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Taifun BOPHA | PABLO gefährdet die Philippinen eventuell noch einmal

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Update 9. Dezember 2012
BOPHA ist kein Tropischer Sturm mehr.

Update II 8. Dezember 2012
BOPHA kommt den Philippinen als Major Typhoon noch einmal sehr nahe. Der Kern des Taifuns befindet sich momentan westlich des nördlichen Luzon und bringt Windspitzen von bis zu 160 km/h an die Küste. Die Konvektion fliesst nach NE, womit der Nordwestteil Luzons momentan die meisten Niederschläge abbekommt:

Satellitenbild-Loop  

Update 8. Dezember 2012
BOPHA | PABLO entspricht wieder einem Hurrikan der Kategorie 3, ist also erneut ein Major Typhoon. Zwar soll die Intensität ab sofort wieder langsam, aber konstant nachlassen, andererseits bringt die Trackprognose den Taifun jetzt dichter an West-Luzon heran.

Laut den aktuellen Erwartungen sollte BOPHA am Sonntag Abend der philippinischen Küste am nächsten kommen, bevor es dann wieder nach SW, sprich in Richtung Vietnam gehen soll.

Update 7. Dezember 2012
BOPHA | PABLO ist doch noch einmal zu einem Taifun geworden und die Verlaufsprognose hat starke Veränderungen erfahren. Anstatt sich etwas weiter westlich aufzulösen, wie bisher erwartet, zieht der Taifun aktuell nach Norden und in den kommenden Tagen ist mit einer Rechtskurve zu rechnen, die den Zyklon von Westen aus noch einmal nahe an die Philippinen bringen könnte. Diesmal an die nördliche Hauptinsel Luzon.

Wenn wir es schaffen, werden wir später am Tag ein paar ausführlichere Informationen posten.
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BOPHA | PABLO ist kein Taifun mehr und es sieht aktuell nicht danach aus, als würde er noch einmal zu einem solchen werden.

Stand vor ein paar Tagen noch die bange Frage im Raum, ob der Wirbelsturm jetzt nach Vietnam, Hainan oder Hong Kong ziehen würde, lassen die jüngsten Prognosen erwarten, dass er zwar noch ein paar Tage als Tropischer Sturm durchhalten, dabei aber sehr langsam bleiben und sich mitten im Südchinesischen Meer auflösen wird.

Auf den Philippinen ist das befürchtete Horrorszenario eingetreten. 325 Todesopfer wurden bislang bestätigt und die Zahl wird ziemlich sicher noch steigen, da noch Hunderte Personen vermisst werden (CNN: 379 Vermisste, 411 Verletzte).

Geschätzte 200.000 Personen befinden sich noch in Notunterkünften, etwa 180.000 Personen haben ihr Heim verloren. Das Schlimmste bekam erwartungsgemäß das östliche Mindanao ab, wo BOPHA an Land ging. Ein besonders erschreckendes Detail hinsichtlich der Hilflosigkeit der Philippinen gegenüber diesen Monsterstürmen (Erst vor einem Jahr starben auf Mindanao mehr als 1300 Personen im Zusammenhang mit Taifun WASHI): In Compostela Valley erreichte die Sturmflut sogar Notunterkünfte und forderte somit dort Todesopfer, wohin die Bevölkerung fliehen soll, um vor einem Sturm sicher zu sein.

BOPHA wahrscheinlich als Super-Taifun nach Palau und dann zu den Philippinen

Samstag, 1. Dezember 2012

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Prognose BOPHA

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Satellitenbild BOPHA









Update 3. Dezember 2012
Würden wir die Intervalle der Hurrikan-Kategorien 1 bis 5 fortsetzen, entspräche BOPHA | PABLO jetzt einem Hurrikan der Kategorie 6. Das JTWC sieht aktuell anhaltende Windgeschwindigkeiten von etwa 260 km/h, was den Zyklon zum stärksten Taifun der jüngsten Geschichte in der Region macht.

BOPHA geht gerade in Mindanao an Land und wir müssen in den kommenden Tagen mit Horrormeldungen von den Philippinen rechnen.

Update 2. Dezember 2012
BOPHA ist jetzt wie erwartet ein Super Typhoon. Das JTWC gibt max. anhaltende Winde von 250 km/h an, womit BOPHA längst einem Hurrikan der Kategorie 5 entspricht. Das Auge des Zyklons befindet sich aktuell ziemlich exakt südlich von Palau und der Wirbelsturm ist mittlerweile recht schnell unterwegs. Dem entsprechend wir die Ankunft auf den Philippinen nun bereits morgen Abend, der Landall des Kerns im NE  Mindanaos in der Nacht auf Dienstag erwartet. Wahrscheinlich noch immer einem Hurrikan der Kategorie 4 entsprechend.

Auch die Philippinen haben BOPHA mittlerweile einen Namen verpasst, dort nennt er sich Taifun PABLO.
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BOPHA ist inzwischen zu einem Major Typhoon geworden und es sieht danach aus, als wolle er ziemlich geradlinig zu den Philippinen ziehen. So spät im Jahr (November | Dezember) ist ein so gewaltiger Zyklon übrigens eine ziemlich Seltenheit.

Das JTWC schätzt aktuell die max. (1 Minute) anhaltenden Windgeschwindigkeiten BOPHAs auf etwa 210 km/h, womit der Wirbelsturm also bereits einem Hurrikan der Kategorie 4 entspricht. Die JMA mit ihrer 10-Minuten-Messbasis sieht etwa 170 km/h max. anhaltende Winde.

Für morgen, den 2. Dezember 2012, erwartet das JTWC um die 240 km/h, was bedeutet: Super Typhoon (eine Bezeichnung, die nur die US-Institute benutzen).

BOPHA ist auch in der Vorwärtsbewegung schneller geworden und hält genau auf Palau (wenn Sie Alternativen zur Wikipedia suchen: CIA World Factbook) zu.
 (siehe auch: Satellitenbild-Loop)

Danach wird es ziemlich sicher zu den Philippinen gehen. Voraussichtliche Ankunft am 4. Dezember als Major Typhoon.

Taifun BOPHA ist im Anmarsch

Sonntag, 25. November 2012

Update 29. November 2012
BOPHA entwickelt sich relativ langsam, aber beständig. Es sieht jetzt danach aus, als wolle der Wirbelsturm eher über Palau als über Yap ziehen und danach geht es wahrscheinlich zu den Philippinen (momentan erwartete Ankunft dort zwischen dem 4. und 5. Dezember).
Voraussichtlich wird BOPHA zwischen Freitag und Sonntag zu einem Taifun.

Update 26. November 2012
Wir haben jetzt offiziell den Tropischen Sturm BOPHA.
Die Verlaufsprognose beziehungsweise die Vorhersage der Zugbahn wurde etwas nach Süden korrigiert, wodurch der Wirbelsturm nicht mehr direkt über Yap ziehen würde.
Auf den kleinen Inseln Nukuoro und Lukunor gilt Sturmwarnung.
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Etwa 500 km ESE von Chuuk hat sich das Tropische Tief 26W (US-Institute) gebildet, auch die JMA sieht das System bereits als Tropical Depression an. Vieles deutet darauf hin, dass 26W bis zum 1. Dezember nahe Yap nicht nur ein Taifun, sondern ein Major Typhoon sein und somit einem Hurrikan der Kategorie 3 oder mehr entsprechen wird.

Wahrscheinlich bereits in Kürze wird 26W zu einem Tropischen Sturm erklärt werden und den Namen BOPHA bekommen.

Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 15. November 2012

Donnerstag, 15. November 2012

In 15 Tagen enden die Atlantische, Pazifische und Zentralpazifische Hurrikansaison offiziell; im Gegenzug beginnt heute die Zyklonsaison im Suedwest-Indik 2012-13, in der wir bereits einen Tropischen Sturm (ANAIS) gesehen haben. (siehe auch: Wann ist wo Hurrikansaison, Taifunsaison oder Zyklonsaison?)

In der Taifunsaison hat sich das Tropische Tief 25W in den vergangenen Tagen an der Südspitze Vietnams festgesetzt und in Süd-Vietnam und Süd-Kambodscha starke Niederschläge abgeliefert. Keines der beobachtenden Institute sieht in diesem Moment mehr die Chance, dass 25W kurzfristig noch zu einem Tropischen Sturm wird, allerdings ist eine Neubildung nicht ganz ausgeschlossen, da sich der Tiefdruckkern noch über offenem Wasser befindet. Die Struktur des Tiefs ist ziemlich verloren gegangen, aber noch immer ist starke Konvektion, vor allem in den Küstenbereichen im Süden Vietnams und Kambodschas zu erkennen.

Im Südwest-Indik hat sich pünktlich zum offiziellen Beginn der Zyklonsaison 2012-13 das Tropische System (95S) immerhin so gut entwickelt, dass die Meteo France Prognosen veröffentlicht. In diesem Moment geht man aber nicht davon aus, dass das System den Status eines Tropischen Tiefs überschreiten wird. Außerdem führt die Zugbahnprognose weit nördlich an Rodrigues, Mauritius und La Reunion vorbei, so dass man sich dort keinerlei Sorgen wegen 95S zu machen braucht. Madagskar wird das System vorraussichtlich nicht erreichen, sondern sich vorher auflösen.

Im Nordindik grummelt es ganz ordentlich über Sri Lanka, Nicobar und Andaman. Das Tiefdruckgebiet bei den Nicobar- und Andaman-Inseln gilt offiziell als Tropisches System 98B, aktuell besteht aber keine akute Tropensturmgefahr.

Bleibt noch der Thangsgiving-Nor'easter zu erwähnen. Die Entwicklung der Vorhersagemodelle lässt hoffen, dass New Jersey, New York und Co. diesmal relativ ungeschoren davonkommen werden, denn  Modelle bringen den Sturm mittlerweile ziemlich weit in den Atlantik hinaus. Allerdings ist hier das letzte Wort noch nicht gesprochen.

Tropisches Tief zwischen Malaysia und Vietnam

Dienstag, 13. November 2012

Update: Die jüngsten ASCAT-Daten haben nun auch das JTWC veranlasst, einen Tropical Cyclone Formation Alert zu veröffentlichen. Deutlich verbesserte Struktur der Konvektion und Organisation des Low Level Centers (klare Zirkulation nahe der Erd- bzw. Meeresoberfläche). Momentan "schickt" die Prognose des JTWC den potentiellen Tropensturm BOPHA in grobe Richtung Ho Chi Minh Stadt.

NW von Malaysia, W von Palawan und SE von Vietnam hat sich das System 96W besser entwickelt (Satellitenbild).

Sowohl das vietnamesische NCHMF als auch die offiziell für die Taifunsaison zuständige JMA sehen das System mittlerweile als Tropisches Tief (Tropical Depression) an.

Exakte Vorhersagen hinsichtlich Zugbahn und Intensität liegen noch nicht vor, aber es sieht danach aus, als würde das Tropentief vorerst bei langsamer Intensivierung nach NW oder WNW in Richtung Vietnam ziehen.

Aktuelle Sturmsituation Tropen weltweit 9. November 2012

Freitag, 9. November 2012

Es brodelt zwar in allen Ozeanen ein wenig, aber aktuell besteht nirgendwo akute Tropensturmgefahr.

Im Atlantik - die offizielle Atlantische Hurrikansaison endet in 21 Tagen - beobachten wir etwas mehr als 1000 km WNW der Kapverden ein System, das sich in den vergangenen 24 Stunden zwar etwas besser entwickelt hat, aber (noch) nicht wirklich große Chancen für die Bildung eines Tropischen Zyklons besitzt. Das National Hurricane Center erwartet, dass, wenn Entwicklung stattfinden sollte, diese sehr langsam vonstatten gehen wird. Wahrscheinlichkeit Entstehung Tropischer Zyklon binnen 48 Stunden laut NHC: 20%.

Die Taifunsaison hat momentan die Systeme 94W und 95W zu bieten, aber (noch) sehen beide sehr unterentwickelt aus. Das ist auch gut so, denn die Anrainer und Insulaner des Westpazifiks haben nun wirklich schon Heftiges durchgemacht in diesem Jahr.

Die größte Wahrscheinlichkeit für den baldigen Besuch eines Tropensturms haben im Moment wohl Mauritius, La Reunion und Madagaskar:

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Satellitenbild SW-Indik
9. November 2012
Credit: CIMSS
 Es handelt sich hier um 2 Systeme. Der kleine Teil links unten ist das vor ein paar Tagen erwähnte System und hat deutlich nachgelassen, aber rechts oben im Bild rückt 95S schon nach und die Modelle lassen hier einiges an Entwicklung zu. Auf der Grafik in der rechten Menüleiste sehen wir, dass auch das CPC etwas in der Region erwartet. Pünktlich zum offiziellen Beginn der Zyklonsaison im Südwest-Indik könnten wir also nach ANAIS bereits den zweiten Tropischen Sturm sehen. Der Name wäre MICHEL.




Aktuelle Sturmsituation Tropen weltweit 5. November 2012

Montag, 5. November 2012

Sturmfreie Bude.

Obwohl es im Atlantik, Pazifik und Indischen Ozean ganz ordentlich grummelt, gibt es in diesem Moment weltweit weder einen Tropischen Sturm noch ein aktives Tropisches System, das in Kürze zu einem Tropensturm werden könnte. Wir wissen aber, dass sich dies schnell wieder ändern kann.

Die Atlantische und Pazifische Hurrikansaison 2012 neigen sich ihrem offiziellen Ende entgegen, was aber nicht bedeutet, dass danach nichts mehr passieren kann.

Im Gegenzug macht sich so langsam die Südhalbkugel startklar. Die Australische Zyklonsaison und die Zyklonsaison im Südpazifik haben offiziell bereits am 1. November begonnen (bisher kein Tropensturm); die Zyklonsaison im Südwestindik - die bereits einen Tropischen Sturm (ANAIS) produziert hat - startet offiziell am 15. November.

Siehe auch: Hurrikanzeit: Wann ist eigentlich WO Hurrikansaison, Taifunsaison oder Zyklonsaison?

Sturmsituation Tropen weltweit 29. Oktober 2012

Sonntag, 28. Oktober 2012

Neben SANDY kommen wir aufgrund des Livetickers (siehe auch: Livestreams) leider kaum dazu, uns um andere Stürme oder Entwicklungen zu kümmern.

Deshalb hier nur ein ganz kurzer Überblick über die Lage.

SON-TINH ist über Land und kein Taifun mehr. Das Gros der Konvektion zieht schon sehr untropisch und weit vom Kern entfernt nach China hinein (Der Kern des Zyklons ist bei weitem nicht so nahe an Hanoi heran gezogene wie noch gestern erwartet und hat nur den extremen Nordosten Vietnams besucht). Voraussichtlich wird der Wirbelsturm bald als Tropentief oder sogar aufgelöst deklariert werden.

NILAM im Nordindik wird wahrscheinlicher, allerdings bleibt 93W nicht mehr so wahnsinnig viel Zeit dazu. Der Indische Wetterdienst hat 93W zu einer Depression erklärt, wobei die Satellitenbilder ehrlich gesagt eine etwas stärkere Sprache sprechen. Sri Lanka und SE-Indien bekommen da ganz schön etwas geliefert.

Im Nordost-Pazifik (Pazifische Hurrikansaison) führt 98E etwa 1000 km SW von Manzanillo, Mexiko ein ziemlich unbeachtetes Dasein Die aktuellen Intensitätsmodelle sehen eher harmlos aus. Trotzdem hält das National Hurricane Center noch an 50% Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Tropischen Zyklons in den kommenden 48 Stunden fest und es wird seine Gründe dafür haben. Die Trackmodelle lassen noch die Möglichkeit zu, dass 98E nach Baja California oder an die zentrale Pazifikküste Mexikos zieht.

Taifun SON-TINH vor Vietnam entspricht einem Major Hurricane

Samstag, 27. Oktober 2012

Taifun Son Tinh, Ofel, Satellitenbild, Vietnam, China, Major Hurricane, Hurrikan
Satellitenbild Taifun SON-TINH | OFEL
28. Oktober 2012 Tagesanbruch
Credit: CIMSS
SON-TINH | OFEL entspricht jetzt einem Hurrikan der Kategorie 3 (Saffir-Simpson) und das bedeutet Major Impact für Vietnam. Vor allem Nord-Vietnam.

Die US-Institute prognostizieren jetzt eine Zugbahn exakt nach Hanoi und aufgrund der Entwicklung der Intensität eine Ankunft dort noch immer als Tropischer Sturm. Man muss davon ausgehen, dass SON TINH auch noch dann Hurrikanwinde produziert, wenn sich sein Kern bereits über dem vietnamesischen Inland befindet.

Nach Hanoi soll SON-TINH weiter nach rechts (Ost) kurven, laut der aktuellen Tendenz besteht sogar die - noch recht theoretische - Chance, dass der Wirbelsturm oder dessen Reste es erneut in den nördlichen Golf von Tonkin schaffen und dort eine weitere tropische Entwicklung erfahren.

Sollten Sie, liebe Leser, sich gerade in Zentral- oder Nord-Vietnam aufhalten, rechnen Sie ab sofort mit gravierenden Bedingungen. (siehe auch: Hinweise zum Verhalten bei Sturm oder Hurrikan | Taifun). Das wird heftig.

Erneut eine Entschuldigung dafür, dass wir uns um SON-TINH nicht so kümmern wie um Hurrikan SANDY. Unsere Kapazitäten sind limitiert, was nichts damit zu tun hat, dass gerade Wochenende ist.

Off Topic privat @ Carsten K.: 
Der ganzen Familie ist bekannt, dass Du in Vietnam bist. Aber niemandem ist klar, wo genau (mir übrigens auch nicht). Man macht sich halt Sorgen. Unbegründet, wie Du und ich wissen, da Du nicht zur Gattung der Leichtsinnigen zählst, aber Du kennst ja die Denkweise. Ich empfehle: Massen-Familien-E-Mail. (Extra off topic: Max hat gerade vereint mit der entsprechenden Geste "!dame!" gesagt! Und mir mit weiteren Gesten zweifelsfrei zu verstehen gegeben, dass er den Inhalt der Mini-Tüte Erdnüsse gern in einen kleinen Plastikbecher umgefüllt hätte. Zwei Minuten später lag er bereits im Tiefschlaf. Pachanga ayer en casa de Chuy, während ich getickert habe.)

Taifun SON TINH (OFEL) bei Vietnam und Hainan auf dem Weg nach Hanoi

Neben SANDY gibt es einen weiteren Hurrikan an einer East Coast. Naemlich an der Ostkueste Suedost-Asiens. Im Westpazifik wird ein Hurrikan als "Taifun" bezeichnet.

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Satellitenbild (Wasserdampf) Taifun SON-TINH | OFEL
27. Oktober 2012
Credit: CIMSS
SON-TINH wird inzwischen auch von der JMA als Taifun angesehen und trägt diesen Titel somit ganz offiziell. Für die US-Institute entspricht der Wirbelsturm einem Hurrikan der Kategorie 1.

Wir sehen ,dass der Zyklon eine ziemlich gesunde Struktur aufweist und China und Vietnam bereits ganz ordentlich beeinflusst.

SON-TINH scheint seinen Intensitäts-Höhepunkt erreicht zu haben, der morgen etwas südlich von Hanoi stattfindende Landfall wird aber noch als Taifun erwartet (siehe auch Prognosegrafik rechte Menüleiste).
Nach dem Landfall zieht der Sturm voraussichtlich noch ganz nah an Hanoi heran, wird den Status "Tropischer Sturm" aber voraussichtlich spätestens am Montag verlieren.

Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 26. Oktober 2012

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Heute eine extra-kurze Ausgabe:

SANDY ist ein Hurrikan der Kategorie 1 und wird aller Voraussicht nach an die US-Ostküste ziehen. Gleich werden wir den neuen Liveticker erstellen. (Liveticker)

TONY ist kein Tropischer Sturm mehr und MURJAN ist in Somalia an Land gegangen und nur noch ein Tropisches Tief.

SON-TINH hat nun die Philippinen verlassen und kommt langsam in Form. Voraussichtlich wird der Wirbelsturm bald zu einem Taifun. Wahrscheinlicher Landfall in Nord-Vietnam.

Im Indischen Ozean (sowohl Nord als auch Südwest) brodelt es gerade ganz ordentlich. Da könnte sich in den kommenden Tagen etwas entwickeln.

Das Wort zum Donnerstag, 25. Oktober 2012

Mittwoch, 24. Oktober 2012

Eine kurze Zusammenfassung der weltweiten Tropensturmsituation.

Im Rampenlicht steht nach wie vor SANDY (Liveticker), die auf dem Weg ist, die Kategorie 2 zu erreichen. Vor allem das gravierende Absinken des Kerndrucks (zwischen 14 und 23 Uhr von 988 auf 954 mBar) gibt zu denken. Dass SANDY an oder in die Nähe der nördlichen US-Ostküste gelangen wird, ist inzwischen ziemlich wahrscheinlich. Allerdings besteht zwischen GFS und Euro ein starker Unterschied, was die Intensität anbelangt. Das National Hurricane Center folgt vorerst den GFS-Modellen und prognostiziert für Samstag eine Abschwächung zu einem Tropischen Sturm. Die Langzeitvorhersage gilt aber noch als ziemlich unsicher. Es bleibt dabei: Wahrscheinlich werden wir ab Freitag Genaueres und Zuverlässigeres zum Thema SANDY und East Coast wissen.

TONY ist noch etwa 1500 Kilometer (WSW) von den Azoren entfernt und zieht in Richtung der portugiesischen Inseln. Allerdings erwartet das NHC eine sehr baldige Transformation zu einem post-tropischen Sturm. Von daher ist es noch immer etwas schwierig zu sagen, was die Azoren erwartet.


An der Vorhersage der Zugbahn fue SON-TINH | OFEL in der Taifunsaison hat sich praktisch nichts geändert, selbst Übereinstimmung zwischen JMA und US-Instituten ist zu bewundern. Voraussichtlicher Landfall voraussichtlich am 28. Oktober zwischen Hanoi und Hue in Vietnam. Allerdings rechnet man jetzt damit, dass SON-TINH zu einem Taifun und auch bis zum oder kurz vor dem Landfall ein solcher bleiben wird.

In der Bucht von Bengalen (Nord-Indik) erleben wir gerade doch den ersten benannten Tropischen Sturm (Cyclonic Storm). Die Deep Depression wurde auf den Namen MURJAN getauft und zieht auf Somalia zu.

Sturmsituation Tropen weltweit 24. Oktober 2012

Dienstag, 23. Oktober 2012

SANDY: Siehe Liveticker

TONY: Nach ziemlich langer Zeit als Tropisches Tief ist nun auch Tropensturm TONY, Nummer 19 in der laufenden Atlantischen Hurrikansaison, offiziell. Mittlerweile hat TONY die Kurve, die ihn in Richtung NE und somit auf die Azoren zu gebracht hat, abgeschlossen. Voraussichtlich TONY am Donnerstag oder Freitag seine tropischen Eigenschaften verlieren. Was dann in etwa wirklich auf den Azoren zu erwarten ist, werden wir wahrscheinlich auch kaum eher wissen.

SON-TINH | OFEL: Die JMA hat den Zyklon, der gerade die Philippinen überquert, inzwischen als Tropischen Sturm eingestuft und ihm somit offiziell den Namen SON-TINH zugeordnet. Nach den aktuellen Erkenntnissen könnte der Zyklon in die Nähe des Status' "Taifun" gelangen, wird voraussichtlich  nach Vietnam ziehen und dort am Sonntag oder Montag kommender Woche zwischen Hanoi und Hue an Land gehen.  

93B | ARB01: System 93B in der Bucht von Bengalen wurde heute vom IMD zu einer Deep Depression erklärt. Laut den aktuellen Intensitätsprognosen ist die Vergabe des Namens MURJAN für dieses System aber eher unwahrscheinlich. Man geht davon aus, dass das Tropentief abschwächt, während es in den kommenden 48 Stunden wahrscheinlich nach Somalia zieht.

Sturmsituation Tropen weltweit 23. Oktober 2012

Noch ein Nachtrag zu SANDY: Die neue Vorhersage der NAO (North Atlantic Oscillation) ist öffentlich und fällt sogar noch niedriger aus als gestern. Damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass SANDY an die US-Ostküste zieht. Mal schauen, was die kommenden GFS-Modelle dazu sagen.

90L im Atlantik ist bereits seit gestern das Tropische Tief 19, potentiell Tropensturm TONY. Nach wie vor sind die Azoren im Visier (aktuelle Satellitenbilder und Prognosegrafiken in unserer rechten Menüleiste), allerdings wohl eher nicht mehr als Tropischer Sturm, sondern als außertropischer Zyklon.

Das Tropische Tief bei den Philippinen hat gestern den philippinischen Namen OFEL bekommen (was bereits geschieht, wenn die PAGASA ein System als Tropical Depression ansieht), die JMA und die US-Institute sehen OFEL noch nicht als Tropischen Sturm.

Desweiteren sitzt in der Bengalischen Bucht (Zyklonsaison Nordindik) das System 93B, welches aber noch keinen Anlass zur Sorge gibt. Dies kann sich allerdings schnell ändern. 

Pot. Tropischer Sturm SON TINH | OFEL (Taifunsaison)

Sonntag, 21. Oktober 2012

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Satellitenbild 92W Philippinen
21. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Wie gesagt, in der Taifunsaison geht es oft sehr schnell.

System 92W ist von der für die Taifunsaison offiziell verantwortlichen JMA zu einem Tropischen Tief erklärt worden.

92W zieht auf die Philippinen zu und wird somit bei weiterer Intensivierung neben dem internationalen Namen SON TINH voraussichtlich auch den philippinischen Namen OFEL bekommen. Mit ersten offiziellen Prognosen ist in Kürze zu rechnen.

Sturmsituation Tropen weltweit 21. Oktober 2012

Vorab: GOES-14 scheint seine Position erreicht zu haben, womit uns wieder vernünftige Satellitenbilder aus dem Nord-Atlantik zur Verfügung stehen. Die momentan aktiven Systeme betreffend sind die Bilder allerdings wenig aussagekräftig (was an der von den Systemen produzierten Konvektion und nicht am Satelliten liegt).

In der Karibik (Atlantische Hurrikansaison) entwickelt sich 99L langsam, aber sicher und zieht dabei sehr gemächlich westwärts. Das National Hurricane Center warnt vor möglichen starken Niederschlägen während der kommenden Tage in Ost-Kuba, Jamaika, Haiti und der Dominikanischen Republik.
Die Wahrscheinlichkeit, dass 99L innerhalb der kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, ist auf 70% gestiegen. Die Intensitätsmodelle, die langfristig um einiges weniger aggressiv als noch gestern daherkommen, sehen in 36 - 48 Stunden einen Tropischen Sturm (SANDY: Liveticker). Besuche durch Hurricane Hunter sind bereits programmiert.
Wohin die Reise gehen wird, ist im Long Range noch unklar, allerdings schießen sich die Modelle kurzfristig auf eine Zugbahn mit Kurs W bis nahe an Yucatán oder Belize heran ein, der eine Drift nach NNE mit einem Besuch Ost-Kubas und der Bahamas folgen soll. Florida ist inzwischen wieder etwas mehr ins Rampenlicht gerückt und auch die US-Ostküste sollte die Entwicklung beobachten.

System Nummer 2 im Atlantik - nach 99L kommt wieder 90L - befindet sich etwas mehr als 1000 Kilometer ENE der Leeward Islands (nördliche Kleine Antillen). Das NHC gibt 30% für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der nächsten 2 Tage. Die Trackmodelle sehen die mittelgroße Atlantikkurve (die bereits in den kommenden 2 bis 4 Tagen in Angriff genommen und auch abgeschlossen werden sollte), was bedeutet, dass die Azoren noch einmal ins Spiel kommen könnten. Momentan sieht es aber eher danach aus, als würde 90L auf dem Weg nach Europa südlich der portugiesischen Inseln bleiben.


Im Nordost-Pazifik (Pazifische Hurrikansaison) sitzt eine kräftige Wetterstörung vor dem südlichen Mexiko und Guatemala. Noch sind die Chancen gering, dass da etwas passiert, aber eine langsame Entwicklung ist nicht ausgeschlossen. Aktuell zieht das System nach Westen.


Östlich der Philippinen (Taifunsaison) braut sich nach ein paar Tagen Verschnaufpause im Westpazifik schon wieder etwas zusammen. System 92W besitzt zwar noch eine nur geringe Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Tropischen Zyklons in den kommenden 24 Stunden, aber wir wissen ja, wie schnell das in der Taifunsaison gehen kann. Vertrauenswürdige Daten und Prognosen zu 92W liegen noch nicht vor.

Sturmfrei? - Auf zur nächsten Runde

Freitag, 19. Oktober 2012

Die aktuelle sehr aktive Phase der Hurrikanzeit, Taifunzeit und Zyklonzeit 2012 geht zu Ende (PRAPIROON und MARIA sind mittlerweile nur noch Reste-Tiefs) und schon bahnen sich neue Entwicklungen an.

Wir beobachten bereits schon wieder 4 neue Systeme mit Entwicklungschancen, noch allerdings ist die Wahrscheinlichkeit jedes einzelnen dieser Systeme für die Entstehung eines Tropischen Zyklons innerhalb kurzer Zeit sehr gering.

In der Atlantischen Hurrikansaison befindet sich etwas näher an den Kleinen Antillen als an der Kapverden und auf Hoehe der Kleinen Antillen eine Tropische Welle, deren Umgebungsbedingungen ab morgen besser werden sollten. Dieses System ist auf Kurs WNW bis NW, wandert also momentan nicht wirklich auf die Karibik zu.

Und dann sitzt - bereits in der Karibik - eine weitere gigantische Tropische Welle, deren Konvektion sich im Prinzip in der ganzen Zentral- und Ostkaribik ausbreitet. Noch herrscht keine Klarheit über die exakte Zugbahn, aber wenn wir einmal auf die Grafik der 2-Wochen-Prognose des CPC (rechte Menüleiste) blicken, sehen wir, dass man sich recht sicher ist, dass da etwas auf Florida, Yucatán oder den Golf von Mexiko zukommt.
Die Modelle sagen: Big Storm. Dieses System könnte das Puzzleteilchen werden, dass viele Experten noch zur Vervollkommnung der Atlantischen Hurrikansaison 2012 erwarten. Im Atlantik ist der Sturmname SANDY an der Reihe.


Im Zentralpazifik gab es in diesem Jahr bisher keine nennenswerte Sturmaktivität, was auch so bleiben könnte. Allerdings hat sich dort - mehr als 1000 km SSW von Lihue - das System 92C gebildet. Auch wenn die Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der kommenden 48 Stunden gerade von 10% auf annähernd 0% herabgesetzt wurde, ist hier langfristig noch Entwicklung möglich. 92C zieht nach Westen.

SW der Marianen im Westpazifik unternimmt das System 92W Versuche, in Schwung zu kommen. Auch die Taifunsaison 2012 könnte also ohne große Unterbrechung bald wieder aktiv werden.

PRAPIROON und MARIA sind noch Tropische Stürme

Donnerstag, 18. Oktober 2012

PRAPIROON und MARIA sind noch Tropische Stürme, Prapiroon, Nina, Maria, aktuell, Paul, Rafael, Anais, Oktober, 2012, Atlantische Hurrikansaison, Pazifische Hurrikansaison, Taifunsaison 2012, Zyklonsaison Südwest-Indik 2012 2013,
Satellitenbild PRAPIROON und MARIA
18. Oktober 2012
Credit: CIMSS
Im Moment wird es weltweit in den Tropen wieder ruhig. Zumindest was aktive Systeme mit dem Status "Tropischer Sturm" anbelangt.

PAUL (entfernt sich von Baja California, Mexiko, Pazifische Hurrikansaison), RAFAEL (zieht nach Europa, Atlantische Hurrikansaison) und SW-Indik-Frühstarter ANAIS (N von Mauritius und La Reunion) sind nur noch Tropische oder außertropische Tiefdrucksysteme.

Noch existent sind PRAPIROON und MARIA (beide Taifunsaison), befinden sich südlich bzw. SE von Zentral-Japan und ziehen in Richtung Ost. PRAPIROON hat dabei einigen Einfluss auf das Wetter in Japan, aber der Kern wird der japanischen Küste aller Wahrscheinlichkeit fern bleiben.

Angemerkt sei, dass das Longe Range GFS noch einen Hurrikan nach Florida bringt.

Sturmsituation Tropen weltweit aktuell 17. Oktober 2012

Dienstag, 16. Oktober 2012

Von den gestrigen 4 Hurrikans hat nur noch einer diesen Status.

RAFAEL ist noch immer ein Hurrikan der Kategorie 1 und sein Kern zieht gerade wie erwartet mit zügigen 46 km/h östlich (etwas mehr als 200 km) an Bermuda vorbei. Die Sturmwarnung auf Bermuda wurde bereits deaktiviert. Auch Neufundland sollte RAFAEL nicht wirklich nahe kommen und die Transformation zu einem subtropischen Sturm wird wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen.

PAUL ist kein Hurrikan mehr, sein Kern sitzt gerade 140 km WSW von Loreto. Es soll rapide weiter bergab gehen mit der Intensität des Zykons (aktuell 95 km/h max. anhaltende Winde), während er momentan nach NNW und morgen dann nach NW zieht. Die Sturmwarnungen sind noch gueltig wie heute Nachmittag, abgesehen davon, dass natürlich die "Hurricane Warning" in "Tropical Storm Warning" umgewandelt wurde.  

Der Kern des Tropischen Zyklons ANAIS wird Mauritius und La Reunion nun wohl endgültig nicht nahe kommen, allerdings zeigt der Tropensturm einen starken outflow nach S-SE, von dem Mauritius einiges zu spüren bekommt. Mittlerweile ist es sehr zweifelhaft, ob ANAIS überhaupt bis nach Madagaskar gelangen wird.

Dauerbrenner PRAPIROON und Tropensturm MARIA befinden sich südlich von Zentral-Japan. PRAPIROON ist nach einigem Pirouettendrehen Okinawa doch noch etwas auf die Pelle gerückt, dabei aber auch kein Taifun mehr. Nach dem, was Okinawa in den vergangenen Wochen mitgemacht hat, lächelt man dort nur müde über PRAPIROON.
Beide Stürme werden voraussichtlich mit Kurs E bis ENE südlich an Japan vorbei ziehen.

Alle aktuellsten Satellitenbilder und Prognosegrafiken finden Sie in unserer rechten Menüleiste.

4 aktive Hurrikans am 15. Oktober 2012

Montag, 15. Oktober 2012

4 aktive Hurrikans am 15. Oktober 2012, Paul, Rafael, Prapiroon, Anais, aktuell, Oktober, 2012, Rekord, Statistiken, Hurrikansaison 2012, Taifunsaison 2012, Zyklonsaison Südwest-Indik 2012 2013,
Credit: UCAR
Da dies nicht allzu häufig ist, soll es kurz in einem eigenen Post erwähnt sein:

In diesem Moment gibt es weltweit 5 aktive Tropenstürme, vier davon entsprechen einem Hurrikan:

(Atlantische Hurrikansaison)

PAUL 
(Pazifische Hurrikansaison)

(Taifunsaison)

(Zyklonsaison Südwest-Indik)

 
 
 

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