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Tropischer Sturm SANDRA

Donnerstag, 7. März 2013


Update 10. März 2013

Wie erwartet hat sich SANDRA in den vergangenen 48 Stunden nur sehr langsam vorwärts bewegt und dies soll vorerst auch so bleiben.

Dabei hat sich der Zyklon gut entwickelt, entspricht inzwischen fast einem Major Hurricane und zeigt dem Satelliten ein gut ausgebildetes Auge. (Siehe auch: HQ-Satellitenbild SANDRA 10. 03. 2013).

Satellitenbild SANDRA
10. März 2013
Credit: CIMSS
Man muss jetzt davon ausgehen, dass SANDRA Neukaledonien zwischen dem 11. und 13. März am nächsten kommen wird. Und zwar mit einer Intensität, die zwischen den Kategorien 2 und 3 auf der Saffir- Simpson - Skala anzusiedeln ist.

Nach dem Vorbeizug an Neukaledonien wird SANDRAs Intensität aller Wahrscheinlichkeit nach ziemlich schnell abnehmen.

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Im Südpazifik etwas NW von Australien hat sich der Tropische Sturm SANDRA (Tropical Cyclone 19) gebildet.

SANDRA ist dabei, intensiver zu werden - wahrscheinlich wird der Zyklon bis zum 9. März 2013 die Stärke eines Hurrikans erreichen - und sich in Richtung des Zuständigkeitsgebiets des RSMC Nadi auf Fidschi zu bewegen.

Noch allerdings ist offiziell das australische BoM zuständig, welches dem entsprechend auch den Namen vergeben hat.

Ein Rechtsschwenk während der kommenden Tage sollte SANDRA, die aktuell nach Osten zieht, auf Kurs SSE und damit in die Nähe von Neukaledonien bringen. Noch sieht es danach aus, als würde der Wirbelsturm links bzw. westlich an der Hauptinsel Grande Terre vorbei ziehen.

HQ-Satellitenbild Taifun PAKHAR bei Vietnam

Freitag, 30. März 2012

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Hochaufloesendes Satellitenfoto Taifun PAKHAR
30. März 2012
Credit: NASA
Der Terra-Satellit der NASA hat heute ein hochauflösendes Satellitenfoto von Taifun PAKHAR geliefert, der jetzt nicht mehr weit von der Küste Vietnams entfernt ist.

Das JTWC gibt 9,7 N und 110,6 E als aktuelle Position des Wirbelsturm an, die maximale Höhe der erzeugten Wellen beträgt 6,70 Meter.

Die Zeitspanne fuer den erwarteten Landfall wurde minimal nach hinten korrigiert und liegt jetzt zwischen 00:00 und 12:00 Uhr am Sonntag, 1. April. Man geht davon aus, dass PAKHAR beim Landfall kein Taifun mehr sein wird. An der prognostizierten Zone für den Landgang des Zentrums hat sich nichts geändert, im Moment deutet alles auf einen Landfall zwischen La Gi und Phan Thiet hin.

PAKHAR ist jetzt ein Taifun (Hurrikan) und bedroht Vietnam

Donnerstag, 29. März 2012

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf Taifun PAKHAR
29. März 2012
Credit: CIMSS
PAKHAR wurde soeben vom CIMSS in die Kategorie "Taifun" (Typhoon) hinaufgestuft und entspricht damit einem Hurrikan der Kategorie 1.

In diesem Moment sieht es nicht danach aus, als würde sich PAKHAR weiterhin stark intensivieren, allerdings ist die Wahrscheinlichkeit relativ hoch, dass der Wirbelsturm die Kategorie "Taifun" bis kurz vor dem Landfall seines Zentrums halten wird.

Dieser soll nach den jüngsten Verlaufsprognosen zwischen dem Samstag (31. März) Abend und dem Sonntag (1. April) Mittag in der Region zwischen Vung Tau und Nha Trang stattfinden. Etwas von den Niederschlägen und stärkeren Winden abbekommen könnte die komplette Zone von Can Tho über Ho-Chi-Minh-Stadt und Buon Ma Thuot bis hoch nach Da Nang.

Wie bei praktisch jedem stärkeren Sturm, der aus östlicher Richtung über den südlichen Teil Vietnams zieht, wird auch in diesem Fall Kambodscha etwas von PAKHAR zu spüren bekommen.

Tropischer Sturm PAKHAR unterwegs nach Vietnam

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Satellitenbild und erwarteter Verlauf PAKHAR
29. März 2012
Credit: CIMSS
Im Westpazifik hat sich zwischen den Philippinen und Vietnam Tropische Sturm 2 gebildet, welchen das CIMSS bereits als PAKHAR bezeichnet (die JMA behandelt das System noch als Tropisches Tief).

Der Wirbelsturm befindet sich momentan südöstlich von Zentralvietnam und wir müssen davon ausgehen, dass er im zentralen Teil Vietnams über Land gehen wird. Bisher erwartet keines der Vorhersageinstitute das Erreichen der Stärke eines Hurrikans.

Auf dem Satellitenbild oben ist gut zu erkennen, dass die ersten Ausläufer des Tropensturms bereits über Zentralvietnam ankommen.

Potentieller Zyklon MITCHELL im Norden von Queensland, Australien

Sonntag, 18. März 2012

Seit geraumer Zeit befindet sich über dem nördlichen Queensland in Australien ein Tiefdruckgebiet, welches aller Wahrscheinlichkeit nach heute über offenes Wasser ziehen und dort eventuell kurzzeitig zu einem Tropischen Wirbelsturm wird.

Der Name wäre MITCHELL.

Das BoM hat Sturmwarnung für die Küstenzone von der Grenze des Bundeslandes Queensland bis hoch nach Pormpuraaw aktiviert, was Mornington Island, Doomadgee, Burketown, Karumba, Normanton und Kowanyama einschließt.

Update: Momentan glaubt das BoM nicht mehr, dass das System zu einem Zyklon wird und hat alle Sturmwarnungen aufgehoben.


Zyklon LUA ist als Hurrikan über Land gezogen und dabei, sich aufzulösen

Samstag, 17. März 2012

Der Tropensturm LUA ist als Hurrikan der Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) nahe Pardoo Roadhouse, Tavern und Caravan Park über Land gezogen.

Auf dem aktuellen Satellitenbild macht LUA über dem nordwestaustralischen Inland nicht mehr den Eindruck eines Tropischen Sturms, wird aber von allen Instituten noch als solcher geführt. Es ist bald mit der Degradierung zu einem Tief zu rechnen.

Nachträglich noch ein HQ-Foto des Zyklons kurz vor dem Landfall, aufgenommen vom Terra-Satelliten der NASA:

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Hochauflösendes Satellitenbild LUA
17. März 2012
Credit: NASA
 

Tropensturm LUA kommt als starker Hurrikan nach Australien

Freitag, 16. März 2012

Zyklon LUA ist nun fast an der Küste Nordwest-Australiens angekommen und hat sich dabei weiter intensiviert. Das BoM stuft ihn in seine Zyklon-Kategorie 4 ein, was einem Major Hurricane der Kategorie 3 laut Saffir-Simpson-Skala entspricht. Die US-Beobachter führen LUA noch als Hurrikan der Kategorie 2.

Die Zone der Sturmwarnung des BoM (siehe Bild oben) wurde in seiner Breite bereits etwas reduziert, da man inzwischen davon ausgehen kann, dass das Zentrum des Wirbelsturms im Laufe des heutigen Samstags, 17. März 2012, zwischen Pardoo und Wallal über Land gehen und destruktive Winde mit Geschwindigkeiten von bis zu 270 km/h erzeugen wird.

Der FESA-State Emergency Service gibt aktuell folgende Warnungen aus:

Roter Alarm: Leute in der Küstenregion um die Orte Bidyadanga, Wallal, 80 Mile Beach, Sandfire, Pardoo, Port Hedland und South Hedland sollten sofort sichere Unterkünfte aufsuchen.

Gelber Alarm: Leute in der Region um die Orte Whim Creek, Telfer, Nullagine, Warralong, Yande Yarra und Marble Bar sollten sich bereit machen, sturmsichere Unterkünfte aufzusuchen.


Zyklon LUA ist jetzt ein Hurrikan ...

Donnerstag, 15. März 2012

Zyklon LUA ist jetzt ein Hurrikan, Lua, Australien, Australische Zyklonsaison, Satellitenbild Satellitenbilder, aktuell, März, 2012, Vorhersage Forecast Prognose, Sturmwarnung, Verlauf, Zugbahn,
Satellitenbild Zyklon LUA
16. März 2012
Credit: CIMSS
... und wird voraussichtlich auch als ein solcher an der Küste Nordwest-Australiens ankommen.

Momentan bewegt sich LUA ostwärts, aber die Vorhersageinstitute erwarten übereinstimmend eine langsam gezogene Rechtskurve des Wirbelsturms, die dessen Kern laut den aktuellen Prognosen am Samstag sehr nahe bei Port Hedland ankommen lassen würde.

Dabei geht man davon aus, dass LUA seinen Intensitätshöhepunkt in 24 bis 36 Stunden erreicht, also erst relativ kurz vor dem wahrscheinlichen Landfall. Anhaltende Windgeschwindigkeiten von etwa 170 km/h werden erwartet, die den Tropensturm dann zwar doch nicht ganz zu einem Großen Hurrikan (Major Hurricane) werden, ihn aber doch sehr in die Nähe der Kategorie 3 auf der Saffir-Simpson-Skala gelangen lassen würden.

Die vom australischen BoM aktivierte Sturmwarnung (Gale Warning) umfasst die Küstenzone von Mardie bis Cape Leveque.

Der FESA-State Emergency Service hat Blauen Alarm für folgende Gemeinden ausgelöst:
Broome, Mardie, Karratha, Dampier, Roebourne, Wickham, Point Samson, Port Hedland, South Hedland, Pardoo, Wallal und Bidyadanga.


Zyklon LUA vor Australien wird voraussichtlich Major Hurrikan

Mittwoch, 14. März 2012

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Satellitenbild und Prognose Verlauf Zyklon LUA
14. März 2012
Credit: CIMSS
Zyklon LUA hat die prognostizierte Rechtskurve um 180°, die ihn wieder zurück in Richtung Nordwest-Australien führen würde, etwa zur Hälfte vollendet.

Inzwischen hat der Zyklon die Intensitätskategorie 2 (BoM) erreicht, was einem starken Tropischen Sturm entspricht.

Das BoM erwartet, dass LUA am Freitag Abend (16. März 2012) der Kategorie 4 zugeordnet werden wird, was wiederum mit einem Großen Hurrikan (Major Hurricane) der Kategorie 3-4 (Saffir-Simpson-Skala) gleichzusetzen ist. Es wird also aller Wahrscheinlichkeit nach nicht nur ein laues Lüftchen, das da auf den Nordwesten des australischen Kontinents zukommt.

Der FESA-State Emergency Service hat bislang noch keine Warnungen ausgegeben, aber das BoM hat bereits "Gale Watch" für folgende Zone aktiviert:

Pilbara Coast von Mardie bis Cape Leveque (Mardie, Karratha, Port Hedland, Wallala, Bidyadanga, Broome, Cape Leveque).

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Vorhersage Verlauf und Sturmwarnung Zyklon LUA
14. März 2012
Credit: BoM

Tropischer Zyklon LUA vor Nordwest-Australien wird wahrscheinlich zu einem Hurrikan

Dienstag, 13. März 2012

Tropischer Zyklon LUA vor Nordwest-Australien wird wahrscheinlich zu einem Hurrikan, Lua, Australien, Australische Zyklonsaison, aktuell, 2012, März, Satellitenbild Satellitenbilder, Vorhersage Forecast Prognose, Verlauf, Zugbahn, Karratha, Port Hedland, Broome
Satellitenbild und erwarteter Verlauf Zyklon LUA
13. März 2012
Credit: CIMSS
Das System vor Nordwest-Australien ist inzwischen zu einem Tropischen Sturm geworden und hat den Namen LUA bekommen. Noch befindet sich LUAs Zentrum in gehörigem Abstand zur Küste, aber im Moment geht die Tendenz dahin, dass der Wirbelsturm über Land gehen wird.

Nach den aktuellen Erkenntnissen wird dies zwischen Karratha, Port Hedland und Broome geschehen. Für die Vorhersage der Intensität beim wahrscheinlichen Landgang ist es noch etwas zu früh, da der Zyklon voraussichtlich erst einmal von der Küste weg in Richtung NW ziehen und dann eine Kehrtwendung vornehmen wird.

Dementsprechend wurde noch keine offizielle Sturmwarnung aktiviert.

Allerdings glaubt das BoM, dass LUA am Donnerstag Abend (15. März) die Stärke eines Hurrikans erreichen wird.

System 96P vor Nordaustralien wird voraussichtlich zu Zyklon MITCHELL

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Prognose Verlauf 96P
13. März 2012
Credit: BoM
Das System 96P (aktuelle Position nahe 12.9S, 128.0E) zieht momentan in Richtung westliche Top End Coast und das BoM erwartet, dass es noch vor dem Landfall in der morgigen Nacht (Mittwoch, 14. März) zu einem Tropischen Zyklon heraufgestuft und den Namen MITCHELL bekommen wird (der Name LUA wurde mittlerweile vergeben).

Sturmwinde mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 100 km/h werden ab Mittwoch Vormittag für die Zone zwischen Kalumburu und Cape Hotham (inkl. der Tiwi-Inseln) erwartet und könnten am frühen Donnerstag bis nach Batchelor, Adelaide River und Daily River gelangen.

Der FESA-State Emergency Service hat für die Region Blauen Alarm aktiviert: Leute vor Ort sollten sofort beginnen, sich auf die Ankunft des Sturms vorzubereiten.

Dies betrifft die Zonen um:
Kalumburu, Wyndham, Port Keats, Daily River, Adelaide River, Batchelor, Dundee Beach, Darwin, Bathurst Island und Melville Island.

KOJI-JONI gibt auf - Tropischer Sturm LUA vor Australien möglich

Montag, 12. März 2012

KOJI-JONI hat sich über das Wochenende weiterhin brav an die Vorhersagen gehalten und sieht sich inzwischen so schwierigen Bedingungen ausgesetzt, dass man davon ausgeht, dass der Sturm beziehungsweise seine Überreste innerhalb von 12 Stunden aufgelöst sein werden. Festland wird nicht mehr in Gefahr kommen.

An der Nordküste Australiens hingegen haben sich die beiden nächsten entwicklungsfähigen Tiefdrucksysteme gebildet. Das BoM hat eine Sturmwarnung für die Region zwischen Darwin und Wyndham aktiviert, wobei momentan davon ausgegangen wird, dass das System - potentiell LUA - übermorgen (Mittwoch, 14. März) bei Port Keats über Land zieht.

Im Laufe des heutigen Tages wird es voraussichtlich mehr Informationen bezüglich der beiden Australien-Tiefs geben.

Zyklon KOJI-JONI kriegt die Kurve

Samstag, 10. März 2012

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Satellitenbild und Prognose Verlauf KOJI-JONI
10. März 2012
Credit: CIMSS
Aufmerksame Leser wissen, dass die Umsetzung der prognostizierten Südkurve KOJI-JONIs von einiger Bedeutung ist, da ansonsten theoretisch Rodrigues, Mauritius und La Reunion noch in Gefahr kommen könnten.

Auf dem Bild oben sehen wir aber, dass sich das Zentrum des Sturms blitzsauber auf der vorhergesagten Linie befindet und somit davon auszugehen ist, dass der Zyklon bald Südkurs eingeschlagen haben und damit keinerlei Festland bedrohen wird.

Die US-Forecaster sehen KOJI-JONI noch immer als Cyclone (Hurrikan) der Kategorie 1 auf der Saffir-Simpson-Skala.

KOJI-JONI jetzt starker Wirbelsturm - Mauritius weiterhin nicht bedroht

Freitag, 9. März 2012

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Satellitenbild Tropischer Sturm KOJI-JONI
9. März 2012
Credit: CIMSS
Ob man das Kind nun beim Namen nennen will (Pronunciation Guide und Etymologie: KOJI - JONI) oder es der Einfachheit halber beim Tropischen Sturm 16S belässt, sei jedem selbst überlassen.

Viel wichtiger ist es zu wissen, in welchem Zustand sich der Tropensturm gerade befindet und was er aller Wahrscheinlichkeit nach vorhat.

Da die Bezeichnung des Zyklons durch die einzelnen Institute wie gewöhnlich etwas Verwirrung stiften könnte (Meteo France: Starker Tropischer Sturm, CIMSS: Cyclone, JTWC: Tropical Cyclone), benutzen wir doch einfach das Wort Hurrikan. KOJI-JONI ist im Moment ein solcher oder zumindest sehr nah dran, einer zu sein (Wir müssen bedenken, dass außer im Nordost-Pazifik und West-Atlantik keine Hurricane Hunter zur Verfügung stehen, die exakte Daten hinsichtlich der Intensität eines Tropischen Wirbelsturms liefern könnten und somit die Vorhersageinstitute auf Schätzungen anhand von Satellitenbildern angewiesen sind).

Ist die Intensität KOJI-JONIs nun aber überhaupt ein Grund zur Sorge für die Inselbewohner, Urlauber und Touristen im Südwest-Indik (Rodrigues, Mauritius, La Reunion)?

Zumindest in diesem Moment ist sie das nicht, da sind sich Meteo France, JTWC und CIMSS einig. Die Verlaufsprognosen sehen zwar etwas unterschiedlich aus, aber in diesem Fall interessiert - von Schifffahrt und Flugverkehr einmal abgesehen - nur die grobe Tendenz. Und die ist eindeutig.

Noch befindet sich KOJI-JONI zwar auf Kurs WSW (also in Richtung Rodrigues, Mauritius und La Reunion), soll aber in den kommenden zwei bis drei Tagen eine Linksdrift vornehmen, die ihn letztendlich in Richtung Süden ziehen lassen soll.

Grafisch dargestellt mit einem gleichzeitigen Eindruck der Entfernung des Sturms von den genannten Inseln sieht dies wie folgt aus:

KOJI-JONI jetzt starker Wirbelsturm - Mauritius weiterhin nicht bedroht, Koji, Joni, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, März, 2012, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik, Vorhersage Forecast Prognose, Zugbahn, Verlauf,
Prognose Verlauf Zyklon KOJI-JONI
9. Maerz 2012
Credit: Meteo France La Reunion

Tropischer Sturm 16S bekommt doch noch den Namen KOJI

Donnerstag, 8. März 2012

Der Tropische Sturm 16S hat stark "auf die Bremse getreten" und doch noch einen Namen vom australischen BoM bekommen, welcher KOJI lautet.


Und da Stürme, die aus dem australischen Verantwortungsbereich in den der Meteo France La Reunion ziehen, ihren Namen ändern, liegt ab diesem Moment ein Doppelname vor, denn die Meteo France hat gerade ihren Teil des Namens beigesteuert: JONI.

Komplett: KOJI-JONI.


Die Prognose der Drift nach Süden wurde zwar minimal nach Westen hin korrigiert, aber es sieht immer noch danach aus, als würde KOJI keine Gefahr für Rodrigues, Mauritius und La Reunion darstellen.

Tropischer Sturm 16S (potentiell Zyklon JONI) überschreitet 90. östlichen Längengrad

Mittwoch, 7. März 2012

Tropischer Sturm 16S (potentiell Zyklon JONI) überschreitet 90. östlichen Längengrad, Joni, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, März, Vorhersage Forecast Prognose, 2012, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik,
Satellitenbild Tropischer Sturm 16S
8. März 2012
Credit: CIMSS
Der Tropische Sturm 16S hat sich im Laufe der vergangenen 12 Stunden weiter westwärts (WSW) bewegt und ist nun gerade dabei, den 90. östlichen Längengrad zu überschreiten.

Damit geht er offiziell aus dem Verantwortungsbereich des australischen BoM in den der Meteo France auf La Reunion über und der Name des Zyklons - sollte einer vergeben werden - wird JONI lauten.

Laut den US-Vorhersageinstituten (auf die erste Veröffentlichung der Meteo France müssen wir noch etwas warten) ist die Wahrscheinlichkeit momentan etwas gesunken, dass der Sturm tatsächlich zu JONI wird, obwohl man noch immer dass Erreichen von Hurrikanstärke erwartet, allerdings jetzt erst am Wochenende.

Auf der anderen Seite ist die Meteo France meist recht großzügig und vergibt ziemlich schnell einen Namen (was natürlich trotzdem an die Erfüllung bestimmter Bedingungen durch den Sturm gebunden ist).

Die aktuelle Verlaufsprognose des JTWC und des CIMSS erwartet, dass 16S sich noch vor Erreichen des 80. östlichen Längengrades auf Südkurs befinden und somit keine Bedrohung für Rodrigues, Mauritius oder La Reunion darstellen wird.

Tropischer Sturm 16S bei Australien wird wahrscheinlich zu JONI oder KOJIzu

Westlich von Australien hat sich der Tropische Sturm 16S gebildet und befindet sich auf dem Weg nach Westen. Laut den ersten Prognosen ist es nicht wahrscheinlich, dass 16S den Weg hinüber bis nach Rodrigues, Mauritius, La Reunion oder gar Madagaskar nimmt, sondern vorher nach Süden abdriftet. Diese Verlaufsprognose ist aber noch nicht als sicher anzusehen.

Die US-Institute glauben aktuell, dass 16S bereits übermorgen (9. März) einem Hurrikan entsprechen wird, weshalb die Wahrscheinlichkeit hoch ist, dass 16S entweder den Namen KOJI (vom australischen BoM) oder den Namen JONI (von der Meteo France auf La Reunion) bekommen wird.

Tropensturm IRINA ist offenbar am Ende

Dienstag, 6. März 2012

Tropensturm IRINA ist offenbar am Ende, Irina, März, 2012, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik,
Satellitenbild IRINA 6. März 2012
Credit: CIMSS
Die Bedingungen für ein weiteres Überleben des Zyklons IRINA haben sich in den vergangenen 12 Stunden verschlechtert, weshalb man inzwischen übereinstimmend davon ausgeht, dass sich das System in 36 Stunden aufgelöst hat sprich nicht mehr der Kategorie "Tropischer Sturm" entsprechen wird.

Die Überreste des Sturms werden voraussichtlich nach Mosambik ziehen.

Sollte es keine unerwartete erneute Intensivierung geben, wird dies unser letzter Beitrag zu IRINA 2012 sein.

IRINA lässt Mosambik, Südafrika und Madagaskar halbwegs in Frieden

Montag, 5. März 2012

IRINA lässt Mosambik, Südafrika und Madagaskar halbwegs in Frieden, März, Irina, Afrika, aktuell, Satellitenbild Satellitenbilder, 2012, Vorhersage Forecast Prognose, Zugbahn, Verlauf, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik,
Satellitenbild Zyklon IRINA
6. März 2012
Credit: CIMSS
Der Tropische Sturm IRINA ist wie erwartet dabei, eine "Ehrenrunde" im entgegengesetzten Uhrzeigersinn vor der Ostküste Südafrikas zu drehen und bleibt dabei vorerst ein relativ schwacher Sturm.

In seiner unmittelbaren Umgebung erzeugt der Zyklon Wellen von einer Höhe bis zu 5 Metern. Allerdings hält sich seit mehr als 12 Stunden die direkte Beeinflussung des Wetters in Mosambik, Südafrika und auf Madagaskar in Grenzen, denn - auf dem Satellitenbild oben zu erkennen - der primäre outflow findet seit geraumer Zeit in Richtung SE statt.

Ob und wenn an welchem Ort IRINA einen Landfall vornehmen wird, scheint noch unklar. Die Meteo France auf Reunion glaubt nicht, dass der Wirbelsturm über Land gehen wird, sondern prognostiziert eine weitere Bewegung auf der bereits eingeschlagenen Kreisbahn (inzwischen eher elliptisch), ohne der Ostküste Afrikas noch einmal sehr nahe zu kommen.

Die US-Kollegen hingegen prognostizieren, dass IRINA besagter Kreisbahn morgen noch folgen (was ab sofort einen Halbkreis nach Norden bedeutet) und sich dann auf einen recht geradlinigen Weg in Richtung Grenze Mosambik / Südafrika machen soll. Momentan vorhergesagte Landfallposition: Extrem nordöstliches Südafrika.

Keines der Institute glaubt in diesem Moment, dass IRINA noch einmal zu einem sehr starken Sturm anwachsen wird.

Zyklon IRINA kommt als schwacher Tropischer Sturm bei Mosambik und Südafrika an

Samstag, 3. März 2012

Zyklon IRINA kommt als schwacher Tropischer Sturm bei Mosambik und Südafrika an, Irina, Afrika, aktuell, Vorhersage Forecast Prognose, März, 2012, Satellitenbild Satellitenbilder, Indischer Ozean Indik, Zyklonsaison Südwest-Indik,
Satellitenbild IRINA (TS 14S)
3. März 2012
Credit: CIMSS
IRINA (Tropischer Sturm / Zyklon 14S) ist als schwacher Sturm vor der Küste des südlichen Ostafrikas angekommen und beeinflusst momentan das Wettergeschehen im südlichen Mosambik und östlichen Südafrika.

Der Kern des Wirbelsturms soll vorläufig noch nicht über Land gehen, sondern man erwartet, dass er erst noch eine Runde im entgegengesetzten Uhrzeigersinn dreht, bevor er dann seinen endgültigen Landfall voraussichtlich über Mosambik macht.

Die Prognosen der bis dahin erreichten Intensität sehen etwas unterschiedlich aus, in diesem Moment ist von schwachem Tropischen Sturm bis Hurrikan noch alles drin.

Unabhängig von der Intensität sorgt IRINA für starke Niederschläge in den Küstenzonen Süd-Mosambiks und Ost-Südafrikas und wird dies wahrscheinlich auch in den kommenden Tagen tun.

Sturmwarnungen für Südafrika finden Sie beim: South African Weather Service.

 
 
 

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