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Atlantische Hurrikansaison 2012 Stand 30. Juni: Ein wenig Statistik und Rekorde

Sonntag, 1. Juli 2012

ALBERTO (TS) | 19.-22. Mai 
BERYL (TS) | 26. - 30. Mai
CHRIS (H) | 19. - 22. Juni
DEBBY (TS) | 23. - 27. Juni
Todesopfer: 11 direkt, 4 indirekt
Sachschaden: 20,4 Millionen US-Dollar

Bislang haben wir in der Atlantischen Hurrikansaison 2012 vier Tropische Tiefs erlebt, die allesamt den Status "Tropischer Sturm" erreichten, einer davon (CHRIS) wurde zu einem Hurrikan.

Im Monat Mai, also vor dem offiziellen Beginn der Hurrikansasion im Atlantik, bildeten sich bereits ALBERTO und BERYL. Generell ist es zwar nichts Außergewöhnliches, dass sich schon vor dem Start der offiziellen Hurrikansaison Zyklone im Atlantik bilden, allerdings ist es seit Anbeginn der Aufzeichnungen erst zwei Mal (1887 und 1908) passiert, dass sich gleich zwei Tropische Stürme vor dem 1. Juni bildeten.
BERYL machte am 28. Mai Landfall bei Jacksonville Beach, Florida und wurde damit zum stärksten Vor-Juni-Zyklon aller Zeiten, der über den USA an Land ging.

Im Juni folgten dann CHRIS und BERYL. Im aktuellen 30-Jahres-Durchschnitt (1981-2010) bildete sich im Monat Juni nur 1 Tropischer Sturm pro Atlantischer Hurrikansaison. Dabei gab es Jahre ohne einen einzigen Atlantischen Zyklon im Juni genauso wie Jahre mit 3 Atlantischen Juni-Wirbelstürmen. CHRIS wurde zu einem Hurrikan und dies passiert im Juni im Atlantik nur alle 7-8 Jahre.
DEBBY - in Florida noch ganz frisch in Erinnerung - reichte es dann auch noch zu einem Rekord: Nie zuvor hatte sich der vierte Tropische Sturm einer Atlantischen Hurrikansaison am oder vor dem 23. Juni, also so früh in der Saison gebildet.

Was die bisher akkumulierte Zyklonenergie anbelangt, welche die kombinierte Dauer und Stärke der Zyklone misst, stellt der aktuelle Wert den höchsten zu diesem Zeitpunkt der Saison seit 1968 dar.
  


Tropischer Sturm CHRIS wird zum ersten Hurrikan der Atlantischen Hurrikansaison 2012

Donnerstag, 21. Juni 2012

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Satellitenbild Hurrikan CHRIS
21. Juni 2012
Credit: CIMSS
Eigentlich waren wir davon ausgegangen, nichts mehr über CHRIS berichten zu müssen.

Das hat sich geändert.

Einen Rekord hatte CHRIS schon inne. Noch nie seit Beginn der Aufzeichnungen 1851 hatte sich so früh in der Atlantischen Hurrikansaison ein Tropischer Sturm so weit nördlich (39,3°) gebildet.

Und jetzt wird der Zyklon auch noch zu einem Hurrikan! Dem ersten der Atlantischen Hurrikansaison 2012.
Max. anhaltende Winde: 120 km/h, Kerndruck: 987 mBar.


Lange soll dieser Status freilich nicht anhalten. Und CHRIS ist nach wie vor keine Bedrohung für Festland.


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Satellitenbild Hurrikan CHRIS
21. Juni 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt

Das Wort zum Mittwoch, 21. Juni 2012: Sommeranfang fast sturmfrei

Mittwoch, 20. Juni 2012

CHRIS ist jetzt, wo der Sommer 2012 beginnt, der einzig verbliebene Tropische Sturm in den Tropen.
Und CHRIS ist ein "Zombie-Sturm". So jedenfalls haben ihn einige humorgeladene Experten getauft.
Grund: Er "lebt", aber er dürfte eigentlich nicht leben. Nicht dort, wo er sich befindet. Nicht über so kaltem Wasser. Ansonsten bleibt CHRIS ungefährlich für bewohntes Festland und sollte selbst sein "Zombiedasein" bald aufgeben.

GUCHOL (BUTCHOY) ist schon seit einiger Zeit kein Tropischer Sturm mehr und seine Überreste haben sich längst von Japan entfernt.

TALIM (CARINA) produziert auch keine Sturmwinde mehr und wurde gerade zu einem Tropischen Tief degradiert. Letzte Position des Kerns: nahe Taipei, Taiwan.
Allerdings ist das Tief noch mit sehr satten Niederschlägen angereichert und könnte diese während der kommenden 1 oder 2 Tage durchaus noch bis nach Japan tragen.

Das System 95E im Nordostpazifik hat inzwischen fast jede Wahrscheinlichkeit verloren, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Sturm zu werden. Was zwar nicht ausschließt, dass die noch passieren kann, aber eine hohe Chance besteht da nicht.

Bleibt das Tiefdruckgebiet in der Karibik. Dieses zieht ganz gemütlich anscheinend eher nach W als nach NW. Etwas Konvektion ist schon über Yucatán angekommen, aber das ist noch nicht das eigentliche Tief.
Kuba, Florida, die Caymans und auch die Bahamas sind die Regionen, die momentan noch immer in erster Linie etwas von diesem System zu spüren bekommen. Das NHC gibt jetzt 30% Wahrscheinlichkeit auf Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden.

Tropischer Sturm CHRIS bildet sich im Atlantik

Dienstag, 19. Juni 2012

War das ein Gemauschel während der letzten Stunde im meteorologisch orientierten Teil des  World Wide Web!
Die Vorhersagemodelle zeigten plötzlich und selbst für die erfahrensten Experten überraschend das System 95L bei Stunde Null der Vorhersage - also ganz akut - als Tropischen Sturm an.

Um es kurz zu machen: Auch das offiziell zuständige NHC hat reagiert und sah sich gezwungen, die Stufe "Tropisches Tief" glatt zu überspringen. Und somit sehen wir jetzt mit CHRIS den dritten Tropischen Sturm der Atlantischen Hurrikansaison 2012.

Ein Blick auf die Satellitenbilder zeigt, dass sich die Konvektion tatsächlich deutlich verstärkt hat - was Voraussetzung dafür war, woran eigentlich niemand mehr glaubte.

So aufregend die ganze Angelegenheit für Meteorologen und Forecaster sein mag - das allgemein eher an Informationen hinsichtlich von Sturmgefahr am Urlaubsort interessierte Publikum wird CHRIS nicht allzu viel Aufmerksamkeit schenken, denn der Wirbelsturm befindet sich über offenem Atlantik nordöstlich von Bermuda und gefährdet kein Festland.

3 Tage Lebensdauer werden ihm im Moment prognostiziert - bevor er sich dann auflösen oder außertropisch werden soll.

Bemerkenswert an CHRIS: Der hohe Breitengrad (latitude), um noch zu einem Tropischen Sturm zu werden.

Statistik / Archiv: In der Geschichte der Aufzeichnungen Tropischer Stürme im Atlantik hat sich bisher nur zwei Mal (1887 und 1959) der dritte Tropische Sturm der jeweiligen Hurrikansaison vor dem 19. Juni gebildet.

Der interessierte Leser findet das aktuelle Satellitenbild und die Verlaufsprognose ab sofort in unserer rechten Menüleiste.

Situation Hurrikansaison aktuell mit Satellitenbild

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Satellitenbild Westatlantik und Nordost-Pazifik
19. Juni 2012
Credit: NASA/NOAA-Goes-Projekt
Die Wahrscheinlichkeit für die beiden existierenden Systeme 95E und 95L (potentiell DANIEL und CHRIS), innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden, sind etwas gesunken.

95E im Paifik vor Mexiko wurden zwischenzeitlich schon 80% zugeschrieben, diese aber gerade auf 60% reduziert. Trotzdem sind die an der südlichen Pazifikküste Mexikos abgelieferten Niederschläge nicht zu unterschätzen. Die aktuellen Verlaufsmodelle lassen erwarten, dass sich 95E zunächst einmal fast stationär verhalten und dann nach Manzanillo / Puerto Vallarta oder Baja California ziehen wird. Es besteht auch eine kleine Chance, dass es Kurs W in den offenen Pazifik hinaus einschlagen könnte.

95L NW von Bermuda zeigt eine Rotation beziehungsweise Zirkulation, aber das macht das System noch lange nicht zu einem Tropischen Sturm. Wichtig für eine Intensivierung wäre gewesen, dass sich die Niederschläge und Gewitter in Nähe des Kerns deutlich verstärkt hätten. Auf dem Bild oben sehen wir aber, dass sich die Konvektion als ziemlich schwach auf der Brust darstellt. Dementsprechend ging es runter auf 50%. Das System zieht weiter in Richtung NE und dort werden die Bedingungen für eine Entwicklung immer schlechter. Sollte trotz allem noch ein Tropischer Sturm aus 95L werden, wird dieser ziemlich sicher kein bewohntes Festland mehr ins Visier nehmen.

Die bereits vor 2 Wochen (und vor einer Woche noch einmal) für das vergangene Wochenende oder den Anfang dieser Woche angekündigte tropische Aktivität nahe der mexikanischen Halbinsel Yucatán wird jetzt zur Realität. Bisher handelt es sich nur um eine Wetterstörung im Westatlantik mit geringen Chancen auf Entwicklung, allerdings vergibt das NHC hier trotz wenn-dann sehr langsam erwarteter Intensivierung bereits 10% Wahrscheinlichkeit auf Bildung eines Tropischen Sturms innerhalb von 48 Stunden.

Das Tiefdruckgebiet versorgt momentan vor allem Kuba, die Bahamas, die Caymans und Süd-Florida mit Niederschlägen. Voraussichtlich wird dieses System Kurs NW bei mittlerer Geschwindigkeit nehmen und in den Golf von Mexiko ziehen. Dort sind die Voraussetzungen für eine Intensivierung momentan gegeben - je weiter südlich, desto besser (in der Bucht von Campeche geradezu ideal).

Es ist noch zu früh, um viel über den möglichen Verlauf innerhalb des Golfs zu spekulieren, aber die aktuellen Bedingungen würden eher auf eine Zugbahn Richtung mexikanische Golfstaaten denn US-Golfstaaten deuten.

Das Wort zum Dienstag, 19. Juni 2012

Montag, 18. Juni 2012

Wir beobachten weiterhin munteres Treiben in der Taifunsaison, der Pazifischen und der Atlantischen Hurrikansaison.

GUCHOL (BUTCHOY) marschiert erwartungsgemäß schnell auf Japan zu, ist immer noch ein Taifun und wird voraussichtlich noch am heutigen Dienstag südlich von Kyoto über Land gehen und dann schnell schwächer werden ... allerdings den Status "Tropischer Sturm" wahrscheinlich nicht verlieren. Das südliche und zentrale Japan haben es schon mit ganz ordentlichen Niederschlägen zu tun, die von GUCHOL produziert werden.

TALIM kommt nun langsam in Bewegung. Bewegung in die prognostizierte Richtung NE, wo es zwischen Taiwan und dem chinesischen Festland hindurch gehen sollte. TALIM hat in den vergangenen Stunden einen satten outflow in Richtung W bis WNW produziert, was zur Folge hat, dass die nördlichen Philippinen momentan mehr Niederschläge von TALIM geliefert bekommen als Hong Kong. An Vorhersage und Warnstufen hat sich bis zu diesem Zeitpunkt nichts geändert.

Und wo die Taifunsaison im Westpazifik so viel Wirbel(sturm) macht, will die Hurrikansaison anscheinend nicht ins Hintertreffen geraten. Weder die Pazifische noch die Atlantische. Das NHC hat gerade noch einmal die angenommene Wahrscheinlichkeit für beide existenten Systeme erhöht, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Sturm zu werden.

95E (potentiell DANIEL) im Pazifik vor Mexiko liegt damit bei 70%, was zwar noch immer keine Sicherheit bedeutet, aber doch schon recht hoch ist. Das JTWC hat bzgl. 95E gerade einen Tropical Storm Formation Alert veröffentlicht. Noch besteht keine Klarheit hinsichtlich der Zugbahn des Systems, aber es ist keinesfalls ausgeschlossen, dass es nach Mexiko ziehen wird.

95L (potentiell CHRIS) im Atlantik NE von Bermuda liegt mit nur 10% Wahrscheinlichkeit hinter 95E. Noch zeigt dieses System keine tropischen Charakteristiken, aber dies kann sich noch ändern. Unabhängig von der Entwicklung des Tiefdruckgebiets wird aller Wahrscheinlichkeit kein Festland bedroht werden. Die Vorhersagemodelle zeigen übereinstimmend in Richtung ENE, sprich der grobe Kurs wäre: Europa.

Atlantische und Pazifische Hurrikansaison aktuell: 95L und 95E entwickeln sich

In beiden Becken sind die existierenden Systeme dabei, sich zu intensivieren.

95L im Atlantik befindet sich bei Bermuda und das NHC sieht mittlerweile eine mittlere Chance auf Bildung eines tropischen oder subtropischen Sturms innerhalb von 48 Stunden. Allerdings befindet sich 95L schon NE von Bermuda und es wird erwartet, dass das System auch weiterhin nach NE zieht, sprich kein Festland in Gefahr bringen wird.

Bewohntes Festland betreffend ist es da schon spannender, zu sehen, was die erwartete Aktivität im Golf von Mexiko produzieren wird. Dass dort in den kommenden Tagen etwas passieren wird, gilt als wahrscheinlich. Ob ein Zyklon daraus wird, kann allerdings noch niemand sagen.
Was man sagen kann, ist, dass die Wahrscheinlichkeit größer wird, dass das potentielle Tropische System jetzt anstatt über die US-Golfstaaten eher über die mexikanischen Golfstaaten plus Texas ziehen würde.

Der nächste zu vergebende Name im Atlantik lautet CHRIS.


Die beiden beobachteten Systeme vor der Westküste Süd-Mexikos haben sich mittlerweile zu einem einzigen (95E) zusammengetan und auch hier liegt jetzt eine mittlere Wahrscheinlichkeit auf Bildung eines Tropischen Zyklons innerhalb von 48 Stunden vor. 95E sitzt im Moment fast stationär genau an der mexikanischen Pazifikküste. 


Im Nordost-Pazifik wäre der Name DANIEL an der Reihe.

Das Wort zum Mittwoch, 13. Juni 2012: Aktivität in Pazifik und Atlantik steht bevor

Dienstag, 12. Juni 2012

Der Tropische Sturm 5-W hat inzwischen auch offiziell von der JMA den Namen GUCHOL bekommen, noch einmal kurz "Luft geholt" - sprich etwas nachgelassen - und befindet sich jetzt sozusagen in der Spur. Momentan noch in Richtung Philippinen unterwegs, wird nun bald der Beginn einer langsamen Rechtsdrift erwartet, die den Wirbelsturm nordöstlich an den Philippinen vorbei in grobe Richtung China bringen soll.

Bis zum 15. Juni geht man jetzt von einer stetigen Intensivierung des Zyklons aus, die ihn bis in oder nahe an die Kategorie 2 (Saffir-Simpson-Skala) führen soll, bevor es mit der Intensität wieder etwas bergab geht oder zumindest Stagnation in der Entwicklung zu beobachten sein wird.

Spätestens wenn es wichtige Neuigkeiten oder gravierende Änderungen hinsichtlich GUCHOLs zu berichten gibt, werden wir ihm einen eigenen Artikel widmen.



Auch in der Hurrikansaison - sowohl im Atlantik als auch im Pazifik - braut sich so einiges zusammen.

Im Nordostpazifik existieren 2 Tiefdruckgebiete mit Potenzial (wie bereits vor einer Woche vermutet). Dem einen (ein paar 100 km WSW von Costa Rica) gibt das NHC aktuell eine Wahrscheinlichkeit von 30%, dem anderen (ein paar 100 km SSW von Acapulco, Mexiko) von 20%, innerhalb von 48 Stunden zu einem Tropischen Zyklon zu werden. Das Thema CARLOTTA bleibt also doch aktuell.

Auch hier werden wir Ihnen Genaueres berichten, sobald Informationen vorliegen.



Im Atlantik geht es um Systeme, die möglicherweise bald entstehen werden.

Die Wahrscheinlichkeit wächst, dass wir am späten kommenden Wochenende oder in der nächsten Woche die vor einer Woche auch schon erwähnte Entwicklung nahe der mexikanischen Halbinsel Yucatán zu sehen bekommen. Schauen wir mal, was die neue 2-Wochen-Vorhersage des CPC dazu zu sagen haben wird.

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Grafik mögliche Tropische Aktivität Atlantik
12. Juni 2012
Credit Grafikhintergrund: Google
Weiterhin ist es in den kommenden Tagen möglich, dass nahe an der US-Ostküste etwa auf Höhe North oder South Carolinas etwas entsteht. Nach den momentanen Erkenntnissen sollte dort aber maximal ein kleines Stürmchen drin sein, wenn es überhaupt zur Bildung eines Tropischen Zyklons kommt.

Hurrikansaison 2012 Mexiko / USA aktuell: Aktivität ab kommendem Wochenende wird wahrscheinlicher

Samstag, 9. Juni 2012

Ein paar aktuelle Informationen sind hinsichtlich der aktuellen Hurrikanzeit in den USA und Mexiko zu vermelden.

Die Anzeichen verdichten sich, dass die atlantischen Tropics ab dem kommenden Wochenende schon wieder aktiv werden könnten. Dies wäre etwas ungewöhnlich, da es generell sehr selten ist, vor dem 1. Juli schon 3 Tropische Stürme in der Atlantischen Hurrikansaison zu erleben (die höchste Sturmaktivität im Atlantik findet normalerweise zwischen August und September/Oktober statt) und da außerdem die Saisonprognose  eine knapp unterdurchschnittliche Aktivität für die Atlantische Hurrikansaison 2012 erwarten lässt. (Anmerkung: In diesem Jahr haben wir schon vor dem offiziellen Beginn der Atlantischen Hurrikansaison am 1. Juni die Tropischen Stürme ALBERTO und BERYL, letzterer mit Landfall in Florida, erlebt).

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Credit: AccuWeather
Die potentielle Entstehung des Tiefdruckgebiets soll im Eingangsbereich des Golfs von Mexiko stattfinden, betroffen sein könnten das westliche Kuba, Belize, Yucatán und die östliche Golfküste der USA.

Sollte das System tatsächlich entstehen, geht man momentan von einer generellen Zugrichtung Nord aus, was bedeutet, dass es voraussichtlich über die US-Bundesstaaten am Golf ziehen würde.


Einige Langzeit-Forecaster haben sich inzwischen auch mit einer Aktualisierung der Landfall-Wahrscheinlichkeit für die USA befasst. Dies geschieht anhand der Auswertung historischer Daten und Statistiken und dann wird mit dem aktuellen Muster verglichen.

Demzufolge erwartet man in der Atlantischen Hurrikansaison 2012 noch 3 Zyklone, die über US-Territorium ziehen werden, einer davon als Major Hurricane. Letzteres beruht auf der Erfahrung, dass viele der Atlantischen Hurrikanzeiten, in denen bereits im Mai oder April ein Tropischer Wirbelsturm im Atlantik auftrat, später auch einen Major Impact in den USA aufwiesen (z. Bsp. BETSY 1965 oder AGNES 1972).

Wenn man das aktuelle Klimamuster mit vergangenen analogen (ähnlichen) Jahren vergleicht, scheint 2012 besonders die nördliche Golfküste gefährdet zu sein, speziell die Zone zwischen Lake Charles (Louisiana) und Apalachicola (Florida). In den klimatologisch ähnlichen Jahren gab es praktisch immer multiple Landgänge Tropischer Wirbelstürme in der genannten Region.

Anschließend noch ein statistischer Wert zum Thema:
40% aller US-Hurrikans haben einen Impakt in Florida. Seit 1851 sind 114 Hurrikans in Florida über Land gegangen.  

Hurrikansaison 2012 Atlantik - Die Sturmnamen

Montag, 31. Oktober 2011

In der Atlantischen Hurrikansaison 2012 werden folgende Namen der alphabetischen Reihenfolge nach benutzt werden:

 
  • Alberto          
  • Beryl
  • Chris
  • Debby
  • Ernesto
  • Florence
  • Gordon
  • Helene
  • Isaac
  • Joyce
  • Kirk
  • Leslie
  • Michael
  • Nadine
  • Oscar
  • Patty
  • Rafael
  • Sandy
  • Tony
  • Valerie
  • William

 
 
 

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