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Super Taifun HAGUPIT (RUBY) bedroht die Philippinen

Mittwoch, 3. Dezember 2014


6. Dezember 2014
Es geht los:

Credit: CIMSS


5. Dezember 2014

Es gibt gute Nachrichten für die Philippinen, zumindest im Vergleich zu gestern.
HAGUPIT befindet sich definitiv auf dem absteigenden Ast. Gleichzeitig sehen die Intensitätsprognosen wesentlich freundlicher aus als noch vor 12 Stunden. Diese gravierenden Diskrepanzen zwischen Prognosen, die innerhalb relativ kurzer Zeitabstände erstellt werden, erleben wir im Westpazifik leider immer wieder.

Trotz allem ist aktuell immer noch davon auszugehen, dass HAGUPIT noch als Major Typhoon auf die Philippinen trifft. Aber zwischen den Kategorien 3 (aktuelle Vorhersage) und 5 (gestrige Prognose) besteht ein gewaltiger Unterschied, was die zu erwartenden Schäden durch Wind anbelangt.

In diesem Moment gehört HAGUPIT noch in die Kategorie 4 und befindet sich etwas 400 km E von Borongan auf Ost-Samar. Ab Samstag Mittag wird es auf Visayas so richtig losgehen und im weiteren Verlauf wird es immer wahrscheinlicher, dass der Kern des Zyklons am Dienstag Manila voll erwischt. Dann allerdings wahrscheinlich "nur noch" gerade so als Taifun.

Der Verlauf der Prognosen gibt Anlass zur Hoffnung, dass es weniger schlimm kommen wird als befürchtet. Was bitte nicht als Aufruf zu Leichtsinn oder zum Unterschätzen der Gefahren - vor allem der Gefahren, die auf den Durchzug des Wirbelsturms folgen - verstanden werden soll.


Super Taifun Hagupit, Ruby, HQ Satellitenfoto, 4. Dezember 2014, Philippinen
Satellitenfoto HAGUPIT
4. 12. 2014
Credit: NASA
>>> HQ-Foto <<<
4. Dezember 2014

HAGUPIT, der noch einmal an Intensität zugelegt hat, ist im Zuständigkeitsbereich der Philppinen angekommen (aktuelle Position etwa 700 km E von Surigao City) und hat somit  nun auch den Namen RUBY bekommen.

Die Intensitätsprognosen für den Landfall (erwartet am Samstag auf Ost- oder Nord-Samar) sehen inzwischen etwas weniger aggressiv aus, aber nach wie vor ist bei Ankunft auf den Philippinen von einem Major Typhoon auszugehen.

Visayas und Mindanao werden wahrscheinlich das Schlimmste abbekommen, die momentanen Trackmodelle bringen den Kern außerdem sehr nahe an Manila heran.

Da auch der Nordost-Monsun das Seine tut, ist in  den kommenden Tagen mit extremen Niederschlägen mit gefährlichen Konsequenzen zu rechnen.
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Der zweiundzwanzigste Tropische Wirbelsturm der laufenden Taifunsaison hat sich binnen kürzester Zeit und alle Erwartungen bei weitem übertreffend zu einem Super Typhoon entwickelt.

Unter ästhetischen Aspekten - auf das Satellitenbild bezogen - ist HAGUPIT ein wunderschöner Wirbelsturm. Ein gigantischer kreisrunder Kern, ein perfekt geformtes Auge etc.. Das Problem: der Zyklon wird aller Voraussicht nach noch als Super Typhoon (einem Hurrikan der Kategorie 5 entsprechend) direkt auf die Philippinen treffen.

Super Taifun Hagupit Ruby, Satellitenbild, 2014, Dezember, Philippinen
Satellitenbild HAGUPIT
4. Dezember 2014
Credit: CIMSS


Der Outflow ist bereits jetzt (hohe, dünne Wolken) von Mindanao und Visayas aus zu erkennen, wenn man nach Osten blickt. Die Ankunft des inneren Kerns wird momentan für den 7. Dezember prognostiziert, aber aufgrund der Dimensionen HAGIPUTs werden bereits wesentlich früher Hurrikanbedingungen auf Teilen der Philippinen herrschen.

HAGIPUT (internationaler Name), der von der philippinischen Regierung den Namen RUBY bekommen wird, ist sehr langsam unterwegs, was die Trackprognose erfahrungsgemäß unsicherer macht als bei einem Sprintwirbelsturm. Was Ihnen aber - sollten Sie vor Ort sein oder in Kürze sein wollen - auch die Chance gibt, zu reagieren.

Den schlimmsten Fall annehmend, was gleichbedeutend mit "den aktuellen Prognosen halbwegs vertrauen" ist, kann es nur eine Empfehlung geben: Bleiben Sie weg bzw, sehen Sie zu, dass Sie wegkommen. Falls Sie nicht gewillt sind, dies zu tun, versuchen Sie zumindest vorbereitet zu sein. HAGUPIT hat das Potenzial, zum HAIYAN des Jahres 2014 zu werden.


Tropischer Sturm BEJISA Mauritius und La Reunion

Sonntag, 29. Dezember 2013


2. Januar 2014:
Während unserer Abwesenheit zum Jahreswechsel - die Reise ging an einen internetfreien Ort - hat sich BEJISA ganz ordentlich aufgeplustert und entspricht inzwischen einem Major Hurricane der Kategorie 3 (Saffir-Simpson). Gleichzeitig hat der Wirbelsturm den Weg nach La Reunion zurückgelegt und das Auge des Zyklons befindet sich aktuell knapp westlich der Insel:

Tropischer Sturm BEJISA Mauritius und La Reunion Satellitenbild
Satellitenbild Zyklon BEJISA La Reunion Mauritius
2. Januar 2014
Credit: CIMSS
Es ist zwar davon auszugehen, dass sich BEJISA gerade auf dem Höhepunkt seiner Intensität befindet, sprich dass es ab sofort bergab geht, allerdings wird der Zyklon Gegenzug wahrscheinlich noch einmal auf die Bremse treten, was bedeutet, dass La Reunion noch etwa 24 Stunden lang einen direkten Impakt erleben wird.

Ab dem 4. Januar sollte BEJISA dann Kurs SW einschlagen und sich in pazifisches Niemandsland begeben.
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Update: BEJISA ist jetzt offiziell.
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NE von Madagaskar hat sich der Tropische Zyklon 6S gebildet, welcher in Kürze auch offiziell von der Meteo France zum Tropischen Sturm BEJISA deklariert werden dürfte.

In den kommenden Tagen wird der Wirbelsturm langsam und mit generellem Kurs S vor der nördlichen Ostküste Madagaskars herumwuseln, wobei er wahrscheinlich die Intensität eines Hurrikans erreichen wird, bevor er dann pünktlich zum Jahresbeginn Fahrt aufnehmen und sich auf Mauritius und La Reunion zubewegen sollte. Die aktuelle Trackprognose bringt den Kern zwischen dem 3. und 4. Januar 2014 genau zwischen den beiden Inseln hindurch. Dann nicht mehr einem Hurrikan entsprechend.



Tropischer Sturm CHRISTINE Australien

Freitag, 27. Dezember 2013


29. Dezember 2013:
98P ist mittlerweile nicht nur zu CHRISTINE ernannt worden sondern entspricht bereits fast einem Hurrikan.
Und mit dieser Intensität - wobei die Kategorie 1 kaum überschritten werden sollte - wird CHRISTINE voraussichtlich auch morgen (30. Dezember) etwas westlich von Port Hedland an Land gehen.
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System 98P NNW von Broome ist mittlerweile zu einem Tropischen Tief deklariert worden und es wird nicht mehr lange dauern, bis das BoM den Namen CHRISTINE vergibt.

Alles deutet momentan auf einen Landfall nahe Karratha pünktlich zum Jahreswechsel hin, Kategorie 1 Saffir-Simpson (also einem Hurrikan entsprechend) ist wahrscheinlich.

Das BoM gibt bereits Warnungen aus (das Tief hat recht gigantische Dimensionen), es gelten Warning und Watch von Cape Leveque bis Mardie. 

Tropischer Sturm BRUCE

Mittwoch, 18. Dezember 2013


Der Australischen Zyklonsaison zugehörig, aber bereits weit westlich des Kontinents und mit Kurs W unterwegs hat sich nahe Cocos Island der Tropische Sturm BRUCE (04S) gebildet. 

In den kommenden Tagen wird BRUCE wahrscheinlich eine sanfte Linkskurve ziehen, womit keinerlei Festland in Gefahr käme. Was auch gut ist, denn es ist davon auszugehen, dass BRUCE schon übermorgen einem Hurrikan der Kategorie 2 entsprechen wird.

Tropischer Sturm AMARA Mauritius und La Reunion

Montag, 16. Dezember 2013


20. Dezember 2013:
AMARA ist nahe Rodrigues angekommen und entspricht einem Hurrikan der Kategorie 3.
Leider - für Rodrigues - ist AMARA sehr langsam unterwegs und dies wird sich in den kommenden Tagen kaum ändern. Was bedeutet, dass die Insel über mehrere Tage einen Hurrikanimpakt erleben wird.

Mauritius und La Reunion sind inzwischen ziemlich sicher aus dem Schneider.

Details zu AMARA und den Warnungen: Mauritius Meteorological Services

18. Dezember 2013:
AMARA entspricht mittlerweile einem Hurrikan der Kategorie 1 und wird noch intensiver werden, voraussichtlich äquivalent der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala. Man geht jetzt davon aus, dass die Linksdrift bereits stattfinden wird, wenn sich AMARA nördlich von Rodriuges befindet, etwa zwischen dem 20. und 23. Dezember. Damit würde der Wirbelsturm Rodrigues am stärksten bedrohen, obwohl Mauritius und La Reunion noch im Warnkegel liegen.

Die Meteo France wagt sich schon etwas weiter vor und glaubt an eine 90°-Drift, welche AMARA direkt über Rodrigues hinwegziehen und dann Kurs SSE nehmen lassen würde.
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Inzwischen ist AMARA offiziell, ohne dass sich an den Prognosen viel geändert hätte.
In den kommenden Tagen sollte der Wirbelsturm fast exakt Kurs West halten und weit nördlich von Rodrigues bereits einem Hurrikan entsprechen. Nach 5 Tagen wird dann eine Linksdrift erwartet, die den Zyklon in Richtung Mauritius / La Reunion bringen würde.
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Im Südwest-Indik ist das System 93S dabei, zu einem Tropischen Tief und später zum Tropischen Sturm AMARA zu werden. Die aktuellen Modelle bringen das System in etwa einer Woche in die Nähe von Mauritius und La Reunion, momentan sieht es nach Hurrikanstärke aus.  Genaueres, sobald AMARA offiziell ist.

Tropischer Sturm MADI Indien

Freitag, 6. Dezember 2013


12. Dezember 2013:
MADI ist kein Tropischer Sturm mehr.
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9. Dezember 2013:
MADI entspricht nicht mehr einem Hurrikan. Allerdings geht man jetzt davon aus, dass der Wirbelsturm in Kürze eine steile Linksdrift vornehmen und danach mit Kurs SW an die indische Küste ziehen und dort zwischen dem 12. und 13. Dezember südlich von Chennai an Land gehen wird.
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7. Dezember 2013:
Inzwischen sehen wir auch ganz offizielle den Tropischen Sturm MADI. Der Wirbelsturm bewegt sich nur sehr langsam vorwärts, sollte dabei aber in Kürze bereits einem Hurrikan entsprechen und das dann eine Weile lang bleiben. Die Nordostdrift wird nicht mehr angenommen, was bedeutet, dass MADI sich vorläufig zwar kaum der indischen Küste nähern, sich aber auch nicht wirklich von ihr entfernen wird.
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Etwa 530 km SE von Chennai an der Ostküste Indiens hat sich in der Bengalischen Bucht ein weiteres Tropisches Tief gebildet, welches die US-Institute aufgrund der kürzeren Messung der anhaltenden Windgeschwindigkeiten bereits als Tropischen Sturm bzw. Tropischen Zyklon 6 ansehen.

Es ist davon auszugehen, dass TS6 auch nach Ansicht des offiziell zuständigen IMD zu einem Tropischen Sturm (Cyclonic Storm) werden und somit den Namen MADI erhalten wird, während er sehr langsam nach Norden und später nach Nordost zieht. Zumindest für kurze Zeit könnte der Wirbelsturm dabei einem Hurrikan entsprechen.

Mit einem Landfall ist nicht zu rechnen, allerdings zeigt das System ganz beachtliche Dimensionen und ein ziemlich großer Teil der indischen Ostküste erlebt bereits einen Impakt. 

Orkan XAVER Live Webcams

Donnerstag, 5. Dezember 2013

Aufgrund der großen Nachfrage hier zwei Links, bei denen Sie eine riesige Anzahl an Live-Webcams in Deutschland und anderswo finden, die Orkan XAVER "beobachten". Ohne Extra-Software einfach im Browser und die meisten wirklich live:

Tropensturm DUMILE bei Mauritius, La Reunion und Madagaskar

Sonntag, 30. Dezember 2012

Update 4. Januar 2013

Credit: CIMSS

DUMILE ist mittlerweile an La Reunion und Mauritius vorbei gezogen und hat die Inseln wie erwartet einem Hurrikan der Kategorie 1 entsprechend passiert.

Es ist davon auszugehen, dass DUMILE in den kommenden Tagen immer mehr abschwächt, Festland kommt voraussichtlich nicht mehr in Gefahr.

Update 3. Januar 2013

Wie erwartet entspricht DUMILE inzwischen einem Hurrikan der Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala), wenn auch momentan nur gerade so (120 km/h 1-Minute-anhaltende Messung der Windgeschwindigkeit durch die US-Institute .... Windspitzen bis etwa 150 km/h).

Die Meteo France sieht DUMILE noch als "Forte tempête tropicale" (89 - 117 km/h anhaltende Winde) an, basiert ihre Messungen aber einer Dauer von 10 Minuten.

Momentan rechnet niemand mit einer weiteren gravierenden Intensivierung des Zyklons, die Kategorie 2 auf der Saffir-Simpson-Skala wird wahrscheinlich nicht erreicht werden. Allerdings kommt der Kern des Wirbelsturms La Reunion und auch Mauritius doch recht nahe, daran besteht kein Zweifel mehr. Das Schlimmste, was den Wind anbelangt, steht La Reunion und Mauritius praktisch unmittelbar bevor und dürfte bei der aktuellen Zuggeschwindigkeit von etwas mehr als 20 km/h bis in die Nacht zwischen Donnerstag (3. Januar) und Freitag (4. Januar) anhalten.

Wenn Sie sich vor Ort befinden und keine Erfahrung mit Tropischen Stürmen besitzen, befolgen Sie bitte unbedingt die Hinweise und Anordnungen des Zivilschutzpersonals vor Ort.


Update 1. Januar 2013

Meteo-France und US-Institute sehen DUMILE inzwischen übereinstimmend als deutlich stärkeren Tropischen Sturm, nicht mehr weit davon entfernt, was man im Atlantik einen Hurrikan nennt.
Die Struktur des Zyklons hat sich auch ordentlich verbessert und wir sehen auf dem Satellitenbild links, dass die ersten Ausläufer DUMILEs sowohl Madagaskar als auch La Reunion und Mauritius längst erreicht haben.

An den Verlaufsprognosen hat sich nicht wirklich viel geändert, am gefährlichsten wird DUMILEs Kern wahrscheinlich La Reunion werden. Zwischen dem 3. und 4. Januar soll das Zentrum des Zyklons La Reunion am nächsten kommen, aller Wahrscheinlichkeit nach dann in der Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala). Bleibt zu hoffen, dass die erwartete Steigerung der Zuggeschwindigkeit eintritt, denn mit den aktuellen sehr gemütlichen 11 km/h wäre mit wesentlich stärkeren Schäden vor allem auf La Reunion zu rechnen.

Wenn Sie sich vor Ort befinden und über keinerlei Erfahrung mit Tropenstürmen verfügen, empfehlen wir Ihnen einen Blick auf unsere: Hinweise zum Verhalten bei Sturm am Urlaubsort.
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SW der Seychellen hat sich ein Tropisches Tief gebildet, welches aller Wahrscheinlichkeit nach noch vor dem Jahreswechsel  zum Tropischen Sturm DUMILE werden wird.

Noch ist das System in Richtung W unterwegs, aber während der kommenden 2 Tage wird eine Linksdrift erwartet, die es auf Kurs S bringen würde. Und damit in die Nähe von in erster Linie La Reunion. Auch Mauritius liegt noch in der gefährdeten Zone.

Zwischen dem 2. und 4 Januar 2013 soll der Kern den Inseln nahe kommen. Da der Sturm wahrscheinlich die Stärke eines Hurrikans erreichen wird, sollten Leute vor Ort die Entwicklung beobachten.

Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 28. Dezember 2012

Freitag, 28. Dezember 2012

Wie nicht anders zu erwarten, geht es ganz ordentlich zur Sache, wenn wir uns gerade einmal einen Kurzurlaub gönnen.

Hier also eine ganz kurze Unterbrechung des Kurzurlaubs:

In den vergangenen Tagen hatte die Taifunsaison den Philippinen WUKONG zu bieten, der mittlerweile nur noch ein Restetief ist.

Bei den Salomon-Inseln hat sich der Tropische Zyklon 05P gebildet, der inzwischen vom RSMC Fidschi in Nadi den Namen FREDA verpasst bekommen hat. FREDA wird aller Wahrscheinlichkeit nach die Stärke eines Hurrikans erreichen und nach ein paar Tagen Reise nach Süden Anfang Januar 2013 Kurs auf Neukaledonien nehmen.

Satellitenbild-Loop FREDA


Auch nordwestlich von Australien grummelt es, das BOM führt das System 95S bereits als Tropisches Tief und erwartet die Entstehung eines Tropischen Sturms. Es sieht momentan nicht danach aus, als würde 04U, wie das System vom BOM genannt wird, in Australien an Land gehen, aber die Silvesterfeiern an der Nordwest-Küste des Kontinenten könnten ein wenig durch den dann wahrscheinlichen Tropensturm MITCHELL etwas beeinträchtigt werden.

Tropischer Sturm 4 im Indischen Ozean zieht nach Somalia

Sonntag, 23. Dezember 2012

Tropischer Sturm 4 im Indischen Ozean zieht nach Somalia, Mahasen, Dezember, 2012, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Nordindik, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder,
Satellitenbild und Prognose Tropischer Zyklon 4
23. Dezember 2012
Credit: CIMSS
Während vielerorts auf der Nordhalbkugel unseres Planeten noch auf eine Weihnacht mit Schnee gehofft wird, bekommt es Somalia in den kommenden Tagen mit einem Tropischen Sturm zu tun.

Die US-Institute führen den Zyklon als Tropischen Sturm 4, allerdings ist es in diesem Moment nicht einfach, Informationen zu erhalten. JTWC (Navy) und das verantwortliche IMD sind gerade praktisch unerreichbar.

Es sieht danach aus, als würde der Tropensturm nach Somalia ziehen, wo er zwar voraussichtlich nur noch als Tropisches Tief ankommen, aber trotzdem eine Menge Niederschläge abliefern wird. Sollte das IMD noch einen Namen vergeben, wäre MAHASEN an der Reihe.

Tropischer Sturm EVAN bei Samoa und Fidschi

Dienstag, 11. Dezember 2012




Update 17. Dezember 2012
Vor ein paar Stunden hat EVAN (HQ-Satellitenfoto 16. Dezember), der aktuell der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Skala zugeordnet wird, Landfall an der Nordküste von Viti Levu (Fidschi) gemacht und entfernt sich inzwischen von den Fidschi-Inseln in Richtung Neuseeland.

Wenn Sie detaillierte Information darueber suchen, was passiert ist und was noch passiert, empfehlen wir Ihnen: diese gut informierte und informierende Website.

Update 16. Dezember 2012
EVAN ist inzwischen bei Fidschi angelangt, der Kern des Zyklons befindet sich knapp nördlich der Inseln. Der Wirbelsturm entspricht einem Hurrikan der Kategorie 3 und wird Fidschi voraussichtlich in großer Nähe umkurven, was bedeutet, dass mit einem starken Impakt zu rechnen ist. (siehe auch: BBC-Video)

Ab dem 19. Dezember wird EVAN dann wahrscheinlich auf Kurs S schwenken und sich auf den Weg in Richtung Neuseeland machen. Ob er dort noch als Tropischer Sturm anzukommen in der Lage ist, bleibt abzuwarten.

Update 14. Dezember 2012
Die US-Institute sehen EVAN jetzt als Zyklon der Kategorie 3 an, das bedeutet er entspricht einem Major Hurricane auf der Saffir-Simpson-Skala. Den steilen Knick in der Zugbahn hat der Wirbelsturm vollzogen und entfernt sich von Samoa, allerdings fand der Knick entgegen dem Uhrzeigersinn statt und nicht wie erwartet im Uhrzeigersinn. Deshalb erwartet man jetzt, dass der Kern des Zyklons nördlich an Fidschi vorebi ziehen wird, und zwar immer noch einem Hurrikan entsprechend.


Update 13. Dezember 2012
EVAN (HQ-Satellitenfoto 12. Dezember) entspricht inzwischen einem Hurrikan und ist nach den Schätzungen des JTWC bereits fast ein Major Hurricane. Obwohl EVAN ein relativ kleiner Zyklon ist, hat er schon starke Schäden auf Samoa verursacht und es ist davon auszugehen, dass die Schadensmeldungen zunehmen werden, da sich der Wirbelsturm sich voraussichtlich noch mindestens 24 Stunden in der Nähe der beiden Samoas aufhalten und dabei an Intensität zulegen wird, bevor er sich auf den Weg nach Fidschi macht.

Leider sind scheinbar auch die ersten beiden Todesopfer zu beklagen. Es handelt sich um zwei Kinder, die nahe Apia Park im Osten der Hauptstadt Apia ertrunken sein sollen. Das Desaster Management Office hat dies zwar noch nicht bestätigt, aber die Familien der beiden Kinder haben wie auf Samoa üblich per Anzeige im Radio über die Tragödie informiert.



Update 12. Dezember 2012
TC04 ist jetzt auch offiziell der Tropische Zyklon EVAN und befindet sich mit Zugrichtung E bis ENE über Samoa und umliegenden Inseln. Während der kommenden 2 Tage wird eine steile Rechtsdrift erwartet, die den Tropensturm am Ende wieder in Richtung WSW auf Fidschi zu führen soll.

Ab morgen muss damit gerechnet werden, dass EVAN die Stärke eines Hurrikans erreicht und am 15. Dezember wird der Zyklon wahrscheinlich einem Major Hurricane entsprechen. Bis zur Ankunft nahe Fidschi könnte der Intensitäts-Höhepunkt (eventuell Kategorie 3) überschritten sein.

Update:

Das JTWC behandelt 91P jetzt als Tropical Cyclone 04P und erwartet, dass dieser ziemlich exakt nach Samoa ziehen und dort zu einem starken Zyklon werden wird.

Das Erreichen der Intensität eines Major Hurricanes ist wahrscheinlich.
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Im Südpazifik befindet sich knapp nördlich von Samoa das Tropische Tief 4 (US-Institute: System 91P), welches voraussichtlich in den kommenden Tagen zu einem Tropischen Sturm wird.

Das Regionalzentrum Fidschi erwartet die Entstehung für den 14. Dezember, das JTWC hat einen Tropical Cyclone Formation Alert veröffentlicht.

Voraussichtlich wird das System während der kommenden Tage Kurs Ost halten. Der Name des Tropischen Sturms wäre EVAN.
Sturmwarnung liegt bisher nicht vor.

Erdbeben und Tsunami Japan 7. Dezember 2012

Freitag, 7. Dezember 2012

Um 08:18 Uhr UTC wurde SE von Kamaishi, Japan ein Erdbeben (Seebeben) der Stärke 7,3 (Richter-Skala) aufgezeichnet, dem mehrere mittelschwere Nachbeben folgten und noch folgen (das letzte vor 6 Minuten).

Das Beben löste einen Tsunami von etwa einem Meter Höhe aus, der die Küste Japans erreichte. Inzwischen wurden alle Tsunami-Warnungen deaktiviert.

Bisher wird von 5 Verletzten berichtet, von denen keiner schwer verletzt ist.

Das Atomkraftwerk Fukushima meldet bislang keine erhöhte Strahlung und es wurde nicht evakuiert.

Taifun BOPHA | PABLO gefährdet die Philippinen eventuell noch einmal

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Update 9. Dezember 2012
BOPHA ist kein Tropischer Sturm mehr.

Update II 8. Dezember 2012
BOPHA kommt den Philippinen als Major Typhoon noch einmal sehr nahe. Der Kern des Taifuns befindet sich momentan westlich des nördlichen Luzon und bringt Windspitzen von bis zu 160 km/h an die Küste. Die Konvektion fliesst nach NE, womit der Nordwestteil Luzons momentan die meisten Niederschläge abbekommt:

Satellitenbild-Loop  

Update 8. Dezember 2012
BOPHA | PABLO entspricht wieder einem Hurrikan der Kategorie 3, ist also erneut ein Major Typhoon. Zwar soll die Intensität ab sofort wieder langsam, aber konstant nachlassen, andererseits bringt die Trackprognose den Taifun jetzt dichter an West-Luzon heran.

Laut den aktuellen Erwartungen sollte BOPHA am Sonntag Abend der philippinischen Küste am nächsten kommen, bevor es dann wieder nach SW, sprich in Richtung Vietnam gehen soll.

Update 7. Dezember 2012
BOPHA | PABLO ist doch noch einmal zu einem Taifun geworden und die Verlaufsprognose hat starke Veränderungen erfahren. Anstatt sich etwas weiter westlich aufzulösen, wie bisher erwartet, zieht der Taifun aktuell nach Norden und in den kommenden Tagen ist mit einer Rechtskurve zu rechnen, die den Zyklon von Westen aus noch einmal nahe an die Philippinen bringen könnte. Diesmal an die nördliche Hauptinsel Luzon.

Wenn wir es schaffen, werden wir später am Tag ein paar ausführlichere Informationen posten.
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BOPHA | PABLO ist kein Taifun mehr und es sieht aktuell nicht danach aus, als würde er noch einmal zu einem solchen werden.

Stand vor ein paar Tagen noch die bange Frage im Raum, ob der Wirbelsturm jetzt nach Vietnam, Hainan oder Hong Kong ziehen würde, lassen die jüngsten Prognosen erwarten, dass er zwar noch ein paar Tage als Tropischer Sturm durchhalten, dabei aber sehr langsam bleiben und sich mitten im Südchinesischen Meer auflösen wird.

Auf den Philippinen ist das befürchtete Horrorszenario eingetreten. 325 Todesopfer wurden bislang bestätigt und die Zahl wird ziemlich sicher noch steigen, da noch Hunderte Personen vermisst werden (CNN: 379 Vermisste, 411 Verletzte).

Geschätzte 200.000 Personen befinden sich noch in Notunterkünften, etwa 180.000 Personen haben ihr Heim verloren. Das Schlimmste bekam erwartungsgemäß das östliche Mindanao ab, wo BOPHA an Land ging. Ein besonders erschreckendes Detail hinsichtlich der Hilflosigkeit der Philippinen gegenüber diesen Monsterstürmen (Erst vor einem Jahr starben auf Mindanao mehr als 1300 Personen im Zusammenhang mit Taifun WASHI): In Compostela Valley erreichte die Sturmflut sogar Notunterkünfte und forderte somit dort Todesopfer, wohin die Bevölkerung fliehen soll, um vor einem Sturm sicher zu sein.

Tropischer Sturm CLAUDIA bedroht Mauritius und La Reunion nicht

Update 8. Dezember 2012
Auch CLAUDIA entspricht jetzt einem Hurrikan und wird voraussichtlich auch zu einem Major Hurricane. Die Prognosen bleiben aber dabei, dass es jetzt nach Süden gehen wird und damit wäre kein Festland gefährdet.

Update 7. Dezember 2012
Der Tropische Sturm 03 hat von der Meteo France gerade offiziell den Namen CLAUDIA bekommen.
An der Prognose hat sich kaum etwas geändert. Man geht nach wie vor davon aus, dass der Zyklon in Kürze auf Kurs Süd schwenkt.

Update: Die US-Institute sehen 98S jetzt als Tropischen Sturm 3.

Pot. Tropischer Sturm CLAUDIA bedroht Mauritius und La Reunion nicht, Claudia, aktuell, Vorhersage Forecast Prognose, Zyklonsaison Südwest-Indik 2012 2013, Dezember, 2012, Mauritius, Verlauf, Zugbahn, Indischer Ozean Indik,
Prognose Verlauf 98S
6. Dezember 2012
Credit: Meteo France
Etwas mehr als 600 Kilometer SE von Diego Garcia hat sich das Tropische System 98S inzwischen so gut entwickelt, dass die Meteo France auf La Reunion es aktuell als Tropisches Tief ansieht. Das JTWC seinerseits hat einen Tropical Cyclone Formation Alert herausgegeben.

Die Meteo France erwartet eine ziemlich rasante Entwicklung und am Wochenende oder Anfang kommender Woche könnte der wahrscheinliche Wirbelsturm CLAUDIA einem Hurrikan entsprechen.

Momentan sieht es glücklicherweise nicht danach aus, als würde der Zyklon dazu kommen, Landmasse zu bedrohen, denn zwischen Samstag und Sonntag wird eine starke Linksdrift des aktuell nach WSW ziehenden Systems erwartet, die es auf Kurs S oder SSW bringen und weit östlich an Rodrigues, Mauritius und La Reunion vorbei in südlichere und praktisch unbewohnte Gefilde des Indischen Ozeans ziehen lassen würde.

Pot. Tropischer Sturm und Hurrikan VALERIE im Atlantik könnte die Azoren bedrohen

Samstag, 1. Dezember 2012

Update 3. Dezember 2012

Die Wahrscheinlichkeit für das Entstehen eines Tropischen oder Subtropischen Sturms innerhalb der kommenden 48 Stunden ist auf 0% gesunken.
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Update 2. Dezember 2012

Die GFS-Modelle und das National Hurricane Center gehen inzwischen nicht mehr konform. Während die Modelle für 91L eine stetig ansteigende Intensität bis fast in die Hurrikan-Kategorie 2 sehen, sinken laut NHC die Chancen auf das Entstehen eines Subtropischen Sturms mittlerweile (trotzdem noch 40%). An die Möglichkeit eines Tropischen Sturms glaubt das NHC nicht mehr.
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Es ist gar nicht so außergewöhnlich, dass sich auch nach dem offiziellen Ende der Atlantischen Hurrikansaison am 30. November noch Wirbelstürme im Atlantik bilden.

Ein solcher Nachzügler könnte uns in wenigen Tagen bevorstehen. Im Zentral-Atlantik hat sich etwa 2000 Kilometer ENE der Leeward Islands (Kleine Antillen) das Tropische System 91L gebildet, welches die aktuellen Modelle in den kommenden Tagen nicht nur als Tropensturm, sondern auch als Hurrikan (Kategorie 1) erwarten. Das National Hurricane Center gibt dem System aktuell eine Chance von 50%, innerhalb der kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen oder Subtropischen Sturm zu werden.

Das jüngste GFS-Ensemble sieht eine Zugbahn, auf der der potentielle Wirbelsturm VALERIE zuerst nach Norden ziehen und dann zwischen Tag 3 und 5 von jetzt an mit einer Rechtsdrift die Azoren im Uhrzeigersinn umkurven und auf Portugal und Spanien zu ziehen würde.

Nur ein einziges der vielen GFS-Modelle bringt den Zyklon momentan direkt über die Azoren, was bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit für diesen Weg relativ gering ist, man ihn aber nicht komplett ausschließen kann.

BOPHA wahrscheinlich als Super-Taifun nach Palau und dann zu den Philippinen

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Prognose BOPHA

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Satellitenbild BOPHA









Update 3. Dezember 2012
Würden wir die Intervalle der Hurrikan-Kategorien 1 bis 5 fortsetzen, entspräche BOPHA | PABLO jetzt einem Hurrikan der Kategorie 6. Das JTWC sieht aktuell anhaltende Windgeschwindigkeiten von etwa 260 km/h, was den Zyklon zum stärksten Taifun der jüngsten Geschichte in der Region macht.

BOPHA geht gerade in Mindanao an Land und wir müssen in den kommenden Tagen mit Horrormeldungen von den Philippinen rechnen.

Update 2. Dezember 2012
BOPHA ist jetzt wie erwartet ein Super Typhoon. Das JTWC gibt max. anhaltende Winde von 250 km/h an, womit BOPHA längst einem Hurrikan der Kategorie 5 entspricht. Das Auge des Zyklons befindet sich aktuell ziemlich exakt südlich von Palau und der Wirbelsturm ist mittlerweile recht schnell unterwegs. Dem entsprechend wir die Ankunft auf den Philippinen nun bereits morgen Abend, der Landall des Kerns im NE  Mindanaos in der Nacht auf Dienstag erwartet. Wahrscheinlich noch immer einem Hurrikan der Kategorie 4 entsprechend.

Auch die Philippinen haben BOPHA mittlerweile einen Namen verpasst, dort nennt er sich Taifun PABLO.
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BOPHA ist inzwischen zu einem Major Typhoon geworden und es sieht danach aus, als wolle er ziemlich geradlinig zu den Philippinen ziehen. So spät im Jahr (November | Dezember) ist ein so gewaltiger Zyklon übrigens eine ziemlich Seltenheit.

Das JTWC schätzt aktuell die max. (1 Minute) anhaltenden Windgeschwindigkeiten BOPHAs auf etwa 210 km/h, womit der Wirbelsturm also bereits einem Hurrikan der Kategorie 4 entspricht. Die JMA mit ihrer 10-Minuten-Messbasis sieht etwa 170 km/h max. anhaltende Winde.

Für morgen, den 2. Dezember 2012, erwartet das JTWC um die 240 km/h, was bedeutet: Super Typhoon (eine Bezeichnung, die nur die US-Institute benutzen).

BOPHA ist auch in der Vorwärtsbewegung schneller geworden und hält genau auf Palau (wenn Sie Alternativen zur Wikipedia suchen: CIA World Factbook) zu.
 (siehe auch: Satellitenbild-Loop)

Danach wird es ziemlich sicher zu den Philippinen gehen. Voraussichtliche Ankunft am 4. Dezember als Major Typhoon.

Tropischer Zyklon 06B THANE kommt als Hurrikan nach Indien

Donnerstag, 29. Dezember 2011

Satellitenbild THANE 30. Dezember 2011 04:00 Uhr UTC
Credit: CIMSS

Das Zentrum des Wirbelsturms THANE ist wie erwartet südlich von Chennai über indischem Territorium angelangt. Allerdings hat THANE den Status "Significant Tropical Storm" bzw. Hurrikan länger aufrecht erhalten können als noch gestern prognostiziert.

Jetzt kann man davon ausgehen, dass der Tropensturm aufgrund der Interaktion mit der Landmasse und der fehlenden Energiequelle (warmes Ozeanwasser) schnell abbaut, was seine Intensität (erzeugte Windstärke) anbelangt. Dies wird jedoch nicht verhindern, dass das südliche Indien in den kommenden 24 Stunden oder mehr von extremen Niederschlägen heimgesucht werden wird.

Tropensturm THANE als Hurrikan vor Indien

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Satellitenbild mit Position und erwartetem Verlauf
Tropischer Sturm THANE
Stand 29. Dezember 2011
Credit: CIMSS
Der Tropische Sturm THANE befindet sich nun als Hurrikan nahe des indischen Festlands und entspricht einem Hurrikan der Kategorie 1 (siehe auch: HQ-Satellitenfoto vom 28. Dezember).

THANE beeinflusst praktisch die komplette Ostküste des indischen Subkontinents inklusive des Nordens von Sri Lanka. Das Zentrum des Tropensturms wird voraussichtlich morgen (30. Dezember) südlich von Chennai über Land gehen.

Zyklonsaison Südwest-Indik: Tropischer Zyklon 04S (potenziell BENILDE) bedroht kein Festland

Zyklonsaison Südwest-Indik: Tropischer Zyklon 04S (potenziell BENILDE) bedroht kein Festland, Zyklonsaison Südwest-Indik, Benilde, aktuell, Verlauf, Vorhersage Forecast Prognose, Dezember, 2011, Januar, 2012,
Satellitenbild mit Position und erwartetem Verlauf
Tropischer Zyklon 04S
Stand: 29. Dezember 2011
Credit: CIMSS
Südöstlich von Diego Garcia im südwestlichen Indischen Ozean hat sich der Tropische Zyklon 04S (Bezeichnung laut JTWC) gebildet, von dem man erwartet, dass er Kurs SW nehmen und zum Jahreswechsel zu einem Hurrikan werden wird.

Der Wirbelsturm bedroht momentan kein Festland, weshalb außer für den Schiffs- und Flugverkehr keine Sturmwarnungen vorliegen.

Tropischer Sturm THANE bdroht Indien

Dienstag, 27. Dezember 2011

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Satellitenbild, Position und erwarteter Verlauf
Tropischer Zyklon THANE
Stand: 27. Dezember 2011
Credit: CIMSS
Der Tropische Zyklon 06B östlich von Indien hat mittlerweile den Namen THANE erhalten und bewegt sich auf den südlichen Teil des Subkontinents zu. Die Vorhersagemodelle sehen das Zentrum des Wirbelsturms momentan am 29. oder 30. Dezember bei Chennai ankommen.

Die aktuelle Position des Systems wird mit 12.2N 86.6E angegeben und es bewegt sich mit etwas mehr als 10 km/h vorwärts. Die stärksten Winde werden aktuell im Nordwest-Quadranten erzeugt.

Da THANE ziemlich gewaltige Dimensionen aufweist, wird sich seine bevorstehende Ankunft schon bald auf dem ostindischen indischen Festland bemerkbar machen. Auch auf Sri Lanka wird der Tropensturm nicht unbemerkt bleiben.

Man geht im Moment davon aus, dass THANE noch kurzzeitig die Stärke eines Hurrikans der Kategorie 1 erreicht, bevor er als Tropischer Sturm bei Chennai ankommt.

 
 
 

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