>>> ZUM LIVE-RADAR
Der Doppler-Radar von Guadaloupe erfasst die Kleinen Antillen (Inseln über dem Winde) ohne die Jungferninseln und Tobago:
Nördlicher Teil (Leeward Islands)
Anguilla
Sint Eustatius
Sint Maarten - Saint-Martin
Saint-Barthélemy
Saba
Barbuda
St. Kitts und Nevis
Antigua
Montserrat
Guadeloupe
Marie-Galante
Aves
Dominica
Südlicher Teil (Teil der Windward Islands)
Martinique
St. Lucia
St. Vincent
Grenadinen
Grenada
Barbados
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Sturm, Hurrikan, Regen, Wetter: Live-Doppler-Radar Kleine Antillen
Labels: Antigua, Barbados, Dominica, Grenada, Grenadinen, Guadaloupe, Kleine Antillen, Live, Martinique, Radar Doppler Radar, St. Lucia, St. Vincent
Potentieller Tropischer Sturm IRENE vor Kleinen Antillen und Puerto Rico
Im Atlantik direkt vor dem Schild, den die Kleinen Antillen bilden, hat sich ein Tiefdruckgebiet gebildet, das gute Voraussetzungen besitzt, sich zu intensivieren und möglicherweise zum 9. Tropischen Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 2011 zu werden. Der Name wäre IRENE.
Image: Satellitenbild Tiefdruckgebiet Atlantik vom 20 August 2011
Credit: NASA-NOAA-GOES-Projekt
Wie wir auf dem Satellitenbild erkennen können (siehe auch: Satellitenbild-Live-Stream), werden im Prinzip die kompletten Kleinen Antillen (Leeward- und Windward Islands) zumindest mit Regen "versorgt" werden.
Später am Tag wird ein das Gebiet besuchen. Sollte es tatsächlich zum Zyklon werden (momentan werden 70% Wahrscheinlichkeit angegeben), muss man ähnlich wie es bei HARVEY der Fall war, mit einer sehr kurzfristigen Aktivierung von Sturmwarnungen auf folgenden Inseln rechnen:
Jungferninseln
Anguilla
Sint Eustatius (niederländisch)
Sint Maarten - Saint-Martin
Saint-Barthélemy
Saba
Barbuda
St. Kitts und Nevis
Antigua
Montserrat
Guadeloupe
Marie-Galante
Aves
Dominica
St. Lucia
St. Vincent
Grenadinen
Grenada
Barbados
Etwas später dann auf Puerto Rico.
Tropischer Sturm EMILY wird wahrscheinlich doch zum Hurrikan - aber ohne Landfall an der US-Ostküste
Pro Hurrikansaison gibt es in den meisten Fällen zumindest einen Sturm, der die Prognostiker schier zur Verzweiflung bringt, weil er sich einfach nicht an die Vorhersagen hält.
Zur Verzweiflung bringt EMILY die Experten zwar sicherlich nicht, da diese die Unsicherheit ihrer eigenen Vorhersagen im "Fall EMILY" nicht nur am laufenden Band betonen, sondern auch begründen, aber EMILY gehört fraglos in diese Kategorie.
Nur wenige Stunden nach dem vorangegangenen Bericht sieht schon wieder alles anders aus.
Priorität hat hierbei die prognostizierte Zugbahn, denn ein Sturm oder Hurrikan kann so stark sein, wie er will - solange er nicht in die Nähe von Festland kommt, interessiert uns das kaum. Und die momentan erwartete Zugbahnprognose führt EMILY auf einem ziemlich exakt parallel zur US-Ostküste liegenden Weg entlang, das Ganze auch noch mit beruhigendem Abstand, allerdings erst ab etwa Freitag Abend (Ortszeit).
Florida, Georgia, North- und South Carolina kommen immer mehr aus der "Schusslinie".
Image: Prognose und Warnungen Tropischer Sturm EMILY vom Abend des 2. August 2011
Credit: NOAA
Zuvor geht es aber erst einmal über Hispaniola (Haiti und die Dominikanische Republik) und die Bahamas. Mittlerweile sollte man doch besser davon ausgehen, dass EMILY Hispaniola überleben wird.
Die Regierung der Bahamas hat die Warnstufe "Sturmbeobachtung", die noch heute Nachmittag für die Südost-Bahamas, die Caicos-Inseln und die Turks galt, mittlerweile in "Sturmwarnung" umgewandelt.
Damit gilt momentan:
STURMWARNUNG:
- Puerto Rico, Vieques, Culebra
- Dominikanische Republik
- Haiti
- Südost-Bahamas, Caicos-Inseln, Turks
STURMBEOBACHTUNG:
- US-Jungferninseln
Labels: 2011, aktuell, Atlantik, Barbados, Dominikanische Republik, Emily, Florida, Haiti, Hispaniola, Hurrikansaison 2011, Karibik, Puerto Rico, Touristen, USA, Zugbahn
Potentieller Tropischer Sturm Emily 2011 nähert sich den Kleinen Antillen
Das gestern beschriebene Tiefdruckgebiet im Atlantik hat sich bisher noch nicht dazu durchringen können, zum Zyklon zu werden. Die Wahrscheinlichkeit ist sogar ein wenig gesunken, mit 90% aber immer noch sehr hoch.
Gerade ist ein Hurricane Hunter von einem Besuch des Gebietes zurückgekehrt und die Auswertung der mitgebrachten Daten gab noch keine Veranlassung, von einem Tropischen Tief oder gar einem Tropischen Sturm zu reden.
Heute Nachmittag wird sich ein weiterer Hurricane Hunter auf den Weg machen, um Messungen vorzunehmen.
Image: Potentieller Tropischer Sturm Emily am 1. August 2011
Credit: NASA-GOES-Projekt
Das Zentrum des Tiefdruckgebiets befindet sich momentan etwa 250 Meilen östlich von Martinique und bewegt sich mit ca. 15 Meilen pro Stunde west-nordwestwärts.
Ob als Sturm oder nicht, auf den Inseln:
Guadaloupe
Dominica
Martinique
St. Lucia
Barbados
St. Vincent
Grenadinen
und Grenada
muss auf jeden Fall mit starken Regenfällen heftigen Winden gerechnet werden.
Im Falle der Notwendigkeit werden die entsprechenden Sturmwarnungen sehr kurzfristig aktiviert werden. Touristen vor Ort wird weiterhin empfohlen, die Entwicklung zu beobachten, während der kommenden 2 oder 3 Tage in der Nähe sicherer Unterkünfte zu bleiben und gegebenenfalls den Anweisungen des Zivilschutzpersonals Folge zu leisten.
Potentieller Tropischer Sturm EMILY bewegt sich im Atlantik auf die Windward-Inseln zu
Etwa 650 Meilen östlich der nördlichen Windward-Inseln befindet sich ein Tiefdruckgebiet, das mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit zum fünften Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 2011 namens EMILY werden wird. Ein Air Force Reserve Unit Reconnaisance Aircraft wird das Gebiet im Laufe des heutigen Sonntags besuchen.
Image: Satellitenbild potentieller Tropischer Sturm EMILY vom 31. Juli 2011
Credit: NASA-GOES-Project
Es muss damit gerechnet werden, dass noch heute Strumwarnungen auf den nördlichen Windward-Inseln und auf einem Teil der Leeward-Inseln aktiviert werden. Touristen vor Ort wird empfohlen, die weitere Entwicklung des Tiefdruckgebietes zu verfolgen.
Die aktuellen Satellitenbilder lassen in erster Linie eine direkte Beeinflussung folgender Inseln der Kleinen Antillen durch das Tiefdruckgebiet erahnen:
Guadaloupe
Dominica
Martinique
St. Lucia
Barbados
St. Vincent
Grenadinen
Grenada
>>> siehe auch: Satellitenbild-Live-Stream-Video
Trinidad und Tobago dürfen außerhalb der "Reichweite" des potentiellen Sturms liegen.
Sobald exaktere Daten und Prognosen vorliegen, werden wir diese selbstverständlich veröffentlichen.
Ein wenig Historisches soll noch angemerkt sein.
Der letzte Sturm namens EMILY im Atlantik trat 2005 auf (6-Jahres-Namens-Rotation) und hatte es in sich. Im Gedächtnis der Weltöffentlichkeit ist aus jenem Jahr zwar verständlicherweise KATRINA präsent geblieben, aber auch EMILY wurde zu einem Hurrikan der Kategorie 5 (Saffir-Simpson-Hurrikan-Wind-Skala), übrigens dem stärksten jemals vor August aufgezeichneten Hurrikan.
Die von EMILY 2005 verursachten geschätzten Sachschäden betrugen US$ 110 Mio. auf Grenada und US$ 25 auf der mexikanischen Halbinsel Yucatán.
14 Todesfälle waren im Zusammenhang mit dem Sturm zu beklagen.
Und nun schauen sie sich einmal >>> die Zugbahn EMELYs (2005) an und vergleichen sie mit der des aktuellen Tiefdruckgebietes.



