Aufgrund des extremen Impakts des Hurrikans SANDY im Oktober 2012 auf Jamaika und Kuba hat die WMO den Namen SANDY von der alle 6 Jahre zum Einsatz kommenden Liste von Sturmnamen im Atlantik gestrichen.
(siehe auch: Komplette Liste gestrichener Sturmnamen Atlantik)
Ab dem Jahr 2018, in dem die 2012-er Liste erstmals wieder zum Einsatz kommt, wird SANDY durch SARA ersetzt werden.
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SANDY von der Liste der Sturmnamen im Atlantik gestrichen
Hurrikan SANDY Liveticker
Weiter geht es hier: Hurrikan SANDY USA Liveticker
In diesem Liveticker werden wir - nach unseren zeitlichen Möglichkeiten - den Weg SANDYs in den kommenden Tagen mit Daten und Prognosen begleiten. Postzeiten MESZ, Vorhersagezeiten Ortszeit.
05:00
SANDY wurde in die Kategorie 1 herabgestuft (max. anhaltende Winde 150 km/h, Kerndruck 968 mBar).
Der Kern des Hurrikans befindet sich momentan 25 km NNE von Eleuthera Island, Sturmwinde werden jetzt bis 375 Kilometer, Hurrikanwinde bis 55 km vom Kern entfernt festgestellt. Die Zuggeschwindigkeit ist wieder gesunken, aktuell 20 km/h.
Update Sturmwarnung:
Die Regierung der Bahamas hat jegliche Sturmwarnung auf den SE-Bahamas deaktiviert und die "Hurricane Warning" für die Zentral-Bahamas in "Tropical Storm Warning" umgewandelt.
Donnerstag, 25. Oktober
GFS-Modelle zeigen jetzt ausnahmslos auf den NE der USA. Ab Samstag wird dann auch die Zuverlässigkeit der Landfallprognose stark steigen.
22:00
Konstante 165 km/h max. anhaltende Winde. SANDYs Kern jetzt nahe Cat Island. Es wird erwartet, dass der Hurrikan in seinen Dimensionen wächst, sprich das Windfeld größer wird.
Keine Neuigkeiten beim Status der Sturmwarnung.
Die jüngste NHC-Prognose bringt SANDY am Dienstag Vormittag als Hurrikan oder fast als Hurrikan nahe Philadelphia an Land.
| Prognose Hurrikan SANDY New York Credit: NHC | NASA | TerraMetrics |
| Credit: NHC | NASA | TerraMetrics |
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| Credit: NASA | NOAA | NHC |
Mittwoch, 24. Oktober
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| Satellitenbild Hurrikan SANDY Credit: NASA / NOAA |
Dienstag, 23. Oktober
Tropischer Sturm SANDY entwickelt sich - Hurrikanwarnung Jamaika
Siehe auch: Liveticker SANDY
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| Satellitenbild Tropischer Sturm SANDY 23. Oktober 2012 Credit: NASA / NOAA |
Sturmwinde werden bis zu 150 Kilometer vom Zentrum des Wirbelsturms entfernt festgestellt, auf Jamaika ist bereits heute Nacht oder in den frühen Morgensturnden des Mittwochs mit Sturmbedingungen zu rechnen. An der Süd- und Ostküste Jamaikas ist eine Sturmflut von bis zu einem Meter zu erwarten. Auch die Niederschlagsprognose ist nicht ganz ohne. Ostkuba, Jamaica, Haiti und die Dominikanische Republik müssen mit 125 bis 250 mm rechnen, vereinzelt sind bis 400 mm möglich.
Das National Hurricane Center geht davon aus, dass SANDY über Kuba (voraussichtliche Ankunft des Kerns ganz früh am Donnerstag noch als Hurrikan westlich von Santiago de Cuba) ein paar Schwierigkeiten bekommen, den Status "Tropischer Sturm" aber nicht verlieren wird.
Danach ist der Kegel, der die Warnzone beschreibt, noch ziemlich breit und schließt eigentlich nur die SE-Bahamas aus. Die größte Wahrscheinlichkeit für einen Besuch des Kerns besitzt momentan Cat Island.
Achtung allerdings auch auf Florida. Ein Landfall ist zwar unwahrscheinlich, aber die Modelle bringen SANDY aktuell in 3 bis 4 Tagen immer näher an die Halbinsel heran. Widriges Wetter gilt fast schon als sicher, inzwischen besteht auch eine kleine Chance auf kurzzeitige Sturmbedingungen.
Ab Anfang nächster Woche oder im Extremfall sogar schon am kommenden Wochenende wird momentan eine Zugbahn an die US-Ostküste wahrscheinlicher. Brachten bei der vorletzten Aktualisierung der GFS-Trackmodelle noch zwei Drittel selbiger SANDY auf die See hinaus und ein Drittel an die East Coast, hat sich dieses Verhältnis in der jüngsten Aktualisierung umgekehrt. Die Modelle, die den Zyklon an der US-Ostküste erwarten, umfassen jetzt allerdings eine ziemlich große Zone, nämlich von North Carolina bis hoch ins NE-New England. Wie schon erwähnt, sollte in etwa bei Verlassen Kubas die Sicherheit der Trackprognose stark steigen. Die aktuelle Schneefall-Prognose für den 2. November zeigt übrigens im Inland nördliche Zentral-US-Ostküste noch immer bis zu 90 cm.
Tropischer Sturm SANDY - Sturmwarnung auf Jamaika
| Credit: NHC NASA | TerraMetrics |
Der Kern des Tropentiefs wird momentan etwa 500 Kilometer SSW von Kingston, Jamaika lokalisiert. Noch bewegt sich der Zyklon in Richtung SW, sollte aber sehr bald kurven und auf NNE drehen. Das National Hurricane Center folgt da den Modellen.
Momentan wird nicht erwartet, dass SANDY zu einem Hurrikan wird, allerdings könnte der Zyklon bei Jamaika diesem Status recht nahe sein.
Auf Jamaika, wo der Kern des Wirbelsturms am Mittwoch Vormittag erwartet wird, wurde "Tropical Storm Watch" aktiviert.
Ost-Kuba, Haiti, die Dominikanische Republik und die Bahamas sollten die Entwicklung verfolgen.
Atlantische Hurrikansaison aktuell
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| Satellitenbild Atlantik 22. Oktober 2012 Credit: NASA / NOAA |
Aktuell erwarten die Intensitätsmodelle keinen sehr starken Wirbelsturm. Eventuell am Donnerstag kurz den Status Hurrikan. Aber dies kann sich kann sich noch ändern.
Auch der Tropische Sturm TONY wird wahrscheinlicher. 90L bekommt inzwischen 50% vom NHC. Die wahrscheinlichste Zugbahn führt weiterhin südlich an den Azoren vorbei nach Portugal und Spanien. Der Status Hurrikan ist momentan eher unwahrscheinlich.
SANDY und TONY wären bereits die Tropischen Stürme 18 und 19 der Atlantischen Hurrikansaison 2012. Die vier bedeutendsten Pre-Season-Forecasts (NOAA, Gray | Klotzbach, Weather Channel, Accu Weather) erwarteten für 2012 maximal 15 benannte Stürme im Atlantik.
Sturmsituation Tropen weltweit 21. Oktober 2012
Vorab: GOES-14 scheint seine Position erreicht zu haben, womit uns wieder vernünftige Satellitenbilder aus dem Nord-Atlantik zur Verfügung stehen. Die momentan aktiven Systeme betreffend sind die Bilder allerdings wenig aussagekräftig (was an der von den Systemen produzierten Konvektion und nicht am Satelliten liegt).
In der Karibik (Atlantische Hurrikansaison) entwickelt sich 99L langsam, aber sicher und zieht dabei sehr gemächlich westwärts. Das National Hurricane Center warnt vor möglichen starken Niederschlägen während der kommenden Tage in Ost-Kuba, Jamaika, Haiti und der Dominikanischen Republik.
Die Wahrscheinlichkeit, dass 99L innerhalb der kommenden 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, ist auf 70% gestiegen. Die Intensitätsmodelle, die langfristig um einiges weniger aggressiv als noch gestern daherkommen, sehen in 36 - 48 Stunden einen Tropischen Sturm (SANDY: Liveticker). Besuche durch Hurricane Hunter sind bereits programmiert.
Wohin die Reise gehen wird, ist im Long Range noch unklar, allerdings schießen sich die Modelle kurzfristig auf eine Zugbahn mit Kurs W bis nahe an Yucatán oder Belize heran ein, der eine Drift nach NNE mit einem Besuch Ost-Kubas und der Bahamas folgen soll. Florida ist inzwischen wieder etwas mehr ins Rampenlicht gerückt und auch die US-Ostküste sollte die Entwicklung beobachten.
System Nummer 2 im Atlantik - nach 99L kommt wieder 90L - befindet sich etwas mehr als 1000 Kilometer ENE der Leeward Islands (nördliche Kleine Antillen). Das NHC gibt 30% für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der nächsten 2 Tage. Die Trackmodelle sehen die mittelgroße Atlantikkurve (die bereits in den kommenden 2 bis 4 Tagen in Angriff genommen und auch abgeschlossen werden sollte), was bedeutet, dass die Azoren noch einmal ins Spiel kommen könnten. Momentan sieht es aber eher danach aus, als würde 90L auf dem Weg nach Europa südlich der portugiesischen Inseln bleiben.
Im Nordost-Pazifik (Pazifische Hurrikansaison) sitzt eine kräftige Wetterstörung vor dem südlichen Mexiko und Guatemala. Noch sind die Chancen gering, dass da etwas passiert, aber eine langsame Entwicklung ist nicht ausgeschlossen. Aktuell zieht das System nach Westen.
Östlich der Philippinen (Taifunsaison) braut sich nach ein paar Tagen Verschnaufpause im Westpazifik schon wieder etwas zusammen. System 92W besitzt zwar noch eine nur geringe Wahrscheinlichkeit für die Entstehung eines Tropischen Zyklons in den kommenden 24 Stunden, aber wir wissen ja, wie schnell das in der Taifunsaison gehen kann. Vertrauenswürdige Daten und Prognosen zu 92W liegen noch nicht vor.
Pot. Tropischer Sturm SANDY in der Karibik
System 99L in der Karibik hat zwar in den vergangenen 12 Stunden keine wirkliche Intensivierung vorgenommen, aber es ist damit zu rechnen, dass die Bedingungen für das System bald besser werden.
Im Moment beeinflusst 99L vor allem Ost-Kuba, Jamaica, Haiti und die Dominikanische Republik. Das National Hurricane Center sieht 60% Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb der kommenden 48 Stunden. (siehe auch: Liveticker Hurrikan SANDY)
Die aktuellen Trackmodelle lassen einen relativ ungewöhnlichen Verlauf erwarten. Zuerst einmal soll das System, welches sich auf Kurs West befindet, nahe an die mexikanische Halbinsel Yucatán beziehungsweise an Belize heran ziehen und dann steil nach NNE schwenken, was den wahrscheinlichen Tropensturm SANDY über Jamaica und Kuba zu den östlichen Bahamas bringen würde. Florida ist momentan nicht im Visier.
Die Intensitätsmodelle lassen einen Hurrikan zu. Möglicherweise auch einen starken Hurrikan.
Potentieller Tropischer Sturm GORDON
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| Satellitenbild 92L 9. August 2012 Credit: NASA / NOAA |
Schauen wir also am besten erst einmal nur auf die kommenden 5 Tage. Selbst da ist alles drin, was auch nur annähernd auf dem Weg des potentiellen Wirbelsturms liegt: Kleine Antillen, Puerto Rico, Dominikanische Republik oder .... gar keine Landmasse.
Wenn es auch noch unmöglich ist, zu sagen, wohin 92L wandern wird, können wir Ihnen doch schon einen ungefähren Zeitplan geben. Die folgenden Angaben beziehen sich auf den Fall, dass 92L | GORDON zu der jeweils genannten Region zieht:
Tropischer Sturm ERNESTO aktuell: Sturmwarnung Jamaica und Honduras
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| Satellitenbild Tropischer Sturm ERNESTO 5. August 2012 Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt |
| Erwarteter Verlauf Tropischer Sturm ERNESTO 5. August 2012 Credit: NHC / Google |
Tropischer Sturm ERNESTO auf dem Weg nach Yucatán - Sturmwarnung Jamaica
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| Satellitenbild Tropischer Sturm ERNESTO 24. August 2012 Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt |
Dabei ist der Tropensturm bisher weder stärker noch schneller geworden.
Mittlerweile können wir auf die Daten eines Hurricane Hunters zurückgreifen, was uns eine größere Genauigkeit garantiert.
Doppler-Radar-Landkarte Karibik, Mexiko und USA - Live Radarbilder Sturm und Hurrikan
Ab sofort bieten wir Ihnen hier eine Landkarte, auf der Sie die wichtigsten uns bekannten für Tropische Stürme und Hurrikans relevanten Doppler-Radar-Websites verlinkt finden:
Image Credit: Google Earth
Momentan ist die Karte mit Radarbildern folgender Orte, Länder oder Regionen verknüpft:
- Kleine Antillen
- Puerto Rico & Dominikanische Republik
- Jamaika
- Kuba (der Link führt zu einer Übersicht verschiedener Radarstationen)
- Cancún
- Belize, südliche Halbinsel Yucatán & nordwestliches Honduras
- Mexiko (der Link führt zu einer Übersicht verschiedener Radarstationen)
- USA (der Link führt zu einer Übersicht verschiedener Radarstationen)
- Südflorida & nordwestliche Bahamas
- Bermuda
Alle Radarstationen bieten aktuelle statische Live-Radarbilder, die meisten auch einen sogenannten "Radarbild-Loop", eine Animation der Radarbilder der vergangenen Stunden, der im Prinzip wie ein Radarbild-Live-Stream funktioniert.
Labels: Bahamas, Belize, Bermudas, Cancún, Dominikanische Republik, Jamaika, Kleine Antillen, Kuba, Mexiko, Puerto Rico, Punta Cana, Radar Doppler Radar, USA
Tiefdruckgebiet in Karibik (potentiell HARVEY) zieht westwärts auf Honduras, Belize und Yucatán zu .... Haiti, Kuba und Jamaika außer Gefahr
Update: Das Air Force Reserve Unit Aircraft musste seinen Besuch des Tiefdruckgebietes aufgrund technischer Probleme bereits auf dem Hinweg abbrechen und zur Basis zurückkehren.
Das Tiefdruckgebiet, das noch vor Erreichen des mittelamerikanischen Festlandes zum Tropischen Sturm HARVEY werden könnte, ist über Nacht ziemlich exakt in westlicher Richtung gezogen und befindet sich nun bereits etwa 200 Meilen süd-südwestlich von Jamaika:
Image: Satellitenfoto Tropisches Tief Karibik vom 18. August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt
Das System macht heute Morgen einen besser organisierten Eindruck; die Wahrscheinlichkeit, dass es innerhalb der nächsten 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon wird, wird mittlerweile mit 80% angegeben.
Heute Nachmittag wird ein Air Force Reserve Unit Aircraft das Tiefdruckgebiet untersuchen, womit wir exaktere Daten bekommen werden.
Aufgrund der Bewegung Richtung Westen sind Haiti, Jamaika und Kuba mittlerweile aus der "Schusslinie".
Touristen, die sich im Norden Nicaraguas und Honduras´ und auch in Belize und auf Yucatán aufhalten, sollten die weitere Entwicklung dieses Gebietes beobachten. Sollte das Gebilde erst kurz vor der Küste Sturmstärke erreichen, muss mit einer sehr kurzfristigen Aktivierung von Sturmwarnung gerechnet werden.
Tiefdruckgebiet zwischen Haiti, Kuba, Jamaika und Nicaragua könnte zum Tropischen Sturm HARVEY werden
Die 50% Wahrscheinlichkeit für die Bildung eines Zyklons sind überschritten, also erwähnen wir dieses Tiefdruckgebiet, zumal es sich in der Nähe von Festland befindet.
Image: Standort Tiefdruckgebiet (potentiell Tropischer Sturm HARVEY) am 17. August 2011
Credit: NOAA
In Frage für Kontakt innerhalb der nächsten Tage kommen:
- Kuba
- Jamaika
- Nicaragua
- Honduras
- Belize
- Yucatán
Sollte sich das Gebiet intensivieren, informieren wir natürlich sofort bei Erhalt von Daten und Vorhersage.
Währenddessen können Sie - solange vor Ort Tageslicht herrscht - selbst "ein Auge auf das Gebilde werfen": Satellitenbild-Live-Stream potentieller Tropischer Sturm HARVEY
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, August, Belize, Golf von Mexiko, Harvey, Honduras, Hurrikansaison 2011, Jamaika, Karibik, Kuba, Live Stream Satellitenbild, Nicaragua, Yucatán
Wirbelsturm TOMAS aktuell: Nun doch als Hurrikan nach Haiti?
Den Verlauf des Tropischen Sturms TOMAS kann man gut und gern als ein wenig ungewöhnlich bezeichnen. Der angekündigte Besuch eines Hurricane Hunters am heutigen (Mittwoch) Nachmittag hat stattgefunden und anstatt mit Informationen hinsichtlich weiterer Auflösungserscheinungen - wie von vielen Experten erwartet - kam dieses Flugzeug wieder mit dem Gegenteil im Gepäck zurück. So sehr Gegenteil, dass TOMAS jetzt wieder als tropischer Sturm geführt wird. Mehr noch - die nachfolgenden Berechnungen anhand der vom Hurricane Hunter gelieferten Daten ergaben, dass alle Modelle, die TOMAS nicht über einem bedeutend großen Teil Haitis prognostizieren (sprich alle Modelle, die die Zugbahn TOMAS' zwischen Haiti und Kuba hindurch größtenteils über offenem Wasser erwarten), innerhalb von 36 bis 48 Stunden das Erreichen von Hurrikanstärke vorhersagen. 
Satellitenfoto Tropensturm TOMAS am 3. November 2010
Credit: NASA NOAA GOES-Projekt
Folgerichtig gelten ab sofort ein ganze Menge Sturm- und Hurrikanwarnstufen, die wir
der Einfachheit halber schlichtweg von der NOAA-Website (Public Advisory n° 24) kopieren:
A HURRICANE WARNING IS IN EFFECT FOR...
* HAITI
A HURRICANE WATCH IS IN EFFECT FOR...
* THE SOUTHEASTERN BAHAMAS...AND THE TURKS AND CAICOS ISLANDS
A TROPICAL STORM WATCH IS IN EFFECT FOR...
* JAMAICA
* THE SOUTHERN COAST OF THE DOMINICAN REPUBLIC FROM THE HAITI
BORDER EASTWARD TO BARAHONA
* THE CUBAN PROVINCES OF GUANTANAMO...SANTIAGO DE CUBA...AND HOLGUIN
Im Bild sieht das so aus:
(Rot = Hurrikanwarnung
Rosa = Hurrikanbeobachtung
Gelb = Sturmbeobachtung)
Prognose Tropischer Sturm TOMAS am 3. November 2010
Credit: NOAA
Touristen auf Jamaika, Ostkuba, Haiti, der Dominikanischen Republik (extremer Westen) und den Turk- und Caicos-Inseln sei in den kommenden Tagen ans Herz gelegt, dem weiteren Verlauf dieses Wirbelsturms große Aufmerksamkeit zu widmen und etwaigen Anweisungen des Zivilschutzes vor Ort unbedingt Folge zu leisten.
Atlantik aktuell: TOMAS verlassen kurz vor Jamaika und Haiti überraschend die Kräfte
Nachdem gestern noch Hurrikanwarnung auf Jamaika ob der zu erwartenden Ankunft des Zyklons TOMAS aktiviert und auch auf Haiti mit den Vorbereitungen auf TOMAS' Ankunft begonnen wurde, hat sich nun die Situation ziemlich überraschend deutlich entschärft.
Eine überzeugende Erklärung für dieses Nachlassen der Intensität haben die Experten bei der NOAA nicht zur Hand - und geben dies auch unumwunden zu - aber Fakt ist, dass ein Hurricane Hunter, der TOMAS heute Morgen untersuchte, keine Sturmwinde mehr feststellen konnte. Als Konsequenz wird der Zyklon nunmehr nur noch als Tropische Depression (Tief) geführt. Am Nachmittag soll ein weiterer Hurricane Hunter das Gebiet besuchen und es scheint fraglich, ob danach überhaupt noch Anlass bestehen wird, TOMAS als Zyklon zu bezeichnen.
Auf Jamaika ist allerdings noch immer "Sturmbeobachtung" (Tropical Storm Watch) aktiv und die NOAA warnt, dass am kommenden Wochenende auf Jamaika und Haiti auf jeden Fall mit starken Regenfällen und deren Konsequenzen (Hochwasser, Fluten, Erdrutsche etc.) gerechnet werden muss, weshalb Touristen trotz der Entwicklung große Vorsicht walten lassen sollten. Vor allem in der Nähe von Flüssen (Hochwasser und Fluten), am Strand (Strömungen) und Berghängen (Erdrutsche).
Tropensturm / Hurrikan TOMAS dreht wahrscheinlich bald nach Norden: Jamaika, Haiti, Dominikanische Republik und Ostkuba in Gefahr
Einiges an Gegenwind hat dazu geführt, dass TOMAS nun doch ganz ordentlich abgespeckt hat und zumindest momentan nicht mehr in der Kategorie "Hurrikan" geführt wird.
Während TOMAS noch auf Zentralamerika zuhält, erwartet man zwischen kommendem Dienstag und Mittwoch einen ganz beachtlichen Rechtsknick, welcher den Sturm auf die Insel, die die Staaten Haiti und die Dominikanische Republik beherbergt, zuführen würde:
Vorhersage Tropischer Sturm TOMAS am 1. November 2010
Credit: NOAA
Auch Jamaika und das östliche Kuba sind definitiv noch der gefährdeten Zone zuzuordnen. TOMAS' Zentrum wird allerdings voraussichtlich kaum vor dem nächsten Wochenende (ab Freitag, dem 5. November 2010) in besagter Region ankommen. Leider wird bis dahin eine erneute Intensivierung prognostiziert und TOMAS könnte wieder ein Hurrikan sein, wenn er sich dem Festland nähert.
Atlantik aktuell: Tiefdruckgebiet 96L (potenziell Tropensturm NICOLE) vor den Cayman Islands, Kuba und Jamaica
Tiefdruckgebiet 96L am 28. September 2010 morgens
Credit: NASA, NOAA, GOES-Projekt
In der Karibik hat sich das Tiefdruckgebiet 96L gebildet, welches im Laufe des heutigen Tages in erster Linie Kuba, Jamaica und die Cayman Islands mit starken Regenfällen und Winden von nahezu Sturmstärke beeinflussen wird.
Der tiefste Oberflächendruck wird momentan etwa zwischen der Isle of Youth (Kuba) und Grand Cayman gemessen, trotzdem erscheinen die stärksten Winde ein paar hundert Kilometer östlich und südlich dieses Punktes.
Noch heute oder aber morgen wird dieses Tiefdruckgebiet wahrscheinlich auch die Florida Keys, das südliche Florida und die nordwestlichen Bahamas mit sturmähnlichen Bedingungen "beglücken".
Sollte das Gebiet Sturmstärke erreichen - der Besuch eines Airforce Reserve Hurricane Hunters ist für später am Tag vorgesehen - würde es den Namen NICOLE bekommen und zum 14. Atlantiksturm der Hurrikansaison 2010 werden.
Atlantik aktuell: Tiefdruckgebiet 92L (pot. Tropensturm KARL) wird starke Regenfälle über Kuba, Jamaika, Yucatán und den Cayman Islands verursachen
Auch wenn diese Seiten nicht dazu gedacht sind, die Funktion eines Wettervorhersage-Blogs zu übernehmen, so wird es doch ab und zu um Tiefdruckgebiete gehen, die bestimmten Regionen gefährlich werden könnten.
Es muss sich nicht immer um einen Sturm oder Hurrikan handeln, wenn es darum geht, katastrophale Schäden zu verursachen. Gerade was Menschenleben und Unfälle anbelangt, sind heutzutage die Regenfälle bzw. ihre Konsequenzen als viel gravierender anzusehen als starke Sturm- oder Hurrikanwinde, welche in den meisten Fällen "nur" Materialschäden zur Folge haben, da in den meisten Ländern der Zivilschutz hervorragende Arbeit leistet und gefährdete Regionen evakuiert bzw. ihre Bewohner und jeweiligen Gäste in sturmsicheren Unterkünften Zuflucht vor den Naturgewalten finden.
Und in diesem Moment muss eine klare Warnung für Teile Yucatáns (Mexiko), Kubas, Jamaicas und der Cayman Islands ausgesprochen werden, denn das bereits vor 3 Tagen erwähnte Tiefdruckgebiet in der Karibik ist dabei, sich neu zu formen. Die folgenden Bilder zeigen deutlich, dass dieses Gebiet heute früh wieder ordentlich aufgequollen (gut zu verfolgen im Satellitenbild-Live Stream) und mittlerweile ganz ordentlich organisiert ist: Tiefdruckgebiet 92L aufgenommen am 14. September 2010vom GOES-Satelliten
Links: um 06:15 UTC
Rechts: um 12:45 UTC
Oben rechts sehen wir KUBA und oben links die Spitze der mexikanischen Halbinsel Yucatán.
Credit: GOES-Projekt / NOAA
Aller Wahrscheinlichkeit nach wird später am Tag ein Air Force Reserve Hurricane Hunter Aircraft dieses Gebiet genauer untersuchen. Im Falle einer weiteren Intensivierung und des Erreichens von Sturm-Windgeschwindigkeiten würde es zum Tropischen Sturm KARL werden und dieser könnte, wenn er das Überqueren der Landmasse Yucatáns "überlebt", im Golf von Mexiko zu einer bedrohlichen Angelegenheit werden.
Momentan warnt die NOAA ausdrücklich, in den nächsten vor allen in den bergigen Gegenden der 4 genannten Inseln/Inselgruppen/Halbinsel Vorsicht walten zu lassen, da mit Hochwasser und Sturmfluten zu rechnen ist, welche Erdrutsche und andere Gefahrensituationen auslösen könnten.








