutet, dass MADI sich vorläufig zwar kaum der indischen Küste nähern, sich aber auch nicht wirklich von ihr entfernen wird.
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Etwa 530 km SE von Chennai an der Ostküste Indiens hat sich in der Bengalischen Bucht ein weiteres Tropisches Tief gebildet, welches die US-Institute aufgrund der kürzeren Messung der anhaltenden Windgeschwindigkeiten bereits als Tropischen Sturm bzw. Tropischen Zyklon 6 ansehen.

Es ist davon auszugehen, dass TS6 auch nach Ansicht des offiziell zuständigen IMD zu einem Tropischen Sturm (Cyclonic Storm) werden und somit den Namen MADI erhalten wird, während er sehr langsam nach Norden und später nach Nordost zieht. Zumindest für kurze Zeit könnte der Wirbelsturm dabei einem Hurrikan entsprechen.

Mit einem Landfall ist nicht zu rechnen, allerdings zeigt das System ganz beachtliche Dimensionen und ein ziemlich großer Teil der indischen Ostküste erlebt bereits einen Impakt. 

Orkan XAVER Live Webcams

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Aufgrund der großen Nachfrage hier zwei Links, bei denen Sie eine riesige Anzahl an Live-Webcams in Deutschland und anderswo finden, die Orkan XAVER "beobachten". Ohne Extra-Software einfach im Browser und die meisten wirklich live:

Tropischer Sturm HELEN zieht nach Indien

Mittwoch, 20. November 2013


Östlich von Zentralindien hat sich der Tropische Sturm HELEN (04B) gebildet und sitzt bereits nahe der Küste. Es ist davon auszugehen, dass sich HELEN vor dem Landfall noch etwas intensivieren wird, allerdings ist Hurrikanstärke nicht wahrscheinlich, wenn auch nicht unmöglich.

Leider ist HELEN nur sehr langsam unterwegs, was bedeutet, dass es einen starken Impakt auf die Zone zwischen Visakhapatnam im Norden und Chennai im Süden geben wird. Der Landfall wird erst am 23. November erwartet, obwohl stellenweise bereits Sturmbedingungen beginnen.

Betroffene Orte von Nord nach Süd: Kakinada, Bhimavaram, Machilipatnam, Chirala, Ongole, Kavali, Allur. In den in der Mitte genannten Orten ist mit dem stärksten Impakt zu rechnen.

Tropischer Sturm MELISSA kommt Azoren nahe

Montag, 18. November 2013



22. November 2013:
MELISSA ist kein Tropischer oder Subtropischer Sturm mehr.

20. November 2013:
MELISSA hat inzwischen - zumindest vorübergehend - tropische Eigenschaften angenommen.
Desweiteren verzeichnet die Trackprognose eine starke Korrektur, die den Wirbelsturm zwischen Donnerstag und Samstag knapp nördlich der Azoren entlang ziehen lassen sollte. Allerdings deutet der sehr schmale Warnkegel darauf hin, dass sich das NHC bei seiner aktuellen Vorhersage ziemlich sicher ist - und die Azoren liegen nicht in diesem Warnkegel.
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Über dem Zentralatlantik etwas mehr als 1000 Kilometer ESE von Bermuda hat sich der Subtropische Sturm MELISSA gebildet. Einen direkten Impakt auf Festland wird es nicht geben, allerdings berichten Bermuda, die Leeward Islands, Puerto Rico, die Dominikanische Republik und die SE-Bahamas von erhöhtem Wellengang, der auch in den kommenden Tagen anhalten wird.

Tropischer Sturm PODUL (ZORAIDA) zieht nach Vietnam

Dienstag, 12. November 2013


15. November 2013:
Und das war es dann auch schon mit PODUL. Der Zyklon ist an Land und kein Tropischer Sturm mehr.

14. November 2013:
Mal anders herum. Die JMA sieht unseren Zyklon jetzt als Tropischen Sturm und hat ihm somit den Namen PODUL verpasst, während das JTWC ihn noch als Tropisches Tief ansieht.

PODUL wird morgen aller Voraussicht nach als relativ schwacher Wirbelsturm in Süd-Vietnam an Land gehen und knapp nördlich an Ho-Chi-Minh-Stadt vorbei ziehen.
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Sie haben sicherlich schon irgendwo gelesen, dass die Niederschläge auf den von HAIYAN (YOLANDA) extrem betroffenen Philippinen nicht zur Ruhe kommen. Zum Teil handelt es sich dabei um typischen Monsunregen, zum anderen Teil um einen erneuten (entstehenden) Wirbelsturm.

Wir berichteten von der bevorstehenden Bildung dieses Noch-nicht-ganz-Tropensturms.
Da die philippinische Pagasa bereits bei Erreichen des Status' "Tropisches Tief" einen Namen vergibt, ist schon seit geraumer Zeit von ZORAIDA die Rede. Glücklicherweise ist der Zyklon bisher nicht zu einem Tropischen Sturm geworden und außerdem auch nicht - wie vor ein paar Tagen anhand der Modelle noch anzunehmen - genau auf die Region Tacloban getroffen, sondern hat die Philippinen deutlich südlicher überquert.

Sie haben richtig gelesen. "Überquert" als Partizip, was als grammatikalische Zeitform betrachtet Perfekt und damit Vergangenheit bedeutet. Das Tief hat die Philippinen tatsächlich schon hinter sich gelassen (siehe auch: Satellitenbild-Loop).

Da es sich noch nicht um einen Tropischen Sturm handelt, sind offizielle Prognosen noch Mangelware. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr hoch, dass das Tief über offenem Wasser und in Kürze noch zu PODUL wird. Allzu viel Zeit bleibt allerdings nicht. Die GFS-Modelle sehen einen Landfall bereits am Donnerstag in Süd-Vietnam. 

Tropischer Sturm 03A zieht nach Somalia

Samstag, 9. November 2013


Update:
Laut der jüngsten Intensitätsprognose glaubt das IMD nicht mehr daran, dass 03A zu einem Cyclonic Storm wird, sondern dass es bei einer Deep Depression bleibt. Somit würde kein Name vergeben werden.
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Im arabischen Meer (Nordindik) hat sich ein Tropischer Zyklon gebildet, den die US-Institute als Tropical Cyclone 03A bezeichnen.

Um einen "richtigen" Namen zu bekommen, muss das IMD den Zyklon als Cyclonic Storm ansehen - und dafür fehlen ihm noch ein paar km/h produzierter anhaltender Winde. 

Ob 03A nun zu HELEN wird oder nicht: Der Kern wird bereits am morgigen Sonntag an Land gehen und vorher keine Chance mehr haben, sonderlich intensiv zu werden.

Tropischer Sturm HAIYAN (YOLANDA) als Taifun zu den Philippinen

Montag, 4. November 2013


11. November 2013:
HAIYAN ist noch knapp in Vietnam an Land gegangen und löst sich über China auf. HAIYAN ist kein Tropischer Sturm mehr.

10. November 2013:
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 Prognose potenzieller Tropischer Sturm PODUL (ZORAIDA)


Bei weitem nicht so stark wie HAIYAN und noch nicht einmal sicher, ob es überhaupt für einen Tropischen Sturm reichen wird. Aber ziemlich sicher, dass ab Dienstag noch einmal "Nachschub" in die von HAIYAN betroffene Region auf den Philippinen gelangen wird. Auf jeden Fall ist mit einer Behinderung der Bergungs- und Aufräumarbeiten zu rechnen.


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Die Trackprognose für HAIYAN ist noch einmal ordentlich nach rechts gewandert. Dies bedeutet, dass der Taifun zwar weiterhin parallel zur vietnamesischen Küste nach NW ziehen wird, aber in viel größerer Distanz. Der Landfall sollte somit in der extremen nordöstlichen Ecke Vietnams stattfinden und auf dem Weg dorthin Hainan mehr abbekommen als die vietnamesische Küste. Vermutlich bleibt HAIYAN bis kurz vor dem Landfall ein Taifun.
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Foto-Inhaltswarnung: Fotograf Jim Edds sagt es mit folgenden simplen Worten: "I didn't want to take this photo but you need to know."

Foto 1     Foto 2

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9. November 2013:

Kommentar:
Es geistern aktuell - wie immer, wenn ein starker Sturm auf eine bewohnte Region getroffen ist -  Zahlenangaben hinsichtlich der Todesopfer durch die Medien. Dazu sollte angemerkt werden, dass dies bei weitem noch keine endgültigen Zahlen sind. Leider einfach nicht sein können. Dafür ist es noch viel zu früh.

Vielerorts, vor allem in den kleinen Dörfern südlich von Tacloban, besteht noch überhaupt keine Möglichkeit der Kommunikation mit der Außenwelt. Momentan wird oft gerade erst einmal festgestellt, wer vermisst wird. Unter den Trümmern werden viele Todesopfer gefunden werden. Durch die Folgen HAIYANs wird es weitere Todesopfer geben.

Es werden noch ein paar Tage vergehen, bis wir einen ungefähren und zuverlässigen Überblick über die Opfer- und Schadenssituation  bekommen werden.
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HAIYAN ist kein Super Typhoon mehr, entspricht aber immer noch der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala.

Die Trackprognose hat sich leicht geändert. Eine kleine Änderung, die den weiteren Verlauf Vietnam betreffend aber stark beeinflussen wird. Eine etwas stärkere Rechtsdrift als bisher angenommen sollte den Zyklon morgen parallel zur vietnamesischen Küste ziehen lassen, anstatt wie vorher erwartet nahe Hue an Land gehen zu lassen. Dabei wird HAIYAN voraussichtlich immer weiter abbauen und zwischen dem 11. und 12. November - dann nicht mehr als Taifun - an Land gehen mit Zugrichtung auf Hanoi.

Nur die Möglichkeit vorwarnend: Einige Modelle zeigen für die kommende Woche einen erneuten Wirbelsturm in der Region, in der HAIYAN an Land ging.
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Stormchaser James Reynolds befand sich direkt in Tacloban. Nach Ankunft HAIYANs war es ihm fue eine lange Zeit unmöglich, sich mit der Welt in Verbindung zu setzen. Jetzt ist er wieder online. Anstatt zu wiederholen, was irgendwelche Medien berichten, lassen wir doch ihn einfach selbst sozusagen als Augenzeuge zu Wort und Bild kommen, beginnend vor in diesem Moment 5 Stunden:

Mark, Josh & I are safe, evacced to Cebu on air force C130. Tacloban devastated, death & destruction everywhere
 - Surge swamped ground floor of most buildings downtown, higher right on sea
- Tacloban airport facilities wiped out however runway operable. military running C130 flights from Cebu, aid in people out 
- Only way to get comms out of Tacloban is by sat phone or military/HAM radio
- Storm surge damage in Tacloban is tsunami-like. Wind damage extreme, It's an extremely desperate situation there 
met a fellow professional of your, Benny from Germany in Tacloban, we escaped together, he's fine
Crew from CCTV and RTHK are fine for those concerned about them 
- Tacloban lawless, looting taking place earlier today, one body remained unclaimed next to our hotel 
- Two large fires were raging out of control last night a few blocks from our hotel lighting up the skyline of Tacloban 
- we got room there, decided wasn't safe. Reports were everyone survived, just. Water almost came to 2nd floor
- Hard to see how the death toll won't rise into 1000s, assuming many many dead in villages south of Tacloban 
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8. November 2013:

17:00 MESZ:
Der Kern ist durch. JTWC sieht immer noch 135 Knoten. Also noch immer Kategorie 5, noch immer Super Typhoon. Jetzt gehts nach Vietnam.

Credit: CIMSS


- Ormoc


Credit: Ritchel M. Deleon
Credit: Ritchel M. Deleon











- Somalia
Während alle Welt auf die Philippinen schaut, steht Somalia wahrscheinlich der Besuch des Tropischen Sturm HELENs bevor.

- 14:00 Mesz
Immer noch mit 145 Knoten (270 km/h) max. anhaltenden Winden geht das Auge jetzt genau über Busuanga Island. Die Zuggeschwindigkeit hat weiter zugenommen (75 km/h).
Erste philippinische Medienberichte sprechen von einer Verwüstung in Tacloban.
Fotogalerie

Weiter geht es jetzt nach Vietnam. Erwartete Ankunft am 10. November nahe Hue. Immer noch als Taifun.

Dr. Jeff Masters von Weather Underground hat sich immerhin schon einmal zu der Aussage hinreißen lassen, dass HAIYAN mit 314 km/h bei Landfall max. anhaltenden Winden der stärkste an Land gehende tropische Wirbelsturm in der Geschichte der Aufzeichnungen ist.

- Es wird jetzt dauern
Busuanga Island ist praktisch der Ausgang HAIYANs aus den Philippinen.

Das vom Satelliten aus sichtbare Auge des Taifuns hat sich vorübergehend geschlossen. Immer ein Anzeichen für Abschwächung.

Gut.

HAIYAN ist mittlerweile ein starkes Thema in den Medien. In Medien, die wissen, wovon sie reden und in Medien, die praktisch keinen Plan haben, wovon sie da gerade berichten.

Einige dieser Medien werden jedem neu verifizierten Todesfall einen eigenen Artikel widmen. HAIYAN verkauft.

Es wird aber eher Wochen als Tage dauern, bis wir eine annähernde Vorstellung vom Ausmaß der Verwüstung bekommen werden.



- Nur geringer Intensitätsverlust
HAIYAN hat inzwischen seinen 5. Landfall (Concepción, Iloilo, 12 Uhr Ortszeit) vorgenommen. Der 4. fand gegen 10:40 nahe Daanbantayan an der Nordspitze von Cebu statt. Eine Insel nach der anderen.

Die zentralphilippinischen Inseln bieten Tropischen Stürmen aufgrund ihrer Fläche und Höhe kaum Widerstand im Sinne von "Intensitätsverlust durch Interaktion mit der Landmasse".

Die größte Gefahr (und die meisten Todesopfer) durch Tropenstürme auf den Philippinen werden normalerweise durch anhaltenden Regen bzw. dessen Folgen (vor allem Sturzfluten und Erdrutsche) "produziert".

 Immerhin und wie bereits erwähnt: Durch die stark zunehmende Zuggeschwindigkeit HAIYANs ist diese Gefahr aktuell nicht so groß wie in vielen anderen Fällen.


- NASA Aqua-Satellit
Die HQ-Aufnahme HAIYANs von gestern ist endlich online:
FOTO

- Schnell
Immerhin ein kleiner Lichtblick: Die Geschwindigkeitsprognose bewahrheitet sich.
HAIYAN ist mittlerweile mit mehr als 50 km/h Zuggeschwindigkeit unterwegs.

- Nur ein Beispiel
In diesem Moment ist es etwa 7 Stunden her, dass sich Jim Edds zum letzten Mal melden konnte. Wahrscheinlichster Grund für die "Funkstille" ist der bei einem starken Wirbelsturm übliche Ausfall jeglicher Kommunikationswege. Stormchaser-Partner Jeff Gammons stellt uns die letzte Kommunikation im Video zur Verfügung. Die Nervosität Jims spricht Bände:
Video und Text

- Für Statistiker
Es ist fraglich, ob HAIYAN als intensivster Tropischer Sturm aller Zeiten seit Beginn der offiziellen Aufzeichnungen bestätigt werden kann, was daran liegt, dass im Westpazifik keine Hurricane Hunter zum Einsatz kommen. Die max. anhaltenden Winde werden auf Grundlage von Satellitenbildern geschätzt.

- Geographisch 1:1
Was wäre, wenn HAIYAN auf die US-Ostküste zuhalten würde?
Satellitenbild-Montage

- erster Eindruck aus Tacloban City:
Video

Satellitenbild Landfall HAIYAN Philippinen
8. November 2013
Credit: CIMSS

- HAIYAN ist als unvorstellbarer Mehr-als-300-km/h-anhaltende-Winde-Taifun bei Tacloban City an
 Land gegangen 
Satellitenbild-Loop Landfall HAIYAN
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7. November 2013:

- JTWC gibt 170 Knoten anhaltende Winde an! Das entspricht 315 km/h. Wenn das bestätigt wird, sollte HAIYAN als stärkster Wirbelsturm aller Zeiten in die Geschichte eingehen.
- Beeindruckender Satellitenbild-Loop

Obwohl man auf den Philippinen an den Besuch Tropischer Stürme gewohnt ist, sieht man HAIYANs Ankunft mit ganz besonderem Respekt entgegen. Das klingt in Interviews durch, das merkt man an den Posts der Stormchaser.

Mit aktuell vom JTWC angegebenen 150 Knoten ist HAIYAN der stärkste Taifun der laufenden Saison. Der stärkste registrierte Wirbelsturm aller Zeiten war Taifun TIP mit 165 Knoten.

Anscheinend haben sich viele Bewohner der Landfallregion zwischen Samar und Leyte noch nicht in Sicherheit gebracht oder komplett evakuiert. Es wird von "Notunterkünften" berichtet, die 200 m vom Meer entfernt sind. Oder von Tausenden von Leuten, die nach dem 7,3-Erdbeben im vergangenen Monat noch immer in Zelten leben.

HAIYAN richtet bereits jetzt Schäden an, aber das Schlimmste wird am morgigen Freitag passieren, wenn der Kern des Taifuns an Land gehen wird. Die größte Angst besteht laut örtlicher Behörden vor Erdrutschen.

Klar ist: Wir müssen ein weiteres Mal von einer Katastrophe ausgehen.

6. November 2013:
Es ist einfach erschreckend, wie rasant sich manche Tropenstürme im Westpazifik entwickeln.
HAIYAN ist bereits ein Super Typhoon. Eine Bezeichnung, die das JTWC für Taifune zur Anwendung bringt, die der Kategorie 4 oder 5 auf der Saffir-Simpson-Skala entsprechen.

Super Typhoon HAIYAN
6. November 2013
Credit: CIMSS

Super Typhoon HAIYAN
6. November 2013
Credit: CIMSS



5. November 2013:
Update:
Inzwischen ist HAIYAN auch offiziell ein Taifun. Das JTWC prognostiziert jetzt eine Ankunft auf den Philippinen als Super Typhoon, einem Hurrikan der Kategorie 5 entsprechend.
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HAIYAN trägt mittlerweile auch den Namen YOLANDA.
Für das JTWC ist er bereits ein Taifun und bei der JMA ist er sehr nah dran. Es wird also nicht mehr lange dauern, bis er auch offiziell als Taifun geführt werden wird.

Die Intensitätsprognosen sehen sehr aggressiv aus. Es ist wahrscheinlich, dass HAIYAN als Major Typhoon auf den Zentral-Philippinen ankommt, eventuell sogar als Super Typhoon. Eine Situation, in der wir empfehlen, die voraussichtlich betroffene Region zu verlassen, falls möglich. Noch sind 2 Tage Zeit, danach wird es schwierig werden.

Einziger kleiner Lichtblick: Es sieht danach aus, als würde der Zyklon recht zügig über die Philippinen hinweg ziehen.

Am Ende seines Weges wird HAIYAN dann laut den aktuellen - noch nicht sehr zuverlässigen - Vorhersagen in Zentral-Vietnam an land gehen. Noch immer als Taifun.
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Ein paar hundert Kilometer südlich von Guam befindet sich der Tropische Sturm HAIYAN, der voraussichtlich am kommenden Wochenende als starker Taifun auf den zentralen Philippinen ankommen wird.

Die Entwicklung HAIYANs geht sehr rasant vonstatten. Wahrscheinlich wird der Wirbelsturm bereits am morgigen Dienstag zu einem Taifun. Auf dem Weg zu den Philippinen wird der Zyklon auf Yap und Palau einen Impakt hinterlassen, obwohl der Kern des Sturms wahrscheinlich nicht direkt über eine der Inseln hinweg ziehen wird.

Sollte im Zuständigkeitsbereich der philippinischen Pagasa vorher kein anderes Tropisches Tief mehr entstehen, wird HAIYAN von den Philippinen den Namen YOLANDA verpasst bekommen.

Tropischer Sturm SONIA Baja California und Sinaloa, Mexiko

Freitag, 1. November 2013


4. November 2013:
SONIA ist wie erwartet nahe Culiacán an Land gegangen und kein Tropischer Sturm mehr.

3. November 2013:
Update:
Inzwischen sehen wir offiziell den Tropischen Sturm SONIA, auch wenn er mit 65 km/h max. anhaltenden Winden diesen "Titel" nur gerade so verdient.
An der Prognose hat sich nichts verändert. SONIAs Kern wird im Laufe des Montags nahe Culiacán an Land gehen und dann sehr schnell abbauen.

Aktualisierung Sturmwarnungen:
Tropical Storm Warning: Mazatlán bis Altata
Tropical Storm Watch: Altata bis Topolobampo
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18-E lässt sich Zeit.
Zeit, von der es nicht mehr allzu viel hat, wenn es noch zu SONIA werden will.
Das NHC glaubt weiterhin daran, dass der Zyklon noch vor seinem Landfall zu einem Tropischen Sturm werden wird. Dem entsprechend wurde auch eine erste Sturmwarnung aktiviert.
Es gilt Tropical Storm Watch von La Cruz bis Topolobampo.

Aktuell befindet sich das recht langsame System (9 km/h) etwa 750 km SSW von Culiacán, bewegt sich nach NW (320°) und produziert max. anhaltende Winde von 55 km/h.

Die Trackprognose sieht recht sicher aus und bleibt bei Culiacán als Landfallregion. Baja California befindet sich inzwischen nicht mehr innerhalb der Warnzone.
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Im anscheinend immer noch nicht gesättigten Nordost-Pazifik hat sich etwa 500 km SW von Manzanillo, Mexiko das Tropische Tief 18-E gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm SONIA werden dürfte.

Momentan nach Norden unterwegs, wird TD18E heute voraussichtlich links und zwischen Samstag und Sonntag dann wieder rechts driften, um letztendlich Kurs NE zu nehmen und ziemlich genau auf Culiacán in Sinaloa zuzuhalten. Die aktuelle Warnzone ist noch ziemlich gewaltig; sie reicht (noch) von Los Mochis, wo die Kupferschluchtbahn abfährt bzw. ankommt im Norden bis südlich von Mazatlán. Auch die Südspitze von Baja California muss mit einem weiteren Impakt rechnen.

Momentan geht das NHC davon aus, dass SONIA am Montag als Tropisches Tief an Land geht. Ab Samstag ist dem entsprechend mit ersten offiziellen Sturmwarnungen zu rechnen.

Tropischer Sturm KROSA (VINTA) Philippinen und Vietnam

Dienstag, 29. Oktober 2013


4. November 2013;
KROSA hat den Status "Tropischer Sturm" nicht halten können und sollte nun als Tropisches Tief nach Süd-Vietnam ziehen. Es ist nicht wahrscheinlich, dass der Zyklon noch einmal zu einem Tropischen Sturm wird.

3. November 2013:
Wenn eine Prognose erst einmal daneben liegt ....

Im Moment wuselt KROSA ein wenig auf der Stelle herum und ab morgen soll es dann - laut den jüngsten Prognosen - nach SW gehen. Wirklich SW. Von der aktuellen Position (20,3N 115,0E) aus gesehen würde der Wirbelsturm damit in Süd-Vietnam an Land gehen. Erwartet wird KROSA dort als Tropischer Sturm, nicht mehr als Taifun.

1. November 2013:
Die Prognose für KROSA hat sich innerhalb kurzer Zeit doch recht stark geändert. Inzwischen ist damit zu rechnen, dass der Wirbelsturm, der aktuell auch offiziell (JMA) ein Taifun ist, am 4. November als Tropischer Sturm SÜDLICH von Hue in Vietnam an Land geht. Ein Besuch des Kerns auf Hainan ist nicht mehr wahrscheinlich.

31. Oktober 2013:
Für das JTWC ist KROSA jetzt ein Taifun, für die JMA noch ein Severe Tropical Storm. Man geht inzwischen davon aus, dass der Zyklon den einem Hurrikan äquivalenten Status bis kurz vor seiner Ankunft in Vietnam nicht mehr verliert.

Die Trackprognose, die vor ein paar Tagen noch eine ziemlich geradlinige Angelegenheit war, wird immer mehr zu einer Kurve. Zuerst kommt ein ansteigender Teil, der den Kern KROSAs jetzt nicht mehr zentral über Luzon, sondern an der Nordspitze der Insel entlang wandern lassen sollte. Südlich von Hong Kong wird dann eine Linksdrift prognostiziert, die den absteigenden Teil einleitet, welcher den Kern jetzt über das südliche Hainan und dann in Vietnam deutlich näher an Hue als an Hanoi an Land bringt.

Durch die erwartete Kurve würde auch der zurückgelegte Weg etwas länger, was sich - ohne dass von einer veränderten Zuggeschwindigkeit ausgegangen wird - in der Ankunftsprognose widerspiegelt. Der Landfall in Vietnam wird momentan für den 5. November prognostiziert.
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30. Oktober 2013:
Inzwischen ist Tropensturm KROSA offiziell. Es gibt leichte Veränderungen bei der Prognose zu vermelden. Zuerst einmal glaubt das JTWC mittlerweile, dass der Zyklon noch vor Erreichen der Philippinen noch kurzzeitig zu einem Taifun wird. Zumindest laut der 1-Minuten-anhaltende-Winde-Messung der US-Institute. Und gegen Ende der Vorhersageperiode hat sich die Trackprognose ein wenig nach links bzw. Süd verschoben. das bedeutet, dass KROSA bei Eintreten der aktuellen Prognose am 3. November genau über Hainan hinweg ziehen und am 4. November etwa in der Mitte zwischen Hanoi und Hue an Land gehen würde.
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Zwischen den Marianen und Luzon, Philippinen hat sich das Tropische Tief 29W gebildet, welches in Kürze zum Tropischen Sturm KROSA (internationaler Name) deklariert werden wird. Da die Philippinen bereits Tropischen Tiefs Namen verleihen, nennt man den Zyklon dort schon jetzt VINTA.

Aktuell sieht es danach aus, als würde KROSA in gerader Linie und mit Kurs WNW nach Nord-Vietnam, ungefähr bei Hanoi, ziehen. Die Ankunft dort wird zwischen dem 2. und 3. November erwartet, also genau am kommenden Wochenende.

Vorher sollte KROSA das nördliche Luzon besuchen (31. Oktober) und auch Hainan und die nahe chinesische Festlandküste (2. November) dürften einen Impakt erfahren. Selbst Hong Kong liegt noch in der Warnzone.

Man geht davon aus, dass der Wirbelsturm nach dem Überqueren der Philippinen zu einem Taifun wird.

Tropischer Zyklon 01S keine Gefahr für Mauritius

Samstag, 26. Oktober 2013

27. Oktober 2013:
Da haben wir also wieder einmal einen dieser verwirrenden Fälle.
Das JTWC hat 95S bzw. das Tropische Tief 01S inzwischen zum Tropischen Zyklon 01 deklariert. Die offiziell zuständige Meteo France hingegen sieht nach wie vor nur das Tropische Tief 01S. Der Grund ist einmal mehr die unterschiedliche Messung anhaltender Windgeschwindigkeiten (JTWC = 1 Minute, MF = 10 Minuten).

Die Meteo France glaubt inzwischen nicht mehr, dass das System die Mindestvoraussetzungen für die Vergabe eines Namens erfüllen wird. Die Trackprognose bringt 01S außerdem nicht mehr in Madagaskar an Land, sondern führt den Zyklon knapp nördlich an der Insel vorbei. Längst wieder als Tropisches Tief. Tropisches Tief in den Augen des JTWC.
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Einmal von einer Tropischen Störung früh im Juli abgesehen verzeichnen wir jetzt die erste ernsthafte  Aktivität in der Zyklonsaison Südwest-Indik 2013-2014. Das Tropische Tief 01 befindet sich noch weit NE von Mauritius.

Sollte es zum Tropischen Sturm AMARA werden, dürfte dieser weder sonderlich intensiv noch sonderlich langlebig werden. Im Moment deutet alles darauf hin, dass es nach Nord-Madagaskar geht. Ankunft dort wäre am 30. Oktober 2013 wahrscheinlich.

Tropischer Sturm LORENZO

Montag, 21. Oktober 2013


24. Oktober 2013:
Wie erwartet ist LORENZO bereits dabei, sein Kurzzeitdasein zu beenden. LORENZO ist kein Tropischer Sturm mehr.

Update 2:
Und jetzt sehen wir offiziell den Tropischen Sturm LORENZO.

Update:
90L ist jetzt das Tropische Tief 13 und wird voraussichtlich noch heute zu LORENZO.
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Etwas mehr als 100 km ESE von Bermuda im atlantischen Niemandsland zeigt das System 90L Anzeichen von Entwicklung und es besteht die Möglichkeit, dass wir heute oder morgen den voraussichtlich kurzlebigen Tropensturm LORENZO zu sehen bekommen.

90L wird nicht in die Karibik oder an die US-Ostküste ziehen, sondern sich nach NE bewegen. Einzig die Azoren könnten etwas abbekommen, aber auch das ist bisher keinesfalls sicher.

Taifun LEKIMA


26. Oktober 2013:
Die JMA sieht LEKIMA nicht mehr als Tropischen Sturm an und da sich der Zyklon - bei Zugrichtung West - bereits westlich der  japanischen Hauptinseln befindet, besteht auch keine Gefahr für Festland mehr.

23. Oktober 2013:
Inzwischen ist LEKIMA ein Super Typhoon und produziert anhaltende Windgeschwindigkeiten von bis zu 250 km/h. Die nördlichen Marianen und Iwo To liegen im Warnkegel des Zyklons. Die japanischen Hauptinseln befinden sich mittlerweile deutlich außerhalb desselben.

22. Oktober 2013:
LEKIMA ist inzwischen ein Taifun und es sieht danach aus, als wolle er nicht nur ein Major Typhoon sondern auch ein Super Typhoon werden. Die Trackprognose sieht den Zyklon aber nach wie vor weit weg von Japan vorbeiziehen.
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Und auch der Tropische Sturm 28W namens LEKIMA wird voraussichtlich nicht nur ein Taifun, sondern auch ein Major Typhoon.

LEKIMA befindet sich noch weit östlich von Guam und wird in der kommenden Tagen Kurs WNW nehmen. Auf den Längengraden der Marianen wird dann zwischen dem 24. und 25. Oktober eine 90°-Rechtskurve erwartet, was bedeutet, dass Japan nach WIPHA und FRANCISCO (Besuch Japans noch bevorstehend) diesmal hoffentlich verschont werden wird.

Hurrikan RAYMOND bei Mexiko

Sonntag, 20. Oktober 2013


30. Oktober 2013:
RAYMOND ist kein Tropischer Sturm mehr.

27. Oktober 2013:
Wie erwartet ist RAYMOND wieder ein Hurrikan und hat damit begonnen, die Rechtskurve in Angriff zu nehmen. Obwohl diese ihn am Ende wieder Kurs auf Mexiko (Baja California) nehmen lassen wird, ist dort nicht mit einem weiteren Impakt zu rechnen, denn es ist davon auszugehen, dass der Wirbelsturm ab morgen oder Dienstag stark auf die Bremse treten und dann spätestens zum Wochenende neben seinen tropischen Eigenschaften auch den Status Tropischer Sturm bzw. die Intensität eines solchen verlieren wird.

26. Oktober 2013:
Eine Woche wird RAYMOND heute immerhin schon alt und er hält sich noch ganz tapfer mit 85 km/h max. anhaltenden Winden. Festland ist dabei allerdings nicht in Gefahr (Position: mehr als 1000 km SSW der Südspitze von Baja California).

Das NHC geht davon aus, dass der Zyklon morgen noch einmal kurz zu einem Hurrikan werden und bis Montag oder Dienstag etwas mehr als 90° rechts kurven wird, was ihn auf Kurs N oder NNE bringen würde. Immer noch ohne Gefährdung von Festland.

23. Oktober 2013:
Genauso rasant wie sich RAYMOND entwickelt hatte, hat er in den vergangenen 12 Stunden abgebaut. Erfreulicherweise ist der Zyklon kein Hurrikan mehr (100 km/h max. anhaltende Winde, 991 mBar min. Kerndruck) und noch wichtiger: er bewegt sich endlich (WSW bei 13 km/h) weg von Mexiko.

Alle Sturmwarnungen wurden deaktiviert.

22. Oktober 2013:
Der Kern RAYMONDs ist bis auf 140 km (SSW) an Zihuatanejo herangewandert (230 km W von Acapulco), gilt aber immer noch als bewegungslos. Wenn der Zyklon wieder Bewegung aufnimmt, sollte ihn diese nach W, also weg von der mexikanischen Küste, führen.

Viel geändert hat sich über Nacht nicht. RAYMOND (siehe auch: HQ-Satellitenbild vom 21. Oktober 2013) ist noch immer ein Hurrikan der Kategorie 3 und produziert max. anhaltende Winde von 185 km/h (min. Kerndruck: 959 mBar). Auch an der Sturmwarnung hat sich nichts geändert.

21. Oktober 2013:
RAYMONDs Entwicklung ging wesentlich rasanter vonstatten als noch gestern angenommen. Der Zyklon (siehe auch: HQ-Satellitenfoto vom 20. Oktober) ist mittlerweile ein Hurrikan der Kategorie 3 und produziert max. anhaltende Winde von 195 km/h bei einem min. Kerndruck von 955 mBar.

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Satellitenbild Hurrikan RAYMOND vor Mexiko
21. Oktober 2013
Credit: CIMSS


Der Kern RAYMONDs befindet sich aktuell 265 WSW von Acapulco und 200 SSW von Ixrtapa / Zihuatanejo. Aktuell steht der Wirbelsturm praktisch still. Das NHC geht weiterhin davon aus, dass sich RAYMOND der mexikanischen Küste nur noch minimal nähern und dann morgen steil nach links bzw. W kurven wird.

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Acapulco am 21. Oktober morgens
Credit: webcamsdemexico


Es gilt Hurricane Warning von Tecpán de Galeana bis Lázaro Cárdenas, Hurricane Watch von Acapulco bis Tecpán de Galeana und Tropical Storm Warning von Acapulco bis Tecpán de Galeana.
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Knappe 300 km SSW von Acapulco hat sich der Tropische Sturm RAYMOND, schon der 17. Tropensturm der laufenden Pazifischen Hurrikansaison, gebildet.

RAYMOND bewegt sich aktuell nach NNW und soll heute eine leichte Rechtskurve ziehen, die ihn erst einmal bis dicht an die mexikanische Küste vor Ixtapa / Zihuatanejo ziehen lassen wird. 

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Prognose RAYMOND
20 Oktober 2013
Credit: NHC | TerraMetrics
 NASA | INEGI
Dort soll der Wirbelsturm dann in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einem Hurrikan werden und .... nicht etwa an Land gehen, sondern eine 90°-Linksdrift vornehmen, die ihn wieder von der mexikanischen Küste weg führen wird.

Lange sollte der Status Hurrikan allerdings nicht anhalten und zumindest laut den aktuellen Modellen ist auch kaum mehr als die Kategorie 1 auf der Saffir-Simpson-Skala drin.

Trotzdem wurde aufgrund der Nähe zur mexikanischen Küste bereits erste Sturmwarnung aktiviert. Es gilt Tropical Storm Watch von Acapulco bis Lázaro Cárdenas.

In der Warnzone sind Sturmbedingungen ab Montag Abend wahrscheinlich. Sturmwinde werden momentan bis zu 55 km vom Kern des Zyklons festgestellt.

Taifun FRANCISCO zieht voraussichtlich nach Japan

Mittwoch, 16. Oktober 2013



26. Oktober 2013:
Genauso wie LEKIMA sieht die JMA auch FRANCISCO nicht mehr als Tropischen Sturm an und da sich beide Zyklone - bei Zugrichtung West - bereits westlich der  japanischen Hauptinseln befinden, besteht auch keine Gefahr für Festland mehr.


22. Oktober 2013:
Gute Nachrichten für Japan.
FRANCISCO (siehe auch: HQ-Satellitenfoto vom 22. Oktober 2013) hat recht stark abgebaut und es wird nicht mehr mit einer erneuten Intensivierung, sondern vielmehr mit einer stetigen Degradierung gerechnet. Desweiteren ist die Trackprognose ein wenig nach rechts gewandert, womit die japanischen Hauptinseln inklusive Tokio jetzt nur noch am Rand der Warnzone liegen statt mitten im Zentrum des Kegels.

Zwischen dem 24. und 26. Oktober wird FRANCISCO Japan am nächsten kommen, sehr wahrscheinlich nicht mehr als Taifun.


21. Oktober 2013:
FRANCISCO ist kein Super Typhoon mehr.
(siehe auch: HQ-Satellitenfoto vom 20. Oktober, noch als Super Typhoon)
Die Forecaster gehen davon aus, dass sich der Wirbelsturm in den kommenden 2 Tagen nur langsam in Richtung NW bewegen und dabei stark an Intensität verlieren wird. Was den Track anbelangt, soll sich FRANCISCO ähnlich verhalten wie es Vorgänger WIPHA tat: Zwischen dem 23. und 24. Oktober wird eine 45°-Rechtskurve erwartet, die RAYMOND dann als Tropischen Sturm ziemlich exakt über Tokio hinweg ziehen lassen sollte.

18. Oktober 2013:
Update:
FRANCISCO ist jetzt ein Super Typhoon.
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FRANCISCO hat sich rasant entwickelt und entspricht inzwischen schon einem Hurrikan der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala. Und es ist davon auszugehen, dass das Ende der Fahnenstange noch nicht erreicht ist. Noch heute oder aber morgen werden die US-Institute Francisco voraussichtlich als Super Typhoon behandeln. Immerhin sieht es danach aus, dass der Wirbelsturm deutlich an Intensität verlieren wird, bevor er in 3 bis 4 Tagen bewohnte Gebiete Japans erreicht.

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HQ-Satellitenfoto Taifun FRANCISCO
17. Oktober 2013


17. Oktober 2013:
FRANCISCO hat sich in den vergangenen 24 Stunden nur wenig bewegt, ist währenddessen aber bereits zu einem Taifun geworden. Es ist weiterhin davon auszugehen, dass es nach Japan geht.

Update:
Wir haben jetzt offiziell den Tropischen Sturm FRANCISCO unterwegs nach Japan.
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Der Pazifik kommt nicht zur Ruhe. Nachdem OCTAVE, PRISCILLA, WIPHA und NARI innerhalb von 48 Stunden ihr Tropensturmdasien beendet haben, macht sich im Westpazifik schon der nächste Taifun bereit.

26W befindet sich - offiziell noch als Tropisches Tief - bei Guam und wird ab spätestens morgen groben Kurs auf Japan auf Japan nehmen. Ab übermorgen (18. Oktober 2013) ist dann davon auszugehen, dass FRANCISCO als Taifun unterwegs sein wird. 

Etwa ab dem 20. Oktober werden wir genauer wissen, wohin exakt es gehen wird.  

Tropischer Sturm PRISCILLA

Montag, 14. Oktober 2013


16. Oktober 2013:
Wie erwartet hat Priscilla nicht lange durchgehalten und ist kein Tropischer Sturm mehr.
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Mehr als 1000 Kilometer SW der Südspitze Baja Californias - und damit SSW von OCTAVE - hat sich ein wenig überraschend der Tropische Sturm PRISCILLA, der sechzehnte Tropensturm der aktuellen Pazifischen Hurrikansaison, gebildet.

PRISCILLA ist nur gerade so ein Tropischer Sturm und wird nicht nach Mexiko ziehen, auch wenn sie aktuell Kurs NNE auf Baja California zu hält. Bis morgen sollte PRISCILLA eine Linkskurve vollzogen haben und mit Kurs NNW unterwegs sein, wobei gleichzeitig bereits am Mittwoch die Degradierung zu einem Tropischen Tief erwartet wird.

Taifun WIPHA kommt wahrscheinlich Tokio nahe

Donnerstag, 10. Oktober 2013


16. Oktober 2013:
WIPHA ist kein Tropischer Sturm mehr.

15. Oktober 2013:
WIPHA hat die erwartete Rechtskurve vollzogen und jetzt ist der Moment gekommen, in dem der Wirbelsturm richtig Geschwindigkeit aufnehmen sollte. Dabei ist WIPHA noch ein Taifun und es sieht danach aus, als würde er genau über Tokio hinweg ziehen - und zwar noch heute Nacht.

13. Oktober 2013:
Mit jedem Update wird die Intensitätsprognose für WIPHA aggressiver. Major Typhoon ist sehr wahrscheinlich, aktuell ist auch ein Super Typhoon drin. (Noch) vergleichsweise beruhigend ist der Umstand, dass sich WIPHA beim Durchzug nahe Tokio bereits deutlich auf dem absteigenden Ast befinden sollte (und das bei sehr hoher Zuggeschwindigkeit).

12. Oktober 2013:
Auch WIPHA ist jetzt ein Taifun. Das JTWC glaubt, dass der Wirbelsturm Tokio zwischen dem 15. und 16. Oktober und als Taifun recht nahe kommen wird.

Update:
Die JMA hat 25W gerade offiziell zum Tropischen Sturm WIPHA erklärt.
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Auch das System 92W, mittlerweile knapp westlich von Guam, entwickelt sich wie erwartet und ist inzwischen das Tropische Tief 25W. In Kurze sollte es auch offiziell zum Tropischen Sturm WIPHA deklariert werden. 

Die Prognose geht davon aus, dass WIPHA bis zum 14. Oktober Kurs NW durch unbewohnten Pazifik  halten und dann - noch weit südlich der japanischen Hauptinseln - nach rechts schwenken wird. Wie stark diese Drift ausfallen wird, ist noch unklar und somit kann man noch nichts halbwegs Zuverlässiges über die potentielle Bedrohung für Japan sagen.  

In spätestens zwei Tagen sollten wir mehr wissen.

 
 
 

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