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SANDY von der Liste der Sturmnamen im Atlantik gestrichen

Samstag, 13. April 2013

Aufgrund des extremen Impakts des Hurrikans SANDY im Oktober 2012 auf Jamaika und Kuba hat die WMO den Namen SANDY von der alle 6 Jahre zum Einsatz kommenden Liste von Sturmnamen im Atlantik gestrichen.

(siehe auch: Komplette Liste gestrichener Sturmnamen Atlantik)

Ab dem Jahr 2018, in dem die 2012-er Liste erstmals wieder zum Einsatz kommt, wird SANDY durch SARA ersetzt werden.

Hurrikan SANDY Liveticker

Dienstag, 23. Oktober 2012

Weiter geht es hier: Hurrikan SANDY USA Liveticker

In diesem Liveticker werden wir - nach unseren zeitlichen Möglichkeiten - den Weg SANDYs in den kommenden Tagen mit Daten und Prognosen begleiten. Postzeiten MESZ, Vorhersagezeiten Ortszeit.

Freitag, 26. Oktober
05:00
SANDY wurde in die Kategorie 1 herabgestuft (max. anhaltende Winde 150 km/h, Kerndruck 968 mBar).
Der Kern des Hurrikans befindet sich momentan 25 km NNE von Eleuthera Island, Sturmwinde werden jetzt bis 375 Kilometer, Hurrikanwinde bis 55 km vom Kern entfernt festgestellt. Die Zuggeschwindigkeit ist wieder gesunken, aktuell 20 km/h.

Update Sturmwarnung:
Die Regierung der Bahamas hat jegliche Sturmwarnung auf den SE-Bahamas deaktiviert und die "Hurricane Warning" für die Zentral-Bahamas in "Tropical Storm Warning" umgewandelt.

Donnerstag, 25. Oktober
23:00
GFS-Modelle zeigen jetzt ausnahmslos auf den NE der USA. Ab Samstag wird dann auch die Zuverlässigkeit der Landfallprognose stark steigen.

22:00
Konstante 165 km/h max. anhaltende Winde. SANDYs Kern jetzt nahe Cat Island. Es wird erwartet, dass der Hurrikan in seinen Dimensionen wächst, sprich das Windfeld größer wird.
Keine Neuigkeiten beim Status der Sturmwarnung.

Die jüngste NHC-Prognose bringt SANDY am Dienstag Vormittag als Hurrikan oder fast als Hurrikan nahe Philadelphia an Land.


Wort-Kreationen in den US-Medien: Powerhouse-storm, Mega-storm, Perfect-storm, Super-storm, Historic-storm, Major Nor'easter

Euro-Modell zeigt für Montag 946 mBar in Ocean City.

Wahrscheinlichkeit Liveticker Hurrikan SANDY USA ab morgen hier bei uns: 90%.

Lauderdale-by-the-Sea: Webcam Livestream

20:05
Vorhersage Hurrikan SANDY USA
Zwar nicht in der Intensität, aber doch bei der Zugbahn hat sich die Prognose des National Hurricane Center inzwischen den Erwartungen des Euro-Modells von vor ein paar Tagen angepasst. Im Moment zeigt der Prognosefinger ziemlich genau auf New York:
Hurrikan SANDY New York Liveticker, USA, East Coast, Washington, Boston, aktuell
Prognose Hurrikan SANDY New York
Credit: NHC | NASA | TerraMetrics
 Im Warnkegel befindet sich in etwa die Zone zwischen Washington und Boston.

20:00
SANDYs Kern befindet sich 40 km E von Great Exuma Island, ein Hurricane Hunter hat konstante 165 km/h max. anhaltende Winde festgestellt, jetzt allerdings bis zu 335 Kilometer vom Kern entfernt. Der Hurrikan ist noch etwas schneller geworden (32  km/h).

Keine Änderung beim Status der Sturmwarnung.

17:00
Noch 110 km bis Long Island, 135 km bis Great Exuma Island bei 26 km/h Zuggeschwindigkeit. Der Kerndruck ist wieder leicht gefallen (964 mBar), die max. anhaltenden Winde konstant bei 165 km/h geblieben (Daten Hurricane Hunter).
SANDY bleibt also ein Hurrikan der Kategorie 2.

Kuba und Haiti haben alle Sturmwarnungen deaktiviert.
Es gilt jetzt "Hurricane Warning" auf den NW- und Zentral-Bahamas, "Tropical Storm Warning" auf den SE-Bahamas und "Tropical Storm Warning" und "Watch" an der Ostküste Floridas inkl. Lake Okeechobee und auf den östlichen Florida Keys.

Die Trackprognose für die Bahamas wurde minimal nach rechts (Ost) korrigiert, das NHC erwartet jetzt einen direkten Landfall auf Cat Island.

15:20
SANDY und die Bahamas
Die aktuelle Trackprognose des NHC bringt SANDYs Kern innerhalb der kommenden 36 Stunden zuerst genau über Exumas hinweg und danach zwischen Cat Island und Harbour Island hindurch bis an einen Punkt knapp östlich von Great Abaco:
Hurrikan SANDY Vorschau Bahamas Zugbahn Verlauf, Great Abaco, Cat Island, Harbour Island, Exumas, Hurrikanwarnung, Florida, aktuell
Credit: NHC | NASA | TerraMetrics


15:10
SANDY und Florida
Die Sturmwarnungen an der Ostküste Floridas wurden zwar kontinuierlich nach Norden hin ausgedehnt (aktuell "Tropical Storm Warning" von Ocean Reef bis Flagler Beach, "Tropical Storm Watch" von Flagler Beach bis Fernandina Beach), aber das NHC sieht aktuell nur eine Wahrscheinlichkeit von 10%, dass anhaltende Sturmwinde auch wirklich in Florida ankommen.

15:00
Der Kern des Hurrikans befindet sich noch etwa 200 km (S) von Great Exuma, Bahamas. SANDY produziert noch max. anhaltende Winde von 165 km/h, allerdings lassen steigender Kerndruck (aktuell 967 mBar) und geschlossenes sichtbares Auge eine weitere Abschwächung erwarten. Es ist aber fraglich, ob der erneute Aufenthalt des Kerns über offenem Ozean dem nicht entgegenwirkt.

Das National Hurricane Center prognostiziert aktuell, dass SANDY bis Sonntag ein Hurrikan bleibt.

14:00
SANDY hält Intensität und wird schneller.
In Kürze mehr Info.

13:45
Einige Experten sehen den Samstag Abend, wenn SANDYs Kern nahe des 32. nördlichen Längengrades (Latitude Charleston, South Carolina) sein sollte, als den ungefähren Moment an, in dem SANDY ihre endgültige Entscheidung treffen wird, ob es an die US-Ostküste oder in den Atlantik hinaus geht.

13:30
SANDYs Kern verlässt Kuba etwa an der erwarteten Stelle ... nur minimale Abschwächung (165 km/h max. anhaltende Winde).

Update Sturmwarnung
- Alle Warnstufen auf Jamaica deaktiviert.

Sat und Radar zeigen, dass in den kommenden Stunden noch einiges an Niederschlägen auf Haiti und Dom Rep zukommt.

07:40
NHC bestätigt Landfall ganze 8 Kilometer westlich von Santiago als starker Kategorie-2-Hurrikan (max. anhaltende Windgeschwindigkeiten 175 km/h).

07:30
Landfall nahe Santiago de Cuba steht unmittelbar bevor:
Hurrikan SANDY Liveticker, Satellitenbild Hurrikan Sandy Landfall Santiago de Cuba
Credit: NASA | NOAA | NHC

07:00
SANDY jetzt Kategorie 2
Ein Hurrikan Hunter hat gerade max. anhaltende Winde von 175 km/h festgestellt, der Kerndruck liegt bei 957 mBar. SANDY nimmt weiterhin stark und schnell an Intensität zu und es ist möglich, dass der Hurrikan noch vor Landfall Kuba (Entfernung des Kerns bis Santiago de Cuba nur noch 50 km) zu einem Major Hurricane wird.

05:20
Aktualisierung Sturmwarnung
- "Tropical Storm Warning" SE-Bahamas
- "Tropical Storm Warning" Lake Okeechobee, Florida

05:00
SANDY wird stärker.
Der Kern des Hurrikans befindet sich noch 135 km von Guantanamo entfernt und es sieht danach aus, als wolle er noch vor dem Landfall die Kategorie 2 erreichen. Die max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten haben 50 km/h erreicht und der Kerndruck ist gewaltig auf 954 mBar (Hurricane Hunter) gefallen.
Das National Hurricane Center geht nicht mehr davon aus, dass die Interaktion mit Kuba ausreichen wird, um SANDY zu einem Tropischen Sturm abzuschwächen.

Mittwoch, 24. Oktober
23:10
Landfall Jamaika im Satellitenbild-Loop: Animation

23:05
Prognose und Sturmwarnung
Das National Hurricane Center erwartet jetzt einerseits, dass SANDY nach dem Verlassen Kubas den Status Hurrikan wenn überhaupt, dann nur kurzzeitig verliert. Gleichzeitig ist die Trackprognose näher an Florida heran korrigiert worden.

Dies hat für die Sturmwarnungen folgende Konsequenzen:
- Auf den NW- und Zentral-Bahamas gilt ab sofort "Hurricane Warning"
- An der Ostküste von Florida wurde der "Tropical Storm Watch" von Sebastian Inlet bis Ocean Reef zu "Tropical Storm Warning" heraufgestuft.
- "Tropical Storm Watch an der Ostküste von Florida wurde nach Norden bis Flagler Beach ausgedehnt.

23:00
SANDYs Kern verlässt Jamaika bereits wieder, noch 200 Kilometer bis Guantanamo bei gleichbleibender Intensität und Geschwindigkeit. Der Kerndruck ist leicht gefallen (jetzt 970 mbar). Ab sofort sind auf Ost-Kuba Sturmbedingungen wahrscheinlich.

Die Sturmflut wird stellenweise mit der Gezeitenflut zusammentreffen. Hiervon am staerkstenstaerksten betroffen werden wahrscheinlich die Bahamas vor Kuba, Jamaika und Florida.

20:35
Radar Jamaika: Server total überlastet. Falls Sie es versuchen möchten: Radar Jamaica.

20:30
Vorschau US-Ostküste
Euro-Modell bleibt aggressiv: Grafik

20:00
SANDY ist ein Hurrikan

Satellitenbild Hurrikan SANDY
Credit: NASA / NOAA
SANDYs Kern steht unmittelbar vor dem Landfall auf Jamaika (noch 45 Kilometer bis Kingston bei 22 km/h Zuggeschwindigkeit ... noch etwa 300 km bis Guantanamo, Kuba). Der Hurrikan produziert max. anhaltende Winde von 130 km/h, der Kerndruck ist auf 973 mBar gefallen.

Hurrikanwinde werden bis zu 35 km vom Kern festgestellt, also ist auf Jamaika ab sofort mit Hurrikanbedingungen zu rechnen.
Sturmwinde bis 220 km vom Kern, was bedeutet, dass es auch in Ost-Kuba bald richtig losgeht.

Das National Hurricane Center hält eine weitere Intensivierung vor Landfall Jamaika und Ost-Kuba für möglich.

Update Sturmwarnung:
- Auf den NW- und Zentral-Bahamas gilt jetzt neben "Tropical Storm Warning" auch "Hurricane Watch".
- "Tropical Storm Watch an der Ostküste von Florida wurde nach Norden ausgedehnt (jetzt von der Volusia / Brevard-County-Grenze bis Ocean Reef).

Auch Haiti und die Dominikanische Republik bekommen ganz ordentliche Niederschlagsmengen geliefert.


14:00
SANDYs Kern ist noch 155 km von Kingston und 440 km von Guantanamo entfernt. Der Wirbelsturm bleibt nahe Hurrikan-Intensität (110 km/h, 983 mBar). Zuggeschwindigkeit 22 km/h, keine Änderungen bei der Trackprognose bis zu den Bahamas.

Sturmbedingungen auf Jamaika sind ab sofort möglich, Hurrikanbedingungen später am Tag. Der Kern des Zyklons wird voraussichtlich im Laufe des Nachmittags Landfall auf Jamaika machen und eventuell noch heute Nacht auf Kuba. Wahrscheinlich in beiden Fällen als Hurrikan.

Update Sturmwarnung:
- "Tropical Storm Watch" auf den NW-Bahamas wurde in "Tropical Storm Warning" umgewandelt.

12:00
Flughäfen auf Jamaika sind geschlossen.

11:00
SANDY ist fast ein Hurrikan (110 km/h max. anhaltende Winde und steigend).

Update Sturmwarnung
- "Tropical Storm Watch" in SE-Florida und den Upper Keys aktiviert

05:30
Vorschau US-Ostküste
Die GFS-Trackmodelle zeigen inzwischen mit einiger Streuung fast geschlossen an die US-East-Coast. Fraglos herrscht in den USA momentan eine Art Hype um SANDY, dieser ist aber nicht ganz unbegründet. Vor allem machen sich viele Fachleute Sorgen, dass SANDY von der Mehrheit der voraussichtlich Betroffenen ignoriert werden könnte, weil sie bei Erreichen der USA - sollte es denn dazu kommen - mit ziemlicher Sicherheit kein Tropischer Sturm mehr sein wird. Sollten die Erwartungen des Euro-Modells aber eintreffen, ist trotz fehlender tropischer Eigenschaften mit einem Major-Hurricane-Event zu rechnen, was Windstärke und Niederschlagsmengen anbelangt.
Für den Moment gilt aber noch nicht mehr als:
Die Wahrscheinlichkeit, dass SANDY ab Anfang nächster Woche an die US-Ostküste gelangt, steigt.

05:00
SANDY wird stärker (95 km/h max. anhaltende Winde, Hurricane Hunter) und schneller (17 km/h). Entfernung bis Kingston noch 315 Kilometer, bis Guantanamo 595 Kilometer. Sturmwinde werden jetzt bis 220 Kilometer vom Kern entfernt gemessen.

Sturmbedingungen sind auf Jamaika ab dem frühen Mittwoch Morgen wahrscheinlich, Hurrikanbedingungen später am Tag. Bis Donnerstag Nachmittag sollte SANDYs Kern Ost-Kuba überquert haben und auf die NW-Bahamas zu ziehen.

Update Sturmwarnung: "Tropical Storm Watch" auf den Zentral-Bahamas inkl. Cat Island wurde in "Tropical Storm Warning" umgewandelt.

Dienstag, 23. Oktober
23:00
SANDY weiterhin sehr langsam (9 km/h), bisher keine weitere  Intensivierung (85 km/h max. anhaltende Winde, 993 mBar min. Kerndruck). Entfernung Kern bis Kingston noch 420 Kilometer.

Aktuelle Sturmwarnung:
- Hurricane Warning: Jamaika und Ost-Kuba
- Tropical Storm Warning: Haiti
- Tropical Storm Watch: Bahamas

20:45
Das Euro-Modell bleibt aggressiv (30. Oktober, östlich von Long Island):

GFS-Modelle sehen jetzt fast Sturmwinde und Regen satt an der SE-Küste Floridas vorher.

Anmerkung: Seit 1900 hat kein einziger Oktober-, November- oder Dezember-Hurrikan Landfall im Nordosten der USA gemacht: Grafik.

20:30
Prognose US-Ostküste
Nach wie vor besitzt SANDY gute Chancen, an die East Coast zu ziehen. Allerdings ist es fraglich, ob dies noch als Tropischer Sturm geschehen kann. Das National Hurricane Center erwartet, dass SANDY bald nach Überschreiten des 30. nördlichen Breitengrades ihre tropischen Eigenschaften verlieren wird. Die Sturmhistoriker haben den unbenannten Sturm vom Oktober 1923 als denjenigen in der Geschichte der bekannten Atlantischen Hurrikansaison ausgemacht, der SANDY momentan (inklusive der Erwartung, dass es tatsächlich an die US-Ostküste geht) am ähnlichsten ist: Zugbahn.

20:00
SANDYs Kern befindet sich noch 440 km von Kingston, Jamaika entfernt, die max. anhaltenden Windgeschwindigkeiten liegen jetzt bei 85 km/h. SANDY bleibt auf Kurs NNE (20°) bei immer noch langsamen 7 km/h.

Stturmwarnung:
- Hurricane Warning: Jamaika
- Hurricane Watch: Ost-Kuba
- Tropical Storm Warning: Haiti
- Tropical Storm Watch: Zentral- und SE- Bahamas



Tropischer Sturm SANDY entwickelt sich - Hurrikanwarnung Jamaika

Siehe auch: Liveticker SANDY

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Satellitenbild Tropischer Sturm SANDY
23. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA
Tropensturm SANDY befindet sich jetzt - wenn auch sehr langsam (6 km/h) auf dem erwarteten Kurs NNE, der Kern ist noch etwas mehr als 500 Kilometer von Kingston, Jamaika entfernt. Es ist davon auszugehen, dass SANDY in den kommenden 36 Stunden eine relativ rasante Intensivierung vornehmen und nun bei Ankunft Jamaika - zwischen Mittwoch und Donnerstag - doch ein Hurrikan der Kategorie 1 sein wird. Dem entsprechend gilt auf Jamaica "Hurrcane Watch". Die Regierung von Haiti hat "Tropical Storm Watch" aktiviert.

Sturmwinde werden bis zu 150 Kilometer vom Zentrum des Wirbelsturms entfernt festgestellt, auf Jamaika ist bereits heute Nacht oder in den frühen Morgensturnden des Mittwochs mit Sturmbedingungen zu rechnen. An der Süd- und Ostküste Jamaikas ist eine Sturmflut von bis zu einem Meter zu erwarten. Auch die Niederschlagsprognose ist nicht ganz ohne. Ostkuba, Jamaica, Haiti und die Dominikanische Republik müssen mit 125 bis 250 mm rechnen, vereinzelt sind bis 400 mm möglich.

Das National Hurricane Center geht davon aus, dass SANDY über Kuba (voraussichtliche Ankunft des Kerns ganz früh am Donnerstag noch als Hurrikan westlich von Santiago de Cuba) ein paar Schwierigkeiten bekommen, den Status "Tropischer Sturm" aber nicht verlieren wird.

Danach ist der Kegel, der die Warnzone beschreibt, noch ziemlich breit und schließt eigentlich nur die SE-Bahamas aus. Die größte Wahrscheinlichkeit für einen Besuch des Kerns besitzt momentan Cat Island.

Achtung allerdings auch auf Florida. Ein Landfall ist zwar unwahrscheinlich, aber die Modelle bringen SANDY aktuell in 3 bis 4 Tagen  immer näher an die Halbinsel heran. Widriges Wetter gilt fast schon als sicher, inzwischen besteht auch eine kleine Chance auf kurzzeitige Sturmbedingungen.

Ab Anfang nächster Woche oder im Extremfall sogar schon am kommenden Wochenende wird momentan eine Zugbahn an die US-Ostküste wahrscheinlicher. Brachten bei der vorletzten Aktualisierung der GFS-Trackmodelle noch zwei Drittel selbiger SANDY auf die See hinaus und ein Drittel an die East Coast, hat sich dieses Verhältnis in der jüngsten Aktualisierung umgekehrt. Die Modelle, die den Zyklon an der US-Ostküste erwarten, umfassen jetzt allerdings eine ziemlich große Zone, nämlich von North Carolina bis hoch ins NE-New England. Wie schon erwähnt, sollte in etwa bei Verlassen Kubas die Sicherheit der Trackprognose stark steigen. Die aktuelle Schneefall-Prognose für den 2. November zeigt übrigens im Inland nördliche Zentral-US-Ostküste noch immer bis zu 90 cm.




Tropischer Sturm SANDY - Sturmwarnung auf Jamaika

Montag, 22. Oktober 2012

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Credit: NHC
NASA | TerraMetrics
System 99L im Atlantik ist jetzt das Tropische Tief 18 und wird eventuell sogar noch heute zum Tropischen Sturm SANDY erklärt werden.

Der Kern des Tropentiefs wird momentan etwa 500 Kilometer SSW von Kingston, Jamaika lokalisiert. Noch bewegt sich der Zyklon in Richtung SW, sollte aber sehr bald kurven und auf NNE drehen. Das National Hurricane Center folgt da den Modellen.

Momentan wird nicht erwartet, dass SANDY zu einem Hurrikan wird, allerdings könnte der Zyklon bei Jamaika diesem Status recht nahe sein.

Auf Jamaika, wo der Kern des Wirbelsturms am Mittwoch Vormittag erwartet wird, wurde "Tropical Storm Watch" aktiviert.

Ost-Kuba, Haiti, die Dominikanische Republik und die Bahamas sollten die Entwicklung verfolgen.


Atlantische Hurrikansaison aktuell

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Satellitenbild Atlantik
22. Oktober 2012
Credit: NASA / NOAA
In der Karibik werden wir eventuell noch heute ein Tropisches Tief, morgen oder übermorgen dann Tropensturm SANDY sehen. Das National Hurricane Center gibt mittlerweile 90% für die Entstehung eines Tropischen Zyklons aus System 99L innerhalb der kommenden 48 Stunden. Die Trackmodelle bringen den Zyklon übereinstimmend auf Kurs NNE, was bedeutet, dass SANDY nacheinander Jamaika, Ost-Kuba und die zentralen Bahamas besuchen wird.
Aktuell erwarten die Intensitätsmodelle keinen sehr starken Wirbelsturm. Eventuell am Donnerstag kurz den Status Hurrikan. Aber dies kann sich kann sich noch ändern.

Auch der Tropische Sturm TONY wird wahrscheinlicher. 90L bekommt inzwischen 50% vom NHC. Die wahrscheinlichste Zugbahn führt weiterhin südlich an den Azoren vorbei nach Portugal und Spanien. Der Status Hurrikan ist momentan eher unwahrscheinlich.

SANDY und TONY wären bereits die Tropischen Stürme 18 und 19 der Atlantischen Hurrikansaison 2012. Die vier bedeutendsten Pre-Season-Forecasts (NOAA, Gray | Klotzbach, Weather Channel, Accu Weather) erwarteten für 2012 maximal 15 benannte Stürme im Atlantik.

Sturmsituation Tropen weltweit 21. Oktober 2012

Sonntag, 21. Oktober 2012

Vorab: GOES-14 scheint seine Position erreicht zu haben, womit uns wieder vernünftige Satellitenbilder aus dem Nord-Atlantik zur Verfügung stehen. Die momentan aktiven Systeme betreffend sind die Bilder allerdings wenig aussagekräftig (was an der von den Systemen produzierten Konvektion und nicht am Satelliten liegt).

In der Karibik (Atlantische Hurrikansaison) entwickelt sich 99L langsam, aber sicher und zieht dabei sehr gemächlich westwärts. Das National Hurricane Center warnt vor möglichen starken Niederschlägen während der kommenden Tage in Ost-Kuba, Jamaika, Haiti und der Dominikanischen Republik.
Die Wahrscheinlichkeit, dass 99L innerhalb der kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, ist auf 70% gestiegen. Die Intensitätsmodelle, die langfristig um einiges weniger aggressiv als noch gestern daherkommen, sehen in 36 - 48 Stunden einen Tropischen Sturm (SANDY: Liveticker). Besuche durch Hurricane Hunter sind bereits programmiert.
Wohin die Reise gehen wird, ist im Long Range noch unklar, allerdings schießen sich die Modelle kurzfristig auf eine Zugbahn mit Kurs W bis nahe an Yucatán oder Belize heran ein, der eine Drift nach NNE mit einem Besuch Ost-Kubas und der Bahamas folgen soll. Florida ist inzwischen wieder etwas mehr ins Rampenlicht gerückt und auch die US-Ostküste sollte die Entwicklung beobachten.

System Nummer 2 im Atlantik - nach 99L kommt wieder 90L - befindet sich etwas mehr als 1000 Kilometer ENE der Leeward Islands (nördliche Kleine Antillen). Das NHC gibt 30% für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der nächsten 2 Tage. Die Trackmodelle sehen die mittelgroße Atlantikkurve (die bereits in den kommenden 2 bis 4 Tagen in Angriff genommen und auch abgeschlossen werden sollte), was bedeutet, dass die Azoren noch einmal ins Spiel kommen könnten. Momentan sieht es aber eher danach aus, als würde 90L auf dem Weg nach Europa südlich der portugiesischen Inseln bleiben.


Im Nordost-Pazifik (Pazifische Hurrikansaison) sitzt eine kräftige Wetterstörung vor dem südlichen Mexiko und Guatemala. Noch sind die Chancen gering, dass da etwas passiert, aber eine langsame Entwicklung ist nicht ausgeschlossen. Aktuell zieht das System nach Westen.


Östlich der Philippinen (Taifunsaison) braut sich nach ein paar Tagen Verschnaufpause im Westpazifik schon wieder etwas zusammen. System 92W besitzt zwar noch eine nur geringe Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Tropischen Zyklons in den kommenden 24 Stunden, aber wir wissen ja, wie schnell das in der Taifunsaison gehen kann. Vertrauenswürdige Daten und Prognosen zu 92W liegen noch nicht vor.

Pot. Tropischer Sturm SANDY in der Karibik

Samstag, 20. Oktober 2012

System 99L in der Karibik hat zwar in den vergangenen 12 Stunden keine wirkliche Intensivierung vorgenommen, aber es ist damit zu rechnen, dass die Bedingungen für das System bald besser werden.

Im Moment beeinflusst 99L vor allem Ost-Kuba, Jamaica, Haiti und die Dominikanische Republik. Das National Hurricane Center sieht 60% Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der kommenden 48 Stunden. (siehe auch: Liveticker Hurrikan SANDY)

Die aktuellen Trackmodelle lassen einen relativ ungewöhnlichen Verlauf erwarten. Zuerst einmal soll das System, welches sich auf Kurs West befindet, nahe an die mexikanische Halbinsel Yucatán beziehungsweise an Belize heran ziehen und dann steil nach NNE schwenken, was den wahrscheinlichen Tropensturm SANDY über Jamaica und Kuba zu den östlichen Bahamas bringen würde. Florida ist momentan nicht im Visier.

Die Intensitätsmodelle lassen einen Hurrikan zu. Möglicherweise auch einen starken Hurrikan.


Potentieller Tropischer Sturm GORDON

Donnerstag, 9. August 2012

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Satellitenbild 92L
9. August 2012
Credit: NASA / NOAA
Obwohl das System 92L in den vergangenen Stunden ein wenig an Struktur verloren hat, haben sich die Intensitätsmodelle stabilisiert. Die Trackmodelle ihrerseits spielen noch ziemlich verrückt. Je später im Prognosezyklus, desto verrückter natürlich.

Schauen wir also am besten erst einmal nur auf die kommenden 5 Tage. Selbst da ist alles drin, was auch nur annähernd auf dem Weg des potentiellen Wirbelsturms liegt: Kleine Antillen, Puerto Rico, Dominikanische Republik oder .... gar keine Landmasse.

Wenn es auch noch unmöglich ist, zu sagen, wohin 92L wandern wird, können wir Ihnen doch schon einen ungefähren Zeitplan geben. Die folgenden Angaben beziehen sich auf den Fall, dass 92L | GORDON zu der jeweils genannten Region zieht:

Voraussichtliche Ankunft 92L | GORDON
Kleine Antillen: zwischen Samstag und Sonntag (11. und 12. August)
Puerto Rico: Dienstag (14. August)
Dominikanische Republik: zwischen Montag und Dienstag (13. und 14. August)
Jamaica: Montag, 13. August

Manche Angaben mögen Ihnen unlogisch erscheinen, wie z. Bsp. eine frühere Ankunft auf der Dom Rep als auf Puerto Rico. Das hat mit dem jeweiligen Modell zu tun. Sollte das System - um beim Beispiel zu bleiben - nach Puerto Rico ziehen, wird es deutlich langsamer erwartet als bei einer Zugbahn zur Dominikanischen Republik. GORDON würde aus Richtung SE / ESE kommen und im aktuellen Fall ist es unwahrscheinlich, dass der potentielle Zyklon über Puerto Rico zur Dominikanischen Republik ziehen wird.

Tropischer Sturm ERNESTO aktuell: Sturmwarnung Jamaica und Honduras

Sonntag, 5. August 2012

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Satellitenbild Tropischer Sturm ERNESTO
5. August 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
ERNESTO hat ein wenig von seiner gestern doch schon recht guten Struktur verloren.

Datencenter ERNESTO (Tropischer Sturm)
Position: 15,0°N 76,0°W
Entfernung: 345 km SSE von Kingston, Jamaica
Max. anhaltende Winde: 85 km/h
Bewegung: W (270°) bei 35 km/h
Kerndruck: 1006 mBar

Die Trackprognose wurde ein wenig links beziehungsweise Süd korrigiert:

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Erwarteter Verlauf Tropischer Sturm ERNESTO
5. August 2012
Credit: NHC / Google
 Dies hat folgende Auswirkungen: Der Zyklon wird nun voraussichtlich zwischen Montag Abend und Dienstag Mittag Honduras recht nahe kommen. Die Ankunft auf Yucatán wird jetzt in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch um einiges weiter südlich nahe der Grenze zwischen Mexiko und Belize erwartet. Möglicherweise als Hurrikan der Kategorie 1.

Aktualisierung Status Sturmwarnung:
In Honduras gilt "Tropical Storm Watch" von der Grenze zu Nicaragua bis Punta Castilla.
Es gilt weiterhin "Tropical Storm Warning" auf Jamaica.

Inzwischen geht man davon aus, dass ERNESTO es in den Golf von Mexiko schaffen und dort erneut zu einem Hurrikan werden wird. Im Moment ist die nördliche und zentrale mexikanische Golfküste als Zielort für den Landfall wahrscheinlich.

Tropischer Sturm ERNESTO auf dem Weg nach Yucatán - Sturmwarnung Jamaica

Samstag, 4. August 2012

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Satellitenbild Tropischer Sturm ERNESTO
24. August 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Das gestern noch ziemlich "unorganisierte Etwas" ERNESTO nimmt jetzt Form und in seiner Ausdehnung ziemlich gigantische Dimensionen an. So gigantisch, dass momentan auch Puerto Rico und die Dominikanische Republik ein paar Niederschläge von ERNESTO abbekommen.

Dabei ist der Tropensturm bisher weder stärker noch schneller geworden.

Mittlerweile können wir auf die Daten eines Hurricane Hunters zurückgreifen, was uns eine größere Genauigkeit garantiert.

Datencenter ERNESTO (Tropischer Sturm)
Position: 14,4°N 68,7°W
Entfernung: 955 km SSE von Jamaica, 475 km SSE von Santo Domingo, Dominikanische Republik
Max. anhaltende Winde: 85 km/h
Bewegung: WNW (285°) bei 30 km/h
Kerndruck: 1008 mBar

Auf Jamaica wurde Sturmwarnung (Tropical Storm Warning) aktiviert.

Schon morgen (Sonntag) könnte der Tropensturm zu einem Hurrikan werden, allerdings bringen ihn bisher weder die Modelle noch die offizielle Vorhersage in eine höhere als die Kategorie 1 (Saffir-Simpson-Skala). Dies bezieht sich auf die verbleibende Zeit bis zum erwarteten Landfall auf Yucatán, Mexiko, welcher lau der jüngsten Prognose am Mittwoch (8. August) Morgen oder Vormittag an der Riviera Maya stattfinden sollte.

Aufgrund der prognostizierten Geschwindigkeit und Intensität ist weiterhin davon auszugehen, dass ERNESTO es in den Golf von Mexiko schaffen wird. Die aktuellsten Trackmodelle für den Golf sind jetzt so richtig schön konfus und lassen im Prinzip die komplette Golfküste vom Florida Panhandle über Louisiana und Texas bis hinunter an die Südküste des Golfs als Ziel für den wahrscheinlichen dritten Landfall zu. 






Doppler-Radar-Landkarte Karibik, Mexiko und USA - Live Radarbilder Sturm und Hurrikan

Sonntag, 18. September 2011

Ab sofort bieten wir Ihnen hier eine Landkarte, auf der Sie die wichtigsten uns bekannten für Tropische Stürme und Hurrikans relevanten Doppler-Radar-Websites verlinkt finden:

Radarlandkarte, Doppler-Radar, Radarbild, Karibik, Sturm, Hurrikan, Mexiko, USA, Jamaica, Bermuda, Kuba, Kleine Antillen, Cancún, Punta Cana, Puerto Rico, Florida, Bahamas, Belize, Playa del Carmen, Yucatán, Hurrikansaison, Atlantik, Hurricane Alley, Radarstationen, live, Livebild, Doppler Radar CancúnDoppler Radar Kleine AntillenDoppler Radar BermudaDoppler Radar Puerto Rico, Dominikanische RepublikDoppler Radar KubaDoppler Radar JamaikaDoppler Radar, Bahamas, FloridaDoppler Radar Belize, Yucatán, Nordwest-HondurasDoppler Radar MexikoDoppler Radar USA
Image Credit: Google Earth

Momentan ist die Karte mit Radarbildern folgender Orte, Länder oder Regionen verknüpft:

- Kleine Antillen
- Puerto Rico & Dominikanische Republik
- Jamaika
- Kuba (der Link führt zu einer Übersicht verschiedener Radarstationen)
- Cancún
- Belize, südliche Halbinsel Yucatán & nordwestliches Honduras
- Mexiko (der Link führt zu einer Übersicht verschiedener Radarstationen)
- USA (der Link führt zu einer Übersicht verschiedener Radarstationen)
- Südflorida & nordwestliche Bahamas
- Bermuda

Alle Radarstationen bieten aktuelle statische Live-Radarbilder, die meisten auch einen sogenannten "Radarbild-Loop", eine Animation der Radarbilder der vergangenen Stunden, der im Prinzip wie ein Radarbild-Live-Stream funktioniert.

Tiefdruckgebiet in Karibik (potentiell HARVEY) zieht westwärts auf Honduras, Belize und Yucatán zu .... Haiti, Kuba und Jamaika außer Gefahr

Donnerstag, 18. August 2011

Update: Das Air Force Reserve Unit Aircraft musste seinen Besuch des Tiefdruckgebietes aufgrund technischer Probleme bereits auf dem Hinweg abbrechen und zur Basis zurückkehren.

Das Tiefdruckgebiet, das noch vor Erreichen des mittelamerikanischen Festlandes zum Tropischen Sturm HARVEY werden könnte, ist über Nacht ziemlich exakt in westlicher Richtung gezogen und befindet sich nun bereits etwa 200 Meilen süd-südwestlich von Jamaika:

Tiefdruckgebiet in Karibik (potentiell HARVEY) zieht westwärts auf Honduras, Belize und Yucatán zu .... Haiti, Kuba und Jamaika außer Gefahr, 2011, aktuell, Atlantik, August, Honduras, Hurrikansaison 2011, Jamaika, Harvey, Karibik, Mexiko, Nicaragua, Belize, Sturmwarnung, Touristen, Yucatán,
Image: Satellitenfoto Tropisches Tief Karibik vom 18. August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt


Das System macht heute Morgen einen besser organisierten Eindruck; die Wahrscheinlichkeit, dass es innerhalb der nächsten 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, wird mittlerweile mit 80% angegeben.

Heute Nachmittag wird ein Air Force Reserve Unit Aircraft das Tiefdruckgebiet untersuchen, womit wir exaktere Daten bekommen werden.

Aufgrund der Bewegung Richtung Westen sind Haiti, Jamaika und Kuba mittlerweile aus der "Schusslinie".

Touristen, die sich im Norden Nicaraguas und Honduras´ und auch in Belize und auf Yucatán aufhalten, sollten die weitere Entwicklung dieses Gebietes beobachten. Sollte das Gebilde erst kurz vor der Küste Sturmstärke erreichen, muss mit einer sehr kurzfristigen Aktivierung von Sturmwarnung gerechnet werden.

Tiefdruckgebiet zwischen Haiti, Kuba, Jamaika und Nicaragua könnte zum Tropischen Sturm HARVEY werden

Mittwoch, 17. August 2011

Die 50% Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Zyklons sind überschritten, also erwähnen wir dieses Tiefdruckgebiet, zumal es sich in der Nähe von Festland befindet.

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Image: Standort Tiefdruckgebiet (potentiell Tropischer Sturm HARVEY) am 17. August 2011
Credit: NOAA


In Frage für Kontakt innerhalb der nächsten Tage kommen:

- Kuba
- Jamaika
- Nicaragua
- Honduras
- Belize
- Yucatán

Sollte sich das Gebiet intensivieren, informieren wir natürlich sofort bei Erhalt von Daten und Vorhersage.

Währenddessen können Sie - solange vor Ort Tageslicht herrscht - selbst "ein Auge auf das Gebilde werfen": Satellitenbild-Live-Stream potentieller Tropischer Sturm HARVEY

Wirbelsturm TOMAS aktuell: Nun doch als Hurrikan nach Haiti?

Mittwoch, 3. November 2010

Den Verlauf des Tropischen Sturms TOMAS kann man gut und gern als ein wenig ungewöhnlich bezeichnen. Der angekündigte Besuch eines Hurricane Hunters am heutigen (Mittwoch) Nachmittag hat stattgefunden und anstatt mit Informationen hinsichtlich weiterer Auflösungserscheinungen - wie von vielen Experten erwartet - kam dieses Flugzeug wieder mit dem Gegenteil im Gepäck zurück. So sehr Gegenteil, dass TOMAS jetzt wieder als tropischer Sturm geführt wird. Mehr noch - die nachfolgenden Berechnungen anhand der vom Hurricane Hunter gelieferten Daten ergaben, dass alle Modelle, die TOMAS nicht über einem bedeutend großen Teil Haitis prognostizieren (sprich alle Modelle, die die Zugbahn TOMAS' zwischen Haiti und Kuba hindurch größtenteils über offenem Wasser erwarten), innerhalb von 36 bis 48 Stunden das Erreichen von Hurrikanstärke vorhersagen.

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Satellitenfoto Tropensturm TOMAS am 3. November 2010
Credit: NASA NOAA GOES-Projekt


Folgerichtig gelten ab sofort ein ganze Menge Sturm- und Hurrikanwarnstufen, die wir
der Einfachheit halber schlichtweg von der NOAA-Website (Public Advisory n° 24) kopieren:

A HURRICANE WARNING IS IN EFFECT FOR...
* HAITI

A HURRICANE WATCH IS IN EFFECT FOR...
* THE SOUTHEASTERN BAHAMAS...AND THE TURKS AND CAICOS ISLANDS

A TROPICAL STORM WATCH IS IN EFFECT FOR...
* JAMAICA
* THE SOUTHERN COAST OF THE DOMINICAN REPUBLIC FROM THE HAITI
BORDER EASTWARD TO BARAHONA
* THE CUBAN PROVINCES OF GUANTANAMO...SANTIAGO DE CUBA...AND HOLGUIN

Im Bild sieht das so aus:
(Rot = Hurrikanwarnung
Rosa = Hurrikanbeobachtung
Gelb = Sturmbeobachtung)

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Prognose Tropischer Sturm TOMAS am 3. November 2010
Credit: NOAA


Touristen auf Jamaika, Ostkuba, Haiti, der Dominikanischen Republik (extremer Westen) und den Turk- und Caicos-Inseln sei in den kommenden Tagen ans Herz gelegt, dem weiteren Verlauf dieses Wirbelsturms große Aufmerksamkeit zu widmen und etwaigen Anweisungen des Zivilschutzes vor Ort unbedingt Folge zu leisten.

Atlantik aktuell: TOMAS verlassen kurz vor Jamaika und Haiti überraschend die Kräfte

Nachdem gestern noch Hurrikanwarnung auf Jamaika ob der zu erwartenden Ankunft des Zyklons TOMAS aktiviert und auch auf Haiti mit den Vorbereitungen auf TOMAS' Ankunft begonnen wurde, hat sich nun die Situation ziemlich überraschend deutlich entschärft.

Eine überzeugende Erklärung für dieses Nachlassen der Intensität haben die Experten bei der NOAA nicht zur Hand - und geben dies auch unumwunden zu - aber Fakt ist, dass ein Hurricane Hunter, der TOMAS heute Morgen untersuchte, keine Sturmwinde mehr feststellen konnte. Als Konsequenz wird der Zyklon nunmehr nur noch als Tropische Depression (Tief) geführt. Am Nachmittag soll ein weiterer Hurricane Hunter das Gebiet besuchen und es scheint fraglich, ob danach überhaupt noch Anlass bestehen wird, TOMAS als Zyklon zu bezeichnen.

Auf Jamaika ist allerdings noch immer "Sturmbeobachtung" (Tropical Storm Watch) aktiv und die NOAA warnt, dass am kommenden Wochenende auf Jamaika und Haiti auf jeden Fall mit starken Regenfällen und deren Konsequenzen (Hochwasser, Fluten, Erdrutsche etc.) gerechnet werden muss, weshalb Touristen trotz der Entwicklung große Vorsicht walten lassen sollten. Vor allem in der Nähe von Flüssen (Hochwasser und Fluten), am Strand (Strömungen) und Berghängen (Erdrutsche).

Tropensturm / Hurrikan TOMAS dreht wahrscheinlich bald nach Norden: Jamaika, Haiti, Dominikanische Republik und Ostkuba in Gefahr

Montag, 1. November 2010

Einiges an Gegenwind hat dazu geführt, dass TOMAS nun doch ganz ordentlich abgespeckt hat und zumindest momentan nicht mehr in der Kategorie "Hurrikan" geführt wird.

Während TOMAS noch auf Zentralamerika zuhält, erwartet man zwischen kommendem Dienstag und Mittwoch einen ganz beachtlichen Rechtsknick, welcher den Sturm auf die Insel, die die Staaten Haiti und die Dominikanische Republik beherbergt, zuführen würde:

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Vorhersage Tropischer Sturm TOMAS am 1. November 2010
Credit: NOAA


Auch Jamaika und das östliche Kuba sind definitiv noch der gefährdeten Zone zuzuordnen. TOMAS' Zentrum wird allerdings voraussichtlich kaum vor dem nächsten Wochenende (ab Freitag, dem 5. November 2010) in besagter Region ankommen. Leider wird bis dahin eine erneute Intensivierung prognostiziert und TOMAS könnte wieder ein Hurrikan sein, wenn er sich dem Festland nähert.

Atlantik aktuell: Tiefdruckgebiet 96L (potenziell Tropensturm NICOLE) vor den Cayman Islands, Kuba und Jamaica

Dienstag, 28. September 2010

Atlantik aktuell: Tiefdruckgebiet 96L (potenziell Tropensturm NICOLE) vor den Cayman Islands, Kuba und Jamaica, Nicole, Kuba, Cayman Islands, Jamaika, 2010, aktuell, Atlantik, Hurrikansaison 2010, Karibik, Sturmflut Hochwasser Überschwemmung, Live Stream Satellitenbild, Florida, USA, Bahamas,
Tiefdruckgebiet 96L am 28. September 2010 morgens
Credit: NASA, NOAA, GOES-Projekt


In der Karibik hat sich das Tiefdruckgebiet 96L gebildet, welches im Laufe des heutigen Tages in erster Linie Kuba, Jamaica und die Cayman Islands mit starken Regenfällen und Winden von nahezu Sturmstärke beeinflussen wird.

Der tiefste Oberflächendruck wird momentan etwa zwischen der Isle of Youth (Kuba) und Grand Cayman gemessen, trotzdem erscheinen die stärksten Winde ein paar hundert Kilometer östlich und südlich dieses Punktes.

Noch heute oder aber morgen wird dieses Tiefdruckgebiet wahrscheinlich auch die Florida Keys, das südliche Florida und die nordwestlichen Bahamas mit sturmähnlichen Bedingungen "beglücken".

Sollte das Gebiet Sturmstärke erreichen - der Besuch eines Airforce Reserve Hurricane Hunters ist für später am Tag vorgesehen - würde es den Namen NICOLE bekommen und zum 14. Atlantiksturm der Hurrikansaison 2010 werden.

Atlantik aktuell: Tiefdruckgebiet 92L (pot. Tropensturm KARL) wird starke Regenfälle über Kuba, Jamaika, Yucatán und den Cayman Islands verursachen

Dienstag, 14. September 2010

Auch wenn diese Seiten nicht dazu gedacht sind, die Funktion eines Wettervorhersage-Blogs zu übernehmen, so wird es doch ab und zu um Tiefdruckgebiete gehen, die bestimmten Regionen gefährlich werden könnten.
Es muss sich nicht immer um einen Sturm oder Hurrikan handeln, wenn es darum geht, katastrophale Schäden zu verursachen. Gerade was Menschenleben und Unfälle anbelangt, sind heutzutage die Regenfälle bzw. ihre Konsequenzen als viel gravierender anzusehen als starke Sturm- oder Hurrikanwinde, welche in den meisten Fällen "nur" Materialschäden zur Folge haben, da in den meisten Ländern der Zivilschutz hervorragende Arbeit leistet und gefährdete Regionen evakuiert bzw. ihre Bewohner und jeweiligen Gäste in sturmsicheren Unterkünften Zuflucht vor den Naturgewalten finden.

Und in diesem Moment muss eine klare Warnung für Teile Yucatáns (Mexiko), Kubas, Jamaicas und der Cayman Islands ausgesprochen werden, denn das bereits vor 3 Tagen erwähnte Tiefdruckgebiet in der Karibik ist dabei, sich neu zu formen. Die folgenden Bilder zeigen deutlich, dass dieses Gebiet heute früh wieder ordentlich aufgequollen (gut zu verfolgen im Satellitenbild-Live Stream) und mittlerweile ganz ordentlich organisiert ist:

Tiefdruckgebiet 92L aufgenommen am 14. September 2010vom GOES-Satelliten
Links: um 06:15 UTC
Rechts: um 12:45 UTC
Oben rechts sehen wir KUBA und oben links die Spitze der mexikanischen Halbinsel Yucatán.
Credit: GOES-Projekt / NOAA



Aller Wahrscheinlichkeit nach wird später am Tag ein Air Force Reserve Hurricane Hunter Aircraft dieses Gebiet genauer untersuchen. Im Falle einer weiteren Intensivierung und des Erreichens von Sturm-Windgeschwindigkeiten würde es zum Tropischen Sturm KARL werden und dieser könnte, wenn er das Überqueren der Landmasse Yucatáns "überlebt", im Golf von Mexiko zu einer bedrohlichen Angelegenheit werden.

Momentan warnt die NOAA ausdrücklich, in den nächsten vor allen in den bergigen Gegenden der 4 genannten Inseln/Inselgruppen/Halbinsel Vorsicht walten zu lassen, da mit Hochwasser und Sturmfluten zu rechnen ist, welche Erdrutsche und andere Gefahrensituationen auslösen könnten.

 
 
 

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